Geschichte

Die Geschichte des DSV – Eine Übersicht!

Externe Quellen: austriasoccer.at, stfv.fussballoesterreich.at, weltfussball.at, rapidarchiv.at

Chronik

Die Gründungszeit

Inoffiziell wurde in Donawitz bereits vor 1922 dem runden Leder nachgejagt. Damals hatte sich bereits eine Mannschaft formiert, jedoch ohne regulären Platz und ohne Klublokal. Die offizielle Vereinsgründung und Anmeldung beim Fußballverband erfolgte am 1. Februar 1928, der erste Obmann hieß Dipl. Ing. Metnitz, Sektionsleiter war Franz Lösch. Als Vereinsfarben des SV Donawitz wurden grünweiß gewählt.

1930 setzte sich Donawitz als Sieger des „Aufstiegs-Play-Offs“ gegen die anderen Kreismeister (Guggenbach, SASK Graz und Gleisdorf) durch und in der Saison 1930/31 spielte der Verein erstmals in der 1. Klasse der Steiermark. Die erste Klasse war damals die höchsten Liga für steirische Vereine, und nun konnte man sich mit bekannten Klubs wie SK Sturm Graz, Grazer AK, Grazer SC und Kapfenberger SC messen. Die Donawitzer wurden bald selbst eine feste Größe in der Liga und erreichten Jahr für Jahr Spitzenplätze. Die Leobener waren ein Garant für spannende Spiele. Vor allem auf eigener Anlage, am Fuße des „Monte Schlacko“, der Donawitzer Schlackenhalde, galt die Mannschaft dank des großartigen Heimpublikums als sehr schwer besiegbaar.

Den ersten Höhepunkt erreichten die Leobener mit dem Meistertitel in der Bereichsliga Steiermark-Kärnten im Jahr 1939, die Donawitzer konnten sich jedoch in der Aufstiegsrunde zur damaligen Gauliga Ost gegen den übermächtigen FC Wien, den Linzer ASK und der WSV BU Neunkirchen nicht durchsetzen. Im selben Jahr wurde der Ort Donawitz nach Leoben eingemeindet, der Verein, nun WSV, behielt jedoch die Bezeichnung Donawitz weiterhin in seinem Vereinsnamen. In den Kriegsjahren bis 1945 konnte der Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden und der Verein wurde aufgelöst und vollends zerschlagen.

Erst 1949 wurde der WSV Donawitz neuerlich gegründet und es folgte die Aufnahme des Spielbetriebes in den unteren Klassen. Bereits 1954 spielten die Leobener dann in der steirischen Landesliga und feierten 1954/55 den Meistertitel in dieser Spielklasse, der zugleich den Aufstieg in die damalige Staatsliga B bedeutete. Seit 1956 spielt(e) Donawitz damit ununterbrochen (bis 2009) in einer der beiden höchsten Ligen Österreichs! 1958 erreichte der WSV Donawitz mit einem 2:2 und einem 5:1 Sieg gegen den SV Austria Salzburg sogar den Aufstieg in die Staatsliga A, in der man sich immerhin zwei Jahre halten konnte. Nach einigen Saisonen in der zweiten Spielstufe (Regionalliga Mitte) folgte mit dem Spieljahr 1968/69 der letzte Auftritt des WSV Donawitz unter dieser Bezeichnung in der obersten österreichischen Liga.

1970 wurde der WSV Donawitz in WSV Alpine Donawitz umbenannt. Mit dem Meistertitel in der Regionalliga folgte 1971 der Aufstieg in die damalige Nationalliga. Am 3. Mai 1971 wurde der Verein in Donawitzer SV Alpine, kurz DSV Alpine umbenannt. In den Medien erhielt der Verein kurioserweise immer unterschiedliche Bezeichnungen, wie DSV Alpine, Donawitz, DSV Donawitz, Alpine Donawitz, DSV Alpine Leoben oder Alpine Leoben. 1972 und 1974 erreichten die Steirer mit dem 6. Rang ihre beste Oberhausplatzierung. Trotz der sportlichen Qualifikation wurde der DSV Alpine – wie zahlreiche andere Vereine – 1974 reformbedingt aus der obersten Liga ausgeschlossen, da die neueingeführte Bundesliga nur mehr Vereine aus den Ballungszentren als oberhauswürdig ansah. In der 2. Division erreichten die Reformopfer 1984 den zweiten Platz und stiegen damit in die Bundesliga auf. Dort hielten sie sich bis 1986 und dann nochmals von 1991-1992. Insgesamt spielten die Donawitzer damit 10 Saisonen in der höchsten österreichischen Liga.

Nach dem Abstieg in die zweite Liga 1992 beschlossen die Funktionäre der Vereine DSV Alpine und 1. FC Leoben die Bündelung der Kräfte in der obersteirischen Metropole und fusionierten am 22. Juni 1992 zum DSV Leoben. Erstmals wurde die Stadtbezeichnung Leoben nunmehr in den Vereinsnamen aufgenommen. Erste Früchte trug diese Fusion in der Saison 1994/95, in der die Montanstädter sensationell das Cupfinale erreichten. Trotz einer sehr guten Leistung und der besseren Chancen gegen den Finalgegner SK Rapid Wien unterlagen die Leobener den Wienern knapp mit 0:1 und verpassten damit den ersten österreichischen Titel. Verantwortlich dafür war ausgerechnet der ehemalige Leobener Peter Guggi, der aus einem Weitschuss das Siegestor für Rapid erzielte.

Konkurs 2009. In der Saison 2008/09 spielen die Leobener in der Ersten Liga, Trainer Heimo Kump, Obmann Hans Linz. Am 16. Februar 2009 brachte der DSV beim Landesgericht Leoben einen Konkursantrag ein. Laut Kreditschutzverband war ein Zwangsausgleich und damit ein Überleben als Profiverein nicht möglich sein. Bereits im Jänner 2009 hatte der DSV Leoben allen Profispielern wegen der sich abzeichnenden Zahlungsunfähigkeit die kostenlose Freigabe erteilt. Diese wurde jedoch nur von sieben Spielern in Anspruch genommen, der Großteil der Spieler verblieb vorerst beim Verein. Nach dem Entfall des Hauptsponsors, des Finanzberatungsunternehmens HFL Hans Linz, das selbst am 20. November 2008 als Folge der weltweiten Finanzkrise Konkurs anmelden musste und weil kein neuer Hauptsponsor gefunden werden konnte, waren auch die Donawitzer nicht mehr zu retten gewesen.

Nach den Statuten der österreichischen Bundesliga stand der DSV Leoben damit als erster von drei Fixabsteigern der Ersten Liga fest und gehörte erstmals seit 1956 nicht mehr einer der beiden höchsten Spielklassen an. Mit Beginn der Saison 2009/10 wurde ein Neustart in der Regionalliga Mitte als Amateurverein gewagt. Nach vier Jahren in der Regionalliga Mitte musste der DSV Leoben in der Saison 2012/13 ein weiteres Mal absteigen, seit 2013 ist der DSV Leoben in der vierten Leistungsstufe, der steirischen Landesliga, im Einsatz!

 

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