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Bitte gleich nachlegen: Im Heimspiel gegen Lebring werden wieder Punkte gebraucht!

Landesliga, 12. Runde, FR 19.10.18, 19:00 Uhr Stadion Donawitz. DSV Leoben : SV Lebring. Schiedsrichterteam (vorl., Gebiet Mur): Ing. Rene Feldbaumer, Martin Plank, Daniel Felber.

Der immens wichtige Heimsieg gegen Fürstenfeld ist gelungen, die Freude und Erleichterung darüber war groß, aber der Blick geht längst wieder nach vorne. Da man bisher im Herbst so dermaßen viele, mögliche Punkte liegen gelassen hat, besteht auch gar kein Grund sich auf irgendetwas auszuruhen – mit ganz genau dem gleichen Biss geht es am Freitag zum nächsten Heimspiel, gegen den SV Lebring. Das Positive aus dem Spiel gegen Fürstenfeld darf man dabei ruhig mitnehmen: Die Systemumstellung funktionierte nicht schlecht, die Bereitschaft bis an die Grenzen zu gehen war spürbar, die Torchancen wurden zu einem guten Teil verwertet und auch die Abwehr stand überwiegend gut. Das, und dass endlich auch das Glücksvogerl bei uns in Donawitz vorbeigeschaut hat, gibt Mut und Selbstvertrauen für die weiteren, nicht einfacher werdenden, Aufgaben. Das wichtigste aber war: Der DSV Leoben kann wieder siegen. Man musste schon befürchten, dass dies endgültig verlernt wurde – im Spiel gegen Fürstenfeld wurde das, trotz starkem Gegendruckes in der Schlussphase, endlich erzwungen. Vier Spiele in der Meisterschaft und eines im Steirercup stehen in diesem Herbst noch aus, jetzt gilt, fleissig wie ein Eichhörnchen für die lange Winterpause Punkte zu sammeln, damit die Frühjahrs-Aufholjagd nicht noch komplizierter wird.

Die DSV Spiele vor der Winterpause:

12. Rde. FR 19.10., 19:00 (H) DSV – Lebring. DI 23.10., 19:00 (Steirercup, A) Murau – DSV. 13. Rde. FR 26.10., 17:00 (A) Heiligenkreuz – DSV. 14. Rde. FR 02.11., 19:00 (H) DSV – Lafnitz Ama.. 15. Rde. FR 09.11., 19:00 (A) Pöllau – DSV.

Das letzte Heimspiel gegen Lebring ging knapp verloren!

Unser Gegner aus Lebring ist ungefähr ähnlich einzuschätzen, wie es Fürstenfeld vergangene Woche war – mit einem Unterschied. Eine äußerst spielstarke Mannschaft mit vielen, erfahrenen Kickern, die man nach Möglichkeit nicht gewähren lassen sollte, die zu Hause eine Macht ist (bestes Heimteam der Liga). Soviel zu den Parallelen zu Fürstenfeld. Der offensichtlichste Unterschied ist aber die Auswärtsschwäche. In dieser Wertung ist Lebring mit erst zwei Zählern in diesem Herbst an letzter Stelle. Das ist jetzt kein Freibrief für uns, dass das so weitergeht, es trifft sich aber dennoch nicht so schlecht, dass wir diese Mannschaft am Freitag in Donawitz empfangen dürfen. Die von Trainer Wolfgang Gassmann betreute Mannschaft vertraut auf einige Spieler mit DSV-Vergangenheit: Herbert Rauter (ja, genau der Herbert Rauter, der vor 10 Jahren im ÖFB-Cup das 1:0 der Donawitzer gegen Rapid Wien erzielte!), Oliver Schöpf, Mario Kreimer und Florian Gruber sind Leistungsträger bei den Südsteirern. Zuletzt konnte Lebring das Heimspiel gegen Bad Radkersburg, Dank eines Wallner-Doppelpackes, mit 3:2 für sich entscheiden, die Ergebnisse davor waren : Auswärts eine 0:3-Niederlage in Gnas, ein Heim-1:1 gegen Mettersdorf und davor ein 2:2 in Voitsberg. Man darf sich also etwas ausrechnen, aber nur dann, wenn man, wie im Spiel gegen Fürstenfeld, bereit ist, wieder an die Grenzen zu gehen!

Direkte Duelle: Acht Mal gab es das Duell DSV Leoben mit Lebring, fünf Mal siegten die Südsteirer aus dem Bezirk Leibnitz, drei Mal blieben die Donawitzer erfolgreich: 30.03.18 LEB – DSV 3:2 (1:1), 18.08.17 DSV – LEB 1:2 (1:0), 19.05.17 DSV – LEB 2:0 (0:0), 14.10.16 LEB – DSV 5:0 (2:0), 27.05.16 LEB – DSV 2:3 (1:0),  20.10.15 DSV – LEB 3:0 (1:0), 29.05.15 LEB – DSV 1:0 (1:0), 17.10.14 DSV – LEB 1:3 (1:2).

Tore und Karten: Lebring (23:19) – der erfolgreichste Torschütze mit sechs Toren ist Benjamin Teuschler, dahinter folgen mit fünf Treffern Michael Wallner, Florian Gruber (3), Rene Gsellmann und David Schnaderbeck mit zwei Toren. Beim DSV Leoben (11:26) führen nun Brajan Grgic und Matthias Pagger mit drei Toren, dahinter folgen Martin Petkov (2) sowie Mateo Damis, Alexander Hofer und Bernhard Rinner mit einem Tor. Bei beiden Mannschaften ist kein Spieler von einer Sperre betroffen, beim DSV Leoben muss Jürgen Prutsch nach vier Gelben Karten aufpassen.

Alle Spiele der 12. Runde in der Landesliga:

FR 19.10., 19:00. Wildon : St. Anna, Mettersdorf : Pöllau, Gnas : Lafnitz Amateure, Liezen : St. Michael, DSV Leoben : Lebring. 19:30. Fürstenfeld : Frauental. SA 20.10, 14:30. Bad Radkersburg : Heiligenkreuz. 17:00. Voitsberg : Bruck/Mur.

Im heurigen Frühjahr musste sich der DSV Leoben knapp mit 2:3 geschlagen geben!

Die DSV Juniors. Das ist zwar keine große Überraschung, aber es gelingt in dieser Saison einfach noch nicht konstant zu bleiben. Auch in Parschlug am vergangenen Samstag, hatten die Juniors gute Phasen, doch es passieren noch zu viele Fehler, die dann eiskalt und gnadenlos bestraft werden. Das 1:5 war doch eine schwer verdauliche Niederlage, am Samstag beim Heimspiel gegen Phönix Mürzzuschlag gibt es die nächste Chance für Jürgen Koglers Team es besser zu machen!

Alle DSV-Spiele am Wochenende:

FR 19.10., ab 16:00 Uhr – U 8 Turnier im Donawitzer Stadion mit Niklasdorf/Proleb und Trofaich.

FR 19.10., 19:00 Uhr. Landesliga. DSV Leoben : SV Lebring, Stadion Donawitz.

SA 20.10.,  ab 10:00 Uhr – U 7 Turnier in Niklasdorf mit Proleb/Niklasdorf und Kapfenberg.

SA 20.10., 12:30 Uhr. U 13. SG Spielberg/Knittelfeld : SG Kammern/DSV, Sportplatz Spielberg.

SA 20.10., 14:00 Uhr. U 11. SG DSV Leoben : SG DFC Leoben/Bruck. Stadion Donawitz.

SA 20.10., 17:00 Uhr. Gebietsliga Mürz. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag, Stadion Donawitz.

SO 21.10., 11:00 Uhr. U 17. SG Gössendorf/Sturm A : DSV leoben, Arena Gössendorf.

SO 21.10., 11:00 Uhr. U 15. GAK Juniors : DSV Leoben, Weinzödl.

Gebietsliga: Die DSV Juniors werden in Parschlug klar besiegt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 10. Runde, SA 13.10.18, 15:00, Sportplatz Parschlug, 150. SC Parschlug : DSV Juniors 5:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Schober (32.), 2:0 Schober (49.), 3:0 Zivkovic (55.), 3:1 Schweighart (65.), 4:1 Schober (75.), 5:1 Assigal (87.). Schiedsrichterteam: Mirza Peckovic, Clemens Angerer.

Die DSV Juniors mussten sich letztendlich in Parschlug glatt mit 1:5 geschlagen geben. Dabei begannen die Juniors, bei denen Tim Heinemann aushalf, gar nicht so schlecht, kamen auch zu einigen Möglichkeiten und konnten das Spiel lange Zeit offen halten. Nach einem langen Einwurf passiert er aber doch, der Parschluger Führungstreffer: Schober ist per Kopf zur Stelle und versenkt zum 1:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel vergibt der eingewechselte Möstl die einzige Ausgleichchance, auf der anderen Seite fallen die entscheidenden Tore. Schober mit seinem zweiten Treffer und Zivkovic, erhöhen innerhalb von nur sechs Minuten auf 3:0. Die DSV Juniors sind aufgrund der Gegentore zwar angezählt, aber noch nicht besiegt. Schweighart trifft mit einem Flachschuss zum 1:3 und die Juniors werden wieder mutig. Pech hat Heinemann in dieser Phase, sein Schuss landet nur an der Stange. Parschlug macht es im Konter besser, profitiert von einem Abwehrfehler und wieder ist es Schober, der zum 4:1 einnetzt. Den Schlusspunkt in der, in der Schlussphase nun einseitigen Spiel, setzt Assigal mit einem direkt verwandelten Freistoß innerhalb des Strafraumes – Parschlug setzt sich verdient, vielleicht etwas zu hoch, durch.

Zu wenig Durchschlagskraft bei den eigenen Chancen!

Ohne den gesperrten Machacek und ohne die verletzten Nahrgang und Drabli, dafür aber mit Tim Heinemann von der Kampfmannschaft I, versuchte Co-Trainer Leitgeb-Spörk in Abwesenheit von Jürgen Kogler die richtigen Anweisungen zu geben. Und zu Beginn war der Juniors-Auftritt nicht schlecht. Vor allem Heinemann im Mittelfeld wird gesucht, seine Dribblings sind sehenswert – schnell aber erkannt das auch Parschlug und so wird er sonderbewacht und bei jeder Ballannahme ohne Schutz des Schiedsrichters (keine einzige Karte bei all den vielen Fouls an ihn) abgeklopft. Nach drei Minuten versucht Heinemann den ersten Schuss (fällt zu schwach aus), kurz darauf bringt er einen Freistoßball zur Mitte, den aber Tormann Eisl entschärfen kann. Im zu Beginn offenen Schlagabtausch kommt nach einer Flanke von der linken Seite Schober für Parschlug erstmals zum Kopfball (der wurde völlig vergessen und nicht gedeckt), der aber zum Glück über das Tor geht. Für die Juniors zieht auf der anderen Seite Kutlesa ab, bei dem Ball muss sich Eisl strecken, kann ihn aber übers Tor lenken. Der Eckball bringt die nächste Torchance: Schweighart hoch Richtung zweiter Stange zu Horvat, der zur Mitte köpfelt – dort kommt abermals Kutlesa zum Kopfball – er scheitert aber bei seinem Versuch aus kurzer Distanz knapp über dem Tor.

Die nächsten Schussmöglichkeiten für die Juniors vergeben Sylanaj und Heinemann – einmal links vorbei, einmal rechts, sodass Eisl fangen kann. Nach einem Freistoß, nach Foul an – und geschossen von – Heinemann in die Mauer, haben die Juniors ihr Pulver verschossen. Nun wird Parschlug stärker und kommt leichter Richtung Juniors-Strafraum. Schober zieht von der Strafraumgrenze erstmals per Fuß ab, Kutlesa kann sich in den Schuss werfen, den abgefälschten Ball schnappt sich Weiss im Juniors-Tor. Während Sylanaj noch einmal eine Lücke nützt um aufs gegnerische Tor zu laufen, aber im letzten Moment noch eingeholt und vor der Schussabgabe gestoppt werden kann, versucht es Parschlug nun mit hohen Bällen (Kopfballgefahr) und mit (noch) erfolglosen Schüssen aus allen Lagen. Auf dem engen Platz ist aber das effektivste Mittel: Der lange Einwurf. Assigal beherrscht den sehr gut, nach seinem Einwurf kommt Schober an der zweiten Stange zum Kopfball und trifft zum 1:0 für Parschlug. Der Treffer hat sich irgendwie abgezeichnet, die Konzentration der Juniors, die zu Beginn sehr hoch war, hat etwas nachgelassen. Während für die Juniors vor der Pause nur noch Sencar zur Schussgelegenheit (Marke: Schüsschen) kommt, hat Parschlug zwei Mal noch die Möglichkeit zu erhöhen. Ein Schuss von Zivkovic und ein Freistoß von Assigal können von Weiss entschärft werden, somit bleibt es bei der knappen 1:0-Führung zur Pause.

Zur Pause wechselt Leitgeb-Spörk zum ersten Mal, für Sylanaj kommt Möstl und der kommt auch gleich zu einer guten Gelegenheit für den Ausgleich. Schweighart setzt sich rechts durch, sieht in der Mitte Möstl und passt zu ihm. Möstl schiesst auch gleich, trifft dabei aber einen Parschluger, der gute Schuss landet leider abgefälscht im Torout. Auf der anderen Seite sind die richtig dicken Torszenen. Nach einem Hoffellner-Fehler als letzter Mann, zieht Colic alleine auf Weiss´ Tor, er setzt den Ball aber rechts neben das Tor. Kurz darauf eine haarige Situation. Heinemann wird bei einer Attacke im Gesicht getroffen, der Schiedsrichter lässt aber weiterlaufen. Über Colic gelangt der Ball links raus zu Schober, der mit einem Flachschuss ins lange Eck auf 2:0 stellt. Nun kontrolliert Parschlug das Spiel nach Belieben, lässt Ball und Gegner laufen und legt gleich nach. Diesmal ist es Zivkovic, der einen Schlenzer von der Seite anbringt, auch der sitzt und es steht 3:0.

Er war nicht zu Halten: Michael Schober (12) erzielte drei Tore!

Als man mit dem nun durchaus möglichen Debakel zu rechnen beginnen muss, zieht Schweighart etwas verdeckt, aber dafür umso präziser ab. Der Ball landet zwischen Fingern und Stange zum 1:3-Anschlusstreffer – und tatsächlich weckt das Juniors-Tor die Mitspieler wieder auf. Kurz darauf geht ein Schuss von Asil knapp rechts über das Tor, bei einem von Schweighart getretenen Freistoß muss sich Eisl strecken, kann aber abwehren. Einmal noch gibt es die Riesenchance auf den Anschlusstreffer – wer weiß, was aus dem Spiel geworden wäre, wenn der gute Heinemann-Schuss nicht an der rechten Stange sondern im Tor gelandet wäre…

So bleibt es aber beim 1:3 aus Juniors-Sicht und nach einem folgenschweren Abwehrfehler entscheidet sich dieses Spiel zugunsten der Hausherren. Ein „Gurkerl“-Pass auf Schober, der dann auf und davon zieht und der mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel wieder für klare Verhältnisse sorgt sorgt dafür, dass Alles klar ist. Schade, danach sind die Juniors gebrochen, sind leer können nichts mehr zulegen. Es folgen nun rollende Angriffe auf unser Tor, Parschlug will nun noch mehr, scheitert aber durch Schmid und Co mehrmals an Tormann Weiss. Schade, dass dann gerade ihm ein Missgeschick passiert. Völlig sicher im Ballbesitz fällt Weiss der Ball irgendwie aus den Händen, reflexartig glaubt er ihn ein zweites Mal auf – der Schiedsrichter gibt für dieses Vergehen einen indirekten Freistoß im Strafraum.  Kurz abgespielt zimmert Assigal den Ball an der Mauer vorbei ins lange Eck zum 5:1-Endstand. Parschlug hat noch einige Vorstöße mit Potential, der eingewechselte Parschluger Weiss kann dabei unseren Weiss nicht überraschen, irgendwann ist dieses Spiel dann aber einfach zu Ende.

Parschlug war stärker, hatte mehr Chancen und hatte das nötige Glück, dass in unseren guten Phasen (zu Beginn des Spieles und zwischen dem 1:3 und dem 1:4), den Juniors keine Tore gelingen wollten. Somit geht der Sieg, der vielleicht zu hoch ausgefallen ist, in Ordnung, die Juniors müssen das so abhaken und sich auf das nächste schwere Spiel – Heimspiel gegen Phönix Mürzzuschlag vorbereiten.

Link: Facebook/ParschlugStFV, Parschlug

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Freydl, Asil, Schweighart (T), Sylanaj (46. Möstl), Sencar (77. Mock), Stocker (60. Krainer), Heinemann, Hoffellner, Horvat, Kutlesa.

Endlich: Der langersehnte, so wichtige, Heimsieg ist gelungen!

Landesliga, 11. Runde, FR, 12.10.18, 18:45. Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : SC Fürstenfeld 3:2 (2:1). Torfolge: 1:0 Grgic (13., Elfer), 2:0 Pagger (34.), 2:1 Kosche (40, ET), 3:1 Grgic (64.), 3:2 Feiner (74.). Schiedsrichterteam: Eigler, Plank, Holzer.

Nach vier Niederlagen in Folge, ist dem DSV Leoben gegen Fürstenfeld endlich der so wichtige Sieg gelungen. Es war nichts für schwache Nerven, denn die Gäste ließen bis zum Schlusspfiff nach sieben (!) Minuten Nachspielzeit nicht locker – doch der Donawitzer Abwehrbeton hielt dem Druck stand! Einsatz und Kampfgeist stimmten zu 100 Prozent, dazu kam endlich auch das nötige Spielglück dazu, der knappe Sieg geht daher auch in Ordnung. Die erste halbe Stunde gehörte klar unserer Mannschaft, diesmal konnten in dieser Phase auch die so wichtigen Tore erzielt werden: Nach einer Attacke an Grgic im Strafraum übernimmt der Gefoulte selbst die Verantwortung und versenkt den Elfmeter sicher zur 1:0-Führung. Die Donawitzer legen nach und nach einer Flanke von Hofer übernimmt Pagger den hohen Ball per Kopf zum 2:0! Die komfortable Führung kann leider nicht bis zur Pause gehalten werden – nach einer Unterkircher-Flanke wird Kosche unglücklich getroffen, der Ball landet zum 1:2 im eigenen Tor. Nach dem Seitenwechsel entsteht vorerst ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wieder sind es die Donawitzer, die treffen – diesmal ist Pagger der Vorbereiter, Grgic ist aus kurzer Distanz zur Stelle, mit seinem zweiten Treffer sorgt er für das 3:1. Fürstenfeld riskiert nun noch mehr und das wird belohnt:  In der 74. Minute gelingt Feiner der abermalige Anschlusstreffer. Die Zeit bis zum Schlusspfiff scheint endlos, mit allen Mitteln verteidgt der DSV Leoben aber den knappen Vorsprung bis zum erlösenden Schlusspfiff. Der Druck, der auf der Mannschaft lastete, war schon erheblich, dennoch ist es an diesem Abend gelungen, gegen einen starken Gegner zu bestehen. Es war sicher nicht das beste Saisonspiel der Donawitzer, wieder sind einige Fehler passiert – doch diesmal wirkten die sich nicht nachhaltig aus. Gratulation zum so wichtigen Sieg, ein erster Schritt aus dem Sumpf ist gemacht, am Freitag – dem nächsten Heimspiel – gegen Lebring muss aber der nächste getan werden!

Matthias Pagger erzielt das 2:0, Assistgeber Hofer reisst die Hände hoch!

Die Donawitzer starten gut in dieses Spiel gegen den Tabellendritten aus Fürstenfeld. Petkov geht zentral nach vorne, spielt zu Grgic, der auf Pagger weiterleitet. Pagger hat an der Strafraumgrenze mit seinem starken linken Fuß die Schussoption, lässt diese aber verstreichen und entscheidet sich schließlich zum Rückpass – die erste Chance auf einen Torschuss wird somit vertan. Ähnlich geht es weiter. Prutsch sucht ebenfalls Pagger, doch seine Flanken von der Seite in den Strafraum sind (noch) nicht exakt genug. Von Fürstenfeld ist offensiv zu Beginn des Spieles gar nichts zu sehen, die Donawitzer Deckung ist aufmerksam, das Arbeiten gegen den Ball funktioniert und das Zweikampfverhalten ist aggressiv. Nach 12 Minuten glückt der vielumjubelte Führungstreffer. Bei einem Konter, bei dem auch Rinner mit nach vor geht, spielt der Verteidger den perfekten Schnittball. Grgic kommt vor Julian Glaser zum Ball, der stößt von hinten Grgic regelwidrig um – der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Elferpunkt. Brajan Grgic selbst übernimmt die Verantwortung des Elfmeters und macht das so, wie es sich gehört: Er bezwingt Fürstenfelds Tormann Stocker und bringt seine Mannschaft mit 1:0 in Führung!

Die Donawitzer bleiben am Drücker. Nach Foul an Petkov zirkelt Pagger den ruhenden Ball hoch in den Strafraum, Stocker kann nur wegfausten – die Nachschussmöglichkeit erhält Hubmann, der auch gleich mit voller Wucht in guter Höhe abzieht – leider trifft er dabei einen Gegenspieler, der Ball landet abgefälscht im Torout. Es folgen eine gut angetragene Hofer-Flanke, die leider keinen Abnehmer findet, ein Schuss von Pagger, der vom Tormann abgewehrt werden kann und eine Flanke von Petkov, die in der Mitte zu einem Pressball von Prutsch mit Goger führt. Alles nicht schlecht, was die Donawitzer zeigen, alles zumindest besser, als es Fürstenfeld zu diesem Zeitpunkt macht, doch es ist zu wenig zwingend – in letzter Konsequenz kommt der finale Pass oder der Abschluss nicht. Besser sieht dann ein Kopfball von Damis aus (nach Prutsch-Hereingabe), Tormann Stocker wehrt den Ball nach vorne ab – ein Fürstenfelder Abwehrspieler kann die Situation daraufhin klären.

Nach etwa einer halben Stunde kommt Fürstenfeld ins Spiel. Es gelingt den Gästen nun zunehmend besser nach vorne zu kombinieren, es entstehen erste Eckbälle. In der 32. Minute die erste gute Chance – Goger spielt rechts auf Andreas Glaser, der im Strafraum den Heber über Peckovic versucht. Der fällt zum Glück aber zu schwach aus, Rinner kann den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen. Auf der anderen Seite sind die Donawitzer neuerlich erfolgreich. Petkov, der in der Mitte gesucht wird, trägt den Ball nach vorne, diesmal geht es rechts raus zu Hofer. Er versetzt seinen Gegenspieler mit einem Haken und bringt die schöne Flanke perfekt an. Pagger der völlig alleine gelassen wird, steigt hoch, wuchtig versenkt er den Kopfball zum 2:0 ins Eck. So wird es gemacht, gerade diese Genauigkeit und Effizienz im Abschluss wurde bisher in diesem Herbst so schmerzlich vermisst – in dieser Situation war alles perfekt.

Intensives, kräfteraubendes – aber letztlich erfolgreiches Spiel!

Nach einem schwachen Pagger-Freistoß, ist wieder Fürstenfeld, das nun den Ernst der Lage erkennt, am Zug. Kosche kann den durchbrechenden Unterkircher im letzten Moment (mit einem Foul) an der Strafraumgrenze stoppen – eine ganz haarige Angelegenheit, der Freistoß aus dieser Distanz. Doch auf Admir Peckovic im Leobener Tor ist Verlass, er kann den Schuss aus der Ecke holen, auch beim Nachschussversuch ist unser Tormann zur Stelle. Das nun bessere Spiel der Fürstenfelder wird aber noch vor der Pause belohnt. Goger spielt rechts raus zu Unterkircher, der die scharfe Hereingabe zur Mitte versucht. Dabei trifft er Mario Kosche, der den Ball unhaltbar für Peckovic ins eigene Tor lenkt. Fürstenfeld hat also noch vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer erzielt (hat durch Andreas Glaser, der im Strafraum abzieht, sogar noch die Chance auf den Ausgleich!), diese Ausgangslage verspricht jedenfalls viel Spannung für den zweiten Spielabschnitt.

Das Spiel, in dem beiden Teams durchaus auch mehrmals Fehler unterlaufen, lebt nun von der Spannung. Die Donawitzer wollen die Vorentscheidung, Fürstenfeld unbedingt den Ausgleich. Nachdem beide Tormänner je einmal hohe Bälle ganz sicher parieren können, ist es die 52. Minute, in der der erste Torschuss abgegeben wird.  Ein perfekter Ausschuss von Peckovic sensationell in den Lauf gespielt – Pagger zieht von der linken Seite kommend zum Tor  –  führt aus spitzem Winkel zum Torschuss, der aber abgewehrt werden kann. Das Spiel wird zunehmend zerfahrener, viele kleine und größere Attacken und Fouls unterbrechen immer wieder den Spielfluss. Hereingaben über Grgic, oder Eckbälle (Prutsch, Pagger) sind nun wieder zu ungenau, Fürstenfeld bleibt – wenn schnell gespielt wird – gefährlich. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze landet in der Mauer, nach einem Eckball kann Peckovic wegfausten.

Ein perfekter Konter führt zum 3:1. Prutsch spielt zu Hubmann, der etwas zuwartet, bis ihn Pagger hinterläuft. Der Pass kommt, Pagger zieht in den Strafraum und nun passt das Zuspiel zu Grgic perfekt – aus kurzer Distanz stellt er mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Genau so muss man es machen, die Tore fallen ausnahmslos zu sehr günstigen Zeiten – die Vorentscheidung ist dieser dritte Treffer aber noch lange nicht. Fürstenfeld will unbedingt noch einmal ran, es gelingt phasenweise die Donawitzer am eigenen Sehzehner einzuschnüren. Eine gute Kopfballmöglichkeit vergibt Feiner knapp, zwei hohe Freistöße von Goger in den Strafraum können abgewehrt werden. Genau in dieser Situation wäre die Entlastung durch entstehende Kontersituationen so wichtig – bei einem Zuspiel von Prutsch Richtung Grgic befindet sich der leider knapp in Abseitsposition, sein Tor zählt daher nicht. Etwas später übersieht der eingewechselte Waldhuber die Möglichkeit auf Hofer abzuspielen, er verliert den Ball und dann geht es schnell in die andere Richtung. Der erste schnelle Vorstoß über Fürstenfelds linke Seite scheitert noch (Zuspiel auf Feiner gerät zu weit), doch der zweite Versuch gelingt. Wilfing spielt links raus zu Unterkircher, seine Hereingabe zur Mitte übernimmt Feiner und schon steht es nur noch 2:3. Das alles in der 74. Minute, das leidgeprüfte Donawitzer Publikum, weiß, dass das in der langen, verbleibenden Zeit noch ganz eng werden kann (und wird).

Brajan Grgic, nach seinem Tor zum 3:1!

Die Abwehrschlacht ist längst im Gange, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (Verzögerungen aller Art) versuchen die Donawitzer Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Und an diesem Abend gelingt das auch. Mehrmals dringen Glaser und Co in den Strafraum, ein guter Schuss von Goger streift knapp an der linken Stange vorbei. Bei einem Goger-Freistoß lässt Peckovic zum Schrecken aller, den Ball aus den Händen fallen, zum Glück kann der dahinterstehende Kosche für seinen Tormann ausputzen. Fürstenfelds Druck bleibt hoch, immer wieder taucht ein Rotschwarzer am und im Strafraum auf, doch irgendwie kann die Donawitzer Abwehr immer klären. Der Schiedsrichter zeigt sieben (!) Minuten Nachspielzeit an, auch eher ungewöhnlich lange, aber auch diese Zeit übersteht der DSV Leoben unbeschadet. Ein Eckball nach dem anderen prasselt ins Zentrum, auch der Gästetormann befindet sich im Strafraum, doch irgendwann hat der Schiedsrichter ein Einsehen und pfeift dieses Spiel beim Stand von 3:2 für den DSV ab.

Die Freude ist natürlich riesig, die Erleichterung, dass endlich der erste Heimsieg gelungen ist, ist überall spürbar. Der DSV Leoben hat endlich einmal sein Glück erzwungen und gewinnt gegen einen starken Gegner. Das war auch dringend nötig, vor allem aufgrund der Tatsache, dass auch Liezen gewinnen konnte. Der erste Schritt Richtung Mittelfeld ist gelungen, jetzt nur nicht nachlassen lautet die Devise und gleich gegen Lebring einen draufsetzen!

Nächstes Spiel: FR, 19.10.18, 19:00 Uhr im Donawitzer Stadion. DSV Leoben : SV Lebring.

Links: StFV, Fürstenfeld, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche (ET), Rinner, Pagger (T, 64. Waldhuber), Hubmann (87. Heinemann), Grgic (T,T,G 80. Tomic), Schranz, Hofer, Damis, Prutsch, Petkov. Ersatz: Petrovcic, Pachner.

Endlich darf in der Kabine wieder gefeiert werden!

Vor dem Spiel: Die U 7 Mannschaft beim Einlaufen und die U 14 -Mannschaft, die im Vorjahr Meister wurde!

Erfolgsmeldung, wo bleibst Du: Gegen Fürstenfeld vielleicht?

Landesliga, 11. Runde, FR 12.10.18, 18:45, Stadion Donawitz. DSV Leoben : SC Fürstenfeld, Schiedsrichterteam (Gruppe Mur, vorl.): Bernd Eigler, Martin Plank, Peter Schuhajek.

In der elften Runde versucht der DSV Leoben sein Glück also gegen den Tabellendritten aus Fürstenfeld. So pervers es auch klingt – und mit dieser Meinung steht man zwar nicht ganz alleine da, ist aber auch nicht auf Seite der Mehrheit – ungefähr da, wo Fürstenfeld jetzt in der Tabelle liegt, da könnte in etwa auch der DSV Leoben stehen, wenn entscheidende Szenen im Herbst anders verlaufen wären. Da dies aber eine Behauptung ohne Beweiskraft bleibt, ist es müßig diese „Was-wäre-wenn-Gedankenspiele“ weiterzuspinnen. Die Schnitzer, die folgenschweren Fehler und die vergebenen Chancen wurden zur Genüge beschrieben, was bisher schmerzlich fehlte, war die erfolgreiche Umsetzung der Aufarbeitung dieser Situationen. Es nützt wenig, wenn man zwar sieht und weiß, was falsch gemacht wurde, wenn man aber mit den vorhandenen Möglichkeiten keine Lösungen findet, dies beim nächsten Mal besser zu machen. Die Umstellungen in Bad Radkersburg (die letztlich aber auch noch nichts zählbares brachten) scheinen eine Möglichkeit zu sein, um gewohntes und bekanntes (bis dato aber eben verfahrenes und erfolgloses) Terrain zu verlassen. Mehr als zu hoffen, dass es diesmal klappt, kann nicht angeboten werden, dass es nicht einfach wird, steht genau so fest, wie die Tatsache, dass endlich Punkte (Mehrzahl) her müssen. Es ist längst ungemütlich geworden, in der Tabellenregion, in der sich der DSV befindet und von der sich die Mitbewerber davor, stets ein bißchen weiter absetzen. Wie schön wäre es einmal, wenn man nach dem Spiel berichten könnte, dass der DSV Leoben 90 Minuten an die Wand gespielt wird, mit mehr Glück als Verstand einen Gegentreffer verhindern konnte und durch ein „Hundsgoal“ (von mir aus ein nicht gegebenes Abseitstor oder dem dritten Nachschuss bei einem Elfmeter) gewinnen kann. Fußball ist aber kein Wunschkonzert, das wurde uns heuer ganz besonders schmerzlich in Erinnerung gerufen, deshalb bauen wir auf unsere Stärken, hoffen wir auf die Verbesserung bei den Schwächen und bleiben wir gnadenlos optimistisch.

5:0-Heimsieg gegen Fürstenfeld – so war es beim letzten Mal!

Der SC Fürstenfeld ist eine der Mannschaften, die zweifellos zum erweiterten Titelkandidaten-Favoritenkreis gezählt werden darf. Furios mit vier Siegen in den Herbst gestartet, gelingt es dem Team von Trainer Sascha Stocker, seither konstant gute Leistungen abzuliefern. Vor allem in Fürstenfeld war für die bisherigen Gegner noch rein gar nichts zu holen (5 Spiele, fünf Siege), aber auch auswärts wird ganz ordentlich Gas gegeben. In Liezen und Voitsberg gab es souveräne Zu-Null-Erfolge – allerdings bei den letzten drei Auswärtsspielen wurden Punkte liegen gelassen. In Mettersdorf verlor Fürstenfeld mit 0:1, in Gnas mit 1:4 und in Bad Radkersburg gab es zuletzt ein 1:1-Unentschieden. Wie bei jedem Vorbericht, so auch in diesem, die einfache Tatsache: An einem guten Tag unserer Mannschaft, mit dem nötigen Spielglück, ist das eine schwere, aber machbare Aufgabe – wenn so, wie bisher weiter agiert wird, kann man sich kaum vorstellen, dass man gegen dieses abgebrühte Team etwas Zählbares mitnimmt.

Link: Spielstatistik DSV Leoben – Fürstenfeld, Ligaportal, SC Fürstenfeld

Direkte Duelle: Zehn Spiele – sechs Siege stehen vier Niederlagen gegenüber. Das letzte Duell im Mai gewann der DSV Leoben in Donawitz glatt mit 5:0! Auch damals spielte der DSV Leoben mit dem Rücken zur Wand, mit dem Sieg begann die erfolgreiche Aufholjagd, der Klassenerhalt konnte letztlich fixiert werden.  04.05.18 DSV – FÜR 5:0 (2:0),  22.09.17 FÜR – DSV 4:0 (1:0),  16.05.17 FÜR – DSV 2:3 (0:3), 08.10.16 DSV – FÜR 1:4 (1:3), 08.04.16 DSV – FÜR 5:1 (3:1), 23.08.15 FÜR – DSV 1:2 (1:2), 27.03.15 FÜR – DSV 2:0 (2:0), 16.08.14 DSV – FÜR 3:1 (2:0), 18.04.14 FÜR – DSV 2:0 (0:0), 30.08.13 DSV – FÜR 3:1 (1:1).

Tore und Karten: Fürstenfeld (22:12) – die erfolgreichsten Scorer, mit je fünf Treffern, sind Michael Goger und der ehemalige DSVler Patrick Unterkircher. Dahinter folgen Andreas Glaser (3) und Christopher Feiner (2), sowie sechs weitere Spieler, mit einem Tor. Beim DSV Leoben (8:24) hat sich nicht all zu viel geändert: Brajan Grgic hat in Bad Radkersburg sein erstes Saisontor erzielt, neben ihm haben noch Mateo Damis, Alexander Hofer und Bernhard Rinner einmal getroffen – bei zwei Toren halten Martin Petkov und Matthias Pagger. Gesperrt ist beim SC Fürstenfeld Sascha Bucher, der im Spiel gegen St. Anna nach 70 Minuten mit Rot vom Platz musste. Beim DSV Leoben steht Heiko Machacek nach seiner Gelbroten Karte im Juniors-Spiel für alle Spiele an diesem Wochenende. Gelbgefährdet ist nach vier Karten Jürgen Prutsch.

Sechs Siege stehen vier Niederlagen gegenüber!

Alle Spiele der 11. Runde:

FR 12. 10.18, 18:45 (ÖFB Bestimmung, Beginnzeit wegen Länderspiel vorverlegt). DSV Leoben : Fürstenfeld, Bruck/Mur : Liezen, Lafnitz Amateure : Mettersdorf, Lebring : Bad Radkersburg, Pöllau : Voitsberg. SA 13.10.18,  15:00. Heiligenkreuz : Gnas, St. Michael : Wildon. 19.00. St. Anna : Frauental.

DSV Juniors.

Die Juniors präsentierten sich nach der schwachen Vorstellung beim Tabellenletzten in St. Michael gegen den Tabellenführer aus Gußwerk am vergangenen Freitag stark verbessert. es reichte zwar knapp nicht zu einem (durchaus möglichen) Punkt, die Leistung – vor allem nach dem 1:2-Anschlusstreffer – war aber sehr motiviert und ansehnlich. Am Samstag, 13.10.  geht es ab 15:00 Uhr in Parschlug weiter.

Alle DSV Spiele an diesem Wochenende:

FR 12.10., ab 16:00 Uhr ein U 7-Turnier in Donawitz mit Langenwang und Kapfenberg.

FR 12.10., 18:45, Landesliga. DSV Leoben : SC Fürstenfeld. Stadion Donawitz.

SA 13.10., ab 10:00 Uhr U 8-Turnier in Donawitz mit Kapfenberg und Niklasdorf/Proleb.

SA 13.10., 10:30. U 11. SK Stojen : SG DSV Leoben, Sportplatz SK Stojen Kapellen/Mürz.

SA 13.10., 15:00. Gebietsliga Mürz. SC Parschlug : DSV Juniors, Sportplatz Parschlug.

SO 14.10., 11:00. U 15. DSV Leoben : Gratwein-Straßengel. Satdion Donawitz.

SO 14.10., 15:00. U 17. SG DSV Leoben : Juniors Hartberg. Stadion Donawitz.

SO 14.10., 15:00. U 13. SG Kammern/DSV Leoben : SG Unzmarkt/Scheifling/Judenburg. Sportplatz Kammern.

 

Der DSV Leoben auch heuer am Gösser Kirtag!

Am Donnerstag, 11. Oktober ist es wieder so weit: Ganz Leoben befindet sich im Ausnahmezustand – es findet der Gösser Kirtag statt! Und natürlich ist auch der DSV Leoben mit einem Zelt vertreten. Wir, das ist der Vorstand, Trainer, Mannschaft sowie Helferinnen und Helfer, würden uns sehr freuen, wenn zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei unserem Zelt vorbeischauen und sich von unserem Team kulinarisch verköstigen lassen würden. Zum Essen gibt es Grillhendl, Würstl und Langos, zum Trinken die üblichen Verdächtigen: Gösser Bier, Sturm, div. alkoholfreie Getränke und an der Schnapsbar Hochprozentiges!

Unser Standort ist von der Stadt kommend Richtung Göss beim Parkplatz nach der Brücke, gegenüber des ehemaligen Klosters, nunmehr orthodoxer Kirche. Erstmals ab 11:00 Uhr und dann wieder ab 17:00 Uhr unterhalten Sie beim DSV Zelt „Die Mugls„! Gute Stimmung ist garantiert, über Euer Kommen freut sich der DSV Leoben!

Sie sorgten schon voriges Jahr für tolle Stimmung – auch heuer freuen wir uns auf „Die Mugls“!

Und für alle Nicht-Leobener: Gösser Kirtag: Do, 11. Oktober 2018, von der Leobener Innenstadt bis zur Gösser Brauerei, 8700 Leoben – Info von www.leoben.at

Zu den traditionellsten und am besten besuchten Jahrmärkten Österreichs gehört seit jeher der Gösser Kirtag. Er findet immer am Donnerstag nach dem ersten Sonntag im Oktober statt. Der Ursprung des Gösser Kirtages ist in die Zeit um das Jahr 1836 zurück zu verfolgen und durfte laut eines Privilegs von Kaiser Ferdinand am heute noch beibehaltenen Datum im Oktober abgehalten.
Mit knapp 4.000 Metern Länge kann der Gösser Kirtag auf die längste Standlstraße von Österreich verweisen. Tausende Krügerl Bier, Lebkuchenherzen, Hendln und Bratwürste werden von ca. 30.000 Besuchern am heimlichen „Leobener Nationalfeiertag“ konsumiert. Vom Hauptplatz aus bis zur Einfahrt der Gösser Brauerei ziehen sich die Verkaufs-, aber auch Gastrononie-Standln. Sowohl in der Innenstadt als auch in Göss wird ein umfangreiches musikalisches Programm geboten.

Wieder Nichts: Auch in Bad Radkersburg gibt es keine Punkte!

Landesliga, 10. Runde, SA, 06.10.18, 18:30 Parkthermen-Arena, 320. FC Bad Radkersburg : DSV Leoben 2:1 (1:1). Torfolge: 1:0 Mencigar (14.), 1:1 Grgic (17.), 2:1 Pfeifer (64., Elfer). Schiedsrichterteam: Müller, Popovic, Resch.

Die Durststrecke geht auch in Bad Radkersburg weiter. Trainer Hannes Reinmayr stellt die Mannschaft zwar an einigen Positionen um, die Donawitzer spielen auch gefällig, aber das was letztlich zählt, worum es in diesem Sport geht – nämlich Punkte zu sammeln – kann neuerlich nicht erreicht werden. Wieder sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen, wieder werden individuelle Patzer gnadenlos bestraft. Nach einem folgenschweren Fehler von Hubmann, nützt Mencigar das Geschenk zur schnellen Führung für die Hausherren. Aber die Donawitzer schlagen zurück. Nur drei Minuten später verwertet Grgic ein Pagger-Zuspiel zum schnellen 1:1-Ausgleich. Vor der Pause bleibt das Spiel von beiden Mannschaften fehleranfällig, aber offen, Torszenen entstehen nur selten. In der zweiten Spielhälfte sorgen die Donawitzer für mehr Druck, kommen auch zu Torchancen (Grgic, Rinner), das Tor macht aber Bad Radkersburg. Ein ungeschickter Schritt (Prutsch trifft Pfeifer im Strafraum dabei von hinten an der Ferse),  im unglücklichsten Moment und schon ist es passiert. Nie und nimmer wäre in dieser Situation eine Torchance entstanden, dennoch führt dieses unabsichtliche Foul zu einem Elfmeter, den Pfeifer sicher verwandelt. Was danach folgt, ist bekannt. Die Donawitzer stürmen, kommen zu Möglichkeiten (Damis, Prutsch, Pachner, Petkov), treffen aber nicht. Es ist mühsam, Woche für Woche das Gleiche berichten zu müssen, aber es ist so: Auch diese Niederlage war keinesfalls zwingend, der Gegner um keinen Deut besser, die Verzweiflung über dieses Ergebnis nur all zu verständlich!

Schön gemacht, Grgic trifft zum zwischenzeitlichen 1:1!

Wie angekündigt bleibt kaum ein Stein auf dem anderen, Trainer Reinmayr stellt kräftig um. Nicht nur das komplette System (Dreierkette mit Damis, Rinner und Kosche), auch beim Personal wird gewechselt (Hubmann, Heinemann, Waldhuber und Tomic Ersatz – Hofer nicht im Kader) – und auch der Tormann wird getauscht (Peckovic für Petrovcic). Die Spieler brauchen nicht all zu lange, um die Vorgaben des Trainers weitgehend zu erfüllen, im großen und ganzen wirkt die nicht ungefährliche Änderung gar nicht so übel. Bad Radkersburg kommt erst nach sieben Minuten zur ersten Flanke, die Peckovic problemlos runterholt, richtig Gefährliches kann durch großen Einsatz der beiden Seitenflitzer (Pachner und Schranz) vorerst unterbunden werden. Nach zehn Minuten der erste Dämpfer. Christian Niederl verletzt sich bei einem Zweikampf an der Schulter, an ein Weiterspielen ist nach einem kurzen, schmerzhaften Versuch, nicht mehr zu denken. Christoph Hubmann muss ihn ersetzen – hoffentlich ist die Verletzung nicht all zu schlimm.

Den ersten Torschuss dieses Spieles gibt Brajan Grgic ab. Auf der linken Seite geht es schnell, Schranz zu Pagger – der zieht auf und davon – seine Flanke erreicht Grgic, der auch sofort abzieht. Tormann Fajfar kann nur nach vorne abwehren, Grgic, bedrängt von Zelko und dem Tormann, kommt leider knapp nicht an den freien Ball – der Eckball danach bringt nichts ein. In der 14. Minute wird der erste Donawitzer Fehler gleich mit voller Härte bestraft. Hubmann übersieht beim Passpiel den Radkersburger Mencigar, der mit diesem geschenkten Ball völlig frei und alleine in den Strafraum zieht. Hubmann stürmt zwar hinterher, kann ihn aber ebenso wenig, wie Peckovic daran hindern, dass der Schuss zum völlig unnotwendigen 1:0 im Netz landet. Das darf nicht passieren, das weiß auch Hubmann, gerade dann nicht, wenn man ohnehin schon so im Eck steht, wie wir das nun einmal tun.

Die Donawitzer stecken den Rückstand zum Glück überraschend gut weg. Pagger wird auf der Seite gesucht, beim ersten Mal knapp im Abseits, beim zweiten Mal klappt es – und schon ist er nicht aufzuhalten. Seine flache Hereingabe erreicht Grgic, bedrängt von einem Verteidiger, an der ersten Stange – volley netzt er aber neben dem Tormann in die kurze Ecke zum 1:1-Ausgleich ein. Schönes Tor, wichtig, dass das so kurz nach dem Rückstand gelungen ist. Die Donawitzer bleiben vorne, doch Grgic kann mit einem Prutsch-Zuspiel in den Strafraum nichts anfangen, ein guter Schuss von Pagger (ebenfalls Vorarbeit Prutsch) kann von Fajfar abgewehrt werden. Eine schöne Aktion noch in der 22. Minute: Prutsch raus auf Schranz, der nach vorne zu Grgic weiterspielt. Grgic legt ab für den dahersprintenden Pagger, der dann leider nichts draus macht. Er wird von Drevensek gehalten, dadurch so gestört, dass er den Schuss aus kurzer Distanz nicht anbringt – Schade um diese Chance!

Letztlich schon die Entscheidung: Der Ball im Netz, der DSV verliert 1:2!

Bis zur Pause haben beide Mannschaften noch gute Möglichkeiten, um ein weiteres Tor zu erzielen. Für Bad Radkersburgs zweite Torchance (32. Minute, davor war nur der Führungstreffer) ist Mencigar per Kopf nach Flanke von Beganovic verantwortlich, der Ball streift knapp über das Tor. Im Gegenzug läuft Prutsch tief in die gegenerische Hälfte, zieht flach ab und scheitert knapp neben der rechten Stange. Unmittelbar vor der Pause sind die Hausherren bissig. Ein Antolek-Kopfball landet über dem Tor, bei einem Lochpass von Kreso muss Prutsch die Notbremse ziehen (er sieht dafür Gelb) und den daraus resultierenden Drevensek-Freistoß kann Peckovic aus der Ecke drehen. Es bleibt beim gerechten 1:1 zur Pause, abgesehen von der Phase unmittelbar vor dem Seitenwechsel, in der Bad Radkersburg Lücken gefunden hat, ist der DSV Leoben sehr stabil.

Nach dem Wiederanpfiff versucht Bad Radkersburg den Schwung mitzunehmen, drückt und drängt, kann aber am Sechzehner durch kompromissloses attackieren von konkreten Torchancen abgehalten werden. Den ersten Torschuss geben wieder die Donawitzer ab. Robert Pachner geht nach vorne, setzt sich im Strafraum gegen Zelko und Vindis durch, legt zurück auf Grgic, dessen Schuss von Fajfar abgewehrt werden kann. Bei einem Prutsch-Freistoß an der Seitenoutlinie schraubt sich Rinner hoch, wieder kann der Tormann mit einer schönen Parade den Ball aus dem Tor fischen, den anschließenden Eckball  tritt wieder Prutsch – mit dem gleichen Ergebnis – wieder kommt Rinner zum Kopfball (diesmal etwas zu zentral), Fajfar ist abermals nicht zu bezwingen. In der nächsten Szene fehlt auch nicht viel. Grgic spielt den Lochpass raus auf Schranz, der mit vollem Tempo von links daher kommt. Er entscheidet sich vor dem Tormann zum Stanglpass, der aber Pagger nicht ordentlich erreicht, ein Radkersburger Spieler wirft sich in höchster Not entgegen und kann den Abschluss aus kurzer Entfernung verhindern.

Und dann das. Pfeifer zieht rechts in den Strafraum, der Ball ist aber etwas zu weit – vielleicht hätte er ihn gerade noch vor der Linie irgendwie erreicht. Prutsch verfolgt ihn, steigt ihm unglücklich hinten auf den Fuß, der Radkersburger fliegt und der Schiri entscheidet auf Elfmeter. Unglücklicher geht es gar nicht. Keine Chance und doch ein Tor, denn der gefoulte Spieler verwandelt das zweite Donawitzer Geschenk zur 2:1-Führung. Die Donawitzer versuchen den Tiefschlag so gut es geht, wegzustecken und kommen nach Foul an Schranz zu einer Freistoßmöglichkeit. Prutsch zirkelt den Ball zur Mitte, Damis steigt hoch und vergibt knapp diese gute Kopfballmöglichkeit.

Chancen gab es wieder zur Genüge!

Es folgen nun verzweifelte Donawitzer Versuche über Lochpässe (insgesamt drei Mal wird die Fahne aufgrund einer Abseitsentscheidung gehoben) nach vorne zu kommen, es geht aber nichts mehr. Auch die Einwechslungen von Tomic und Heinemann sollen mehr für die Offensive beitragen, die Spieler bemühen sich wirklich, aber es ist wie verhext. Bad Radkersburg, keinesfalls souverän (das Pressing zeigt Wirkung), gelingt es immer wieder, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, oder die Donawitzer im entscheidenden Moment ins Leere laufen zu lassen. Zwei richtig gute Ausgleichmöglichkeiten gibt es noch. Eine hohe Flanke in den Strafraum erreicht in der Mitte Pachner, der mit dem linken Fuß, mit vollem Risiko abzieht (der Ball landet leider irgendwo). Nächste Chance, wieder ein hoher Ball, diesmal köpfelt Grgic, der Tormann kann nur nach vorne abwehren, dort kommt Petkov zum Ball – doch anstatt eines Schusses, verzettelt er sich und verliert schließlich den Ball.

Bad Radkersburg schafft es, obwohl der DSV nun völlig aufmacht, nicht, irgendwelche gefährliche Konterchancen zu kreieren, zu energisch wird hinten ausgeputzt. Da aber vorne auch der letzte Freistoß von Petkov (20 Meter Distanz) in der Mauer, statt im Tor landet, reicht diese Bad Radkersburger Vorstellung für die drei Punkte. Das Spiel in Bad Radkersburg inklusive Ergebnis reiht sich nahtlos in die Galerie der verkorksten Auftritte dieses Herbstes ein – zusammenfassend kann (und will) man von dieser Stelle aus, nicht mehr schreiben, als dies ohnedies schon wöchentlich gemacht wurde. Das nächste Spiel findet (nach dem Gösser Kirtag) am Freitag, 12.10., 18:45 in Donawitz gegen Fürstenfeld statt.

Links: StFV, Bad Radkersburg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche, Rinner, Pagger (71. Tomic), Grgic (T), Pachner, Schranz (79. Heinemann), Damis, Niederl (10. Hubmann), Prutsch (G), Petkov. Ersatz: Petrovcic, Waldhuber.

GEBIETSLIGA: Heimniederlage gegen Tabellenführer!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 9. Runde, FR. 05.10.18, 19:00 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SC Gußwerk 1:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Prumetz (10.), 0:2 Prumetz (43., Elfer), 1:2 Machacek (51.), 1:3 Goldgruber (77.). Schiedsrichter Mag. Alexander Steinköln.

Die DSV Juniors präsentierten sich zwar stark verbessert gegenüber dem letzten Spiel in St. Michael, dennoch reichte es gegen den Tabellenführer zu keinem Punkt. Kampfkraft, Laufbereitschaft und Einsatz waren in Ordnung, gegen Gußwerk war das aber leider zu wenig. Die Gäste gingen durch einen Treffer von Prumetz, dem zweitbesten Schützen der Gebietsliga Mürz, nach zehn Minuten in Führung, die Juniors waren aber dann in weiterer Folge ebenbürtig. Mehrmals waren Möglichkeiten vorhanden, selbst offensiv aktiv zu werden, doch bei der Passgenauigkeit haperte es. Effizienter die Gäste: Nach einem Foul im Strafraum kurz vor der Pause entscheidet Schiedsrichter Steinköln auf Elfmeter für Gußwerk, Prumetz erhöht auf 0:2. Nach dem Seitenwechsel gelingt Heiko Machacek mit einem schönen Heber der schnelle Anschlusstreffer und plötzlich wackelt der Tabellenführer. In dieser Phase agieren die Juniors sehr bissig, der Ausgleich liegt in der Luft, er gelingt aber nicht. Gußwerk kann sich im Finish aus der Umklammerung wieder lösen, hat bei einem Freistoß von Stefanak, der an der Stange landet, Pech und entscheidet schließlich dieses Spiel: Ein nicht gegebenes Stürmerfoul ermöglicht Goldgruber im Strafraum einen Heber über Weiss zum 1:3, die Juniors können danach nicht mehr zulegen müssen nach einer Gelbroten Karte für Machacek zu zehnt fertig spielen. Die Leistung war in Ordnung, es fehlte nicht viel, um gegen den Favoriten etwas mitzunehmen – darauf kann man aufbauen. Kopf hoch, vielleicht klappt es nächste Woche in Parschlug!

Einsatz und Laufbereitschaft stimmten zu 100% – im Bild Oliver Sencar!

Das Freitags-Abendspiel geht gleich einmal munter los. Nahrgang setzt sich auf seiner linken Seite durch, die Flanke zur Mitte erreicht Machacek nur knapp nicht. Kurz darauf zieht Horvat ab – Tormann Sumny kann den Schuss nicht fangen, hat aber Glück, dass den nun freien Ball keiner, der Juniors erreicht. Auf der anderen Seite ist Marcel Weiss gleich einmal gefordert, Prumetz (von Hoffellner geschickt gestört) bringt den Ball aus kurzer Distanz nicht am Tormann vorbei. Hin und her, so geht es auch weiter. Für die Juniors kann sich Machacek, der kaum gehalten werden kann, lösen, er verzögert, legt sich den Ball auf den linken Fuß und schiesst etwas zu zentral, Sumny kann – wieder auf Raten – halten. In der zehnten Minute gehen die Gäste in Führung. Den Pass auf Prumetz kann niemand unterbinden, der Stürmer wird nicht konsequent genug gedeckt und gegen die Laufrichtung von Weiss schiebt er den Ball zum 0:1 ins Netz. Eine schöne Einzelaktion zwar, doch dabei wurde schlecht verteidigt, das war so nicht unbedingt notwendig.

Es bleibt auch nach der Gußwerker Führung ein offener Schlagabtausch. Machacek hat Pech, dass er bei seinem Schussversuch im Strafraum Brieler aus kurzer Distanz abschiesst, auf der anderen Seite wirft sich Weiss dem plötzlich auftauchenden Stefanak mutig entgegen, der hebt zwar spektakulär ab, will aber fairerweise keinen Elfer schinden und versucht vergeblich dahinter den Ball zu erreichen. Den Juniors gelingt es, dem vermeintlich überlegenen Gegner, mit viel Einsatz und Nachsetzen die Schneid abzukaufen. Wer dachte, dass es Gußwerk mit dem Führungstreffer nun leichter haben würde, der irrte. Obwohl viele Aufbauversuche der Juniors durch mangelnde Passqualität schon im Mittelfeld scheitern, ist der Wille spürbar, dass man diese verlorenen Bälle gleich wieder zurück gewinnt. Und das gelingt auch oftmals. Chancen auf beiden Seiten werden nun seltener. Ein Freistoß von Schustrik bereitet Weiss keine Probleme, bei Eckbällen funktioniert die Juniors-Abwehr fehlerfrei, ein Schweighart-Schuss fällt scharf aus, kann den Tormann aber nicht überraschen.

Ein zu offensichtliches, unnötiges Foul von Kutlesa, leitet den zweiten Gegentreffer ein. Der hohe Freistoßball landet zentral vor Weiss am Fünfer beim ungedeckten Goldgruber. Weiss stürzt sich entgegen, der Ball ist nun für Schmidberger frei. Kutlesa startet mit Risiko zu dem Ball, erreicht ihn auch vor dem Gußwerker, die Attacke ist aber für den Schiedsrichter zu ungestüm, er gibt in der 43. Minute den harten, aber vertretbaren, Elfmeter. Wieder ist es Prumetz, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen lässt und für Gußwerk trifft, die Juniors liegen zur Pause, trotz anständiger Leistung, mit 0:2 zurück.

Harte Entscheidung: Kutlesa am Ball, dennoch Elfmeter!

Die Juniors fallen auch nach dem zweiten Gegentreffer nicht auseinander. Im Gegenteil. Sencar versucht gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte von der linken Seite einen Schlenzer Richtung langem Kreuzeck, scheitert damit aber knapp. Den nächsten Versuch unternimmt Nahrgang, der auf Machacek in den Strafraum spielen will, der Ball ist etwas zu lang, Sumny hält im Nachfassen. Und dann passt es plötzlich. Schweighart nimmt im Mittelfeld Tempo auf, spielt den Ball im richtigen Moment zu Machacek, der (nicht aus Abseitsposition startend) plötzlich alleine vor Sumny, der weit vor seinem Tor steht, auftaucht. Machacek macht das in dieser Situation perfekt, in hohem Bogen hebt er den Ball zum 1:2 ins Tor.

Die Juniors haben nun Lunte gerochen und wollen mehr. Nach Vorarbeit von Nahrgang kommt abermals Machacek zur Schussmöglichkeit, er verzieht aber knapp. Auf der anderen Seite verhindert Weiss, mit einer schönen Parade eine Hereingabe, die wohl genau am Kopf eines Gußwerkers gelandet wäre. Im Vorwärtsgang, trotz der schwelenden Kontergefahr, bleiben aber die Juniors. Machacek wird auf der rechten Seite angespielt, er läuft von der Seite kommend in den Strafraum, zieht aus spitzem Winkel ab, kann damit aber den Tormann nicht bezwingen. Der Ball bleibt im Spiel, die Donawitzer setzen nach – Sencar spielt auf den plötzlich freien, mitgegangenen Hoffellner, der zur Schussabgabe aber zu lange braucht und erfolgreich gestört werden kann. Nach zwei ähnlichen, gefährlichen Gußwerker Kontern (Weiss mutig raus und knapp vor Prumetz am Ball, beim anderen Mal klären Drabli und Horvat), kommt Kutlesa zu einer aussichtsreichen Möglichkeit. Schweighart spielt den Verteidiger im Strafraum an, doch auch der braucht zu lange zur Schussabgabe und verliert den vielversprechenden Ball wieder.

In der Schlussphase kann sich Gußwerk aus der Umklammerung lösen. Vorstöße werden mit letztem Einsatz (Fouls) an und um den Strafraum unterbunden, diese Standards sorgen für Gefahr. Ein Versuch von der Seite kann Weiss per Faustabwehr klären, bei einem zentralen Versuch von Stefanak rettet die rechte Stange und hält die Juniors im Spiel. Nach einem Einwurf fällt der dritte Treffer. Der Ball wird Richtung Prumetz geworfen, der von Kutlesa ganz genau gedeckt wird. Der eine schiebt zurück, der andere nach vor, Hände sind von beiden im Spiel, schließlich gehen beide zu Boden. Der Schiedsrichter will schon pfeifen (Stürmerfoul? oder doch Elfer?), wartet aber ab, Goldgruber nützt das und zieht ab – er überhebt letztlich Weiss zum vorentscheidenden 1:3. Die Aufregung über diese (Nicht-)Entscheidung des Schiedsrichters ist groß und legt sich auch danach nicht mehr.

Das Spiel ist gelaufen, Gußwerk hat kaum mehr Mühe, trotz verzweifelter Versuche der Juniors, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der Schlussphase müssen zwei Aktivposten vom Platz: Zum einen verletzt sich Horvat (muss für Stocker raus) und zum anderen betrifft es Machacek. Als negativen Höhepunkterhält sieht er in einer Aktion zwei Mal Gelb (Kritik) und muss daher vom Platz: Schade, denn mit dieser Leistung wird Machacek den Juniors in Parschlug schmerzlich fehlen. Nach einem letzten Prumetz-Schuss, Weiss ist noch dran, ist das Spiel zu Ende, die Juniors müssen sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch, diese Niederlage schmerzt weniger, wenn man die erbrachte Leistung und vor allem die Reaktion nach dem letzten Spiel in St. Michael in Betracht zieht. 100 zu 1, die Steigerung, darauf kann man aufbauen, das macht Mut für die nächsten Spiele!

Starke Leistung vom Torschützen Heiko Machacek, der im Finish mit Gelbrot vom Platz musste!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Asil, Schweighart (G), Sencar, Machacek (T, GR.89.), Nahrgang (76. Möstl), Hoffellner (G), Horvat (86. Stocker), Kutlesa.

Nächster Gegner, neuer Anlauf: Gelingt ein Befreiungsschlag in Bad Radkersburg?

Landesliga, 10. Runde, SA 06.10.18, 18:30 Uhr, Parktherme-Arena. Union FC Bad Radkersburg : DSV Leoben. Schiedsrichterteam (Gruppe Süd, vorl.): Guido Müller, Dalibor Popovic, Mario Resch.

Ein Sieg, ein Unentschieden, aber sieben (!) Niederlagen – das ist die Bilanz des DSV Leoben bevor das erste Meisterschaftsdrittel in Bad Radkersburg abgeschlossen wird. Von den sieben Niederlagen, war exakt sechs Mal durchaus auch ein ganz anderes, nämlich ein wesentlich besseres, Ergebnis möglich. Aber so ist es nun einmal. Sich nur auf fehlendes Glück auszureden, ist ebenso zu kurz gegriffen, wie die Schuld an der Misere, an nur einem einzelnen, anderen Punkt zu suchen. Das ist schon die Summe von mehrerern Ursachen, die zur Spirale nach unten geführt hat. Da fallen einem sofort die Unruhe im Umfeld ein (Trainer Reinmayr ist bereits der vierte Trainer, der seit Beginn der Herbstsaison auf der Bank sitzt), die Kaderzusammensetzung usw. ein.

Es ist zwar zu 100% richtig, dass diese Mannschaft, abgesehen von dem einen Mal, als Hofer einen Tormannfehler in Liezen ausnützen konnte, kein Spielglück hatte. Das ist wirklich augenscheinlich und frustierend. Und dann natürlich doppelt bitter, wenn zum fehlenden Glück noch Pech (und Unvermögen) im Abschluss dazu kommt. Zwölf Mal Metall, ein verschossener Elfer, zahlreiche erfolglose 1:1-Situationen mit dem gegnerischen Tormann und, und, und… Bei dieser extremen Häufung von negativen Ergebnissen, ist das dann natürlich kein Pech mehr alleine, da muss schon mehr dahinter stecken. Von den 22 Gegentreffern wurden nicht weniger als 15 (!) nach der Pause kassiert. In sechs von neun Spielen bekam man vor der Pause gar kein Gegentor, der Tag der offenen Scheune beginnt also zumeist nach dem Pausentee. Was ist es, was ständig zum Einbruch mit Fortdauer des Spieles führt? Zu ungeduldig? Zuviel Risiko nach vorne, zu wenig Absicherung nach hinten?  Und vor allem, wie kann man das Abstellen. Wenn es gelingt, diese zwei Donawitzer Großbaustellen – Ladehemmung vorne, zuviele Tore hinten – in den Griff zu kriegen, dann hat diese Mannschaft auch eine Zukunft. Hoffen wir und vertrauen wir auf Trainer Hannes Reinmayrs Erfahrung als Profi, der in seiner Karriere schon diese oder ähnliche Situationen meistern konnte, dass ihm genau das gelingen wird und er den DSV Leoben von da unten wieder rausführen kann!

Großer Jubel nach dem Sieg gegen Bad Radkersburg im Frühling!

Der DSV Leoben fährt am Samstag ins Thermenland! Es wird aber mit Sicherheit kein Wellness- oder Erholungsurlaub in der Parktherme, mit einem anschließenden Achterl Wein in einer der Buschenschanken werden, sondern ein immens wichtiges Auswärtsspiel gegen einen starken Gegner. FC Süd Ost Shopping Autohaus Peternel Bad Radkersburg – genau in dieser Länge steht die von Trainer Johann Bez und Matej Horvat betreute Mannschaft auf der Verbandsseite drinnen. Der 62-jährige Coach hat das Amt im Sommer von Mario Haas übernommen und es hat etwas gedauert, bis er seine Mannschaft auf Kurs bringen konnte. In den ersten drei Runden konnte nur ein Punkt geholt werden, nach dem 2:0-Sieg gegen Liezen in der vierten Runde, setzte es noch eine knappe, sehr unglückliche 3:4-Niederlage gegen Wildon – ehe man gegen die Ligafavoriten ausnahmslos ungeschlagen bleiben konnte. 1:1 in Voitsberg, 3:1-Heimsieg gegen Mettersdorf, ein 1:1 in Gnas und zuletzt auch ein 1:1 gegen Fürstenfeld – das sind schon beachtenswerte Ergebnisse gegen Spitzenteams der Liga. Das Team rund um Spieler wie Zilavec, Pfeifer oder Drevensek scheint nun die richtige Mischung gefunden zu haben und befindet sich aktuell mit 10 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Eine Herausforderung für unsere Mannschaft steht an (das ist aber sowieso immer so), aber sicher ist mit dem notwendigen Engagement und der nötigen Konzentration bis zum Schlusspfiff auch in der Parktherem- Arena etwas zu Holen!

Direkte Bilanz: Bad Radkersburg – Der einzige Gegner in der Liga, gegen den wir noch nie verloren haben! Zwei Spiele gab es in der vergangenen Saison, auswärts ein Unentschieden, zu Hause ein Sieg: 06.04.18 DSV – RAD 2:1 (0:0),  26.08.17 RAD – DSV 1:1 (0:0).

Tore und Karten: Bad Radkersburg (14:17) hat zwei Spieler, die bereits drei Mal getroffen haben, in seinen Reihen: Tobias Mencigar und Denis Zilavec, dahinter folgen Mato Barisic und Daniel Milak mit zwei Toren und drei Spieler mit einem Treffer. Beim DSV Leoben (7:22) führen Martin Petkov und Matthias Pagger mit zwei Toren vor Mateo Damis, Alexander Hofer und Bernhard Rinner mit einem Treffer. Gesperrt ist bei beiden Mannschaften niemand, drei Gelbe Karten – und damit nicht unmittelbar gefährdet – beim DSV sahen bisher Jürgen Prutsch und Alexander Hofer.

Alle Spiele der 10. Runde:

FR 05.10.18, 19:00. Gnas : Lebring, Fürstenfeld : st. Anna, Mettersdorf : Heiligenkreuz, Voitsberg : Lafnitz Amateure. SA 06.10.18, 15:00. Frauental : St. Michael. 16:00. Wildon : Bruck. 18:00. Liezen : Pöllau. 18:30. Bad Radkersburg : DSV Leoben.

Mark Schranz im Zweikampf! Ein Bild vom 1:1 im vorigen Jahr!

Juniors.

Die DSV Juniors haben am vergangenen Wochenende eine empfindliche 0:5-Pleite in St. Michael erleben müssen, daher kann im Heimspiel – ACHTUNG: Das findet bereits am Freitag, 05.10., 19:00 Uhr im Donawitzer Stadion statt – nur Wiedergutmachung angesagt sein. Das wird nicht einfach, der Gegner Gußwerk ist immerhin Tabellenführer!

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 05.10., ab 16:00 Uhr U 7 Turnier in Hinterberg mit SV Hinterberg, DSV Leoben und SC Tragöß-St. Kathrein.

FR 05.10., 16:30 U 11. SG Pernegg-Breitenau : DSV Leoben, Sportplatz Breitenau.

FR 05.10., 19:00 Gebietsliga Mürz. DSV Juniors : SC Gußwerk, Stadion Donawitz.

SA 06.10., ab 10:00 Uhr U 8 Turnier in Trofaiach mit SG Trofaiach, DSV Leoben und Hinterberg.

SA 06.10., 18:30 Landesliga. FC Bad Radkersburg : DSV Leoben, Parktherme-Arena.

SO 07.10., 10:30 U 15. NWM Kapfenberg : SG DSV Leoben, Sportplatz Kapfenberg (BRG).

SO 07.10., 13:00 U 13. SG St. Peter/Kammersberg : SG Kammern/DSV Leoben. St. Peter/K.

SO 07.10., 15:00 U 17. SG Zeltweg : SG DSV Leoben. Aichfeldstadion.

GEBIETSLIGA: Juniors werden beim Tabellenletzten vorgeführt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 8. Runde, SA 29.09.18, 15:30 Sportplatz St. Michael, 70. ESV St. Michael II : DSV Juniors 5:0 (3:0). Torfolge: 1:0 Jan Schatzl (20., Elfer), 2:0 Karner (38.), 3:0 Kargl (44.), 4:0 Jan Schatzl (49.), 5:0 Daniel Schatzl (76.). Schiedsrichter: Ing. Steinhöfer.

Das war diesmal gar Nichts, was die DSV Juniors im Spiel gegen St. Michael II zeigten. Eine hilflose, fehleranfällige, fast lustlose Leistung führte zu einer völlig verdienten 0:5-Niederlage bei dem bisher punktelosen Nachbarn. Den Trefferreigen startete Jan Schatzl, der nach Handspiel im Strafraum, einen Elfmeter verwertete, vor der Pause erhöhten Karner und Kargl mit besonders sehenswerten Toren auf 3:0. Von den Donawitzern kam einfach zu wenig, wenn dann doch einmal Chancen herausgespielt wurden, konnten diese von Machacek und Pachner nicht verwertet werden. Nach dem Seitenwechsel erhöht St. Michael II gleich einmal auf 4:0, damit waren sämtliche Vorsätze, sich noch einmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen, schnell erledigt. Die Hausherren verwalten den Vorsprung mühelos, die Gegenwehr der Juniors war erschreckend schwach. Den Schlußpunkt setzt Daniel Schatzl aus kurzer Distanz, eigentlich sind die DSV Juniors mit dem 5:0 sogar ganz gut bedient. Burschen, das wisst ihr hoffentlich selbst – das war unterirdisch!

Viel zu selten im Vorwärtsgang: Die DSV Juniors in St. Michael (im Bild Machacek)!

Eigentlich hat man sich im Nachzüglerduell gegen St. Michael II einiges ausgerechnet. Die DSV Juniors haben am vergangenen Wochenende den ersten Sieg gefeiert, von „oben“ waren mit Pachner, Kosche und Kutlesa drei Spieler mit dabei – das sollte gegen den punktelosen Tabellenletzten doch genug Anlass für Hoffnung geben, um auch hier zu punkten. Aber von Anbeginn weg laufen die Juniors dem Gegner und dem Ball nach. Bereits mit der ersten Aktion kommt St. Michael dem Führungstreffer sehr nahe, Kargl zieht alleine auf Tormann Weiss, der sich dem Stürmer entgegenwirft und den Ball abwehren kann – den Nachschuss aus sehr spitzem Winkel vergibt Reiter. Die Juniors nach der Aktion nun munter? Weit gefehlt.

Es ist überhaupt keine Linie zu erkennen, im Donawitzer Spielaufbau. Die Bälle werden entweder zu lange gehalten oder schlecht (meistens hoch) und daher unbrauchbar weiter geleitet – vieles wirkt zufällig. St. Michael II hat kaum Probleme alles zu unterbinden, was gefährlich werden könnte. Karner versucht es, nachdem der Ball bei den Hausherren scheinbar mühelos rotieren kann, mit einem Schuss von halbrechter Position, der Ball streift über das Tor. Nach 14 Minuten kommen die Donawitzer doch einmal vor das Tor. Heiko Machacek übernimmt den Ball nach Schweigharts Zuspiel, sein Heber vor dem Tormann Holic fällt aber zu hoch aus – eine der wenigen guten Möglichkeiten ist somit vergeben. Nach einem Machacek-Eckball kommt Schweighart knapp nicht ran, Holic kann den Ball wegfausten. Viel gefährlicher ist der Eckball auf der anderen Seite – der Ex-DSVler Pascal Haider köpfelt knapp neben die Stange.

In der 19. Minute passiert es. Im Strafraum gelingt der Zugriff nicht, Sencar fällt im Getümmel der Ball auf die Hand und der Schiedsrichter Steinhöfer entscheidet (hart, aber vertretbar) auf Elfmeter. Jan Schatzl tritt an und bezwingt Marcel Weiss zum ersten Mal an diesem Nachmittag. Nun endlich, nach dem Rückstand, sollte man doch eine Reaktion erwarten dürfen. Ein Aufbäumen, ein gegenseitiges Motivieren – einfach ein Wollen, es nun konsequent anzugehen, erkennen. Fehlanzeige.

Freistöße, Eckbälle – nur unterbrochen von Alleingängen Pachners, dem zwar auch nichts gelingt, bei dem man aber zumindest das Gefühl hatte, dass er sich entgegen stemmen will – St. Michael ist einfach präsenter. Die Juniors Angriffe sehen so aus. Pachner zieht rechts auf und davon, er spielt auf Machacek, der für Horvat ablegt – sein Schuss verfehlt weit über dem Tor sein Ziel. Ein Lochpass für Machacek gerät zu weit, Holic kann im Herauslaufen klären. Pachner wird im Strafraum angespielt, richtet sich den Ball verkehrt zum Tor her und versucht den Fall-Rückzieher – nicht schlecht, aber daneben. Einen Horvat-Kopfball (drüber) gibt es noch – und dann kommt noch einmal Pachner zum Abschluss mit der wohl größten Chance der Juniors: Er zieht alleine auf Holic, kann den Ball in dieser 1:1-Situation aber nicht am Tormann vorbeibringen. Das war es mit den Juniors-Chancen.

Selbst an der Nase nehmen und nächstes Mal besser machen!

Auf der anderen Seite wird Haider von Drabli und Weiss im Strafraum ohne Konsequenzen ordentlich in die Mangel genommen, ehe in der 38. Minute Praschak Key Karner von der rechten Seite einfach abzieht. Eigentlich ist die Position, von der er es aus probiert, gar keine klassische für einen Abschluss – doch Karner riskiert und hammert auf die linke Innenstange, von wo der Ball im Tor landet. Schön gemacht, auch die DSV Juniors, die nicht eingreifen, sehen das anscheinend so, St. Michael II führt 2:0. Und einmal geht es noch vor der Pause. Und die Position, von der aus Kargl abzieht, ist noch extremer. Von der Strafraumgrenze, ein paar Meter von der Toroutlinie entfernt, schiesst er aufs Tor und auch der sitzt. 3:0 zur Pause, so hat sich Trainer Kogler das ganz und gar nicht vorgestellt.

Nach dem Seitenwechsel, Freydl ersetzt Asil bei den Juniors, entscheidet St. Michael II das Spiel gleich endgültig. 49. Minute, Eckball von rechts, der Ball kommt vor der ersten Stange runter, dort setzt sich Jan Schatzl gegen Horvat und Schweighart durch und drückt den Ball über die Linie. Alle erhofften Szenarien, um mit einem schnellen Tor, noch einmal ranzukommen, sind nach dem 0:4 obsolet. Die DSV Juniors sind an diesem Nachmittag einfach zu schwach, um St. Michael II zusetzen zu können. Mehr als zu Halbchancen kommen die Juniors in der gesamten zweiten Spielhälfte nicht, dazu arbeitet das Mittelfeld viel zu wenig – auch die Standards fallen allesamt zu harmlos aus.

Das Spiel plätschert an diesem wunderschönen, sonnigen Herbstnachmittag so dahin, St. Michael scheint zufrieden, die DSV Juniors können und wollen nicht mehr. Das 5:0 unterbricht für einen Moment diese Idylle. Wieder nach einem Eckball stimmt die Zuordnung nicht, Jan Schatzl verlängert per Kopf auf den freien Daniel Schatzl, der den Ball aus kurzer Distanz ins Tor drischt. Nach dem fünften Treffer hat vor allem der eingewechselte Rogatsch zwei Mal dicke Möglichkeiten, um den Klasseunterschied noch deutlicher fest zu machen, er scheitert aber. Das 0:5 ist auch so schlimm genug, wobei nicht das Ergebnis das Problem ist, sondern der dahinterliegende Auftritt. Mit 70-80%, mit Alibifußball und Null Bereitschaft an die Grenzen zu gehen, ist diese Niederlage gegen motivierte St. Michaeler schnell erklärt. Nicht genügend, setzen – am Freitag gegen den Tabellenführer Gußwerk besser machen!

Das 0:5 erzielt von Daniel Schatzl!

Links: StFV, St. Michael

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner, Drabli, Asil (46. Freydl), Schweighart, Kosche (75. Möstl), Sencar (G), Machacek, Hoffellner (G), Horvat, Kutlesa (77. Stocker). Ersatz: Krainer.

In Donawitz nichts Neues – Gnas entführt drei Punkte!

Landesliga, 9. Runde, FR 28.09.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : USV Gnas 1:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Luttenberger-Haas (23.), 0:2 Luttenberger-Haas (32.), 1:2 Pagger (52.), 1:3 Kniewallner (67.). Schiedsrichterteam: Spörk, Kollmann, Sahbegovic.

Der nächste Dämpfer. Wieder einmal gelingt es nicht, die Chancen zu verwerten, wieder einmal führen individuelle Fehler zu einfachen Gegentoren. Gegen eine ausgefuchste Mannschaft, wie sie der USV Gnas nun einmal zur Verfügung hat, kann das natürlich nicht gut gehen. Beide Mannschaften versuchen schnell nach vorne zu kommen: Während ein Petkov-Treffer wegen einer Abseitsentscheidung nicht zählt, macht es Luttenberger-Haas auf der anderen Seite besser. Nach einer Kopfballverlängerung steht er plötzlich völlig frei und schiebt den Ball zum 0:1 über die Linie. Danach hält Petrovcic seine Mannschaft in einer 1:1-Situation gegen Kniewallner im Spiel, ehe auf der anderen Seite Rinner mit einem Kopfball an der Stange scheitert. Nach einem kapitalen Schnitzer in der Abwehr bedankt sich Luttenberger-Haas und trifft zum 0:2, bis zur Pause erfangen sich die Donawitzer nicht mehr. Das ändert sich aber mit der Hereinnahme von Pagger. Nachdem sich Grgic zentral durchsetzt, schiebt er den Ball zu Pagger, der in der 52. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer einnetzt. Und dann das sattsam bekannte, alte Lied. Der DSV Leoben kämpft und verbeisst sich in das Spiel, vergibt die besten Chancen (Pagger an die Lattenoberkante, Rinner zwei Mal in einer Aktion an die Latte und schließlich überspielt Pagger sogar den Tormann, kann den Ball aber im leeren Tor nicht unterbringen) und fängt sich den vorentscheidenden dritten Gegentreffer ein: Kniewallner nudelt den quergespielten Ball irgendwie über Petrovcic – danach ist der DSV besiegt. Der Gnaser Sieg ist natürlich nicht unverdient, wenn gleich er nicht nötig war. In den entscheidenden Phasen waren die Gäste einfach entschlossener, nützten die Fehler und profitierten von der Donawitzer Abschlussschwäche. Wieder einmal müssen sich die Donawitzer dem Vorwurf stellen, dass man vorne einfach zu wenig aus den Chancen macht. Vier Punkte aus neun Spielen – an so einen miserablen Saisonstart, kann sich im Donawitzer Lager niemand erinnern…

Trauerminute vor Spielbeginn!

Vor Spielbeginn gedachten die Spieler, Betreuer und die 250 Zuseher in einer Gedenkminute dem kürzlich im 80. Lebnsjahr verstorbenen Adi Knoll, der zwischen 1969 und 1975 Teil des Donawitzer Hochofenballetts war. Nicht wenige verfielen dabei in nostalgischen Gefühlen: Wenn man sich in Erinnerung ruft, welchen Stellenwert damals die Donawitzer Fußballschule innehatte und wo man heute steht, bleibt einem auch gar nichts anderes übrig.

Die Donawitzer mussten im fünften Heimspiel dieser Saison auf den verletzten Hofer verzichten, dafür konnte Grgic wieder einlaufen. Obwohl beide Teams versuchen, das Spiel schnell zu machen und das Mittelfeld zügig zu überbrücken, gelingt das nicht wirklich. Kleine Fouls, ungenaue Pässe – die Lücken werden von beiden Teams zu Beginn nicht gefunden. Und wenn man sich auf den Seiten doch einmal durchsetzt, misslingen die Hereingaben oder Flanken (Grgic, Waldhuber, Tomic). So dauert es bis zur elften Minute, ehe es erstmals laut wird. Obwohl Prutsch dabei gefoult wird, kann er den Ball noch zu Waldhuber weiterleiten. Der zieht auf der rechten Seite in den Strafraum, legt flach quer zur Mitte. Dort kommt Tomic knapp nicht zum Ball, dahinter löst sich Petkov und setzt den Ball in die Maschen. Der Assistent hat in dieser Situation eine Abseitsstellung (kann nur Tomic, der ohnehin den Ball nicht erreicht hat, gewesen sein) gesehen und der Schiedsrichter erkennt den Treffer nicht an. Auf der anderen Seite kommt Gnas erstmals mit einem hohen Freistoß von Fink gefährlich vor das Tor – zwei Gnaser wollen gleichzeitig zum Ball – das ist einer zuviel – die gute Kopfballmöglichkeit ist somit dahin. Nun ist es Heinemann, der sich auf der linken Seite Platz verschafft – Tomic löst sich in der Mitte – erreicht aber an der ersten Stange den Pass um wenige Zentimeter nicht – das muss einfach genauer möglich sein!

Gnas wird nun stärker. Zu oft haben die Gnaser einfach die nötige Zeit, um den Ball anzunehmen und weiter zu spielen, zu halbherzig wird gedeckt und attackiert. Ein Lochpass von Opferkuch nach außen zu Luttenberger-Haas fällt zum Glück etwas zu scharf aus, nach einem Eckball aber passiert es. Fink zirkelt zur Mitte, Niederl verliert das Kopfballduell gegen Klenner – der Ball gelangt zur zweiten Stange, wo nur ein einziger Spieler, nämlich Luttenberger-Haas, lauert. Waldhuber bleibt angewurzelt daneben stehen, Petrovcic ist nicht schnell genug dort und schon steht es 0:1. Da muss man einfach aufmerksamer sein, dahin darf man einen Spieler nicht ohne Begleitung hinlassen – alle Versuche eine Abseitssituation geltend zu machen scheitern (zu Recht). Gnas kommt kurz darauf zur Möglichkeit gleich auszubauen. Obendrauf sieht die Lücke, schickt Kniewallner mit dem Ball in den Strafraum, Petrovcic kommt heraus und kann, gemeinsam mit Rinner, erfolgreich einen weiteren Treffer verhindern.

So frei vor dem Tor? Darf nicht sein…

Die Donawitzer erfangen sich zum Glück wieder. Ein Prutsch-Freistoß (nach Gelbfoul an Tomic, der davongezogen wäre) landet, abgefälscht, nur wenige Zentimeter neben dem Lattenkreuz. Den Eckball bringt Prutsch zur Mitte, Rinner löst sich schön – und setzt den Kopfball –  an die Querlatte, ja, wohin auch sonst. Nicht schon wieder, zum bereits neunten (!) Mal landet ein Ball in dieser Saison an der Torumrandung – und das sollte bei weitem nicht der einzige Lattenschuss in diesem Spiel bleiben! Weitere Vorstöße bleiben erfolglos, wie man es macht, zeigt Gnas. Einen hohen Freistoß erreicht der bedrängte Klenner per Kopf – der Ball schleicht daraufhin quer durch den Strafraum, Niederl hat die Möglichkeit auszufahren, fischt aber – dahinter freut sich Luttenberger-Haas zum zweiten Mal. Er zieht mit links ab und trifft zum 0:2. So einfach geht das, wenn man einen Lauf hat, Gnas braucht zum Toreschießen gar keine Torchancen.

Bis zur Pause erfangen sich die Donawitzer nicht mehr, können eigentlich nur verhindern, dass dieses Spiel nicht nach 45 Minuten gänzlich entschieden ist. Einen Kniewallner-Schuss hält Petrovcic, einige Zuspiele in und um den Strafraum scheitern letztlich – für die Donawitzer kann nur Rinner nach einem Eckball einen Kopfball anbringen, scheitert diesmal aber klar. 0:2 zur Pause, wie soll man das drehen? Aber beinahe wäre genau das passiert. Trainer Reinmayr lässt Tomic in der Pause draußen, bringt dafür Pagger und sofort wird das Donawitzer Spiel sichtlich besser. Nach einem Eckball gelangt der Ball zu Pagger, der gleich mit Risiko abzieht. In hohem Bogen landet der Ball auf der Lattenoberkante, der Ball wäre aber für Tormann Roth kein Problem gewesen. Das Donawitzer Spiel nimmt nun Fahrt auf. Pagger zirkelt einen Freistoß zur Mitte, Damis kommt knapp nicht zum Kopfball, der Ball kullert dem Fünfer entlang, auch Petkov kann ihn bei der zweiten Stange nicht erreichen. Was nun folgt sind Freistöße und Eckbälle am laufenden Band, aus allen Rohren werden Bälle in den Strafraum gebracht – doch dabei beweist sich die Gnaser Abwehr als souverän.

Endlich in der 52. Minute gelingt der Anschlusstreffer. Grgic erhält einen schönen Laufpass, enteilt seinem Bewacher und schiebt im richtigen Moment den Ball zur Seite, den der mitgelaufene Pagger zum 1:2 im Tor versenkt. Ein schöner, geradliniger und endlich erfolgreicher Angriff – jetzt wittern die Donawitzer ihre Chance. Gnas weiß, dass mit der Einwechslung von Pagger das Donawitzer Spiel plötzlich gefährlich ist und versucht ihn mit einigen derben Fouls zu verunsichern (Gelb Schadler) und mit vielen Verletzungspausen den Spielfluß zu stören. Das gelingt nur bedingt. Weiterhin rollt Angriff um Angriff Richtung Gnaser Strafraum, aber erfolglos – Flanken von Pagger, Schranz – Zuspiele von Prutsch oder Tomic – nichts kommt da an, wo es soll. Bis zur 59. Minute. Eckball Pagger, der Ball kommt zu Rinner, der den Ball mit dem rechten Fuß vom Fünfer, zum Ersten, an die Querlatte setzt, beim Abpraller auch am schnellsten ist und per Kopf, zum Zweiten, wieder an die Latte befördert. Erst danach kann der Ball von Gnas aus dem Gefahrenbereich befördert werden. Wir zählen mit – die drei Lattenschüsse der zweiten Spielhälfte waren Nummer 10, 11 und 12 in diesem neun Spielen! Ohne Worte…

Die Latte, kein DSV-Freund!

Eine Minute später muss es wieder 2:2 stehen, doch wieder passiert genau das nicht. Grgic verlängert per Hinterkopf perfekt für Pagger, der nun aufs Tor zieht. Ein Rettungsversuch von Klenner scheitert, Pagger will vor Tormann Roth schießen, der Ball wird neben den nun liegenden Tormann zur Seite abgelenkt, Pagger erläuft diesen Ball und – er setzt ihn neben das Tor. Das leere Tor muß er einfach treffen, welche Chancen sollen denn noch her…

Es kommt dann so, wie es viele vermuten. Die Donawitzer versuchen es zwar weiter (für Kapitän Petkov kommt Hubmann), doch irgendwann bekommt Gnas die Konterchance. Nach einem Annahmefehler von Damis bekommt Gnas eine Überzahlsituation, es gelangt der Ball zur Seite zu Scheucher, der bringt den Ball zur Mitte. Dort rutscht Kniewallner irgendwie zum Ball, trifft ihn gar nicht richtig, er verspringt sich dabei so unglücklich, dass der bereits zu Boden gegangene Petrovic den Ball über sich ins Tor passieren lassen muss. Die Höchststrafe ist somit gefällt, Gnas führt mit 3:1. Obwohl noch genug Zeit gewesen wäre (nicht ganz eine halbe Stunde) etwas aus diesem Spiel mitzunehmen, gelingt es nun den Donawitzern nicht mehr nachzulegen. Zu tief sitzt der Stachel, zu abgebrüht agiert nun Gnas.  Die Gäste hätten das Spiel sogar höher gewinnen können, scheitern aber mehrmals.  Es bleibt beim 1:3, der dritten Niederlage in Folge, der vierten Heimniederlage in dieser Saison. Es gibt nichts, was man zusammenfassend an Schlüssen aus diesem Spiel ziehen kann, was man nicht schon nach den letzten Niederlagen hätte ziehen können (müssen). Der DSV Leoben befindet sich im Geburtstagsjahr in einer seiner schwersten Krisen überhaupt, man wird sehen, wie (ob?) man sich von da unten wegbewegen kann. Nächster Versuch, SA  06.10.18, 18:30 Auswärtsspiel in Bad Radkersburg.

Gute Leistung, schönes Tor – aber das wird ihm nicht reichen: Matthias Pagger!

Links: StFV, Gnas, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Rinner, Tomic (46. Pagger, T), Heinemann, Grgic (G), Schranz, Waldhuber, Damis, Niederl, Prutsch (G), Petkov (64. Hubmann, G). Ersatz: Peckovic, Kosche, Pachner.

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