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Brajan Grgic beim DSV Leoben!

Tolle Nachrichten für unseren Verein: Brajan Grgic ist beim DSV Leoben gelandet! Obwohl der 22jährige auch Angebote aus höheren Ligen hatte, freut es uns sehr, dass sich der, in Donawitz lebende, Brajan Grgic für die nächsten 18 Monate für den DSV entschieden hat. Der kroatische Allrounder hat bereits in seiner Jugendzeit beim DSV Leoben und dem LZ gespielt, hat sich dann 2009 in Richtung Trofaiach verabschiedet. Seine nächste Station war Sturm Graz, wo er in der U 18 Liga den Feinschliff erhielt. Nach einem Kurz-Engagement bei Gössendorf kehrte er zu den Sturm Amateuren zurück, dort bestritt er insgesamt 83 Spiele in der Regionalliga Mitte, erzielte dabei neun Tore. Im vergangenen Jahr wechselte Grgic nach Kapfenberg, da war er 12 Mal in der Landesliga im Einsatz, erzielte ein Tor – beim 0:4 gegen unsere Mannschaft war er nicht dabei. Der ,170 m große Brajan Grgic ist vor allem ein Defensivspieler, der aber aufgrund seiner Spielweise auch vorne oder zentral eingesetzt werden kann – eben ein echter Allrounder!

Trainer Jürgen Auffinger, Erwin Kollmann, (der sich bei diesem Transfer ganz besonders auszeichnete – ohne ihn wäre Grgic sicherlich ganz woanders gelandet!), Brajan Grgic und Präsident Wilfried Gröbminger.

Wir freuen uns auf Brajan Grgic, heißen den Heimkehrer Herzlich in seiner Heimat Donawitz Willkommen und wünschen ihm Alles Gute für seine Einsätze beim DSV Leoben!

Brajan Grgic in der Saison 2008/09 bei der U 15 des DSV Leoben. Trainerteam Fratzl/Janjanin (der im vergangenen Jahr viel zu Früh verstorben ist).

Gutes Aufbauspiel: Der DSV Leoben erreicht ein 1:1 gegen Gleisdorf!

Erstes Testspiel. SA 13.01.18, 12:00 Uhr, Kunstrasenplatz Walter-Niederkofler-Stadion Pachern. FC Gleisdorf : DSV Leoben 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Martin Petkov (36.), 1:1 Matthias Puschl (60.). Schiedsrichterteam: Adanitsch, Hodzic, Er.

Der Kapitän Martin Petkov sorgte für den ersten Donawitzer Treffer im Jahr 2018!

Für ein Testspiel, nach der allerersten Traingswoche in diesem noch jungen Jahr 2018, war die Leistung recht ordentlich. Am Kunstrasenplatz in Pachern war immerhin der Dritte der Regionalliga Mitte unser Premierengegner, da konnte man gleich einmal gegen einen starken Gegner üben, worauf es auch in der Frühjahrssaison ankommen wird: Aus einer gesicherten Abwehr heraus das Spiel aufbauen. Und das ist großteils ganz gut gelungen. Sicherlich war Gleisdorf überlegen, kam auch zu guten Torchancen – doch entweder konnte die Abwehr (mit der neuen Innenverteidigung Rinner – Danis) klären oder sich der Gleisdorfer Leihgoalie auszeichnen. Nachdem Gleisdorf mit seinen Torchancen einfach zu fahrlässig umgeht, zeigen die Donawitzer auf der anderen Seite, wie es geht. Zwei gute Angriffe vor der Pause, aus einem dabei entsteht der Führungstreffer. Prutsch verlagert schön zum, auf der rechten Seite nach vorne stürmenden, Schranz. Schranz passt ideal zur Mitte auf Kapitän Petkov, der wiederum dem Tormann keine Chance lässt und auf 0:1 stellt.

Bis zur Pause können die Donawitzer nun das Spiel offen gestalten, somit bleibt es beim knappen Vorsprung. Das Trainerteam Auffinger/Schachner lässt beinahe die komplette Mannschaft vorzeitig unter die Dusche gehen: Insgesamt zehn (!) neue DSV Spieler nehmen den zweiten Durchgang in Angriff. Und das macht sich natürlich bemerkbar. Unter Druck standen unsere Jungs auch vor der Pause, aber nach dem Seitenwechsel glich das einer Abwehrschlacht. Der Ball konnte kaum in den eigenen Reihen gehalten werden, Gleisdorf versemmelte eine Großchance nach der anderen. Außer dem Ausgleichstreffer von Puschl, gelang aber kein weiterer Treffer, somit blieben die Donawitzer im ersten Aufbauspiel doch etwas überraschend ungeschlagen.

Der neue Spieler Mateo Damis machte einen sehr soliden Eindruck, war oftmals im Zentrum des Geschehens, konnte aber vor der Halbzeit gemeinsam mit seinen Kollegen die Null halten. Sehr motiviert zeigten sich Heinemann und Prutsch, die trotz überlegener Gleisdorfer, für Donawitzer Akzente sorgten. Danke an Gleisdorf, dass man sich für je eine Halbzeit den Einser- und Zweiertormann ausleihen durfte – da Markus Nömayer kurzfristig krank wurde und Admir Peckovic sowie Markus Ebner (entschuldigt) fehlten, war plötzlich kein Tormann mehr zur Verfügung. Das nächste Testspiel findet am kommenden Samstag am Tivoli statt – Gegner am 20.01.17, 14:00 Uhr ist der 12. der Regionalliga, der SC Weiz!

Er kann schon wieder lachen: Alex Maier mit Krücken nach gut überstandener Operation!

Links StFV, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit:

1. Halbzeit: Lang (Tormann von Gleisdorf), Schranz, Rinner, Danis, Kosche (Testspieler), Giermair, Kabashaj, Prutsch, Heinemann, Petkov, Tomic.

2. Halbzeit: Heil (Tormann von Gleisdorf), Machacek, Kosche (Testspieler), Kutlesa Kevin, Moritz, Waldhuber, Horvat, Makotschnig Jan, Makotschnig Luca, Briza, Kutlesa Patrik.

Nicht dabei waren (neben den Tormännern): Hubmann, Pagger, Pachner und die langzeitverletzten Spieler Maier und Hofer.

Herzlich Willkommen Mateo Damis!

Die erste Neuverpflichtung kann bekannt gegeben werden: Wir freuen uns, dass es gelungen ist Mateo Damis zu verpflichten. Der 25-jährige Kroate verstärkt die Donawitzer Innenverteidigung, gerade an dieser Position war nach der Verletzung von Alexander Maier der dringendste Handlungsbedarf. Mateo Damis, geboren am 21. August 1992 ist mit seiner Erfahrung, seinen (zumindest) 1,90 m und sehr robustem Körperbau die ideale Besetzung für diese Position. Damis spielte zuvor bei NK Krk, NK Aluminij, NK Bistra, NK Pomorac davor bei der Jugend von KNK Rijeka. Damis hat einen einenhalb Jahresvertrag unterschrieben, bei den ersten Trainingseinheiten hinterlässt er einen sehr guten Eindruck, am Samstag in Pachern gegen Gleisdorf wird er erstmals im DSV Dress spielen!

Den Deal eingefädelt hat durch seine guten Kontakte Erwin Kollmann, unser umtriebiger Stadionsprecher. Ein Anruf da, ein Telefonat dort – über Dragosavljevic und vor allem Slobodan Grubor, ehemalige Donawitzer Legende, zu der Kollmann immer noch guten Kontakt pflegt – und schon kommt man zu wertvollen Informationen!

Wir wünschen Mateo Damis Alles Gute in Donawitz – Herzlich Willkommen!

Link: Transfermarkt

Weitere Verpflichtungen sind geplant, aber noch nicht fixiert, daher bitte noch etwas Geduld!

Trainingsbeginn in Donawitz: Der Ball rollt wieder!

Die Winterpause ist vorläufig einmal vorbei, der Trainingsbetrieb beim DSV Leoben hat mit Montag, dem 8. Jänner wieder begonnen. Nach einigen fußballfreien Wochen – der Eine oder Andere hat natürlich bei Hallenturnieren mitgespielt – geht der Fußballeralltag also wieder los. Zu tun gibt es genug für Mannschaft und Betreuer, das Ziel für diese Frühjahrsmeisterschaft kann nur heißen: Möglichst schnell von der Abstiegszone wegkommen!

Neue Gesichter sucht man unter den Spielern vorerst noch vergeblich, bisher kann nur eine Neuverpflichtung bekannt gegeben werden: Der neue Assistenztrainer KM I ist Walter Roberto Schachner. Der Sohn von DSV Legende Walter Schoko Schachner unterstützt ab sofort Cheftrainer Jürgen Auffinger.

Herzlich Willkommen: Walter Schachner!

Das ist aber erst der Anfang. Vor allem Trainer Jürgen Auffinger unermüdlich unterstützt von Erwin Kollmann ist drauf und dran, um geeignete Spieler noch vor Transferende zum DSV Leoben zu lotsen. Da aber auch niemand den Verein verlassen hat, ist es so, dass es vor allem die Jungs vom Herbst richten werden (müssen).

Hiobsbotschaft: Nicht mithelfen im Frühjahr kann Alexander Maier. Der Unglücksrabe hat sich im Dezember in Trofaiach bei einem Hallenturnier am Knie (Riss vorderes Kreuzband, äußeres Außenband im Knie – wurde bereits operiert) verletzt und fällt die komplette Frühjahrssaison aus. Auch bei Alexander Hofer (der sich im Steirercup in Judenburg verletzt hatte) sieht es nicht so aus, als ob er im Frühjahr zu vielen Einsätzen kommen wird. Das heisst natürlich um so mehr, dass Handlungsbedarf vor allem in der Defensive bei der Kaderplanung betseht, man wird sehen was sich da in den nächsten Tagen und Wochen ergibt.

Den beiden Alexanders Alles Gute beim steinigen Weg zurück!

Bilder vom Training am Leobener Tivoli:

Link Ligaportal

Testspiele wurden jede Menge fixiert, hier eine erste Übersicht – Änderungen sind möglich:

Termin Spielort
SA, 13.01.18, 12:00 _ Pachern _ FC Gleisdorf _:_ DSV Leoben _ -:-
SA, 20.01.18, 14:00 Leoben Tivoli DSV Leoben _:_ SC Weiz -:-
DI, 23.01.18, 19:30 Leoben Tivoli DSV Leoben _:_ SC Pernegg -:-
FR, 26.01.18, ??* Rottenmann SV Rottenmann _:_ DSV Leoben -:-
DI, 30.01.18, 19:30 Leoben Tivoli DSV Leoben _:_ ESV Knittelfeld -:-
DI, 06.02.18, 18:30 Judenburg FC Judenburg _:_ DSV Leoben -:-
SA, 10.02.18, 12:00 Graz, Verbandsplatz SC Kalsdorf _:_ DSV Leoben -:-
SA 17.02.18, ??* ?? ASK Köflach _:_ DSV Leoben -:-
SA 24.02.18, 18:00 Leoben Tivoli DSV Leoben _:_ FC Proleb -:-
Mi, 28.02.18, 18:30 Lankowitz TUS Rein _:_ DSV Leoben -:-
SA, 03.03.18* ?? DSV Leoben  _:_ FC Trofaiach -:-
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MS, 16. Runde
FR, 09.03.18, 19:00 Stadion Donawitz DSV Leoben _:_ SV Gnas -:-

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*Uhrzeit bzw. Spielort noch nicht fixiert. Das letzte Testspiel gegen den FC Trofaiach ist als Rasenspiel gedacht – man wird sehen, wann, wo und ob das möglich ist.

DSV Juniors- Testspiele, Änderungen sind möglich:

Termin Spielort
SO, 11.02.18, 16:00 _ Leoben Tivoli _ DSV Juniors _:_ FC Knittelfeld _ -:-
SA, 17.02.18, 14:00 Leoben Tivoli DSV Juniors _:_ Mitterdorf/M -:-
SA, 24.02.18, 14:00 Leoben Tivoli DSV Juniors _:_ Pernegg II -:-
SA, 03.03.18, 16:00 Leoben Tivoli DSV Juniors _:_ St. Peter/J. -:-
SA, 10.03.18, 14:00 Hitzendorf Hitzendorf II _:_ DSV Juniors -:-
SA, 17.03.18, 18:00* LeobenTivoli DSV Juniors _:_ St. Lorenzen/Kn. -:-
SA, 24.03.18, 14:00 Zeltweg Weißkirchen _:_ DSV Juniors -:-
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MS, 12. Runde
SA, 31.03.18, 17:00 Stadion Donawitz DSV Juniors _:_ SV Turnau -:-

Frohe Weihnachten und Alles Gute für das Jahr 2018!

Das Jahr 2017 neigt sich unweigerlich seinem Ende zu. Die Zeit ist gekommen auf das Erreichte in diesem abgelaufenen Jahr zurück zu blicken, Versäumtes anzusprechen und Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Es war kein leichtes Jahr für den DSV Leoben. Während man im Frühjahr (5. Platz am Ende der Meisterschaft) locker drauf los spielen konnte und vieles scheinbar von selbst lief, war das im Herbst nicht mehr so. Im Frühjahr wurden Fehler nicht so gnadenlos bestraft: Wenn Tore kassiert wurden, dann erzielte man halt vorne welche und schon konnten Niederlagen verhindert werden. Damit war es im Herbst vorbei. Die Donawitzer liefen von Beginn weg dem Erfolgserlebnis nach, abgesehen von nur ganz wenigen, sehr guten Leistungen, blieb man im Herbst viel schuldig. Ob Chancenauswertung, Spielaufbau oder in der Defensive: Überall ein paar Prozent unter dem Vorjahr und schon schlagen knappe Spiele mit positivem Ausgang, in die andere, die negative, Richtung um. Es war nicht alles schlecht im Herbst, aber mit der verloren gegangenen Leichtigkeit, bedingt durch die nicht erzielten Ergebnisse, schwanden auch Zuversicht und Selbstvertrauen – ein Teufelskreis. Letztlich reichte es nur zu beschämenden elf Punkten in 15 Runden, das ist unserem Anspruch nach, natürlich viel zu wenig.

Was bringt das Frühjahr? Nun, der DSV Leoben ist natürlich noch nicht verloren, die Oberliga ist noch keineswegs unsere neue Heimat im kommenden Jahr. Dennoch, es muss mit viel Bedacht und Konzentration am Ausmerzen der Mängel, von Allen im Team, gearbeitet werden. Kaderplanung, Spieler halten, Verstärkungen holen, für die Rahmenbedingungen sorgen – das wird wieder die wichtige Aufgabe der zuständigen Personen im Hintergrund sein. Die Bereitschaft über sich hinauszuwachsen, noch mehr als bisher in die Waagschale zu werfen, das müssen die Spieler bereit sein, zu leisten. Als Donawitzer ist man zwar Kummer gewöhnt, aber man ist auch Optimist! Man darf der Mannschaft und dem Umfeld zutrauen, dass die Probleme und Mängel erkannt wurden und dass fieberhaft daran gearbeitet wird, dass man im Frühjahr wieder positiv überraschen kann!

Weihnachten steht vor der Türe und das ist auch die Zeit „Danke“ zu sagen. Der DSV Leoben möchte sich bei all seinen Spielern, Trainern und Betreuern für ihren Einsatz, den Zusammenhalt und die Leidenschaft für den Verein bedanken. Ob im Training in der Vorbereitung oder bei den vielen Spielen – Ihr habt Eure Knochen hingehalten, Danke dafür! Auch möchten wir uns bei den vielen Nachwuchsspielern, deren Betreuern und ganz besonders den Eltern dafür bedanken, dass Ihr dafür sorgt, dass der Verein auch in Zukunft weiter bestehen wird. Danke auch an alle Helfer, an die DSV-Fans, die trotz mancher Niederlagen weiter treu hinter dem Verein stehen und Danke auch an alle Gönner, Sponsoren und Unterstützer!

Wir vom DSV Leoben wünschen ein schönes Weihnachtsfest, eine schöne Zeit im Kreise Eurer Familien und für das neue jahr 2018 vor allem viel Gesundheit und Erfolg: Mögen sich Eure wichtigsten Wünsche erfüllen!

DSV Juniors Sieg gegen Phönix Mürzzuschlag beglaubigt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 04.11.17, 10:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 nach 29 Minuten wegen Spieleranzahlunterschreitung abgebrochen. DSV Tore: 1:0 Briza (8.), 2:0 Kutlesa K. (11.), 3:0 Kutlesa P. (23.), 4:0 Makotschnig J. (29.). Schiedsrichter: Helmut Wendler.

Das Ergebnis von 4:0 und drei Punkte für die DSV Juniors wurde vom Verband beglaubigt! Das Spiel musste wegen Spieleranzahlunterschreitung nach 29 Minuten abgebrochen werden. Überdies wurde der Verein Phönix Mürzzuschlag zu einer Geldstrafe von € 100 verdonnert. Die DSV Juniors halten nun nach elf Herbstspielen bei 20 Punkten und einer Tordifferenz von +13!

U 16 mit Kantersieg in die Winterpause!

U 16 Mur-Mürz, Nachtrag zur 1. Runde, SA 04.11.17, 15:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Leoben : SG Wartberg/Mitterdorf 9:0 (2:0). DSV Tore: 3x Leon Krainer, 2x Luca Makotschnig, Elmas Belegic, Fabio Briza, Alexander Möstl (Elfer), Arlind Sylanaj. Schiedsrichter Patrick Strajhar.

Link: StFV

Bravo, das war vor allem nach der Pause ein ganz starkes Spiel! Der Tabellendritte DSV Leoben ließ dem Tabellenvierten, der Spielgemeinschaft Wartberg/Mitterdorf überhaupt keine Chance. Vor der Pause konnten sich die Donawitzer bereits eine Fülle von Möglichkeiten herausspielen, da aber vor dem Tor zu zaudernd agiert wurde, konnten nur zwei Tore erzielt werden: Luca Makotschnig und Leon Krainer sorgten für den 2:0-Pausenvorstand. In der zweiten Halbzeit gab es für unsere U16 Mannschaft kein Halten mehr. Der Gegner wurde müde phasenweise schwindelig gespielt, jetzt wurde auch vor dem Tor mit der nötigen Entschlossenheit und Abgebrühtheit agiert: Sieben Tore gab es in den zweiten 45 Minuten zu bejubeln, eines schöner als das Andere! Danke an die DSV Juniors, die gemeinsam mit den Eltern unsere U16 lautstark dabei anfeuerten – das war sicherlich die beste Stimmung, die jemals bei einem Nachwuchsspiel unserer Jugend erzeugt wurde!

Gebietsliga: DSV Juniors gg. Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 abgebrochen!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 04.11.17, 10:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 nach 29 Minuten wegen Spieleranzahlunterschreitung abgebrochen. DSV Tore: 1:0 Briza (8.), 2:0 Kutlesa K. (11.), 3:0 Kutlesa P. (23.), 4:0 Makotschnig J. (29.). Schiedsrichter: Helmut Wendler.

Das Ergebnis von 4:0 und drei Punkte für die DSV Juniors wurde vom Verband beglaubigt!

Lange hat das Nachtragsspiel gegen Mürzzuschlag nicht gedauert. Unsere Gäste sind von Haus aus nur mit acht (!) Spielern angereist, nachdem sich der Tormann und in der 29. Minute auch ein Feldspieler verletzt hatten, musste Schiedsrichter Wendler aufgrund der Regel, dass zumindest sieben Spieler pro Mannschaft am Feld stehen müssen, das Spiel abbrechen. Zu dem Zeitpunkt führten die DSV Juniors durch Tore von Kevin Briza, Kevin und Patrik Kutlesa sowie Jan Makotschnig bereits 4:0 – doch aus dem Schützenfest wurde nichts, aller Wahrscheinlichkeit nach, werden die zuständigen Gremien das Spiel mit 3:0 für die Juniors zwangswerten. Es bleibt jedem selbst überlassen, das Verhalten der Zuständigen bei Phönix Mürzzuschlag selbst zu bewerten. Fakt ist aber, es ist ein Armutszeichen, wenn es ein gestandener Gebietsligaverein nicht zustande bringt, mit genügend Spielern zu einem Meisterschaftsspiel anzureisen. Dass sich dann noch zwei Spieler so schwer verletzen, dass nicht weitergespielt werden kann (ein Schelm, wer Böses dabei denkt!), ist nur ein weiterer Höhepunkt, in der an Auffälligkeiten von Phönix Mürzzuschlag strotzenden Saison!

Da konnte dann nicht mehr weitergespielt werden – wir hoffen, dass sich die Verletzten gut erholen!

Zur Ausgangslage. Am letzten Wochenende (Sonntag, 29.10., 15:00) konnte das Heimspiel gegen Mürzzuschlag aufgrund der Platz- und Witterungsverhältnisse (Wasserlacken vor dem Tor, immer wieder starke Sturmböen) nicht stattfinden, sowohl die Gästemannschaft als auch der Schiedsrichter und der Verbandszuständige wurden zeitgerecht darüber informiert. Eine Platzkommissionierung wurde von keiner Seite beantragt. Die geplante Juniors-Saisonabschlussfeier samt bestelltem Catering musste also kurzfristig abgesagt, bzw. verschoben werden. Als Nachtragtermin wurde dieser Samstag genannt, auf den Mürzzuschlager Wunsch, man möge das Spiel so früh wie möglich ansetzen, damit einige der Spieler das Bundesligspiel Sturm gegen Rapid live ansehen können, wurde eingegangen – so fiel die Entscheidung auf den ungewöhnlichen Spielbeginn 10:30 Uhr.

Und dann kamen die Mürzzuschläger nicht nur mit zu wenigen Spielern, sondern auch mit den ganz konkreten Vorwürfen des Obmannes, warum wir denn das ursprüngliche Spiel überhaupt absagen mussten und warum dann nicht wenigstens am Sonntag oder überhaupt erst im Frühjahr nachgetragen werden könnte. Als ob wir an der Mürzzuschlager Misere mitschuld wären, wirklich erstaunlich kühn. Es macht fast sprachlos, mit wie wenig Selbstreflexion hier agiert wird. Es steht uns natürlich in keiner Weise zu, andere Vereinsprobleme zu bewerten oder zu kommentieren, wenn man aber derart angegriffen wird, muss man schon einiges festhalten dürfen. Die Verantwortung, warum gerade Mürzzuschlag in dieser Saison schon einmal durch einen provozierten Spielabbruch negativ aufgefallen ist und die vielen Roten Karten, die für hausgemachte Personalprobleme sorgen, muss man schon selbst übernehmen. Laut eigener Vereinsseite sind 26 Spieler im Kader aufgelistet, dazu gibt es noch eine U16 Mannschaft (bei uns gibt es auch U16-Spieler in der Juniors-Mannschaft), wo man vielleicht fündig werden könnte. Also, selbst anstrengen, nicht andere für eigene Probleme verantwortlich machen! Wir werden uns auch nicht dafür rechtfertigen, warum wir uns für Samstag, einen für die nachgeholte Feier besseren Termin, entschieden haben. Und so nebenbei. Die Schuld an der Misere bei Anderen zu suchen, ist nicht nur moralisch zurückzuweisen, sondern auch schlichtweg falsch. Geschädigt sind Andere. Wie kommen die Zuseher dazu, für ein 30 Minuten Spiel Eintritt zu zahlen? Für 30 Minuten einen Schiedsrichter zu bezahlen, Ordner und Kantinenpersonal zu stellen, einen Rettungswagen ins Stadion ordern zu lassen – und dann doch nicht mitfahren? Durch den – nennen wir es „zweifelhaften“ – Spielabbruch sind auch alle anderen Vereine der Liga geschädigt oder zumindest betroffen, die ein Anrecht auf sportliche Entscheidungen haben!

Also, eigene Probleme intern klären und nicht andere damit belästigen!

Spielabbruch! Schiedsrichter Wendler beendet das Theater!

Gespielt wurde, mit Unterbrechungen zumindest 29 Minuten, auch. Die Höhepunkte in der Farce sind schnell aufgezählt. Nach einigen erfolglosen Versuchen (Sencar-Schuss, Makotschnig-Latten-Kopfball), erzielt Kevin Briza das 1:0. Das zweite Tor gelingt Kevin Kutlesa nach einem Stanglpass von Luca Makotschnig, ehe der erste Mürzzuschlager Spieler vom Platz muss. Tormann Haagen kann nach einem Zusammenstoß mit Horvat nicht mehr weiterspielen, die Minimalanzahl bei Mürzzuschlag ist nun erreicht. Patrik Kutlesa verwertet per Kopf zum 3:0, danach muss minutenlang auf einen weiteren verletzten Spieler (der sitzt plötzlich am Boden, ohne jeglichen Kontakt) gewartet werden. Einmal lässt er sich noch hinreißen, spielt einige Augenblicke weiter – da fällt das 4:0 durch Jan Makotschnig –  um dann doch aufgeben zu müssen. Dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig, er muss das Spiel nach 29 Minuten beenden.

Die Juniors nützen den angebrochenen Vormittag und spielen ein internes Trainingsspielchen am Hauptfeld. Danach werden sie mit einem Essen verwöhnt, die Abschlussfeier konnte beginnen…

Link: StFV, Phönix

Aufstellungen:

DSV Juniors: Ebner, Kutlesa Kevin (T), Sencar, Briza (T), Mock, Machacek, Makotschnig Jan (T), Hoffellner, Makotschnig Luca, Horvat, Kutlesa Patrik (T). Ersatz: Asil, Djak, Haider, Pachner, Stocker.

Phönix Mürzzuschlag: Haagen (nach 15 Minuten verletzt), Kahrovic (nach 29 Minuten verletzt), Dünsthuber, Schmidhofer, Cerimovic, Sallahi, Bauer, Nutz.

Mit Heimniederlage in die Winterpause!

Landesliga, 15. Runde, FR 03.11.17, 19:00. Stadion Donawitz, 200. DSV Leoben : USV St. Anna am Aigen 1:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Kobald (8.), 1:1 Prutsch (54.), 1:2 Kobald (67.), 1:3 Guja (89.). Schiedsrichterteam: Semler, Schalk, Mag. Dambo (Graz).

Der Tabellenführer erwies sich in Summe als zu stark, der DSV Leoben verabschiedet sich mit einer 1:3-Heimniederlage in die Winterpause. Bereits nach acht Minuten fiel durch Kobald der Führungstreffer für St. Anna, dem hatte der DSV Leoben lange Zeit nichts entgegen zu setzen. Einige gute Spielzüge waren zu wenig, um wirklich für Gefahr zu sorgen, St. Anna hatte offensiv mehr zu bieten – zwei knappe Abseitsentscheidungen verhinderten eine höhere Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel beginnen die Donawitzer mit mehr Biss und werden durch einen Prutsch-Kracher ins Kreuzeck mit dem Ausgleich belohnt. Danach wird das Spiel emotionaler: Sowohl eine ungeahndete Tätlichkeit von Tormann Waltl an Waldhuber sowie ein vermeintlicher Führungstreffer von Guja (der nach Beratung mit dem Assistenten nicht gegeben wird) sorgen für Diskussionen. St. Anna gelingt durch einen schönen Heber von Kobald (sein zweites Tor) der neuerliche Führungstreffer, die Donawitzer kommen zwar noch einmal durch Giermair zur Ausgleichchance, scheitern aber. Im Finish macht Guja mit dem 1:3 Alles klar, St. Anna fügt dem DSV Leoben die zweite Heimniederlage zu. Der Sieg der Südoststeirer geht in Ordnung, die abgebrühtere Mannschaft konnte sich in diesem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres, letztlich nicht unverdient durchsetzen. Gut, dass nach diesem verkorksten Herbst, endlich die Winterpause beginnt – da allerdings wartet viel Arbeit!

Schnelles Gegentor – in der Situation war das Abwehrverhalten mangelhaft!

Vor dem letzten Meisterschaftsspiel musste Stadionsprecher Erwin Kollmann (schon wieder) in einer Trauerminute Abschied von einem langjährigen, treuen DSV-Fan nehmen: Günter Gessl, in seiner Jugend selbst Spieler seines Vereines und einer, der kaum bei einem Heimspiel fehlte, musste sich dieses Spiel von oben ansehen – er verlor den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Wir wünschen an dieser Stelle seiner Familie und seinen Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit!

Das Spiel brauchte einige Minuten um auf Touren zu kommen, beide Teams versuchen zuerst einmal den Ball in den eigenen Reihen zu Halten. Während für die Donawitzer spätestens beim gegnerischen Strafraum Endstation ist, kann St. Anna den ersten, gar nicht einmal schlechten, Torschuss abgeben. Lackner spielt ab zu Kobald, der zieht rechts im Strafraum auch gleich ab, der flache Schuss landet links neben demTor. Das war nach sechs Minuten, zwei Minuten später gehen die Gäste in Führung. Und das sieht viel zu einfach aus. Der hohe Ball von Dugolin auf Gujas linke Seite kommt gut, keiner der Donawitzer Abwehrspieler kann danach die Hereingabe zur Mitte verhindern. Maier und Schranz, danach auch Prutsch lassen sich von Lackner und Pfeifer im Zentrum dermaßen irritieren, dass der flache Stanglpass schließlich bei Kobald landet – der lässt sich seine zweite Chance nicht entgehen und stellt auf 0:1! Schade, das war viel zu unentschlossen, so etwas darf man sich gegen diesen abgebrühten Gegner einfach nicht erlauben.

Nach dem wunderschönen Ausgleichtreffer lebte sie plötzlich wieder – die Chance zu punkten!

Die Donawitzer versuchen, so weit es eben ermöglicht wurde, weiter nach vorne zu spielen. Eine erste Heinemann-Flanke findet keinen Abnehmer, ein erster Schuss von Waldhuber nach 13 Minuten landet deutlich neben dem Tor. Gefährlicher sieht es auf der anderen Seite aus. Ein weiter Abschlag, ein verlorenes Kopfballduell und einen verlorenen Zweikampf – schon sorgt wieder Kobald mit seinem Zug Richtung Tor für größte Gefahr. Diesmal ist aber Schranz mit einem Sprint zur Stelle und kann einen Torschuss gerade noch verhindern. Die Donawitzer können zwar kleinere Nadelstiche setzen (Hubmann Freistoß wird zur Ecke abgelenkt, eine Giermair-Vorlage gerät etwas zu weit, sodass Waltl klären kann), aber man hat nicht das Gefühl, dass der Ausgleich in der Luft liegt.

St. Anna kommt nach einer halben Stunde zur nächsten guten Gelegenheit. Nach einem Eckball landet der Ball im Strafraum bei Dugolin, dessen Schussversuch aufs Tor zwar misslingt – der Ball reisst ins Zentrum ab – bleibt aber heiß. In der Mitte kommt Balazic zum Schuss, der trifft aber den eigenen vor ihm stehenden Spieler, von dort wird er schwer für Nömayer berechenbar, abgelenkt. Nömayers guter Reflex, er taucht im richtigen Augenblick runter, verhindert ein weiteres Tor. Dann zwei knappe Entscheidungen, beide zu unseren Gunsten. Nach einer Attacke an Rinner unterbindet der Schiedsrichter die freie Bahn von Guja Richtung Tormann (Stürmerfoul), nach einem guten Pass auf Pfeifer, dessen Schuss im Netz landet, hebt der Assistent wegen einer Abseitsposition die Fahne.

Bis zur Pause kommen zwar beide Mannschaften noch vors Tor, Zählbares entsteht dabe nicht. Ein Zuspiel von Hubmann Richtung Waldhuber misslingt (hätte er vielleicht selbst schiessen sollen), ein Schussversuch (geblockt) und eine Flanke von Heinemann (Richtung Pagger) führen zu keinem Abschluss. Am Gefährlichsten sieht noch der Durchmarsch von Waldhuber rechts in den Strafraum aus, sein Stanglpass kann aber vor Giermair unterbunden werden. St. Anna wird auf der anderen Seite wieder zurückgepfiffen – ein Tor von Guja wegen Abseits nicht anerkannt.

Starke Szenen: Tormann Markus Nömayer verhinderte weitere Treffer!

Die Donawitzer beginnen die zweite Spielhälfte sehr aggressiv, fangen sich aber beinahe den zweiten Treffer ein. Nach einem Eckball (Hubmann) geht es schnell in die andere Richtung – Nömayer ist es mit seinem Herauslaufen zu verdanken, dass er vor Guja zum Ball kommt, die Chance zum Heber vergibt Kobald, Nömayer hat im Zurücklaufen auch diesen Ball. Die offensivere Donawitzer Spielweise ist zwar riskant (die St. Anna -Angreifer lauern nur so auf einen Ballgewinn, Rinner kann in dieser Phase erfolgreich klären), ist aber der richtige Weg. Bei gleich mehreren Heinemann Vorstössen fehlen immer die letzten Abnehmer (Pagger, Waldhuber gut gedeckt). Das nimmt sich offensichtlich Jürgen Prutsch zu Herzen und sucht erst gar keinen (Abnehmer). Aus etwa 24 Metern zieht er mit seinem linken Fuß ab – und der Ball steckt! Waltl chancenlos, der Schuss landet im Kreuzeck – der DSV Leoben gleicht zum 1:1 aus!

Nun wachen aber die Gäste wieder auf. Die nach der Pause abwartende Phase wird beendet, nach einem Schranz-Foul bekommt St. Anna in Seitenoutlinien-Nähe einen Freistoß zugesprochen. Kobald zirkelt zur Mitte, List verlängert per Kopf zur Mitte, wo Guja den Ball ebenfalls per Kopf über die Linie drückt. Die Freude über den Treffer währt nur kurz, der Assistent informiert den Schiedsrichter über die Abseitsposition von Guja, der Schiedsrichter anerkennt zum dritten (!) Mal einen Treffer von St. Anna nicht. Auf der anderen Seite übersieht der Unparteiische (vor allem der Assistent) eine unschöne und unnötige Aktion. Völlig grundlos streckt Tormann Waltl (im Ballbesitz) den vor ihm stehenden Waldhuber nieder – kein Foul, keine Karte – selbst ein Elfmeter wäre in dieser Szene zu geben gewesen. Nach einer knappen Abseitsentscheidung auf der anderen Seite, zückt Schiedsrichter Semler das einzige Mal eine Karte – Guja sieht diese für Kritik. Und kurz darauf fällt das 1:2. Ein langer Pass von Dexer Richtung Kobald fällt exakt aus. Kobald ist, warum auch immer, in dieser Aktion nicht bewacht, nimmt sich den Ball an und überlupft Tormann Nömayer zum 1:2. Zweifellos schön gemacht, aber warum ist niemand bei Kobald?

Jetzt wird es natürlich schwer. Trainer Auffinger muss den verletzten Heinemann ersetzen – der eingewechselte Briza erledigt seine Sache wirklich sehr stark – und setzt auf Offensive. Der ebenfalls eingewechselte Tomic (sichtlich noch nicht bei 100%) wirbelt vorne mit Giermair herum (später kommt auch Makotschnig vorne dazu), einmal ist sie konkret da, die Chance auf das 2:2. Giermair übernimmt einen Pagger-Pass, zieht von links in den Strafraum. Ein Stanglpassversuch wird abgefangen, der Ball landet wieder vor Giermair, der Schuss streift schließlich links am Tor vorbei. Nach einem Giermair-Schüsschen (am Langen Eck vorbei) macht St. Anna mit dem 1:3 alles klar. Ein schöner Konter von hinten hoch herausgespielt landet bei Guja (gewinnt Kopfballduell). Der Ball kommt zu Pfeifer, der sieht, dass sich Guja löst. Der Pass ist gut, der Schuss dann auch, der Ball landet zum 1:3 im Eck. Das Spiel ist entschieden, es ist Nömayer zu verdanken, dass in der Schlussphase nicht noch mehr passiert.

St. Anna präsentierte sich in Donawitz wie ein ernsthafter Aufstiegskandidat, während der DSV Leoben notgedrungen auf das andere Ende der Tabelle schielen muss. Die Meisterschaft ist für den DSV Leoben nicht wegen dieser Niederlage verkorkst, dazu war Tomislav Kocijans Mannschaft einfach zu konsequent, die möglichen und nötigen Punkte wurden in anderen Spielen versemmelt. Mit nur elf Punkten begibt sich der DSV Leoben in die notwendige Winterpause, in der jede Menge Arbeit auf alle wartet …

Gedenkminute: Der DSV Leoben gedachte dem verstorbenen Günter Gessl!

Links: StFV, St. Anna, Ligaportal mit Videosequenzen

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kabashaj (82. Makotschnig J.), Rinner, Pagger, Hubmann, Heinemann (73. Briza K.)Schranz, Giermair, Waldhuber (61. Tomic), Maier, Prutsch (T). Ersatz: Peckovic, Kutlesa K.

Letzter Auftritt in verkorkstem Herbst!

Landesliga, 15. Runde, FR 03.11.17, 19:00 Uhr Stadion Donawitz. DSV Leoben : USV St. Anna am Aigen. Schiedsrichter (vorl.), Gebiet Graz: Jakob SEMLER, Philipp DUSCHEK, Mag. Adnan DAMBO.

Einmal noch geht der DSV Leoben in diesem Kalenderjahr 2017 auf Punktejagd. Und das letzte Spiel ist zum Abschluss noch einmal eine richtig harte Nuss: Gegner in dem Heimspiel ist der Tabellenführer St. Anna am Aigen! Ehe man sich noch einmal voll auf die schwere Aufgabe konzentriert, kann man schon so viel zu der Herbstsaison sagen: Wir sind leider nicht dort, wo wir sein wollten und sollten! Es mussten auf dem harten Weg durch die erste Hälfte dieser Meisterschaft zu viele Rückschläge hingenommen, zu viele Fehler analysiert und zu viele Enttäuschungen verarbeitet werden. Die mannschaftlichen Erfolgserlebnisse, die persönlichen Glücksmomente und die absolut notwendigen Bestätigungen am Platz, konnten nur ganz selten erreicht werden. Letztlich ist unsere Herbstbilanz, so wie für alle anderen Teams auch, eine Summe aller getätigten Maßnahmen und Investitionen. Und die sieht unterm Strich nicht so aus, wie es erhofft wurde. Gründe, warum was, wann nicht so gelungen ist, werden hier jetzt nicht erörtert. Das Aufarbeiten, das Verbessern und Korrigieren wird die anstrengende und herausfordernde Aufgabe für Trainer und Mannschaft in der Winterpause sein. Jetzt gilt es einmal noch den sieglosen Oktober zu „vergessen“ und vielleicht im einzigen November-Spiel zu überraschen.

Beim letzten Duell der beiden Teams siegte St. Anna knapp mit 3:2!

Beim Spiel in der vergangenen Runde in Voitsberg wurden unserer Mannschaft gnadenlos die Grenzen aufgezeigt. Voitsberg, das ist bekannt, hat Qualität und hat die gestandenen Spieler, die man braucht, um vorne mitzuspielen – Voitsberg zeigte von Beginn an vor, wie gespielt werden muss. Wenn man auch Teilerfolge unserer Mannschaft erkennen konnte und einige Spieler durchaus aufzeigen konnten, so war das in Summe doch zu wenig, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Sicher, die Voraussetzungen für dieses Spiel waren aufgrund der vielen Ausfälle natürlich schlecht, das muss einfach auch berücksichtigt werden, aber unterm Strich steht eben das ernüchternde Ergebnis 0:4. Das wäre nur dann irgendwie verdaubar gewesen, hätte unsere Mannschaft in den Spielen davor bereits genügend Punkte gesammelt…

Und nun also kommt St. Anna am Aigen. St. Anna hat in der vergangenen Runde durch einen 2:0-Sieg im Spitzenduell gegen Fürstenfeld die Tabellenführung erobert (bei allerdings einem Spiel mehr). Soviel gleich einmal dazu, wie „leicht“ das am freitag werden wird. Die von Trainer Tomica Kocijan (der ehemaligen Sturm- und Salzburg Legende) seit 2016 betreuten Südoststeirer, haben von den 14 Herbstspielen nur vier Mal nicht gewonnen, ganze zwei Spiele wurden bisher verloren (Liezen H 1:2, GAK H 1:2). Die letzten fünf Spiele konnte St. Anna allesamt gewinnen, seit nun mehr neun Runden ungeschlagen, gab es die letzte Niederlage in der fünften Runde gegen den GAK. Die wahrscheinlich beeindruckendste Bilanz: Von den insgesamt sieben Auswärtsspielen wurden sechs gewonnen, nur eines endete mit einem Unentschieden (2:2 in Lebring). Das ist natürlich schon etwas, was das Selbstvertrauen steigen lassen wird, aber immerhin in einer Bilanz lachen die Donawitzer: Von den bisherigen drei Duellen in Donawitz, sahen die DSV-Fans zwei Heimsiege – zuletzt sogar 5:1 – und ein Unentschieden! St. Anna noch ohne Sieg in Donawitz, das darf ruhig so bleiben…

Was für ein Feuerwerk beim letzten Heimspiel: Der DSV siegte gegen St. Anna 5:1!

Direkte Duelle: Es gab sechs Mal diese Begegnung in der Landesliga, die Bilanz dabei ist knapp negativ. Zwei Siege, ein Unentschieden und auswärts drei knappe Niederlagen – bis auf den 5:1-Erfolg im vergangenen Herbst waren die Resultate allemal sehr eng.    22.04.17 ANA – DSV 3:2 (1:0), 09.09.16 DSV – ANA 5:1 (1:1), 05.05.16 ANA – DSV 2:1 (1:0), 19.09.15 DSV – ANA 2:2 (2:0), 25.04.15 ANA – DSV 1:0 (0:0), 05.09.14 DSV – ANA 2:1 (2:0).

Tore und Sperren: St.Anna (38:13). Der Topscorer ist Marko GUJA mit der Nummer 6. Er hält bei 14 Treffern und ist mit diesem Wert in der Landesliga an der dritten Stelle. Dahinter liegt Christoph KOBALD mit neun Toren, etwas abgeschlagen dann Marko DREVENSAK und Andreas LACKNER (je 3 Tore), sowie sieben weiteren Spielern, die bereits zumindest ein Tor erzielen konnten. DSV Leoben (21:32). Martin Petkov führt mit sechs Saisontoren. Dahinter folgen Mario Giermair und Lukas Tomic, die bei vier Treffern halten. Weiters: Jürgen Prutsch und Christoph Hubmann mit 2, sowie Alexander Hofer, Meriton Kabashaj und Matthias Pagger mit einem Treffer. Gesperrt ist bei St. Anna nach der fünften Gelben Karte Marko Drevensek, beim DSV Leoben fehlt weiterhin Martin Petkov, der zwei Spiele ausgefasst hat und der, bei den Juniors noch immer gesperrte Jakob Moritz. Die Sperren abgesessen haben Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj, aufpassen müssen nach vier Gelben Karten Matthias Pagger und Mario Giermair.

Ein Tor erzielte er in seinen vier Einsätzen für das österreichische Nationalteam (beim 5:1 gegen den Iran im Jahr 2000): St. Anna-Trainer Tomislav Kocijan!

Alle Spiele in der 15. und letzten Herbstrunde:

FR, 03.11., 19:00. Heiligenkreuz : Bruck, DSV Leoben : St. Anna, Pöllau : Mettersdorf. SA, 04.11., 14:00. Trofaiach : Voitsberg. 15:00. Bad Radkersburg : GAK, Fürstenfeld : Gnas. 15:30. Wildon : Liezen. 17:30. KSV Amateure : Lebring.

DSV Juniors-Spezial!

Da am vergangenen Sonntag das Meisterschaftsspiel in der Gebietsliga Mürz gegen Phönix Mürzzuschlag aufgrund des Wetters (Regen, Wind) und der Platzqualität abgesagt werden musste, gibt es am Samstag einen neuen Versuch. Spielbeginn beim letzten Spiel des Jahres ist am 4.11. bereits um 10:30 Uhr!

Alle noch verbleibenden DSV Spiele:

FR 03.11., 19:00. Landesliga. DSV Leoben : St. Anna, Stadion Donawitz.

SA 04.11., 10:30. Gebietsliga. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag, Stadion Donawitz.

SA 04.11., 15:00. U 16. DSV Leoben : SG Wartberg/Mitterdorf, Stadion Donawitz.

Alle anderen DSV-Nachwuchs-Teams befinden sich schon in der Winterpause!

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