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DSV Juniors Sieg gegen Phönix Mürzzuschlag beglaubigt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 04.11.17, 10:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 nach 29 Minuten wegen Spieleranzahlunterschreitung abgebrochen. DSV Tore: 1:0 Briza (8.), 2:0 Kutlesa K. (11.), 3:0 Kutlesa P. (23.), 4:0 Makotschnig J. (29.). Schiedsrichter: Helmut Wendler.

Das Ergebnis von 4:0 und drei Punkte für die DSV Juniors wurde vom Verband beglaubigt! Das Spiel musste wegen Spieleranzahlunterschreitung nach 29 Minuten abgebrochen werden. Überdies wurde der Verein Phönix Mürzzuschlag zu einer Geldstrafe von € 100 verdonnert. Die DSV Juniors halten nun nach elf Herbstspielen bei 20 Punkten und einer Tordifferenz von +13!

U 16 mit Kantersieg in die Winterpause!

U 16 Mur-Mürz, Nachtrag zur 1. Runde, SA 04.11.17, 15:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Leoben : SG Wartberg/Mitterdorf 9:0 (2:0). DSV Tore: 3x Leon Krainer, 2x Luca Makotschnig, Elmas Belegic, Fabio Briza, Alexander Möstl (Elfer), Arlind Sylanaj. Schiedsrichter Patrick Strajhar.

Link: StFV

Bravo, das war vor allem nach der Pause ein ganz starkes Spiel! Der Tabellendritte DSV Leoben ließ dem Tabellenvierten, der Spielgemeinschaft Wartberg/Mitterdorf überhaupt keine Chance. Vor der Pause konnten sich die Donawitzer bereits eine Fülle von Möglichkeiten herausspielen, da aber vor dem Tor zu zaudernd agiert wurde, konnten nur zwei Tore erzielt werden: Luca Makotschnig und Leon Krainer sorgten für den 2:0-Pausenvorstand. In der zweiten Halbzeit gab es für unsere U16 Mannschaft kein Halten mehr. Der Gegner wurde müde phasenweise schwindelig gespielt, jetzt wurde auch vor dem Tor mit der nötigen Entschlossenheit und Abgebrühtheit agiert: Sieben Tore gab es in den zweiten 45 Minuten zu bejubeln, eines schöner als das Andere! Danke an die DSV Juniors, die gemeinsam mit den Eltern unsere U16 lautstark dabei anfeuerten – das war sicherlich die beste Stimmung, die jemals bei einem Nachwuchsspiel unserer Jugend erzeugt wurde!

Gebietsliga: DSV Juniors gg. Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 abgebrochen!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 04.11.17, 10:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 nach 29 Minuten wegen Spieleranzahlunterschreitung abgebrochen. DSV Tore: 1:0 Briza (8.), 2:0 Kutlesa K. (11.), 3:0 Kutlesa P. (23.), 4:0 Makotschnig J. (29.). Schiedsrichter: Helmut Wendler.

Das Ergebnis von 4:0 und drei Punkte für die DSV Juniors wurde vom Verband beglaubigt!

Lange hat das Nachtragsspiel gegen Mürzzuschlag nicht gedauert. Unsere Gäste sind von Haus aus nur mit acht (!) Spielern angereist, nachdem sich der Tormann und in der 29. Minute auch ein Feldspieler verletzt hatten, musste Schiedsrichter Wendler aufgrund der Regel, dass zumindest sieben Spieler pro Mannschaft am Feld stehen müssen, das Spiel abbrechen. Zu dem Zeitpunkt führten die DSV Juniors durch Tore von Kevin Briza, Kevin und Patrik Kutlesa sowie Jan Makotschnig bereits 4:0 – doch aus dem Schützenfest wurde nichts, aller Wahrscheinlichkeit nach, werden die zuständigen Gremien das Spiel mit 3:0 für die Juniors zwangswerten. Es bleibt jedem selbst überlassen, das Verhalten der Zuständigen bei Phönix Mürzzuschlag selbst zu bewerten. Fakt ist aber, es ist ein Armutszeichen, wenn es ein gestandener Gebietsligaverein nicht zustande bringt, mit genügend Spielern zu einem Meisterschaftsspiel anzureisen. Dass sich dann noch zwei Spieler so schwer verletzen, dass nicht weitergespielt werden kann (ein Schelm, wer Böses dabei denkt!), ist nur ein weiterer Höhepunkt, in der an Auffälligkeiten von Phönix Mürzzuschlag strotzenden Saison!

Da konnte dann nicht mehr weitergespielt werden – wir hoffen, dass sich die Verletzten gut erholen!

Zur Ausgangslage. Am letzten Wochenende (Sonntag, 29.10., 15:00) konnte das Heimspiel gegen Mürzzuschlag aufgrund der Platz- und Witterungsverhältnisse (Wasserlacken vor dem Tor, immer wieder starke Sturmböen) nicht stattfinden, sowohl die Gästemannschaft als auch der Schiedsrichter und der Verbandszuständige wurden zeitgerecht darüber informiert. Eine Platzkommissionierung wurde von keiner Seite beantragt. Die geplante Juniors-Saisonabschlussfeier samt bestelltem Catering musste also kurzfristig abgesagt, bzw. verschoben werden. Als Nachtragtermin wurde dieser Samstag genannt, auf den Mürzzuschlager Wunsch, man möge das Spiel so früh wie möglich ansetzen, damit einige der Spieler das Bundesligspiel Sturm gegen Rapid live ansehen können, wurde eingegangen – so fiel die Entscheidung auf den ungewöhnlichen Spielbeginn 10:30 Uhr.

Und dann kamen die Mürzzuschläger nicht nur mit zu wenigen Spielern, sondern auch mit den ganz konkreten Vorwürfen des Obmannes, warum wir denn das ursprüngliche Spiel überhaupt absagen mussten und warum dann nicht wenigstens am Sonntag oder überhaupt erst im Frühjahr nachgetragen werden könnte. Als ob wir an der Mürzzuschlager Misere mitschuld wären, wirklich erstaunlich kühn. Es macht fast sprachlos, mit wie wenig Selbstreflexion hier agiert wird. Es steht uns natürlich in keiner Weise zu, andere Vereinsprobleme zu bewerten oder zu kommentieren, wenn man aber derart angegriffen wird, muss man schon einiges festhalten dürfen. Die Verantwortung, warum gerade Mürzzuschlag in dieser Saison schon einmal durch einen provozierten Spielabbruch negativ aufgefallen ist und die vielen Roten Karten, die für hausgemachte Personalprobleme sorgen, muss man schon selbst übernehmen. Laut eigener Vereinsseite sind 26 Spieler im Kader aufgelistet, dazu gibt es noch eine U16 Mannschaft (bei uns gibt es auch U16-Spieler in der Juniors-Mannschaft), wo man vielleicht fündig werden könnte. Also, selbst anstrengen, nicht andere für eigene Probleme verantwortlich machen! Wir werden uns auch nicht dafür rechtfertigen, warum wir uns für Samstag, einen für die nachgeholte Feier besseren Termin, entschieden haben. Und so nebenbei. Die Schuld an der Misere bei Anderen zu suchen, ist nicht nur moralisch zurückzuweisen, sondern auch schlichtweg falsch. Geschädigt sind Andere. Wie kommen die Zuseher dazu, für ein 30 Minuten Spiel Eintritt zu zahlen? Für 30 Minuten einen Schiedsrichter zu bezahlen, Ordner und Kantinenpersonal zu stellen, einen Rettungswagen ins Stadion ordern zu lassen – und dann doch nicht mitfahren? Durch den – nennen wir es „zweifelhaften“ – Spielabbruch sind auch alle anderen Vereine der Liga geschädigt oder zumindest betroffen, die ein Anrecht auf sportliche Entscheidungen haben!

Also, eigene Probleme intern klären und nicht andere damit belästigen!

Spielabbruch! Schiedsrichter Wendler beendet das Theater!

Gespielt wurde, mit Unterbrechungen zumindest 29 Minuten, auch. Die Höhepunkte in der Farce sind schnell aufgezählt. Nach einigen erfolglosen Versuchen (Sencar-Schuss, Makotschnig-Latten-Kopfball), erzielt Kevin Briza das 1:0. Das zweite Tor gelingt Kevin Kutlesa nach einem Stanglpass von Luca Makotschnig, ehe der erste Mürzzuschlager Spieler vom Platz muss. Tormann Haagen kann nach einem Zusammenstoß mit Horvat nicht mehr weiterspielen, die Minimalanzahl bei Mürzzuschlag ist nun erreicht. Patrik Kutlesa verwertet per Kopf zum 3:0, danach muss minutenlang auf einen weiteren verletzten Spieler (der sitzt plötzlich am Boden, ohne jeglichen Kontakt) gewartet werden. Einmal lässt er sich noch hinreißen, spielt einige Augenblicke weiter – da fällt das 4:0 durch Jan Makotschnig –  um dann doch aufgeben zu müssen. Dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig, er muss das Spiel nach 29 Minuten beenden.

Die Juniors nützen den angebrochenen Vormittag und spielen ein internes Trainingsspielchen am Hauptfeld. Danach werden sie mit einem Essen verwöhnt, die Abschlussfeier konnte beginnen…

Link: StFV, Phönix

Aufstellungen:

DSV Juniors: Ebner, Kutlesa Kevin (T), Sencar, Briza (T), Mock, Machacek, Makotschnig Jan (T), Hoffellner, Makotschnig Luca, Horvat, Kutlesa Patrik (T). Ersatz: Asil, Djak, Haider, Pachner, Stocker.

Phönix Mürzzuschlag: Haagen (nach 15 Minuten verletzt), Kahrovic (nach 29 Minuten verletzt), Dünsthuber, Schmidhofer, Cerimovic, Sallahi, Bauer, Nutz.

Mit Heimniederlage in die Winterpause!

Landesliga, 15. Runde, FR 03.11.17, 19:00. Stadion Donawitz, 200. DSV Leoben : USV St. Anna am Aigen 1:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Kobald (8.), 1:1 Prutsch (54.), 1:2 Kobald (67.), 1:3 Guja (89.). Schiedsrichterteam: Semler, Schalk, Mag. Dambo (Graz).

Der Tabellenführer erwies sich in Summe als zu stark, der DSV Leoben verabschiedet sich mit einer 1:3-Heimniederlage in die Winterpause. Bereits nach acht Minuten fiel durch Kobald der Führungstreffer für St. Anna, dem hatte der DSV Leoben lange Zeit nichts entgegen zu setzen. Einige gute Spielzüge waren zu wenig, um wirklich für Gefahr zu sorgen, St. Anna hatte offensiv mehr zu bieten – zwei knappe Abseitsentscheidungen verhinderten eine höhere Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel beginnen die Donawitzer mit mehr Biss und werden durch einen Prutsch-Kracher ins Kreuzeck mit dem Ausgleich belohnt. Danach wird das Spiel emotionaler: Sowohl eine ungeahndete Tätlichkeit von Tormann Waltl an Waldhuber sowie ein vermeintlicher Führungstreffer von Guja (der nach Beratung mit dem Assistenten nicht gegeben wird) sorgen für Diskussionen. St. Anna gelingt durch einen schönen Heber von Kobald (sein zweites Tor) der neuerliche Führungstreffer, die Donawitzer kommen zwar noch einmal durch Giermair zur Ausgleichchance, scheitern aber. Im Finish macht Guja mit dem 1:3 Alles klar, St. Anna fügt dem DSV Leoben die zweite Heimniederlage zu. Der Sieg der Südoststeirer geht in Ordnung, die abgebrühtere Mannschaft konnte sich in diesem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres, letztlich nicht unverdient durchsetzen. Gut, dass nach diesem verkorksten Herbst, endlich die Winterpause beginnt – da allerdings wartet viel Arbeit!

Schnelles Gegentor – in der Situation war das Abwehrverhalten mangelhaft!

Vor dem letzten Meisterschaftsspiel musste Stadionsprecher Erwin Kollmann (schon wieder) in einer Trauerminute Abschied von einem langjährigen, treuen DSV-Fan nehmen: Günter Gessl, in seiner Jugend selbst Spieler seines Vereines und einer, der kaum bei einem Heimspiel fehlte, musste sich dieses Spiel von oben ansehen – er verlor den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Wir wünschen an dieser Stelle seiner Familie und seinen Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit!

Das Spiel brauchte einige Minuten um auf Touren zu kommen, beide Teams versuchen zuerst einmal den Ball in den eigenen Reihen zu Halten. Während für die Donawitzer spätestens beim gegnerischen Strafraum Endstation ist, kann St. Anna den ersten, gar nicht einmal schlechten, Torschuss abgeben. Lackner spielt ab zu Kobald, der zieht rechts im Strafraum auch gleich ab, der flache Schuss landet links neben demTor. Das war nach sechs Minuten, zwei Minuten später gehen die Gäste in Führung. Und das sieht viel zu einfach aus. Der hohe Ball von Dugolin auf Gujas linke Seite kommt gut, keiner der Donawitzer Abwehrspieler kann danach die Hereingabe zur Mitte verhindern. Maier und Schranz, danach auch Prutsch lassen sich von Lackner und Pfeifer im Zentrum dermaßen irritieren, dass der flache Stanglpass schließlich bei Kobald landet – der lässt sich seine zweite Chance nicht entgehen und stellt auf 0:1! Schade, das war viel zu unentschlossen, so etwas darf man sich gegen diesen abgebrühten Gegner einfach nicht erlauben.

Nach dem wunderschönen Ausgleichtreffer lebte sie plötzlich wieder – die Chance zu punkten!

Die Donawitzer versuchen, so weit es eben ermöglicht wurde, weiter nach vorne zu spielen. Eine erste Heinemann-Flanke findet keinen Abnehmer, ein erster Schuss von Waldhuber nach 13 Minuten landet deutlich neben dem Tor. Gefährlicher sieht es auf der anderen Seite aus. Ein weiter Abschlag, ein verlorenes Kopfballduell und einen verlorenen Zweikampf – schon sorgt wieder Kobald mit seinem Zug Richtung Tor für größte Gefahr. Diesmal ist aber Schranz mit einem Sprint zur Stelle und kann einen Torschuss gerade noch verhindern. Die Donawitzer können zwar kleinere Nadelstiche setzen (Hubmann Freistoß wird zur Ecke abgelenkt, eine Giermair-Vorlage gerät etwas zu weit, sodass Waltl klären kann), aber man hat nicht das Gefühl, dass der Ausgleich in der Luft liegt.

St. Anna kommt nach einer halben Stunde zur nächsten guten Gelegenheit. Nach einem Eckball landet der Ball im Strafraum bei Dugolin, dessen Schussversuch aufs Tor zwar misslingt – der Ball reisst ins Zentrum ab – bleibt aber heiß. In der Mitte kommt Balazic zum Schuss, der trifft aber den eigenen vor ihm stehenden Spieler, von dort wird er schwer für Nömayer berechenbar, abgelenkt. Nömayers guter Reflex, er taucht im richtigen Augenblick runter, verhindert ein weiteres Tor. Dann zwei knappe Entscheidungen, beide zu unseren Gunsten. Nach einer Attacke an Rinner unterbindet der Schiedsrichter die freie Bahn von Guja Richtung Tormann (Stürmerfoul), nach einem guten Pass auf Pfeifer, dessen Schuss im Netz landet, hebt der Assistent wegen einer Abseitsposition die Fahne.

Bis zur Pause kommen zwar beide Mannschaften noch vors Tor, Zählbares entsteht dabe nicht. Ein Zuspiel von Hubmann Richtung Waldhuber misslingt (hätte er vielleicht selbst schiessen sollen), ein Schussversuch (geblockt) und eine Flanke von Heinemann (Richtung Pagger) führen zu keinem Abschluss. Am Gefährlichsten sieht noch der Durchmarsch von Waldhuber rechts in den Strafraum aus, sein Stanglpass kann aber vor Giermair unterbunden werden. St. Anna wird auf der anderen Seite wieder zurückgepfiffen – ein Tor von Guja wegen Abseits nicht anerkannt.

Starke Szenen: Tormann Markus Nömayer verhinderte weitere Treffer!

Die Donawitzer beginnen die zweite Spielhälfte sehr aggressiv, fangen sich aber beinahe den zweiten Treffer ein. Nach einem Eckball (Hubmann) geht es schnell in die andere Richtung – Nömayer ist es mit seinem Herauslaufen zu verdanken, dass er vor Guja zum Ball kommt, die Chance zum Heber vergibt Kobald, Nömayer hat im Zurücklaufen auch diesen Ball. Die offensivere Donawitzer Spielweise ist zwar riskant (die St. Anna -Angreifer lauern nur so auf einen Ballgewinn, Rinner kann in dieser Phase erfolgreich klären), ist aber der richtige Weg. Bei gleich mehreren Heinemann Vorstössen fehlen immer die letzten Abnehmer (Pagger, Waldhuber gut gedeckt). Das nimmt sich offensichtlich Jürgen Prutsch zu Herzen und sucht erst gar keinen (Abnehmer). Aus etwa 24 Metern zieht er mit seinem linken Fuß ab – und der Ball steckt! Waltl chancenlos, der Schuss landet im Kreuzeck – der DSV Leoben gleicht zum 1:1 aus!

Nun wachen aber die Gäste wieder auf. Die nach der Pause abwartende Phase wird beendet, nach einem Schranz-Foul bekommt St. Anna in Seitenoutlinien-Nähe einen Freistoß zugesprochen. Kobald zirkelt zur Mitte, List verlängert per Kopf zur Mitte, wo Guja den Ball ebenfalls per Kopf über die Linie drückt. Die Freude über den Treffer währt nur kurz, der Assistent informiert den Schiedsrichter über die Abseitsposition von Guja, der Schiedsrichter anerkennt zum dritten (!) Mal einen Treffer von St. Anna nicht. Auf der anderen Seite übersieht der Unparteiische (vor allem der Assistent) eine unschöne und unnötige Aktion. Völlig grundlos streckt Tormann Waltl (im Ballbesitz) den vor ihm stehenden Waldhuber nieder – kein Foul, keine Karte – selbst ein Elfmeter wäre in dieser Szene zu geben gewesen. Nach einer knappen Abseitsentscheidung auf der anderen Seite, zückt Schiedsrichter Semler das einzige Mal eine Karte – Guja sieht diese für Kritik. Und kurz darauf fällt das 1:2. Ein langer Pass von Dexer Richtung Kobald fällt exakt aus. Kobald ist, warum auch immer, in dieser Aktion nicht bewacht, nimmt sich den Ball an und überlupft Tormann Nömayer zum 1:2. Zweifellos schön gemacht, aber warum ist niemand bei Kobald?

Jetzt wird es natürlich schwer. Trainer Auffinger muss den verletzten Heinemann ersetzen – der eingewechselte Briza erledigt seine Sache wirklich sehr stark – und setzt auf Offensive. Der ebenfalls eingewechselte Tomic (sichtlich noch nicht bei 100%) wirbelt vorne mit Giermair herum (später kommt auch Makotschnig vorne dazu), einmal ist sie konkret da, die Chance auf das 2:2. Giermair übernimmt einen Pagger-Pass, zieht von links in den Strafraum. Ein Stanglpassversuch wird abgefangen, der Ball landet wieder vor Giermair, der Schuss streift schließlich links am Tor vorbei. Nach einem Giermair-Schüsschen (am Langen Eck vorbei) macht St. Anna mit dem 1:3 alles klar. Ein schöner Konter von hinten hoch herausgespielt landet bei Guja (gewinnt Kopfballduell). Der Ball kommt zu Pfeifer, der sieht, dass sich Guja löst. Der Pass ist gut, der Schuss dann auch, der Ball landet zum 1:3 im Eck. Das Spiel ist entschieden, es ist Nömayer zu verdanken, dass in der Schlussphase nicht noch mehr passiert.

St. Anna präsentierte sich in Donawitz wie ein ernsthafter Aufstiegskandidat, während der DSV Leoben notgedrungen auf das andere Ende der Tabelle schielen muss. Die Meisterschaft ist für den DSV Leoben nicht wegen dieser Niederlage verkorkst, dazu war Tomislav Kocijans Mannschaft einfach zu konsequent, die möglichen und nötigen Punkte wurden in anderen Spielen versemmelt. Mit nur elf Punkten begibt sich der DSV Leoben in die notwendige Winterpause, in der jede Menge Arbeit auf alle wartet …

Gedenkminute: Der DSV Leoben gedachte dem verstorbenen Günter Gessl!

Links: StFV, St. Anna, Ligaportal mit Videosequenzen

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kabashaj (82. Makotschnig J.), Rinner, Pagger, Hubmann, Heinemann (73. Briza K.)Schranz, Giermair, Waldhuber (61. Tomic), Maier, Prutsch (T). Ersatz: Peckovic, Kutlesa K.

Letzter Auftritt in verkorkstem Herbst!

Landesliga, 15. Runde, FR 03.11.17, 19:00 Uhr Stadion Donawitz. DSV Leoben : USV St. Anna am Aigen. Schiedsrichter (vorl.), Gebiet Graz: Jakob SEMLER, Philipp DUSCHEK, Mag. Adnan DAMBO.

Einmal noch geht der DSV Leoben in diesem Kalenderjahr 2017 auf Punktejagd. Und das letzte Spiel ist zum Abschluss noch einmal eine richtig harte Nuss: Gegner in dem Heimspiel ist der Tabellenführer St. Anna am Aigen! Ehe man sich noch einmal voll auf die schwere Aufgabe konzentriert, kann man schon so viel zu der Herbstsaison sagen: Wir sind leider nicht dort, wo wir sein wollten und sollten! Es mussten auf dem harten Weg durch die erste Hälfte dieser Meisterschaft zu viele Rückschläge hingenommen, zu viele Fehler analysiert und zu viele Enttäuschungen verarbeitet werden. Die mannschaftlichen Erfolgserlebnisse, die persönlichen Glücksmomente und die absolut notwendigen Bestätigungen am Platz, konnten nur ganz selten erreicht werden. Letztlich ist unsere Herbstbilanz, so wie für alle anderen Teams auch, eine Summe aller getätigten Maßnahmen und Investitionen. Und die sieht unterm Strich nicht so aus, wie es erhofft wurde. Gründe, warum was, wann nicht so gelungen ist, werden hier jetzt nicht erörtert. Das Aufarbeiten, das Verbessern und Korrigieren wird die anstrengende und herausfordernde Aufgabe für Trainer und Mannschaft in der Winterpause sein. Jetzt gilt es einmal noch den sieglosen Oktober zu „vergessen“ und vielleicht im einzigen November-Spiel zu überraschen.

Beim letzten Duell der beiden Teams siegte St. Anna knapp mit 3:2!

Beim Spiel in der vergangenen Runde in Voitsberg wurden unserer Mannschaft gnadenlos die Grenzen aufgezeigt. Voitsberg, das ist bekannt, hat Qualität und hat die gestandenen Spieler, die man braucht, um vorne mitzuspielen – Voitsberg zeigte von Beginn an vor, wie gespielt werden muss. Wenn man auch Teilerfolge unserer Mannschaft erkennen konnte und einige Spieler durchaus aufzeigen konnten, so war das in Summe doch zu wenig, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Sicher, die Voraussetzungen für dieses Spiel waren aufgrund der vielen Ausfälle natürlich schlecht, das muss einfach auch berücksichtigt werden, aber unterm Strich steht eben das ernüchternde Ergebnis 0:4. Das wäre nur dann irgendwie verdaubar gewesen, hätte unsere Mannschaft in den Spielen davor bereits genügend Punkte gesammelt…

Und nun also kommt St. Anna am Aigen. St. Anna hat in der vergangenen Runde durch einen 2:0-Sieg im Spitzenduell gegen Fürstenfeld die Tabellenführung erobert (bei allerdings einem Spiel mehr). Soviel gleich einmal dazu, wie „leicht“ das am freitag werden wird. Die von Trainer Tomica Kocijan (der ehemaligen Sturm- und Salzburg Legende) seit 2016 betreuten Südoststeirer, haben von den 14 Herbstspielen nur vier Mal nicht gewonnen, ganze zwei Spiele wurden bisher verloren (Liezen H 1:2, GAK H 1:2). Die letzten fünf Spiele konnte St. Anna allesamt gewinnen, seit nun mehr neun Runden ungeschlagen, gab es die letzte Niederlage in der fünften Runde gegen den GAK. Die wahrscheinlich beeindruckendste Bilanz: Von den insgesamt sieben Auswärtsspielen wurden sechs gewonnen, nur eines endete mit einem Unentschieden (2:2 in Lebring). Das ist natürlich schon etwas, was das Selbstvertrauen steigen lassen wird, aber immerhin in einer Bilanz lachen die Donawitzer: Von den bisherigen drei Duellen in Donawitz, sahen die DSV-Fans zwei Heimsiege – zuletzt sogar 5:1 – und ein Unentschieden! St. Anna noch ohne Sieg in Donawitz, das darf ruhig so bleiben…

Was für ein Feuerwerk beim letzten Heimspiel: Der DSV siegte gegen St. Anna 5:1!

Direkte Duelle: Es gab sechs Mal diese Begegnung in der Landesliga, die Bilanz dabei ist knapp negativ. Zwei Siege, ein Unentschieden und auswärts drei knappe Niederlagen – bis auf den 5:1-Erfolg im vergangenen Herbst waren die Resultate allemal sehr eng.    22.04.17 ANA – DSV 3:2 (1:0), 09.09.16 DSV – ANA 5:1 (1:1), 05.05.16 ANA – DSV 2:1 (1:0), 19.09.15 DSV – ANA 2:2 (2:0), 25.04.15 ANA – DSV 1:0 (0:0), 05.09.14 DSV – ANA 2:1 (2:0).

Tore und Sperren: St.Anna (38:13). Der Topscorer ist Marko GUJA mit der Nummer 6. Er hält bei 14 Treffern und ist mit diesem Wert in der Landesliga an der dritten Stelle. Dahinter liegt Christoph KOBALD mit neun Toren, etwas abgeschlagen dann Marko DREVENSAK und Andreas LACKNER (je 3 Tore), sowie sieben weiteren Spielern, die bereits zumindest ein Tor erzielen konnten. DSV Leoben (21:32). Martin Petkov führt mit sechs Saisontoren. Dahinter folgen Mario Giermair und Lukas Tomic, die bei vier Treffern halten. Weiters: Jürgen Prutsch und Christoph Hubmann mit 2, sowie Alexander Hofer, Meriton Kabashaj und Matthias Pagger mit einem Treffer. Gesperrt ist bei St. Anna nach der fünften Gelben Karte Marko Drevensek, beim DSV Leoben fehlt weiterhin Martin Petkov, der zwei Spiele ausgefasst hat und der, bei den Juniors noch immer gesperrte Jakob Moritz. Die Sperren abgesessen haben Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj, aufpassen müssen nach vier Gelben Karten Matthias Pagger und Mario Giermair.

Ein Tor erzielte er in seinen vier Einsätzen für das österreichische Nationalteam (beim 5:1 gegen den Iran im Jahr 2000): St. Anna-Trainer Tomislav Kocijan!

Alle Spiele in der 15. und letzten Herbstrunde:

FR, 03.11., 19:00. Heiligenkreuz : Bruck, DSV Leoben : St. Anna, Pöllau : Mettersdorf. SA, 04.11., 14:00. Trofaiach : Voitsberg. 15:00. Bad Radkersburg : GAK, Fürstenfeld : Gnas. 15:30. Wildon : Liezen. 17:30. KSV Amateure : Lebring.

DSV Juniors-Spezial!

Da am vergangenen Sonntag das Meisterschaftsspiel in der Gebietsliga Mürz gegen Phönix Mürzzuschlag aufgrund des Wetters (Regen, Wind) und der Platzqualität abgesagt werden musste, gibt es am Samstag einen neuen Versuch. Spielbeginn beim letzten Spiel des Jahres ist am 4.11. bereits um 10:30 Uhr!

Alle noch verbleibenden DSV Spiele:

FR 03.11., 19:00. Landesliga. DSV Leoben : St. Anna, Stadion Donawitz.

SA 04.11., 10:30. Gebietsliga. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag, Stadion Donawitz.

SA 04.11., 15:00. U 16. DSV Leoben : SG Wartberg/Mitterdorf, Stadion Donawitz.

Alle anderen DSV-Nachwuchs-Teams befinden sich schon in der Winterpause!

DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag abgesagt!

Gebietsliga Mürz, 11. Runde, SO 29.10.17, 15:00 Uhr – Stadion Donawitz. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag wurde ABGESAGT!

Der Platz ist aufgrund des Regens nicht bespielbar, vor allem vor dem Tor sind Wasserlacken. Auch die immer wieder starken Windböen sind nicht ungefährlich, eine Absage des Spieles daher nur logisch.

Der neue Termin ist am kommenden Samstag, 04.11.17, 10:30 Uhr!

Voitsberg zu stark: Die Donawitzer müssen 0:4 (0:2)- Niederlage hinnehmen!

Landesliga, 14. Runde, SA 28.10.17, 15:00, Sparkassen Arena Voitsberg, 450. ASK Voitsberg : DSV Leoben 4:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Brauneis (30.), 2:0 Hiden (38.), 3:0 Hiden (61.), 4:0 Caculovic (87.). Schiedsrichterteam: Wangg, Grain, Schadler.

Voitsberg besiegt verdient den DSV Leoben – zu stark waren die Gastgeber gegen zwangshalb umgekrämpelte Donawitzer. Sechs Stammspieler, dazu noch vier, die von den Juniors nachrücken hätten können, fehlten, das war natürlich eine kaum lösbare Aufgabe. Dennoch, die, die spielten, machten das beste daraus, vor allem die jungen Wilden gaben echte Bewährungsproben ab und konnten dem Ligafavoriten lange Zeit das Leben schwer machen. Voitsberg war vor allem über Standardsituationen gefährlich, nach einigen vergebenen Torchancen, köpfelte Daniel Brauneis nach etwa einer halben Stunde den Ball zur 1:0-Führung ins Tor. Noch vor der Halbzeit erhöht Jürgen Hiden mit einem satten Schuss ins Eck, kurz danach vergibt Christoph Hubmann die einzige (aber gute) Gelegenheit auf einen Donawitzer Treffer vor dem Seitenwechsel. Nach der Pause vergeben Pagger und Heinemann gute Einschussmöglichkeiten, ehe wieder Jürgen Hiden zuschlägt und auf 3:0 stellt. Das Spiel ist nun entschieden, die Donawitzer versuchen das Ergebnis einigermaßen verdaubar zu Halten. Das gelingt nur bis zur Schlussphase, da steigt Caculovic nach einem Eckball am Höchsten und stellt auf 4:0. Beide Teams haben danach noch je eine gute Chance – Hubmann sieht, dass der Tormann weit vor dem Tor steht und versucht den Heber – auf der anderen Seite scheitert Grassl mit einem Schuss an die Querlatte. 4:0 der Endstand, spiegelt den Unterschied der beiden Teams ganz gut wider, an diesem Nachmittag war in Voitsberg nichts zu Holen!

Offensiv-Alleinunterhalter: Matthias Pagger an vorderster Front!

Unglaublich aber wahr, wieviele Spieler dem DSV Leoben seit dem letzten Meisterschaftsspiel gegen Liezen abhanden kommen konnten. Da waren einmal die Gelbgesperrten Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj, dazu verletzte sich in dem Spiel Lukas Tomic an der Rippe. Dann kam der Steirercup mit der schweren Verletzung (Wadenbeinbruch, Knöchelbruch, Bänderriß) von Alexander Hofer und der Roten Karte gegen Martin Petkov, die auch Auswirkungen auf dieses Meisterschaftsspiel hatte. Und schließlich musste auch Mark Schranz wegen einer Erkrankung passen. Sechs fehlende Stammspieler, wahrscheinlich für jede Mannschaft eine Herausforderung, das war aber noch nicht Alles. Einige der logischen Aufrücker mussten ebenfalls absagen – verletzungsbedingt Patrik Kutlesa, Heiko Machacek und Robert Pachner, dazu ist Jakob Moritz wegen einer Gelbroten Karte aus der Gebietsliga gesperrt. Sicher eine Herausforderung für den Trainer, der nun gezwungen war, kräftig umzustellen. Erstmals in der Saison kamen Kevin Kutlesa und Kevin Briza zum Einsatz, für Marko Horvat war es der erste Einsatz von Beginn an, später durften noch Jan Makotschnig, Oliver Sencar und Luca Makotschnig (Landesligadebut mit 15 Jahren) aufs Feld. Die Jungs spielten allesamt nicht nur mit enormen Einsatz und viel Herzblut sondern konnten zumeist auch spielerisch auf- und überzeigen!

Voitsberg spielte so, wie ein Hausherr, der noch Chancen auf den Titel hat, zu spielen hat. Schnell, mit hohen Bällen Richtung Angreifer, die Donawitzer müssen von der ersten Minute an, auf der Hut sein. Die Einstellung und Entschlossenheit stimmt, das merkt Brauneis nach einem Duell mit Kutlesa sehr früh. Auf beiden Seiten werden erste Schüsse abgegeben – Pagger, Donawitzer Solospitze, verzieht einen Freistoß, bei einem Voitsberger Überraschungsheber aus großer Distanz fehlt nicht all zu viel. Ab der fünften Minute beginnen die gefährlichen Eckbälle. Suppan zirkelt zumeist hinein, stets ist einer der gefährlichen Voitsberger Angreifer (Caculovic, Rieger, Grassl oder Taucher) in Ballnähe, einmal rettet Rinner, einmal setzt Caculovic den Ball an die linke Stange. Waldhuber holt nach acht Minuten den ersten Donawitzer Eckball heraus, die Pagger-Hereingabe sorgt aber im Gegensatz zu den Versuchen auf der anderen Seite für keine Gefahr.

Einstellung, Motivation und Entschlossenheit waren vorhanden – das reichte aber nicht gegen Voitsberg!

Die Donawitzer können nur selten über Vorstöße (zumeist wird Pagger gesucht) für Entlastung sorgen, die meiste Zeit muss aktiv gegen Voitsberger Aufbauversuche gearbeitet werden. Und das sieht oft nicht schlecht aus, mehrmals müssen durch konsequentes Attackieren an den Seiten solche Bemühungen abgebrochen werden, der Ball wird zurück gespielt. So bleiben vor allem die Standards die Voitsberger Waffe, die es zu entschärfen gilt. Bei einem weiteren Eckball kommt Nömayer mit der Faust nicht ran, dahinter ist zum Glück kein Voitsberger einschussbereit. Kurz darauf kann Kutlesa im letzten Moment Rieger abdrängen und im Strafraum an einem Schuss hindern. Ein Voitsberger Treffer liegt in der Luft, unsere Jungs halten aber dagegen. Nach einem Heinemann-Foul schlenzt Suppan einen Freistoß in den Strafraum, Nömayer ist dabei ganz sicher und klärt. Jetzt ist er warm geschossen und kann sich gleich zwei Mal hintereinander auszeichnen. Nach Hiden-Flanke kommt Brauneis zum Kopfball – Nömayer holt den Ball mit den Fingerspitzen aus dem Eck, kurz darauf kommt Brauneis zum Schuss – diesmal wehrt Nömayer mit dem linken Fuss ab – zwei ganz starke Szenen unseres Tormannes!

Aber genau nach der Glanztat, die zu einem Eckball führt, fällt das 1:0. Suppan, wer sonst, zirkelt den Ball zur Mitte, diesmal passt die Zuordnung nicht – gleich drei Voitsberger steigen ohne Begleitung hoch – Brauneis erreicht den Kopfball und bringt seine Mannschaft verdient in Führung. Das hat sich natürlich abgezeichnet, dennoch wäre das Tor bei entsprechender Zuordnung (vielleicht) vermeidbar gewesen. Die Donawitzer können weiterhin offensiv nicht gefährlich werden, da fehlt gegen kompakte Voitsberger einfach die Durchschlagskraft. Im Gegenteil, aus einem Fehler im Spielaufbau, bekommen die Donawitzer das zweite Tor. Der Ball geht in der Vorwärtsbewegung verloren, plötzlich geht es schnell. Orend spielt auf Rieger, der zur Seite auf Hiden. Jürgen Hiden dreht sich zur Mitte und zieht einfach ab. Aus etwa 18 Metern passt der Ball ins linke Eck, Tormann Nömayer zum zweiten Mal geschlagen.

Konnte sich trotz der vier Gegentore einige Male auszeichnen: Markus Nömayer!

Und dann, plötzlich ergibt sich beim Stand von 0:2 unmittelbar vor der Pause die gute Möglichkeit zu verkürzen, schade, dass die nicht genützt wurde! Matthias Pagger zieht rechts nach vorne, schüttelt Taucher und Grassl ab und legt auf für Christoph Hubmann. Der wird natürlich stark bedrängt und hat auch nicht gerade viel Zeit, doch kommt er im Strafraum mit dem linken Fuß zum Schuss, der leider deutlich über dem Tor landet. Viele Chancen würden es nicht werden, das war klar – das aber war eine dieser Möglichkeiten, die man nützen hätte können!

In der zweiten Spielhälfte ersetzt Jan Makotschnig, Marko Horvat – auch er kann mit seiner Leistung beim ersten längeren Einsatz in dieser Saison zufrieden sein. Die zweite Donawitzer Großchance erfolgt in der 49. Minute. Im Anschluss an einen Voitsberg-Freistoß, geht es schnell in die andere Richtung- Maier gewinnt das Kopfballduell, Kevin Briza schickt Heinemann auf der linken Seite nach vorne. Das Zuspiel zu Pagger gelingt, im Strafraum zieht er ab und zwingt Tormann Hiebler zu einer Abwehr nach vorne. Dort ist bereits wieder Heinemann, der den Ball von der linken Seite ins rechte Eck schlenzen will – aber knapp daran scheitert.

Voitsberg übernimmt nach etwa zehn Minuten dieser zweiten Hälfte wieder etwas nachhaltiger das Kommando. Einen Kopfball nach Ecke setzt Grassl über das Tor, einen Schuss von Brauneis kann Nömayer ohne Probleme fangen. Nach einem Querpass von Orend auf den diesmal freien Brauneis wird es wieder brenzlig. Völlig freistehend verstolpert der Stürmer diese Großchance und setzt den Ball neben das Tor. Nach der einzigen Gelben Karte im gesamten Spiel (Kutlesa zu ungestüm), fällt der dritte, alles entscheidende Treffer. Den hohen Ball verlängert Elsneg per Kopf in den Lauf von Hiden, der mit links abzieht und wieder ins Eck trifft. Das 3:0 ist natürlich die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Erstmals in der Landesligamannschaft: Luca Makotschnig!

Die Donawitzer kommen durch eine Halbchance von Pagger (Schuss misslingt) zwar in Strafraumnähe, mehr Torszenen spielen sich aber auf der anderen Seite ab. Nömayer kann im Herauslaufen, Hiden den Ball abluchsen, nach einer hohen Flanke scheitert Brauneis per Kopf an der zweiten Stange. Auffinger bringt in der Schlussphase mit Oliver Sencar (nach zwei Kurzeinsätzen 2015 sein dritter Landesligaauftritt) und Luca Makotschnig (Premiere!) zwei weitere, junge Spieler, es scheint so, als ob es bei dem 3:0 bleiben könnte. Daraus wird aber nichts, denn nach einem Eckball in der 87. Minute steigt Caculovic am höchsten und trifft per Kopf zum 4:0.

Da die beiden letzten Möglichkeiten ungenützt bleiben – zum Einen vergibt Hubmann die Möglichkeit aus der Distanz den Tormann zu überheben, zum Anderen scheitert Grassl mit einem Schuss an der Querlatte (den Nachschuss von Brauneis fängt Nömayer) – bleibt es beim in Summe nicht unverdienten 4:0. Wir haben im vergangenen Jahr mit einer nominell stärkeren Mannschaft 0:6 verloren, mit der „Notelf“ ist es diesmal ein 0:4 geworden. Sicher nichts worüber man sich freuen muss, dennoch kann man mit erhobenem Haupt nach Hause fahren. Nächstes Wochenende (FR, 3.11., 19:00) geht es im Heimspiel gegen St. Anna darum, das Heimpublikum mit einem versöhnlichen Spiel in die Winterpause zu verabschieden!

Am Ende jubelten aber die Voitsberger!

Links: StFV, Voitsberg, Ligaportal.

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Rinner, Pagger, Hubmann, Heinemann, Briza (80. L. Makotschnig), Giermair, Waldhuber, Maier, Horvat (46. J. Makotschnig), K. Kutlesa (G, 77. Sencar). Ersatz: Peckovic.

U 14: Zum Abschluss der achte Sieg im achten Spiel!

Gebiet Mur-Mürz, U 14, 9. Runde. SA 28.10.17, 10:30, Stadion Donawitz, 50. DSV Leoben : FC Trofaiach 9:1 (6:1). DSV-Tore: Nico Ebner (5), Elmas Belegic (2), Fabio Briza (2). Schiedsrichter Walter Sudy.

Link: StFV

Auch im letzten Spiel vor der Winterpause ließen unsere U 14-Jungs nicht anbrennen! Wie schon in allen vorangegangenen Spielen, dominierte unsere Mannschaft das Spiel gegen den Tabellendritten aus Trofaiach nach Belieben, die Tore waren nur eine Frage der Zeit. In der fünften Minute traf Nico Ebner zum ersten Mal, es sollten in diesem Spiel noch vier von ihm folgen. Beim Stand von 4:0 erzielt Trofaiach aus einem Elfmeter das einzige Tor. Nach der Pause musste Kerim Avdic beim Stand von 7:1 mit einer Blauen Karte vom Platz – der DSV Leoben erzielte sogar in Unterzahl noch zwei Tore und leistete sich einen verschossenen Elfmeter. Bravo Vlado Kutlesa und Markus Ebner, tolle Arbeit, die da mit der U 14 geleistet wird – ein würdiger Herbstmeister!

Schwerer Gang – der DSV Leoben muss nach Voitsberg!

Landesliga, 14. Runde, SA 28.10.17, 15:00 Uhr, Sparkassen Arena Voitsberg. ASK Voitsberg : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (vorl. Gruppe Süd): Martin Wangg (Gralla), Martin Grain (Hof bei Straden), Johann Schadler (Straden).

Link: Voitsberg (Facebook), Voitsberg Verbandseite

Voitsberg hatte in den letzten Spielen gegeneinander immer das bessere Ende für sich!

Das letzte Auswärtsspiel in diesem Kalenderjahr führt den DSV Leoben nach Voitsberg, danach folgt noch das Heimspiel gegen St. Anna. Die Donwitzer – wenn man es positiv formuliert – sind seit vier Spielen ungeschlagen, haben von den letzten neun Meisterschaftsspielen nur eines (0:4 in Fürstenfeld) verloren. Man kann es auch anders festhalten. In 13 Runden gelang erst ein Sieg (4:0 gegen die KSV Amateure) und der liegt auch schon wieder acht Wochen zurück. Es ist halt so: Der DSV ist zwar schwer zu besiegen (weniger als unsere vier Niederlagen haben nur sechs Vereine), beim Siegen tun wir uns heuer aber so richtig schwer – was übrig bleibt, sind eben acht Unentschieden – der Spitzenwert der Liga. Auch in der letzten Runde gegen Liezen konnte eine Führung nicht gehalten oder ausgebaut werden, andererseits wurde, nach dem 1:3 zur Pause, in einem verloren geglaubten Spiel, mit einer starken zweiten Spielhälfte, ein Punkt gerettet. Versuche zu analysieren, warum das so ist, wurden bereits mehrfach an dieser Stelle gewagt, zwei Runden vor Ende der Herbstsaison, gilt es noch möglichst viele Punkte in die Winterpause mitzunehmen und dann in dieser langen Vorbereitungszeit die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, dass sich die Tabellensituation im Frühjahr verbessert.

Beim letzten mal in Voitsberg war es richtig bitter!

Der ASK Voitsberg war nach dem knapp verloren Duell um den Aufstieg (2016/17 Zweiter hinter Bad Gleichenberg), für viele so etwas, wie der logische Favorit der Liga in diesem Jahr. Heuer, im verflixten siebten Jahr in der steirischen Landesliga, sollte es endlich klappen mit dem Ziel Regionalliga. Mit der Verpflichtung vom Bundeligaspieler Dieter Elsneg gelang der Transfercoup in der Liga, dazu wurde noch punktuell verstärkt, die Leistungsträger zum größten Teil erhalten. Was sollte da schief gehen? Und dennoch kommen die von Trainer Christian Zach betreuten Weststeirer nicht von Beginn weg so, wie gewünscht, in Schwung. Fünfter mit neun Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Fürstenfeld (das Spiel dieser beiden Teams musste vergangenen Freitag aufgrund des Nebels in Fürstenfeld beim Stand von 1:0 für Voitsberg abgebrochen werden, wird am 11.11. beim Stand von 0:0 neu ausgetragen) sind zwar noch kein Grund einen möglichen Titel abzuschreiben, dennoch wird es schwierig. Die Entwicklung in den letzten Wochen zeigt aber eindeutig nach oben. Voitsberg konnte von den letzten fünf Spielen vier gewinnen (3:0 gegen Lebring, 3:1 gegen die KSV Amateure, 3:0 in Pöllau und zuletzt 6:0 gegen Heiligenkreuz am Waasen) nur in Bad Radkersburg musste man sich dazwischen 2:5 geschlagen geben. Zu Hause ist Voitsberg sehr stark, von sieben Spielen wurden fünf gewonnen, nur gegen St. Anna (2:4) und Wildon (2:2 zum Auftakt) mussten Punkte abgegeben werden. Der DSV Leoben ist auswärts noch sieglos, von den sieben Spielen endeten vier mit einem Unentschieden (Bad Radkersburg, Pöllau, GAK, Wildon), drei Mal gab es keine Punkte (Gnas, Mettersdorf, Fürstenfeld). Es wird schwer werden für die ersatzgeschwächte Donawitzer Mannschaft in Voitsberg zu punkten, das ist kein Geheimnis, es wird wahrscheinlich nicht viele Möglichkeiten geben. Wenn man da aber konsequent vor dem Tor agiert, hinten dicht macht und mit der gleichen Einstellung, wie in der zweiten Hälfte gegen Liezen auf dem Platz agiert, ja dann ist auch dort etwas möglich.

Der letzte Torschütze gegen Voitsberg: Matthias Pagger!

Die direkten Duelle: Da gibt es nichts zu beschönigen, da hat Voitsberg eindeutig die Nase vorne. Zwölf Spiele gab es in jüngster Vergangenheit, dabei schauten nur drei Siege – der letzte ist schon mehr als sechs Jahre her – heraus. Die letzten drei Spiele wurden allesamt verloren.

28.04.17 DSV – VOI 0:1 (0:0), 16.09.16 VOI – DSV 6:0 (2:0), 13.05.16 DSV – VOI 1:4  (1:2), 25.09.15 VOI – DSV 1:1 (1:1), 20.03.15 DSV – VOI 2:2 (0:1), 08.08.14 VOI – DSV 3:0 (0:0), 20.05.14 DSV – VOI 0:0, 11.10.13 VOI – DSV 1:1 (0:0), 17.05.11 DSV – VOI 2:1 (1:1), 22.10.10 VOI – DSV 1:0 (0:0). 23.03.10 VOI – DSV 0:2 (0:2), 14.08.09 DSV – VOI 1:0 (0:0).

Tore und Sperren: Voitsberg (30:17) – Der erfolgreichste Torjäger ist Daniel Brauneis mit neun Toren, gefolgt von Jürgen Hiden mit sieben Treffern. Dahinter gibt es drei Spieler mit je drei Toren: Dieter Elsneg, Jan Orend und Thomas Grassl. DSV Leoben (21:28) Martin Petkov führt mit sechs Saisontoren. Dahinter folgen Mario Giermair und Lukas Tomic, die bei vier Treffern halten. Weiters: Jürgen Prutsch und Christoph Hubmann mit 2, sowie Alexander Hofer, Meriton Kabashaj und Matthias Pagger mit einem Treffer. Gesperrt ist bei Voitsberg niemand, beim DSV Leoben hingegen fallen insgesamt vier (!) Spieler aus. Zwei Spieler nach ihren fünften Gelben Karten: Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj dürfen erst wieder gegen St. Anna eingreifen. Jakob Moritz (eigentlich Juniors-Spieler, nach seiner Gelbroten Karte in Parschlug muss er für beide Mannschaften passen) und schließlich Martin Petkov, der im Steirercup Rot sah!

Alle Spiele der 14. Runde:

FR 27.10, 19:00. Liezen : Trofaiach, Mettersdorf : KSV Amateure, Gnas : heiligenkreuz. SA 28.10., 15:00. Voitsberg : DSV Leoben, Lebring : Bad Radkersburg. 18:00. Bruck : Pöllau. 18:30. GAK : Wildon. 19:00. St. Anna : Fürstenfeld.

Juniors Spezial:

Bravo Juniors! Das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Parschlug konnte, nicht zuletzt wegen sehr kurioser Tore, mit 3:2 gewonnen werden. Das war durchaus überraschend, denn Parschlug hatte alle bisherigen Spiele gewonnen! Für die tolle Leistung wurden gleich zwei Juniors-Spieler ins Ligaportal – Team der Runde gewählt – Gratulation an Oli Sencar und Jan Makotschnig! Zum Herbstausklang spielen die DSV Juniors zu Hause, SO 29.10., 15:00 Uhr gegen Phönix Mürzzuschlag. Fehlen wird bei den Juniors der gesperrte Jakob Moritz, bei Mürzzuschlag dürfen gleich drei Spieler nicht aufs Feld – beim letzten Spiel gegen Mautern wurden nämlich gleich drei Spieler ausgeschlossen!

Alle DSV Spiele bis zum Sonntag:

MI 25.10., 16:00. U 12. DSV Leoben : Kammern, Stadion Donawitz.

DO 26.10., 10:30. U 16. DSV Leoben : Phönix Mürzzuschlag. stadion Donawitz.

DO 26.10., 14:00. Steirercup. FC Judenburg : DSV Leoben, Stadion Judenburg.

SA 28.10., 10:30. U 14. DSV Leoben : SG Trofaiach, Stadion Donawitz.

SA 28.10, 15:00. Landesliga. ASK Voitsberg : DSV Leoben, Sparkassenstadion Voitsberg.

SO 29.10., 10:00. U 12. SG Trofaiach : DSV Leoben, Stadion Trofaiach.

SO 29.10., 15:00. Gebietsliga. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag. Stadion Donawitz.

Steirercup 17/18: Teurer Aufstieg in Judenburg!

Steirercup, 5. Runde, DO 26.10.17, 14:00 Stadion Judenburg. FC Judenburg : DSV Leoben 2:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Waldhuber (14.), 0:2 Heinemann (50.), 0:3 Kutlesa (71.), 1:3 Grandl (78.), 2:3 Agachi (90.). Schiedsrichterzeam: Adanitsch, Mestrovic, Weiland.

Ein Sieg im Steirercup in Judenburg ist zwar grundsätzlich gut, das 3:2 ist aber überschattet von der schweren Verletzung (Knöchel-, Wadenbeinverletzung) von Alexander Hofer und auch von der Roten Karte gegen Martin Petkov. Beide fallen somit, wie auch Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj (beide nach der fünften gelben Karte gesperrt) sowie Lukas Tomic (verletzt) am Samstag in Voitsberg aus. Der DSV Leoben geht in Judenburg durch Matthias Waldhuber zwar rasch in Führung, vor der Pause stehen sich aber durchaus ebenbürtige Mannschaften gegenüber. Nach dem Seitenwechsel übernehmen die Donawitzer zusehends das Kommando und bauen den Vorsprung durch Tore von Heinemann und Kutlesa bis auf 3:0 aus. In der Schlussphase gelingt den Hausherren aus einem gelungenen Angriff zuerst das 1:3 durch Grandl, mit dem Schlusspfiff wird ein abgelenkter Freistoßball von Agachi zum 2:3 genützt. Der Aufstieg ins Achtelfinale, der uns am Ostermontag im kommenden Frühling nach Schladming führt, wurde zwar relativ glanzlos, aber keinesfalls unverdient, erreicht.

Der Führungstreffer – Matthias Waldhuber mit dem 1:0!

Schönstes Wetter am Nationalfeiertag, die etwa 120 Zuseher im Stadion mit dem wohlklingenden Namen „KFZ-Pletz.at Arena Judenburg“ wurden überdies auch noch mit einem treffer- und abwechslungsreichen Spiel belohnt. Die erste Torszene von Judenburg (ein Freistoß von der Seite in den Strafraum durch Agachi) kann von Kutlesa per Kopf herausbefördert werden, auf der anderen Seite kommt Petkov nur knapp bei einem Pagger-Stanglpass nicht ran – der Ball quert ohne Konsequenzen den Strafraum. Viele Zweikämpfe, viele Kopfballduelle – Judenburg macht es den Donawitzern schwer, durchzukommen. Bei einem Hubmann-Zuspiel auf Petkov, der den Ball über den Tormann ins Netz lupft, steht der Kapitän im Abseits, in der 14. Minute passt aber Alles. Matthias Waldhuber zieht ab, Tormann Steinkellner ist zwar noch irgendwie dran, doch zappelt der Ball im Netz, der DSV Leoben geht früh in Führung!

In der 16. Minute der Schreckmoment des Spieles. Nach einem ungestümen und folgenschweren Reinsteigen von Hirzenberger auf den Knöchel, bleibt Alexander Hofer liegen. An ein weiterspielen ist nicht zu denken, er wird schließlich ins Krankenhaus Judenburg gebracht, wo er noch am gleichen Tag operiert wird – „Wadenbein, Knöchel Bandl ab – OP gut verlaufen!“ schreibt er danach. Alles Gute an dieser Stelle dem Kämpfer Alexander Hofer auf dem Weg zurück!

Bernhard Rinner, nach seiner Verletzung auch erst wieder im Begriff, zurück zu kommen, wird eingetauscht, das Spiel läuft weiter. Judenburg kommt dem Ausgleich durch einen Kopfball von Grandl sehr nahe – Nömayer klaubt den Ball im Nachfassen aus der Ecke (überdies hätte ein Treffer wegen Abseits nicht gezählt). Auf der anderen Seite vergibt Martin Petkov seine Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen – einen Pagger-Stanglpass setzt er knapp rechts neben das Tor. Da auch Miedl für Judenburg eine Flanke nicht zu einem Treffer verwerten kann, überdies die weiteren hohen Bälle allesamt abgefangen werden können (Maier, Kutlesa), bleibt es bei der knappen Donawitzer Führung.

Schade, die Aktion hat für Martin Petkov Folgen – er ist auch in der Meisterschaft gesperrt!

In der zweiten Hälfte sind die Donawitzer vorerst klar spielbestimmend. Ein Giermair-Schuss landet gut angetragen knapp neben der rechten Stange im Torout, in der 50. Minute darf aber der zweite Treffer bejubelt werden. Eine Flanke von rechts kann von Judenburg nur kurz hinausbefördert werden, Heinemann kommt zum Ball und zieht aus 17 Metern einfach einmal ab. Der Ball passt genau ins Eck, der DSV führt 2:0! In dieser Tonart geht es nun weiter. Der Ball zirkuliert nun gut in den eigenen Reihen, irgendwann landet er auf einen der beiden Seiten – Flanken zur Mitte bringen aber vorerst nichts ein (Waldhuber segelt einmal spektakulär vorbei). Schüsse scheinen das geeignetere Mittel, doch Giermair scheitert mit seinem Versuch, Hubmann hat mit einem Lattenfreistoß Pech und noch einmal Hubmanns Schussversuch (Zuspiel von Heinemann) wird geblockt.

Das 0:3 ist eine logische Folge des Donawitzer Druckes. Nach einem Eckball von Hubmann löst sich Kevin Kutlesa an der zweiten Stange, per Kopf setzt er den Ball unhaltbar zum 0:3 ins Eck. Zwei Tormöglichkeiten finden die Donawitzer in dieser Phase noch vor: Hubmann scheitert mit einem Freistoß und Kutlesa, nach seinem Tor auf den Geschmack gekommen, versucht es mit einem Weitschuss – nur knapp verfehlt dieser sein Ziel.

Gutes Spiel, schönes Tor – Kevin Kutlesa beim 3:0!

Die Schlussviertelstunde hätten wir uns sparen können. Zum Einen verkürzt Grandl, der einen schönen Angriff erfogreich abschliessen kann, auf 1:3, kurz danach ist für Herk und Petkov Schluss. Während der Judenburger für seine Attacke Gelbrot seht, muss Martin Petkov für seine Tätlichkeit, als Reaktion darauf, mit Rein-Rot vom Platz, was auch eine Sperre in der Meisterschaft nach sich zieht. Trainer Auffinger bringt sämtliche Juniors-Wechselspieler nach und nach ins Spiel, versucht das Ergebnis mit viel Querpässen über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit fällt der letzte Treffer des Spieles. Nach einem Forul von Briza, etwa 25 Meter vom Tor entfernt, zieht Agachi ab. Er hat Glück, der Ball wird entscheidend abgefälscht, der chancenlose Nömayer muss zusehen, wie der Ball zum 2:3 in der anderen Ecke landet. Unmittelbar nach dem Anstoß ist Schluss, der DSV Leoben setzt sich knapp in Judenburg durch! Entgegen anderen Veröffentlichungen an dieser Stelle ist auch das nächste Steirercup-Spiel ein Auswärtsspiel. Gegner ist nicht St. Michael sondern Schladming, das sich doch überraschend klar egegn den Oberliga-Tabellenführer durchsetzen konnte. Gespielt wird am Ostermontag 2018!

Hofers Bein kurz vor der Operation – Alles Gute beim harten Weg zurück!

So geht es weiter: Achtelfinale: Ostermontag, 2. April 2018:

Gusswerk/Parschlug – ESV Knittelfeld, Schladming – DSV Leoben, Rottenmann – GAK 1902, Gabersdorf – Thal, Allerheiligen – Deutschlandsberg, Frauental – Gleisdorf, Krottendorf – Fürstenfeld, Mettersdorf – Bad Gleichenberg.

Viertelfinale: 1. Mai 2018:

Gusswerk/Parschlug/ESV Knittelfeld – Schladming/Leoben, Rottenmann/GAK 1902 – Gabersdorf/Thal, Frauental/Gleisdorf – Allerheiligen/DSC, Krottendorf/Fürstenfeld – Mettersdorf/Gleisdorf.

Halbfinale

Christi Himmelfahrt, 10. Mai

Finale

Fronleichnam, 30. Mai

Links: StFV, Judenburg

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kabashaj, Pagger (73. Briza), Hubmann, Heinemann (T, 82. Moritz), Hofer (19. Rinner), Giermair (66. J. Makotschnig), Waldhuber (T, 86. L. Makotschnig), Maier, Petkov (R,79.), K. Kutlesa (T). Ersatz: Peckovic.

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