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Elfmetertor bringt den Aufstieg im Steirercup!

Achtelfinale WOCHE Steirer-Cup powered by Land Steiermark. Ostermontag, 22.04.19, 18:00 Uhr, Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben : ESV St. Michael 1:0 (0:0). Tor: Grgic (74., Elfer) Schiedsrichterteam: Bernd Eigler, Stefan Sprung, Lukas Reiger.

Der DSV Leoben ist am Ostermontag mit einem knappen 1:0-Sieg über St. Michael ins Viertelfinale des Steirercups eingezogen. Das Derby, in dem beide Mannschaften einige Spieler schonten, war geprägt von viel Kampf und wenig flüssigen Torszenen. Nachdem die Donawitzer durch Tomic und Grgic zu Beginn des Spieles zwei Mal gefährlich vor das Tor kamen, hatte St. Michael auf der anderen Seite Pech bei einem Stangenschuss von Kargl und einer Riesenchance von Thomas Waldsam. Nach dem Seitenwechsel kamen nach und nach zwar die frischen Spieler als Verstärkung, es änderte sich vorerst aber wenig an der Pattstellung. Das Spiel wird schließlich durch eine einzige Schlüsselszene zu Gunsten der Donawitzer entschieden. Grgic wird perfekt angespielt, er zieht aufs Tor und wird dabei vom Tormann im Strafraum gelegt. Schiedsrichter Eigler entscheidet auf Strafstoß und der gefoulte Brajan Grgic selbst tritt an. Sicher verwandelt er zum 1:0 – da St. Michael danach nicht mehr wesentlich zulegen kann, bleibt es bei dem knappen Heimsieg. Im dritten Saisonduell hat es erstmals mit einem Sieg gegen St. Michael geklappt, in der nächsten Runde des Steirercups wartet am 30. April der SC Bruck als Gegner.

Er kam nach der Pause: Matthias Waldhuber!

0:2 und 0:3 waren die bisherigen Meisterschaftsresultate gegen den Nachbarn aus St. Michael, alleine schon deshalb, wollte man dieses Steirercupderby unbedingt gewinnen. Ohne Petkov und vorerst auch ohne Rinner, Giermair und Heinemann, kamen Schranz (Kapitän) und Tomic zu Einsätzen in der Startformation. Beide Teams tasteten sich zögerlich in dieses Spiel vor, die Absicherung nach hinten und das Kontrollieren des Balles, wenn auch in der eigenen Spielhälfte, waren tonangebend. Ein von Petrovcic gefangener Eckball, eine (sehr harte) Gelbe Karte für Kosche sind die „Highlights“ der ersten Minuten, ehe es Tomic gelingt den ersten Torschuss abzugeben. Von der Strafraumgrenze zieht er ab, der Ball landet aber viel zu zentral in den Händen des ersten Gästetormannes Tiefenbacher, der dann in der zweiten Spielhälfte durch den Ex-DSV Goalie Neureiter ersetzt wird. In der achten Spielminute folgt die erste Riesenchance. Grgic wird zentral angespielt, er nimmt sich den Ball mit und schon ist er nicht mehr einzuholen. Er geht ein paar Schritte und zieht vom Elfer aus ab – wieder kann sich Tiefenbacher auszeichnen und abwehren, in dieser Szene hätte mehr rauskommen müssen.

Was danach folgt sind Donawitzer Halbchancen. Pagger setzt sich links durch, seine Hereingabe von der Seite fällt aber zu scharf und unplatziert aus. Mehrmals wird versucht hoch auf Tomic zu spielen, in der Hoffnung, dass der mit diesen Bällen etwas anfangen kann – das passiert aber nicht. Schließlich bringt Grgic den Ball von der rechten Seite zur Mitte, dort ist Pagger schon um den Schritt zu weit für die Direktannahme, schließlich trifft er einen Gegenspieler. Nach einem kurz abgespielten Eckball zieht Pagger von der rechten Seite mit dem linken Fuß ab, trifft dabei aber einen Verteidiger.

Danach hat St. Michael die beste Phase. Zuerst setzt sich Bracher auf der linken Seite gegen Niederl und Kosche durch, der bringt den Wechselpass auf Kargl, der gleich abzieht. Der Ball landet an der Stange und von dort in den Armen von Petrovcic! Wieder auf ihrer linken Seite kommt St. Michael zur nächsten guten Gelegenheit. Thurner spielt auf Kriegl, der den Ball mit dem Rücken zum Tor unmittelbar vor Petrovcic annehmen kann. Er sieht auf der anderen Seite Kargl, der leitet weiter zu Mitte auf den freien Waldsam, der aus kurzer Distanz in den österlichen Abendhimmel schießt. Schlecht verteidigt in dieser Situation, da haben wir Glück gehabt.

War aufmerksam, hatte aber gar nicht wirklich viel zu tun: Christian Petrovcic!

Damit haben beide Teams bereits Mitte der ersten Spielhälfte ihr Pulver verschossen. Der DSV kann sich zwar wieder konsolidieren, bis zum Pausenpfiff tut sich aber kaum (ein harmloser Distanzschuss von Bracher und mehrere Donawitzer Angriffe, die es nicht in den Strafraum schaffen) mehr etwas Erwähnenswertes – mit 0:0 werden die Seiten gewechselt.

Das Spiel ist auch nach der Halbzeit auf keinem all zu hohem Niveau. Es wird zwar viel probiert, es bleibt aber zumeist nur bei guten Ideen, da es einfach an der Umsetzung (Laufpässe zu weit für Grgic oder Tomic, eine Hubmann-Flanke Richtung zweiter Stange findet keinen Abnehmer) hapert. St. Michael kommt zwar etwas direkter vor das Tor, ist dennoch keineswegs wirklich zwingend – ein Kopfball, kurz darauf ein Schuss von Bracher, dann einer von Troger sind aber allesamt gut bei Petrovcic aufgehoben. Nach einer Stunde beginnt das große Tauschen (im Steirercup sind fünf Wechsel pro Team möglich), unter anderem kommt es bei St. Michael zum Tormanntausch. Man hat in dieser Phase wirklich nicht das Gefühl, dass eine der beiden Mannschaften auf den Einzug in die nächste Runde brennt.

Dann die 73. Spielminute. Das Spiel plätschert zuvor so dahin, plötzlich ist ein weiter Pass auf Grgic einfach richtig gut. Grgic geht mit dem Ball in den Strafraum, will den herauseilenden Tormann umkurven und wird dabei von den Beinen geholt. Klarer Elfmeter, ohne Diskussion wird diese Entscheidung hingenommen. Der gefoulte Spieler, Brajan Grgic, selbst schnappt sich den Ball und tritt an. Ganz sicher, in die rechte Ecke, versenkt er den Ball zum 1:0! Die Donawitzer wollen nun nachsetzen, kommen zu einigen Flanken in den Strafraum (Tomic, Damis per Kopf) aber zu keinen Abschlüssen – auch Tomic verzettelt sich, als er die Schussmöglichkeit im Strafraum hat.

St. Michael hat bis zum Schlusspfiff noch zwei brauchbare Ausgleichchancen. Zum einen wird der eingewechselte Reiter auf die Reise geschickt, der lässt sich aber vor der Schussabgabe von Rinner und Pachner einholen und dabei den Ball wieder abluchsen. Zum anderen zieht in der letzten Minute der eingewechselte Markus Waldsam per Distanzschuss ab, der Ball streift knapp über die Latte. Da aber auch die Donawitzer Angriffe (Waldhuber-Schuss, Heinemann Vormarsch samt Hereingabe Richtung Waldhuber) nichts mehr einbringen, bleibt es beim knappen 1:0-Sieg.

Verwunderlich ist es zwar nicht, aber auffällig war es schon. So ruhig war es schon lange nicht mehr nach einem Heimsieg unserer Mannschaft. Obwohl der Steirercup ein attraktiver Bewerb ist, gilt natürlich der ganze Focus auf die Meisterschaft und da geht es am Freitag mit dem schweren Spiel in Voitsberg weiter!

Man kennt sich: Sascha Troger und Christoph Hubmann nach Spielende!

Links: StFV, St. Michael, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Kosche (G, 63. Rinner), Pagger (46. Waldhuber), Hubmann (72. Heinemann), Tomic, Grgic (T), Pachner, Schranz, Damis, Niederl, Välimaa (78. Giermair). Ersatz: Weiss.

Der DSV Leoben feiert mit dem SK Sturm Graz Geburtstag!

Der 1. Mai 2019 steht ganz im Zeichen des 110-jährigen Jubiläums des SK Puntigamer Sturm Graz. Der gesamte Tag ist gespickt mit schwarz-weißen Ausrufezeichen – und der DSV Leoben ist mit dabei!

Information aus sksturm.at

Seit 1909 gibt es den Grazer Traditionsverein und in der Gründerzeit spielte der Leobener Fritz Longin, der einen Lederball besaß, eine wichtige Rolle. Da der Schüler damals zu jedem Training von Leoben nach Graz mit dem Fahrrad gekommen ist, wird genau diese historische Anekdote am 1. Mai gewürdigt und nachgestellt.

Alle Sturmfans sind am Mittwoch den 1. Mai 2019 eingeladen mit Verantwortlichen des SK Sturm auf den Spuren von Fritz Longin von Leoben in den Augarten nach Graz zu radeln. Die Teilnehmer erwarten Labestationen am Weg, ein Überraschungsgeschenk und den Eintritt zum Jubiläumsspiel in die Gruabn. Der Bustransfer (inkl. Radtransport) startet um 08:00 Uhr von Graz (genauer Ort wird noch bekannt gegeben) nach Leoben zum Geburtshaus von Fritz Longin in Göss. Tickets sind um EUR 19,09 unter shop.sksturm.at erhältlich. Bei Selbstanreise nach Leoben-Göss kostet das Ticket lediglich EUR 9,00 (hier erhältlich). Im Anschluss an die Ankunft im Augarten (ca. 16:00 Uhr) findet ein Marsch in die Gruabn zum Jubiläumsspiel statt.

Jubiläumsspiel

In der 100 Jahre alten Kultspielstätte findet am 1. Mai um 18:30 Uhr das Jubiläumsspiel statt. Gegner ist der Traditionsverein DSV Leoben. Das Jubiläumsspiel bestreiten dabei beide Kampfmannschaften sowie viele Legenden beider Vereine. Der Eintritt zum Spiel ist für Vereinsmitglieder frei. Für alle anderen Sturm-Fans kostet das Ticket EUR 9,00. Tickets sind Vorort in der Gruabn erhältlich. Der Gesamterlös kommt der Sturm-Jugend zugute. Vor Ort werden Spieler, Trainer und Legenden für Autogramme und Fotos zur Verfügung stehen. Feiern wir gemeinsam das 110-jährige Jubiläum des SK Sturm Graz und das 100-jährige Bestehen der Gruabn.

Die Organisatoren stimmten sich bereits gemeinsam in Messendorf auf das bevorstehende Fußballfest ein.

Personenbeschreibung Foto:
SK Sturm Geschäftsführer Günter Kreissl mit DSV Vizepräsident René Bonow sowie den beiden DSV und SK Sturmlegenden Christian Gratzei, Martin Ehrenreich, DSV Scout Erwin Kollmann und DSV Trainer und SK Sturm Legende Hannes Reinmayr.

Links: Sturm, Krone-Artikel, Mein Bezirk, Facebook Initiative Gruabn


Ein Blick ins DSV-Archiv. Der DSV Leoben (vormals SV Donawitz) feierte im vergangenen Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Bereits ein Jahr nach Gründung unseres Sportvereines trafen Sturm Graz und Donawitz erstmals aufeinander – das war am 13. Oktober 1929 in Donawitz.

Damals siegte Sturm Graz mit 4:1 gegen unseren jungen, neugegründeten Verein. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges, die letzte Begegnung fand am 23. April 1944 in Graz statt, standen sich die beiden Vereine insgesamt 30 Mal gegenüber. Meistens hatte Sturm die Nase vorne, es gab aber auch tolle Donawitzer Erfolge gegen die Schwarz-Weißen: Der erste Sieg vom SV Donawitz gegen Sturm am 4. November 1934 endete mit einem völlig unerwarteten 8:2-Erfolg!

Donawitz spielte vor 85 Jahren mit: Wanko; Homschak, Hildner; Unden Erich, Ullrich, Flucher; Wilczek, Unden Reinhard, Siebeneichler, Jellen, Mateyka (sieben Jahre später im Krieg gefallen). Sturm Graz: Stechovsky; Krisper, Oroszy; Martin Lamoth, L. Kruschitz, F. Kruschitz; Hörzer, Dellinger, Sever, Mikolic, Waldhauser.

Um nun das Bild wieder zu Recht zurücken: Von den 30 Spielen bis zum Kriegsende konnte der SV Donawitz gerade einmal fünf Mal gewinnen. Sechs Mal gab es ein Unentschieden, jedoch 19 Mal siegte Sturm Graz. Happy Birthday Gruabn, Happy Birthday Sturm Graz aus Leoben!

Steirercup-Derby am Ostermontag!

Achtelfinale WOCHE Steirer-Cup powered by Land Steiermark. Ostermontag, 22.04.19, 18:00 Uhr, Stadion Donawitz. DSV Leoben : ESV St. Michael. Schiedsrichterteam Kollegium Mur: Bernd Eigler, Stefan Sprung, Lukas Reiger.

Beinahe historisch, was da am Ostermontag im Donawitzer Stadion abläuft. Erstmals in der 12jährigen Geschichte darf der DSV Leoben ein Steirercupspiel im eigenen Stadion austragen – bisher gab es ausschließlich (in Summe 33!) Auswärtsspiele. Mit dem ESV St. Michael kommt ein bekannter Gegner aus der Landesliga, der beide Meisterschaftsduelle für sich entscheiden konnte, zu uns ins Stadion. Vielleicht klappt es ja diesmal, im Cup, mit einem Heimsieg gegen den Nachbarn. Man wird sehen, wer von beiden Teams mehr bereit ist, für diesen Aufstieg Alles zu geben. Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten, gibt es – wie auch international üblich – 2x 15 Minuten Verlängerung – bei Gleichstand würde ein Elfmeterschießen über den Aufstieg entscheiden. Der Gewinner dieser Begegnung trifft am 1. Mai auf den Sieger des Duells Krieglach gegegn Bruck/Mur.

Link: Alle DSV Steirercupspiele! Insgesamt nahm der DSV Leoben an 33 Spielen teil, 21x wurde gewonnen, 12x verloren. Den höchsten Sieg feierte der DSV Leoben am 30. Juli 2011, da wurde Mautern mit 15:2 abgefertigt. Einmal gab es bereits das Duell DSV Leoben gegen St. Michael – am 15. August 2007 erzielten Aumayr und Sadean die Tore beim 2:1-Sieg.

Keine Mühe hatten die Donawitzer in der letzten Runde: Murau wurde 7:0 rausgeboxt!

DSV im Steirercup 2018/19. Murau 7:0, Lobmingtal 6:1, Mautern 3:0.

St. Michaels Weg ins Achtelfinale. Kraubath 4:0, Trofaiach 3:2, St. Peter/Fr. 3:1.

ACHTUNG: Alle DSV-Saisonkarten für die Meisterschaft (auch VIP-Karten) sind im Steirercup NICHT GÜLTIG. Aufgrund der Einnahmenteilung müssen Alle, die sich dieses Spiel ansehen, den üblichen Eintrittspreis (€ 10/ € 8) bezahlen. Das ist eine Verbandsvorgabe,  bitte um Ihr Verständnis!

Osterfeuer in Donawitz!

Das Feuer brennt beim DSV Leoben! Im Donawitzer Stadiongelände wurde am Karsamstag, nachdem die Sonne hinter der VOEST verschwunden war, erstmals nach längerer Pause wieder ein eigenes Osterfeuer entzündet. Meterhoch wurde der Turm aus Grünschnitt, Stämmen und Ästen in den Tagen davor herangebracht und vom Platzwart Alexander Hofer und Helfern aufgebaut. Es gab auch eine aufmerksame Osterfeuerwache in der Nacht davor, damit nur ja nichts mit dem Haufen passiert. Bei perfektem Wetter, einer guten Osterjause, Süssigkeiten und dem einen oder anderen Kaltgetränk aus dem Stadtteil Göß, wurde geduldig zugewartet bis endlich der DSV Obmann Edi Lieber sozusagen das Feuer eröffnete. Die vielen Besucherinnen und Besucher des Spektakels waren von dem schön brenneden Feuer angetan und ließen den Abend zum Ostersonntag  in geselliger Atmosphäre ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön an Alle, die zum Gelingen der Osterfeuerveranstaltung beigetragen haben. Allen voran sollen die beiden Oberbrandmeister und Osterhaufenbewacher Markus Ramböck und Daniel Stocker genannt werden. Aber auch Danke an die Familie Brettermeyer für die Verköstigung, Horst Gessl und seine Freunde von den LE Hell Devils, die beim Aufbau und mit der Musikanlage aushalfen.

GEBIETSLIGA: Niederlage nach Pausenführung!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 18. Runde, SA 20.04.19, 16:00, Sportplatz St. Marein, 50. SV St. Marein/St. Lorenzen : DSV Juniors 3:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Machacek (26.), 1:1 Kroissenbrunner (52.), 2:1 Stengl (73.), 3:1 Schwaiger (82.). Schiedsrichter: Pintscher Alexander.

Nichts wurde es mit dem erhofften Punktezuwachs in St. Marein-Lorenzen. Die viel zu passiven DSV Juniors gingen zwar durch Heiko Machaceks zehnten Saisontreffer in Führung und konnten den Vorsprung mit Glück (gehaltener Elfmeter, zwei Stangenschüsse) in die Pause retten, in der zweiten Spielhälfte folgte aber der große Einbruch. St. Marein legte einen Gang zu, wirkte bei frühsommerlichen Temperaturen viel spritziger, während die Juniors müde wurden und ständig hinterherliefen. Es kam, wie es kommen musste – St. Marein drehte das Spiel, ohne, dass die Juniors irgendeinen Plan hatten, dies zu verhindern. Der Auftritt am Karsamstag war zweifellos eine verpasste Chance im Abstiegskampf, die Niederlage war völlig verdient. Jetzt gilt es dieses Spiel schnell abzuhaken und sich auf das Duell gegen Bruck II wieder entsprechend vorzubereiten.

Diesmal reichte es nicht. Die Juniors (im Bild Drabli) verlieren in St. Marein!

Mit einem Sieg hätte man sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen können, nach den letzten beiden Siegen schien deshalb das Vorhaben, in St. Marein zu punkten, nicht unrealistisch zu sein. Es waren aber nicht die Juniors, die das Spielgeschehen bestimmten, sondern die Hausherren. Bereits nach einer Minute taucht Kroissenbrunner vor Weiss im Sechzehner auf, unser Tormann bleibt aber Sieger in diesem Duell. Ungewohnt fehleranfällig werden die Juniors Aufbauversuche ausgeführt, es gelingen kaum Aktionen über mehrere Stationen. Auch weite Bälle kommen nicht an, man muss sich früh aufs reagieren konzentrieren.

Ein Schuss von St. Mareins Schwaiger landet über dem Tor, bei einem viel besseren Versuch von Omerovic kann sich Weiss auszeichnen und erfolgreich abwehren. Nach dieser ersten Drangphase können sich die Juniors zwar etwas befreien und selbst erstmals offensiv Akzente setzen. Aber Möstls Vorstöße führen letztlich auch nicht zu mehr, als zu einem Eckball. Nach vierzehn Minuten hat St. Marein die ganz große Chance, um in Führung zu gehen. In der Donawitzer Abwehr wird zu langsam und inkonsequent agiert, Kutlesa ist um den einen Schritt zu langsam – im Strafraum bringt er Stengl zu Fall, der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Der dritte Frühjahrselfer gegen die Juniors wird von Kapitän Geissler ausgeführt – und zum zweiten Mal (!) kann Marcel Weiss den Elfer parieren! Wie schon gegen Mautern errät unser Tormann die Ecke und bleibt damit (vorerst) ungeschlagen!

Die Juniors nützen nach dem vergebenen Elfmeter nun die Frustphase des Gegners. Nach der ersten sehenswerten Offensivaktion (Plank – Möstl – Sencar), kommt es zum ersten Torschuss von Sencar, kurz darauf versuchen es auch Schweighart und Möstl. Schön langsam beginnt das Juniors-Werkl zu laufen. Machacek wird jetzt im Zentrum angespielt, verteilt die Bälle weiter oder versucht es selbst, jetzt sieht das in etwa so aus, wie man die Juniors auch in den vergangenen beiden Runden erleben durfte. Und diese Spielweise ist erfolgreich. 26. Spielminute, Sencar überlistet mit einem schönen Pass die gegnerische Abwehr, Machacek startet durch und spitzelt den Ball am herauslaufenden Tormann Deimel zum 0:1 ins Eck. Der bereits zehnte Saisontreffer für Heiko Machacek, er liegt mit diesem Wert an der 7. Stelle in der Liga-Scorer-Liste!

Mit seinem 10. Tor bringt Machacek seine Mannschaft in Führung!

Und er hätte beinahe gleich einen draufgelegt. Wieder ist Sencar der Vorbereiter, diesmal aber ist zum einen der Weg nicht so zentral, zum anderen der Tormann zu schnell für einen Schuss herausgeeilt. Machacek umspielt den Tormann, bringt die Flanke zur Mitte – dort ist aber kein Abnehmer für diesen Ball. Die nächste gute Möglichkeit vergibt Sencar, sein Schuss landet im Außennetz. Das ist in der 36. Spielminute. Ab diesem Zeitpunkt etwa fallen die Juniors unerklärlicherweise, sukzessive und unaufhaltsam zurück. Die wichtigsten Tugenden – Laufbereitschaft und Einsatz – werden zurück gefahren. Der Gegner kann darüber nur froh sein.

Bereist vor der Pause noch hat St. Marein die Riesen-(Doppel-) Chance, um auszugleichen, mit Glück wird daraus aber nichts. Nach einem Hörtner-Freistoß in den Strafraum wird der Ball nicht weggebracht, zuerst scheitert Omerovic an der Latte – der Ball bleibt heiß im Strafraum – schließlich darf es auch Stengl versuchen, der dabei die Stange trifft. Nach einem Horvat-Gelbfoul beendet der Schiedsrichter die erste Spielhälfte – dass das noch ein hartes Stück Arbeit werden wird – das war allen beim Gang in die Kabinen klar.

In der zweiten Spielhälfte passieren in Summe zu viele, auch einfache, Fehler bei den Juniors. Während man St. Mareins Willen, dieses Spiel zu drehen, spüren kann, ist von so einer positiven Einstellung bei den Juniors nichts zu bemerken. St. Marein diktiert nun das Geschehen, kommt aber erst in der 53. Minute zur ersten Torchance. Die aber wird zum Ausgleich genützt. Stengl setzt sich auf seiner rechten Seite durch, bringt den Ball scharf und flach zur Mitte, dort ist Kroissenbrunner schneller als Drabli und Weiss, der auf der Linie bleibt, aus vier (!) Metern Entfernung zimmert er den Ball zum 1:1 ins Netz.

Alle zaghaften Versuche der Juniors, Kontrolle und Ordnung ins Spiel nach vorne zu bringen scheitern. Sencars Pässe (aber auch die von allen anderen) kommen nicht mehr an, die Seiten sind zu – nach vorne geht fast nichts. Angriff um Angriff folgt nun auf der anderen Seite, die Hausherren, oftmals über Stengl von rechts, kommen beinahe mühelos in Strafraumnähe. Doch noch hält der Abwehrriegel. Bei einem der wenigen Konter zieht der eingewechselte Asil einfach mit seinem linken Fuß ab, der Schuss fällt nicht schlecht aus, kann aber damit den Goalie nicht bezwingen.

Der Schlusspunkt: 3:1 in der 82. Minute!

Nach einem Eckball fällt die Vorentscheidung. Der hohe Ball ist lange in der Luft, Stengl setzt sich gegen Plank durch und bezwingt Weiss per Kopf zum 2:1. Das Spiel ist gedreht. Im Anschluss an den Gegentreffer haben die Juniors durch Horvat noch einmal die Möglichkeit um auszugleichen – sein Schuss steigt aber übers Tor. Die Juniors können nicht mehr zulegen und müssen sogar noch den dritten St. Mareiner Treffer durch Schwaiger hinnehmen. Dabei bleibt es dann auch, die Juniors gehen verdient als Verlierer vom Platz.

Eine Großteils ungenügende Leistung der Juniors, das reicht eben nicht zum Punktegewinn. Abhaken, beim nächsten Mal (SA 27.04., 16:00, Stadion Donawitz) gegen Bruck II einfach besser machen!

Links: StFV, St. Marein/L.

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Plank, Schweighart, Sencar, Machacek (T), Mock (83. Freydl), Kutlesa, Möstl (64. Asil), Horvat (G), Hoffellner (59. Nahrgang). Ersatz: Bernhard.

Pflicht erfüllt: Die Hoffnung lebt!

Landesliga, 21. Runde, 19.04.19, 17:30 Stadion Donawitz, 280. DSV Leoben : SC Liezen 2:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Kosche (62.), 2:0 Heinemann (65.), 2:1 Ottochian (84. Elfer). Schiedsrichterteam: Kressl, Paier, Leitinger.

Nichts für schwache Nerven: Der DSV Leoben bezwingt den SC Liezen in einem hektischen Kellerderby knapp, aber nicht unverdient, mit 2:1 und ist wieder voll im Rennen um den Ligaverbleib. In dem von viel Nervosität geprägten Spiel, entstehen vor der Pause kaum Tormöglichkeiten, beide Abwehrreihen können die Angreifer an gefährlichen Abschlüssen weitgehend hindern. Die beiden einzigen sehenswerten Schussmöglichkeiten vergibt Mario Giermair, der dabei einmal den Tormann abschießt und beim anderen Male über das Tor zielt – der nach langer Zeit wieder im DSV-Tor stehende Petrovcic, muss gar nicht eingreifen. Nach der Pause erhöhen die Donawitzer den Druck und werden dafür belohnt. Nach einem Giermair-Freistoß ist Mario Kosche in der 62. Minute an der zweiten Stange mit dem Kopf zur Stelle und stellt auf 1:0. Nur drei Minuten später bringt Rinner von der rechten Seite den Ball zur Mitte, dort löst sich Tim Heinemann und knallt den Ball zum 2:0 ins Netz. Trotz dieser Zweitore-Führung ist in diesem Spiel noch nichts entschieden: Liezen versucht nun Alles, um noch einmal heranzukommen, das zeigt bei den Donawitzern Wirkung. Man lässt sich nun hinten reindrängen, Entlastungsangriffe entstehen nur noch selten. Trotz einiger Unsicherheiten scheinen die Donawitzer dem Druck stand zu halten, bis der Assistent dem Schiedsrichter ein Handspiel von Petkov im Strafraum meldet. In der 83. Minute stellt Ottochian vom Elfmeterpunkt auf 1:2 – nun ist Reinmayrs Mannschaft so richtig gefordert. Sieben bange – und dazu noch einige Extraminuten – lang stemmt sich der DSV Leoben erfolgreich einem weiteren Verlusttreffer entgegen bis endlich der Schlusspfiff ertönt. Der DSV hat seine Pflicht erfüllt und den SC Liezen niedergerungen. Noch ist nichts erreicht, aber man sieht zumindest wieder Licht am Ende des Tunnels.

Viel Einsatz war nötig, um Liezen zu biegen!

Die Liste der Ausfälle vor dem Spiel umfasst vier Personen – Hofer, Grgic, Peckovic und Waldhuber mussten aus unterschiedlichen Gründen absagen, für Petrovcic, Pagger und Kosche bedeutete dies, dass sie zu ihrem ersten Frühjahrseinsatz in der Startformation kamen. Der Nervositätspegel unter Mannschaft, Betreuern, Funktionären und Zusehern war aufgrund der Tatsache, dass dieses Spiel um jeden Preis gewonnen werden musste, entsprechend hoch, man merkte von Beginn an, wieviel auf diesem Spiel stand.

Die Donawitzer agieren in den Anfangsminuten zwar konstruktiver, mit mehr Zug nach vorne – zu Torszenen führte diese Spielweise vorerst aber nicht. Sowohl Pagger links und Välimaa rechts, werden gesucht und auch gefunden, die zum Abschluss nötigen Flanken entstehen aber nicht oder landen beim Gegner. Den ersten Distanzschuss versucht Giermair, der Ball rollt ihm dabei über zu sehr den Rist, dadurch wird das Ziel weit verfehlt. Bei einer Heinemann-Hereingabe von der rechten Seite befindet sich Pagger (bedrängt) zu nahe an der ersten Stange und kann mit diesem Ball nichts anfangen. Liezen hält sich über weite Strecken der ersten Halbzeit vornehm zurück. Hohe Bälle werden von Kosche und Rinner zentral abgewehrt, auch die Seiten (Pachner und Damis) sind dicht, man hat früh den Eindruck, dass Liezen mit einem 0:0 sehr gut leben kann.

Der DSV Leoben kommt mit dem Spiel-gestalten-müssen gegen einen sehr defensiven Gegner nicht wirklich gut zu Recht. Die Lücke wird einfach nicht gefunden, auch die ruhenden Bälle (hohe Hereingaben) werden zu durchsichtig ausgeführt und sorgen für keine Probleme. Die Nervosität bleibt bei unserer Mannschaft (wenig verwunderlich) konstant hoch, einige individuelle Schnitzer – die aber alle mit beherztem Einsatz, Risiko und manchmal Glück ausgebessert werden können – belegen das. Die wenigen Strafraumszenen, in einer an Torchancen sehr armen Halbzeit, sind schnell aufgezählt: Nach einer Petkov-Hereingabe kommt Pagger zum Kopfball, der kann den Ball aber nicht aufs Tor drehen – kurz darauf wird ein Schussversuch im Strafraum von Pagger erfolgreich geblockt. Gefährlicher ist es einige Minuten später. Da wird der Ball links auf Giermair gespielt, der nimmt das Gerät schön aus der Luft an – und mit. Mit seinem linken Fuß knallt er aus spitzem Winkel den Ball aufs Tor, trifft dabei den Goalie voll am Bauch, sodass dem die Luft wegbleibt. Nach einem Pass von Petkov, ist Giermair auf der rechten Seite frei, er nimmt im Strafraum Maß, verzieht den Ball aber übers Tor.

Nach langer Pause wieder im DSV-Tor Christian Petrovcic fehlerlos!

Mehr war nicht vor der Halbzeit, mit einem logischen 0:0 werden die Seiten gewechselt. Während Liezen an der passiven Spielweise in der zweiten Spielhälfte vorerst nichts ändert, gehen nun die Donawitzer etwas entschlossener ans Werk. Allerdings nur bis zur Strafraumgrenze, dann fehlt die zündende Idee. Ein gut angetragener Pagger-Schuss wird in den Eckball geblockt, Flanken (auch Freistöße) und Wechselpässe bleiben harmlos. Die Geduld aller wird weiterhin auf die Probe gestellt. Bis es dann doch klappt. Dem Tor geht ein Kraftakt von Heinemann voraus, der sich auf der linken Seite samt Bewacher nach vorne kämpft und sich dabei so in den Zweikampf verbeißt, dass ihm, beinahe an der Toroutlinie, ein Freistoß zuerkannt wird. Giermair zirkelt den Ball zur Mitte – die Länge ist perfekt, Kosche kommt an der zweiten Stange zum Kopfball und trifft mit seinem allerersten Tor für den DSV zur vielumjubelten 1:0-Führung! Extrem wichtig für unsere Mannschaft, endlich einmal hat eine Hereingabe gepasst, die Führung ist hart erarbeitet!

Das beste was die Donawitzer nach dieser Führung machen konnten, taten sie. Gleich ein Tor draufsetzen. Liezen bringt den Ball nicht weg, ein Schuss von Damis wird geblockt, schließlich kommt der Ball im Strafraum zu Rinner. Der schießt scharf zur Mitte, genau dorthin, wo Heinemann hin sprintet – aus kurzer Distanz knallt Heinemann den Ball zum 2:0 unter die Latte. So will man unsere Mannschaft spielen sehen, nicht nachlassen, dran bleiben – irgendwann klappt es dann auch.

Der Ball im Netz: Mario Kosche mit dem so wichtigen 1:0!

Das Problem nach dem 2:0 waren die 25 Minuten bis zum Schlusspfiff. Natürlich ändert Liezen angesichts des Spielstandes nun die Taktik und versucht nun auch etwas für das Spiel zu tun. Die aggressivere Gangart bekommen Heinemann, Välimaa und Petkov hautnah zu spüren, Liezen will es noch einmal wissen. Die Donawitzer bekommen durch die offensivere Spielweise zwar mehr Räume, können damit aber nichts anfangen. Da vorne (geblockter Hubmann-Schuss) kaum für Entlastung gesorgt werden kann, gerät die Defensive zusehends in den Focus. Den ersten Liezener Warnschuss gibt Mrzic (drüber) ab, viel gefährlicher ist die Situation aber nach einem Eckball. Der Ball kommt quer durch den Strafraum, obwohl viele Köpfe und Beine hinwollen erreicht ihn niemand, das ist gerade noch einmal gut gegangen. Die Unsicherheit wird nach solchen Aktionen wieder spürbar.

Reinmayr versucht es von außen mit lautstarken Anweisungen, schließlich mit neuen Spielern, dennoch wackelt das instabile Konstrukt gehörig. Nach einer Flanke von Iljazovic kommt Neuper im Strafraum zum Kopfball, Petrovcic fischt den Ball aus der Ecke. Nach einem geblockten Ottochian-Schuss folgt der nächste Eckball. Der hohe Ball wird von Petkov gefährlich Richtung eigenem Tor abgelenkt, doch Petrovcic ist wieder aufmerksam. Dann plötzlich ist der Assistent im Mittelpunkt. Bei der Abwehr von Petkov hat dieser ein Handspiel bemerkt, Liezen kommt in der 83. Minute dadurch zu einem Elfmeter. Ottochian tritt an, setzt den Ball in die linke Ecke – Petrovcic hechtet zwar genau dorthin, kann den Ball aber knapp nicht erreichen. 1:2 und noch so viel Zeit, um sich den so erhofften Sieg doch noch nehmen zu lassen.

Die Minuten bis zur 90. und dann bis zum Ende der Nachspielzeit wollten einfach nicht vergehen. Die Donawitzer warfen nun alles, was ging, in die Schlacht, um dieses Ergebnis über die Zeit zu retten – und das gelang auch. Tempo rausnehmen in jeder Aktion war die oberste Devise und das funktionierte erstaunlich gut, Liezen kam zu keiner echten Torchance mehr – daher blieb es beim so wichtigen, knappen 2:1-Erfolg. Es war das erwartet schwere Spiel, es war klar, dass dies in unserer Situation kein Schönheitsgipfel werden würde. Nach dem Spiel gilt, was vor dem Spiel angekündigt wurde: Was einzig und alleine zählt, sind die drei Punkte, wie und warum die zustande kamen, interessiert danach niemand mehr. Die Tür zum Ligaverbleib wurde durch den Sieg etwas weiter geöffnet, hoffen wir, dass dies auch in der nächsten Runde – dem schweren Auswärtsspiel in Voitsberg – so bleibt.

Starke Leistung: Tim Heinemann nach seinem 2:0!

Link: StFV, Liezen, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Kosche (T), Rinner, Pagger (54. Niederl), Hubmann (G), Heinemann (T), Pachner, Giermair (81. Tomic), Damis, Välimaa (87. Schranz), Petkov (G). Ersatz: Weiss, Machacek.

Nur ein Sieg hilft: Jetzt seid Ihr gefordert!

Landesliga, 21. Runde, FR, 19.04.19, 17:30 Stadion Donawitz. DSV Leoben : SC Liezen. Schiedsrichterteam Gruppe Süd: Gerhard Kressl (Groß-St.Florian), Florian Sabathi, Franz Leitinger.

Fußballerische Leckerbissen sehen ganz sicher anders aus. Man kann davon ausgehen, dass das Spiel Letzter gegen Vorletzter, der DSV Leoben versus den SC Liezen, ein Kampf auf Biegen und Brechen werden wird. Ein Fight um jeden Zentimeter und um jeden Ball. Die Devise aus Donawitzer Sicht ist klar und einleuchtend. Es müssen, egal wie, drei Derby-Punkte her. Es erwartet niemand ein Feuerwerk oder akrobatische Kunststücke, wir wollen keine mutigen Experimente oder Galerie-Einlagen sehen – es sind einzig die drei Punkte, die zählen. Die Mannschaft ist nun am Zug. Den letzten Platz werden wir zwar sowieso nach dieser Runde nicht los, gerade deshalb erwartet man das Erfolgserlebnis. Es muss gelingen, den Rückstand auf Liezen von jetzt vier Punkten, auf einen zu reduzieren. Und selbst wenn das geschieht (was wir von der Mannschaft fordern), darf niemand auf große Begeisterung und Jubelstürme hoffen – dazu ist zu viel in den letzten Wochen an Enttäuschung zusammen gekommen. Das ist der Karfreitag 2019 in Donawitz.

Der SC Liezen, als Tabellenletzter in die Winterpause gegangen, hat sich im Abstiegskampf noch lange nicht geschlagen gegeben. Die im Winter getätigten Investitionen scheinen auch zu greifen. Mit neuem Trainer, Gerhard Vidovic (vor einer längeren Pause Trainer in Heiligenkreuz) und an Schlüsselpositionen mit neuen Spielern, ist die Mannschaft hinten gefestigter und vorne schlagkräftiger geworden. Mit dem ehemaligen Trofaiacher Anes Podunavac im Tor, einem von Blau-Weiß Linz geholten Bundesligaspieler (Ante Anic), sowie weiteren vier Stützen (Brajkovic, Jozic, Ruckhofer und Ottochian) sind die Ennstaler nach einer Auftakt-Klatsche in Fürstenfeld bereits vier Spiele ungeschlagen. Und da waren Gnas und Voitsberg auswärts mit dabei, zuletzt wurde zu Hause Bad Radkersburg mit 1:0 geschlagen. Der DSV Leoben hat nun zum ohnehin schon großen Druck, den ein Tabellenletzter, der von unten weg will, einmal hat, noch ein Extraschäuferl dazubekommen. Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn erwarten alle einen Sieg, auch wenn sich dieser Gegner verstärkt hat und im Aufwind befindet. An dieser Situation ist man aber selbst schuld, die muss nun gemeistert werden.

Er hat in den letzten beiden Spielen getroffen : Bernhard Rinner war auch für das 3:0 in Liezen verantwortlich!

Heim-Auswärtsbilanz, Trend.

Der DSV Leoben hat im Frühjahr vor allem zu Hause schwer enttäuscht. Beide Spiele gingen verloren, alleine deshalb schon muss gegen Liezen eine Reaktion her. In der reinen Heimwertung befindet sich der DSV mit acht Punkten an der drittletzten Stelle. Würde man nur nach der Auswärtsbilanz gehen, so wäre Liezen kein Abstiegskandidat. 13 der insgesamt 20 Punkte konnte der SC Liezen in der Fremde holen, damit sind die Ennstaler in der Auswärtswertung an der achten Stelle. Vier Siege (3:2 in Lafnitz, 1:0 in Bruck, 1:0 in St. Anna, in Gnas 2:0) und ein Unentschieden (2:2 in Voitsberg), dazu fünf Niederlagen (1:4 in Mettersdorf, 0:2 in Radkersburg, 0:1 in Lebring, 0:2 in Wildon, 0:5 in Fürstenfeld). Der Trend – der deutlich sichtbare Formanstieg – spricht klar für den SC Liezen. Es wurden insgesamt 20 Runden gespielt, in den ersten zehn Runden haben Füzfa und Co. neun Spiele verloren, nur eines gewonnen. In den `zweiten´ zehn Runden (11.-20.) konnte Liezen stolze 17 Punkte einsammeln – nur ganze zwei Mannschaften konnten in diesem Zeitraum mehr Punkte holen: Die Lafnitz Amateure (20 Pkte.) und Lebring (18 Pkte.). Zum Vergleich, der DSV Leoben hat zwischen der 11. und 20. Runde nur zwölf Punkte eingefahren, nur Pöllau (10), Bad Radkersburg (8) und Mettersdorf (nur 2 Punkte!) haben weniger gemacht. Im Frühjahr holt Liezen acht (7. Platz), der DSV erst drei Punkte (14.).

Direkte Duelle:

Liezen ist einer der wenigen Gegner, bei dem die direkte Bilanz positiv ist. In elf Spielen wurden sechs Siege und zwei Unentschieden erreicht, dreimal gewann der SC. Im letzten Spiel unter Interimstrainer Jürgen Kogler, wurde der SC Liezen auswärts glatt mit 3:0 geschlagen. 14.09.18 LIE – DSV 0:3 (0:1), 25.05.18 LIE – DSV 0:1 (0:1), 20.10.17 DSV – LIE 3:3 (1:3),  24.03.17 LIE – DSV 0:1 (0:1), 12.08.16 DSV – LIE 2:1 (0:0), 20.05.16 LIE – DSV 4:1 (2:1), 03.10.15 DSV – LIE 0:1 (0:1), 19.05.15 LIE – DSV 0:0, 03.10.14 DSV – LIE 2:1 (1:0), 06.06.14 LIE – DSV 2:3 (1:3), 31.10.13 DSV – LIE 0:2 (0:0).

Karten und Tore.

Beide Mannschaften dürfen alle Spieler einsetzen, gesperrt ist niemand – beim DSV ist auch niemand gelbgefährdet. Wenig überraschend treffen beim Duell Letzter gegen Vorletzter die beiden Mannschaften aufeinander, die am wenigsten Tore erzielt haben (aber nicht am meisten bekommen haben). SC Liezen (16:38): Hier führen zwei Spieler, die im Jahr 2019 noch keine Einsatzminute haben – Domenic Knefz (4) vor Flamur Muleci (3). Die insgesamt fünf Frühjahrstore, die zu acht Punkten führten, erzielten David Schweiger (2), Gergely Füzfa (2) und Srdjan Mrzic (1 – er hat zusätzlich im Herbst noch ein Tor geschossen und hält daher ebenfalls bei insgesamt  zwei Toren). Beim DSV Leoben (23:39) ist Brajan Grgic mit 5 Toren der erfolgreichste Schütze, dahinter folgen Martin Petkov mit vier Toren sowie Bernhard Rinner, Matthias Pagger und Mateo Damis mit je drei Toren. Weiters: Jürgen Prutsch (2) sowie Tim Heinemann, Lukas Tomic und Alexander Hofer mit einem Tor.

Tim Heinemann beim letzten Heimspiel gegen Liezen – beim 3:3 im November 2017

Alle Spiele der 21. Runde in der Landesliga:

DO, 18.04., 19:00. SV Lebring : SV Wildon. FR, 19.04., 17:30. DSV Leoben : SC Liezen. 19:00. TSV Pöllau : ESV St. Michael, SC Bruck : SC Fürstenfeld, TUS Heiligenkreuz : SV Frauental, USV Gnas : USV Mettersdorf. SA, 20.04., 18:00. FC Bad Radkersburg : ASK Voitsberg. 19:00. Lafnitz Amateure : USV St. Anna.

DSV Juniors:

Nach  den letzten beiden Heimsiegen gegen Mautern (2:0) und Turnau (4:1) haben die DSV Juniors das Tabellenende wieder verlassen. Endlich konnte die Mannschaft von Trainer Jürgen Kogler das umsetzen, was in ihr steckt, in dieser Tonart darf das natürlich weitergehen. Der Gegner ist am Karsamstag auswärts St. Marein-Lorenzen, ein unmittelbarer Tabellennachbar, der mit einem Sieg überholt werden kann. Genau das ist das Ziel, das darf man unserer Mannschaft in der momentanen Verfassung auch zutrauen – wenn gleich das aber kein Selbstläufer werden wird. St. Marein-Lorenzen hat zuletzt in Mautern mit 1:2 verloren, das Duell im Herbst entschied die Mannschaft von Trainer Kandlbauer durch ein Elfmetertor mit 1:0 für sich. Mit den gleichen Tugenden auftreten, die zuletzt schon zum Erfolg führten, dann kann die Revanche glücken!

Alle DSV-Spiele am Oster-Wochenende:

FR 19.04., 17:30. Landesliga. DSV Leoben : SC Liezen, Stadion Donawitz.

SA 20.04., 14:00. U 11. DSV Leoben : St. Marein-Lorenzen, Stadion Donawitz.

SA 20.04., 16:00. Gebietsliga Mürz. SV St. Marein-St. Lorenzen : DSV Juniors, Sportplatz St. Marein.

SA 20.04., ab etwa 18:00 Uhr – OSTERFEUER im Stadion Donawitz!

MO 22.04., 18:00. Steirer-Cup. DSV Leoben : ESV St. Michael, Stadion Donawitz. Vorbericht folgt noch!

MI 24.04., 18:30. U 17. SG Proleb-Niklasdorf-Traboch : DSV Leoben, Sportplatz Proleb.

Besucht uns am Karsamstag im Stadion – ab etwa 18:00 Uhr geht es los, bei Dämmerung wird das Osterfeuer entzündet. Für leibliches Wohl wird gesorgt. Kommt ins Donawitzer Stadion und feiert mit! Link Facebook

Vor den Vorhang! Vielen Dank an unseren Ordner und Technikassistenten Markus Ramböck, der sich am vergangenen Wochenende einfach gedacht hat: Jetzt putze ich die Tribünen durch – er hat sich Besen und Mistsackerln geschnappt und alleine (!), stundenlang (!) geputzt. Vielen Dank dafür, Markus Ramböck!

 

GEBIETSLIGA: Machacek-Hattrick beim 4:1-Sieg gegen Turnau!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 17. Runde, SA 13.04.19, 17:00 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SV Turnau 4:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Baumann (20, Elfer), 1:1 Horvat (55.), 2:1 Machacek (73.), 3:1 Machacek (74.), 4:1 Machacek (89.). Schiedsrichter Nedim Zahirovic.

Mit einem tollen 4:1 (0:1)-Sieg gegen den SV Turnau verlassen die DSV Juniors das Tabellenende. Man of the Match war zweifellos Heiko Machacek, dem in der Schlussphase ein lupenreiner Hattrick gelingt, zuvor hat Marko Horvat den Pausenrückstand ausgeglichen. Die Fortschritte gegenüber dem Herbst sind unübersehbar, die Mannschaft ist gereift, kann Rückschläge wegstecken und ist in der Lage ansehnlichen, attraktiven Fußball zu spielen. Nach einer äußerst harten Elfmeterentscheidung gehen die Gäste nach 20 Minuten in Führung, das ist an diesem Nachmittag aber kein all zu großes Problem. Schon gegen Ende der ersten und erst recht in der zweiten Spielhälfte übernehmen die Juniors klar das Kommando und starten zahlreiche durchdachte Offensivaktionen. Es dauert aber bis zur 55 Minute ehe Horvat die Schussmöglichkeit im Strafraum nützt und zum Ausgleich einnetzt. Nun sind die Juniors nicht mehr zu halten, beinahe im Alleingang packt Machacek, der von Turnau einfach nicht in den Griff zu bekommen ist, einen Hattrick drauf und sorgt damit für den klaren, verdienten zweiten Heimsieg in Folge. Mit dieser Einstellung, dem Einsatz und dieser Laufbereitschaft ist das Ziel Klassenerhalt erreichbar – nur nicht nachlassen, dann klappt das ganz bestimmt!

Ausgleich: Marko Horvats fünftes Saisontor – diesmal mit dem Fuß!

Zwei gesperrte Spieler (Schweighart, Plank), dazu eine Verletzung vom zuletzt erfolgreichen Pagger – obwohl Trainer Kogler, die Mannschaft vor diesem Spiel an einigen wichtigen Positionen umstellen muss, versuchen die Juniors von Beginn weg Tempo zu machen. Und das sieht recht gefällig aus. Die Seiten werden bespielt, hohe Flanken (Eckbälle) kommen in den Strafraum, mit denen aber vorerst die Turnauer Abwehr nicht zu knacken ist. Mit dem ersten geblockten Schuss und dem darausfolgenden Eckball sorgt aber auch Turnau für Gefahr, Tschuschnigg und Dotter segeln knapp am Kopfball vorbei, die Situation bleibt am Fünfer brenzlig – schließlich kann Nahrgang den Ball herausbefördern. Die Juniors bestimmen zwar das Spiel, versuchen auch einiges, kommen aber nur selten durch. Die Wechselpässe scheinen ein geeignetes Mittel, um den Turnauer Riegel zu knacken, gelingen aber nur selten wirklich perfekt. Die Juniors laufen sich fest, Turnau verlegt sich aufs Kontern und das erweist sich als wirksame Strategie.

Den ersten Warnschuss knapp über die Querlatte gibt Wagner ab, bei einem weiteren Konter durch Rotariu wird Drabli umlaufen – dabei kommt es im Strafraum zum kurzen Kontakt – und schon entscheidet der Schiedsricter auf Elfmeter für Turnau. Kapitän Baumann verlädt Weiss und nach 20 Minuten liegen die Gäste mit 1:0 in Führung. Ein Gegentor, das in einigen Herbstspielen noch der Anfang vom Ende gewesen wäre, ist nun nicht mehr als etwas Lästiges, das eben korrigiert werden muss. Die Juniors lassen sich vom Zwischenstand nicht beeindrucken und kämpfen munter weiter. Torchancen entstehen dabei nicht wirklich viele – ein Machacek-Freistoß kann von Tormann Hirz abgewehrt werden, auch bei einem Nahrgang-Schuss bleibt der Tormann unbezwungen. Die Strafraumszenen mehren sich aber. Sencar und Machacek werden gesucht, aber in der Gefahrenzone sehr konsequent attackiert. Nach einer kurzen Schrecksekunde – Turnau erzielt ein Kopftor, das aber nicht gegeben wird – setzt sich Drabli schön durch, er umspielt dabei mehrere Spieler, auch der Abschluss ist nicht schlecht, wir aber geblockt: Schließlich kommt Sencar zum Schuss, er hat aber Pech, der Ball landet knapp neben der rechten Stange im Torout. Vor der Pause kommen noch Horvat (Stanglpass Machacek) am Fünfer beinahe zum Abschluss und vergibt Stjepic einen Kopfball vom Elferpunkt.

Was vor der Pause schon gut ausgesehen hat, wird nach dem Seitenwechsel noch besser. Die Juniors erzwingen eine Vielzahl an Standardsituationen rund um den Strafraum, zumeist ist Machacek der Vollstrecker. Bei einem Eckball berührt der Ball die Latte, Horvat versucht daraufhin den Abpraller aus spitzem Winkel zu versenken, scheitert aber ebenfalls. Bei einem Machacek-Freistoß entscheidet sich der Tormann für die Faustabwehr, die Nachschussmöglichkeit für Sencar wird geblockt. Nach einem weiteren Machacek-Eckball passt dann aber alles. Nahrgang und Horvat steigen mit zwei Turnauern zum Kopfball, der Ball wird dabei seitlich abgelenkt – Horvat überzuckert das am schnellsten und setzt den Ball schön an einigen Spielern vorbei rechts ins Eck zum 1:1. Hochverdienter, längst fälliger Ausgleich!

Erstmals im Frühjahr dabei – starker Auftritt von Nicolas Nahrgang!

Und dennoch wäre Turnau  fast unmittelbar danach, der neuerliche Führungstreffer gelungen. Wenzel spielt auf Wagner, der plötzlich vor Weiss steht, sein Schuss landet aber zum Glück rechts über dem Tor. Das war aber so ziemlich die einzige Unachtsamkeit, der ansonst sehr starken Donawitzer Abwehr. Die wenigen Zuschauer sehen noch einen guten Freistoß vom Kapitän Baumann, der knapp an der linken Stange (Weiss wäre wohl dort gewesen) vorbei streift – der Rest des Spieles gehört den Juniors. Oder besser gesagt Heiko Machacek von den Juniors.

Bevor Machacek loslegt, hat der eingewechselte Asil die große Tormöglichkeit, er lässt sich aber bei seinem Vorstoß etwas zu weit abtragen, aus spitzerem Winkel kann der Goalie abwehren. In der 73. Minute leitet Kutlesa einen Angriff über mehrere Stationen ein, der Ball gelangt nach einem abgewehrten Horvat-Schuss im Strafraum zu Sencar, der den besser postierten Machacek bedient. Mit rechts zieht er ab und versenkt den Ball im langen Eck zum 2:1. Der Jubel ist groß, wird aber eine Minute noch größer, als wieder Machacek für den nächsten Treffer sorgt. Machacek zieht aufs Tor, wird zwar gestellt, der Ball ändert aber derart die Richtung, dass der Tormann dem Ball nur nachsehen kann, wie dieser über die Linie kullert. Turnau versucht zwar noch einmal heranzukommen, die Abwehr und Weiss (Fußabwehr) können aber nicht mehr bezwungen werden. Den Schlusspunkt setzt wieder Machacek. Nach einer Flanke von Freydl setzt sich Machacek an der ersten Stange durch, und netzt den Ball (sein neuntes Saisontor) wieder ins lange Eck zum Endstand von 4:1!

Starke Leistung, nicht nur vom Matchwinner Machacek, sondern auch von allen anderen Spielern. Gratulation zu dem beherzten Auftritt, das macht Lust auf mehr! Nur nicht nachlassen, einfach so erfrischend weiter spielen – nächste Woche am Karsamstag geht es in St. Marein weiter!

Jubelnde Juniors, das wollen wir weiterhin sehen!

Links: StFV, Turnau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Stjepic, Sencar, Machacek (T,T,T, 89. Stockinger), Mock, Nahrgang (58. Asil), Kutlesa, Möstl (80. Freydl), Horvat (T), Hoffellner. Ersatz: Bernhard, Krainer.

Unnötige Niederlage in Wildon!

Landesliga, 20. Runde, FR, 12.04.19, 19:00, Stadion Wildon, 150. SV Wildon : DSV Leoben 2:1 (2:0). Torfolge: 1:0 Schlatte (12.), 2:0 Knaus (19.), 2:1 Rinner (51.). Schiedsrichterteam: DI Grasser, Stachel, Duschek.

Die Leistung in Wildon war wieder einmal zu wenig, um zu punkten. So schnell und bitter ist die 1:2-Niederlage zusammengefasst. Die Fehlerquote, die sich unsere Mannschaft auch diesmal wieder leistete, war zu hoch, Wildon konnte ohne zu glänzen die drei Punkte einfahren – der DSV Leoben steht wieder einmal mit leeren Händen da. Nach ambitionierten Beginn unserer Mannschaft, stellt Schlatte per Kopf mit der ersten Tormöglichkeit auf 1:0 für Wildon, die Zuordnung bei diesem hohen Ball war nicht vorhanden. Es passt zu diesem Spiel, dass kurz darauf nach einem Foul an Petkov im Strafraum der Elfmeterpfiff verwehrt bleibt. Wie man einen Konter erfolgreich abschließt, zeigt Wildon nach 19 Minuten: Grgic verliert im gegnerischen Strafraum den Ball, zwei weite Bälle später ist Knaus vor Peckovic völlig frei und erzielt das 2:0 – das geht viel zu einfach. Nach einigen überstandenen Wildoner Angriffen, stellt Reinmayr auf die Viererkette um, das Donawitzer Spiel wird daurch etwas konstanter und sicherer. Die beste Phase unserer Mannschaft ist unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Petkov hat bei einem Stangenschuss Pech, kurz darauf versenkt Rinner einen hohen Heinemann-Freistoß in den Strafraum, per Kopf zum 1:2. Das Bemühen danach, den Ausgleichtreffer zu schaffen, kann man der Mannschaft nicht absprechen, es gelingt aber zu selten, echte Gefahrensituationen zu kreieren. Individuelle Fehler, falsche Entscheidungen und mangelnde Durchsetzungskraft verhindern immer wieder den erfolgversprechenden Spielfluß nach vorne. Wildon erzielt ein weiteres Tor, das der Schiedsrichter wegen eines angeblichen Stürmerfouls nicht anerkennt, der DSV bleibt somit bis zum Schlusspfiff im Spiel. Es gelingt aber in der hektischen Schlussphase weder Petkov noch Giermair oder Grgic aus den Strafraumszenen etwas Zählbares, somit geht auch dieses Spiel verloren – der DSV Leoben ist nun abgeschlagen Letzter, es fehlen bereits vier Punkte auf den nächsten Gegner, den Vorletzten SC Liezen.

Zu einfach – Wildon kommt zum schnellen 1:0!

Nach verbüßter Sperre zwar wieder mit Hubmann, aber ohne die Verletzten Hofer, Pagger und Kosche fährt der DSV Leoben nach Wildon, um im Abstiegskampf für das dringend benötigte Erfolgserlebnis zu sorgen. Von Beginn weg sieht das auch ambitioniert aus. Heinemann ist links anspielbar, es gelingt ihm mit Petkov- oder Välimaa-Zuspielen in den Strafraum vor zu dringen, dort aber ist Endstation. Vorne werden Giermair und Grgic gesucht, die gespielten Bälle sind für die beiden Spitzen aber nicht weiter verwertbar. Wildon beendet dieses bemühte, aber erfolglose, weil zu harmlose Donawitzer Bestreben mit der ersten Strafraumszene (dies als Torchance zu bezeichnen wäre übertrieben). Nach einem Foul weit außerhalb des Strafraumes, bringt Kelenc den hohen Ball Richtung Fünfereck. Hubmann will klären, springt hoch, verfehlt aber den Kopfball, Damis und Peckovic sind unentschlossen – können dann auch nicht mehr eingreifen – dahinter freut sich Schlatte, der per Kopf auf 1:0 stellt. So darf man diesen hohen Ball einfach nicht verteidigen, das wird natürlich bestraft.

Der DSV versucht im gleichen Trott, wie vor dem Gegentor, zum Erfolg zu kommen. Das führt zu einigen Angriffen, die aber bestenfalls mit einem Freistoß (Giermair in die Mauer) enden. Pech hat Petkov, als er im Strafraum Skurla umspielt, das Bein des Verteidigers ist ausgefahren, daraüber stolpert Petkov – doch der fällige Pfiff von Schiedsrichter Grasser bleibt einfach aus. Wie man diese Szene NICHT als Foul bewerten kann, bleibt das Geheimnis des Unparteiischen. Das Ganze geschieht nach 16 Minuten, ein Elfmeter hätte das Spiel vielleicht (das ist aber keinesfalls sicher) anders verlaufen lassen. So aber passiert, beinahe im Gegenzug, der zweite Wildoner Treffer. Rinner, aus der Dreierkette, geht bei einem Angriff mit nach vorne und dann passiert es, dass ein Grgic-Zuspiel im Strafraum misslingt, was prompt zum schnellen Gegenzug führt. Ein hoher Ball nach links, ein paar Schritte und dann die hohe Flanke zum einzigen, vorne lauernden, Wildoner Knaus. Die löchrige Donawitzer Abwehr ist in dieser Situation überfordert, auch Peckovic ist weit aus dem Tor heraus geeilt. Knaus, unbedrängt, schießt den Ball vorbei am Tormann zum 2:0 – das sieht nicht nur viel zu einfach aus, das ist es auch – so darf man sich in der Landesliga einfach nicht düpieren lassen!

Das 0:2 darf in dieser Form auch nicht passieren!

Nach dem zweiten Treffer vergibt Wildon mehrere Möglichkeiten, um den Sack endgültig zuzumachen. Die Verunsicherung unserer Mannschaft (das betrifft vom Tormann bis zu den Spitzen eigentlich alle Spieler) ist derart groß, dass oft einfache Sachen misslingen. Es folgen Schüsse von Kelenc, Weber und Zebedin – dazu einige Eckbälle, die stets gut hereingebracht werden und dadurch schwer zu verteidigen sind – das 3:0 liegt in der Luft, fällt aber nicht. Eine Umstellung auf die Viererkette bringt dann etwas mehr Stabilität in die Defensive, dadurch klappt es gegen Ende der Halbzeit auch vorne wieder etwas besser. Ein Giermair-Schuss (verzogen), dann noch einmal Giermair, der im Strafraum Grgic anspielt (Schuss zu schwach und geblockt), sowie weitere Versuche von Giermair, Hubmann und Grgic bringen nicht den gewünschten Erfolg, mit 0:2 geht es zur Kabinenpredigt.

Und die dürfte laut ausgefallen sein, entsprechend motiviert starten die Donawitzer in die zweite Spielhälfte. Nach einer wichtigen Abwehrtat – Heinemann klärt im letzten Moment vor Knaus – geht es auf der anderen Seite weiter. Petkov wird an der Strafraumgrenze angespielt, diesmal hat er Zeit sich den Ball zu richten – sein Schuss prallt von der rechten Außenstange zur Seite, die Hereingabe von Grgic bringt leider nichts. Wir notieren den Aluminiumtreffer Nr.19 (!) in diesen bisher gespielten 20 Runden, das dürfte wohl auch ein einsamer Rekord sein! Zwei Wildoner Eckbälle – wie zuerst beschrieben, von Kelenc immer sehr gefährlich zur Mitte gebracht – werden überstanden, dann kommt es nach 51 Minuten zu einem Freistoß für den DSV im Niemandsland, etwa 35 Meter vor dem gegnerischen Tor. Heinemann zirkelt den Ball zur Mitte, Bernhard Rinner steigt hoch und erzielt per Kopf den Anschlusstreffer zum 1:2. Wie sich doch die Bilder gleichen: Das 1:2 durch Rinner ist beinahe eine exakte Kopie vom Wildoner 1:0, auch die mangelnde Abwehrleistung deckt sich in beiden Situationen. Mehr als 40 Minuten noch Zeit, die Donawitzer fassen neuen Mut, da kann noch etwas gehen!

Hoffnungsschimmer: Rinner per Kopf zum 1:2!

Die Donawitzer sind nun wirklich bereit, alles für die Wende in diesem Spiel zu unternehmen, das ist aber gegen Wildon zu wenig. Schüsse fallen zu schwach aus (nicht voll getroffen), Instinktentscheidungen (Abspielen? Selbst versuchen? – nach außen oder innen ziehen) scheinen immer falsch gewählt zu werden, es ist einfach ernüchternd. Eine Heinemann-Hereingabe wird ebenso zur Beute des Tormannes Stoiser, wie ein Schuss von der Strafraumgrenue durch Petkov. Nach 56 Minuten haben die Donawitzer Glück – Peckovic bleibt zu unentschlossen bei einem hohen Ball, plötzlich ist der Ball im Tor – doch Schiri Grasser hat offensichtlich ein Stürmerfoul am Tormann gesehen und anerkennt den Treffer nicht. Peckovic kann sich danach wieder auszeichnen, bei einem guten Schuss von Weber ist der Tormann auf dem Posten.

Der Spielfilm bis zum bitteren Ende: Beiderseits geprägt von viel künstlicher (manchmal auch berechtigter) Aufregung, die die allgemeine Hektik am Spielfeld natürlich nicht nimmt, dazu manch hartes Einsteigen (für  den DSV sehen Rinner und Hubmann Gelb) und nur einem Wechsel auf Donawitzer Seite (Tomic für Niederl) – so verrinnt unweigerlich die Zeit. Die Donawitzer Chancen in der Schlussphase sind ein Spiegelbild dieser verkorksten Saison. Ständig ist irgendein Bein dazwischen (Zuspielversuch Giermair auf Grgic im Strafraum), bei einem fürchterlichen Wildoner Ballverlust am eigenen Strafraum kann sich Grgic gegen den letzten Mann nicht durchsetzen, auch Tomic kommt einfach nicht zum Abschluss. Bitter anzusehen: Petkov setzt sich links im Strafraum durch, sein flaches Zuspiel auf Grgic ungefähr am Elferpunkt gelingt, doch der (natürlich von einigen Spielern Bedrängte) kann mit dieser Chance nichts anfangen und verzettelt sich. Zum Abschluss kommen noch Giermair (zu schwach, kein Problem für den Tormann), Grgic (Außennetz) und nach Välimaa-Zuspiel noch einmal Giermair. Verkehrt zum Tor dreht er sich geschickt, bringt den flachen Ball auch an seinem Bewacher vorbei, scheitert aber am Tormann – das alles aus acht Metern Entfernung. Auch Wildon kann die Kontermöglichkeiten nicht nützen, um dieses Spiel früher zu entscheiden. So fällt nach drei Minuten Nachspielzeit für die eine, der erlösende, für die andere, nämlich unsere, Mannschaft, der niederschmetternde Schlusspfiff.

Wieder war nichts zu holen, zum vierten Mal im fünften Spiel wird der DSV Leoben im Frühjahr besiegt. Der Blick auf die Tabelle ist natürlich ernüchternd – es nützt aber nichts, in dieser Situation muss man zusammen halten, weiter arbeiten und noch härter trainieren. Nur so besteht Hoffnung, dass man die Spirale nach unten endlich stoppt, eines ist klar – das Meisterschaftsspiel am kommenden Freitag gegen Liezen ist das erste Finale, da müssen drei Punkte her!

Links: StFV, Wildon, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Rinner (T,G), Hubmann (G), Heinemann, Grgic, Pachner, Giermair, Damis, Niederl (66. Tomic), Välimaa, Petkov. Ersatz: Petrovcic, Schranz, Waldhuber.

Klappt es am Freitag in Wildon?

Landesliga, 20. Runde, FR 12.04.19, 19:00 Stadion Wildon. SV Wildon : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (Gruppe Graz): DI Dominik Grasser, Rene Stachel, Philipp Duschek.

Elf Runden sind in der steirischen Landesliga noch ausständig, elf Mal hat die Mannschaft des DSV Leoben die Möglichkeit über sich hinauszuwachsen, um, die für den Ligaerhalt nötigen, Punkte zu sammeln. In den bisherigen vier Frühjahrsspielen hat das – abgesehen vom tollen 3:1 in St. Anna – mit der Umsetzung der Erwartungen und Ziele noch nicht funktioniert. Schwer erklärbare Einbrüche und Rückfälle nach Führungstreffern (Bruck, Frauental) – anstatt mit mehr Selbstvertrauen weiter zu spielen, passiert das Gegenteil: Der Faden reißt, das Spiel kippt. Das Ergebnis ist zwar nicht neu, aber sattsam bekannt – der DSV Leoben muss wieder einmal vom Tabellenende einen Generalangriff starten. In dieser Situation war die Mannschaft in den letzten Monaten schon mehr als einmal und hat es auch geschafft von dort wieder wegzukommen, es ist ihr auch diesmal wieder zuzutrauen. Ein Selbstläufer wird das aber nicht. Zum einen schlafen die unmittelbaren Gegner nicht, zum anderen müssen die eigenen Hausaufgaben endlich gründlicher erledigt werden. Dazu muss sich punkto Einstellung, persönlicher Bereitschaft über Grenzen zu gehen und Übernehmen von mehr Verantwortung, einiges zum Positiven verändern. Diesen Eindruck, dass Jeder sein Letztes gab, hatte man nach beiden Heimspielen nicht. Die Mannschaft muss beweisen, dass es ihr ernst ist – am besten schon ab dem Spiel in Wildon (und danach in den restlichen zehn Runden).

Der Blick ist nach vorne gerichtet, was jetzt zählt, ist das nächste Spiel. Der Auswärtsgegner ist der SV Wildon, betreut seit letztem Sommer von Trainer Harald Holzer. Der Verein befindet sich nach ständigen Aufs- und Abs mit 25 Punkten im (noch nicht) gesicherten Mittelfeld. Wenn man Wildon gewähren lässt, dann können sie richtig groß aufspielen – das haben wir im Herbst bei der Heimniederlage gesehen, aber auch bei den zwei Frühjahrssiegen mussten das die Gegner leidvoll erfahren. Der Titelfavorit USV Gnas, der zuvor noch kein Meisterschaftsspiel verloren hatte, wurde zu Hause mit 4:1 überrannt, in Mettersdorf wurde ein 0:2-Pausenrückstand in einen 4:2-Sieg verwandelt. Wildon „kann“ aber auch anders – und das ist ein Ansatz auf den auch unsere Hoffnungen ruhen sollten. Gegen Voitsberg setzte es eine glatte 0:3-Heimniederlage, auch in der vergangenen Runde war beim 0:2 in Bad Radkersburg nichts zu holen. Gegen eine Mannschaft mit zwei Gesichtern ist im Idealfall für unsere Jungs sicher etwas möglich, man wird sehen, welches Gesicht am Freitag gezeigt wird.

Heim-Auswärtsbilanz, Tendenz:

Der DSV Leoben hat Auswärts, obwohl um ein Spiel weniger ausgetragen, gleich viele Punkte geholt, wie zu Hause. Acht Punkte sind es insgesamt (zwei Siege in Liezen und St. Anna, zwei Unentschieden in Heiligenkreuz und Pöllau) – das ist für einen Tabellenletzten, wie wir es nun einmal sind, gar nicht so schlecht – macht insgesamt den 12. Platz in der Auswärtstabelle. Wildon wurde auf eigener Anlage in neun Spielen drei Mal geknackt (gegen Bruck 1:3, St. Anna 1:4 und heuer schon 0:3 gegen Voitsberg), zwei Teams (Mettersdorf und Lebring) konnten einen Punkt entführen. Vier Heimsiege sah das Wildoner Publikum (4:3 gg. Radkersburg, 6:4 gg. Lafnitz Amateure, 2:0 gg. Liezen und zuletzt 4:1 gegen Gnas) – macht den zehnten Platz in der Heimbilanz. Wildon überwinterte am zehnten Platz und belegt ihn auch aktuell, der DSV hat seit der Winterpause einen Rang eingebüßt und ist seit dem vergangenen Wochenende Letzter. Im Frühjahr holte Wildon aus vier Spielen sechs Punkte, der DSV erst drei.

Bild aus dem vergangenen Herbst: Wildon siegte in Donawitz mit 2:1!

Direkte Begegnungen:

Die bisherigen Duelle gegeneinander:  Bisher spielten die beiden Mannschaften sieben Mal in der Landesliga gegeneinander, dabei gab es für den DSV drei Siege und zwei Unentschieden. Im Herbst musste man sich zu Hause  mit 1:2 geschlagen geben. 07.09.18 DSV – WIL 1:2 (0:0), 19.05.18 DSV – WIL 3:1 (1:0), 13.10.17 WIL – DSV 2:2 (1:2), 07.04.17 WIL – DSV 0:2 (0:1),  26.08.16 DSV – WIL 2:2 (2:0), 11.04.14 DSV – WIL 1:0 (0:0), 23.08.13 WIL – DSV 3:1 (2:0).

Karten und Tore:

Beim DSV Leoben ist niemand gesperrt, auch niemand unmittelbar Gelbgefährdet – beim SV Wildon sind ebenfalls alle Spieler einsatzberechtigt. Die erfolgreicheren Torschützen hat Wildon (37:40) in ihren Reihen. Bojan VRUCINA (13 Tore, davon zwei im Frühjahr) und Doris KELENC (8 Tore, davon drei im Frühjahr) führen die vereinsinterne Liste an. Dahinter folgen noch Luka Peric, Florian Pinnitsch und Sebastian Knaus mit je drei Treffern und Darko Vasic mit zwei Toren. Beim DSV Leoben (22:37) ist Brajan Grgic mit 5 Tore der erfolgreichste Schütze, dahinter folgen Martin Petkov mit vier Toren sowie Matthias Pagger und Mateo Damis mit je drei Toren. Weiters: Bernhard Rinner und Jürgen Prutsch (je 2) sowie Tim Heinemann, Lukas Tomic und Alexander Hofer mit einem Tor.

In Wildon hat der DSV schon gewonnen: Hier jubelt Gergely Füzfa über den 2:0-Auswärtssieg vor ziemlich genau zwei Jahren.

Die Spiele der 20. Runde in der Landesliga:

FR 12.04., 19:00. ASK Voitsberg : Gnas, SV Wildon : DSV Leoben, SC Fürstenfeld : USV Mettersdorf, SC Liezen : FC Bad Radkersburg. SA 13.04., 15:00. SC Bruck/Mur : TSV Pöllau, ESV St. Michael : SV Lafnitz Amateure. 19:00. USV St. Anna/A. : TUS Heiligenkreuz/W. SO 14.04., 16:00. SV Frauental : SV Lebring.

Die nächsten Runden:

Die Kampfmannschaft hat am Osterwochenende zwei Heimspiele am Programm. Am Karfreitag, 19.04.19 bereits ab 17:30 Uhr empfängt der DSV Leoben den SC Liezen zum Meisterschaftsspiel – am Ostermontag, 22.04., ab 18:00 Uhr trifft der DSV Leoben im eigenen Stadion im Rahmen des Steirercups auf den ESV St. Michael.

Alle DSV-Spiele am Wochenende:

FR 12.04., 19:00. Landesliga. SV Wildon : DSV Leoben, Stadion Wildon.

SA 13.04., ab 10:00 Uhr, U 7 Turnier mit DSV U 7, SG Turnau/Thörl, SG Bruck/Oberaich in Turnau.

SA 13.04., 13:30. U 11. SG Veitsch/Krieglach : DSV Leoben, Sportplatz Veitsch.

SA 13.04., 17:00. Gebietsliga Mürz. DSV Juniors : SV Turnau, Stadion Donawitz.

SO 14.04., 15:00. U 17. SG Krieglach/ESV Mürzzuschlag : DSV Leoben, Kunstrasen Krieglach.

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