News

Gelingt in Heiligenkreuz die Trendwende?

Landesliga, 23. Runde, SA 28.04.18, 18:00 Sportplatz Heiligenkreuz am Waasen. TUS Heiligenkreuz : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (Gruppe Graz, vorl.): Markus Macher, Mag. Thomas Ofner, Kurt Duschek.

Nach 22 Runden ist es also passiert, der DSV Leoben befindet sich auf dem letzten Tabellenplatz. Das, was im Winter unter allen Umständen vermieden werden wollte, das, was man seit Wochen mit allen unterschiedlichen Mitteln, bis hin zum Trainerwechsel, bekämpft hatte, ist nach den Niederlagen gegen die KSV Amateure und Pöllau eingetreten. Wie soll man nun umgehen, mit dieser neuen, niederschmetternden Situation? Auf das Prinzip Hoffnung vertrauen? Beten? Irgendein altes Ritual wieder einführen, einen Energetiker holen oder nur versuchen in der Situation, in der einem das Wasser bis zum Hals steht, den Kopf nicht hängen zu lassen? Alles durchaus mögliche Ansätze, aber das wird nicht reichen. Es muss jetzt jedem klar sein – jede weitere Niederlage bringt uns der Oberliga einen großen Schritt näher. Und was ein Abstieg in die Oberliga bedeuten würde, muss auch jedem klar sein – da wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

Eins ist fix: Jetzt müssen Ergebnisse her. Es gibt keine Ausreden, es gibt kein halbherziges Taktieren, es gibt kein Spekulieren. Ohne 100% (und keinen Zehntelpunkt weniger!) an Einstellung, Bereitschaft alles andere, vor allem persönliche Befindlichkeiten hintanzustellen und ohne 100% an Opferbereitschaft für Mitspieler und den Verein am Spielfeld zu kämpfen, wird das scheinbar Unmögliche (Abstieg) einfach passieren. Es ist nicht die Zeit um auf Einzelne hinzupecken, das wird das angeknackste Selbstvertrauen in dieser entscheidenden Phase nicht steigern. Es ist auch nicht die Zeit nach Fehlern aus der unmittelbaren Vergangenheit, die zu dem Dilemma führten, zu forschen, das wird garantiert nicht ausbleiben, aber das kann warten. Es bringt auch nichts, jetzt mit Rundumschlägen von außen und Vergleichen mit vergangenen Zeiten seinen (berechtigten) Frust abzubauen. Die Spieler die jetzt das DSV-Trikot anhaben, müssen es jetzt richten. Nicht mehr und nicht weniger, es wird niemand anderer helfen.

Beim letztenmal in Heiligenkreuz gab es durch einen späten Treffer von Heinemann ein Unentschieden!

Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht, weiter zurück fallen kann man nicht mehr. Gebt Alles, zeigt dass Ihr es verhindern wollt, dass der DSV Leoben, unser Verein, den es seit 90 Jahren gibt, in die völlige Bedeutungslosigkeit versinkt! Es liegt an Euch, ob Ihr nach der Saison die „Absteiger“ seid oder ob Ihr die seid, die in einer schweren Zeit die Kurve gekriegt habt und den Ligaerhalt geschafft habt!

Heiligenkreuz am Waasen befindet sich im Tabellenmittelfeld, mit 31 Punkten und dem zehnten Tabellenplatz ist man der erste Verein, der mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben wird. Andererseits ist die Tabellenspitze in etwa gleich weit entfernt, somit kann man sich in Heiligenkreuz getrost auf ein entspanntes Saisonfinale einstellen. Im Frühjahr läuft es nach schwächerem Beginn nun besser: Die ersten drei Spiele, aufgrund einiger Absagen nur Auswärtsspiele, gingen allesamt verloren (Lebring 0:3, KSV Amas 1:2, Mettersdorf 0:2), dann gab es zwei Heimsiege (1:0 gg. Pöllau, 2:1 gg. Bad Radkersburg) und in den letzten beiden Spielen wurden die Punkte geteilt (starkes 1:1 zu Hause gegen den GAK und vergangene Woche ein 2:2 in Fürstenfeld). Von elf Heimspielen hat die von Trainer Gerald Tödtling (er übernahm nach dem kurzfristigen Wechsel von David Preiss zum GAK das Traineramt im Oktober des Vorjahres) betreute Mannschaft sechs Mal gewonnen, zwei Mal Unentschieden gespielt, aber auch drei Mal (1:2 gg. St. Anna, 2:3 gg. Liezen, 1:4 gg. Fürstenfeld) verloren. Heiligenkreuz verfügt über eine gute Mannschaft (mit zwei Knipsern Jury und Mohsenzada), die, wenn man sie spielen lässt, jeden Gegner dieser Liga schlagen können – genau das gilt es in dem schweren Auswärtsspiel zu verhindern.

Das wollen wir sehen! Jubelnde Donawitzer (am besten nach dem Spiel)! Im Bild Petkov und Tomic gegen Heiligenkreuz vom Herbst-Remis!

Direkte Duelle: In den direkten Duellen hat Heiligenkreuz die Nase vorne, von neun Spielen gab es zwei DSV-Siege, aber drei Niederlagen, dazu vier Mal ein Remis, das letzte im Herbst in Donawitz. 15.09.17 DSV – HEI 2:2 (1:1), 02.0.17 HEI -DSV 1:1 (0:0), 28.10.16 DSV – HEI 1:0 (0:0), 23.04.16 HEI – DSV 0:0, 04.09.15 DSV – HEI 1:2 (1:1), 17.04.15 DSV – HEI 0:3 (0:2), 29.08.14 HEI – DSV 5:0 (3:0), 27.05.14 HEI – DSV 1:1 (0:0), 27.09.13 DSV – HEI 4:1 (1:0).

Gesperrt ist beim DSV Leoben nach seiner fünften Gelben Karte gegen Pöllau Christoph Hubmann. Gefährdet sind gleich mehrere Spieler: Mario Giermair, Mario Kosche und Martin Petkov haben vier Mal Gelb gesehen, Meriton Kabashaj bereits acht Mal – jede weitere Karte würde eine Sperre beim nächsten Spiel bedeuten. Bei Heiligenkreuz ist niemand gesperrt.

Torschützen: Heiligenkreuz (33:41). Die Topscorer sind Paul Jury (11) und Mohamad Mohsenzada (9 Tore), wobei letzterer für die letzten vier Tore für Heiligenkreuz verantwortlich ist. Dahinter folgen mit Respektabstand Daniel Hofer und Johannes Driesner (je 3) und Gerhard Steinegger (2). DSV Leoben (33:53) Lukas Tomic und Martin Petkov haben vergangenen Freitag getroffen und halten nun bei je 7 Toren. Dahinter folgen Mario Giermair (4), Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj (je 3), Brajan Grgic,  Christoph Hubmann und Matthias Pagger (je 2), Matthias Waldhuber, Tim Heinemann  und Alexander Hofer (1).

Alle Spiele der 23. Runde in der steirischen Landesliga:

FR 27.04., 19:00. Gnas : Bruck, Mettersdorf : St. Anna, Pöllau : Trofaiach. SA 28.04., 17:00. Lebring : Voitsberg, KSV Aamateure : Wildon, Fürstenfeld : GAK. 18:00. Heiligenkreuz : DSV Leoben. 18:30. Bad Radkersburg : Liezen.

DSV Juniors:

Das Team der Stunde in der Gebietsliga Mürz sind eindeutig die DSV Juniors! Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel, sind die von Jürgen Kogler betreuten Juniors mit einem Torverhältnis von 15:2 das beste Frühjahrsteam! Der dritte Tabellenplatz ist nach hinten bestens abgesichert, oben kommt man aber an Niklasdorf und Parschlug nicht ran, da auch diese beiden Teams zuletzt gewonnen haben. Mit Mautern kommt eine Mannschaft nach Donawitz, gegen die sich die Juniors im Herbst einen Umfaller leisteten. Viele Juniors-Chancen wurden vergeben, letztlich war die vom Leobener Erwin Karner betreute Mannschaft aus Mautern cleverer und siegte 2:1. Ob das am Freitag in Donawitz korrigiert werden kann, wird man sehen, die Juniors wollen jedenfalls den erfolgreichen Tempofußball weiterspielen und  unbedingt gewinnen!

ACHTUNG ÄNDERUNG DES TERMINES: ANPFIFF BEI DSV JUNIORS : MAUTERN IST AM FREITAG, 27.04., 19:00 UHR – nicht Samstag oder Sonntag, wie auch angedacht und verlautbart war!

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 27.04., 17:00 Uhr. U 12. DSV Leoben : SG Thörl/Turnau. Jugendspielfeld Donawitz.

FR 27.04., 19:00 Gebietsliga Mürz, DSV Juniors : SV Mautern, Stadion Donawitz.

SA 28.04., 18:00, Landesliga. TUS Heiligenkreuz : DSV Leoben, Sportplatz Heiligenkreuz.

SO 29.04., 10:30. U 16. DSV Leoben : WSV Eisenerz, Stadion Donawitz.

SO 29.04., 17:00. U 14. SG Knittelfeld/Spielberg : DSV Leoben, Sportzentrum Stadion Knittelfeld.

Die U 7 ist spielfrei!

Iron Road for Children 2018!

Iron Road for Children – IRFC 2018 – Das markenoffene Biker-, Vesper-, US-Car Treffen am Hauptplatz Leoben vom 27.07. bis 29.07. 2018!

Homepage IRFC

Tausende Fahrzeuge, mehrere tausend Besucher und eine Spendensumme von über € 32.000 – das war das erste Iron Road for Children Weekend im Jahr 2017. Mit den Erlösen konnte mittlerweile mehreren Kindern geholfen werden. Darunter unser erstes Spendenkind Marcel und der kleine Kai aus Leoben, welchem mit den Spendengeldern ein dringend benötigter Kidwalk gekauft werden konnte. Weitere Kinder folgten.

Als Grillfeier unter Biker-Kollegen geplant, entwickelte sich die IRFC binnen einem einzigen Wochenende zu Österreichs größtem Kombinationstreffen für Benzinbrüder und Schwestern der Biker-, Vespa und US-Car Szene. Unter dem Motto „Ein Herz für Kinder, Benzin im Blut“ findet nun die zweite Ausgabe statt. Das Ziel ist denkbar einfach: 2018 soll noch mehr Kindern geholfen werden. Mit Benjamin aus Leoben, Tabea aus Trofaiach und der kleinen Melanie aus Kammern wurden dieses Jahr gleich drei Kinder als Spendenkinder ausgewählt. Seid dabei, zeigt Solidarität und helft mit uns gemeinsam denjenigen, welche es am meisten brauchen.

Das Team hinter der IRFC setzt alles daran euch ein fulminantes Wochenende zu bereiten, bei freiem Eintritt mehr als 20 Rockbands, leckerem Street Food, Ausfahrten und Showprogramm. Wir freuen uns auf jeden von Euch, egal ob mit oder ohne Fahrzeug, jeder ist herzlich willkommen. Wir wünschen eine gute und unfallfreie Anreise nach Leoben!

Mike, Philipp, Andy und die IRFC Crew

Live Acts: Freitag: The Awezombies, Old School Basterds, Restless Lesly, Assaia, Staxcity, Old Business, Cowboyman. Samstag: Opus, The Röad Crew, Deasel Weasel, Suricates, Joker Smile, Mindless, Mundwerk, Roadking, Suncrust, Dusk, Contact High, Miss Kaytie. Sonntag: MP Steril – Angaben zu den Bands ohne Gewähr! Bezüglich Änderungen und Korrekturen verweisen wir auf die Organisatoren auf www.irfc.at!

Hier geht es zum INFO-Folder:


Und hier kommt der DSV Leoben ins Spiel!

Der DSV Leoben bietet für die Zeit von 27.-29. Juli 2018 eine günstige Camping-Möglichkeit im Donawitzer Stadion an! Das DSV Stadion ist nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt und wurde im Vorjahr bereits von einigen Benzinbrüdern und Schwestern gut angenommen. Die Reaktionen von unseren US-Car Freunden aus Oberösterreich, dem Knight Rider aus dem Burgenland und den anderen „bunten Vögeln“ war derart positiv, dass wir auch heuer wieder gerne mitmachen.

Zum Campen bieten wir im Stadion Duschmöglichkeiten und mehrere WCs, sowie eine Frühstücksmöglichkeit in und vor der Kantine, dem „Cafe Volley“ an. Kühles heimisches Bier und „Weiße Riesen“ sollen angeblich auch genügend eingekühlt werden!

Bitte rechtzeitig anmelden: Es sind zwar im Stadiongelände jede Menge Plätze frei, doch ersuchen wir um ehestmögliche Anmeldung bei Karin Winkler (0650 78 18 904) oder schriftlich unter karin.winkler@dsv-leoben.at!

Preis pro Person /Nacht € 10,00 inkl. NA

Preis pro Fahrzeug / Nacht € 8,00 inkl. NA

NACHWUCHS: U14-Torfestival gegen Stanz!

NACHWUCHSFUSSBALL: Gebiet Mur-Mürz U 14, 12. Runde, SO 22.04.18, 14:00 Stadion Donawitz, 25. DSV Leoben : SG Stanz 15:0 (6:0). DSV-Tore: Belegic (7), Stankovic (2), Ebner (2), Topic, Tragler, Hussein, Briza. Schiedsrichter Mittasch Michael.

Elfter Sieg im elften Spiel! Die DSV U 14 eilt mit Riesenschritten dem Meistertitel entgegen. Auf dem Weg dorthin war am Sonntag die Mannschaft von Stanz keine Gefahr, das 15:0 erklärt alle Unterschiede zwischen den beiden Teams sehr deutlich. Besonders hervorgestochen als Torschütze ist wieder einmal Elmas Belegic, der zu seinen bisherigen 24 Saisontoren noch sieben weitere drauf packte – mit nun 31 Treffern führt er die Scorerliste überlegen an. Aber auch Nico Ebner (Zweiter mit 23 Toren), Fabio Briza (16) und Danijel Stankovic (13) haben wesentlichen Anteil am Torverhältnis von 105:8! Dass diese U14 Mannschaft im Gebietsbereich unterfordert ist, ist genauso logisch wie die Tatsache, dass es nächstes Jahr in einer Leistungsklasse wieder ganz anders zugehen wird. Dann werden zwischenzeitliche Lässigkeiten und Pausen nicht mehr möglich sein, auch der (beinahe) arbeitslose Tormann Pracher wird dann wieder Bälle sehen! Dennoch, dieser starken Truppe stehen mit Vlado Kutlesa und Markus Ebner zwei Trainer vor, die wissen, wie man die Jungs motiviert!

Link: StFV

GEBIETSLIGA: Siegesserie geht auch in Oberaich weiter!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 15. Runde, SA, 21.04.18, 16:00 Sportplatz Oberaich, 70. SV Oberaich : DSV Juniors 1:3 (0:0). Torfolge: 0:1 Makotschnig L. (49.), 0:2 Kutlesa P. (75.), 1:2 Strebinger (79.), 1:3 Djak (87.). Schiedsrichter: Steindl.

Vierter Sieg im vierten Frühjahrsspiel, die Juniors sind auch von Oberaich nicht zu Stoppen! Vor der Pause taten sich die Juniors zwar etwas schwer, die Hitze und die gut stehenden Oberaicher machten unserer Mannschaft das Leben schwer, überdies erwiesen sich die hohen Bälle als einfach nicht zielführend. Nach dem Seitenwechsel wurde flacher und direkter gespielt, das war der Schlüssel zum Erfolg. Nach Luca Makotschnigs Führungstreffer (sein zweites Saisontor) gleich nach der Pause wurde es einfacher, die Oberaicher Gegenwehr wurde schwächer. Die Einsatzbereitschaft wurde schließlich mit Patrik Kutlesas Treffer belohnt, das Spiel schien entschieden. Doch nur kurz nach dem 0:2 trifft Oberaich aus einer der wenigen Offensivaktionen zum 1:2 und plötzlich witterte die Heimmannschaft wieder die Chance in diesem Spiel doch noch zu Punkten. Einige Angriffe mussten überstanden werden, ehe der eingewechselte Michael Djak mit dem 1:3 den Sack zu machte. In Summe ein absolut verdienter Sieg der DSV Juniors, die sich weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz befinden, nun aber schon mit einem gewissen Polster auf den Vierten Oberaich!

Die ungewohnt frühe Hitze machte allen (im Bild Pachner) zu Schaffen!

Das „Sommerspiel“ am 21. April machte beiden Mannschaften das Leben sichtlich schwer. Die ungewohnt hohen Temperaturen zeigten beim gewohnt hohen Einsatz der Juniors durchaus Wirkung. Von Beginn weg stockt das erfolgreiche flache Herausspielen, die hohen Bälle wiederum geraten allesamt zu ungenau (Horvat-Vorstoß in den Strafraum, Makotschnig-Freistoß in den Strafraum, Makotschnig Luca Flanke Richtung Jan) und unbrauchbar weit. Bis zum ersten Torschuss nach 14 Minuten landen alle Versuche um durch zu kommen in der gegnerischen Abwehr, doch dieser erste Schuss von Jan Makotschnig, nach gutem Einsatz von Sencar gelingt gut – Oberaichs Tormann Ebner (ja, der hat den selben Namen wie unser Tormann) kann abwehren. Nachdem ein Moritz-Vorstoß über das halbe Spielfeld auch erfolglos bleibt, wird es erstmals auf der anderen Seite brenzlig. Ein Freistoß von der Seite (Saadat, auffälligster Oberaicher) landet zentral vorm Tor, die Abwehr zu zögerlich und Strebinger setzt den Ball knapp neben das Tor.

Ein paar Minuten später wird es neuerlich gefährlich. Wieder die Flanke von Saadat und wieder kann sich Strebinger lösen. Diesmal ist es Tormann Ebner der den von dieser guten Möglichkeit etwas überrascht scheinenden Strebinger am Torerfolg hindert. Das war es aber mit den Offensivaktionen der Oberaicher vor der Pause, da aber auch auf der anderen Seite Kutlesa eine Möglichkeit verstolpert (kann sich Zuspiel von Jan Makotschnig nicht mitnehmen) und ein Kopfballversuch von Jan Makotschnig (Horvat-Flanke) scheitert, bleibt es beim mageren 0:0 zur Pause.

Trainer Kogler lässt Moritz (ihm bekommt die Hitze an diesem Nachmittag einfach nicht) in der Kabine, an seiner Stelle wirbelt Schweighart die Linie rauf und runter. Die Juniors beherzigen nun zusehnds mehr die Anordnungen des Trainers, die Bälle werden nun effektiver gehalten und verteilt. Und mit dem Führungstreffer wird es leichter. Der gelingt in der 49. Minute im Anschluss an einen Corner. Der Ball kommt abgefälscht zu Kutlesa, der den auf der Seite nach vorne gekommenen Luca Makotschnig ideal bedient. Makotschnig zieht sofort ab und über den Tormann macht er sein Tor zum 0:1 ins kurze Eck! Schöne Aktion, noch schönerer Abschluss!

Jetzt bleiben die Juniors am Drücker. Eine Flanke von Machacek gerät zum Torschuss, den Oberaichs Ebner über die Querlatte lenken kann, eine Torchance von Kosche nach dem Eckball landet aus kurzer Distanz knapp neben dem Tor. Die nächste gute Möglichkeit findet Kutlesa vor: Sencar erläuft einen Ball gerade noch vor der Toroutlinie, spielt zurück und Kutlesas Schuss verfehlt nur knapp sein Ziel. Nun kommt die Zeit der Stanglpasses. Immer wieder gelingt es einem der Juniors-Spieler sich auf den Seiten zu lösen, doch all diese guten Chancen werden durch die Hereingaben zu Nichte gemacht. Entweder ist im Zentrum zu wenig Bewegung oder der Pass misslingt, auf alle Fälle hätte man aus diesen Situationen mehr machen können. Eine gute Chance vergibt nach einer Stunde Marko Horvat, der nach einem Doppelpass mit Sencar zum Schuss kommt, Ebner kann den Ball abwehren!

Sein zweites Saisontor war das wichtige 0:1 (Luca Makotschnig)!

Nach 75 Minuten wird endlich der Offensivdrang der Juniors mit dem zweiten Tor belohnt. Olver Sencar hat die Möglichkeit den Ball flach in Makotschnigs Lauf zu spielen, entscheidet sich aber für den hohen Ball auf den dahinter startenden Kutlesa. Kutlesa nimmt an und schießt das Leder zum 0:2 in die Ecke. Das Spiel scheint nun entschieden, obwohl Oberaich unmittelbar vor dem 0:2 sich etwas von der Umklammerung lösen konnte, scheint das zweite Tor für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Kurz nach dem 0:2 hat Sencar sogar das 0:3 am Fuß, sein Torschuss aus spitzem Winkel kann von Ebner nicht erreicht werden, doch Klampfer ist zurück geeilt und kann vor der Linie wegschlagen.

Mit dem 1:2 durch Strebinger wird es noch einmal spannend. Oberaich gelingt es die Lücke in der Mitte der Abwehr zu finden und Strebinger nützt dies zum Anschlusstreffer in der 79. Minute. Oberaich wirft nun alles nach vorne, die Juniors lassen sich etwas hinten reindrücken. Es entstehen einige Strafraumszenen (Eckbälle) doch abgesehen von einem Schuss durch den eingewechselten Kevin Strebinger (übers Tor) gelingt Oberaich nichts mehr. Anders die Juniors. Kutlesa spielt links weiter zum eingewechselten Asil – der kann auch von zwei Gegenspielern nicht am Pass auf den ebenfalls eingewechselten „Joker“ Djak gehindert werden. Michael Djak macht das, was er am allerbesten kann. Er macht das Tor in der Schlussphase – sein bereits vierter Saisontreffer nach der 85. Minute (!) – bedeutet die endgültige Entscheidung. Die DSV Juniors siegen verdient mit 3:1 in Oberaich: Eine reife Leistung der Jungs, die nun auch Spiele gewinnen, in denen es nicht nur nach Wunsch verläuft. Spiele, in denen nicht alle wichtigen Spieler dabei sind, Spiele die an die Substanz gehen – Bravo, weiter so!

Last-Minute-Djak! Der Spezialist für späte Tore!

Links: StFV, Oberaich

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz (46. Schweighart), Pachner, Kutlesa P. (T), Sencar (83. Djak, T), Kosche, Machacek, Makotschnig J., Hoffellner, Makotschnig L. (T, 72. Asil), Horvat. Nicht dabei: Haider, Mock, Willgruber sowie Briza (gesperrt) und Kutlesa K (in KM I durchgespielt).

Der DSV Leoben nach 2:4 (1:1) gegen Pöllau Tabellen-Letzter!

Landesliga, 22. Runde, FR 20.04.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz, 350. DSV Leoben : TSV Pöllau 2:4 (1:1). Torfolge: 0:1 Deibel (21.), 1:1 Petkov (36., Elfer), 1:2 Lepen (86.), 1:3 Leskovar (88., Elfer), 2:3 Tomic (89.), 2:4 Lepen (90.+). Schiedsrichterteam Cetin, Spörk, Brunner.

Nach dem Spiel gegen Pöllau war es soweit: Der DSV Leoben ist auf den letzten Tabellenplatz zurück gefallen und somit erster Anwärter auf einen Abstiegsplatz! Unfassbar, dass es soweit kommen konnte, aber überrascht über diesen Totalabsturz ist eigentlich auch niemand mehr. Eine Mischung aus Wollen und nicht Können, gepaart mit vielen Leerläufen und zum Schluss – im Gegensatz zum Gegner – der fehlende Glaube und/oder die fehlende Kraft, dieses Spiel positiv zu beenden. In Summe neuerlich ein pauschales „Nicht Genügend“ für diesen Auftritt, der Sieg von Pöllau geht absolut in Ordnung! Nach einem Kopfballtor von Matthias Deibel, hält nur Admir Peckovic im Donawitzer Tor seine Mannschaft im Spiel: Er pariert einen Elfer von Bauernhofer, sonst wäre man wohl schon viel früher auf die Verliererstraße abgebogen. Auf der anderen Seite macht es Martin Petkov besser, nach Foul an ihm im Strafraum verwertet er seinen Elfer zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gibt es diesen einen kurzen Moment, in dem dieses Spiel auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können: Lukas Tomic setzt ein Zuspiel von Kabashaj an die linke Stange, anstatt ins Tor. In der Schlussphase erhöht Pöllau den Druck, dem die Donawitzer letztlich nicht standhalten können. Das 1:2 fällt in der 86. Minute (Schuss von Lepen), nur etwa eine Minute später kommt es noch schlimmer: Völlig unbedrängt rutscht Pagger im Strafraum aus und nimmt dabei den Ball mit der Hand mit, der Schiri zeigt zum insgesamt dritten Mal an dem Abend auf den Elferpunkt. Diesmal trifft Pöllau (Leskovar über die Innenstange), das Spiel ist nun scheinbar entschieden. Einen kurzen Hoffnungsschimmer erleben die etwa 350 Besucher noch: Tomic schiesst unmittelbar nach dem Anstoß mit der Ferse den Anschlusstreffer zum 2:3. Da dieses Spiel aber kein Märchen ist, gibt es auch kein Happy End – im Gegenteil, den letzten Konter schließen die Gäste erfolgreich zum 2:4-Endstand ab. Der DSV Leoben ist nach diesem Abend am Boden, zwei Mal hintereinander gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf zu verlieren, muss erst einmal verdaut werden…

Bravo Adnan Peckovic (hier beim gehaltenen Elfer)! Zwar hat er vier Tore bekommen, dennoch eine überdurchschnittlich gute Leistung!

Beim DSV Leoben wird gegenüber dem letzten Spiel in Kapfenberg umgestellt – Jürgen Prutsch sowie Matthias Waldhuber kehren nach überstandener Verletzungspause wieder in der Startformation, dazu ist Kevin Kutlesa von Beginn weg in der Außenverteidigung im Einsatz. Das gegenseitige Abtasten wird von einzelnen Halbchancen unterbrochen, nach einem Tomic-Vorstoß kommt Petkov im Strafraum nicht zum Abschluss, einen ersten Schuss von Pagger kann der Pöllauer Tormann Miljkovic aus der kurzen Ecke holen. Ansonst sehen die Zuseher bei bestem Fußballwetter viele Leerläufe, vor allem die Passqualität in den allermeisten Fällen sowie ungewohnt viel Annahmefehler bremsen den Donawitzer Spielaufbau.

In der 18. Minute kann sich Peckovic im Leobener Tor erstmals in Szene setzen – nach einem Spaziergang von Gschiel in den Donawitzer Strafraum kann unser Tormann einen ersten gefährlichen Schuss von Rieger aus kurzer Distanz bravourös abwehren. Pöllau bleibt nun aber am Drücker, bekommt einen unnötig scheinenden Eckball zugesprochen, aus dem der Führungstreffer entsteht. Der Ball kommt hoch zur Mitte, dort löst sich Matthias Deibel und setzt per Kopf den Ball zum 0:1 in die Ecke. So frei zum Kopfball darf man niemand ran lassen, das wird natürlich prompt bestraft. Der DSV Leoben kommt nach ein paar Minuten Schockstarre zu einem ansehnlichen Abschluss – Damis gewinnt nach einem Eckball das Duell um den zweiten Ball, serviert dabei per Kopf den Ball ideal zu dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Rinner – sein Rückzieher gelingt gut, Miljkovic ist aber besser und fängt den Ball.

Gleich im Anschluß daran, sorgt ein individueller Fehler für unnötige Gefahr. Der Ball wird hinten verloren, Kitting-Muhr ist Profiteur davon und zieht in den Strafraum. Grgic kann den Pöllauer zwar einholen, ist dabei aber zu forsch und unvorsichtig. Kitting-Muhr  geht zu Boden, Schiedsrichter Can entscheidet richtigerweise auf Elfmeter. Zum Glück ist auf Peckovic Verlass – er errät die Ecke und bleibt im Duell mit Bauernhofer Sieger – es ist bereits sein zweiter gehaltener Elfmeter im Frühjahr!

Die Donawitzer bleiben zwar bis zur Pause bemüht, aber in der Ausführung der Angriffe einfach zu ideen- und harmlos. Über die Seiten gelingt nur einmal etwas. Waldhuber setzt sich an der Linie durch, spielt den Ball zur Mitte Richtung Petkov und der wird im Strafraum von Gschiel gelegt – Referee Can ist sich zum zweiten Mal sicher und entscheidet auf Elfmeter für Leoben. Der gefoulte Kapitän übernimmt die Verantwortung (er hat im Frühjahr schon einen Elfer verschossen), macht diesmal alles richtig und gleicht aus. Bei dem Zwischenstand von 1:1 werden die Seiten gewechselt, die zweite Halbzeit beginnt völlig offen, daher lebt die Chance auf die so bitter nötigen drei Punkte!

Nach vier Spielen verletzungsbedingter Pause wieder dabei: Jürgen Prutsch!

Der DSV Leoben hat in den ersten 20 Minuten dieser zweiten Halbzeit die beste Phase. Nach einem Pagger-Eckball steigen von allen Spielern im Strafraum nur Rinner und Tomic hoch, Tomic (völlig unbedrängt) trifft den Ball nicht optimal und scheitert aus kurzer Distanz per Kopf. Das ist eben der feine Unterschied – Pöllau macht aus einer beinahe identen Situation das Tor, der DSV eben nicht. Der Wille in diesem Spiel zu gewinnen mag vorhanden sein, aber die Fehlerquote im Spielaufbau bleibt erschreckend hoch, die Anfälligkeit sich einen Konter einzufangen steigt.  Und dann die 60. Minute. Der eben eingewechselte Kabashaj (Waldhuber muss neuerlich verletzt raus) zirkelt den Ball zur Mitte auf Tomic, der auch sofort abzieht. Der Ball landet an der linken Stange, anstatt im Tor, die nächste Chance zur Führung vergeben. Nach einem guten Schuss muss auch Jürgen Prutsch das Feld verlassen, für ihn kommt Tim Heinemann.

Das Unheil beginnt Mitte zweiter Halbzeit, nach einem guten Schuss von Lepen, der nur knapp über die Querlatte streift. Pöllau ist nun deutlich spritziger als unsere Mannschaft, ausgestattet mit einigen sehr quirligen, durchsetzungsstarken Spielern, verlagern sie das Geschehen mehr und mehr in die Donawitzer Hälfte. Zum denkungünstigsten Zeitpunkt (der Druck der Gäste steigt) verletzt sich Rinner unglücklich, somit wird die Innenverteidigung zum Problemfall. Trainer Kalander bringt Christoph Hubmann für Rinner, der nun auf einer Position spielen muss, die einfach nicht massgeschneidert für ihn ist. Während Tomic mit einem gut angetragenen Flachschuss auf der einen Seite scheitert, ist es auf der anderen Seite abermals Peckovic, der mit einem Traumreflex ein Gegentor verhindert: Kitting-Muhr setzt sich auf der Seite durch, spielt vor das Tor, dort zieht Rieger vom Fünfer ab, doch Peckovic kann abwehren.

Aus, alles vorbei! Der 2:4-Endstand!

In der 86. Minute gelingt dann doch der zweite Pöllauer Treffer. Nach einem Zuspiel vom eingewechselten Leskovar kann Lepen links im Strafraum den Ball annehmen, sein platzierter Schuss passt ins Eck, diesmal kann auch Peckovic nicht mehr helfen. Nun liegen die Nerven blank. Nächste Aktion von Pöllau, die nun natürlich beim Donawitzer „Hopp-oder Trop-Spiel“, jeden Platz der Welt haben: Kitting-Muhr wird auf die Reise Richtung Strafraum geschickt, doch Matthias Pagger kann ihm mit gutem Einsatz den Ball vom Fuß nehmen. Der Ball läuft Richtung Toroutlinie, Pagger will ihn vor der Linie aufhalten, stürzt dabei und nimmt den Ball mit der Hand mit. Der wohl unnötigste Elfmeter, den man sich vorstellen kann, der dritte in diesem Spiel, wird Pöllau in der 88. Minute zugesprochen. Leskovar trifft über die Innenstange zum 1:3, das Spiel damit entschieden. Dachte man zumindest, denn unmittelbar nach dem Anstoß bringt Kabashaj den Ball zur Mitte, diesmal trifft Tomic, noch dazu sehr schön, mit der Ferse zum 2:3 (89.).

Drei Minuten Nachspielzeit, der Strohhalm, an dem sich Alle klammerten, war noch nicht abgebrochen. Das passierte erst in der 91. Minute. Die hinten völlig offenen Donawitzer laufen in einen Konter – Kitting-Muhr zu Leskovar und der zu Lepen – und schon steht es 2:4. Der Schiedsrichter beendet daraufhin die Donawitzer Tragödie, fassungslos bleiben die Spieler, Betreuer und Zuseher aufgrund dieses Trauerspieles zurück. Tabellenletzter der Landesliga, das macht sprachlos! Wie man da raus kommt? Keine Ahnung, das müssen andere wissen…

Links: StFV, Pöllau, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Rinner (G, 70. Hubmann, G), Kutlesa K., Pagger, Tomic (T), Grgic (G), Schranz, Waldhuber (58. Kabashaj), Damis, Prutsch (65. Heinemann), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Pachner.

Vielen Dank an Peter Moizi von den Comedy-Hirten!

Die vierzehntägigen Grußworte, die uns dankenswerterweise Erwin Kollmann organisiert, stammen vor dem Spiel gegen Pöllau von einem prominenten DSV-Fan! Peter Moizi bekannt als die Stimme von Herbert Prohaska, Marco Arnautovic oder Andreas Herzog von den Comedy-Hirten drückt dem DSV Leoben verbal die Daumen. Hoffentlich hilft es, wir brauchen jede Unterstützung im so entscheidenden Duell. Vielen Dank an Peter Moizi!

Klick aufs Bild!

Peter Moizi, geboren 1973 in der Steiermark arbeitet als Sportredakteur bei der Kronenzeitung. Für die meisten ist er aber bakannt durch seine Parodien im Ö3-Wecker – genial sind neben den Fußballern auch Alexander Wurz oder Wolfgang Ambros. Mit den Comedy-Hirten (Herbert Haider, Rolf Lehmann und Christian Schwab) ist er nächste Woche in unserer Gegend – am FR 27.04., 20:00 Uhr in Spielberg (Termine). Vielleicht schaffen Sie es, ein lustiger Abend ist garantiert!

Kellerduell gegen Pöllau: Nur ein Sieg zählt!

Landesliga, 22. Runde, FR 20.04.18, 19:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : TSV Pöllau, Schiedsrichterteam (Gruppe West, vorl.): Can Cetin, Michael Spörk, Klaus Brunner.

Knapper Sieg im einzigen Heimspiel gegen Pöllau: Freude nach dem 2:1!

Nach der bitteren 2:3-Niederlage von Kapfenberg steigt der Druck auf den DSV Leoben. Da die unmittelbaren Konkurrenten Trofaiach, KSV Amateure und der TSV Pöllau ihre Spiele gewinnen konnten, war die vergangene Runde so richtig zum Vergessen. Jammern nützt aber nichts, neun Runden vor Saisonende zählen nur noch Ergebnisse und Taten. Und so eine Tat wäre natürlich der „Pflichtsieg“ gegen Pöllau am Freitag. Selbstverständlich ist das zumindest in dreifach Hinsicht schwer: Zum Einen hat sich Pöllau im Winter gut verstärkt, ist um zumindest eine Klasse stärker als noch im Herbst, zum Anderen sprechen die bisherigen Ergebnisse im Frühjahr auch nicht gerade für den DSV Leoben. Und dann kommt noch zur hohen Erwartungshaltung das große Zittern dazu, dieses Spiel gewinnen zu müssen. Einfach sieht anders aus, aber so ist nun einmal die Situation beim DSV Leoben – da müssen wir durch, auf Schwächen anderer zu Hoffen oder an ein Wunder (Ligareform) zu glauben wird nicht reichen. Erklärungsversuche, warum man da unten einfach nicht rauskommt, gab es bereits genügend, das will ich mir und allen anderen ersparen, letztlich liegt es aber an der Verantwortung jedes Einzelnen, da endlich rauszukommen. Was kann jeder einzelne besser machen, wie kann ich mich und die anderen besser motivieren, wie schaffe ich es von der ersten bis zur letzten Minute die Konzentration hoch zu halten, usw.usw. Jetzt muss das Letzte rausgekitzelt werden – sonst wird das Nichts.

Ein Bild aus besseren Tagen: Der DSV Leoben siegt in Pöllau 5:0, am Ball Giermair (verletzt), dahinter Füzfa (in Ungarn) und Hofer (verletzt).

Mit dem TSV Pöllau kommt das sechstbeste Frühjahrsteam ins Donawitzer Stadion. Von den sechs Spielen siegte die von Roland Spreitzer betreute Mannschaft drei Mal (2:0 gg. Lebring, 4:0 gg. die KSV Amateure und zuletzt 2:0 gg. Fürstenfeld). Zum Unentschieden in Bad Radkersburg (0:0) kommen noch zwei Niederlagen (GAK 0:3 und ein 0:1 in Heiligenkreuz) dazu. Bis auf die beiden verlorenen Spiele, konnte Tormann Miljkovic und seine Abwehr vier Mal Zu-Null spielen, ein starker Wert für einen Tabellenletzten. Auswärts ist man im Jahr 2018 nach den beiden Spielen in Heiligenkreuz und Bad Radkersburg noch torlos. Die angesprochenen Neuzugänge (von fünf sind vier Slowenen dabei) machen im Frühjahr den Unterschied aus: Heiko Rieger traf wie auch Zan Horvat bereits drei Mal, Jernej Leskevor war zwei Mal erfolgreich. Dazu sind mit Nejc Gabrsek und Jure Spiler noch zwei  zusätzliche, wichtige Stammspieler geholt worden – Pöllau daher mit der Mannschaft aus dem Herbst nicht mehr vergleichbar.

Direkte Duelle: Drei Mal gab es dieses Duell insgesamt, im Herbst gab es ein 1:1 Unentschieden, beide Spiele in der voran gegangenen Saison, entschied der DSV Leoben für sich. 08.09.17 PÖL – DSV 1:1 (0:1), 18.03.17 DSV – PÖL 2:1 (0:0), 05.08.16 PÖL – DSV 0:5 (0:2).

Gesperrt: Beim DSV Leoben ist mit Kevin Briza ein Spieler gesperrt. Die fünfte Gelbe Karte holte er sich im Gebietsligaduell, die Sperre zählt für den 16-jährigen, der in der ersten Hälfte in Kapfenberg spielte, auch für die Landesliga. Gefährdet sind gleich mehrere Spieler: Mario Giermair Christoph Hubmann, Mario Kosche und Martin Petkov haben vier Mal Gelb gesehen, Meriton Kabashaj bereits acht Mal – jede weitere Karte würde eine Sperre beim nächsten Spiel bedeuten. Bei Pöllau ist niemand gesperrt.

Torschützen: Pöllau (15:41) Die Neuen sind nach wenigen Runden schon vorne – Horvat, Rieger (3), Leskovar, Bauernhofer, Kraussler (2). DSV Leoben (31:49) Martin Petkov und Lukas Tomic (je 6), Mario Giermair (4), Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj (je 3), Brajan Grgic,  Christoph Hubmann und Matthias Pagger (je 2), Matthias Waldhuber, Tim Heinemann  und Alexander Hofer (1).

Alle Spiele der 22. Runde in der steirischen Landesliga:

FR 20.04., 19:00. DSV Leoben : Pöllau, Fürstenfeld : Heiligenkreuz, Liezen : Lebring, Voitsberg : Mettersdorf, Wildon : Bad Radkersburg. SA 21.04., 14:00. Trofaiach : KSV Amateure. 18:30. GAK : Gnas. 19:00. St. Anna : Bruck/Mur.

DSV Juniors:

Die siegreichen DSV Juniors treten diesmal Auswärts an. Beim Tabellenvierten aus Oberaich wird es am Samstag, 21.04. ab 16:00 Uhr erstmals etwas knackiger, den Juniors, die alle drei bisherigen Spiele souverän gewonnen haben, ist aber auch dort ein Sieg zuzutrauen. Das nächste Juniors-Heimspiel ist dann kommenden Samstag, 28.4. um 17:00 Uhr gegen Mautern.

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 20.04., 19:00. Landesliga. DSV Leoben : TSV Pöllau, Stadion Donawitz.

SA 21.04., 13:00. U 12. SG Mariazellerland : DSV Leoben, Sportanlage Mariazell.

SA 21.04., 14:45. U 16. Team Five/Pernegg : DSV Leoben, Sportplatz Pernegg.

SA 21.04, 16:00. Gebietsliga Mürz. SV Oberaich : DSV Juniors, Sportanlage Oberaich.

SO 22.04., ab 10:00 Uhr U 7 Turnier in Kapfenberg (Franz-Fekete-Stadion, Kunstrasen) mit NWM Kapfenberg, DSV Leoben und SG Trofaiach.

SO 22.04., 14:00. U 14. DSV Leoben : SG Stanz, Stadion Donawitz.

GEBIETSLIGA: Die DSV Juniors gegen Mariazell weiter auf der Siegerstraße!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 14. Runde, SO 15.04.18, 16:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : UFC Mariazell 4:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Jan Makotschnig (12.), 2:0 Patrik Kutlesa (14.), 3:0 Heiko Machacek (52.), 4:0 Kevin Briza (65.). Schiedsrichter Markus Pöllabauer.

Mariazell war für diese DSV Juniors kein Stolperstein. Von Beginn weg setzt unsere Mannschaft die Herrschaften vom Wallfahrtsort unter Druck, lässt Ball und Gegner laufen – die Tore zeichneten sich förmlich ab. Beim 1:0 setzt sich zentral Briza schön durch, das Abspiel verwertet Jan Makotschnig zum 1:0. Nur kurz darauf ist Luca Makotschnig der Assistgeber, an der zweiten Stange verwertet Patrik Kutlesa zum 2:0. Vor der Pause leisten sich die DSV Juniors den Luxus eines verschossenen Elfmeters, Heiko Machacek scheitert am gegnerischen Tormann. Machacek macht aber dennoch sein Tor: Nach schöner Hereingabe von Jan Makotschnig verwertet er ganz trocken zum 3:0. Und den Schlußpunkt in der einseitigen Begegnung setzt Kevin Briza, der wohl die schönste Aktion über mehrere Station mustergültig abschließt. Ein völlig verdienter Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung geht, zu jeder Zeit des Spieles kontrollierten die DSV Juniors den Gegner und auch das Tempo, das beliebig rauf und runtergefahren werden konnte. Dritter Sieg im dritten Spiel, nach der Niederlage der KM I vom gleichen Tag, sind die Juniors wie Balsam auf die angeschlagenen Donawitzer Seele!

Marko Horvat, der zuletzt pausieren musste, ersetzt den kranken Florian Hoffellner, ansonst vertraut Trainer Jürgen Kogler auf seine zuletzt erfolgreiche Mannschaft. Und die Burschen zeigen von Beginn weg, dass auch der Tabellennachzügler Mariazell keine Gefahr bedeuten wird. Wie schon in Proleb ist Luca Makotschnig auf seiner Seite kaum zu Halten, die erste Flanke kommt zur Mitte, den Abpraller jagt Moritz über das Tor. Nach acht Minuten Dauerdruck setzt Jan Makotschnig eine Machacek-Hereingabe an die Querlatte, den Abpraller kann niemand über die Linie befördern. In dieser Tonart geht es weiter: Robert Pachner erkämpft sich im Mittelfeld den Ball spielt ab auf Kutlesa, der den Ball ideal Kevin Briza in den Lauf spielt. Selbstlos legt Briza vor dem Tormann zur Seite, wo Jan Makotschnig nur mehr den Fuß hinhalten muß – die DSV Juniors führen mit 1:0!

Wieder ein gelungener Auftritt: Luca Makotschnig!

Mit einer schönen Aktion Pachner – Makotschnig – Makotschnig geht es weiter, Luca zirkelt zur Mitte, vor Kutlesa kann ein Verteidiger zur Ecke klären. Diese Eck bringt Machacek zur Mitte, den Kopfball von Horvat kann abermals ein Verteidiger vor der Linie rausbefördern, doch der Ball bleibt heiß. Über Sencar kommt das Spielgerät zu Luca Makotschnig, der volley Richtung zweiter Stange flankt – mit irgedeinem Körperteil (Oberschenkel, Knie?) ist Patrik Kutlesa zur Stelle und versenkt, nur halbherzig bedrängt von einem zögerlichen Maraizeller, den Ball zum 2:0 über die Linie.

Nach einer unüberlegten Aktion sieht Kevin Briza als einer von zwei Juniors die Gelbe Karte, für ihn bitter, da er am kommenden Wochenende gesperrt ist (5. Gelbe Karte). Das erste Mal muss Tormann Ebner, an dem für ihn sehr ruhigen Nachmittag, nach einem Freistoßball eingreifen – er faustet ins Torout. Die Musik spielt aber auf der anderen Seite. Der Reihe nach schießen Machacek, Jan Makotschnig und Briza auf das gegnerische Tor, auch ein „Beinhe-Eigentor-Versuch“ ist dabei, richtig gefährlich wird es erst wieder in der 41. Minute. Nach einem geblockten Makotschnig-Schuss gelangt Machacek zum Ball, der von einem Mariazeller im Strafraum umgerempelt wird. Schiedsrichter Pöllabauer zeigt auf den Elfmeterpunkt, der Gefoulte versucht sich selbst als Schütze. Keine gute Idee in diesem Moment, Machaceks Schuss fällt zu schwach und zentral aus, der Tormann kann ihn problemlos runterpflücken.

Eine Chance haben die Juniors noch vor der Pause – eine Präzisionsflanke von Luca auf Jan Makotschnig kommt perfekt, diesmal scheitert der große Bruder per Kopf denkbar knapp. Mit dem Regen beginnt die Pause, der Regen ist aber nett, bei Wiederanpfiff ist es wieder verschwunden.

Erzielte das 3:0 – Heiko Machacek!

Die Mariazeller können sich auch in der zweiten Spielhälfte aus der Umklammerung nicht befreien. Vorne geht gar nichts, zu zweikampfstark sind Pachner und Moritz auf den Seiten, durch die Mitte enden die Angriffsversuche zumeist schon vor Kutlesa Kevin und Horvat. Die Juniors spulen ihr Programm weiter ab, versuchen ein ums andere Mal die Lücke in der personell starken Abwehr zu finden. Einen Kopfball von Patrik Kutlesa kann der Tormann ins Torout befördern, auch nach dem Eckball ist Wolf im Mariazeller Tor gefordert, per Faustabwehr ist er zur Stelle, kurz darauf kann er auch einen Makotschnig-Freistoß zur Ecke abwehren. In der 53. Minute ist aber auch Wolf machtlos. Eine Bilderbuchaktion von ganz hinten führt zum dritten Treffer: Pachner auf Makotschnig L., der zu Horvat abtropfen lässt. Horvat spielt perfekt zum davon ziehenden Makotschnig L., der sieht seinen Bruder starten. Jan Makotschnig bringt den Ball zur Mitte und etwa vom Elfer, von wo er kurz zuvor noch gescheitert war, trifft Heiko Machacek zum 3:0 ins linke Eck. Ein wirklich sehenswerter, erfolgreicher Angriff!

Für Machacek (und kurz darauf Kevin Kutlesa, an ihrer Stelle spielen Schweighart und Haider) war es das, die Dusche wartet, für die Anderen geht es munter weiter. Ein schönes Tor sehen die wenigen Zuseher im Donawitzer Stadion noch:  Wieder beginnt alles ganz hinten. Wieder über die rechte Seite, diesmal sind nacheinander Pachner, Haider und Briza am Ball ehe er raus zu Luca Makotschnig gespielt wird. Die Hereingabe überspringt Haider, dahinter ist Briza völlig frei und macht mit dem 4:0 den Deckel drauf. Danach werden die Angriffe zurückgefahren, schließlich kommt auch Mraiazell auch zu einem Torschuss, Ebner wehrt einen Mandl-Schuss ab. Das war es dann aber auch schon, die DSV Juniors, die das Spiel zu zehnt beenden (Nach dem dritten Wechsel erleidet Luca Makotschnig Krämpfe und kann nicht mehr weitermachen) siegen glatt mit 4:0, zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass das kein Sieg werden würde. Bravo Juniors, nur weiter so! Nächste Woche, am Samstag, 21.4., 16:00 Uhr geht es in Oberaich weiter.

Kaum vom Ball zu trennen: Oliver Sencar!

Links: StFV, Mariazell, Ligaportal

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz, Pachner, Kutlesa P. (G,T, 73. Djak), Sencar, Machacek (T, 55. Schweighart), Makotschnig J.(T), Makotschnig L., Horvat, Kutlesa K. (63. Haider). Ersatz: Asil, Willgruber.

Selbstfaller in Kapfenberg: Der DSV Leoben verliert trotz Aufholjagd mit 2:3 (0:3)!

Landesliga, 21. Runde, SO 15.04.18, 10:30 Kapfenberg Kunstrasen. KSV Amateure : DSV Leoben 3:2 (3:0). Torfolge: 1:0 Eloshvili (1.), 2:0 Weinberger (12.), 3:0 Eloshvili (45.), 3:1 Grgic (63.), 3:2 Tomic (74.). Schiedsrichterteam Semler, Steindl, Kudic.

Das Trainerdebut von Helmut Kalander beim DSV Leoben ist leider daneben gegangen. An ihm ist es aber nicht gelegen, dass man keine Punkte aus Kapfenberg mitgenommen hat. Wenn man, wie der DSV Leoben, vor der Pause solche Gegentore bekommt, darf man sich nicht wundern, wenn der Sturmlauf in der zweiten Spielhälfte letztlich unbelohnt bleibt. Mit dem ersten Angriff gehen die Kapfenberger Amateure in Führung: Seitenwechsel – Flanke – Kopfball – Tor durch Eloshvili. Auch danach wirken die Hausherren auf dem rutschigen Kunstrasenboden spritziger und technisch versierter. Das 2:0 nach 12 Minuten entspringt einem Fehler in der Donawitzer Abwehr, der Ball wird verstolpert, Weinberger trifft mit seinem Schuss ins lange Eck. Danach erst fangen sich die Donawitzer, wenn gleich vor der Pause kaum Zwingendes entsteht. Mit dem Pausenpfiff gelingt den KSV Amateuren noch das 3:0: Laut Schiedsrichter ist ein weiter Ball nicht im Torout, die Flanke kommt zur Mitte und Eloshvili macht mit seinem zweiten Tor das 3:0. Im zweiten Spielabschnitt riskieren die Donawitzer Alles, müssen dabei einige brenzlige Konterangriffe überstehen. Doch nun funktioniert des öfteren der Spielaufbau, erste gefährliche Aktionen vor dem Kapfenberger Tor entstehen. Nach einem Eckball bringt Grgic den Ball, der zuvor schon heiß war, irgendwie über die Linie – mit dem 1:3 setzen die Donawitzer Alles auf eine Karte. In der 74. Minute gelingt Tomic aus kurzer Distanz ein Abstaubertor (Pagger-Schuss), genügend Zeit noch um die Aufholjagd erfolgreich zu beenden. Doch sowohl Tomic, Damis, Makotschnig und in der letzten Aktion wieder Tomic vergeben ihre guten Möglichkeiten, somit bleibt es bei der knappen 2:3-Niederlage: Eine wichtige Gelegenheit im Abstiegskampf gegen einen Konkurrenten vertan…

Zu einfach: Nach einer Minute 0:1…

Der neue Trainer Kalander musste, wie schon sein Kurzzeitvorgänger Jantschgi auch, auf Heinemann, Waldhuber und Prutsch verzichten, dazu fehlte auch noch der zuletzt gut spielende Kosche – wieder einmal konnte man beim DSV Leoben nicht aus dem Vollen Schöpfen.

Das Spiel auf dem gut gespritzten und daher rutschigen Kapfenberger Kunstrasen, einem wahrhaft gewöhnungsbedürftigen Terrain, beginnt, wie man es sich nicht vorstellt. Erster Angriff, erstes Gegentor. Ein weiter Wechselpass erreicht den flinken Maier, der sich auf seiner linken Seite den Ball mitnehmen kann – er flankt zur Mitte und dort nickt Eloshvili an Peckovic vorbei zum 1:0 mit dem Kopf ein. Da waren unsere Jungs kollektiv noch nicht munter genug, denn so einfach darf das bitte nicht gehen. Die jungen Kapfenberger bleiben bissig, aufgrund ihres Laufpensums und der allgemein guten Techhnik, stets gefährlich. Während sich unsere Mannschaft nur langsam auf die Bedingungen einstellen kann (Pagger-Schuss von der Seite den Goalie Zocher im Nachfassen pariert), zeigen die KSV Amateure wie man spielen muss. Zu lässig wird mit einem Ball am eigenen Strafraum agiert, ansttat zu klären, lässt man sich die Kugel abluchsen – Weinberger sagt Danke und schließt mit dem 2:0 in die Ecke ab. 12 Minuten gespielt und 0:2 zurück, unglaublich.

Jetzt erst erkennen unsere Jungs den Ernst der Lage und verschärfen den Einsatz (Gelb Rinner und Pagger) und das Tempo nach vorne. Die Kapfenberger stehen hinten aber vor der Pause gut, zumeist ist es Matthias Pagger, der sich durchsetzen kann. Entweder kommen aber seine Flanken (19. min, Stanglpass hat Goalie, 38. min wieder kommt der Stangler nicht)  zu ungenau oder er wird gelegt, dann sind es Freistöße, (Pagger Direktversuch, später Hubmann Richtung Tomic), die noch nicht wirklich genau genug kommen. Einige Missverständnisse (Laufwege stimmen oftmals nicht), verlorene Bälle in der Vorwärtsbewegung – und schon wird es mühsam.  Die KSV Amateure haben in Summe wenig Probleme den Vorsprung in die Pause zu spielen, profitieren dann sogar noch von einem Black-Out. In der 45. Minute gelangt ein Ball scheinbar zu weit für Maier, der – und da sind sich Alle einig – bringt den Ball bereits hinter der Linie trotzdem zur Mitte, wo Eloshvili wuchtig zum 3:0 einnetzt. Unsere Spieler sind natürlich aufgebracht (Peckovic sieht Gelb), ärgern sich zu Recht, das nützt aber nichts, mit 3:0 geht es scheinbar aussichtslos in die Pause.

Endlich nach dem 1:3 durch Grgic der Beginn der Aufholjagd…

Trainer Kalander bringt statt Briza nun Kutlesa ins Spiel, ordert Grgic weiter nach vorne – das und der nun starke Wille, in diesem Spiel doch noch etwas zu Holen, scheinen erfolgversprechend. Die Seiten werden weiterhin rauf und runter gelaufen, die Donawitzer drücken mächtig aufs Tempo. Während sich die Amateure rein auf eine (keinesfalls ungefährliche: Schuss von Maier ins Außennetz) Kontertaktik verlegen, laufen die Donawitzer ein ums andere Mal vergeblich an. Flanken von Schranz (Richtung Tomic) und Pagger (zu weit) bringen keine unmittelbare Gefahr, ein Schuss von Tomic kann von Thurner vor der Linie gerettet werden – ehe es doch einmal klappt. Pagger flankt zur Mitte, Petkov richtet sich am Fünfer den Ball her, scheitert aber am Tormann! Diesmal haben die Donawitzer aber Glück, der Abpraller springt zu Grgic, der einfach draufhaut und den Ball zum 1:3 ins Eck netzt.

Das Spiel nimmt nun Fahrt auf. Sowohl die KSV Amateure (wollen Vorentscheidung) als auch die Donawitzer kämpfen um jeden Ball. Grgic klärt nach einem guten Eckball, auf der anderen Seite kommt eine Pagger-Flanke knapp nicht zum freien Tomic! Ein guter, gar nicht scharfer, flacher Schuss von Petkov streift nur um Zentimeter an der Stange vorbei (gute Vorarbeit Tomic), während sich der Kapfenberger Horvat wieder auf der anderen Seite durchtankt, Weinberger scheitert knapp.

Und dann wieder die Donawitzer. Ein weiterer Pagger-Schuss kann von Zocher nur kurz abgewehrt werden, Tomic ist zur Stelle und staubt aus kurzer Distanz zum 2:3 ab. So spielt man Angriffe: Wenn der erste Versuch nicht klappt, dann eben der zweite! In der Schlussphase wiederum, gelingt den Donawitzern trotz mehrfacher Versuche, der Ausgleich nicht. Ob Petkov knapp im Abseits (wäre Auf und Davon!), Hubmann im Strafraum attackiert wird (war wohl zu wenig für einen Elfer) oder ob der mit nach vorne gerückte Damis mit seinem Kopfball scheitert – es will nicht sein. Während Felsner den Matchball auf der Kapfenberger Seite vergibt, kommt der eingewechselte Makotschnig zuerst zu einer schönen Flanke (Tomic knapp nicht dran) und dann zum Schuss (zuvor Tormann-Faustabwehr), scheitert aber. In der letzten Minute, die letzte Chance. Grgic bringt den Ball vors Tor, plötzlich ist sie da, die Schussmöglichkeit für Tomic im Strafraum – der verzieht aber, es bleibt beim 2:3.

…doch mehr als zum 2:3 durch Tomic reicht es nicht, der DSV verliert in Kapfenberg!

Ganz bittere Niederlage, nicht nur weil völlig unnötig, sondern auch weil die Konkurrenz uns nun überholt hat. Wie auch immer, gegen Pöllau muss nächste Woche ein Sieg her, sonst schaut es ganz finster aus…

Links: StFV, Kapfenberg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic (G), Kabashaj (G), Rinner (G), Pagger (G), Hubmann (G, 82. Makotschnig)Tomic (T), Grgic (T), Schranz, Damis, Petkov, Briza (46. Kutlesa K.). Ersatz: Ebner, Kutlesa P., Pachner.

DSV U 12 Neu siegt im Stadtderby!

Mur-Mürz U 12, 2. Runde. SA 14.04.18, 13:00, Stadion Donawitz, Jugendfeld. DSV Leoben : SV Hinterberg B 5:1 (2:0). Schiedsrichter Sead Peckovic.

Bravo U 12! Damit haben auch nicht alle gerechnet, dass man gegen Hinterberg so klar gewinnt! Im Winter haben doch einige Spieler den Verein verlassen, man war gar nicht sicher ob man die U 12 weiter halten würde können – doch dann sind zum Glück zahlreiche Burschen aus St. Stefan zu uns nach Donawitz gekommen. Und dass man in St. Stefan Fußball spielen kann, das haben die neuen Donawitzer eindrucksvoll bewiesen. Die Mischung stimmt, die Leistung war sehr ansprechend und die Tore waren sehenswert – das macht ganz eindeutig Lust auf mehr – Gratulation an Trainer Michael Brandner und Mannschaft

Link StFV

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook