Meisterschaft

Nach 1:2 in St. Anna beendet der DSV Leoben die Saison am 12. Tabellenplatz!

Landesliga, 30. Runde, FR, 08.06.18, 19:00 Stahlbau Müller Arena, 250. USV St. Anna a. Aigen : DSV Leoben 2:1 (0:0). Torfolge; 1:0 Pfeifer (61.), 1:1 Tomic (76.), 2:1 Dexer (79.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Mag. Schenke, MBA Hofer.

In der letzten Runde muss sich der DSV Leoben in St. Anna am Aigen mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. In diesem Spiel ging es um nichts Wesentliches mehr, der DSV Leoben beendet die Meisterschaft letztendlich an der 12. Stelle. Die letzte Entscheidung in der Liga ist in Liezen gefallen: Nach einer 1:3-Niederlage gegen Wildon muss die von Jürgen Auffinger betreute Mannschaft, der SC Liezen, in die Relegation, wo Kindberg/Mürzhofen wartet. Während sich der GAK über den Meistertitel freuen darf, muß neben den KSV Amateuren auch der FC Trofaiach zurück in die Oberliga. In St. Anna sahen die 250 Zuseher ein durchaus unterhaltsames Spiel, wobei es vor der Pause noch nicht mit dem Toreschießen klappen sollte. Nach dem Seitenwechsel bringt Pfeifer die Heimmannschaft in Führung, die Donawitzer, die unbedingt zum Abschluß zumindest einen Punkt mitnehemen wollten, kamen durch Lukas Tomic´ 12. Saisontreffer zum durchaus verdienten Ausgleich. Da aber kurz darauf, nach einem individuellen Fehler, Dexer auf 2:1 stellen konnte und danach der Ball nicht mehr ins Tor wollte, blieb es in St. Anna auch im vierten Anlauf bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von Edi Lieber bei starkem Regen, begleitet durch gespenstisch schöne Blitze, zu einer Jause in einer Buschenschank eingeladen – Vielen Dank dafür! Nun beginnt also die kurze Sommerpause, man darf schon gespannt sein, welche Kaderveränderungen in den nächsten Wochen durchgeführt werden, wir werden jedenfalls darüber berichten!

Bester Donawitzer Torschütze: Lukas Tomic, 12 Saisontreffer!

Das letzte Aufgebot des DSV Leoben machte sich auf den weiten Weg zum Tabellenzweiten nach St. Anna. Nicht dabei waren Tim Heinemann, Mario Kosche, Mark Schranz, Bernhard Rinner, Alexander Maier und Mario Giermair – das führte dazu, dass Robert Pachner zu seinem ersten (sehr gelungener Auftritt, da viele gewonnene Zweikämpfe) Einsatz über die volle Distanz kam und auch Alexander Hofer (nach seinem ersten Kurzeinsatz gegen Voitsberg) von Beginn an mit dabei war. In der Anfangsphase sind die Donawitzer spielbestimmend. Im Mittelfeld wird fleissig gearbeitet, gut verschoben, dadaurch die Bälle gewonnen. Auf den Seiten werden Waldhuber und Pagger gesucht (und gefunden), vorerst entsteht daraus aber noch nichts Zwingendes. Im letzten Moment werden die an den Außenbahnen Angespielten immer irgendwie abgefangen oder an der Flanke gehindert. Mit dem ersten Angriff der Heimmannschaft, wacht St. Anna auf. Nach einem im Spielaufbau verloren gegeangenen Ball, kommt Lackner von der rechten Seite zum Torschuss (ins kurze Eck), den Peckovic zu ihm zurück abwehrt. Der zweite Versuch ist eine Flanke zur Mitte, die Pfeifer per Kopf nicht im Tor unterbringt, wieder hat Peckovic seine Hände im Spiel.

Nun entsteht das eigentlich erwartete Spiel. St. Anna übernimmt das Mittelfeld und wird immer dann gefährlich, wenn schnell und direkt gespielt wird – das wiederum gelingt aber nur zum Teil. Die Donawitzer Abwehr agiert großteils sehr aufmerksam, kann Flanken und Schüsse aus dem Gefahrenbereich mit viel Aufwand unterbinden, Eckbälle und Distanzschüsse bleiben eher harmlos ausgeführt. Ein Kopfball von Balazic (nicht fest genug) ist die beste Möglichkeit, Peckovic dabei aber ohne Probleme und kurz vor dem Seitenwechsel vergibt Dugolin einen gelungenen Distanzschuss.

Chancen sind vor der Pause eher Mangelware, wenn, dann aber doch eher für die Donawitzer. Hubmann versucht es mit einem hohen Freistoßball in den Strafraum, der fällt auch gut aus – der Ball geht durch, Petkov kommt unmittelbar vor dem Tor nur knapp nicht zum Abstauben. In der 31. Minute wird Tomic mit einem guten Kopfball von Hubmann am Strafraum eingesetzt, er wird dort aber abgedrängt – sein Schuss landet im Außennetz. Die beste Chance vergibt Pagger. Er profitiert von einem weiten Ball, startet gemeinsam mit Petkov und Tomic Richtung Strafraum – dort angelangt hat er mehrere Optionen, lässt sich aber im letzten Moment den Ball wieder abluchsen. Nach einem Grgic-Versuch (akrobatisch, leider drüber) im Strafraum und einer Gelben Karte für Pagger geht es beim Stand von 0:0 in die Pause.

Ganz starke Leistung im Mittelfeld: Jürgen Prutsch!

Nach der Pause, mittlerweile kommen zum Regen auch die Blitze der Gewitter aus der Umgebung immer näher, wollen beide Teams noch einmal einen Zahn zulegen und dieses Spiel gewinnen. Pachner und Hofer rutschen mehrmals erfolgreich in den möglichen Flankenball, der quirlige und wendige Kobald bindet stets mehrere Spieler – dennoch, so richtig gefährlich ist das, je näher es zum Tor geht, nicht wirklich.

Auf der anderen Seite ist Petkov im Strafraum völlig frei, braucht aber um den Augenblick zu lange und wird dann vom Ball getrennt.  Nach einem Kopfballversuch von Tomic, hat Hubmann die Schussmöglichkeit, er zieht auch gut in Richtung linker Ecke ab, der Ball landet aber knapp neben der Stange. Auf der anderen Seite verzieht Kobald von der Strafraumgrenze (drüber), ehe der erste Treffer doch gelingt. Ein schneller Vorstoß, zu schnell für unsere Abwehr, bringt das 1:0. Kobald weicht einmal auf die rechte Seite aus, sieht, dass sich Pfeifer auf der anderen Seite lösen kann – der Rest ist nicht all zu schwer: Schöner Pass, kurze Distanz, 1:0!

St. Anna hat gleich die Möglichkeit nachzulegen, ein Schuss von Drevensek zieht knapp am linken Pfosten vorbei, mehrere geglückte Versuche in den Strafraum durchzudringen, werden im letzten Moment gestoppt. Nach dem Austausch von Hofer, der in der Innenverteidigung alles aus sich rausgeholt hat, wollen es die Donawitzer in der Schlussphase doch noch wissen: Ein Punkt ist das Ziel, die Anstrengungen dafür werden verstärkt. Ein Freistoß (knapp außerhalb des Strafraumes) durchgeführt von Petkov landet in der Mauer, nur kurz darauf wird aber Matthias Pagger mit Ball zuviel Platz gegeben. Er zieht ein paar Schritte nach vorne, spielt den Ball zur Mitte – dort steht Tomic und sagt Danke! Der Stürmer trifft bereits zum zwölften Mal und gleicht zum 1:1 aus.

Nur zwei Minuten später, das unerzwungene Gegentor. Ein Auswurf landet direkt beim Gegner (Gutensohn), der spielt zur Mitte auf Kobald, der gerade noch von Hubmann am Torschuss gehindert werden kann. Da aber der Ball auf den hinter ihm stehenden Dexer weiterkullert, ist das 1:2 nicht mehr zu verhindern – völlig frei und aus kurzer Distanz erzielt er für St. Anna den Siegestreffer. Kein einziger Vorwurf der Mitspieler, die Jungs wissen, dass Peckovic in den letzten Wochen mit seinen Paraden (u.a. drei gehaltene Elfmeter!) der Mannschaft den Ligaerhalt gesichert hat. Sei es drum.

Da in der Schlussphase die Donawitzer aufmachen und den Ausgleich erzwingen wollen, Petkov hätte die Schussmöglichkeit an der zweiten Stange, aber dabei nicht mehr erfolgreich sind und auch St. Anna die nun vorhandenen Räume zu keinem weiteren Tor nützen (einmal ist der Ball zwar noch im Netz, doch der Assistent hat dabei ein Abseits gemeldet) kann, bleibt es bei der knappen Niederlage. Die Saison, die viele Nerven gekostet hat, endet, wie sie begonnen hat: Mit einer Niederlage. Der Unterschied ist nur, diesmal ist es um nichts mehr gegangen, man hat auf Augenhöhe spielend gegen  den Tabellenzweiten auswärts verloren – so what! Nach einem Buschenschankbesuch wurde die Mannschaft beim Heimfahren ins Grazer Nachtleben entlassen, man darf sicher sein, dass dort anständig der Saisonausklang gefeiert wurde…

Prost! Der Präsident stosst auf eine turbulente, aber letztlich doch noch positive, Meisterschaft an!

Links: StFV, St. Anna, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Pagger (G), Hubmann (G), Tomic (T), Grgic, Hofer (62. Kabashaj)Pachner, Waldhuber, Damis, Prutsch, Petkov. Ersatz: Weiss, Kutlesa K., Kutlesa P.

Es ist geschafft: Der DSV Leoben bleibt in der Landesliga!

Landesliga, 29. Runde, FR 01.06.18, 19:00, Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : ASK Voitsberg 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Hiden (50.), 1:1 Petkov (68.). Schiedsrichterteam: Krainer, Klamminger, Causevic.

Das große Ziel ist erreicht: Der DSV Leoben ist auch in der Saison 2018/19 in der steirischen Landesliga vertreten! Und das kuriose daran: Aufgrund der Resultate in den anderen Spielen hätte der DSV Leoben sogar verlieren können und dennoch wäre man gerettet gewesen! Im letzten Heimspiel der Saison konnte dem ASK Voitsberg mit einem 1:1 ein Unentschieden abgerungen werden. Das Ergebnis geht in Ordnung, beide Mannschaften haben zwar viel in dieses Spiel investiert, aber doch recht wenig Zwingendes produziert. Vor der Pause kommt Voitsberg zwei Mal durch hohe Bälle einem Treffer gefährlich nahe, die Donawitzer Angriffe führen ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg, daher werden die Seiten beim Stand von 0:0 gewechselt. Das ändert sich nach dem Wiederanpfiff recht schnell: 50. Spielminute, Hiden zieht aus der Distanz ab, seinen Flatterball muss Peckovic zum 0:1 ins Tor passieren lassen. Voitsberg, der Donawitzer Angstgegener der letzten Jahre, geht in Führung. Die Leobener geben aber nicht auf, drängen auf den Ausgleich und werden belohnt. Der Kapitän selbst richtet es – Martin Petkov zieht in den Strafraum und lässt dem Tormann mit seinem Schuss ins kurze Eck keine Chance. In der Schlussphase kommt Alexander Hofer nach sieben Monaten Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz, es wird ein Brauneis-Kopfball-Tor zu Recht wegen Abseits aberkannt – somit bleibt es auch beim 1:1-Unentschieden. Der DSV Leoben hat also geschafft, was vor gut einem Monat – als wir Tabellenletzter (!) waren – kaum wer für möglich gehalten hat: Gratulation zum Ligaerhalt, Gratulation auch dem GAK zum Meistertitel!

Hatte viel zu tun, löste das aber sehr anständig: Tim Heinemann!

„Der letzte Schritt zum Klassenerhalt“, unter dem Motto, startete der DSV Leoben gegen Voitsberg ins letzte Heimspiel der Saison. Und gegen den Angstgegner – immerhin wurden die letzten vier Spiele mit einem Gesamttorverhältnis von 1:15 gegen Voitsberg verloren – wird gleich einmal schnell nach vorne gespielt. Matthias Pagger zieht auf der linken Seite davon, seine Flanke erreicht Waldhuber aber nicht ideal, der Ball geht über das Tor.  Auch bei der nächsten Aktion kommt Pagger zur Flankenmöglichkeit: Tomic geht schön in den Raum, spielt zurück auf Pagger, dessen Flanke aber Fauland im Voitsberger Tor gerade noch vor Waldhuber entschärfen kann. Nach einem weiteren Vorstoß, der mit einer Grgic-Hereingabe (leider kein Abnehmer) endet, kommt Voitsberg erstmals gefährlich vor das Tor: Kollmann bekommt auf seiner rechten Seite ausreichend Platz und Zeit, seine Hereingabe landet punktgenau bei Grieschenig, der bei seinem Kopfballversuch nur knapp scheitert – der Ball landet nur Zentimeter neben der linken Stange im Torout.

Der erste Voitsberger Warnschuss sitzt, so schnell kann es gehen und um ein Haar wäre man nach ansprechendem Beginn in Rückstand geraten. Die Donawitzer ackern weiter fleissig, versuchen kompakt zu stehen und die Voitsberger Leistungsträger so gut es geht aus dem Spiel zu nehmen. Prutsch spielt auf Waldhuber, der von seiner rechten Seite zur Mitte flankt. Der Ball kommt scharf, aber etwas zu nahe am Tor – somit kommen Petkov und Tomic knapp nicht zum Verwerten. Den nächsten Versuch sehen die etwa 250 Zuseher wieder von der anderen Seite. Diesmal setzt sich Tomic links durch, er will auf den freien Waldhuber abspielen, doch Fauland ist auf dem Posten und unterbindet das. Es sieht nicht schlecht aus, was die Donawitzer da so machen, was aber fehlt sind echte Torchancen. Voitsberg lauert stets auf den Ballgewinn, dann wird schnell umgeschaltet, da aber auch unsere Abwehr darauf eingestellt ist, gibt es auch nicht all zu viele Voitsberger Torchancen.

In der 24. Minute die größte Torchance vor der Pause. Nach einem Hiden-Eckball stimmt die Zuordnung im Zentrum gar nicht – Brauneis kommt vor Damis vom Fünfer zum Kopfball – Bodenauf landet der Ball zum Glück über dem Tor. Auf der anderen Seite kommt Pagger von der linken Seite in den Strafraum, sein Schuss ist ganz gut angetragen, er trifft aber nur das Außennetz. Was nun bis zur Pause folgt, sind Angriffsversuche beider Mannschaften, die aber allesamt versanden oder letztlich ungefährlich enden. Beide Defensiven sind so stark, dass eben nichts durchkommt – für die Zuseher nicht sehr berauschend, aber da der DSV Leoben auch mit einem Punkt leben kann, will man einfach nicht zu Früh all zuviel riskieren: Hinten die Null geht eindeutig vor!

Stets im Vorwärtsgang: Matthias Pagger!

Nach der Pause beginnt Voitsberg glücklicher. Zuerst rutscht zwar Hiden nach einem kurz abgespielten Freistoß aus und vergibt dabei die Schussmöglichkeit. Das holt er aber nur eine Minute später nach. Aus etwa der gleichen Distanz, wie zuvor, zieht Hiden einfach ab. Etwa 28 Meter vom Tor entfernt, wird der Ball zum Flatterball den Tormann Peckovic einfach nicht zu Fassen kriegt. Über seine Finger hinweg landet der Ball zum 0:1 im Netz. Trotz des Rückstandes nach dem unglücklichen Gegentor, gibt es keine Vorwürfe, der Ball war einfach so richtig unangenehm zu Halten. Trainer Kalander nimmt kurz darauf den ersten Wechsel vor – anstatt des mit einigen guten Aktionen auffälligen Waldhuber kommt Kabashaj, der für zusätzlichen Schwung sorgen soll. Die Donawitzer kommen, wie so oft, durch Pagger zu einer weiteren Flanke, die erreicht Petkov am Sechzehner, der per Kopf den Tormann prüft. Kurz darauf verletzt sich Mario Kosche, einer der Innenvertediger, was eine gröbere Umstellung nach sich zieht. Hubmann wird zurück beordert, Grgic geht eine Position nach vorne und Pachner kommt als Außenverteidiger. Das neue System bewährt sich, absolut erfrischend spielt vor allem Pachner, der sich auch nach vorne traut.

In der 68. Minute ist Martin Petkov im Zentrum des Geschehens. Nach einem Missverständnis in der Voitsberger Hintermannschaft (wenn sich zwei Verteidiger nicht einigen können, freut sich dahinter Petkov) ist der Kapitän plötzlich mit dem Ball im Strafraum. Vor ihm nur noch Fauland. Petkov zieht scharf ins kurze Eck ab, der Ball landet zum 1:1 im Netz – wirklich stark gemacht! Das angestrebte Ergebnis, nach dem Rückstand, ist einmal hergestellt. Voitsberg legt nun einen Zahn zu, kommt aber dabei auch nur zu einigen Eckbällen, die nichts einbringen. Auf der anderen Seite zieht Tomic ab, den Schuss wehrt Fauland in den Corner. In der Schlussphase wird Pagger bei einem Sprint, von den Beinen geholt, sodass er in Folge nicht weiter machen kann und es zum Comeback von Alexander Hofer kommt. Mehr als sieben Monate nach seiner Verletzung, die er im Steirercup in Judenburg erlitten hatte, durfte er endlich wieder spielen.

Petkov mit dem Ausgleich – der 11. Saisontreffer des Kapitäns!

Die Ergebnisse auf den anderen Plätzen im Visier, wusste man auf der Betreuerbank schon, dass es für den Ligaerhalt reichen wird, der Schlusspfiff zum Feierauftakt wurde regelrecht herbeigesehnt. Eine Schrecksekunde – ein Abseitstor von Brauneis, wird zum Glück richtig gesehen und daher nicht gegeben –  muss noch überstanden werden, dann wird es mit dem Schlusspfiff zur Gewißheit. Das Ziel ist erreicht, man hat es aus eigener Kraft geschafft! Vier Siege und ein Unentschieden – das war die (bitternötige) Ausbeute aus den letzten sechs Spielen. Oftmals geschlagen, aber nicht liegen geblieben. Pech, Unvermögen, ja, aber doch nicht aufgegeben. So wurde der Albtraum beendet und die Saison versöhnlich abgeschlossen. Gratulation an Alle, die mitgewirkt haben, dass es für den Ligaerhalt gereicht hat. Nächste Woche ist noch das völlig unbedeutende Spiel in St. Anna, dann geht es in die Sommerpause…

Ziel erreicht!

Links: StFV, Ligaportal, Voitsberg

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche (65. Pachner), Pagger (84. Hofer), Hubmann, Tomic, Heinemann (G), Grgic, Waldhuber (56. Kabashaj), Damis, Prutsch (G), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Makotschnig J.

Auswärtssieg! Der DSV Leoben bezwingt den SC Liezen mit 1:0 (1:0)!

Landesliga, 28. Runde, FR. 25.05.18, 19:00. SC Stadion Liezen, 300. SC Liezen : DSV Leoben 0:1 (0:1). Tor: Chr. Neuper (ET, 6.). Schiedsrichterteam: Komornyik, Spörk, Sahbegovic.

Nach dem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg in Liezen hat der DSV Leoben die Tür zum Klassenerhalt weit aufgestoßen: Es fehlt nur noch ein kleiner Schritt, bis man durch ist, man darf der Mannschaft zutrauen, dass die nötigen Punkte dazu gegen Voitsberg und St. Anna noch geholt werden! Mit dem dritten Sieg in Folge überholen die Donawitzer Liezen und klettern auf den elften Tabellenrang – drei Punkte beträgt nun der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Es war das erwartet schwere, nervenaufreibende Spiel beim Ex-Trainer Jürgen Auffinger, doch mit viel Aufwand wurden die drei so wichtigen Punkte ins Trockene gebracht! Ein unglückliches Eigentor von Christian Neuper nach bereits sechs Minuten, der vor Lukas Tomic den Ball unhaltbar für Bartosch entscheidend abfälscht, sorgt für eine angestrebt, frühe Führung. Da es unserer Mannschaft nicht gelingt nachzulegen, wird das rassige Derby zum mentalen Kraftakt: Schier endlos lange 90 Minuten inkl. Nachspielzeit müssen die Donawitzer überstehen, bis der erlösende Schlusspfiff ertönt. Beide Teams vergeben mehrfach gute Chancen, da aber vor allem die Defensive rund um Kosche, Damis und Torhüter Peckovic bärenstark agiert und einfach nicht zu bezwingen ist, reicht es zum knappen Sieg. Gratulation an Trainer und Mannschaft – genau so muss man auftreten, genau so funktioniert erfolgreicher Abstiegskampf!

Bärenstark unser Kapitän: Mit der nötigen Routine für den Erfolg massgeblich verantwortlich – Martin Petkov!

Die Donawitzer müssen neben den Langzeitverletzten (Giermair, Maier und Hofer – zumindest Alexander Hofer ist optimistisch, dass er in den letzten beiden Runden einen Comeback -Versuch wagen könnte!) auch auf Schranz, Rinner und den gesperrten Kabashaj verzichten. Da sich aber die vielen Ausfälle wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht, ist das nichts Neues, Nichts was die Verantwortlichen aus der Ruhe bringen kann.

Zur ersten Torchance gelangen die Donawitzer. Nachdem Waldhuber einen Eckball rausholt, zirkelt Pagger den Ball zur Mitte und Mrzic, gemeinsam mit Tormann Bartosch, klären vor dem kopfballbereiten Tomic neuerlich zur Ecke. Der zweite Eckball bringt dann nichts ein, doch nach einem sehenswert, schnellen Konter nur kurz darauf, gehen erstmals die Donawitzer Hände in die Höhe.

Auslöser ist ein Ballgewinn in der eigenen Spielhälfte. Prutsch sieht Petkov, der sich in der Mitte den nötigen Raum erarbeitet um weit vorzudringen. Im richtigen Augenblick setzt er auf der linken Seite Matthias Pagger ein, der dann nicht mehr zu halten ist. Seine Flanke zur Mitte ist derart giftig, dass dem Liezener Christian Neuper unmittelbar vor dem einschussbereiten Tomic das Missgeschick passiert und er den Ball zum 0:1 ins eigene Tor lenkt. Pech für Neuper, doch auch dieses Tor nimmt man in unserer Situation gerne, der DSV Leoben führt bereits nach sechs Minuten in diesem so wichtigen Spiel!

Unmittelbar vor dem 0:1 – Lukas Tomic wäre dort gewesen!

Von Liezen kommt zu Beginn des Spieles recht wenig. Zu genau wird hinten gedeckt und attackiert, der DSV Leoben lässt sich nicht herauslocken, somit ist man stets in Überzahl und kann Offensivaktionen unterbinden. Die Donawitzer kommen zwar auch nur selten vor das Tor (Waldhuber versucht es mit einem Schuss, den Bartosch sicher fängt), doch wenn man führt, ist man eben nicht immer mit mehreren Leuten im Angriff, sodass vorne oft  erfolglose Einzelaktionen versanden. Petkov gelingt es doch einmal in den Strafraum einzudringen, anstatt zu Schießen legt er zurück auf Waldhuber, der aber beim Schussversuch entschedend von Auer gestört werden kann.

Dann plötzlich gelingt Liezen doch der (beinahe) tödliche Pass. Aus zumindest abseitsverdächtiger Position startet Knefz völlig frei Richtung Strafraum – Peckovic eilt weit heraus und kann den Schuss in den Corner abwehren. Tolle Aktion, des seit Wochen in Höchstform spielenden Tormannes, er bewahrt die Donawitzer erstmals vor dem Ausgleich. Das Spielgeschehen verlagert sich nun mehr und mehr in die Donawitzer Spielhälfte. Nach einem ungeahndeten Foulspiel gelangt Mrzic von der rechten Seite in den Strafraum, den Stanglpass kann abermals Peckovic vor Knefz verhindern.

Es folgen einige hohe Flanken in den Donawitzer Strafraum, doch an diesem Nachmittag ist mit hohen Bällen der Donawitzer Abwehr nicht beizukommen: Sowohl Kosche als auch Damis sind in der Mitte stets aufmerksam und kopfballstark, die beiden agieren äußerst focussiert und lassen somit nichts zu. Donawitzer Vorstöße werden nun seltener, wenn, dann nur nach abgefangenen Bällen, wenn Pagger oder Waldhuber an den Seiten gesucht und gefunden werden – ein Schuss von Waldhuber wird von Auer geblockt, kurz darauf wird Waldhuber an der Strafraumgrenze von Martin Neuper und Auer in die Zange genommen, doch Schiedsrichter Komornyik lässt weiterlaufen.

Da auch Liezen kein Mittel findet, um die Donawitzer Abwehr zu knacken, geht es mit dem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause – 45 schwere Minuten warten noch auf die Donawitzer, die hier unbedingt gewinnen wollen!

In der zweiten Spielhälfte ein ähnliches Bild. Liezen will zwar, kommt aber ein ums andere Mal nicht durch. Ob auf den Seiten Heinemann (gegen Mrzic) oder Grgic (gegen Josipovic) eingreifen oder in der Mitte die Inneverteidiger, es geht nur ganz selten etwas durch. Einmal passiert es dann doch:  Mrzic legt im Strafraum zurück auf Knefz, der aber zum Glück sein Visier überhaupt nicht eingestellt hat und rechts am Tor vorbei schiesst. Im Gegnzug kommt Petkov nach schnellem Direktspiel zur Schussmöglichkeit, der Ball landet aber deutlich neben dem Tor.

Erstmals (!) in diesem Frühjahr Gelb: Der zweikampf- und kopfballstarke Matteo Damis!

Besser sieht es bei einem Petkov-Freistoß (nach Foul an Hubmann, knapp außerhalb des Strafraumes) aus. Er zirkelt den Ball elegant über die Mauer, doch Bartosch kommt irgendwie ran – kann kurz nach vorne abwehren – Liezens Hölbling klärt die Situation zur Ecke. Nach diesem Eckball zieht Pagger flach ab, den Ball kann Tormann Bartosch bändigen – in dieser Situation jedoch macht der Tormann eine derart unglückliche, schmerzhafte Bewegung, dass er in Folge nicht mehr weiterspielen kann – nach knapp einer Stunde also Tormanntausch bei Liezen.

Obwohl Liezen nun drückt, gelingt es den Donawitzern immer wieder sich zu befreien, um selbst aktiv zu werden – jedoch stets in letzter Konsequenz zu unpräzise. Eine Tomic-Hereingabe auf den im Zentrum freien Petkov misslingt, Pagger lässt sich im Strafraum den Ball abluchsen, Waldhuber scheitert an der Strafraumgrenze an einem Verteidiger. In Summe sind das im Ansatz alles Möglichkeiten, das Spiel vorzuentscheiden.

In der Schlussphase steigert Liezen noch einmal das Tempo, kommt nun auf den Seiten durch und damit zu Flanken – doch an der Souveränität des Donawitzer Zentrums ändert sich Nichts: Hohe Bälle gehören ausschließlich uns! Da auch Schüsse von Mrzic und Neuper vom standhaften Grgic geblockt werden, passiert auch aus diesen Versuchen nichts.

Einen Vorwurf müssen sich die Donawitzer gefallen lassen: Den Sack in Liezen hätte man zumachen können, vielleicht auch müssen, das hätte das Nervenkostüm aller Beteiligten weniger belastet. Ob das Tomic nach einem Waldhuber-Stanglpass war oder Waldhuber selbst, der den Ball in der Nachspielzeit alleine vor Castillo Santos drüberhaut – ein 2:0 wäre wohl die Entscheidung gewesen. So musste man bis zum Schlusspfiff zittern und mit enormen Aufwand Liezen vom Gefahrenbereich fernhalten.  Nach 95 Minuten war es dann soweit, mit dem Schlusspfiff war es vollbracht – der DSV Leoben siegt auch im dritten „Sechs-Punkte-Spiel“ in Folge und macht einen großen Schritt aus der Krise!

Der Rest ist Jubel und feiern mit den mitgereisten Fans! Jetzt gilt es noch die Konzentration in den letzten beiden Kapiteln (Voitsberg H, St. Ana A) des Dramas wieder erneut aufzubauen und focussiert das  große Ziel Klassenerhalt zu fixieren. Gratulation an die Mannschaft, zwei Mal noch so ein Auftritt, dann geht es in die Sommerpause!

Es ist geschafft! Sieg in Liezen!

Links: StFV, Liezen, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic (G), Pagger, Hubmann (81. Pachner), Tomic, Heinemann, Grgic, Kosche, Waldhuber, Damis (G), Prutsch (G, 90+ Kutlesa K.), Petkov. Ersatz: Nömayer, Makotschnig J., Kutlesa P.

Der nächste Schritt: Der DSV Leoben besiegt Wildon mit 3:1 (1:0)!

Landesliga, 27. Runde, SA 19.05.18, 17:00. Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : SV Wildon 3:1 (1:0). Torfplge: 1:0 Petkov (20.), 2:0 Tomic (73.), 3:0 Kabashaj (81.), 3:1 Knaus (83.). Schiedsrichterteam: Duschek, Hofgartner, Hofer.

Die Welt sieht nach dem Spiel gegen den SV Wildon für den DSV Leoben wieder etwas freundlicher aus! Das große Ziel, aus den beiden Spielen gegen die unmittelbaren Konkurrenten – Trofaiach und Wildon – sechs Punkte zu Holen, wurde tatsächlich erreicht. Der Sieg gegen den SV Wildon fiel mit 3:1 deutlich aus und war keinesfalls ein Glückssieg – die bessere Mannschaft sicherte sich verdient die drei Punkte! Vor der Pause vergeben Waldhuber und Petkov zwei Riesensitzer, ehe es dem Kapitän Martin Petkov doch gelingt den Ball irgendwie über die Linie zum 1:0 zu befördern. Nach der Pause kommen beide Mannschaften zu guten Gelegenheiten, Donawitz ist an diesem Nachmittag aber einfach giftiger, spritziger und man spürt: Die Mannschaft will unbedingt diesen Sieg! Das wird in der 73. Minute mit einem schönen Kopfballtreffer durch Tomic und einem Abstauber (83., nach Petkov-Stangenschuss) von Kabashaj Wirklichkeit, der Ehrentreffer von Knaus für Wildon ist nur Ergebniskorrektur. Mit diesem Sieg klettern die Donawitzer in der Tabelle an Wildon vorbei, endlich wieder einmal aus dem Abstiegsbereich – das, bitte, muss jetzt bis zum Saisonende so bleiben!

Der Stürmer hat wieder getroffen: Lukas Tomic nach seinem 2:0!

Die Konzentration, die akribische Vorbereitung auf dieses Spiel wird in den ersten Minuten deutlich sichtbar. Es wird versucht, nichts dem Zufall zu überlassen, statt dem mutigen aber riskanten Pass nach vorne, wird stets der sichere gesucht, nur ja keinen Fehler machen und dem Gegner Konterköglichkeiten bieten. Der Ball rotiert also in den eigenen Reihen hin und her, ohne konkret nach vorne zu kommen. In der Anfangsphase passiert auf beiden Seiten also relativ wenig, so richtig munter werden die Zuseher erst, als es plötzlich die dicke DSV Chance zu sehen gibt: Pass von Heinemann zu Petkov, der aber etwas zögert, einfach zu lange für den Schuss braucht. Der Ball scheint weg zu sein, doch Tomic erkämpft ihn noch im gegenerischen Strafraum zurück, legt zur Mitte für Waldhuber ab, der völlig frei zum Schuss kommt, aber links am Tor vorbeizieht. Die Riesenchance für den Führungstreffer, die muss Waldhuber einafch machen, das kann er normalerweise!

Es geht aber gleich so weiter. Diesmal setzt sich Waldhuber auf der rechten Seite durch, bringt die perfekte Flanke zur Mitte – dort ist plötzlich Petkov ungedeckt sieben Meter vom Tor entfernt. Martin Petkov trifft volley, der Ball ist ausreichend scharf, doch irgendwie bekommt der Wildoner Tormann Stoiser seinen Fuß zum Ball und wehrt das sicher scheinende Tor ab. Zwei Topchancen in dem so wichtigen Spiel vergeben, wenn sich das nur einmal nicht rächt – so denken vermutlich nicht wenige im Stadion. An diesem Nachmittag aber passiert nichts dergleichen, denn die nächste Chance wird endlich genützt: Der erste Akt am siegreichen Nachmittag beginnt in der 20. Minute. Nach Handspiel gibt es Freistoß, ganz klar eine Sache für Christoph Hubmann, der (in Abwesenheit des gesperrten Pagger) so ziemlich jeden ruhenden Ball in die Luft befördert. Diesmal entscheidet er sich zum Zielgebiet zweite Stange, dort setzt sich Petkov zuerst gegen Vasic dann gegen Moll durch und schiesst aus spitzem Winkel. Der Tormann berührt zwar noch die Kugel, kann aber nicht verhindern, dass der Ball in hohem Bogen über ihn steigt, um dann neben der anderen Stange im Netz zum 1:0 landet. Sehr kurios, sehr unübersichtlich, kein Tor für Feinschmecker, aber: Er ist drinnen, der DSV Leoben führt!

Nur eine Minute später eine umstrittene Situation. Waldhuber geht mit dem Ball in den Strafraum, wird zunächst abgedrängt, dann doch klar sichtbar von Filipovic gelegt – der Schiedsrichter entscheidet auf weiter spielen (übrigens ebenso, wie kurz vor dem Spielende auf der anderen Seite nach Attacke an Vrucina) und gibt den Elfmeter nicht. Die Donawitzer sind nun klar die dominante Mannschaft, trauen sich mit jeder gelungenen Situation mehr zu. Von Wildon kommt vor der Pause offensiv so gut wie gar nichts, dass dies so ist, liegt zu einem Gutteil an der tollen Defensivarbeit, die schon bei Hubmann oder Prutsch beginnt. Es wird permanent attackiert, bis der Ball wieder in den eigenen Reihen ist – das bedeutet viel Laufarbeit und kompromisslose, kraftraubende Zweikampfbereitschaft – das ist der Preis, der bezahlt wird.

Bis zur Pause kann Wildon weitere Großchancen verhindern, die beste Möglichkeit nach dem Führungstreffer vergibt Hubmann, der mit seinem Freistoß außen an der Mauer vorbei, den Ball ins rechte Kreuzeck zirkeln will und dabei gar nicht weit daneben liegt. Der Rest sind Halbchancen, im gegnerischen Strafraum verlorene Zweikämpfe oder Flanken, die nicht ankommen – es bleibt also beim knappen Vorsprung zur Halbzeit. Durchaus gutes Spiel und guter Zwischestand, aber eben nicht so, dass man restlos beruhigt in die zweite Hälfte gehen kann.

Extralob für die gesamte Abwehr: Im Bild Mario Kosche, der Woche für Woche unspektakuläre aber immens solide Leistungen abliefert!

Wildon gelangt bereits eine Minute nach Wiederbeginn gefährlich nahe an der Strafraumgrenze zu einem Foul-Freistoß. Vrucina läuft an, trifft einen Donawitzer aus der Mauer und dann wird es erstmals richtig knapp. Peckovic liegt schon in der einen Ecke, der Ball wird auf die andere Seite abgelenkt, senkt sich zum Glück erst über dem Tor nieder. Das war schon einmal richtig knapp, als Warnschuss reichte das allemal. Es schien so, als ob Wildon, das vor der Pause sehr teilnahmslos wirkte, plötzlich munter geworden ist. Durch die nun stärkeren Wildoner kommen die Donawitzer nun nicht mehr so leicht nach vorne – in der 55. Minute daher erst die erste Chance nach der Pause. Petkov schickt Waldhuber mit einem gefühlvollen Pass auf der rechten Seite auf die Reise, der Tormann kommt raus, Waldhuber versucht den Heber, der aber neben dem Tor auf der Bande einschlägt.

Danach rückt Tormann Peckovic in den Mittelpunkt des Geschehens. Gegen Leeb hält er ebenso humorlos, wie kurz darauf gegen Vrucina – beides gute Schüsse, doch Peckovic ist sehr aufmerksam, ein Fallrückzieher von Schlatte landet über dem Tor. Das Donawitzer Spiel ist nun hektisch, wirkt ungeordnet, daher auch fehleranfällig. Und genau in diesem Moment fällt das so immens wichtige zweite Tor. Wieder geht die Aktion vom ruhenden Ball, getreten von Hubmann, aus. Seine Flanke landet wieder vor der zweiten Stange, diesmal setzt sich dort Mario Kosche im Kopfballduell durch, bringt damit den Ball zur Mitte, wo ein Stürmer einfach lauern und stehen muss. Tomic ist dieser Stürmer und setzt wuchtig den Kopfball zum 2:0 in die Maschen!

Jetzt legen die Donawitzer gleich nach. Ein Damis-Kopfball kann von einem Wildoner Feldspieler gerade noch vor der Linie wegbefördert werden, doch in der 83. Minute ist das Spiel entschieden. Petkov versucht es mit einem Schuss – am Tormann vorbei landet der Ball an der rechten Stange, von dort springt er zurück aufs Spielfeld. Kabashaj reagiert am Schnellsten und zimmert den freien Ball zum 3:0 ins Netz. Sieben Minuten vor Spielende mit drei Toren in Führung, da darf nichts mehr passiern. Und dennoch wurde es noch hektisch. Zum einen verkürzt der eingewechselte Knaus nur zwei Minuten nach dem 3:0  auf 1:3. Guter Pass, Knaus geht durch die Mitte, kann nicht gehalten werden und schiebt den Ball unhaltbar  an Peckovic vorbei.

Endlich lacht auch einmal der Trainer: Helmut Kalander!

Und zum Anderen: Kurz darauf landet ein Wildoner Ball an der Querlatte und wieder etwas später ist die zu Beginn angesprochene Attacke von Pachner im Strafraum, die durchaus auch zu einem Elfmeter führen hätte können. Alles in allem hätte es noch knapp werden können, da aber nichts davon zu einem weiteren Treffer führte, pfiff Schiedsrichter Duschek nach sechs Nachspielminuten die Begegnung beim Stand von 3:1 ab. Ganz wichtige drei Punkte, die den DSV Leoben auf den 12. Tabellenrang hieven. Am nächsten Freitag gibt es ds Wiedersehen mit dem Extrainer. Der DSV Leoben fährt zu Jürgen Auffingers SC Liezen und wer weiß, wenn wir da gewinnen, ja dann überholen wir die Liezener und wären sogar Elfter…

Links: StFV, Ligaportal, Wildon

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj (G,T, 89. Makotschnig J.), Hubmann (G), Tomic (T), Heinemann, Grgic (64. Pachner), Kosche, Waldhuber (90+ Kutlesa K.), Damis, Prutsch, Petkov (T). Ersatz: Weiss, Kutlesa P.

Ganz wichtiger Auswärtssieg in Trofaiach!

Landesliga 26. Runde: Di., 15.05.2018, 18:00 Stadion Trofaiach Rötz, 500, FC Trofaiach : DSV Leoben 1:2 (1:1). Schiedsrichterteam: MSc. Alexander Lappi, Gerhard Kressl, Rene Stachel. Torfolge: 0:1 Matthias Waldhuber (21′), 1:1 Anton Leitner (28′), 1:2 Martin Petkov (71′, Elfmeter)

Erster Auswärtssieg! Es war vor 500 Zusehern das erwartet enge Derby in Trofaiach, beide Mannschaften gingen entsprechend zur Sache und schenkten einander Nichts. Zu viel stand auf dem Spiel, als dass es ein fußballerischer Leckerbissen hätte werden können – doch das ist Alles egal, wichtig ist nur, dass nach dem Schlusspfiff drei Punkte mitgenommen werden konnten! Matthias Waldhuber schießt den DSV Leoben mit einem Schlenzer ins Eck in Front, der Vorsprung hält aber nicht lange und der FC Trofaiach kommt nach einem Pigneter-Eckball durch einen Kopfballtreffer von Leitner zum Ausgleich. Nach der Pause wird das Spiel vom Elfmeterpunkt aus entschieden. Während Admir Peckovic zum großen Helden wird und gegen Shabani seinen bereits dritten (!) Elfer im Frühjahr killt, zeigt sich Kapitän Martin Petkov auf der anderen Seite zum Glück nervenstärker und erzielt das so wichtige 1:2! Es müssen noch heikle Minuten überstanden werden, in der hektischen Schlussphase muss auch je ein Spieler (Pagger beim DSV) mit Gelbrot vom Platz, doch der erste Auswärtssieg dieser Saison ist den Donawitzern, die wirklich alles in die Waagschale geworfen haben, nicht mehr zu nehmen! Die Chance auf den Klassenerhalt lebt weiter, jetzt darf man sich am Samstag zu Hause gegen Wildon, im nächsten „Sechs-Punkte-Spiel“ nur ja nicht die Butter vom Brot nehmen lassen!

Beide Mannschaften versuchen gleich von Beginn an eine frühe Entscheidung herbeizuführen und es kommt in den ersten 15. Minuten zu etlichen aussichtsreichen Torsituationen, die aber von beiden Teams nicht genutzt werden können. Die beste Donawitzer Chance davon vergibt Martin Petkov, nach einem Stanglpass von Tomic, aber sein Schuss fällt zu schwach aus und ein Verteidiger kann auf der Linie retten. Bei den Trofaiachern ist es Marco Früstük, dessen Kopfball, nach einer Flanke von rechts, nur knapp am langen Eck vorbei streicht. In der 21. Minute ist es dann endlich soweit und die Donawitzer dürfen zum erstenmal an diesem Abend jubeln. Jürgen Prutsch leitet einen Einwurf von links weiter auf Brajan Grgic auf die rechte Seite. Der spielt den Ball vor zu Matthias Waldhuber, der den Ball gefühlvoll via Stange ins Tor zirkelt. Doch diese Führung sollte nicht lange wehren. Aus dem Spiel heraus steht die Donawitzer Abwehr kompakt, bei Standardsituation fehlt aber zeitweise die richtige Zuordnung und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Ausgleichstreffer nach einem Eckball, getreten von Marco Pigneter, fällt. Denn bei dieser Ecke steigt der großgewachsene Anton Leitner am höchsten und trifft per Kopf zum 1:1 (27′). Weitere Tore sollten in der ersten Halbzeit keine mehr folgen.

Starker Auftritt, leider im Finish Gelbrot: Matthias Pagger!

Nach der Pause kommt der DSV Leoben neu motiviert aus der Kabine und bestimmt gleich von Beginn an das Spielgeschehen, geht noch aggressiver in die Zweikämpfe und versucht sofort den Ball wieder in die Spitze zu bringen. So zieht in der 50. Minute Matthias Pagger alleine aufs Tor, scheitert aber am Trofaiacher Schlussmann. Nur ein paar Minuten später ist es Jürgen Prutsch, nach Lochpass von Tomic, der den Abschluss sucht, er wird aber durch einen Abseitspfiff des Unparteiischen gestoppt. Der FC Trofaiach wird zu dieser Zeit zwar vehement unter Druck gesetzt, bleibt aber weiterhin durch Konter stets gefährlich. In der 65. Minute dann eine Schrecksekunde für die Donawitzer. Ein Trofaiacher Stürmer wird im Strafraum gelegt und Schiedsrichter Alexander Lappi gibt Strafstoß. Gjergi Shabani tritt an und, zur Freude aller Donawitzer Fans, kann Admir Peckovic den Ball halten. Diese Glanztat gibt den Donawitzern erneut Auftrieb und sie stürmen munter weiter aufs Trofaicher Tor.

Nur fünf Minuten später kann Matthias Pagger nur durch ein Foul von Marco Früstük im Strafraum gestoppt werden. Der Trofaiacher Verteidiger sieht dafür die gelbe Karte und der Schiedsrichter zeigt abermals auf den Elfmeterpunkt. Der Donawitzer Kapitän Martin Petkov übernimmt die Verantwortung und verwandelt seinen Elfer sicher zur 2:1 Führung für den DSV Leoben. In weiterer Folge verabsäumt es der DSV Leoben die Führung weiter auszubauen, denn Matthias Waldhuber, Lukas Tomic und der für Matthias Waldhuber eingewechselte Robert Pachner können ihre Chancen nicht nützen. So wird es in der Schlussphase doch noch hektisch. Nachdem Matthias Pagger in der 88. Minute mit der Ampelkarte vom Feld musste, kämpft der DSV Leoben bis zum Schluss vor dem eigenen Tor um keinen weiteren Treffer zuzulassen. In der Nachspielzeit sieht auch der Trofaiacher Marco Früstük Gelb/Rot und muss vorzeitig vom Feld (92). Nach drei Minuten Nachspielzeit beendet der Schiedsrichter das Spiel und der Jubel bei den Donawitzern ist riesengroß.

Er behielt die Nerven: Martin Petkov vor dem entscheidenden Elfmeter!

In diesem Spiel auf Augenhöhe hat das Team mit dem größeren Siegeswille gewonnen und jetzt heißt es gleich am Samstag diese Leistung abermals abrufen und auch gegen den SV Wildon gewinnen.

Links: StFV, Trofaiach, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Pagger (GR, 88.), Hubmann, Tomic, Heinemann, Grgic, Kosche, Waldhuber (T, 79. Pachner), Damis, Prutsch, Petkov (T). Ersatz: Nömayer, Makotschnig J., Kutlesa K., Kutlesa P.

Knappe Niederlage gegen den GAK!

Landesliga, 25. Runde, SA 12.05.18, 17.00 Uhr, Stadion Donawitz 1.250 Zuseher. DSV Leoben : GAK 1902 0:1 (0:1). Tor: Allmannsdorfer (41.). Schiedsrichterteam: Wiedner (Schiedsrichter bis zur Pause, danach verletzt), Altun (nach der Pause Schiedsrichter), Stachel.

Nichts wurde es mit dem erhofften Punktegewinn gegen den Tabellenführer. Obwohl man mit dem GAK über weite Strecken auf Augenhöhe mithalten konnte, setzte es nach einem vermeidbaren Tor vom Ex-DSVler Marco Allmannsdorfer, eine knappe 0:1 (0:1)-Niederlage. Der GAK hatte in Summe mehr und auch bessere Torchancen, daher kann man auch nicht von einer unverdienten Niederlage sprechen, schade ist es aber trotzdem, da beim einzigen Tor gleich drei Donawitzer regungslos zusahen, wie Allmannsdorfer den Matchball verwertete. Im Heimspiel des Jahres, in dem vor allem die vielen GAK-Fans für prächtige Stimmung sorgten, klappte es also nicht mit dem Punkten, das muss nun in der „Woche der Wahrheit“ – Dienstag in Trofaiach und am Samstag gegen Wildon – dringendst nachgeholt werden. Die Chancen auf den Klassenerhalt leben auch nach dieser Niederlage, nur jetzt, muss vor allem in den Duellen mit den direkten Konkurrenten wirklich Alles aufgehen!

Etwa 1.250 Besucher, die meisten hielten dem GAK die Daumen, kamen nach Donawitz!

Wie schon so oft in dieser Saison musste der DSV Leoben auch gegen den GAK auf ganz wichtige Spieler verzichten. Zu den drei Langzeitverletzten (Maier, Giermair, Hofer) gesellten sich mit Rinner, Grgic und Prutsch noch drei dazu – sicherlich nicht die besten Voraussetzungen, wenn man gegen den Tabellenführer in einer so wichtigen Phase der Saison betsehen will.

Der GAK beginnt kontrolliert, fast ein wenig verhalten, die Donawitzer Abwehr ist aus dem Spiel heraus nicht wirklich in Bedrängnis zu bringen. Anders bei Standardsituationen. Da zeichnet sich schon beim ersten Eckball ab, dass der GAK da bei hohen Bällen besonders gefährlich wird. Den ersten Schuss Richtung Tor gibt in diesem Spiel aber Mark Schranz ab – er wird von Waldhuber auf der rechten Seite nach vorne geschickt – sein Schussversuch scheitert aber.

Nach ein paar GAK Angriffen, die allesamt ohne Torschuss abgefangen (Kosche aufmerksam, Damis kopfballstark) werden können und auch einigen Donawitzer Vorstößen, bei denen irgendwann am Weg Richtung Strafraum der Ballbesitz verloren geht, ist es ein Fehler des GAK-Tormannes, der beinahe zu einem DSV-Treffer führt. Haider trifft bei seinem Abschlag (nach einem Rückpass) Lukas Tomic am Bein, der Ball wird leider zur Seite Richtung Toroutlinie abgefälscht. Von dort hat er keine direkte Schussmöglichkeit, schließlich macht Haider mit einem Hechtsprung zum Ball seinen Fehler wieder gut.

Wurde gut bewacht, kam nur selten zum Zug (Lukas Tomic)!

Der GAK, mit mehr Spielanteilen, kommt erstmals mit einem Kopfball von Dabic einem Treffer nahe – der Ball landet über dem Tor. Der GAK bleibt im Vorwärtsgang, gelangt relativ einfach in Strafraumnähe, doch dort wird sehr kompromisslos verteidigt, Torszenen bleiben Mangelware. In der 24. Minute ist es ein Eckball, der zur Riesenchance für den GAK wird. Der Ball landet am Fünfer auf dem Kopf von Rother, doch der Stürmer scheitert an Tormann Peckovic, der bravourös abwehren kann. Der nun vor dem Tor liegende Ball kann von keinem Donawitzer weggebracht werden, Perchtold scheitert aus kurzer Distanz!

Die Donawitzer versuchen es mit Konterfußball im eigenen Stadion, haben im Ansatz auch mehrmals die Möglichkeit dazu – sind aber im Endeffekt zu ungenau oder zu langsam – der GAK entschärft jeden Versuch. Ein Eckball und eine misslungen Flanke sind die ganze Ausbeute, viel zu wenig, um daraus profitieren zu können. In der 31. Minute wieder ein GAK-Eckball und wieder brennt der Hut. Der Eckball wird per Kopf von Dabic (erste Stange) auf Rother auf Höhe zweiter Stange verlängert. Von dort steigt er im Gegensatz zu Tomic und Kabashaj hoch – doch er scheitert abermals (diesmal drüber) per Kopf aus kürzester Distanz! Der GAK zweifellos mit den besseren Chancen, doch noch steht es 0:0.

Dann wieder die Donawitzer. Mit einem Zuckerpass schickt Hubmann auf der rechten Seite den schnellen Waldhuber Richtung Strafraum. Der kommt auch bis zum Elfer, dort jedoch wird er beim Schussversuch eingeholt, Graf kann gerade noch in den Corner retten. In der 41. Minute passiert es. Nach einem Foul im Mittelfeld bringt Perchtold den Ball zur Mitte und genau dort stimmt die Zuordnung ganz und gar nicht. Kein Abseits, keine Manndeckung (Waldhuber, Hubmann, Kabashaj einfach nicht nahe genug!) – das kann nicht gut ausgehen. Marco Allmannsdorfer ist völlig frei und lässt den Ball über den rechten Rist geschossen, unhaltbar für Peckovic zum 0:1 in der rechten Ecke einschlagen. Der Jubel der Fans ist groß, die Führung nicht unverdient – so aber hätte das 0:1 nie und nimmer passieren dürfen! Der Stachel sitzt so kurz vor der Pause, es wurde vieles richtig gemacht, einiges Brenzliges überstanden und dann so ein Tor.

Marco Allmannsdorfer nach dem entscheidenden Tor!

Gleich darauf ist der Ball zum zweiten Mal im Tor, doch Schiedsrichter Wiedner sieht genau, dass Allmannsdorfer beim Abspiel bereits hinter der Toroutlinie war, somit der Treffer von Dabic nicht zählen konnte. Für den Schiedsrichter war es das, der erste, der das Spielfeld verließ war Wiedner – er konnte nach dem Seitenwechsel nicht weiter pfeifen. An seiner Stelle übernahm sein Assistent Serdar Altun, auf einen zweiten Assistenten musste verzichtet werden.

Den ersten Schuss in der zweiten Spielhälfte gibt Matthias Pagger aus einem Freist0ß (20 Meter Entfernung) ab. Er zielt Richtung linkes Eck, der Schuss fällt aber zu schwach aus, Haider hält problemlos. Kurz darauf bekommt Pagger auf der linken Seite den Ball, er spielt schön zur Mitte auf Petkov, der dort plötzlich völlig frei steht. Der Kapitän braucht leider zu lange, sein Schuss wird entscheidend abgeschwächt und landet als „Rückpass“ beim Tormann. Auf der anderen Seite entwischt von rechts kommend Dabic im Strafraum – den gefährlichen Stanglpass kann Damis gerade noch in den Corner unterbinden. Der GAK kommt auch zu einem Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes: Perchtold zieht flach ab, Peckovic ist aber auf dem Posten und hält.

Das neutralisierte Spiel findet nun hauptsächlich zwischen beiden Strafrämen statt, keine der beiden Mannschaften ist wirklich gefährlich. Bis zur 58. Minute. Da zirkelt Hubmann einen Freistoßball zur Mitte, Tomic steigt hoch und köpfelt aufs Tor. Da der aber mit zu wenig Richtung ausfällt, ist dieser Kopfball wieder keine Gefahr für den sicher fangenden Haider. Der GAK agiert wie ein Meister. Hinten absolut dicht, man kann erahnen warum diese Mannschaft erst 19 Tore bekommen hat, vorne zumindest so gefährlich, dass es jederzeit für einen Treffer reicht. Die Donawitzer geben nicht auf, wollen ihr Glück erzwingen, doch das reicht an diesem Nachmittag einfach nicht. Offensivaktionen mit Potential sind zu sehen, aber man scheitert doch immer beim letzten Pass.

Auch er hatte einmal die Chance zum torschuss: Martin Petkov!

Der GAK kommt selten vor das Tor, ist dabei aber noch zwei Mal richtig gefährlich. Nach einem Eckball steigen drei Rote (gestört von Hubmann und Kosche) Richtung Ball, der plumpst einfach runter und befindet sich so fünf Meter vor dem Tor im absoluten Gefahrenbereich. Zum Glück agiert Schranz (der kurz darauf mit Knieproblemen ausgewechselt werden muss) am Schnellsten und drischt den Ball weg. In der 69. Minute müssen alle Schutzengeln zusammenhelfen, damit es nicht 2:0 für den GAK steht. Wieder ist es Alexander Rother, der an diesem Nachmittag sein Visier zum Glück etwas verstellt hat, der zum Kopfball gelangt. Sein Versuch scheitert an der linken Stange, der Ball fällt zurück vor seine Beine, den Nachschuss kann Peckovic irgendwie an die Außenstange abwehren!

In der Schlussphase verwaltet der GAK den knappen Vorsprung erfolgreich über die Zeit. Die nun müde und abgekämpft wirkenden Donawitzer können nicht mehr zulegen, frische Kräfte sind für Kalander keine Option. Der GAK entführt somit drei Punkte aus Donawitz und ist damit seinem Ziel wieder einen großen Schritt – Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga – näher gekommen. Für den DSV war es das erwartet schwere Spiel, in dem man weitgehend mithalten konnte. Es waren Chancen da, wenn auch nur sehr wenige, das einzige Gegentor ist untrennbar mit einem Fehler verbunden. Nützt nichts, knapp daneben ist auch vorbei, letztlich zählen die Punkte am Konto und da sieht es weiterhin schlecht aus.

Trofaich auswärts, Wildon zu Hause und Liezen auswärts. Das sind die Gegner der nächsten drei Runden, danach wird sich weisen, wie es mit dem DSV Leoben weiter geht. Das Derby in Trofaiach beginnt bereits am Dienstag, 15.5. ab 18:00 Uhr (kein Flutlicht, daher schon so früh!).

Schlusspfiff, aus, vorbei – 0:1 verloren!

Links: GAK, StFV, Ligaportal

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Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj, Pagger (G), Hubmann, Tomic, Heinemann, Schranz (76. Pachner), Kosche, Waldhuber (G), Damis, Petkov. Ersatz: Nömayer, Makotschnig J., Kutlesa K., Kutlesa P.

Galerie 1:


Galerie 2, Heiko Holzer:


Vielen Dank an Heiko Holzer und Hannes Lammer!

Ausrufezeichen: 5:0 (2:0)-Heimsieg gegen Fürstenfeld!

Landesliga, 24. Runde, FR 04.05.18, 19:00 Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben : SC Fürstenfeld 5:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Tomic (12.), 2:0 Tomic (27.), 3:0 Kabashaj (60.), 4:0 Tomic (70.), 5:0 Petkov (77., Elfer). Schiedsrichterteam: Dr. Paier, Hirtl, Doppelreiter.

F-ü-n-f   Z-u   N-u-l-l ! Der DSV Leoben schiesst sich gegen Fürstenfeld den ganzen, aufgestauten Frust von der Seele! Mann des Spieles war zweifellos Lukas Tomic, der mit seinen drei Toren maßgeblich für diesen Kantersieg verantwortlich war. Das war ein ganz deutliches, nicht zu überhörendes Lebenszeichen der Mannschaft, die damit die Rote Laterne an Kapfenberg abgeben konnte. Bereits vor der Pause stellt Lukas Tomic mit einem Doppelpack auf 2:0, nach der Pause – nachdem eine druckvolle Phase von Fürstenfeld unbeschadet überstanden werden konnte – machen die Donawitzer den Sack zu: Meriton Kabshaj aus kurzer Distanz, Tomic mit seinem dritten Treffer und Petkov per Foulelfmeter sorgen für den so nicht erwarteten, klaren Heimsieg. Der DSV Leoben machte in diesem Spiel alles richtig: Hinten war Peckovic (endlich, seit 17 Spielen wieder ohne Gegentreffer) nicht zu bezwingen, weil vor allem davor Damis und Co dicht machten und beinahe alles aus dem Weg räumten. Das Mittelfeld sorgte für die nötigen Bälle, die vorne eiskalt verwertet wurden. Tomic mit seinen Saisontoren 8, 9 und 10 war für Fürstenfelds Abwehr nicht zu Halten, ein persönliches Erfolgserlebnis für den aufopfernd rackernden Stürmer. Trotz aller Freude über den Sieg: Geschafft ist noch gar nichts, es war nur ein Schritt, den wir von da hinten heraus gegangen sind! Es müssen in den kommenden Wochen noch weitere folgen, denn die Konkurenz schläft nicht. Das Resumee: Freuen über den Sieg – ja, natürlich, aber man muss am Boden bleiben und konzentriert weiterarbeiten!

Bravo DSV: Die richtige Reaktion nach den letzten Niederlagen (im Bild Petkov)!

Beiden Teams merkt man nach den Misserfolgen in den letzten Runden deutlich die Verunsicherung an. Bei Regen und rutschigem Boden entsteht einiges auf Zufallsbasis, geplante Aktionen über mehrere Stationen finden nur selten statt. Während Fürstenfeld durch Ratschnig zu einem ersten Schuss kommt, der aber deutlich neben das Tor streift, ist es auf der anderen Seite gleich einmal richtig gefährlich: Ein Pagger-Freistoß wird von Kosche per Kopf Richtung zweiter Stange befördert – dort kommt Damis gerade noch zum Ball, kann den zur Mitte ablegen. Dorthin startet Tomic, der aber beim Torschuss aus kürzester Distanz gerade noch von Fürstenfelds Tormann Jeitler, der sich am Boden liegend lange macht, am Torerfolg gehindert wird. Schon wieder ein Spiel der vergebenen Chancen? Zum Glück nicht an diesem Abend…

Mit dieser Chance ist der DSV im Spiel angekommen. Vor allem über die Seiten sieht das Angriffsspiel erfolgsversprechend aus. Eine Schranz-Hereingabe kann gerade noch vor Tomic an der ersten Stange in den Corner befördert werden, in der 12. Minute ist es aber soweit. Diesmal wird Kabashaj auf der rechten Seite losgeschickt, obwohl er freien Zugang in den Strafraum hat, entscheidet er sich für die Hereingabe: Und die Entscheidung ist goldrichtig, denn Tomic erwischt den Ball perfekt – über die linke Stange landet er unhaltbar zum 1:0 im Fürstenfelder Tor. Viel schöner kann man das gar nicht machen, eine tolle Aktion wird mit dem so wichtigen 1:0 belohnt!

Die Donawitzer bleiben, trotz mancher Leerläufe, bissiger als Fürstenfeld. Das Wollen um jeden Preis hier und heute zu gewinnen, ist spürbar. Der nächste, der es auf der Seite probiert, ist Heinemann, seine Hereingabe ist aber für Tomic um eine Spur zu weit. Im Anschluss an einen der zahlreichen Eckbälle zieht Prutsch ab, sein Schuss landet aber in Jeitlers Armen. Fürstenfeld kommt zwar immer wieder durch das Mittelfeld hindurch, tut sich dann aber schwer eine Lücke in der Abwehr zu finden. In der 20. Minute wäre der Ausgleich dennoch fast gelungen. Diesmal zieht Jedliczka ab, Peckovic hechtet sich nach dem etwas verdeckten Schuss und klärt souverän.

Nach 27 Minuten erhöht der DSV Leoben auf 2:0: Koller will den Ball von hinten raus spielen, doch sowohl Petkov als auch Grgic sind giftig, stören entscheidend und erobern den Ball zurück. Der landet schließlich bei Tomic, der seinen Gegner abschütteln kann und von der linken Seite in den Strafraum eindringen kann. Er wird nicht attackiert, steht daher einfach einmal vor dem Tormann, dem er mit seinem überlegten Schuss ins Eck abermals keine Chance lässt. Die Einladung zu diesem Tor kommt eindeutig von Fürstenfeld, die sehenswerte Verwertung geht aber (zum bis dahin zweiten Mal) aufs Konto von Lukas Tomic!

Den Frust von der Seele geballert: Lukas Tomic mit drei Toren!

Bis zur Pause sehen die etwa 230 Zuseher nur mehr Halbchancen. Ein etwas zu weites Zuspiel auf Petkov (Tormann schneller am Ball), eine Abseitsentscheidung gegen Tomic (knapp, aber doch), auf der einen Seite, stehen ein Schuss von Goger (knapp links am Tor vorbei) und einer von Kahr (Peckovic hält sicher) auf der anderen Seite gegenüber. Keine weiteren Tore also, es werden also beim vielversprechenden Zwischenstand von 2:0 die Seiten gewechselt.

Nach der Pause (nachdem Damis im Anschluss an einen Pagger-Eckball einen guten Schuss neben das Tor abfeuert) hat Fürstenfeld zweifellos die beste Phase des Spieles. Man will sich gar nicht ausmalen, was wohl passiert wäre, wenn zu dieser Zeit ein durchaus in der Luft hängender Anschlusstreffer geglückt wäre. Fürstenfeld gelingt es, die Donawitzer minutenlang am eigenen Strafraum festzuschnüren, Befreiungsversuche landen immer wieder bei den nun bissigen Fürstenfeldern. Ein Freistoß landet ohne weitere Berührung knapp neben der Stange im Torout, der Rest kann immer irgendwie geblockt werden (vor allem Damis ist ein nicht zu überwindendes Bollwerk). Das 3:0 nach einer Stunde passiert daher im allerbesten Moment, Fürstenfeld ist danach gebrochen. Kabashaj erkämpft sich einen Ball im Mittelfeld, durch schnelles Umschalten entsteht vorne ein Donawitzer Übergewicht. Schranz zieht rechts auf und davon, die erste Hereingabe scheitert, der zweite Versuch ist aber erfolgreich: Der Ball landet bei Petkov, der vor dem Tor Kabashaj den Vortritt lässt  – aus kürzester Distanz erzielt Kabashaj das vorentscheidende dritte Tor. So funktioniert schnelles Umschalten, besser geht es nicht!

Fürstenfeld hat zwar durch einen guten Schuss von Wilfling (knapp über die Latte) noch einmal die Möglichkeit heranzukommen, in Wahrheit ist aber der DSV-Express nun nicht mehr zu Stoppen. Wieder ist es ein abgefangener Ball, der einen erfogreichen Konter einleitet. Über Petkov kommt der Ball zu Schranz, der die perfekte Flanke zur Mitte schlägt. Dort löst sich Tomic – per Kopf knallt er den Ball wuchtig an die Latte. Von dort prallt der Ball zurück und trifft, für den Tormann wirklich unglücklich, auf das Bein, wovon er zum 4:0 ins Tor kullert. Solche Tore fallen nie, wenn es knapp steht, wenn man dringend eines braucht – beim Stand von 3:0 schon…

So sehen Sieger aus!

Den Schlusspunkt setzt der Kapitän. Nachdem der eingewechselte Waldhuber im Strafraum von den Beinen geholt wird, entscheidet Schiedsrichter Paier auf Elfmeter. Petkov tritt an, trifft zum Ersten (Elfer wird wiederholt, da gerade ein Spielerwechsel durchgeführt wird) und auch zum Zweiten Mal. Das 5:0 bedeutet nach 79 Minuen schon den Endstand, weil danach von Fürstenfeld nichts mehr kommt und die Donawitzer zwar auf Konter lauern, diese aber nicht mehr fertigspielen. 5:0 gegen Fürstenfeld, damit war nicht zu rechnen, die Mannschaft hat Moral bewiesen und ist genau so aufgetreten, wie man im Abstiegskampf agieren muss. Gratulation zum Etappensieg, mit einem Erfolg im Gepäck folgt nächste Woche das Saisonhighlight: Das Heimspiel gegen den Tabellenführer und Publikumsmagneten GAK!

 Links: StFV, Fürstenfeld, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj (T, 82. Kutlesa K.), Pagger, Tomic (T,T,T,G), Heinemann (69. Waldhuber), Grgic, Schranz, Kosche, Damis, Prutsch (80. Hubmann), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Makotschnig J.

Wieder keine Auswärtspunkte – 1:2 (1:1) in Heiligenkreuz!

Landesliga. 23. Runde, SA 28.04., 18:00 Sportplatz Heiligenkreuz am Waasen, 120. TUS Heiligenkreuz : DSV Leoben 2:1 (1:1). Torfolge: 1:0 Mohsenzada (10.), 1:1 Pagger (11.), 2:1 Mohsenzada (47.). Schiedsrichterteam: Macher, Ofner, Duschek.

Es ist zum Verzweifeln. Auch in Heiligenkreuz gelingt es nicht, trotz guter Torchancen, etwas Zählbares mitzunehmen. Nach der fünften Auswärtsniederlage in Folge, bleibt der DSV Leoben am letzten Tabellenplatz – nun bleiben nur noch sieben Spiele, um da unten wieder weg zu kommen. Und wieder sind es die vergebenen Möglichkeiten, denen man nach dem Schlusspfiff nachtrauert. Ob Heinemann, Tomic oder Prutsch – alle hatten es am Fuß, doch keiner von ihnen konnte den Ball im gegnerischen Tor unterbringen! Die Donawitzer müssen zwar nach zehn Minuten durch Mohsenzada einen Gegentreffer hinnehmen, können aber postwendend durch den offensiv starken Pagger den Ausgleichtreffer erzielen. Das Spiel gestaltet sich danach offen, es gelingt keiner der beiden Mannschaften sich entscheidend durchzusetzen. Die größte Chance auf den Donawitzer Führungstreffer vergibt Tomic, der alleine vor dem Heiligenkreuzer Tormann Adilovic scheitert. In der zweiten Halbzeit ist es abermals Mohsenzada der bereits in der 47. Minute seine Mannschaft wieder in Führung schiesst: Vom Sechzehner aus knallt er den Ball ins Eck, Peckovic ist dabei chancenlos. Man kann den Donawitzern punkto Einsatz und Bereitschaft bis an die Grenzen zu gehen, keinen Vorwurf machen. Es wurde mit allen Mitteln gefightet, die Burschen sind bis zum Anschlag gegen die Niederlage angerannt. Wenn man aber die tollen Chancen (Prutsch von der Strafraumgrenze, Tomic von der rechten Seite – Pagger von links, Tomic vom Fünfer, usw.) nicht reinmacht, kann man einfach nichts mitnehmen. Heiligenkreuz hatte zwar deutlich weniger vom Spiel, auch kaum Torchancen, doch das interessiert nach dem Spiel im Donawitzer Lager niemand. Was zählt, ist, dass die Punkte in Heiligenkreuz blieben, dass der Gegner damit Alles richtig machte und der DSV Leoben, der es diesmal ohne einen einzigen Spielertausch probierte, wie schon so oft, ohne Punkte die Heimreise antreten musste!

Die mangelnde Auswertung – die wohl größte Baustelle!

Der DSV Leoben, der wieder einmal auf eine Reihe von Spielern verzichten musste (zu den drei Langzeitverletzten wurden auch Rinner und Waldhuber nicht fit, Hubmann gesperrt), brauchte ein wenig, um in das Spiel zu finden. Nach zwei Minuten zappelt der Ball bereits im Tor (Jury), zum Glück verhindert aber eine Abseitsposition den frühen Rückstand. Nach einem weiteren Angriff der Hausherren – diesmal kommt Jury ungedeckt am Fünfer, aber nicht gut angespielt, zum Kopfballversuch – gelingt es den Donawitzern selbst initiativ zu werden. Und da ist sie gleich einmal da, die Riesenchance in Führung zu gehen. Prutsch spielt links raus zu Pagger, dessen Flanke zur Mitte perfekt hinter die Abwehr zum hineilenden Heinemann findet. Volley zieht er aus etwa sieben Metern ab, jagt dabei den (zugegeben nicht einfach zu nehmenden) Ball leider übers Tor. Wir machen das Tor nicht, Heiligenkreuz auf der anderen Seite schon: Der Ball wird von der Abwehr kurz herausbefördert, der kommt aber sofort wieder zurück zu (Abseitsposition?) Jury, der sich wiederum gegen Damis und Kosche durchsetzt und auf Mohsenzada neben sich abspielen kann. Mit einer Täuschung verlädt er Schranz und schießt an dem, auf der Linie gebliebenen, Peckovic vorbei zum 1:0 ein. Ein Tor der Marke „Schön gemacht, doch viel zu einfach!“ bringt den Rückstand.

Der Rückstand ist aber umgehend aufgeholt. Nur eine Minute später dürfen die Donawitzer jubeln. Pass Prutsch, Doppelpass Pagger-Tomic-Pagger, Tor Pagger – so lautet die Kurzvariante. Bei der längeren Variante ist Kabashaj beteiligt, der zu Prutsch spielt. Der Ball läuft schnell zu Pagger, der gleich wieder in der Mitte Tomic findet. Der setzt sich mit einer Drehung nach vorne ab. Im richtigen Augenblick spielt er den Ball wieder links raus zu Pagger, der nun freie Bahn aufs Tor hat. Diese Bahn nutzt er perfekt, schließlich zieht er ab und über die Hand des Tormannes fleckt er zum 1:1 in den Kasten. Genauso sieht die Antwort aus, der wichtige Ausgleichtreffer ist prompt gelungen!

Die Donawitzer sind zurück im Spiel und werden lautstark von der Betreuerbank gelenkt. Trainer Kalander möchte nichts dem Zufall überlassen und greift sofort ein, wenn ein Spieler nicht das macht, was er soll, oder nicht dort steht, wo er sein muss. Das sieht in Summe recht vielversprechend aus, Heiligenkreuz kann vom Sechzehner größtenteils fern gehalten werden. Es entstehen in dieser Phase kaum Torchancen, eher sogenannte Halbchancen. Für den DSV versuchen es Heinemann (gute Position, Schuss misslingt aber), dazu scheitern zwei Lochpässe (auf Grgic und einmal auf Petkov) nur denkbar knapp. Für Heiligenkreuz ziehen Starchl und später Jury vom Elfer aus ab, beide Male steigt der Ball aber klar über das Tor. Bis in der 40. Minute der DSV Leoben seine zweite Großchance vor der Pause vergibt: Ein wunderschöner Lochpass von Heinemann, Lukic startet hineien und ist nun alleine zum Tormann unterwegs. Tomic entscheidet sich für die falsche Ecke, Adilovic kann den Ball zur Seite abwehren, ein Nachschuss von Pagger aus sehr spitzem Winkel, bringt statt einem Tor nur einen Eckball. Es weiß ja jeder – diese Chancen muss man einfach machen, so unendlich viele Möglichkeiten werden es in Heiligenkreuz nicht sein, die man bekommt!

Gutes Spiel, schönes Tor: Matthias Pagger!

In der zweiten Halbzeit bringt Trainer Tödtling gleich einmal zwei neue Spieler – und kann sich über eine schnelle 2:1-Führung seiner Mannschaft freuen. Einer der Neuen, Jevsenak spielt auf Mohsenzada, der etwas außerhalb des Strafraumes nicht genau genug gedeckt wird. Mohsenzada dreht sich und schießt beinahe ansatzlos ins rechte Eck – Damis oder Grgic können den Schuß nicht verhindern, Peckovic wirft sich umsonst Richtung Ball – es steht 2:1 für Heiligenkreuz! Und wieder ist sie da, die schnelle Ausgleichchance. Grgic spielt den Ball der Seite entlang zu Tomic. Der geht ein paar Schritte und bringt den Ball zur Mitte (Strafraumgrenze). Dort lauert Prutsch, der nun eine freie Schußbahn vorfindet – doch er trifft das Tor nicht, der Ball steigt hoch über den Kasten! Gleich darauf nützt Tomic einen Fehler in der Heiligenkreuzer Abwehr, erkämpft sich den Ball und zieht rechts im Strafraum ab – wieder ist die Schußbahn frei, der Ball steigt abermals übers Tor. Die vergebenen Chancen von Heinemann und Tomic vor der Pause und nun Prutsch sowie Tomic – solche Chancen hatte Heiligenkreuz im ganzen Spiel nicht, die fehlende Effizienz erklärt leider ganz gut den Rückstand!

Vierzig Minuten für das große Ziel, aus diesem Spiel etwas mitzunehmen, bleiben, da müsste doch noch etwas gehen (sollte man meinen). Heiligenkreuz gelingt es nun wieder etwas den Donawitzer Druck zu mindern und kommt über die Seiten in Strafraumnähe – abgesehen von Eckbällen, geblockten Schüssen und zwei guten Schüssen von Hofer, schaut dabei aber nichts raus. Die umgebaute Donawitzer Abwehr agiert großteils fehlerfrei und kopfballstark, scheint nur im Herausspielen manchmal zu lange zu brauchen. In der Mitte machen Prutsch, Kabashaj und Petkov vieles richtig – Bälle werden nur selten verschenkt, es sei denn es geht Richtung „letzter Pass“, der kommt dann nicht an. Vorne wird es dann erst in der Schlussphase wieder spannend. Und da ist dann eigentlich immer Pagger im Spiel. Wenn er auf seiner Seite aufzieht, bedeutet das Gefahr für Heiligenkreuz. Nach einem weiten Wechselpass überspielt er Ratschnig und zieht ab, mit Fußabwehr bringt Adilovic den Ball ins Torout. Beim nächsten Paggerauftritt bringt er den scheinbar perfekten Stanglpass zur Mitte, dort ist Tomic, der aber auch diese Chance nicht nützen kann und den Ball übers Tor schlägt! In der Nachspielzeit gibt es noch zwei Möglichkeiten: Zuerst ist es einmal Grgic, der auf Paggers Seite den Stanglpass zur Mitte bringt, dort kommt Petkov um den Hauch nicht ran und schließlich ergibt sich nach einem kurz herausgebrachten Ball für den aufgerückten Damis die Schussmöglichkeit – doch auch er haut den Ball übers Tor.

Am Ende ist aber der DSV wieder am Boden zerstört!

Das war es dann, der DSV Leoben ist am Boden, wieder einmal kann man es nicht glauben, was hier passiert ist. Man ist hier weniger am Gegner, als viel mehr an sich selbst gescheitert. Die nächste Chance das Tabellende zu verlassen, gibt es am kommenden Freitag – am 4.5., 19:00 Uhr kommt der SC Fürstenfeld nach Donawitz.

Links: StFV, Heiligenkreuz, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj, Pagger (T), Tomic, Heinemann, Grgic, Schranz, Kosche, Damis, Prutsch (G), Petkov. Ersatz: Ebner, Kutlesa K., Kutlesa P., Machacek, Makotschnig J.

Der DSV Leoben nach 2:4 (1:1) gegen Pöllau Tabellen-Letzter!

Landesliga, 22. Runde, FR 20.04.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz, 350. DSV Leoben : TSV Pöllau 2:4 (1:1). Torfolge: 0:1 Deibel (21.), 1:1 Petkov (36., Elfer), 1:2 Lepen (86.), 1:3 Leskovar (88., Elfer), 2:3 Tomic (89.), 2:4 Lepen (90.+). Schiedsrichterteam Cetin, Spörk, Brunner.

Nach dem Spiel gegen Pöllau war es soweit: Der DSV Leoben ist auf den letzten Tabellenplatz zurück gefallen und somit erster Anwärter auf einen Abstiegsplatz! Unfassbar, dass es soweit kommen konnte, aber überrascht über diesen Totalabsturz ist eigentlich auch niemand mehr. Eine Mischung aus Wollen und nicht Können, gepaart mit vielen Leerläufen und zum Schluss – im Gegensatz zum Gegner – der fehlende Glaube und/oder die fehlende Kraft, dieses Spiel positiv zu beenden. In Summe neuerlich ein pauschales „Nicht Genügend“ für diesen Auftritt, der Sieg von Pöllau geht absolut in Ordnung! Nach einem Kopfballtor von Matthias Deibel, hält nur Admir Peckovic im Donawitzer Tor seine Mannschaft im Spiel: Er pariert einen Elfer von Bauernhofer, sonst wäre man wohl schon viel früher auf die Verliererstraße abgebogen. Auf der anderen Seite macht es Martin Petkov besser, nach Foul an ihm im Strafraum verwertet er seinen Elfer zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gibt es diesen einen kurzen Moment, in dem dieses Spiel auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können: Lukas Tomic setzt ein Zuspiel von Kabashaj an die linke Stange, anstatt ins Tor. In der Schlussphase erhöht Pöllau den Druck, dem die Donawitzer letztlich nicht standhalten können. Das 1:2 fällt in der 86. Minute (Schuss von Lepen), nur etwa eine Minute später kommt es noch schlimmer: Völlig unbedrängt rutscht Pagger im Strafraum aus und nimmt dabei den Ball mit der Hand mit, der Schiri zeigt zum insgesamt dritten Mal an dem Abend auf den Elferpunkt. Diesmal trifft Pöllau (Leskovar über die Innenstange), das Spiel ist nun scheinbar entschieden. Einen kurzen Hoffnungsschimmer erleben die etwa 350 Besucher noch: Tomic schiesst unmittelbar nach dem Anstoß mit der Ferse den Anschlusstreffer zum 2:3. Da dieses Spiel aber kein Märchen ist, gibt es auch kein Happy End – im Gegenteil, den letzten Konter schließen die Gäste erfolgreich zum 2:4-Endstand ab. Der DSV Leoben ist nach diesem Abend am Boden, zwei Mal hintereinander gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf zu verlieren, muss erst einmal verdaut werden…

Bravo Adnan Peckovic (hier beim gehaltenen Elfer)! Zwar hat er vier Tore bekommen, dennoch eine überdurchschnittlich gute Leistung!

Beim DSV Leoben wird gegenüber dem letzten Spiel in Kapfenberg umgestellt – Jürgen Prutsch sowie Matthias Waldhuber kehren nach überstandener Verletzungspause wieder in der Startformation, dazu ist Kevin Kutlesa von Beginn weg in der Außenverteidigung im Einsatz. Das gegenseitige Abtasten wird von einzelnen Halbchancen unterbrochen, nach einem Tomic-Vorstoß kommt Petkov im Strafraum nicht zum Abschluss, einen ersten Schuss von Pagger kann der Pöllauer Tormann Miljkovic aus der kurzen Ecke holen. Ansonst sehen die Zuseher bei bestem Fußballwetter viele Leerläufe, vor allem die Passqualität in den allermeisten Fällen sowie ungewohnt viel Annahmefehler bremsen den Donawitzer Spielaufbau.

In der 18. Minute kann sich Peckovic im Leobener Tor erstmals in Szene setzen – nach einem Spaziergang von Gschiel in den Donawitzer Strafraum kann unser Tormann einen ersten gefährlichen Schuss von Rieger aus kurzer Distanz bravourös abwehren. Pöllau bleibt nun aber am Drücker, bekommt einen unnötig scheinenden Eckball zugesprochen, aus dem der Führungstreffer entsteht. Der Ball kommt hoch zur Mitte, dort löst sich Matthias Deibel und setzt per Kopf den Ball zum 0:1 in die Ecke. So frei zum Kopfball darf man niemand ran lassen, das wird natürlich prompt bestraft. Der DSV Leoben kommt nach ein paar Minuten Schockstarre zu einem ansehnlichen Abschluss – Damis gewinnt nach einem Eckball das Duell um den zweiten Ball, serviert dabei per Kopf den Ball ideal zu dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Rinner – sein Rückzieher gelingt gut, Miljkovic ist aber besser und fängt den Ball.

Gleich im Anschluß daran, sorgt ein individueller Fehler für unnötige Gefahr. Der Ball wird hinten verloren, Kitting-Muhr ist Profiteur davon und zieht in den Strafraum. Grgic kann den Pöllauer zwar einholen, ist dabei aber zu forsch und unvorsichtig. Kitting-Muhr  geht zu Boden, Schiedsrichter Can entscheidet richtigerweise auf Elfmeter. Zum Glück ist auf Peckovic Verlass – er errät die Ecke und bleibt im Duell mit Bauernhofer Sieger – es ist bereits sein zweiter gehaltener Elfmeter im Frühjahr!

Die Donawitzer bleiben zwar bis zur Pause bemüht, aber in der Ausführung der Angriffe einfach zu ideen- und harmlos. Über die Seiten gelingt nur einmal etwas. Waldhuber setzt sich an der Linie durch, spielt den Ball zur Mitte Richtung Petkov und der wird im Strafraum von Gschiel gelegt – Referee Can ist sich zum zweiten Mal sicher und entscheidet auf Elfmeter für Leoben. Der gefoulte Kapitän übernimmt die Verantwortung (er hat im Frühjahr schon einen Elfer verschossen), macht diesmal alles richtig und gleicht aus. Bei dem Zwischenstand von 1:1 werden die Seiten gewechselt, die zweite Halbzeit beginnt völlig offen, daher lebt die Chance auf die so bitter nötigen drei Punkte!

Nach vier Spielen verletzungsbedingter Pause wieder dabei: Jürgen Prutsch!

Der DSV Leoben hat in den ersten 20 Minuten dieser zweiten Halbzeit die beste Phase. Nach einem Pagger-Eckball steigen von allen Spielern im Strafraum nur Rinner und Tomic hoch, Tomic (völlig unbedrängt) trifft den Ball nicht optimal und scheitert aus kurzer Distanz per Kopf. Das ist eben der feine Unterschied – Pöllau macht aus einer beinahe identen Situation das Tor, der DSV eben nicht. Der Wille in diesem Spiel zu gewinnen mag vorhanden sein, aber die Fehlerquote im Spielaufbau bleibt erschreckend hoch, die Anfälligkeit sich einen Konter einzufangen steigt.  Und dann die 60. Minute. Der eben eingewechselte Kabashaj (Waldhuber muss neuerlich verletzt raus) zirkelt den Ball zur Mitte auf Tomic, der auch sofort abzieht. Der Ball landet an der linken Stange, anstatt im Tor, die nächste Chance zur Führung vergeben. Nach einem guten Schuss muss auch Jürgen Prutsch das Feld verlassen, für ihn kommt Tim Heinemann.

Das Unheil beginnt Mitte zweiter Halbzeit, nach einem guten Schuss von Lepen, der nur knapp über die Querlatte streift. Pöllau ist nun deutlich spritziger als unsere Mannschaft, ausgestattet mit einigen sehr quirligen, durchsetzungsstarken Spielern, verlagern sie das Geschehen mehr und mehr in die Donawitzer Hälfte. Zum denkungünstigsten Zeitpunkt (der Druck der Gäste steigt) verletzt sich Rinner unglücklich, somit wird die Innenverteidigung zum Problemfall. Trainer Kalander bringt Christoph Hubmann für Rinner, der nun auf einer Position spielen muss, die einfach nicht massgeschneidert für ihn ist. Während Tomic mit einem gut angetragenen Flachschuss auf der einen Seite scheitert, ist es auf der anderen Seite abermals Peckovic, der mit einem Traumreflex ein Gegentor verhindert: Kitting-Muhr setzt sich auf der Seite durch, spielt vor das Tor, dort zieht Rieger vom Fünfer ab, doch Peckovic kann abwehren.

Aus, alles vorbei! Der 2:4-Endstand!

In der 86. Minute gelingt dann doch der zweite Pöllauer Treffer. Nach einem Zuspiel vom eingewechselten Leskovar kann Lepen links im Strafraum den Ball annehmen, sein platzierter Schuss passt ins Eck, diesmal kann auch Peckovic nicht mehr helfen. Nun liegen die Nerven blank. Nächste Aktion von Pöllau, die nun natürlich beim Donawitzer „Hopp-oder Trop-Spiel“, jeden Platz der Welt haben: Kitting-Muhr wird auf die Reise Richtung Strafraum geschickt, doch Matthias Pagger kann ihm mit gutem Einsatz den Ball vom Fuß nehmen. Der Ball läuft Richtung Toroutlinie, Pagger will ihn vor der Linie aufhalten, stürzt dabei und nimmt den Ball mit der Hand mit. Der wohl unnötigste Elfmeter, den man sich vorstellen kann, der dritte in diesem Spiel, wird Pöllau in der 88. Minute zugesprochen. Leskovar trifft über die Innenstange zum 1:3, das Spiel damit entschieden. Dachte man zumindest, denn unmittelbar nach dem Anstoß bringt Kabashaj den Ball zur Mitte, diesmal trifft Tomic, noch dazu sehr schön, mit der Ferse zum 2:3 (89.).

Drei Minuten Nachspielzeit, der Strohhalm, an dem sich Alle klammerten, war noch nicht abgebrochen. Das passierte erst in der 91. Minute. Die hinten völlig offenen Donawitzer laufen in einen Konter – Kitting-Muhr zu Leskovar und der zu Lepen – und schon steht es 2:4. Der Schiedsrichter beendet daraufhin die Donawitzer Tragödie, fassungslos bleiben die Spieler, Betreuer und Zuseher aufgrund dieses Trauerspieles zurück. Tabellenletzter der Landesliga, das macht sprachlos! Wie man da raus kommt? Keine Ahnung, das müssen andere wissen…

Links: StFV, Pöllau, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Rinner (G, 70. Hubmann, G), Kutlesa K., Pagger, Tomic (T), Grgic (G), Schranz, Waldhuber (58. Kabashaj), Damis, Prutsch (65. Heinemann), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Pachner.

Selbstfaller in Kapfenberg: Der DSV Leoben verliert trotz Aufholjagd mit 2:3 (0:3)!

Landesliga, 21. Runde, SO 15.04.18, 10:30 Kapfenberg Kunstrasen. KSV Amateure : DSV Leoben 3:2 (3:0). Torfolge: 1:0 Eloshvili (1.), 2:0 Weinberger (12.), 3:0 Eloshvili (45.), 3:1 Grgic (63.), 3:2 Tomic (74.). Schiedsrichterteam Semler, Steindl, Kudic.

Das Trainerdebut von Helmut Kalander beim DSV Leoben ist leider daneben gegangen. An ihm ist es aber nicht gelegen, dass man keine Punkte aus Kapfenberg mitgenommen hat. Wenn man, wie der DSV Leoben, vor der Pause solche Gegentore bekommt, darf man sich nicht wundern, wenn der Sturmlauf in der zweiten Spielhälfte letztlich unbelohnt bleibt. Mit dem ersten Angriff gehen die Kapfenberger Amateure in Führung: Seitenwechsel – Flanke – Kopfball – Tor durch Eloshvili. Auch danach wirken die Hausherren auf dem rutschigen Kunstrasenboden spritziger und technisch versierter. Das 2:0 nach 12 Minuten entspringt einem Fehler in der Donawitzer Abwehr, der Ball wird verstolpert, Weinberger trifft mit seinem Schuss ins lange Eck. Danach erst fangen sich die Donawitzer, wenn gleich vor der Pause kaum Zwingendes entsteht. Mit dem Pausenpfiff gelingt den KSV Amateuren noch das 3:0: Laut Schiedsrichter ist ein weiter Ball nicht im Torout, die Flanke kommt zur Mitte und Eloshvili macht mit seinem zweiten Tor das 3:0. Im zweiten Spielabschnitt riskieren die Donawitzer Alles, müssen dabei einige brenzlige Konterangriffe überstehen. Doch nun funktioniert des öfteren der Spielaufbau, erste gefährliche Aktionen vor dem Kapfenberger Tor entstehen. Nach einem Eckball bringt Grgic den Ball, der zuvor schon heiß war, irgendwie über die Linie – mit dem 1:3 setzen die Donawitzer Alles auf eine Karte. In der 74. Minute gelingt Tomic aus kurzer Distanz ein Abstaubertor (Pagger-Schuss), genügend Zeit noch um die Aufholjagd erfolgreich zu beenden. Doch sowohl Tomic, Damis, Makotschnig und in der letzten Aktion wieder Tomic vergeben ihre guten Möglichkeiten, somit bleibt es bei der knappen 2:3-Niederlage: Eine wichtige Gelegenheit im Abstiegskampf gegen einen Konkurrenten vertan…

Zu einfach: Nach einer Minute 0:1…

Der neue Trainer Kalander musste, wie schon sein Kurzzeitvorgänger Jantschgi auch, auf Heinemann, Waldhuber und Prutsch verzichten, dazu fehlte auch noch der zuletzt gut spielende Kosche – wieder einmal konnte man beim DSV Leoben nicht aus dem Vollen Schöpfen.

Das Spiel auf dem gut gespritzten und daher rutschigen Kapfenberger Kunstrasen, einem wahrhaft gewöhnungsbedürftigen Terrain, beginnt, wie man es sich nicht vorstellt. Erster Angriff, erstes Gegentor. Ein weiter Wechselpass erreicht den flinken Maier, der sich auf seiner linken Seite den Ball mitnehmen kann – er flankt zur Mitte und dort nickt Eloshvili an Peckovic vorbei zum 1:0 mit dem Kopf ein. Da waren unsere Jungs kollektiv noch nicht munter genug, denn so einfach darf das bitte nicht gehen. Die jungen Kapfenberger bleiben bissig, aufgrund ihres Laufpensums und der allgemein guten Techhnik, stets gefährlich. Während sich unsere Mannschaft nur langsam auf die Bedingungen einstellen kann (Pagger-Schuss von der Seite den Goalie Zocher im Nachfassen pariert), zeigen die KSV Amateure wie man spielen muss. Zu lässig wird mit einem Ball am eigenen Strafraum agiert, ansttat zu klären, lässt man sich die Kugel abluchsen – Weinberger sagt Danke und schließt mit dem 2:0 in die Ecke ab. 12 Minuten gespielt und 0:2 zurück, unglaublich.

Jetzt erst erkennen unsere Jungs den Ernst der Lage und verschärfen den Einsatz (Gelb Rinner und Pagger) und das Tempo nach vorne. Die Kapfenberger stehen hinten aber vor der Pause gut, zumeist ist es Matthias Pagger, der sich durchsetzen kann. Entweder kommen aber seine Flanken (19. min, Stanglpass hat Goalie, 38. min wieder kommt der Stangler nicht)  zu ungenau oder er wird gelegt, dann sind es Freistöße, (Pagger Direktversuch, später Hubmann Richtung Tomic), die noch nicht wirklich genau genug kommen. Einige Missverständnisse (Laufwege stimmen oftmals nicht), verlorene Bälle in der Vorwärtsbewegung – und schon wird es mühsam.  Die KSV Amateure haben in Summe wenig Probleme den Vorsprung in die Pause zu spielen, profitieren dann sogar noch von einem Black-Out. In der 45. Minute gelangt ein Ball scheinbar zu weit für Maier, der – und da sind sich Alle einig – bringt den Ball bereits hinter der Linie trotzdem zur Mitte, wo Eloshvili wuchtig zum 3:0 einnetzt. Unsere Spieler sind natürlich aufgebracht (Peckovic sieht Gelb), ärgern sich zu Recht, das nützt aber nichts, mit 3:0 geht es scheinbar aussichtslos in die Pause.

Endlich nach dem 1:3 durch Grgic der Beginn der Aufholjagd…

Trainer Kalander bringt statt Briza nun Kutlesa ins Spiel, ordert Grgic weiter nach vorne – das und der nun starke Wille, in diesem Spiel doch noch etwas zu Holen, scheinen erfolgversprechend. Die Seiten werden weiterhin rauf und runter gelaufen, die Donawitzer drücken mächtig aufs Tempo. Während sich die Amateure rein auf eine (keinesfalls ungefährliche: Schuss von Maier ins Außennetz) Kontertaktik verlegen, laufen die Donawitzer ein ums andere Mal vergeblich an. Flanken von Schranz (Richtung Tomic) und Pagger (zu weit) bringen keine unmittelbare Gefahr, ein Schuss von Tomic kann von Thurner vor der Linie gerettet werden – ehe es doch einmal klappt. Pagger flankt zur Mitte, Petkov richtet sich am Fünfer den Ball her, scheitert aber am Tormann! Diesmal haben die Donawitzer aber Glück, der Abpraller springt zu Grgic, der einfach draufhaut und den Ball zum 1:3 ins Eck netzt.

Das Spiel nimmt nun Fahrt auf. Sowohl die KSV Amateure (wollen Vorentscheidung) als auch die Donawitzer kämpfen um jeden Ball. Grgic klärt nach einem guten Eckball, auf der anderen Seite kommt eine Pagger-Flanke knapp nicht zum freien Tomic! Ein guter, gar nicht scharfer, flacher Schuss von Petkov streift nur um Zentimeter an der Stange vorbei (gute Vorarbeit Tomic), während sich der Kapfenberger Horvat wieder auf der anderen Seite durchtankt, Weinberger scheitert knapp.

Und dann wieder die Donawitzer. Ein weiterer Pagger-Schuss kann von Zocher nur kurz abgewehrt werden, Tomic ist zur Stelle und staubt aus kurzer Distanz zum 2:3 ab. So spielt man Angriffe: Wenn der erste Versuch nicht klappt, dann eben der zweite! In der Schlussphase wiederum, gelingt den Donawitzern trotz mehrfacher Versuche, der Ausgleich nicht. Ob Petkov knapp im Abseits (wäre Auf und Davon!), Hubmann im Strafraum attackiert wird (war wohl zu wenig für einen Elfer) oder ob der mit nach vorne gerückte Damis mit seinem Kopfball scheitert – es will nicht sein. Während Felsner den Matchball auf der Kapfenberger Seite vergibt, kommt der eingewechselte Makotschnig zuerst zu einer schönen Flanke (Tomic knapp nicht dran) und dann zum Schuss (zuvor Tormann-Faustabwehr), scheitert aber. In der letzten Minute, die letzte Chance. Grgic bringt den Ball vors Tor, plötzlich ist sie da, die Schussmöglichkeit für Tomic im Strafraum – der verzieht aber, es bleibt beim 2:3.

…doch mehr als zum 2:3 durch Tomic reicht es nicht, der DSV verliert in Kapfenberg!

Ganz bittere Niederlage, nicht nur weil völlig unnötig, sondern auch weil die Konkurrenz uns nun überholt hat. Wie auch immer, gegen Pöllau muss nächste Woche ein Sieg her, sonst schaut es ganz finster aus…

Links: StFV, Kapfenberg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic (G), Kabashaj (G), Rinner (G), Pagger (G), Hubmann (G, 82. Makotschnig)Tomic (T), Grgic (T), Schranz, Damis, Petkov, Briza (46. Kutlesa K.). Ersatz: Ebner, Kutlesa P., Pachner.

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