Juniors

GEBIETSLIGA: Niederlage nach Pausenführung!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 18. Runde, SA 20.04.19, 16:00, Sportplatz St. Marein, 50. SV St. Marein/St. Lorenzen : DSV Juniors 3:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Machacek (26.), 1:1 Kroissenbrunner (52.), 2:1 Stengl (73.), 3:1 Schwaiger (82.). Schiedsrichter: Pintscher Alexander.

Nichts wurde es mit dem erhofften Punktezuwachs in St. Marein-Lorenzen. Die viel zu passiven DSV Juniors gingen zwar durch Heiko Machaceks zehnten Saisontreffer in Führung und konnten den Vorsprung mit Glück (gehaltener Elfmeter, zwei Stangenschüsse) in die Pause retten, in der zweiten Spielhälfte folgte aber der große Einbruch. St. Marein legte einen Gang zu, wirkte bei frühsommerlichen Temperaturen viel spritziger, während die Juniors müde wurden und ständig hinterherliefen. Es kam, wie es kommen musste – St. Marein drehte das Spiel, ohne, dass die Juniors irgendeinen Plan hatten, dies zu verhindern. Der Auftritt am Karsamstag war zweifellos eine verpasste Chance im Abstiegskampf, die Niederlage war völlig verdient. Jetzt gilt es dieses Spiel schnell abzuhaken und sich auf das Duell gegen Bruck II wieder entsprechend vorzubereiten.

Diesmal reichte es nicht. Die Juniors (im Bild Drabli) verlieren in St. Marein!

Mit einem Sieg hätte man sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen können, nach den letzten beiden Siegen schien deshalb das Vorhaben, in St. Marein zu punkten, nicht unrealistisch zu sein. Es waren aber nicht die Juniors, die das Spielgeschehen bestimmten, sondern die Hausherren. Bereits nach einer Minute taucht Kroissenbrunner vor Weiss im Sechzehner auf, unser Tormann bleibt aber Sieger in diesem Duell. Ungewohnt fehleranfällig werden die Juniors Aufbauversuche ausgeführt, es gelingen kaum Aktionen über mehrere Stationen. Auch weite Bälle kommen nicht an, man muss sich früh aufs reagieren konzentrieren.

Ein Schuss von St. Mareins Schwaiger landet über dem Tor, bei einem viel besseren Versuch von Omerovic kann sich Weiss auszeichnen und erfolgreich abwehren. Nach dieser ersten Drangphase können sich die Juniors zwar etwas befreien und selbst erstmals offensiv Akzente setzen. Aber Möstls Vorstöße führen letztlich auch nicht zu mehr, als zu einem Eckball. Nach vierzehn Minuten hat St. Marein die ganz große Chance, um in Führung zu gehen. In der Donawitzer Abwehr wird zu langsam und inkonsequent agiert, Kutlesa ist um den einen Schritt zu langsam – im Strafraum bringt er Stengl zu Fall, der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Der dritte Frühjahrselfer gegen die Juniors wird von Kapitän Geissler ausgeführt – und zum zweiten Mal (!) kann Marcel Weiss den Elfer parieren! Wie schon gegen Mautern errät unser Tormann die Ecke und bleibt damit (vorerst) ungeschlagen!

Die Juniors nützen nach dem vergebenen Elfmeter nun die Frustphase des Gegners. Nach der ersten sehenswerten Offensivaktion (Plank – Möstl – Sencar), kommt es zum ersten Torschuss von Sencar, kurz darauf versuchen es auch Schweighart und Möstl. Schön langsam beginnt das Juniors-Werkl zu laufen. Machacek wird jetzt im Zentrum angespielt, verteilt die Bälle weiter oder versucht es selbst, jetzt sieht das in etwa so aus, wie man die Juniors auch in den vergangenen beiden Runden erleben durfte. Und diese Spielweise ist erfolgreich. 26. Spielminute, Sencar überlistet mit einem schönen Pass die gegnerische Abwehr, Machacek startet durch und spitzelt den Ball am herauslaufenden Tormann Deimel zum 0:1 ins Eck. Der bereits zehnte Saisontreffer für Heiko Machacek, er liegt mit diesem Wert an der 7. Stelle in der Liga-Scorer-Liste!

Mit seinem 10. Tor bringt Machacek seine Mannschaft in Führung!

Und er hätte beinahe gleich einen draufgelegt. Wieder ist Sencar der Vorbereiter, diesmal aber ist zum einen der Weg nicht so zentral, zum anderen der Tormann zu schnell für einen Schuss herausgeeilt. Machacek umspielt den Tormann, bringt die Flanke zur Mitte – dort ist aber kein Abnehmer für diesen Ball. Die nächste gute Möglichkeit vergibt Sencar, sein Schuss landet im Außennetz. Das ist in der 36. Spielminute. Ab diesem Zeitpunkt etwa fallen die Juniors unerklärlicherweise, sukzessive und unaufhaltsam zurück. Die wichtigsten Tugenden – Laufbereitschaft und Einsatz – werden zurück gefahren. Der Gegner kann darüber nur froh sein.

Bereist vor der Pause noch hat St. Marein die Riesen-(Doppel-) Chance, um auszugleichen, mit Glück wird daraus aber nichts. Nach einem Hörtner-Freistoß in den Strafraum wird der Ball nicht weggebracht, zuerst scheitert Omerovic an der Latte – der Ball bleibt heiß im Strafraum – schließlich darf es auch Stengl versuchen, der dabei die Stange trifft. Nach einem Horvat-Gelbfoul beendet der Schiedsrichter die erste Spielhälfte – dass das noch ein hartes Stück Arbeit werden wird – das war allen beim Gang in die Kabinen klar.

In der zweiten Spielhälfte passieren in Summe zu viele, auch einfache, Fehler bei den Juniors. Während man St. Mareins Willen, dieses Spiel zu drehen, spüren kann, ist von so einer positiven Einstellung bei den Juniors nichts zu bemerken. St. Marein diktiert nun das Geschehen, kommt aber erst in der 53. Minute zur ersten Torchance. Die aber wird zum Ausgleich genützt. Stengl setzt sich auf seiner rechten Seite durch, bringt den Ball scharf und flach zur Mitte, dort ist Kroissenbrunner schneller als Drabli und Weiss, der auf der Linie bleibt, aus vier (!) Metern Entfernung zimmert er den Ball zum 1:1 ins Netz.

Alle zaghaften Versuche der Juniors, Kontrolle und Ordnung ins Spiel nach vorne zu bringen scheitern. Sencars Pässe (aber auch die von allen anderen) kommen nicht mehr an, die Seiten sind zu – nach vorne geht fast nichts. Angriff um Angriff folgt nun auf der anderen Seite, die Hausherren, oftmals über Stengl von rechts, kommen beinahe mühelos in Strafraumnähe. Doch noch hält der Abwehrriegel. Bei einem der wenigen Konter zieht der eingewechselte Asil einfach mit seinem linken Fuß ab, der Schuss fällt nicht schlecht aus, kann aber damit den Goalie nicht bezwingen.

Der Schlusspunkt: 3:1 in der 82. Minute!

Nach einem Eckball fällt die Vorentscheidung. Der hohe Ball ist lange in der Luft, Stengl setzt sich gegen Plank durch und bezwingt Weiss per Kopf zum 2:1. Das Spiel ist gedreht. Im Anschluss an den Gegentreffer haben die Juniors durch Horvat noch einmal die Möglichkeit um auszugleichen – sein Schuss steigt aber übers Tor. Die Juniors können nicht mehr zulegen und müssen sogar noch den dritten St. Mareiner Treffer durch Schwaiger hinnehmen. Dabei bleibt es dann auch, die Juniors gehen verdient als Verlierer vom Platz.

Eine Großteils ungenügende Leistung der Juniors, das reicht eben nicht zum Punktegewinn. Abhaken, beim nächsten Mal (SA 27.04., 16:00, Stadion Donawitz) gegen Bruck II einfach besser machen!

Links: StFV, St. Marein/L.

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Plank, Schweighart, Sencar, Machacek (T), Mock (83. Freydl), Kutlesa, Möstl (64. Asil), Horvat (G), Hoffellner (59. Nahrgang). Ersatz: Bernhard.

GEBIETSLIGA: Machacek-Hattrick beim 4:1-Sieg gegen Turnau!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 17. Runde, SA 13.04.19, 17:00 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SV Turnau 4:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Baumann (20, Elfer), 1:1 Horvat (55.), 2:1 Machacek (73.), 3:1 Machacek (74.), 4:1 Machacek (89.). Schiedsrichter Nedim Zahirovic.

Mit einem tollen 4:1 (0:1)-Sieg gegen den SV Turnau verlassen die DSV Juniors das Tabellenende. Man of the Match war zweifellos Heiko Machacek, dem in der Schlussphase ein lupenreiner Hattrick gelingt, zuvor hat Marko Horvat den Pausenrückstand ausgeglichen. Die Fortschritte gegenüber dem Herbst sind unübersehbar, die Mannschaft ist gereift, kann Rückschläge wegstecken und ist in der Lage ansehnlichen, attraktiven Fußball zu spielen. Nach einer äußerst harten Elfmeterentscheidung gehen die Gäste nach 20 Minuten in Führung, das ist an diesem Nachmittag aber kein all zu großes Problem. Schon gegen Ende der ersten und erst recht in der zweiten Spielhälfte übernehmen die Juniors klar das Kommando und starten zahlreiche durchdachte Offensivaktionen. Es dauert aber bis zur 55 Minute ehe Horvat die Schussmöglichkeit im Strafraum nützt und zum Ausgleich einnetzt. Nun sind die Juniors nicht mehr zu halten, beinahe im Alleingang packt Machacek, der von Turnau einfach nicht in den Griff zu bekommen ist, einen Hattrick drauf und sorgt damit für den klaren, verdienten zweiten Heimsieg in Folge. Mit dieser Einstellung, dem Einsatz und dieser Laufbereitschaft ist das Ziel Klassenerhalt erreichbar – nur nicht nachlassen, dann klappt das ganz bestimmt!

Ausgleich: Marko Horvats fünftes Saisontor – diesmal mit dem Fuß!

Zwei gesperrte Spieler (Schweighart, Plank), dazu eine Verletzung vom zuletzt erfolgreichen Pagger – obwohl Trainer Kogler, die Mannschaft vor diesem Spiel an einigen wichtigen Positionen umstellen muss, versuchen die Juniors von Beginn weg Tempo zu machen. Und das sieht recht gefällig aus. Die Seiten werden bespielt, hohe Flanken (Eckbälle) kommen in den Strafraum, mit denen aber vorerst die Turnauer Abwehr nicht zu knacken ist. Mit dem ersten geblockten Schuss und dem darausfolgenden Eckball sorgt aber auch Turnau für Gefahr, Tschuschnigg und Dotter segeln knapp am Kopfball vorbei, die Situation bleibt am Fünfer brenzlig – schließlich kann Nahrgang den Ball herausbefördern. Die Juniors bestimmen zwar das Spiel, versuchen auch einiges, kommen aber nur selten durch. Die Wechselpässe scheinen ein geeignetes Mittel, um den Turnauer Riegel zu knacken, gelingen aber nur selten wirklich perfekt. Die Juniors laufen sich fest, Turnau verlegt sich aufs Kontern und das erweist sich als wirksame Strategie.

Den ersten Warnschuss knapp über die Querlatte gibt Wagner ab, bei einem weiteren Konter durch Rotariu wird Drabli umlaufen – dabei kommt es im Strafraum zum kurzen Kontakt – und schon entscheidet der Schiedsricter auf Elfmeter für Turnau. Kapitän Baumann verlädt Weiss und nach 20 Minuten liegen die Gäste mit 1:0 in Führung. Ein Gegentor, das in einigen Herbstspielen noch der Anfang vom Ende gewesen wäre, ist nun nicht mehr als etwas Lästiges, das eben korrigiert werden muss. Die Juniors lassen sich vom Zwischenstand nicht beeindrucken und kämpfen munter weiter. Torchancen entstehen dabei nicht wirklich viele – ein Machacek-Freistoß kann von Tormann Hirz abgewehrt werden, auch bei einem Nahrgang-Schuss bleibt der Tormann unbezwungen. Die Strafraumszenen mehren sich aber. Sencar und Machacek werden gesucht, aber in der Gefahrenzone sehr konsequent attackiert. Nach einer kurzen Schrecksekunde – Turnau erzielt ein Kopftor, das aber nicht gegeben wird – setzt sich Drabli schön durch, er umspielt dabei mehrere Spieler, auch der Abschluss ist nicht schlecht, wir aber geblockt: Schließlich kommt Sencar zum Schuss, er hat aber Pech, der Ball landet knapp neben der rechten Stange im Torout. Vor der Pause kommen noch Horvat (Stanglpass Machacek) am Fünfer beinahe zum Abschluss und vergibt Stjepic einen Kopfball vom Elferpunkt.

Was vor der Pause schon gut ausgesehen hat, wird nach dem Seitenwechsel noch besser. Die Juniors erzwingen eine Vielzahl an Standardsituationen rund um den Strafraum, zumeist ist Machacek der Vollstrecker. Bei einem Eckball berührt der Ball die Latte, Horvat versucht daraufhin den Abpraller aus spitzem Winkel zu versenken, scheitert aber ebenfalls. Bei einem Machacek-Freistoß entscheidet sich der Tormann für die Faustabwehr, die Nachschussmöglichkeit für Sencar wird geblockt. Nach einem weiteren Machacek-Eckball passt dann aber alles. Nahrgang und Horvat steigen mit zwei Turnauern zum Kopfball, der Ball wird dabei seitlich abgelenkt – Horvat überzuckert das am schnellsten und setzt den Ball schön an einigen Spielern vorbei rechts ins Eck zum 1:1. Hochverdienter, längst fälliger Ausgleich!

Erstmals im Frühjahr dabei – starker Auftritt von Nicolas Nahrgang!

Und dennoch wäre Turnau  fast unmittelbar danach, der neuerliche Führungstreffer gelungen. Wenzel spielt auf Wagner, der plötzlich vor Weiss steht, sein Schuss landet aber zum Glück rechts über dem Tor. Das war aber so ziemlich die einzige Unachtsamkeit, der ansonst sehr starken Donawitzer Abwehr. Die wenigen Zuschauer sehen noch einen guten Freistoß vom Kapitän Baumann, der knapp an der linken Stange (Weiss wäre wohl dort gewesen) vorbei streift – der Rest des Spieles gehört den Juniors. Oder besser gesagt Heiko Machacek von den Juniors.

Bevor Machacek loslegt, hat der eingewechselte Asil die große Tormöglichkeit, er lässt sich aber bei seinem Vorstoß etwas zu weit abtragen, aus spitzerem Winkel kann der Goalie abwehren. In der 73. Minute leitet Kutlesa einen Angriff über mehrere Stationen ein, der Ball gelangt nach einem abgewehrten Horvat-Schuss im Strafraum zu Sencar, der den besser postierten Machacek bedient. Mit rechts zieht er ab und versenkt den Ball im langen Eck zum 2:1. Der Jubel ist groß, wird aber eine Minute noch größer, als wieder Machacek für den nächsten Treffer sorgt. Machacek zieht aufs Tor, wird zwar gestellt, der Ball ändert aber derart die Richtung, dass der Tormann dem Ball nur nachsehen kann, wie dieser über die Linie kullert. Turnau versucht zwar noch einmal heranzukommen, die Abwehr und Weiss (Fußabwehr) können aber nicht mehr bezwungen werden. Den Schlusspunkt setzt wieder Machacek. Nach einer Flanke von Freydl setzt sich Machacek an der ersten Stange durch, und netzt den Ball (sein neuntes Saisontor) wieder ins lange Eck zum Endstand von 4:1!

Starke Leistung, nicht nur vom Matchwinner Machacek, sondern auch von allen anderen Spielern. Gratulation zu dem beherzten Auftritt, das macht Lust auf mehr! Nur nicht nachlassen, einfach so erfrischend weiter spielen – nächste Woche am Karsamstag geht es in St. Marein weiter!

Jubelnde Juniors, das wollen wir weiterhin sehen!

Links: StFV, Turnau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Stjepic, Sencar, Machacek (T,T,T, 89. Stockinger), Mock, Nahrgang (58. Asil), Kutlesa, Möstl (80. Freydl), Horvat (T), Hoffellner. Ersatz: Bernhard, Krainer.

GEBIETSLIGA: DSV Juniors überraschen mit 2:0-Sieg gegen Mautern!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 16. Runde, SA 06.04.19, 15:00 Uhr, Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SV Mautern 2:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Pagger (47.), 2:0 Machacek (53., Fr.). Schiedsrichter: Lindbichler Manuel.

Was für ein verrücktes Spiel! Die DSV Juniors besiegen in einer höchst unterhalsamen Partie, weitgehend in Unterzahl, die favorisierten Mauterner verdient mit 2:0! Ein starkes Lebenszeichen der am Tabellenende befindlichen Mannschaft von Jürgen Kogler, die über viel Einsatz, Herz und einer sehr disziplinierten Teamleistung zum Erfolg gefunden hat. Zwei kuriose Tore von Pagger (Tormannfehler) und Geburtstagskind Machacek (Freistoß), davor schon ein Lattenkopfball von Horvat, ein von Weiss gehaltener Elfmeter – darüberhinaus noch drei bis vier Rote Karten (eine wurde wieder zurückgenommen) – die Zuseher bekamen einiges für ihr Eintrittsgeld geboten! Der Auftritt der DSV Juniors macht Mut für die nächsten, schweren Aufgaben, mit solchen Leistungen darf man damit rechnen, dass die DSV Juniors im Abstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden werden.

Typische Handbewegung des Schiedsrichters. Hier trifft die Rote Karte Plank!

Mautern, unter dem Leobener Trainer Erwin Karner, ist in den letzten drei Spielen gegen die DSV Juniors immer als Sieger vom Platz gegangen, genau das sollte sich an diesem Nachmittag endlich ändern. Unterstützt durch die Neuerwerbung Michael Plank (aufgrund der Mannschaftsrückziehung von Eisenerz in der vergangenen Woche beim DSV gelandet) und den rekonvaleszenten Matthias Pagger, machen die Juniors von Beginn an sehr vieles richtig. Mit viel Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und einer disziplinierten Taktik, haben die Juniors das Spiel schnell im Griff. Nach drei Minuten hätte der in diesem Spiel stark geforderte (manchmal etwas überfordert wirkende) Schiedsrichter bei einem Handspiel von Hofmann auch auf Elfmeter entscheiden können, Mautern hat Glück, das Spiel läuft weiter. Fünf Minuten später wird Machacek im Strafraum (nach Pagger-Corner) von Hölzl aus dem Weg geräumt, hart an der Grenze, wieder bleibt die Pfeife stumm. Die hartnäckige, verbissene Spielweise kommt bei Mautern gar nicht gut an. Die Hintermannschaft leistet sich einige Fehler, Schweigahrt profitiert zwei Mal davon, seine Schüsse fallen nicht schlecht aus, können den Tormann aber nicht bezwingen.

Nach 15 Minuten kommt auch Mautern zur ersten Torchance. Cosic kann sich zwar schön durchsetzen, beim sehr sicheren Tormann Weiss ist aber Endstation, seine erste Glanztat an diesem Nachmittag! Während die DSV Juniors weiter das Tempo bestimmen, dabei aber kaum zu Torchancen gelangen (Stjepic an der rechten Seite bemüht, einmal verstolpert er im Strafraum), ist von Mautern offensiv gar nichts zu sehen. Ein zufällig vorbeikommender Zusehender würde nicht erkennen, welche Mannschaft am Tabellenende und welche sich am zweiten Platz befindet. Die erste Großchance vergibt Horvat. Nach einem hohen Pagger-Freistoß kann er sich gegen seine Bewacher gut lösen und setzt den Kopfball ans Lattenkreuz. Für Schweighart ist das Spiel nach 41 Minuten zu Ende. Nach seinem zweiten Foul, er beabsichtigt zwar den Ball zu spielen, trifft aber den Fuß des Gegners, zeigt der Schiedsrichter erstmals den Roten Karton, die Juniors sind daher für lange Zeit in Unterzahl. Vor der Pause versucht Pagger den Tormann mit einem Weitschuss von der Seite zu überraschen – das gelingt auch teilweise, es bleibt aber beim 0:0.

Bravo Matthias Pagger – 1:0 kurz nach der Pause!

In der zweiten Spielhälfte gibt es gleich einmal Grund zum Jubeln. Matthias Pagger zieht auf der rechten Seite auf und davon, verzögert im Strafraum und zieht aus spitzem Winkel ab. Diesmal gelingt es ihm wirklich Tormann Lercher zu überraschen, der keinesfalls unhaltbare Ball gleitet durch die Finger und landet zum 1:0 in den Maschen. Mautern reagiert mit einer Torchance von Schiester (nach Zuspiel Cosic) – der knapp außerhalb des Strafraumes abgegebene Schuss landet über dem Tor. Wie man es richtig macht, zeigt Heiko Machacek. Nachdem Pagger etwa 20 Meter vom gegnerischen Tor entfernt gefoult wird, steht er mit Pagger beim Freistoßball. Machacek läuft an, schlenzt den Ball rechts an der Mauer vorbei, wieder ist der Tormann geschlagen, die DSV Juniors führen 2:0!

Das nun Mautern kommen wird, das war klar, doch nun wurde das große Kämpferherz unserer Mannschaft sichtbar. Weiss kann sich bei einem Schuss von Hopf zum zweiten Mal auszeichnen, aus kurzer Distanz hat er die 1:1-Situation erfolgreich gelöst. Unmittelbar darauf ist der 16-jährige Juniors-Goalie aber schon wieder gefordert. In der 58 Minute bringt Plank den Mauterner Hölzl an der Strafraumgrenze zu Fall, Gelb und Elfmeter sind die Folge. Der Gefoulte selbst schiesst, auch bei diesem Schuss ist Weiss nicht zu bezwingen, der Tormann holt auch diesen Ball aus der Ecke!

Die Juniors verlagern sich nun aufs Kontern. Das wäre bei einem Sencar-Schuss (abgefälscht) auch beinahe gut gegangen. Danach scheitern auch Horvat, Stjepic und Machacek (Heber), diese Vorstöße der Juniors bringen zwar nichts Zählbares, aber zumindest Entlastung. Aufregung gibt es dann in der 70. Minute, als Schiedsrichter Lindbichler Dario Stjepic plötzlich Gelbrot zeigt. Da der Donawitzer weder zuvor Gelb, noch das Foul begangen hatte, zieht der Referee seine Entscheidung nach heftigen Protesten und erfolgreichen Erklärungen kurzerhand zurück.

Selbst gemachtes Geschenk zum 25er: Das Tor zum 2:0, Happy Birthday Heiko Machacek!

In der Schlussphase kommen dann noch ein paar Mal die bunten Karten zum Einsatz. Zuerst muss sich der Mauterner Glabischnig, kurz zuvor eingewechselt, nach einer Notbremse an Möstl, mit Rot verabschieden, kurz darauf erwischt es auch Plank, der zum zweiten Mal Gelb vorgesetzt bekommt. Mit 9 gegen 10 Spielern und einem 2:0-Erfolg der Donawitzer endet das Spiel, der Sieg ist hart erarbeitet und daher umso schöner. Gratulation an Trainer und die Mannschaft zu diesem starken Auftritt! Nächste Woche folgt das nächste Heimspiel: Am SA 13.04., 17:00 Uhr kommt Turnau nach Donawitz!

Links: StFV, Mautern, Ligaportal

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (G, 68. Asil), Plank (GR, 90.), Schweighart (GR, 41.), Stjepic, Sencar (86. Möstl), Machacek (T), Kutlesa, Pagger (T), Horvat, Hoffellner. Ersatz: Mock, Freydl, Stocker.

GEBIETSLIGA: Die DSV Juniors müssen sich Breitenau geschlagen geben!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 14. Runde, SA, 23.03.19, 17:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SV Breitenau 1:2 (1:1). Torfolge: 1:0 Machacek (4.), 1:1 Bortolas (23.), 1:2 Bortolas (78.). Schiedsrichter: Adel Ibrahim.

Schade, die DSV Juniors müssen sich zum Frühjahrsauftakt im Heimspiel gegen Breitenau knapp mit 1:2 geschlagen geben. Und das, obwohl Heiko Machacek nach etwas mehr als drei Minuten seine Mannschaft mit einem sehenswerten Heber in Führung bringt. In einem Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, gelingt Bortolas für Breitenau noch vor der Pause der Ausgleich, nach dem Seitenwechsel trifft der gleiche Spieler zum 1:2-Endstand. Die Juniors finden sich nach der bitteren Niederlage nun am Tabellenende wieder, trotz einiger guter Szenen kann man aufgrund des Chancenplus des Gegners nicht von einer unverdienten Niederlage sprechen. Die Einstellung und der Einsatz haben großteils gestimmt, darauf kann man aufbauen, jetzt gilt es die fehleranfälligen Phasen zu minimieren.

Schnelle Führung: Machacek überhebt den Tormann nach drei Minuten!

Der Auftakt gelingt wunschgemäß. Heiko Machacek sieht, dass der Gästetormann zu weit vor seinem Kasten steht, aus etwa 25 Metern entschließt er sich für den Heber, der auch prompt gelingt. Nach drei Minuten liegen also die DSV Juniors in Führung, genau so hat man sich das erhofft. Und so hätte es auch gleich weiter gehen können – in der fünften Minute wird Möstl ideal in die Gasse geschickt, doch unmittelbar vor dem Torschuss wird er von Vorraber gestellt und vom Ball getrennt, da war wohl mehr möglich.

Nach dieser guten Anfangsphase der Juniors übernehmen die Gäste das Kommando. Bei einem guten Kopfball wird auf ein zuvor erkanntes Stürmerfoul entschieden, bei einem Schuss von Eder am Fünfer fehlt nicht viel zum Ausgleich. Auch der nächste Angriff von Huber, er spielt zurück auf Eder, der neuerlich verzieht, ist brandgefährlich – Breitenau gelingt es immer wieder relativ einfach in den Strafraum einzudringen und zum Abschluss (der noch nicht gelingt) zu kommen. Die nächste gute Torszene entschärft Hoffellner, der Gosch im entscheidenden Moment den Abschluss vermiesen und damit klären kann, ein Schuss von Vorraber landet über dem Tor. Der Ausgleich kündigt sich aufgrund der vielen Vorstöße förmlich an und nach 23 Minuten passiert er auch: Bortolas wird auf den Weg geschickt, von halbrechts zieht er in den Strafraum, er umspielt den herauslaufenden Tomann Weiss und schließt aus spitzem Winkel zum 1:1 ab – Hoffellner kann das im Zurücklaufen knapp nicht mehr verhindern.

Jetzt endlich befreien sich die Juniors wieder aus der Umklammerung. Einen guten Machacek-Freistoß kann Tormann Hammer aus der Ecke holen, bei der schönsten Kombiation der Juniors ist die Stange dem neuerlichen Führungstreffer entscheidend im Weg: Drabli spielt Pagger in den Lauf, der kann sich gegen zwei Gegenspieler im Strafraum behaupten, legt ab auf Machacek, dessen Schuss von der rechten Stange zurück aufs Spielfeld springt. Das war es bis zum Pausenpfiff, der Zwischenstand von 1:1 ist durchaus in Ordnung und in etwa leistungsgerecht.

Trainer Kogler tauscht zur Pause Asil für Schweighart ein, der auch gleich den ersten Angriff (kein Abnehmer für seine Flanke) einleitet. Während die Juniors-Angriffe seltener und auch harmloser werden (Pagger-Freistoß drüber, einige letzte Pässe misslingen) sind die Gäste etwas konkreter. Christian Huber scheitert mit seinem ersten Schussversuch, beim Angriff von Gosch – er läuft alleine auf den Tormann zu – kann sich Weiss auszeichnen und den Ball in den Corner lenken. Nach 55 Minuten sind wieder einmal die Juniors im Vorwärtsgang. Asil setzt sich gut auf seiner Seite durch, sein Schuss fällt auch nicht schlecht aus, doch Hammer kann zur Seite abwehren.

Schnell ging es hin und her, viele Angriffe wurden aber zu unpräzise ausgeführt!

Zwingender bleiben aber ganz klar die Gäste. Guster gelingt das Kunststück aus kürzester Entfernung den Ball übers Tor zu köpfeln (nach Kopfballvorlage von Ebner), da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht. Nach einer Hereingabe von der linken Seite verzieht Christian Huber aus aussichtsreicher Position, auch Ebner scheitert ganz knapp – wie lange wird das noch gutgehen? Entlastungen finden kaum noch statt, zu schnell gehen eroberte Bälle verloren, zu ungenau ist in dieser Phase das Passspiel. In der 72 Minute kann sich Pagger zwar im Strafraum schön gegen zwei Gegner durchsetzen, den Stanglpass kann aber Hammer unterbinden. Ein harmlos scheinender Freistoß, irgendwo im Mittelfeld, bringt die Entscheidung für Breitenau. Berger spielt flach zum viel zu freien Bortolas, der sich den Ball im Strafraum einfach annehmen kann. Mock, Kutlesa und Weiss stürmen zwar noch hin, können mit vereinten Kräften den ersten Schussversuch auch noch abwehren, doch der Ball fällt wieder vor Bortolas´ Beine – den zweiten Versuch versenkt er zum 1:2.

Das Spiel ist gedreht, die Juniors versuchen zwar noch alles, um doch noch zum Ausgleich zu gelangen, das ist aber nicht mehr möglich. Trotz Überzahl (Joh. Huber sieht in der 81. Minute Gelbrot) in der Schlussphase, entsteht nur mehr eine gefährliche Aktion. Wieder ist es Machacek aus einem ruhenden Ball, er scheitert aber knapp. Das Spiel geht mit 1:2 verloren, wenn man Anzahl und Qualität der Chancen vergleicht, geht das auch in Ordnung. Kopf hoch, vieles hat nicht so schlecht ausgesehen, da ist noch lange nichts verloren im Abstiegskampf – es muss allerdings noch härter und noch disziplinierter gearbeitet werden. Nächste Woche sind die Juniors spielfrei (Testspiel im Stadion am SA 30.3., 14:00 Uhr gegen Seckau), weiter geht es mit dem Heimspiel am Samstag, 6.4. gegen Mautern.

Die Entscheidung in der 78. Minute – Breitenau siegt 2:1!

Links: StFV, Breitenau, Ligaportal Gebietsliga

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Schweighart (46. Asil), Stjepic, Machacek (T), Mock (88. Stocker), Kutlesa (G), Pagger, Möstl, Horvat (G), Hoffellner. Ersatz: Bernhard, Freydl, Sencar.

JUNIORSTEST: Die Generalprobe ging daneben!

Sechstes Testspiel der KM II, SA, 16.03.19, 16:00 Uhr, Kunstrasen Krieglach. EKRO TUS Krieglach II : DSV Juniors 3:2 (1:2). Torfolge: 1:0 Preininger (6), 1:1 Pagger (25.), 1:2 Machacek (42.), 2:2 Preininger (57., Elfer), 3:2 Petry (87.). Schiedsrichter: Kokail Gerhard.

Gegen den Dritten der 1. Klasse Mur/Mürz, den EKRO TUS Krieglach II mussten die DSV Juniors eine so nicht erwartete Niederlage hinnehmen. Eine Woche vor dem Frühjahrsauftakt präsentierten sich die DSV Juniors alles andere als bereit für die Aufholjagd in der Meisterschaft, viele individuelle Fehler und mangelnder Einsatz führten zu der verdienten Niederlage. Einer der wenigen Lichtblicke war der erste Einsatz von Matthias Pagger, der nach langwieriger Verletzung, von Beginn an spielen konnte und dabei auch einen Treffer beisteuern konnte.

Erstes Tor im ersten Spiel; Matthias Paggers zwischenzeitliches 1:1!

Schon von Beginn weg liefen die Juniors dem Gegner hinterher. Viele Ballverluste, Stellungsfehler und teils auch mangelnde Laufleistung ermöglichten dem Gegner auf dem engen Kunstrasenplatz ein leichtes Spiel. Nach einer knappen Abseitsentscheidung (5.), passte es beim zweiten Versuch (6.). Preininger zieht auf Marcel Weiss´ Tor und schiebt den Ball flach zur 1:0-Führung über die Linie. Kurz darauf kommt auch Petry zum Torschuss (drüber), ehe die Juniors endlich munter wurden. Den ersten Torschuss für die Juniors gibt Pagger (aus einem Freistoß) nach vierzehn Minuten ab, der Ball landet knapp neben der rechten Stange im Torout.

Mit Fortdauer der ersten Spielhälfte übernehmen die Juniors dann doch das Kommando. Stjepic setzt sich auf der rechten Seite durch passt zur Mitte – dort ist Pagger völlig frei und gleicht zum 1:1 aus. Die Juniors bleiben am Drücker, kommen durch Sencar (guter Schuss), Stjepic (Kopfball) und Pagger, der wie bei seinem 1:1 völlig frei vor dem Tormann zum Abschluss kommt, zu guten Möglichkeiten, scheitern aber. Ein Fernschuss von Machacek, unter Mithilfe des Tormannes, führt zum 1:2 – kurz vor der Pause vergibt Sencar einen Kopfball (der Ball von Pagger dabei etwas zu scharf) aus aussichtsreicher Position.

In der zweiten Spielhälfte fallen die Juniors wieder zurück in die Lethargie, die bereits zu Beginn des Spieles für Kopfschütteln sorgte. Nach einem Fehler von Sencar geht es schnell, Petry schüttelt Freydl und Horvat ab, das Zuspiel zur Mitte unterbindet Sencar mit einem Foulspiel im Strafraum. Schiedsrichter Kokail entscheidet auf Elfmeter, den Preininger zum 2:2 verwertet. Auch danach ist das Juniors-Angriffsspiel eher ein Lüfterl – Stockinger und Horvat, später noch Asil mit Schussversuchen, die aber zu schwach ausfallen. Gefährlicher sind nun die Krieglacher Hausherren, die durch Petry, Marksteiner und Preininger im Strafraum abziehen können, Weiss und einmal Horvat vor der Linie per Kopf können mit Mühe klären.

In der Schlussphase, die Juniors bleiben sehr dezent, fällt die Entscheidung. Einen Schuss von Preininger muss Weiss nach vorne abtropfen lassen, den nun freien Ball knallt Petry zum 3:2-Endstand ins Netz. Ein in Summe schwacher Juniorsauftritt endet mit einer Niederlage – übersteigertes Selbstvertrauen konnte man sich mit dieser Leistung nicht holen.

Erste Frühjahrsrunde: SA 23.03.19, Donawitzer Stadion, 17:30, DSV Juniors : SV Breitenau – davor um 15:00 Uhr findet das Landesligaduell gegen St. Michael statt.

Marcel Weiss verhindert hier das 2:4!

Links: StFV, Krieglach

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (77. Möstl), Schweighart (75. Krainer), Stjepic, Nahrgang (65. Asil), Machacek (T), Mock (46. Freydl), Sencar, Pagger (T, 57. Stocker), Horvat, Kutlesa.

JUNIORSTEST: Drei Tore in drei Minuten – die DSV Juniors schlagen Pöllau II mit 3:0!

Fünftes Juniors-Testspiel, SA 09.03.19, 16:00, Stadion Donawitz. DSV Juniors : Saifenboden/Pöllau II 3:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Schweighart (58.), 2:0 Horvat (59.), 3:0 Stjepic (60.). Schiedsrichter: Stefan Grasser.

Bravo Juniors! Im fünften Testspiel hat es endlich mit dem ersten Sieg geklappt. Nach einer eher durchwachsenen ersten Spielhälfte mit wenigen Torszenen, drehen die Juniors nach der Pause richtig auf. Zwischen den Minuten 58 und 60 erzielen Schweighart, Horvat und Stjepic drei wunderschöne Tore und besiegen den Gegner Saifenboden/Pöllau II vedienterweise klar mit 3:0! Ein starkes Lebenszeichen und ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen – der Aufwärtstrend, der sich schon in den letzten Aufbauspielen abgezeichnet hat, hält an.

Vor der Pause Schonkost (hier eine der wenigen Möglichkeiten durch Stjepic), danach aber ein tolles Spiel!

Die DSV Juniors, die erstmals in diesem Jahr auf Rasen spielen, sind vor der Pause – wie schon so oft – offensiv zu harmlos. Es entstehen kaum Strafraumszenen, wenn dann nur, wenn hohe Flanken hereingebracht werden oder wenn sich jemand einmal traut abzuziehen. In Summe ist das aber gegen Pöllau II zu wenig, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Andererseits ist die Defensive gut organisiert, das Mittelfeld kämpft mit viel Aufwand um jeden Ball, auch den Gästen gelingt es nicht sich durchzusetzen. Ein Horvat-Kopfball und ein Abschluss von Stjepic – beide bedrängt am Fünfer sind noch die besten Gelegenheiten, ansonsten sehen die Zuseher viele Leerläufe.

Ganz anders das Bild nach dem Seitenwechsel. Endlich trauen sich die Juniors mehr zu, endlich wird dieses Engagement auch belohnt. Ein guter Horvat-Schuss von der linken Seite – Tormann Hofstättler kann den Ball irgendwie abwehren – und eine 1:1-Situation, bei der der Goalie vor Machacek abermals unbezwungen bleibt, deuten es an. Die Juniors wollen siegen, mit viel Biss zwingen sie den Gegner zu Fehlern. Und dann endlich ist es soweit. Saifenboden/Pöllau II bringt den Ball nicht weg, plötzlich ist Schweighart im Strafraum bereit – seinen Schuss kann der Tormann nicht mehr parieren, die Juniors gehen mit 1:0 in Führung.

Und mit Volldampf geht es weiter. Nahrgang wird auf seiner linken Seite frei gespielt, seine Flanke zur Mitte gelingt perfekt – Horvat, völlig unbedrängt, steigt sehenswert zum Kopfball und versenkt den Ball wuchtig zum 2:0! Wieder eine Minute später, eine beinahe idente Ausgangslage. Der Ball kommt neuerlich zum „Flankengott“ Nahrgang, wieder gelingt die Hereingabe – diesmal steht Stjepic richtig und zieht mit dem linken Fuß zum 3:0 ab. Was für eine Überrumplung des Gegners, der der Donawitzer Offensivwalze völlig hilflos zusehen muss. Danach wechselt Trainer Jürgen Kogler kräftig durch, bringt vier neue Spieler, die optische Überlegenheit bleibt aber davon unberührt.

Das Spiel ist nach einer Stunde entschieden. Die Anzahl der Chancen lässt zwar wieder etwas nach, die Juniors agieren nun sehr bedacht und abgebrüht. Marcel Weiss im Juniors-Tor muss sich nur einmal zu einer Faustabwehr strecken, ansonst hat er eine starke Verteidigung vor sich, die kaum etwas zulässt. Einen weiteren Juniors-Treffer hätte sich die Flanke von Machacek und dem daraus resultierenden Möstl-Kopfball verdient, es bleibt aber bis zum Schlusspfiff beim 3:0! Sicherlich, der Gegner spielt in der 1. Klasse und ein Testspiel darf man nie überbewerten – dennoch: Es war einfach schön zu sehen, dass sich die oftmals geprügelten Juniors mit mutigem und gleichzeitig diszipliniertem Spiel selbst mit einem klaren Sieg belohnen konnten!

Nächsten Samstag ab 16:00 Uhr treffen die DSV Juniors zum letzten Aufbauspiel vor dem Meisterschaftsstart auswärts auf Krieglach II.

Vielleicht der schönste Treffer: Marko Horvats Kopfball zum 2:0!

Links: StFV, Pöllau

Die DSv Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Schweighart (62. Krainer), Stjepic (62. Stocker), Sencar, Machacek, Mock, Nahrgang (62. Möstl), Kutlesa, Horvat, Hoffellner (60. Freydl).

Juniorstest: Die DSV Juniors „verschonen“ Gaal beim 1:1 (0:0) am Tivoli!

Vierter Juniorstest am SO, 03.03.19, 14:00 Leoben Tivoli. DSV Juniors : UFC Gaal 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Holzer (71.), 1:1 Machacek (92.). Schiedsrichter: Kulasin.

Soll man sich darüber freuen, dass die DSV Juniors im Aufbauspiel gegen Gaal zu solch einer Fülle an hochkarätigen Chancen gelangt ist, oder, soll man sich ärgern, dass diese leichtfertig vergeben wurden und man letztlich mit einem Punkt zufrieden sein muss? Die Möglichkeiten, den Neunten der Gebietsliga Mur, mit einer ordentlichen Packung nach Hause zu schicken, waren jedenfalls ausreichend vorhanden, doch ein altes Leiden der Juniors – nämlich das vergeben von Torchancen – wurde wieder einmal deutlich sichtbar. Ob es Stjepic – vor der Pause sehr aktiv – von der Seite versuchte oder Schweighart und Sencar mit Torschüssen – auch Machaceks Heber (Mehrzahl) führten nicht zum Erfolg – immer war der gute Gaaler Tormann oder auch Aluminium (2x) dem Führungstreffer im Weg.

Die guten Donawitzer Phasen, in denen schnell und variantenreich kombiniert wurde, wechselten sich aber immer wieder mit Phasen ab, in denen kollektiv das Wesentliche wieder außer Acht gelassen wurde. In diesen Phasen wurde zu eigensinnig agiert, zu klein-klein gespielt und man ließ die nötige Konzentration im Umschaltspiel vermissen. Gaal kam dadurch zu der einen oder anderen Konter-Gelegenheit, die aber in Summe oder Qualität nie an die vielen Offensivszenen der Juniors rankommen konnten.

Ob per Kopf (hier Leon Krainer), oder mit dem Fuß – Gaals Tormann Kolland schien unbezwingbar!

Die wenigen Zuseher sahen schöne Wechselpässe (oftmals von Machacek), auch Spieler (Asil, Stjepic, Stocker) von der Seite in den Strafraum ziehen – am letzten Pass, oder am nicht abgegebenen Schuss, scheiterte es aber. Die konkreteste Chance vor der Pause vergibt Heiko Machacek, dessen Schuss in der 36. Minute nur knapp neben dem rechten Pfosten landet, das war einfach nur Pech.

Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich am Spielgeschehen wenig. Die Donawitzer, bei denen sich auch Drabli, Mock und Kutlesa zeitweise nach vorne trauten, waren eindeutig spielbestimmend, aber vor dem Tor zu harmlos. Mehrfach Schüsse von Sencar und Asil trafen nicht das Ziel, auch Machaceks Versuche (Stange, 1:1 Situation mit dem Tormann) scheiterten – schließlich vergibt Stocker aus kürzester Distanz – das Tor schien vernagelt zu sein. Trainer Kogler wechselt die drei fitten Wechselspieler (Freydl musste kurzfristig passen und auf der Bank bleiben) Möstl, Krainer und Nahrgang ein, wobei vor allem Letzterer offensiv für viel neuen Schwung sorgte.

Während die Donawitzer nicht und nicht trafen, zeigt Gaal in Person von Holzer, wie es geht. Er zieht von irgendwo einfach einmal ab, der Ball passt in hohem Bogen irgendwie unter die Latte – die Gäste führen entgegen dem Spielverlauf mit 1:0. Kennt man ja – wer der Tore nicht schießt, der bekommt sie!

Auch diese Chance konnte nicht genutzt werden: Asil scheitert!

Die zwar ge- aber nicht ent-nervten Donawitzer machen das einzig richtige: Sie spielen weiter Vollgas nach vorne. Das Spielglück scheint aber weiterhin nicht hold zu sein: Ein Schuss von Sencar, Krainer sehr schön per Kopf, Schweighart mit einem zentralen Versuch, aber auch Nahrgang, der am Tormann scheitert – dazu noch einige Strafraumszenen, in denen der Ball von Gaal nicht gleich weggebracht werden konnte. Es war wie verhext. Gaals Konterchancen waren überschaubar, die Juniors-Abwehr (Horvat und Kutlesa hatten alles im Griff) war trotz der verstärkten Offensive sehr aufmerksam. Und dann passierte es doch noch. Mit der allerletzten Aktion des Spieles. Ein weiter Ball auf Machacek, der auf den Tormann zuläuft – diesmal passt der Schuss perfekt – leicht abgefälscht vom Goalie, landet der Ball zum 1:1 im Netz.

Unmittelbar danach ertönt der Schlusspfiff, die DSV Juniors und der UFC Gaal trennen sich mit einem 1:1 Unentschieden. Um die Eingangsfrage zu beantworten – man darf sich natürlich mehr darüber freuen, dass so viele Chancen herausgespielt wurden, das zeigt, dass über 90 (+2 Minuten) alles gegeben wurde, dass man in der Lage ist, die Offensive aktiv zu gestalten. Das mit dem verwerten, muss man dann eben noch extra üben, das wird aber auch noch…

Mit der letzten Aktion erzielt Heiko Machacek doch noch das 1:1!

Links: StFV, UFC Gaal

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Mock (62. Möstl), Kutlesa, Horvat, Drabli, Asil (62. Krainer), Sencar, Schweighart, Stjepic, Machacek (T), Stocker (62. Nahrgang).

JUNIORS-TEST: Nächste hohe Niederlage – 2:7 gegen Weißkirchen!

Zweiter Juniorstest, SO 17.02.19, 12:00 Uhr, Zeltweg. FC Weißkirchen : DSV Juniors 7:2 (1:0). Tore der DSV Juniors – 1:3 Stjepic (61.), 2:3 Sencar (69.). Schiedsrichter: Stefan Sprung.

Wieder, wie schon beim ersten Testspiel der DSV Juniors gegen den WSV Liezen, folgte der große Einbruch nach dem Seitenwechsel. Vor der Pause sah man zwar auf Seiten der Juniors auch einige Leerläufe und unnötige Ballverluste, dennoch hatte unsere Mannschaft zweifellos die besseren Chancen – die man allerdings auch nützen muss. Drei Mal aus kürzester Distanz zum Abschluss kommen (Stjepic, Szanto, Machacek) – wenn man diese Topmöglichkeiten so sorglos vergibt, darf man sich nicht wundern, wenn man gegen den elften der Gebietsliga Mur mit 0:1 in die Pause geht (hoher Ball zur Mitte, zu zögerlich attackiert – Apfelknab per Kopf zur Führung!).

Letztlich zu wenig: Die DSV Juniors verlieren auch das zweite Testspiel!

Nach dem Seitenwechsel kassieren die Juniors zwei schnelle, nicht unvermeidbare, Gegentore, das Spiel scheint früh zugunsten von Weißkirchen entschieden zu sein. Doch dann bäumen sich die Juniors auf. Plötzlich wird gespielt, wird der Ball laufen gelassen und schon sieht das wieder nach etwas aus. Szanto vergibt (aus abseitsverdächtiger Position) den nächsten Sitzer – der Ball landet an der Stange, dann aber endlich passt Alles. Nach einer Hereingabe löst sich Stjepic perfekt, mit dem Außenrist gibt er dem Ball die notwendige Richtung, es steht nun 1:3. Kurz darauf nützt Sencar die Schussmöglichkeit (davor schöner Doppelpass mit Stjepic) und verkürzt auf 2:3. Mit der Aufholjagd wird das leider dennoch nichts, denn Weißkirchen verstärkt nun wieder die Offensive. In den letzten 18 Minuten erzielt die von Trainer Freisl betreute Mannschaft nicht weniger als vier (!) Tore und gewinnt dieses Aufbauspiel letztlich klar mit 7:2.

Trotz einiger guter Phasen, war das einfach zu wenig, was man in diesem Testspiel gezeigt hat. Nützt nichts, da hilft nur noch härter weiterarbeiten, Fehler minimieren und beim nächsten Mal besser machen.

Links: StFV, Weißkirchen

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Stjepic, Sencar, Machacek, Mock, Nahrgang, Szanto, Horvat, Hoffellner. In der zweiten Spielhälfte kamen Krainer, Stocker und Assad.

JUNIORS-TEST: WSV Liezen zu abgebrüht für die DSV Juniors!

Erster Juniorstest, SA 09.02.19, 16:00. Leoben Tivoli. DSV Juniors : WSV Liezen 1:10 (0:2). Einziges Juniors-Tor beim Stand von 0:7 Heiko Machacek (70., direkter Freistoß), Schiedsrichter Alfred Kislick.

Das ist dann in der zweiten Spielhälfte doch recht dick gekommen. Schlag auf Schlag ging es nach dem Seitenwechsel – Fehler, Tor, Fehler, Tor wie am Fließband – der Unterligaverein aus Liezen hatte seinen Spaß mit unseren Juniors! Hat man in der ersten Spielhälfte doch selbst einige Möglichkeiten vorgefunden – die Stürmer – Neuerwerbung David Szanto konnte sich einige Male gut behaupten – war das nach den vielen personellen Umstellungen nach der Pause (insgesamt 19 Spieler wurden eingesetzt) offensiv nichts mehr. Zu schnell, zu beweglich und auch zu aggressiv präsentierten sich die Gäste, ein Zugriff auf das Spiel gelang bei diesem Tempo (abgesehen von einigen Fouls) überhaupt nicht mehr. Die acht Tore nach dem Seitenwechsel waren nur eine logische Folge, Liezen brauchte sich nur nach Belieben bedienen.

Das Resultat, aber auch generell das Auftreten zeigen nur, dass es auch im Frühling für die DSV Juniors schwierig wird. Die Herausforderung, den Ligaerhalt zu Schaffen, bleibt groß und kann nur durch ambitioniertes Auftreten gelingen. Das erste Testspiel ging gleich einmal gehörig in die Hose – das macht eigentlich gar nichts, das zeigt nur allen Spielern sehr schonungslos, wo man steht und was passiert, wenn man nicht gleich von Beginn weg, ordentlich Gas gibt. Sehr viel Arbeit wartet jedenfalls auf Trainer Jürgen Kogler.

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Schweighart, Stjepic, Sencar, Machacek, Mock, Szanto, Kutlesa, Horvat, Hoffellner. Nach der Pause kamen Bernhard, Asil, Krainer, Freydl, Stocker, Nahrgang, Möstl, Assad.

Links: StFV, WSV Liezen

Am Sonntag, 17.02., ab 12:00 Uhr spielen die Juniors in Zeltweg das nächste Testspiel gegen Weißkirchen, die KM I trifft bereits am Samstag, 16.02., 12:00 Uhr am Leobener Tivoli gegen genau diesen WSV Liezen, der die Juniors zerleget hat.

GEBIETSLIGA: Verdiente Derby-Niederlage – DSV Juniors verliert mit 0:3 (0:2)!

Gebietsliga Mürz, 13. Runde, FR 02.11.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz 100. DSV Juniors : FC Proleb 0:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Carp (3.), 0:2 Koraus (37.), 0:3 Carp (81.). Schiedsrichter: Beganovic.

Der FC Proleb holte sich zu Recht den Derbysieg im Donawitzer Stadion. Die Gäste waren bissiger, schneller und hatten einfach mehr vom Spiel. Auch das Chancenplus machte sich schließlich im Ergebnis bemerkbar, der 3:0-Sieg von Proleb geht daher auch in dieser Höhe in Ordnung. Nach einer guten Möglichkeit von Horvat, der bereits nach zwei Minuten die Führungschance für die Juniors vergibt, ist auf der anderen Seite Carp erfolgreicher. Nach nur drei Minuten bringt er seine Mannschaft mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Auf dem tiefen, regennassen Boden ist Proleb danach spielbestimmend und kann die Donawitzer Angriffe stets unterbinden. Ein Tormannfehler, er nimmt einen Rückpass mit der Hand auf, führt zum 0:2: Den indirekten Freistoß aus kurzer Distanz zimmert Koraus unter die Latte, mit dem Zwei-Tore-Vorsprung werden die Seiten gewechselt. Abgesehen von einer kurzen Phase, in der die Juniors dem Anschlusstreffer sehr nahe kommen (Machacek vergibt aus kurzer Distanz), bleibt Proleb gefährlicher (zwei Stangenschüsse). Das 0:3 durch Carp entscheidet das Spiel endgültig, die DSV Juniors überwintern mit nur sieben Punkten in akuter Abstiegsnähe.

Die bessere Mannschaft hat gewonnen!

Das Wetter ist so richtig unfreundlich beim Derby vor rund 100 Zusehern gegen den FC Proleb. Starker Regen und ein tiefer Boden machen beiden Mannschaften zu schaffen, die ohne den gesperrten Schweighart spielenden Donawitzer, kommen zur ersten Möglichkeit. Machacek zirkelt einen Freistoßball hoch zur Mitte, Tormann Liebmann kann nicht klären – der Ball liegt plötzlich vor Horvats Beinen, doch der ist so überrascht, dass er den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen kann. Auf der anderen Seite macht es Proleb besser. Der Ball kann von der Abwehr nicht unter Kontrolle gebracht werden, der Ex-Donawitzer Christopher Carp macht alles richtig und schiebt den Ball am herauslaufenden Weiss vorbei zum 0:1 in die linke Ecke. Die schnelle Proleber Führung zeigt Wirkung. Während unsere Mannschaft sichtlich Mühe hat, den Ball in den eigenen Reihen zu Halten (Pässe sind zu ungenau), wirkt Proleb spritziger und effizienter. Nach einem Eckball, nach sieben Minuten, bei dem der Ball plötzlich am Fünfer zum Liegen kommt, reagiert Weiss am schnellsten und kann die unübersichtliche Aktion entschärfen.

Sencar und Machacek versuchen zwar dem Donawitzer Offensivspiel etwas Linie zu geben, aber das gelingt an diesem Abend zu selten. Entweder ist die Proleber Gegenwehr auf den ballführenden Spieler schon erfolgreich, oder die Passwege sind verstellt, es gibt aus dem Spiel heraus kaum ein Durchkommen. Nach 14 Minuten ist es wieder Marcel Weiss, der abwehren muss – diesmal kann Vielhaber nicht am Schuss im Strafraum gehindert werden, per Fußabwehr verhindert Weiss den zweiten Treffer. Der einzige erfolgversprechende Spielzug ist der hohe Ball nach einer Standardsituation. Machacek zirkelt einen Freistoßball zur Mitte, dort springt Horvat (verkehrt zum Tor) hoch, erreicht den Ball aber nicht wirklich, die notwendige Richtungsänderung bleibt dadurch aus.

Gefährlicher sieht das Ganze aber in unserem Donawitzer Strafraum aus. Nach einem Eckball steigt Steiner hoch und bringt den Kopfball in die Ecke, wieder ist Weiss mit seinem rechten Arm dort und kann den Ball aus der Ecke fischen. Auf der anderen Seite ist Horvat im Strafraum anspielbar: Davor setzt sich Sencar im Mittelfeld durch, hat ewtas Platz und Zeit – und bringt den Ball eigentlich perfekt Richtung Horvat. Der steigt auch hoch, trifft den Ball, gibt ihm aber nicht die nötige Richtung mit, somit scheitert auch sein dritter Versuch. Kurz darauf versucht Machacek mit dem linken Fuß abzuziehen, der Schuss misslingt aber – nachdem dann Sencar verletzungsbedingt für Nahrgang vom Platz muss, ist wieder Proleb am Zug. Der schnelle Carp kann von Drabli entscheidend abgedrängt werden, sein Schuss von der Seite kann dadurch in den Corner abgelenkt werden.

Musste leider verletzungsbedingt früh vom Platz: Oliver Sencar!

In der 36. Minute passiert es. Hoffellner spielt den Ball zurück zum Tormann, der hat ein Blackout und nimmt diesen Ball unmittelbar vor der Torlinie mit der Hand auf. Indirekter Freistoß lautet die Bestrafung und das noch dazu aus etwa fünf Metern Entfernung. Obwohl alle Juniors nun rund um die Torlinie versammelt sind  und dadurch den Schuss irgendiwe abwehren wollen, gelingt das nicht. Hernaus spielt ab, Koraus zimmert den Ball hoch und scharf unter die Latte, Proleb geht durch dieses Geschenk mit 2:0 in Führung. Die Donawitzer Angriffe bis zum Pausenpfiff bringen ebenso wenig (ein Machacek-Schuss landet knapp neben der linken Stange), wie die (besseren) Versuche der Proleber. Nachdem Weiss einen Schuss von Koraus fangen und einen Freistoßball von Carp über die Querlatte drehen kann, geht es in die Pause zum aufwärmen.

Wieder ist Proleb zu Beginn hellwach und findet gleich zur ersten guten Möglichkeit. Nachdem ein Ball einfach nicht entschlossen genug aus der Strafraumgegend entfernt werden kann, zieht Vielhaber ab und scheitert knapp. Proleb bleibt am Drücker – eine Flanke von Strajhar kommt gut vors Tor, nur knapp kommt Koraus aus kurzer Distanz nicht zum Abschluss. Geblockte Schüsse, Eckbälle – die Juniors kommen kaum zum Atmen, der Proleber Druck ist nun konstant hoch. Dem dritten Treffer kommt nach einer Stunde Koraus nahe, nach Zuspiel von Hafellner trifft er zwar gut Richtung Eckke, doch dort taucht Weiss hinunter und kann den Ball abwehren. Kurz darauf ist für den eingewechselten Nahrgang, der einen Schlag am Knöchel abbekommen hat, wieder Schluss, an seiner Stelle kommt Stocker zum Einsatz. Weiss muss (und kann) noch einige hohe Flanken durch fangen oder wegfausten entschärfen, ehe es den Juniors beinahe noch gelingt, dieses Spiel wieder spannend zu machen.

67. Minute, einen hohen Freistoßball von Machacek berechnet der Tormann falsch, anstatt zu Fangen, lenkt er den Ball auf den Rücken eines Mitspielers. Horvat ist den einen Schritt zu weit vorne und kann dadurch leider nicht von diesem Fehler profitieren, auch nach gutem Einsatz von Stocker (er spitzelt dem Tormann den Ball aus der Hand), entsteht kein Torschuss. Aber diese Chance ist der Startschuss für die kurze, gute Donawitzer Phase, die durch Machaceks Riesenchance seinen Höhepunkt findet. Kutlesa, der nun immer öfter mit nach vorne zieht, spielt den Querpass ideal auf Machacek, der diese Riesenchance – Schuss aus kurzer Distanz – nicht nützen kann, Liebmann ist mit dem Fuß dran und wehrt ab. Machacek kommt kurz darauf zu einem weiteren Schuss, von links in den Strafraum kommend zieht er ab, wieder ist der Goalie nicht zu bezwingen. Eine Chance auf den Anschlusstreffer gibt es noch, da aber Hoffellner mit einem Kopfball (nach Ecke) scheitert, ist dieses Spiel nun endgültig nicht mehr zu gewinnen.

Nun agiert Proleb wieder souverän und kommt noch zu guten Chancen, wovon auch eine genützt wird. Nach Pass von Hafellner auf Koraus zimmert dieser den Ball wuchtig an die Querlatte, bei der nächsten Möglichkeit fällt der dritte Treffer. Wieder ist es Carp, der gesucht wird, wieder kommt er zum Abschluss – sein flacher, scharfer Schuss landet zum 0:3 im langen Eck. Das Spiel ist entschieden, Proleb hat danach noch eine richtig gute Möglichkeit auf einen weiteren Treffer. Zuerst scheitert Vielhaber ein zweites Mal an der Querlatte, ein Tor unmittelbar danach anerkennt der Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsentscheidung nicht. Aber auch so ist das Ergebnis klar und eindeutig, Proleb holt sich verdient die drei Punkte. Außer der einen Chance zu Beginn und der kurzen, guten Phase rund um die 70. Minute war das zuwenig, um Proleb Paroli zu bieten.

Proleb kurz vor dem 0:2 aus einem indirekten Freistoß!

Nach dem Schlusspfiff ist die schwierige Herbstsaison für die DSV Juniors zu Ende. Der Aderlass war im Sommer groß, vielleicht zu groß. Man wusste zu Saisonstart, dass die Mannschaft Zeit und Geduld brauchen wird. Schwankende Leistungen, wie sie im Herbst zu sehen waren, sind daher keine Überraschung. Nun heisst es die Batterien aufladen und nachjustieren – im Frühjahr müssen dann Ergebnisse her, wenn man nicht in die 1. Klasse absteigen möchte.

Links: StFV, Proleb

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (81. Bernhard), Freydl, Asil, Sencar (37. Nahrgang, 64. Stocker), Mock, Machacek, Hoffellner, Möstl, Horvat (G), Kutlesa.

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