Juniors

GEBIETSLIGA: Nach der Pause sind die Juniors ins Debakel geschlittert!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 6. Runde, SA 15.09.18, 16:00, Murinselstadion, 70. SC Bruck/Mur II : DSV Juniors 8:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Horvat (5.), 1:1 Dilber (33.), 2:1 Gwandner (53.), 3:1 Krasniqi (54.), 4:1 Gwandner (56.), 5:1 Krasniqi (58.), 6:1 Katic (63., Fr.), 7:1 Gwandner (76., Elfer), 8:1 Gwandner (84.). Schiedsrichter Jörg Hofgartner.

Die DSV Juniors haben in Bruck so richtig abgebissen. Das 1:8 gegen die zweite Brucker Mannschaft ist eine ganz schwere Schlappe, die nun erst einmal verdaut werden muss. Und dabei hat nach 45 Minuten gar nichts darauf hingedeutet, dass man mit einer derart hohen Niederlage nach Hause fahren muss: Marko Horvat bringt die Juniors nach fünf Minuten durch einen schönen Schuss sogar in Führung, auch danach haben sich die jungen Donawitzer lange erfolgreich gegen die Brucker Angriffe gestemmt. In der 33. Minute gelingt zwar Dilber der nicht unverdiente Ausgleich, doch zur Pause stand die Partie 1:1 – also wirklich kein Grund, um nach dem Seitenwechsel derart abzufallen. Doch dann kamen die fünf bitteren Minuten, in denen Bruck II alles klar machte. Zwischen der 53. und 58. Minute schlug es vier Mal in Marcel Weiss´ Kasten ein, der junge Goalie konnte einem richtig leid tun. Ohne irgend eine nennenswerte Gegenwehr nahm das Schicksal seinen Lauf – während sich Krasniqi und vor allem Gwandner (vier Tore) in einen wahren Spiel- und Torrausch befanden, waren die Juniors stehend k.o. Ein Freistoß, ein Elfer und ein Solo von Gwandner brachten weitere Tore, das einzig Positive nach dem 1:8 kann man mit etwas Galgenhumor bei der Tatsache finden, dass es zum Schluss nicht zweistellig wurde. Das Debakel ist nun einmal passiert, diese Art von Rückschlägen kommen nicht gänzlich unerwartet und müssen als das verstanden werden, was sie sind: Eine bittere Erfahrung, aus der man lernen und die richtigen Schlüsse ziehen muss. Eine junge Truppe, die teilwiese doppelt belastet (U 17) spielen muss, darf auch einmal eine grottenschlechte Halbzeit spielen, ohne dass man die Jungs in der Luft zerreisst. Die richtigen Worte wird der Trainer finden – in diesem Sinne, Kopf Hoch, das Spiel war zum vergessen – das machen wir heute auch – nächste Woche gibt es wieder die Chance das beesser zu machen!

Ein schönes, aber leider wahrlich kein entscheidendes Tor von Marko Horvat bringt die Juniors in Führung!

Da man einen detaillierten Bericht nach so einer Niederlage ohnehin nicht lesen (und schreiben) will, hier nur die Tore im Überblick. In der fünften Minute spielt Kutlesa einen schönen Pass auf Horvat, der löst sich auf halblinker Position und zirkelt von dort den Ball sehenswert über den Brucker Goalie zum 1:0 ins lange Eck. Danach entsteht ein offenes Spiel mit einem Chancen- und Eckballplus für Bruck II. In der 34. Minute kommt über Katic ein Ball in den Rückraum, Dilber zieht flach, aber scharf ab, Marcel Weiss ist erstmals geschlagen.

Nach dem Seitenwechsel geht es Schlag auf Schlag. Katzenberger (53.) setzt sich auf seiner linken Seite durch, bringt den Ball zur Mitte, dort lauert Gwandner, der ungedeckt den Ball über die Linie drückt. Eine Minute später wird Krasniqi zentral im Strafraum angespielt, er schüttelt seine Gegenspieler ab, an Weiss vorbei schiebt er den Ball zum 3:1 ein. Weitere zwei Minuten vergehen und da ist es ein einfach aussehender, weiter Pass, der die Juniors Abwehr aufreisst. Gwandner macht vor Weiss noch einen Haken zur Mitte und erzielt das 4:1. Und einmal geht es noch – wieder zwei Minuten später setzt sich Katzenberger zum wiederholten Mal auf seiner linken Seite durch, seine Flanke zur Mitte erreicht Krasniqi, der per Kopf zum 5:1 trifft – Weiss ist zwar noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

Die schöpferische Pause von Bruck II dauert gerade einmal fünf Minuten. Ein Foul knapp außerhalb des Strafraumes führt zu einem Freistoß. Katic zieht ab, der Ball landet links neben der Stange, Weiss fliegt wieder umsonst. Nach einem Foul von Kutlesa im Strafraum gibt es einen Elfmeter. Gwandner tritt an, Weiss ist mit den Fingerspitzen dran, das ist aber zu wenig, der Ball landet im Netz, es steht 7:1. Den Schlusspunkt setzt abermals Gwendner. Er kann von Horvat nicht gestoppt werden, umläuft dann noch Weiss und schießt an Möstl vorbei ins Tor zum 8:1-Endstand. Das war es dann – ich glaube ich hab kein Tor vergessen – der Rest ist Schweigen…

Nächstes Juniors-Spiel: SO 23.09.18, 15:00 Uhr Stadion Donawitz: Gegner SV Oberaich!

Kopf Hoch, kann passieren – nächste Woche besser machen!

Links: Ligaportal, StFV, Bruck

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Kosche, Drabli, Freydl (62. Krainer), Schweighart (65. Möstl), Sencar, Machacek, Nahrgang (46. Asil), Kutlesa, Horvat (T), Hoffellner. Ersatz: Mock, Stocker.

GEBIETSLIGA: Verwandelter Elfer verhindert Punkt für die DSV Juniors!

GEBBIETSLIGA MÜRZ, 5. Runde, SA. 08.09.18, 15:00 Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : SV St. Marein-Lorenzen 0:1 (0:0). Tor: Geissler (62., Elfer). Schiedsrichter: Peter Schuhajek.

Schade, nach Spielende stehen tapfer kämpfende DSV Juniors mit hängenden Köpfen und leeren Händen da. Ein Elfmeter, nach einer ungeschickten Attacke, bringt die Entscheidung in dem Spiel, in dem auch die DSV Juniors – zwar nicht so viele, wie der Gegner – aber doch ihre Chancen hatten. Entscheidend war wohl, dass es den Juniors in der guten Phase nach dem Seitenwechsel nicht gelungen ist, den Ball ins Torzu befördern. St. Marein profitierte dann in der 62. Minute davon, dass der Schiedsrichter unmittelbar vor Kutlesas Foul im Strafraum, ein Vergehen vom St. Mareiner Kroissenbrunner nicht sieht, das Elferfoul aber schon. Geissler verwertet sicher, Tormann Weiss, der sich mit einigen guten Paraden neuerlich als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bewiesen hat, ist geschlagen. Die Juniors versuchen zwar Alles, um irgendwie zum Ausgleich zu gelangen, an diesem Nachmittag gelingt der aber nicht – so kann sich St. Marein-Lorenzen über drei Punkte freuen.

Die DSV Juniors, die in der vergangenen Woche den ersten Meisterschaftspunkt erobern konnten, wollten im ersten Saison-Heimspiel gleich dort anknüpfen, wo sie in Turnau aufhörten: Mit schwungvollem Spiel den Gegner zu Fehlern zwingen und Chancen herausspielen. Nur teilweise gelingt das auch – Bälle werden erobert, in den eigenen Reihen gehalten (dabei manchmal zu ängstlich den öffnenden Pass nicht probiert), doch das entscheidende Zuspiel gelingt nicht. Eine Hereingabe von Nahrgang (er verletzt sich später und muss noch in der ersten Spielhälfte durch Möstl ersetzt werden) gelingt ebenso wenig, wie eine Vorlage von Sencar auf Machacek, der per Kopf auf Schweighart (Abseits) weiterleitet oder ein Schussversuch von Horvat. Erstmals gefährlich werden die Juniors nach 24 Minuten, da hat Machacek – nach gutem Pass von Mock – die Chance auf den Abschluss, sein Schuss von der Strafraumgrenze wird aber leider entscheidend geblockt.

Heiko Machacek und die anderen Routiniers müssen viel Führungsarbeit verrichten, nicht alles gelingt, aber es sieht immer besser aus!

St. Marein-Lorenzen hat zu diesem Zeitpunkt bereits mehr vom Spiel. Eine Corner-Serie (vier Eckbälle am Stück), sowie vom Tormann Weiss unterbundene Stanglpässe und zwei entschärfte Freistöße von Geissler und Ofner zeigen, dass sich die Gäste etwas leichter tun, um sich vorne (vor allem mit Standardsituationen) festsetzen können. Kutlesa kann zwar einen Brauneder-Schuss so blocken, dass Weiss kein Problem mit dem Ball haben kann, doch kurz darauf verschätzt er sich, diesmal kann (und muss) Marcel Weiss bei einem Stengl-Abschluss sein Können beweisen.

Die Qualität der Chancen auf beiden Seiten ist noch nicht all zu hoch, dennoch können die DSV Juniors froh sein, dass ihr Tormann stark mitspielt, seine Faustabwehren sind am Punkt, einen Schuss von Kroissenbrunner wehrt er souverän übers Tor. Da es keinem Spieler gelingt, irgendetwas überraschendes umzusetzen, können die Defensivreihen beider Mannschaften vor der Pause nicht überlistet werden – es bleibt beim 0:0 Halbzeitstand.

Die DSV Juniors kommen frischer und auch frecher aus der Kabine zurück. Nach einem schmerzhaften Foul an Horvat, zirkelt Machacek einen Freistoßball zur Mitte, Kutlesa rasiert den Ball, der weiter zu Möstl gelangt, der aber leider bei der zweiten Stange knapp scheitert: Das wäre es gewesen, doch der Ball hüpft um Zentimeter über die Querlatte! Während die Donawitzer bereits den zweiten Wechsel tätigen müssen (Mock angeschlagen, für ihn kommt Krainer) und Weiss durch entschlossenes Herauslaufen eine Chance von Eibl unterbindet, ist es Heiko Machacek, der mit einem guten Weitschuss die nächste Möglichkeit vorfindet – der Ball streift knapp neben der Stange vorbei. Die Donawitzer versuchen es durch Schweighart mit einem Schuss (drüber) und mit Pressing. Tormann Deimels riskante Spielerei bleibt ohne Fogen, Schweighart wird aus kurzer Distanz zwar angeschossen, St. Marein kann sich aber befreien.

Sicherer Rückhalt: Tormann Marcel Weiss!

Und dann die spielentscheidende Szene. Ein weiter Ball erreicht sein Ziel nicht, Kutlesa, der als letzter Mann die Situation klären muss, geht dem Zweikampfduell mit dem nachsetzenden Kroissenbrunner aber nicht aus dem Weg. Der St. Mareiner klopft den Verteidiger, anstatt Stürmerfoul geht das Spiel weiter, nun ist Kutlesa hinten nach und löst die Situation denkbar ungünstig mit einem Foul im Strafraum. Sehr ärgerlich, weil einfach nicht notwendig (Ball einfach wegdreschen wäre eine Option gewesen) und auch nur durch ein Stürmerfoul (das hätte der Schiri sehen müssen) möglich. St. Mareins Kapitän Geissler  legt sich den Ball zurecht, schickt Weiss in die andere Ecke und bringt seine Mannschaft in dem engen Spiel in Führung.

St. Marein nützt den Ärger, der bei den Juniors nun herrscht, beinahe gleich aus. Wieder ist es Tormann Weiss, der einen Schuss vom alleine aufs Tor zulaufenden Stengl pariert, mit dem Knie wehrt er ab. Auf der anderen Seite entsteht eine sehenswerte Aktion über mehrere Stationen. Schließlich wird Schweighart im Strafraum angespielt – er hat einen guten Schuss, entscheidet sich aber für einen letzten Haken, der dann nicht gelingt.

St. Marein zeigt sich nun als abgebrühtes Team, dass unter allen Umständen, die drei Punkte entführen will. Zahlreiche kleinere und offene Provokationen (bei denen sich die Juniors, zwar verständlich, aber eben auch nicht immer professionell verhalten und mitmachen) ziehen den Nerv, dazu ein Schiedsrichter mit einigen fragwürdigen Entscheidungen – allerdings auf beiden Seiten – Chancen auf den Ausgleich entstehen nicht mehr wirklich. Nach einem Freistoß in der Nachspielzeit (Machacek scheitert) ist es schließlich vorbei. Die DSV Juniors verlieren ein Spiel, in dem sie sich ein Unentschieden verdient hätten. Aber so ist es, St. Marein gewinnt knapp in Donawitz. Unserer Mannschaft ist trotz der Niederlage ein weiterer, kleiner Schritt nach vorne geglungen – Freydl fühlt sich auf seiner Position immer wohler und wird immer sicherer, Weiss ganz stark, auch die eingewechselten Möstl und Krainer bekommen nun mehr Einsatzminuten und werden mutiger – aber es ist noch ein steiniger Weg mit viel Arbeit für Trainer Kogler…

Die Entscheidung – der verwandelte Elfmeter!

Links: St. Marein, StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Schweighart, Sencar, Mock (54. Krainer), Machacek, Nahrgang (32. Möstl), Hoffellner, Horvat, Kutlesa. Ersatz: Sylanaj, Stocker.

GEBIETSLIGA: Die Juniors holen den ersten Punkt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 4. Runde, SA, 01.09.18, 17:00 Uhr. Sportplatz Turnau, 60. SV Turnau : DSV Juniors 2:2 (1:0). Torfolge: 1:0 Andreas Hofer (15.), 1:1 Oliver Sencar (49.), 2:1 Andreas Hofer (76.), 2:2 Philip Schweighart (78.). Schiedsrichter: Johann Kresche.

Die DSV Juniors haben in der neuen Saison beim dritten Versuch angeschrieben! Und das in Turnau, wo man zuletzt immer verloren hatte und gegen eine Mannschaft, die in der vergangenen Woche immerhin Parschlug auswärts besiegen konnte. Was noch dazu kommt: Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kogler war zeitgleich wie die KM I im Einsatz, daher war eine Unterstützung „von oben“ von vornherein ausgeschlossen. Also musste es die Mannschaft, die augenscheinlich in der Lage ist, sich von Spiel zu Spiel zu steigern, alleine richten.

Vor Spielbeginn war Turnaus Problem weniger der Gegner als viel mehr der Platz. Stellenweise war der Boden knöcheltief mit Wasser gefüllt, so wurden Feuerwehr mit Unterstützung der anwesenden Spieler zum Entfeuchten losgeschickt: Unter anderem mit Bierbänken wurde der Boden abgezogen, es hat sich ausgezahlt, der Schiedsrichter hat letztendlich entschieden, dass gespielt werden konnte.

Turnau war vor der Pause klar spielbestimmend. Die Juniors liessen sich zu weit zurück drängen, was folgte war Dauerdruck mit einer Vielzahl an (vergebenen) Turnauer Chancen. Für Entlastung konnte dabei zwar nicht gesorgt werden, da aber die Juniors-Abwehr neben Können auch das nötige Glück hatte, erzielte Turnau nur einen Treffer vor der Pause.

Nach einer Umstellung zur Pause, funktionierte das Juniors-Spiel in der zweiten Spielhälfte plötzlich viel besser. Zum einen konnte man sich von der Umklammerung lösen und somit selbst aktiv nach vorne spielen und zum Anderen wurden die Chancen verwertet: Oliver Sencars zweiter Saisontreffer bedeutete den schnellen 1:1-Ausgleich, die Juniors waren wieder im Spiel. Nach dem 2:1 für Turnau, dem zweiten Tor durch Hofer, sorgte Philip Schweighart postwendend für den neuerlichen Ausgleich – dabei blieb es schließlich bis zum Schlusspfiff. Und beinahe wäre in der Schlussminute sogar der Siegestreffer gelungen: Der Schuss vom eingewechselten Alexander Mödtl landete nur Zentimeter neben der Stange im Torout…

Das 2:2 in Turnau im dritten Auswärtsspiel in Folge, darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Nächste Woche endlich können die DSV Juniors erstmals zu Hause zeigen, was sie drauf haben – die Saisoneröffnung im Donawitzer Stadion erfolgt am SA, 08.09. ab 15:00 Uhr gegen St. Marein-Lorenzen.

Links: StFV, Turnau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (88. Möstl), Freydl, Schweighart (T), Sencar (T), Machacek, Stocker (46. Krainer), Nahrgang, Kutlesa, Horvat, Hoffellner. Ersatz: Sylanaj, Mock.

GEBIETSLIGA: Mautern besiegt die DSV Juniors!

Trotz Leistungssteigerung unterliegen die DSV Juniors in Mautern mit 1:3 (0:1)

Gebietsliga Mürz, 3. Runde: So., 26.08.2018, 17:00 Uhr, Fichtenstadion Mautern. SV Union Mautern – DSV Juniors 3:1 (1:0). Schiedsrichter: Mirza Peckovic; Torfolge: 1:0 13‘ Ivan Cosic (14), 2:0 62‘ Ivan Cosic (14), 2:1 73‘ Oliver Sencar (10), 3:1 79’ Manuel Schmid (8)

Ohne Verstärkung aus der Kampfmannschaft mussten die DSV Juniors am Sonntag nach Mautern fahren. Gleich vier Spieler aus der aktuellen U17 Mannschaft standen deshalb von Beginn an am Feld und präsentierten sich, gegenüber dem ersten Meisterschaftsspiel, stark verbessert. Trotz der verbesserten Leistung reichte es dennoch nicht für die ersten Punkte.

Links: StFV, Mautern

Die Hausherren versuchen von Beginn an Druck zu machen und gleich in der Anfangsphase einen Treffer zu erzielen, welcher auch in der 13. Minute gelingt. Der Kapitän von Mautern zieht halb rechts in den Strafraum, legt zurück auf Ivan Cosic und der trifft zur 1:0 Führung für Mautern. Doch mit Fortdauer dieser Begegnung finden die jungen Donawitzer immer besser ins Spiel, kommen einerseits ebenfalls zu Abschlussmöglichkeiten und andererseits wird es für Mautern immer schwieriger, zu Chancen zu kommen. Da der Mauterner Schlussmann sehr häufig weit vor dem Tor steht, versucht es Heiko Machacek einfach einmal aus der Distanz. Sein Schuss von der Mittellinie verfehlt das Tor nur knapp. So bleibt es bei einer knappen 1:0 Pausenführung für Mautern.

Der Donawitzer Torschütze: Oliver Sencar in Mautern!

Die zweite Halbzeit beginnt eigentlich wie die erste, Mautern macht abermals Druck und attackiert das Tor von DSV Goalie Marcel Weiss. Nach einigen guten Möglichkeiten von Mautern ist es abermals Ivan Cosic, der erfolgreich abschließen kann und auf 2:0 erhöht. Doch die Juniors geben nicht auf und spielen konzentriert weiter. Nach einer Vorarbeit von Oliver Sencar hätte Heiko Machacek die Möglichkeit zu treffen, doch er scheitert am Mauterner Schlussmann. Es soll noch bis zur 70. Minute dauern, bis auch endlich die mitgereisten DSV Fans jubeln dürfen. Oliver Sencar erobert den Ball an der Mittellinie, geht kurz mit dem Ball und zieht von halb rechts ab. Der Ball geht über den Tormann hinweg, der abermals weit vor dem Tor steht, ins Tor zum 2:1. Doch die Freude über den Anschlusstreffer währt nur kurz, denn nach einem Stangenschuss der Hausherren bekommen die DSV Juniors den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Kapitän Manuel Schmid hat keine Mühe den Ball, mit einem Schuss zentral von der Strafraumgrenze, im Tor unterzubringen und den 3:1 Endstand zu fixieren.

In der nächsten Runde spielen die DSV Juniors abermals auswärts und treffen am Samstag, den 01.09.2018, um 17:00 Uhr auf Turnau.

Der DSV Leoben spielte mit: 30 (T) Marcel Weiss, 6 Yannick Freydl, 8 Philip Schweighart, 9 Arlind Sylanaj (46’ 16 Daniel Stocker), 10 Oliver Sencar, 13 Heiko Machacek, 14 Marian Mock, 17 Nicolas Nahrgang, 19 Kevin Kutlesa, 23 Marko Horvat, 25 Florian Hoffellner; Ersatz: 11 Leon Krainer, 22 Alexander Möstl.

JUNIORS-TESTSPIEL: 4:2 (2:1)-Sieg in Seckau!

Fünftes Juniors-Testspiel, SA 18.08.18, 17:00 Uhr. Sportplatz Seckau, 40. USV PL Soundpark Seckau : DSV Juniors 2:4 (1:2). Torfolge: 0:1 Stocker (24.), 1:1 Gollner (27.), 1:2 Asil (29.), 2:2 Gollner (50.), 2:3 Horvat (66.), 2:4 Mock (78.). Schiedsrichter: Roland Schweiger.

Die DSV Juniors nutzten die spielfreie zweite Meisterschaftsrunde zu einem Testspiel in Seckau. Der USV Seckau ist als Absteiger der Gebietsliga heuer in der 1. Klasse Mur/Mürz A im Einsatz, auf der schönen Anlage entwickelte sich ein interessantes Aufbauspiel. Die DSV Juniors, die ohne Sencar, Schweighart und Machacek angetreten sind, konnten sich dabei ohne größere Probleme durchsetzen. Vor allem die Routiniers Horvat und Kutlesa agierten sehr motiviert, rissen das Spiel an sich und führten die vielen jungen Spieler ganz souverän.

Das erste Tor des Spieles erzielte Daniel Stocker, der auf und davon zog und beim Schuss dem gegenerischen Tormann keine Chance ließ. Nach dem Seckauer Ausgleichtreffer, ist es Sefa Asil, der von der linken Seite auftaucht und in einer 1:1-Situation den Tormann zum 1:2 überhebt. Mit dem Pausenstand von 2:1 für die DSV Juniors werden die Seiten gewechselt, der zweitweise starke Regen endet pünktlich mt dem Wiederanpfiff. Für das Tor des Spieles sorgt der Seckauer Marcel Gollner, der mit dem Rücken zum Tor alle, inklusive sich selbst, überrascht: Sein Rückzieher passt perfekt ins Kreuzeck, Tormann Marcel Weiss ist dabei chancenlos.

Wieder ein starker Auftritt: Elias Drabli beim Kopfballduell!

Die Donawitzer schlagen aber erneut zurück. Marko Horvat umspielt den Tormann und trifft aus spitzem Winkel zum 2:3 – die DSV Juniors liegen damit zum dritten Mal in diesem Spiel in Führung. Diesmal kann Seckau nicht mehr nachlegen, im Gegenteil, für den Schlusspunkt sorgt Marian Mock. Nach einem kurz abgewehrten Schuss von Sylanaj, liegt der Ball für den aufgerückten Außenverteidger frei, ohne Probleme schiebt Mock zum 2:4-Endstand ein.

Das Testspiel war ein voller Erfolg. Endlich einmal gab es das so langersehnte Erfolgserlebnis für die junge Mannschaft, das gibt Kraft und Motivation für die kommenden, schweren Aufgaben. Das nächste Meisterschaftsspiel findet am kommenden Sonntag statt. Da fahren die DSV Juniors nach Mautern, Spielbeginn ist am 26.08. um 17:00 Uhr!

Links: StFV, Seckau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Asil (T), Sylanaj, Mock (T), Stocker (T), Nahrgang, Hoffellner, Horvat (T), Kutlesa. Ersatz: Krainer

GEBIETSLIGA: Die DSV Juniors verlieren nach Pausenführung!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 1. Runde, SO 12.08.18, 15:00, Sportplatz Breitenau, 80. SV Breitenau : DSV Juniors 2:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Horvat (24.), 1:1 Heiling (72.), 2:1 Bortolas (79.). Schiedsrichter: Daniel Felber.

Die DSV Juniors verlieren das Auftaktspiel, trotz Pausenführung, in Breitenau mit 1:2. Die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Jürgen Kogler – insgesamt fünf Spieler, die im Vorjahr noch in der U 16 zum Einsatz kamen, wurden hochgezogen – lieferte vor der Pause ein überraschend gutes Spiel ab und konnten sogar durch einen Kopfballtreffer von Marko Horvat in Führung gehen. Bei sommerlichen Temperaturen hatte aber Breitenau den längeren Atem. Nach dem Seitenwechsel schlichen sich kleinere und auch größere Fehler im Spielaufbau und im Stellungsspiel ein, Breitenau nutzte das eiskalt aus. In der 72. Minute trifft der eingewechselte Heiling zum Ausgleich, sieben Minuten später stellt Bortolas aus stark abseitsverdächtiger Position auf 2:1. In der Schlussphase konnten die Juniors nicht mehr zulegen und mussten sich, knapp aber doch, geschlagen geben. Bereits nach der ersten Runde muss man feststellen: Das wird ein ganz schwieriges Jahr werden!

Kopfballungeheuer Marko Horvat (etwas verdeckt) mit dem 0:1!

Ohne Unterstützung von der ersten Kampfmannschaft (immerhin wären Rinner, Schranz, Grgic und Prutsch spielberechtigt gewesen) und ohne die neuen Spieler Troc und Yelmer (auch Hoffellner konnte nach überstandener Krankheit nur in der Schlussphase aushelfen) mussten die Juniors ihr Auftaktspiel in Breitenau bestreiten. Und das machte diese neuformierte Mannschaft zu Beginn gar nicht schlecht. Asil taucht von rechts alleine in den Strafraum, kann sich aber zu keinem Schuss entscheiden (Pass kommt nicht an), eine erste Flanke von Mock erreicht Horvat nur knapp nicht – der Ball streift knapp neben der Stange vorbei.

Mit Fortdauer des Spieles legen die jungen Freydl, Drabli und Nahrgang, denen es natürlich an Routine fehlt, die sich aber voll ins Abenteuer Gebietsliga werfen, ihre Nervosität ab und gewinnen dadurch an Sicherheit – von Breitenau ist während der gesamten ersten Spielhälfte kaum etwas zu sehen. Eckbälle, die von der Abwehr (Kutlesa) geklärt werden können, sorgen für nur wenig Gefahr. Auch auf der anderen Seite entstehen kaum nennenswerte Offensivaktionen. Das Spiel mutiert zu einem richtigen Sommerkick, geprägt von viel Leerlauf und Ungenauigkeiten im Abspiel sowie zahlreichen individuellen Fehlern. Marcel Weiss ist abgesehen von einem Zusammenstoß mit einem Stürmer und zwei nicht all zu platzierten Schüssen nicht sonderlich beschäftigt, auch auf der anderen Seite muss Hammer nur einmal bei einem Nahrgang-Schuss eingreifen (er fängt den Ball im Nachfassen). Bis zur 24. Minute, denn da ist der Ball plötzlich im Tor: Eine wunderschöne Aktion der Donawitzer Routiniers sorgt für den Führungstreffer. Oli Sencar spielt auf Heiko Machacek, der bringt die scharfe, perfekte Flanke zur Mitte – dort kann sich Horvat lösen und köpfelt völlig frei aus kurzer Distanz zum 0:1! Das Spiel bleibt auch nach dem ersten Tor  in Summe arm an Höhepunkten, der Spielfluss wird nun zusätzlich durch einige Fouls gebremst. Chancen gibt es keine mehr, schwache Schüsse und Abseitsentscheidungen verhindern auf beiden Seiten sehenswerte Abschlüsse – es bleibt bei dem erfreulichen Pausenstand.

Zum Stürmer umfunktioniert: Philip Schweighart!

Nach dem Seitenwechsel will es Breitenau einerseits wissen und erhöht den Einsatz, andererseits wirken die Juniors zusehends müder und dadurch unkonzentrierter und fehleranfälliger. Ein erster Warnschuss von Heiling (er setzt sich öfters an seiner rechten Seite durch) geht am langen Eck vorbei, kurz darauf darf er es noch einmal versuchen, scheitert nun aber deutlicher. Von den Juniors ist offensiv nun sehr wenig zu sehen, das Fehlen eines echten Stürmers wird nun deutlich sichtbar.

Breitenau, obwohl immer noch keineswegs furchteinflössend, verbeisst sich in dieses Spiel, spult trotz der vielen Fehler, Angriff um Angriff herunter. Und die Donawitzer Abwehr beginnt zu Bröckeln. Die ballführenden Spieler werden nicht mehr, so wie vor der Pause, attackiert, die Laufbereitschaft lässt nach, die direkten Duelle gehen meist verloren – und so entstehen natürlich Lücken, die irgendwann auch genützt werden. Die letzten Halbchancen auf einen zweiten Juniors-Treffer vergeben Nahrgang (Schuss) und Schweighart (er spitzelt am herauslaufenden Tormann vorbei, kann dann den Ball aber nicht unterbringen), ab dann spielen nur noch die Hausherren.

Nach dem verletzungsbedingten Tausch (Drabli mit guter Leistung in der Abwehr muss anstelle von Krainer vom Feld), gelingt Breitenau der Ausgleich. Dieser hat sich in den Minuten davor einfach angekündigt und Heiling gelingt dieser mit einem Schuss innerhalb des Strafraumes auch. Die Juniors sind nun geknickt, Breitenau hingegen mit dem Willen das Spiel endgültig zu Drehen. Und das gelingt dann auch. Nach einem Pass von Guster auf Bortolas stellt der Stürmer auf 2:1. Obwohl die Position der letzten Berührung (Torlinie) dabei mehr als abseitsverdächtig schien, zählte dieses Tor.

Vor allem vor der Pause eine richtig gute Leistung der jungen Donawitzer: Stellvertretend auch für die Anderen – Yannick Freydl!

Breitenau war dann im Anschluss einem dritten Treffer deutlich näher, als die Juniors dem Ausgleich, nach einem letzten Freistoß von Machacek in der Nachspielzeit (drüber) beendet der Schiedsrichter dieses Erstrundenspiel. Schade, dass es nach der Pause zu so einem augenscheinlichen Rückfall der Juniors gekommen  ist – vor der Pause sah das nämlich gar nicht so schlecht aus. Nächste Woche sind die DSV Juniors spielfrei (Testspiel am SA, 17:00 Uhr in Seckau), erst in zwei Wochen (SO, 26.08., 17:00) geht es für unsere Mannschaft mit dem Auswärtsspiel in Mautern weiter.

Links: StFV, Breitenau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (69. Krainer), Freydl, Asil (G, 73. Stocker), Schweighart, Sencar (G), Mock (81. Hoffellner), Machacek (G), Nahrgang, Horvat (T), Kutlesa.

JUNIORSTEST: Nach Roter Karte chancenlos in Stainz!

Zweiter Juniorstest, SA, 21.07.18, 18:00 Uhr, Stainzer Sportanlage. SC Stainz : DSV Juniors 4:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Prath (67.), 2:0 Hechtl (72.), 3:0 Flechl (80.), 4:0 Kresinger (88.). Schiedsrichter Klug.

Das Team von Trainer Jürgen Kogler musste sich im zweiten Aufbauspiel zum zweiten Mal geschlagen geben. In Stainz hielten die Juniors lange Zeit gut mit und konnten durch eine starke läuferische Leistung bis zur 67. Minute gegen den Gebietsliga-West-Verein einen Rückstand verhindern. Doch nach der Roten Karte für den Tormann Marcel Weiss (Marian Mock wurde danach ins Tor beordert) ging es Schlag auf Schlag. Vier Tore in den letzten 23 Minuten bedeuteten dann doch eine klare Niederlage für das im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr komplett umgekrempelte Team, dass es in dieser Saison wohl schwer haben wird.

Markus Ebner (verletzt), Kevin Briza, Michael Djak, Pascal Haider, Heiko Holzer, Patrik Kutlesa, Jan und Luca Makotschnig, Jakob Moritz und Sascha Willgruber – fast eine komplette Mannschaft hat den Verein verlassen, oder ist wie Robert Pachner in die KM I befördert worden – diese Spieler waren in der vergangenen Saison für 48 der 59 Tore der Juniors verantwortlich, diesen Aderlass muss man erst einmal verdauen. Der Neuaufbau rund um die Routiniers Heiko Machacek, Kevin Kutlesa, Florian Hoffellner, Oliver Sencar und Marko Horvat ist im vollen Gange, wird aber realistischerweise noch Zeit brauchen. Auch Spieler wie Schweighart, Mock oder Asil, die der Mannschaft treu geblieben sind, müssen mehr und mehr Verantwortung übernehmen, werden aber sicherlich mit der Aufgabe wachsen. Neu dazu gekommen sind Daniel Stocker, Petre Troc und Übeyit Yelmer, dazu wurden Spieler der letztjährigen U 16-Mannschaft hochgezogen (Drabli, Freydl, Krainer, Möstl, Nahrgang, Sylanaj) – sieht nach viel Arbeit für den Trainer aus, der mit Rene Leitgeb-Spörk einen Co-Trainer dazubekommen hat. Dabei wird es Rückschläge geben, das ist aber nicht so schlimm – denn das Ziel ist es nicht in erster Linie auf einen bestimmten Tabellenplatz in der Gebietsliga zu blicken, sondern junge Spieler aus- und weiterzubilden und die „hungrigsten“ davon an die Kampfmannschaft heranzuführen.

Daniel Stocker gegen Niederl im Kampf um den Ball!

In Stainz beginnen die Juniors sehr ambitioniert und haben bei einer missglückten Kopfballrückgabe eines Stainzers, der damit seinen Tormann auf dem falschen Fuß erwischt (knapp neben das Tor), Pech. Auch ein Schuss von Sencar in der Anfangsphase fällt gut aus, dreht sich knapp über das Kreuzeck. Vorne wirbeln Asil und Yelmer kräftig herum, erkämpfen immer wieder Bälle, kommen aber nicht zum Abschluss. Dennoch sind es die Stainzer, die rund um Routinier Markus Faschingbauer, mehr vom Spiel haben und auch zur einen oder anderen Torchance kommen. Die Donawitzer Abwehr zeigt sich aber standhaft, die Routiniers stehen gut, der junge Drabli macht seine Sache auf der linken Seite sehr gut. Mit etwas Glück (Handspiel Kutlesa im Strafraum ohne Folgen) und forschem Zweikampfverhalten (Niederl muss gleich mehrfach behandelt werden) können die Juniors mit einem zufriedenstellenden 0:0 ohne Gegentor in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel hat der eingewechselte Krainer die Topchance zur Juniors-Führung am Fuß, er scheitert aus kurzer Distanz, nachdem Kutlesa und Yelmer mustergültig die Vorarbeit leisteten. Das Spiel kippt mit einer Aktion. Nachdem sich Konrad lösen kann, bleibt Tormann Weiss nichts anderes übrig, als mit vollem Risiko auf den Angreifer zuzustürmen, dabei erwischt er ihn ganz klar und das hat Folgen. Schiedsrichter Klug zeigt dem Tormann die Rote Karte (sehr hart für ein Testspiel, ob das weitere Konsequenzen hat, wird sich zeigen) und gibt einen Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes. Da kein Ersatzgoalie mit ist, muss sich Marian Mock ins Tor stellen – den Freistoßball kann er gleich einmal elegant abwehren.

Mit nur zehn Mann sind die Juniors auf verlorenem Posten und müssen dem hohen Tempo Tribut zollen. Zwischen der 67. und 88. Minute trifft Stainz vier Mal und gewinnt dieses Testspiel letztlich klar und deutlich. Schade, denn die Juniors haben bis zum Ausschluss tapfer gekämpft, haben sich nicht nur hinten reingestellt, sondern auch immer wieder für ansehnliche Aktionen gesorgt. Am kommenden Samstag, 28.7., 18.00 Uhr gibt es das nächste Testspiel – dann geht es nach Schladming zur zweiten Mannschaft, die in der Gebietsliga Ennstal im Einsatz ist.

„Tormann“ Mock bei der Arbeit!

Links: StFV, Stainz

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss (Rot, 65.), Asil (76. Sylanaj), Drabli, Schweighart (G), Yelmer, Sencar, Mock (ab 65. im Tor), Machacek, Stocker (46. Krainer), Hoffellner, Kutlesa. Nicht dabei Troc, Horvat, Möstl, Freydl, Nahrgang.

GEBIETSLIGA: Mit Debakel in die Sommerpause!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 22. & letzte Runde, SA 09.06.18, 17:00, Sportplatz Hönigsberg, 100. Phönix Mürzzuschlag : DSV Juniors 7:1 (4:1). Torfolge: 1:0 Schmidhofer (2.), 2:0 Loshaj (14.), 3:0 Sallahi (38.), 3:1 Haider (42.), 4:1 Loshaj (45.), 5:1 Meierhofer (81.), 6:1 Sallahi (86.), 7:1 Haagen (90.). Schiedsrichter: Franz Gmeiner.

Die Saison in der Gebietsliga ist zu Ende, am letzten Spieltag in Hönigsberg hat sich keiner der DSV Juniors verletzt, die Sommerpause kann beginnen! Soweit die gute Nachricht. Zum Spiel gegen Phönix Mürzzuschlag sollte man in Anbetracht der davor in dieser Saison erbrachten, guten Leistungen nicht all zu hart ins Gericht gehen. Eine Kombination aus fehlenden Leistungsträgern, bei vielen (nicht allen!) ein offensichtlich nicht mehr ans Limit gehen wollendes Auftreten und einem Gegner, der die Punkte brauchte. Dazu noch ein Schiedsrichter, der sich bei allem Respekt, wirklich ernsthaft fragen sollte, ob er  sich das noch antun soll – es geht hier immerhin um Meisterschaftspunkte in der Gebietsliga und nicht um ein Kinderspiel. Phönix Mürzzuschlag nützt die Gunst der Stunde, erzielt gleich einmal – trotz Handspieles und einer Abseitsposition, wo man von mehreren Metern sprechen kann (!) ein schnelles Tor. Dass danach die Juniors überhaupt nicht ins Spiel finden, die einfachsten Sachen in die Hose gehen und kein kollektiver Wille da ist, in diesem Spiel etwas zu erreichen, ist natürlich nicht die Schuld des Schiedsrichters. Es entsteht ein Mürzzuschlager Bestschießen, das mit mehr Nachdruck noch deutlicher hätte ausfallen können. Den DSV-Juniors Ehrentreffer erzielt Pascal Haider beim Stand von 0:3 per Kopf – eine der sehr spärlichen, schönen Aktionen. Nach dem 1:7 ist vorerst einmal Sommerpause, man darf gespannt sein, wie sich die DSV Juniors Mannschaft im Herbst personell präsentieren wird, viele, die heuer den dritten Tabellenplatz erreicht haben, wollen es bei anderen Vereinen versuchen!

Einer der wenigen mit Normalform: Luca Makotschnig!

Die Liste der im letzten Spiel fehlenden Spieler ist lang, einfach zu lange für ein erfolgsversprechendes Auftreten im letzten Meisterschaftsspiel. Markus Ebner, Robert Pachner, Patrik Kutlesa, Jan Makotschnig, Jakob Moritz, Heiko Machacek – dann noch Kevin Briza – das alles sind Leistungsträger dieser bis dahin sehr erfolgreichen Mannschaft, das hätte nur funktionieren können, wenn die verbleibenden Spieler einen ganz besonderen Tag erwischt hätten. Den hatten sie auch, aber im negativen Sinn.

Die erste Aktion von Mürzzuschlag kann noch abgewehrt werden – Weiss streckt sich bei einem Schuss von Sallahi erfolgreich – der nächste Schuss landet aber bereits im Tor: Ein zugegeben kurioses Tor. Zuerst sieht der Schiedsrichter ein klares Handspiel nicht, der Ball wird zum im Abseits befindlichen Schmidhofer gespielt, der völlig frei zum 1:0 einschießt. Das alles sieht der Schiedsrichter nicht, das Reklamieren darüber bemerkt Gmeiner zumindest, somit gibt es Gelb für Sencar. Was danach folgt ist ein halbherziges, absolut ungewohnt fehleranfälliges Juniors-Spiel, das mit Fußball nur am Rande zu tun hat. Es ist aber nicht nur das Spiel nach vorne, das so überhaupt nicht in die Gänge kommt, auch das Stellungsspiel und das Zweikampfverhalten ist sehr mangelhaft – eine Mischung, die sich gegen geradlinig nach vorne spielende Mürzzuschlager einfach nicht ausgehen kann.

Das nächste Tor folgt bereits nach 14 Minuten. Diesmal ist es Loshaj, der durch die Donawitzer Abwehr tanzt, sich den Ball zurecht legt und abziehl. An Weiss, der einem an diesem Nachmittag leidtun kann,  vorbei erhöht er völlig verdient zum 2:0. Während die Juniors-Aktionen (eine gute Makotschnig-Flanke, ein Beinahe-Zuspiel auf Haider und ein Schuss von Haider) allesamt eher harmlos sind, bleibt Mürzzuschlag einfach giftiger. Kein Wunder, muss man sich doch mit einem Sieg im Abstiegskampf Mariazell vom Leib halten, genauso tritt die Mannschaft auf.  Nach 38 Minuten ist das Spiel dann eigentlich entschieden – wieder kann ein Roter, diesmal ist es Sallahi, nicht gestoppt oder zumindest abgedrängt werden – sein Schuss passt somit steht es 3:0. Zwei Chancen später – zuerst verzieht Willgruber knapp (bester Juniors-Schuss des Spieles), auf der anderen Seite hat Weiss, der einen Ball auslässt, Glück, da Dünsthuber aus kurzer Distanz zweimal den Ball im Tor nicht unter bringt – kommen die DSV Juniors zum Ehrentreffer. Nach einem Sencar-Eckball löst sich Haider schön, sein Kopfball landet zum 1:3 im Mürzzuschlager Kasten. Start zur Aufholjagd? Fehlanzeige, denn nur kurz darauf, mit der letzten Aktion vor der Pause, setzt Sallahi seinen Mitspieler Loshaj ein, der alleine vor Weiss auf 4:1 stellt.

Sieben Gegentore, doch an ihm lag es nicht: Marcel Weiss im Juniors-Tor!

Trainer Kogler bringt nach dem Seitenwechsel erstmals Elias Drabli ins Spiel, der so wie später Alexander Möstl zu seinem Gebietsliga-Debut kommt. Das Spiel wird in der zweiten Hälfte ruppiger – versteckte und klar ersichtliche Fouls, Provokationen und unnötige Gehässigkeiten, dazu ein Schiedsrichter, der sich kaum einmal in Ballnähe befindet – lassen ein gutes Spiel einfach nicht zu. Man muss nun befürchten, dass nach jedem Zweikampf das Spiel völlig eskaliert, das passiert dann zum Glück doch nicht. Die Juniors werden nur dann gefährlich, wenn Luca Makotschnig irgendwie beteiligt ist. Seine Flanke in den Strafraum erreicht Haider knapp nicht (wird kurz darauf an der Nase getroffen), den Nachschuss bringt Djak im Tor nicht unter. Ein Schuss von Horvat landet am Tennisplatz, ein Haider-Versuch von der Seite – Schuss, Stanglpass? – landet beim Tormann. Nachdem auch Djak aus kurzer Distanz übers Tor haut, haben die Juniors endgültig das Pulver verschossen, in der Schlussphase geht es munter ins Debakel.

Ein Schuss von Meierhofer landet zum 5:1 im langen Eck, ein Zuspiel auf den völlig freien Sallahi endet (Weiss nur mit den Fingerspitzen dran) mit dem 6:1. Das 7:1 kurz vor Spielende ist wohl das spektakulärste Tor des Spieles. Sallahi knallt von der linken Seite den Ball wuchtig an die Querlatte, den Abpraller verwertet Sebastin Haagen zum 7:1. Die drei letzten Tore fielen alle innerhalb der letzen zehn Minuten, der Schiedsrichter beendete nach vier immens wichtigen Nachspielminuten dieses  Trauerspiel (aus Juniors Sicht). Wie erwähnt, man darf die gute Saison nicht an diesem einen Spiel aufhängen, trotz des Debakels am Schluss, muss man der jungen Mannschaft zum dritten Platz gratulieren! Jetzt geht es in die verdiente Sommerpause, in der sich weisen wird, in wie weit diese Mannschaft auseinanderfällt: Es scheint so, dass sich bereits mehrere Spieler neue Vereine gesucht haben, man wird sehen, wie es mit dieser Mannschaft weiter gehen wird!

Aus, vorbei – die Juniors beenden die Saison mit einem Debakel!

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Djak, Haider (G,T), Schweighart (46. Drabli), Sencar (G), Mock (81. Möstl), Willgruber, Hoffellner, Makotschnig L., Horvat, Kutlesa K. (G, 68. Asil).

GEBIETSLIGA: Punkt gegen Parschlug bringt Niklasdorf den Meistertitel!

Die DSV Juniors holen vor eigenem Publikum einen Punkt gegen den SC Parschlug und küren damit Niklasdorf frühzeitig zum Meister in der Gebietsliga Mürz!

Gebietsliga Mürz: Sa., 02.06.2018, 17:00 Uhr, Stadion Donawitz; DSV Juniors – SC Parschlug 3:3 (2:2) Schiedsrichter: Markus Schweiger

Torfolge: 0:1 15 Christian Repolusk (1‘), 0:2 15 Christian Repolusk (19‘), 1:2 4 Robert Pachner (20‘), 2:2 10 Oliver Sencar (34‘), 3:2 7 Pascal Haider (52‘), 3:3 12 Michael Schober (59‘).

Die Gäste aus Parschlug, die noch Chancen auf den Meistertitel hatten, beginnen dieses Spiel überfallsartig und gehen auch gleich in der ersten Minute mit der ersten Aktion durch einen Treffer von Christian Repolusk mit 1:0 in Führung. In den folgenden Minuten legen sie auch gleich ordentlich nach, kommen zu zahlreichen guten Abschlussmöglichkeiten und die DSV Juniors haben ihre liebe Mühe in der Verteidigung, um nicht gleich höher in Rückstand zu geraten. Nach zwanzig Minuten ist es dann aber soweit und abermals dürfen die Gäste aus Parschlug über einen weiteren Treffer von Christian Repolusk jubeln. Doch die DSV Juniors lassen sich nicht aus dem Konzept bringen, spielen weiter ihr Spiel und erzielen postwendend durch Robert Pachner den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt ist es dann vorbei mit dem Parschluger Sturmlauf auf das DSV Tor und mit jeder weiteren Minute werden die DSV Juniors immer stärker und sind plötzlich die spielbestimmende Mannschaft. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass der Ausgleichstreffer schon förmlich in der Luft liegt. Nach einem Angriff über rechts und einer perfekten Hereingabe ist es Oliver Sencar der über den Ausgleichstreffer jubeln darf (34‘). Motiviert von dieser Aufholjagd setzen nun die Juniors nach und den Gegner gehörig unter Druck, doch Chancen durch Machacek, Pachner und kurz vor den Halbzeitpause durch Jan Makotschnig bleiben ungenützt. So geht es mit einem Remis in die Pause.

Nach der Pause sind es abermals die Donawitzer die das Spiel bestimmen und immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. In der 52. Minute ist es dann endlich soweit und die DSV Juniors gehen in Führung. Nach einem schönen Zuspiel von Jan Makotschnig auf Luca Makotschnig kommt dieser ideal zum Flanken und bedient Pascal Haider vor dem Tor, der per Kopf zum 3:2 trifft.  Der Treffer der Juniors ist dann so etwas wie ein Weckruf für die Parschluger, die in weiterer Folge sich nochmals aufbäumen und immer mehr das Spiel wieder in die Hand nehmen. Dieser Einsatz wird dann auch belohnt durch den Ausgleichstreffer von Michael Schober in der 59. Minute.  Dieser Treffer und das Wissen, dass man mit drei Punkten noch Chancen auf den Meistertitel hat, verleiht den Gästen nun neue Kräfte und wie zu Spielbeginn beginnen sie abermals einen Sturmlauf auf das Gehäuse von Markus Ebner, der nun fast im Minutentakt Bälle fangen oder abwehren muss. Aber ganz egal wie frei nun die Parschluger vor dem Donawitzer Tor auftauchten, sie fanden ihren Meister im Donawitzer Schlussmann, der keinen weiteren Treffer mehr zuließ.

Alles im Allen geht diesen Remis in Ordnung, da die Anfangs- und auch die Endphase in diesem Spiel eindeutig unseren Gästen gehörte, während die Juniors in der Spielmitte dominiert haben.

Die DSV Juniors spielten mit: 20 (T) Markus Ebner, 2 Jakob Moritz, 4 Robert Pachner (81‘ 15 Heiko Holzer), 7 Pascal Haider, 10 Oliver Sencar, 13 Heiko Machacek (G), 16 Sascha Willgruber, 17 Jan Makotschnig (70‘ 6 Michael Djak), 19 Florian Hoffellner, 22 Luca Makotschnig, 23 Marko Horvat

GEBIETSLIGA: Gußwerk verzweifelt an Juniors-Goalie Marcel Weiss!

Gebietsliga Mürz, 20. Runde, SA 26.05.18, 15:30. Sportplatz Gußwerk, 100. SC Gußwerk : DSV Juniors 0:2 (0:0). Torfolge: 0:1 Makotschnig Jan (57.), 0:2 Makotschnig Luca (85.). Schiedsrichter: Glössl.

Das 2:0 (0:0) in Gußwerk fällt unter die Kategorie Arbeitssieg. Obwohl bei weitem nicht alles funktionierte, was man sich vorgenommen hatte, setzte sich die Mannschaft von Jürgen Kogler in einer intensiv geführten Partie, aufgrund der besseren Chancenauswertung, durch. Dass die DSV Juniors ohne Gegentreffer nach Hause fahren konnten, verdankten sie dem Tormann Marcel Weiss, der einfach nicht zu bezwingen war. In seinem dritten Spiel für die Juniors bewahrte er mehrfach seine Mannschaft vor Gegentreffern, Gußwerk verzweifelte letztlich an dem 15-jährigen Riesentalent. Nach einer ersten Spielhälfte ohne all zu vieler Höhepunkte, sorgte der Goalgetter vom Dienst in den Reihen der Donawitzer, Jan Makotschnig, mit einem schönen Kopfballtreffer für die Führung in dem engen Spiel. Gußwerk drängte auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals – schließlich machte Luca Makotschnig mit einem Lupfer über den Tormann zum 0:2 alles klar, die DSV Juniors kämpften sich zum siebten Frühjahrssieg im neunten Spiel! Obwohl es in dieser Saison wohl nicht für den Aufstieg reichen wird, darf man der schon etwas müde wirkenden Mannschaft zu einer tollen Saison gratulieren!

Ganz starke Leistung: Marcel Weiss!

Trainer Jürgen Kogler nahm im Vergleich zu den letzten Spielen einige Umstellungen vor, so nahmen Patrik Kutlesa und Jakob Moritz vorerst auf der Ersatzbank Platz, an ihrer Stelle durften Pascal Haider und Philip Schweighart von Beginn an spielen. Nach einem ersten Schuss von Jan Makotschnig (Distanzschuss, rechts vorbei) und einer frühen Gelben Karte für Schweighart, versucht es für Gußwerk Lipka mit einem Schuss (nach kurz abgespieltem Freistoß), doch auch der Ball trifft das Ziel nicht. Das Spiel (auf beiden Seiten) ist geprägt von vielen Leerläufen und Abspielfehlern: Es gelingt kaum ein geordnetes Spiel über mehrere Stationen aufzubauen, zumeist enden Angriffe weit vor dem Strafraum, das höchste der Gefühle sind Eckbälle, die aber allesamt nichts einbringen – irgendwie ist der Wurm drinnen.

Dann gelingt es Gußwerk doch einmal durch zu kommen – nach einem Doppelpass mit Kalteis gelangt Brieler zum Schuss – der Ball streift knapp rechts am Tor vorbei. Auf der anderen Seite jubelt Luca Makotschnig (leider vergeblich) über seinen Führungstreffer: Nach einer Flanke von Schweighart kann Haider den Ball, den er erst neben der zweiten Stange erreicht, zurück zu Luca Makotschnig bringen (er trifft aus kurzer Distanz ins Tor). Nach lautstarken Gußwerker Protesten entscheidet der  Schiedsrichter, dass der Haider-Kopfball bereits hinter der Linie war und gibt einen Abstoß. Kann stimmen, aber von der Schiedsrichterposition aus, sicherlich nicht eindeutig erkennbar, dazu die lange Zeit für seine Entscheidung – souverän geht anders.

Nach einem gut angetragenen, gar nicht scharfen Schuss, von Prumetz, der am langen Eck vorbeistreift, kommen die Juniors zu einigen (nicht sonderlich gefährlichen, aber passablen) Tormöglichkeiten: Zuerst scheitert Haider mit einem Kopfball nach Machacek-Flanke, danach wird ein Schuss ebenfalls von Haider (Makotschnig-Ablage) im Ansatz geblockt, kurz darauf  knallt Machacek nach einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor den Ball drüber und schließlich kommt Horvat am Fünfer knapp nicht zum Abschluss. Der beste Juniors-Schuss vor der Pause stammt  von Kevin Kutlesa, er zieht aus der Distanz einfach ab, Tormann Sumny kann kurz abwehren – Haider kommt knapp nicht ran zum Abstauben.

Auf der anderen Seite kann sich Weiss zuerst bei einem Schuss von Nincz (kein Problem, Tormanneck) und dann aber richtig, bei einem Vorstoß von Schmidberger auszeichnen. Bei diesem Vorstoß von der rechten Seite kommend, agiert Weiss seelenruhig, wartet lange und reagiert richtig – Fuß, Körper, Hand – alle Körperteile braucht Weiss zur Abwehr, im Nachfassen kann er den Ball schließlich unter sich begraben. Das gleiche gelingt ihm kurz darauf in der anderen Ecke seines Strafraumes. Dort taucht Nincz mit dem Ball auf, Weiss kommt raus, wartet und wirft sich im richtigen Moment und zieht den Ball wie ein Staubsauger an sich.

Schönes Tor in der Schlussphase erzielt: Luca Makotschnig!

In der zweiten Spielhälfte ist es vorerst ähnlich zäh, wieder dauert es lange, bis Torchancen entstehen. Und mit der ersten nach der Pause (57.) gehen die DSV Juniors auch in Führung. Heiko Machacek nützt den Platz, den er plötzlich bekommt, zieht auf der linken Seite bis zum Sechzehner, schaut auf und schlägt die perfekte Flanke. Da der Tormann zum Glück auf der Linie klebt, kann Jan Makotschnig per Kopf zum 0:1 einnicken. Schöne Flanke, schöner Abschluss des Goalgetters (Treffer Nummer 17!) – aber so darf man nun einmal Makotschnig nicht vor dem Tor zum Ball kommen lassen, das wird dann bestraft!

Mit dem zweiten Wechsel, nach Moritz kommt auch Patrik Kutlesa ins Spiel, entsteht erstmals eine Phase der Donawitzer Dominanz. Robert Pachner kommt mit nach vorne, lässt sich im Strafraum etwas abdrängen, kommt aber doch zum Abschluss – die Mischung aus Schuss (knapp am langen Eck vorbei) und Stanglpass (knapp zu weit für Makotschnig) endet im Torout. Gußwerk leistet sich in dieser Phase einige Fehler, die aber von den Juniors nicht ausgenützt werden können – Jan Makotschnig, noch einmal Pachner, auch Sencar haben die Schussmöglichkeit, raus kommen tut dabei aber nichts.

Diese Phase, in der die Juniors dieses Spiel beherrschen, endet aber wieder. Plötzlich ist Gußwerk im Vorwärtsgang, die Juniors müssen (und können) nun mehrmals einen Gegentreffer verhindern. Lovecky versucht Weiss zu bezwingen, den flachen, scharfen Schuss wehrt er ab, der Nachschuss landet über dem Tor. Ein Schuss von Kalteis streift ebenfalls übers Tor, danach vergibt der Kapitän Prumetz aus aussichtsreicher Position. Als dann ein Eckball an Freund und Feind – über alle Köpfe hinweg – im Torout landet, ist jedem klar. So wird das nichts, die Juniors müssen wieder aktiv werden, irgendwann passiert das Gegentor. Dass es dazu aber nicht kommt, liegt kurz darauf an Marcel Weiss. Nach einem Querpass auf den nun völlig freien Prumetz, wirft sich Weiss irgendwie in den Schuss und kann ihn so abschwächen, dass er sich den Ball beim Nachdrehen gerade noch vor der Linie greifen kann. Unglaublich, Gußwerk verzweifelt am Tormann. Weiss pariert noch eine Flanke von rechts (Lipka) vor Kalteis, ehe sich die Juniors in der Schlussphase doch endlich wieder erfangen.

In der 85. Minute fällt das 0:2. Da Gußwerk alles nach vorne wirft, entstehen natürlich sehr großzügige Räume für Donawitzer Konter. Und einer dieser Konterversuche landet bei Luca Makotschnig, der von rechts kommend in den Strafraum eindringt. Die Situation ist nicht ganz leicht, doch Makotschnig macht das sensationell – er überhebt den baumlangen Tormann mit einem Lupfer zum 0:2. So schön hat er das gemacht, dass ihm sogar der gegnerische (!) Tormann zu dem Treffer gratuliert – das sieht man auch selten! Das Spiel ist jetzt entschieden, mit etwas mehr Nachdruck hätte Jan Makotschnig sogar noch einen drauf setzen können (alleine vor dem Tormann), aber wollen wir nicht unbescheiden sein. Das 2:0 ist ein richtig gutes Ergebnis, das hätte ganz leicht auch ganz anders ausgehen können. Gratulation vor allem an Marcel Weiss, der mit seinen Paraden und seiner Ruhe, zumindest einen, wenn nicht sogar drei Punkte gerettet hat!

Batterien leer nach dem Schlusspfiff!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner (76. Willgruber), Haider (58. Kutlesa P.), Schweighart (G, 47. Moritz), Sencar, Machacek (G), Makotschnig J. (T), Makotschnig L. (T), Hoffellner, Horvat, Kutlesa K. Ersatz: Djak.

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