Juniors

GEBIETSLIGA: Verdiente Derby-Niederlage – DSV Juniors verliert mit 0:3 (0:2)!

Gebietsliga Mürz, 13. Runde, FR 02.11.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz 100. DSV Juniors : FC Proleb 0:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Carp (3.), 0:2 Koraus (37.), 0:3 Carp (81.). Schiedsrichter: Beganovic.

Der FC Proleb holte sich zu Recht den Derbysieg im Donawitzer Stadion. Die Gäste waren bissiger, schneller und hatten einfach mehr vom Spiel. Auch das Chancenplus machte sich schließlich im Ergebnis bemerkbar, der 3:0-Sieg von Proleb geht daher auch in dieser Höhe in Ordnung. Nach einer guten Möglichkeit von Horvat, der bereits nach zwei Minuten die Führungschance für die Juniors vergibt, ist auf der anderen Seite Carp erfolgreicher. Nach nur drei Minuten bringt er seine Mannschaft mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Auf dem tiefen, regennassen Boden ist Proleb danach spielbestimmend und kann die Donawitzer Angriffe stets unterbinden. Ein Tormannfehler, er nimmt einen Rückpass mit der Hand auf, führt zum 0:2: Den indirekten Freistoß aus kurzer Distanz zimmert Koraus unter die Latte, mit dem Zwei-Tore-Vorsprung werden die Seiten gewechselt. Abgesehen von einer kurzen Phase, in der die Juniors dem Anschlusstreffer sehr nahe kommen (Machacek vergibt aus kurzer Distanz), bleibt Proleb gefährlicher (zwei Stangenschüsse). Das 0:3 durch Carp entscheidet das Spiel endgültig, die DSV Juniors überwintern mit nur sieben Punkten in akuter Abstiegsnähe.

Die bessere Mannschaft hat gewonnen!

Das Wetter ist so richtig unfreundlich beim Derby vor rund 100 Zusehern gegen den FC Proleb. Starker Regen und ein tiefer Boden machen beiden Mannschaften zu schaffen, die ohne den gesperrten Schweighart spielenden Donawitzer, kommen zur ersten Möglichkeit. Machacek zirkelt einen Freistoßball hoch zur Mitte, Tormann Liebmann kann nicht klären – der Ball liegt plötzlich vor Horvats Beinen, doch der ist so überrascht, dass er den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen kann. Auf der anderen Seite macht es Proleb besser. Der Ball kann von der Abwehr nicht unter Kontrolle gebracht werden, der Ex-Donawitzer Christopher Carp macht alles richtig und schiebt den Ball am herauslaufenden Weiss vorbei zum 0:1 in die linke Ecke. Die schnelle Proleber Führung zeigt Wirkung. Während unsere Mannschaft sichtlich Mühe hat, den Ball in den eigenen Reihen zu Halten (Pässe sind zu ungenau), wirkt Proleb spritziger und effizienter. Nach einem Eckball, nach sieben Minuten, bei dem der Ball plötzlich am Fünfer zum Liegen kommt, reagiert Weiss am schnellsten und kann die unübersichtliche Aktion entschärfen.

Sencar und Machacek versuchen zwar dem Donawitzer Offensivspiel etwas Linie zu geben, aber das gelingt an diesem Abend zu selten. Entweder ist die Proleber Gegenwehr auf den ballführenden Spieler schon erfolgreich, oder die Passwege sind verstellt, es gibt aus dem Spiel heraus kaum ein Durchkommen. Nach 14 Minuten ist es wieder Marcel Weiss, der abwehren muss – diesmal kann Vielhaber nicht am Schuss im Strafraum gehindert werden, per Fußabwehr verhindert Weiss den zweiten Treffer. Der einzige erfolgversprechende Spielzug ist der hohe Ball nach einer Standardsituation. Machacek zirkelt einen Freistoßball zur Mitte, dort springt Horvat (verkehrt zum Tor) hoch, erreicht den Ball aber nicht wirklich, die notwendige Richtungsänderung bleibt dadurch aus.

Gefährlicher sieht das Ganze aber in unserem Donawitzer Strafraum aus. Nach einem Eckball steigt Steiner hoch und bringt den Kopfball in die Ecke, wieder ist Weiss mit seinem rechten Arm dort und kann den Ball aus der Ecke fischen. Auf der anderen Seite ist Horvat im Strafraum anspielbar: Davor setzt sich Sencar im Mittelfeld durch, hat ewtas Platz und Zeit – und bringt den Ball eigentlich perfekt Richtung Horvat. Der steigt auch hoch, trifft den Ball, gibt ihm aber nicht die nötige Richtung mit, somit scheitert auch sein dritter Versuch. Kurz darauf versucht Machacek mit dem linken Fuß abzuziehen, der Schuss misslingt aber – nachdem dann Sencar verletzungsbedingt für Nahrgang vom Platz muss, ist wieder Proleb am Zug. Der schnelle Carp kann von Drabli entscheidend abgedrängt werden, sein Schuss von der Seite kann dadurch in den Corner abgelenkt werden.

Musste leider verletzungsbedingt früh vom Platz: Oliver Sencar!

In der 36. Minute passiert es. Hoffellner spielt den Ball zurück zum Tormann, der hat ein Blackout und nimmt diesen Ball unmittelbar vor der Torlinie mit der Hand auf. Indirekter Freistoß lautet die Bestrafung und das noch dazu aus etwa fünf Metern Entfernung. Obwohl alle Juniors nun rund um die Torlinie versammelt sind  und dadurch den Schuss irgendiwe abwehren wollen, gelingt das nicht. Hernaus spielt ab, Koraus zimmert den Ball hoch und scharf unter die Latte, Proleb geht durch dieses Geschenk mit 2:0 in Führung. Die Donawitzer Angriffe bis zum Pausenpfiff bringen ebenso wenig (ein Machacek-Schuss landet knapp neben der linken Stange), wie die (besseren) Versuche der Proleber. Nachdem Weiss einen Schuss von Koraus fangen und einen Freistoßball von Carp über die Querlatte drehen kann, geht es in die Pause zum aufwärmen.

Wieder ist Proleb zu Beginn hellwach und findet gleich zur ersten guten Möglichkeit. Nachdem ein Ball einfach nicht entschlossen genug aus der Strafraumgegend entfernt werden kann, zieht Vielhaber ab und scheitert knapp. Proleb bleibt am Drücker – eine Flanke von Strajhar kommt gut vors Tor, nur knapp kommt Koraus aus kurzer Distanz nicht zum Abschluss. Geblockte Schüsse, Eckbälle – die Juniors kommen kaum zum Atmen, der Proleber Druck ist nun konstant hoch. Dem dritten Treffer kommt nach einer Stunde Koraus nahe, nach Zuspiel von Hafellner trifft er zwar gut Richtung Eckke, doch dort taucht Weiss hinunter und kann den Ball abwehren. Kurz darauf ist für den eingewechselten Nahrgang, der einen Schlag am Knöchel abbekommen hat, wieder Schluss, an seiner Stelle kommt Stocker zum Einsatz. Weiss muss (und kann) noch einige hohe Flanken durch fangen oder wegfausten entschärfen, ehe es den Juniors beinahe noch gelingt, dieses Spiel wieder spannend zu machen.

67. Minute, einen hohen Freistoßball von Machacek berechnet der Tormann falsch, anstatt zu Fangen, lenkt er den Ball auf den Rücken eines Mitspielers. Horvat ist den einen Schritt zu weit vorne und kann dadurch leider nicht von diesem Fehler profitieren, auch nach gutem Einsatz von Stocker (er spitzelt dem Tormann den Ball aus der Hand), entsteht kein Torschuss. Aber diese Chance ist der Startschuss für die kurze, gute Donawitzer Phase, die durch Machaceks Riesenchance seinen Höhepunkt findet. Kutlesa, der nun immer öfter mit nach vorne zieht, spielt den Querpass ideal auf Machacek, der diese Riesenchance – Schuss aus kurzer Distanz – nicht nützen kann, Liebmann ist mit dem Fuß dran und wehrt ab. Machacek kommt kurz darauf zu einem weiteren Schuss, von links in den Strafraum kommend zieht er ab, wieder ist der Goalie nicht zu bezwingen. Eine Chance auf den Anschlusstreffer gibt es noch, da aber Hoffellner mit einem Kopfball (nach Ecke) scheitert, ist dieses Spiel nun endgültig nicht mehr zu gewinnen.

Nun agiert Proleb wieder souverän und kommt noch zu guten Chancen, wovon auch eine genützt wird. Nach Pass von Hafellner auf Koraus zimmert dieser den Ball wuchtig an die Querlatte, bei der nächsten Möglichkeit fällt der dritte Treffer. Wieder ist es Carp, der gesucht wird, wieder kommt er zum Abschluss – sein flacher, scharfer Schuss landet zum 0:3 im langen Eck. Das Spiel ist entschieden, Proleb hat danach noch eine richtig gute Möglichkeit auf einen weiteren Treffer. Zuerst scheitert Vielhaber ein zweites Mal an der Querlatte, ein Tor unmittelbar danach anerkennt der Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsentscheidung nicht. Aber auch so ist das Ergebnis klar und eindeutig, Proleb holt sich verdient die drei Punkte. Außer der einen Chance zu Beginn und der kurzen, guten Phase rund um die 70. Minute war das zuwenig, um Proleb Paroli zu bieten.

Proleb kurz vor dem 0:2 aus einem indirekten Freistoß!

Nach dem Schlusspfiff ist die schwierige Herbstsaison für die DSV Juniors zu Ende. Der Aderlass war im Sommer groß, vielleicht zu groß. Man wusste zu Saisonstart, dass die Mannschaft Zeit und Geduld brauchen wird. Schwankende Leistungen, wie sie im Herbst zu sehen waren, sind daher keine Überraschung. Nun heisst es die Batterien aufladen und nachjustieren – im Frühjahr müssen dann Ergebnisse her, wenn man nicht in die 1. Klasse absteigen möchte.

Links: StFV, Proleb

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (81. Bernhard), Freydl, Asil, Sencar (37. Nahrgang, 64. Stocker), Mock, Machacek, Hoffellner, Möstl, Horvat (G), Kutlesa.

GEBIETSLIGA: Auseinandergebrochen! Juniors nach 2:2 zur Halbzeit 2:8 in Tragöß!

GEBIETSLIGA Mürz, 12. Runde, SA 27.10.18, 14:00 Uhr, Sportplatz Tragöß, 60. SC Tragöß – St. Katharein : DSV Juniors 8:2 (2:2). Torfolge: 1:0 Pichler (3., Elfer), 2:0 Dogar (10.), 2:1 Horvat (14.), 2:2 Schweighart (27.), 3:2 Forstner (65.), 4:2 Forstner (80.), 5:2 Suingiu (83.), 6:2 Forstner (87.), 7:2 Forstner (92.), 8:2 Dogar (93.). Schiedsrichter Alfred Hofer.

Bis zur 65. Minute hat eigentlich nichts darauf hingedeutet, dass die Juniors am Ende derart vorgeführt werden. Da fiel das 3:2 für Tragöß, ab der 80. Minute musste Tormann Weiß noch weitere fünf (!) Mal hinter sich greifen, Endstand ein desaströses 2:8! Tragöß – St. Katharein legte einen Blitzstart hin und lag durch einen Elfmeter von Pichler sowie einem satten Schuss von Dogar bereits nach zehn Minuten mit 2:0 in Führung, doch die Juniors kämpften sich wieder zurück ins Spiel. Horvat per Kopf und Schweighart konnten bis zur 27. Minute ausgleichen. Vor der Pause haben beide Teams (Tragöß öfter als die Juniors) Chancen auf den dritten Treffer, der jedoch nicht gelang. Auch nach der Pause war dieses Spiel lange Zeit offen, beide Mannschaften fanden keine Lücke oder scheiterten beim Abschluss. In der 65. Minute profitierte Forstner von einer schlechten Zuordnung in der Abwehr und stellte per Kopf auf 3:2, es war dies der Anfang vom Untergang der DSV Juniors. Ab der 80. Minute konnte Tragöß schalten und walten, wie es wollte, vor allem der Kapitän Forstner, der insgesamt vier Tore erzielte, kannte keine Gnade mehr. Beinahe jeder Angriff, nur unterbrochen von einer Gelbroten Karte für Schweighart, endete mit einem Torerfolg – die nun völlig inferioren Juniors brachen völlig auseinander. Das 2:8 ist in dieser Form völlig unverständlich, es ist einfach unerklärbar, warum man das lange Zeit offene Spiel derart aus der Hand geben konnte. Das war gar Nichts!

Floian Hoffellner – bis zur 65. Minute sah das gar nicht so schlecht aus!

Das Wetter miserabel, der Platz eng und holprig – beinahe die komplette Juniors-Mannschaft war zu Gast beim fünftplatzierten SC Tragöß-St. Katharein. Und das Spiel kennt keine Vorlaufzeit, bereits nach etwas mehr als einer Minute entscheidet Schiedsrichter Hofer auf Elfmeter. Ein harter Elfer, aber doch vertretbar. Der Ball landet auf der Seite, an der Kutlesa, Griessmaier und Tormann Weiss um den Ball kämpfen, Kutlesa kann die Situation zwar klären, doch dahinter attackiert Weiss den schon ausgespielten Griessmaier, der natürlich zu Boden geht. Gelb für den Tormann und 1:0 für Tragöß somit bereits nach drei Minuten, nachdem Pichler sicher verwandelt.

Die Juniors kommen gleich zur Ausgleichchance. Von der rechten Seite zieht (nach Zuspiel von Horvat) der aufgerückte Drabli ab, der Ball springt von der Querlatte zurück aufs Spielfeld. Es folgen einige Halbchancen hüben wie drüben, ehe der zu Beginn auffälligste Spieler der Heimmannschaft, Codin-Marius Dogar, etwas zu viel Platz bekommt. Er lässt Hoffellner ins Leere rutschen und zieht zentral aus etwa 20 Metern mit dem linken Fuß ab. Der Ball passt perfekt zum 2:0 ins rechte Eck, Tormann Weiss versucht erst gar nicht hinzuhechten, zu genau steckt der neben der Stange.

Die Juniors nun am Auseinanderbrechen? Ganz im Gegenteil. Der Einsatz stimmt, das Spiel nach vorne wird versucht (Möstl, Drabli von den Seiten), es entstehen Halbchancen, die aber in letzter Konsequenz irgendwo versanden. Gefährlich ist es, wenn Machacek den Freistoß in den Strafraum zirkeln kann. In der 14. Minute macht er genau das, der Ball landet auf Horvats Kopf (Nase), von dort landet der Ball gegen die Laufrichtung des Tormannes zum 1:2 Anschlußtreffer im Netz. Tragöß vergibt danach durch den völlig freien Griessmaier eine Kopfballchance ganz knapp, auch Suingiu scheitert aus kurzer Distanz an Weiss – beides Topchancen, die dadurch entstehen, weil die Defensive zu weit weg von den Tragößer Spitzen steht. In der 27. Minute kommt wieder Machacek zu einem Freistoß, ziemlich genau von der Stelle, von der er bereits das 1:2 vorbereiten konnte. Diesmal kann ein Verteidiger den Ball kurz wegbefördern, Schweighart ist zur Stelle, richtet sich den Ball noch her und trifft flach zum 2:2! Alles wieder in Ordnung, die Juniors haben einen Zwei-Tore-Rückstand innerhalb kürzester zeit wettgemacht!

Hart, aber nicht unfair, die Zweikämpfe!

Beide Teams haben noch vor der Pause gute Chancen auf einen weiteren Treffer. Für Tragöß vergibt Suingiu ganz knapp (der flache Schuss landet links neben der Stange), auf der anderen Seite wird Drabli nach einem Vorstoß im Strafraum zwar gestoppt, der Ball landet bei Machacek, der den Heber versucht. Letzte Woche ist der noch zwei Mal gelungen, diesmal landet der Ball knapp über dem Tor. Tragöß ist bis zur Halbzeit zwar aggressiver, kommt schneller zur Strafraumgrenze, dort ist jedoch Endstation. Weiss kann sich durch beherztes Hinauslaufen einen Ball vom Gegner schnappen, ein abgespielter Freistoß direkt von der Strafraumgrenze sorgt für Gefahr (Schuss wird geblockt) und ein Lochpass auf Zenz, der vom Elfer abzieht, kann von Weiss irgendwie über die Latte gelenkt werden. Es bleibt beim 2:2 zur Pause, bisher ist noch alles offen, die Juniors sind zwar in manchen Phasen fehleranfällig, aber noch voll im Spiel.

Nun zur zweiten Spielhälfte, in der letztlich die Juniors auseinader genommen werden. Nicht sofort, denn da bleibt es beim offenen Spiel. Es wechseln die Angriffszenen von einer zur anderen Mannschaft, einmal besser, einmal schlechter (ein Machacek-Direkt-Freistoß endet deutlich über dem Tor), der Regen und nasse Boden sorgen zusätzlich für ungewollte Torszenen (Weiss bei einem Freistoß erst im Nachfassen). Bei einem Schuss von Zenz kommt Tragöß einem Torerfolg schon näher (knapp links am Tor vorbei), auf der anderen Seite wird ein Asil-Schuss in den Corner geblockt. Nachdem Weiss rechtzeitig rausläuft und somit Dogar den Ball entreissen kann, haben die Juniors das letzte Mal die Chance, um in Führung zu gehen. Machacek schiesst diesmal direkt, der Tormann lässt den Ball aus – Asil und Voller von Tragöß stürmen hin – der Tragößer ist um den Augenblick schneller dort, statt einem 2:3 gibt es nur Eckball für die Juniors (aus dem immerhin ein Sencar-Schuss entsteht – der Tormann hält).

In der 63. Minute sieht Schweighart die Gelbe Karte, er bleibt auch danach sehr motiviert beim Reinrutschen. Danach gibt es einen Tragößer Freistoß in den Strafraum, bei dem sich Hoffellner und Kutlesa nicht einig sind, wer hingeht und wer absichert. Letztlich geht Hoffelner zum Kopfball, lenkt den Ball nach hinten, genau dort wo Forstner lauert und ohne Probleme per Kopf zum 3:2 abschließt. Uneinigkeiten mit Konsequenzen, die Juniors müssen neuerlich einem Rückstand nachlaufen. Die Juniors versuchen noch einmal heranzukommen, bis zur Strafraumgrenze sieht das auch gar nicht so schlecht aus. Nur Torchancen entstehen keine zwingenden mehr. Ob es Senacr oder Machacek versuchen, immer ist beim Schuss ein Bein im Weg, ein Versuch von Asil landet neben dem Tor.

Man kann etwa die 75. Minute benennen, ab der die Juniors großteils dieses Spiel für beendet erklären, zu diesem Schluss muss man einfach kommen, wenn man die letzten 18 Minuten (inklusive Nachspielzeit) betrachtet. Plötzlich tauchen die Tragößer beinahe unbegleitet im Strafraum auf, ein Dogar-Heber landet knapp über dem Tor, bei einem Vorstoß von Zenz stemmt sich wieder einmal Weiss erfolgreich entgegen. Nach einem stark abgewehrten Dogar-Schuss kann auch Weiss nicht mehr helfen. Nach einer Flanke von der linken Seite steht Forstner an der zweiten Stange goldrichtig und entscheidet das Spiel mit dem 4:2 vorzeitig. Kurz bevor Trainer Kogler wechseln kann, schwächt Schweighart seine Mannschaft mit dem zweiten Gelb-Foul, das natürlich Rot bedeutet. Von nun an geht es Schlag auf Schlag.

2:8-ohne Worte!

Spielfilm bis zum Schlusspfiff: 83. Minute: Flanke Griessmaier von rechts, im Strafraum ist Suingiu frei, per Kopf stellt er auf 5:2. Für Drabli kommt nun Stocker, kurz darauf läuft erstmals Michael Bernhard (anstelle von Horvat) für die Juniors in die verlorene Schlacht ein.  87. Minute. Dogar zieht in den Strafraum, kann von Freydl zwar gestoppt werden – der Ball liegt nun vor Forstner, der das 6:2 erzielt. 92. Minute. Kutlesa verliert den Ball beim Herausspielen, der gewonnene Ball wird schnell nach vorne zu Zenz gespielt, dessen Flanke Forstner per Kopf zum 7:2 verwertet. Einmal geht es noch. 93. Minute. Diesmal kann Dogar nicht gestoppt werden, in die rechte Ecke trifft er zum 8:2-Endstand. Danach hat der Schiedsrichter Erbarmen und pfeift ab.

Das war gar Nichts, das wissen Alle, die richtigen Worte dafür, müssen Andere finden. Ein Spiel gibt es noch. Am Freitag spielen die Juniors ihr letztes Herbstspiel gegen den FC Proleb. Spielbeginn am 2.11. ist 19:00 Uhr!

Links: StFV, Tragöß

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss (G), Drabli (G, 83. Stocker), Schweighart (T, GR, 82.), Sencar, Mock (46. Asil), Machacek, Freydl, Hoffellner, Möstl, Horvat (T, 87. Bernhard), Kutlesa. Ersatz: Nahrgang.

GEBIETSLIGA: Beste Saisonleistung bringt 3:0 (1:0)-Sieg gegen Mürzzuschlag!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 20.10.18, 17:00 Stadion Donawitz, 60. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag 3:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Machacek (24.), 2:0 Machacek (65.), 3:0 Sencar (79.), Schiedsrichter: Kritschey.

Mit der bisher besten Saisonleistung triumphieren die DSV Juniors souverän über Phönix Mürzzuschlag. Drei Heber, drei Tore, zum ersten Mal ohne Gegentreffer – dazu noch einige andere gute Möglichkeiten – das war eine überzeugende Mannschaftsleistung! Eine kurze Drangphase der Gäste kann zu Beginn erfolgreich überstanden werden, ab dann sind die Juniors nicht zu bremsen: Heiko Machacek sieht, dass der Tormann zu weit vor dem Tor steht und bringt die DSV Juniors mit einem gefühlvollen Heber nach 24 Minuten in Führung. Danach hat Machacek Pech mit einem Schuss, der von der Querlatte zurückspringt, einen Mock-Schuss kann Nutz im Mürzzuschlager Tor ebenso abwehren, wie einen Versuch von Schweighart und Asil. Nach dem Seitenwechsel dauert es ein paar Minuten, bis die Donawitzer erneut zuschlagen. Wieder ist es Machacek, der nach einem weiten Pass vor dem Tormann steht. Er entscheidet sich neuerlich für den Heber und ist wieder erfolgreich. Die Entscheidung fällt in der 79. Minute – nach Pass von Möstl auf Sencar versucht auch er, was er zuvor schon zwei Mal bei Machacek gesehen hat: Er überhebt den Tormann zum 3:0! Im Finish vergibt noch Sencar aus kurzer Distanz, ansonst können die läuferisch und technisch überlegenen Juniors den klaren Vorsprung sicher über die Zeit spielen. Eine starke, disziplinierte und sehr kompakte Leistung aller Spieler, die zum überraschend klaren Sieg führte – Gratulation, nur weiter so!

Der erste Streich: Aus dieser Distanz bezwingt Machacek den gegenerischen Tormann zum 1:0!

Ohne Nahrgang und Kreiner, dafür aber wieder mit Machacek und Drabli gehen die DSV Juniors auf Punktejagd gegen die zuletzt gegen Mautern erfolgreichen Mürzzuschlager. Nach ein paar Minuten, in denen beide Mannschaften den Gegner abtasten, kommen die Gäste zu den ersten Möglichkeiten. Nach acht Minuten kann Weiss einen Ball auf der Seite nicht festhalten, Eggel setzt nach und versucht aus spitzem Winkel den Ball aufs Tor zu spielen. Das gelingt zum Glück nicht, der Ball schlendert parallel zur Torlinie durch den Fünfmeterraum, die Situation kann danach geklärt werden. Mürzzuschlag setzt nach. Nach einem Foul von Möstl zimmert Sallahi einen Freistoß Richtung kurzes Eck – Weiss ist irgendwie dran und Kutlesa kann vor einem Mürzzuschlager klären. Der Druck bleibt aufrecht: Nach einem kurz abgespielten Eckball versucht Loshaj den Schuss (stolpert dabei, Kutlesa wehrt ab) und auch Tavare versucht es, wird aber ebenfalls geblockt. Ein Heber von Sallahi über die Abwehr landet bei Zeilbauer, der ist nun vor dem Tormann, haut aber den Ball weit übers Tor. Und einmal noch. Sallahi kommt nach einem Eckball zur Schussmöglichkeit, von der linken Seite zieht er ab, den scharfen Ball kann Weiss toll abwehren.

Einige bange Minuten, in denen die Juniors nur einmal durch eine Drabli-Flanke, die Schweighart knapp nicht erreicht, gefährlich wird, müssen (und können) also überstanden werden, danach hat Mürzzuschlag das Pulver verschossen. Ab nun sind die Juniors am Drücker. Die erste Riesenchance entsteht nach 23 Minuten. Machacek spielt nach links zu Mock, dessen Flanke hoch und scharf ausfällt. Der Tormann lässt sich überraschen, der Ball gleitet durch die Hände, dahinter kann Sencar den Ball ganz knapp im Tor nicht unterbringen. Nur eine Minute später beweist Machacek ein gutes Auge und noch mehr Gefühl im rechten Bein. Machacek kommt zentral zum Ball, sieht dass Nutz zu weit vor dem Tor steht und probiert aus großer Distanz den Heber. Und der gelingt perfekt, Machacek bringt die DSV Juniors mit 1:0 in Führung! Dass er ein Spezialist für solche Situationen ist, hat er zuvor schon bei seinen Hebern gegen Oberaich und Gußwerk bewiesen – und es sollte in dem Spiel sogar noch einmal gelingen.

Das Spielgeschehen verlagert sich nun in die Mürzzuschlager Hälfte. Zwei weniger gefährliche Freistöße von Machacek (Flanke erreicht niemand, Heber über die Mauer gelingt – der Tormann kann aber fangen), Hereingaben von Drabli und Mock und dann noch ein wunderschöner Schuss von Machacek, der von der Querlatte zurück springt, beweisen, dass die Juniors nun das Kommando übernommen haben. Ein Lochpass von Drabli an Mock fällt etwas zu weit aus (Tormann vor Mock am Ball), eine Machacek-Flanke erreicht Sencar gerade noch vor der Linie – er spielt zurück auf Mock, der aus kurzer Distanz abzieht, aber mit seinem Schuss den Tormann nicht bezwingen kann. Auch in der nächsten Situation kann sich Nutz auszeichnen. Machacek kommt über rechts in den Strafraum, wird zwar geblockt, doch der Ball liegt nun schussbereit vor Schweighart, dessen gut angetragenen Schuss Nutz abwehren kann. Und einmal geht es noch vor der Pause. Nutz wehrt eine Flanke von Mock direkt zu Asil, der zieht von der rechten Seite ab – wieder kann Nutz den Ball aus der Ecke holen!

Und noch einmal Machacek: Der zweite Heber zum 2:0!

In der zweiten Hälfte erwischt wieder Mürzzuschlag den besseren Start. Ein Schussversuch von Sallahi kann von Kutlesa geblockt, ein Vorstoß von Zeilbauer ebenfalls von Kutlesa zur Ecke unterbunden werden. Danach lässt der Mürzzuschlager Druck wieder nach, die Juniors-Defensive gewinnt wieder die Oberhand und kann gefährliche Angriffe vorzeitig unterbinden. Genau in dieser Phase fällt das wichtige 2:0. Einen langen Pass erreicht Machacek, der sich perfekt lösen kann. Der Tormann kommt weit aus dem Tor heraus, das ist natürlich die ideale Einladung für den „Heber-Spezialisten“ Machacek, der die Chance zu seinem zweiten Treffer nützt. Schöner geht es nicht, Machacek macht an diesem Nachmittag einfach den Unterschied aus. Nun wird es für die Juniors leichter. Mürzzuschlag ist nicht in der Lage sich gegen die Niederlage zu stemmen, die Juniors haben den Raum, um ihr Spiel aufzuziehen – und das sieht sehr gefällig aus.

Nach einem weiten Pass Richtung Sencar ist zwar Nutz schneller am Ball als Sencar, doch trifft er dabei nicht nur den Ball sondern auch den Donawitzer, der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Einmal noch haben die Gäste die Chance, mit einem Anschlusstreffer, das Spiel spannend zu machen, doch nach einem Heber von Muriqi vergibt Zeilbauer die gute Möglichkeit. Eine sehr enge Entscheidung gegen die Juniors (Machacek nach Sencar-Kopfverlängerung im Abseits) verhindert vorerst die endgültige Entscheidung, die dann aber in der 79. Minute fällt. Mürzzuschlag verliert beim Herausspielen den Ball, Möstl schickt Sencar perfekt auf die Reise, der nun auch seinen Heber auspacken darf. Um nichts schlechter, als zuvor Machacek, gelingt der – das 3:0 lässt nun keine Zweifel mehr offen, wer dieses Spiel gewinnen wird. Danach werden noch Chancen auf einen noch höheren Sieg vergeben. Wieder ist es Sencar, der seine Gegenspieler abschütteln kann, beim Schussversuch (der dann neben dem Tor landet) wird er rustikal von einem Gegner von den Beinen geholt. Nach einer Flanke von Horvat ist es noch einmal Sencar, der aus vollem Lauf die Kopfballmöglichkeit vorfindet, aber knapp scheitert.

Auch Sencar kann das: 3:0!

Das war es dann, die DSV Juniors schaffen es erstmals ohne Gegentreffer zu bleiben, mit einer guten Teamleistung, bei der Machacek als eiskalter Vollstrecker noch heraussticht, kann Mürzzuschlag mit 3:0 nach Hause geschickt werden. Bitte weiter so, nächste Woche geht es nach Tragöß, am Samstag, 27.10. ab 14:00 Uhr treffen die DSV Juniors dort auf den SC Tragöß-St. Katharein.

Links: StFV, Mürzzuschlag

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (72. Freydl), Asil, Schweighart, Sencar (T), Mock, Machacek (T,T), Hoffellner, Möstl, Horvat, Kutlesa. Ersatz: Sylanaj, Stocker.

Gebietsliga: Die DSV Juniors werden in Parschlug klar besiegt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 10. Runde, SA 13.10.18, 15:00, Sportplatz Parschlug, 150. SC Parschlug : DSV Juniors 5:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Schober (32.), 2:0 Schober (49.), 3:0 Zivkovic (55.), 3:1 Schweighart (65.), 4:1 Schober (75.), 5:1 Assigal (87.). Schiedsrichterteam: Mirza Peckovic, Clemens Angerer.

Die DSV Juniors mussten sich letztendlich in Parschlug glatt mit 1:5 geschlagen geben. Dabei begannen die Juniors, bei denen Tim Heinemann aushalf, gar nicht so schlecht, kamen auch zu einigen Möglichkeiten und konnten das Spiel lange Zeit offen halten. Nach einem langen Einwurf passiert er aber doch, der Parschluger Führungstreffer: Schober ist per Kopf zur Stelle und versenkt zum 1:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel vergibt der eingewechselte Möstl die einzige Ausgleichchance, auf der anderen Seite fallen die entscheidenden Tore. Schober mit seinem zweiten Treffer und Zivkovic, erhöhen innerhalb von nur sechs Minuten auf 3:0. Die DSV Juniors sind aufgrund der Gegentore zwar angezählt, aber noch nicht besiegt. Schweighart trifft mit einem Flachschuss zum 1:3 und die Juniors werden wieder mutig. Pech hat Heinemann in dieser Phase, sein Schuss landet nur an der Stange. Parschlug macht es im Konter besser, profitiert von einem Abwehrfehler und wieder ist es Schober, der zum 4:1 einnetzt. Den Schlusspunkt in der, in der Schlussphase nun einseitigen Spiel, setzt Assigal mit einem direkt verwandelten Freistoß innerhalb des Strafraumes – Parschlug setzt sich verdient, vielleicht etwas zu hoch, durch.

Zu wenig Durchschlagskraft bei den eigenen Chancen!

Ohne den gesperrten Machacek und ohne die verletzten Nahrgang und Drabli, dafür aber mit Tim Heinemann von der Kampfmannschaft I, versuchte Co-Trainer Leitgeb-Spörk in Abwesenheit von Jürgen Kogler die richtigen Anweisungen zu geben. Und zu Beginn war der Juniors-Auftritt nicht schlecht. Vor allem Heinemann im Mittelfeld wird gesucht, seine Dribblings sind sehenswert – schnell aber erkannt das auch Parschlug und so wird er sonderbewacht und bei jeder Ballannahme ohne Schutz des Schiedsrichters (keine einzige Karte bei all den vielen Fouls an ihn) abgeklopft. Nach drei Minuten versucht Heinemann den ersten Schuss (fällt zu schwach aus), kurz darauf bringt er einen Freistoßball zur Mitte, den aber Tormann Eisl entschärfen kann. Im zu Beginn offenen Schlagabtausch kommt nach einer Flanke von der linken Seite Schober für Parschlug erstmals zum Kopfball (der wurde völlig vergessen und nicht gedeckt), der aber zum Glück über das Tor geht. Für die Juniors zieht auf der anderen Seite Kutlesa ab, bei dem Ball muss sich Eisl strecken, kann ihn aber übers Tor lenken. Der Eckball bringt die nächste Torchance: Schweighart hoch Richtung zweiter Stange zu Horvat, der zur Mitte köpfelt – dort kommt abermals Kutlesa zum Kopfball – er scheitert aber bei seinem Versuch aus kurzer Distanz knapp über dem Tor.

Die nächsten Schussmöglichkeiten für die Juniors vergeben Sylanaj und Heinemann – einmal links vorbei, einmal rechts, sodass Eisl fangen kann. Nach einem Freistoß, nach Foul an – und geschossen von – Heinemann in die Mauer, haben die Juniors ihr Pulver verschossen. Nun wird Parschlug stärker und kommt leichter Richtung Juniors-Strafraum. Schober zieht von der Strafraumgrenze erstmals per Fuß ab, Kutlesa kann sich in den Schuss werfen, den abgefälschten Ball schnappt sich Weiss im Juniors-Tor. Während Sylanaj noch einmal eine Lücke nützt um aufs gegnerische Tor zu laufen, aber im letzten Moment noch eingeholt und vor der Schussabgabe gestoppt werden kann, versucht es Parschlug nun mit hohen Bällen (Kopfballgefahr) und mit (noch) erfolglosen Schüssen aus allen Lagen. Auf dem engen Platz ist aber das effektivste Mittel: Der lange Einwurf. Assigal beherrscht den sehr gut, nach seinem Einwurf kommt Schober an der zweiten Stange zum Kopfball und trifft zum 1:0 für Parschlug. Der Treffer hat sich irgendwie abgezeichnet, die Konzentration der Juniors, die zu Beginn sehr hoch war, hat etwas nachgelassen. Während für die Juniors vor der Pause nur noch Sencar zur Schussgelegenheit (Marke: Schüsschen) kommt, hat Parschlug zwei Mal noch die Möglichkeit zu erhöhen. Ein Schuss von Zivkovic und ein Freistoß von Assigal können von Weiss entschärft werden, somit bleibt es bei der knappen 1:0-Führung zur Pause.

Zur Pause wechselt Leitgeb-Spörk zum ersten Mal, für Sylanaj kommt Möstl und der kommt auch gleich zu einer guten Gelegenheit für den Ausgleich. Schweighart setzt sich rechts durch, sieht in der Mitte Möstl und passt zu ihm. Möstl schiesst auch gleich, trifft dabei aber einen Parschluger, der gute Schuss landet leider abgefälscht im Torout. Auf der anderen Seite sind die richtig dicken Torszenen. Nach einem Hoffellner-Fehler als letzter Mann, zieht Colic alleine auf Weiss´ Tor, er setzt den Ball aber rechts neben das Tor. Kurz darauf eine haarige Situation. Heinemann wird bei einer Attacke im Gesicht getroffen, der Schiedsrichter lässt aber weiterlaufen. Über Colic gelangt der Ball links raus zu Schober, der mit einem Flachschuss ins lange Eck auf 2:0 stellt. Nun kontrolliert Parschlug das Spiel nach Belieben, lässt Ball und Gegner laufen und legt gleich nach. Diesmal ist es Zivkovic, der einen Schlenzer von der Seite anbringt, auch der sitzt und es steht 3:0.

Er war nicht zu Halten: Michael Schober (12) erzielte drei Tore!

Als man mit dem nun durchaus möglichen Debakel zu rechnen beginnen muss, zieht Schweighart etwas verdeckt, aber dafür umso präziser ab. Der Ball landet zwischen Fingern und Stange zum 1:3-Anschlusstreffer – und tatsächlich weckt das Juniors-Tor die Mitspieler wieder auf. Kurz darauf geht ein Schuss von Asil knapp rechts über das Tor, bei einem von Schweighart getretenen Freistoß muss sich Eisl strecken, kann aber abwehren. Einmal noch gibt es die Riesenchance auf den Anschlusstreffer – wer weiß, was aus dem Spiel geworden wäre, wenn der gute Heinemann-Schuss nicht an der rechten Stange sondern im Tor gelandet wäre…

So bleibt es aber beim 1:3 aus Juniors-Sicht und nach einem folgenschweren Abwehrfehler entscheidet sich dieses Spiel zugunsten der Hausherren. Ein „Gurkerl“-Pass auf Schober, der dann auf und davon zieht und der mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel wieder für klare Verhältnisse sorgt sorgt dafür, dass Alles klar ist. Schade, danach sind die Juniors gebrochen, sind leer können nichts mehr zulegen. Es folgen nun rollende Angriffe auf unser Tor, Parschlug will nun noch mehr, scheitert aber durch Schmid und Co mehrmals an Tormann Weiss. Schade, dass dann gerade ihm ein Missgeschick passiert. Völlig sicher im Ballbesitz fällt Weiss der Ball irgendwie aus den Händen, reflexartig glaubt er ihn ein zweites Mal auf – der Schiedsrichter gibt für dieses Vergehen einen indirekten Freistoß im Strafraum.  Kurz abgespielt zimmert Assigal den Ball an der Mauer vorbei ins lange Eck zum 5:1-Endstand. Parschlug hat noch einige Vorstöße mit Potential, der eingewechselte Parschluger Weiss kann dabei unseren Weiss nicht überraschen, irgendwann ist dieses Spiel dann aber einfach zu Ende.

Parschlug war stärker, hatte mehr Chancen und hatte das nötige Glück, dass in unseren guten Phasen (zu Beginn des Spieles und zwischen dem 1:3 und dem 1:4), den Juniors keine Tore gelingen wollten. Somit geht der Sieg, der vielleicht zu hoch ausgefallen ist, in Ordnung, die Juniors müssen das so abhaken und sich auf das nächste schwere Spiel – Heimspiel gegen Phönix Mürzzuschlag vorbereiten.

Link: Facebook/ParschlugStFV, Parschlug

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Freydl, Asil, Schweighart (T), Sylanaj (46. Möstl), Sencar (77. Mock), Stocker (60. Krainer), Heinemann, Hoffellner, Horvat, Kutlesa.

GEBIETSLIGA: Heimniederlage gegen Tabellenführer!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 9. Runde, FR. 05.10.18, 19:00 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SC Gußwerk 1:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Prumetz (10.), 0:2 Prumetz (43., Elfer), 1:2 Machacek (51.), 1:3 Goldgruber (77.). Schiedsrichter Mag. Alexander Steinköln.

Die DSV Juniors präsentierten sich zwar stark verbessert gegenüber dem letzten Spiel in St. Michael, dennoch reichte es gegen den Tabellenführer zu keinem Punkt. Kampfkraft, Laufbereitschaft und Einsatz waren in Ordnung, gegen Gußwerk war das aber leider zu wenig. Die Gäste gingen durch einen Treffer von Prumetz, dem zweitbesten Schützen der Gebietsliga Mürz, nach zehn Minuten in Führung, die Juniors waren aber dann in weiterer Folge ebenbürtig. Mehrmals waren Möglichkeiten vorhanden, selbst offensiv aktiv zu werden, doch bei der Passgenauigkeit haperte es. Effizienter die Gäste: Nach einem Foul im Strafraum kurz vor der Pause entscheidet Schiedsrichter Steinköln auf Elfmeter für Gußwerk, Prumetz erhöht auf 0:2. Nach dem Seitenwechsel gelingt Heiko Machacek mit einem schönen Heber der schnelle Anschlusstreffer und plötzlich wackelt der Tabellenführer. In dieser Phase agieren die Juniors sehr bissig, der Ausgleich liegt in der Luft, er gelingt aber nicht. Gußwerk kann sich im Finish aus der Umklammerung wieder lösen, hat bei einem Freistoß von Stefanak, der an der Stange landet, Pech und entscheidet schließlich dieses Spiel: Ein nicht gegebenes Stürmerfoul ermöglicht Goldgruber im Strafraum einen Heber über Weiss zum 1:3, die Juniors können danach nicht mehr zulegen müssen nach einer Gelbroten Karte für Machacek zu zehnt fertig spielen. Die Leistung war in Ordnung, es fehlte nicht viel, um gegen den Favoriten etwas mitzunehmen – darauf kann man aufbauen. Kopf hoch, vielleicht klappt es nächste Woche in Parschlug!

Einsatz und Laufbereitschaft stimmten zu 100% – im Bild Oliver Sencar!

Das Freitags-Abendspiel geht gleich einmal munter los. Nahrgang setzt sich auf seiner linken Seite durch, die Flanke zur Mitte erreicht Machacek nur knapp nicht. Kurz darauf zieht Horvat ab – Tormann Sumny kann den Schuss nicht fangen, hat aber Glück, dass den nun freien Ball keiner, der Juniors erreicht. Auf der anderen Seite ist Marcel Weiss gleich einmal gefordert, Prumetz (von Hoffellner geschickt gestört) bringt den Ball aus kurzer Distanz nicht am Tormann vorbei. Hin und her, so geht es auch weiter. Für die Juniors kann sich Machacek, der kaum gehalten werden kann, lösen, er verzögert, legt sich den Ball auf den linken Fuß und schiesst etwas zu zentral, Sumny kann – wieder auf Raten – halten. In der zehnten Minute gehen die Gäste in Führung. Den Pass auf Prumetz kann niemand unterbinden, der Stürmer wird nicht konsequent genug gedeckt und gegen die Laufrichtung von Weiss schiebt er den Ball zum 0:1 ins Netz. Eine schöne Einzelaktion zwar, doch dabei wurde schlecht verteidigt, das war so nicht unbedingt notwendig.

Es bleibt auch nach der Gußwerker Führung ein offener Schlagabtausch. Machacek hat Pech, dass er bei seinem Schussversuch im Strafraum Brieler aus kurzer Distanz abschiesst, auf der anderen Seite wirft sich Weiss dem plötzlich auftauchenden Stefanak mutig entgegen, der hebt zwar spektakulär ab, will aber fairerweise keinen Elfer schinden und versucht vergeblich dahinter den Ball zu erreichen. Den Juniors gelingt es, dem vermeintlich überlegenen Gegner, mit viel Einsatz und Nachsetzen die Schneid abzukaufen. Wer dachte, dass es Gußwerk mit dem Führungstreffer nun leichter haben würde, der irrte. Obwohl viele Aufbauversuche der Juniors durch mangelnde Passqualität schon im Mittelfeld scheitern, ist der Wille spürbar, dass man diese verlorenen Bälle gleich wieder zurück gewinnt. Und das gelingt auch oftmals. Chancen auf beiden Seiten werden nun seltener. Ein Freistoß von Schustrik bereitet Weiss keine Probleme, bei Eckbällen funktioniert die Juniors-Abwehr fehlerfrei, ein Schweighart-Schuss fällt scharf aus, kann den Tormann aber nicht überraschen.

Ein zu offensichtliches, unnötiges Foul von Kutlesa, leitet den zweiten Gegentreffer ein. Der hohe Freistoßball landet zentral vor Weiss am Fünfer beim ungedeckten Goldgruber. Weiss stürzt sich entgegen, der Ball ist nun für Schmidberger frei. Kutlesa startet mit Risiko zu dem Ball, erreicht ihn auch vor dem Gußwerker, die Attacke ist aber für den Schiedsrichter zu ungestüm, er gibt in der 43. Minute den harten, aber vertretbaren, Elfmeter. Wieder ist es Prumetz, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen lässt und für Gußwerk trifft, die Juniors liegen zur Pause, trotz anständiger Leistung, mit 0:2 zurück.

Harte Entscheidung: Kutlesa am Ball, dennoch Elfmeter!

Die Juniors fallen auch nach dem zweiten Gegentreffer nicht auseinander. Im Gegenteil. Sencar versucht gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte von der linken Seite einen Schlenzer Richtung langem Kreuzeck, scheitert damit aber knapp. Den nächsten Versuch unternimmt Nahrgang, der auf Machacek in den Strafraum spielen will, der Ball ist etwas zu lang, Sumny hält im Nachfassen. Und dann passt es plötzlich. Schweighart nimmt im Mittelfeld Tempo auf, spielt den Ball im richtigen Moment zu Machacek, der (nicht aus Abseitsposition startend) plötzlich alleine vor Sumny, der weit vor seinem Tor steht, auftaucht. Machacek macht das in dieser Situation perfekt, in hohem Bogen hebt er den Ball zum 1:2 ins Tor.

Die Juniors haben nun Lunte gerochen und wollen mehr. Nach Vorarbeit von Nahrgang kommt abermals Machacek zur Schussmöglichkeit, er verzieht aber knapp. Auf der anderen Seite verhindert Weiss, mit einer schönen Parade eine Hereingabe, die wohl genau am Kopf eines Gußwerkers gelandet wäre. Im Vorwärtsgang, trotz der schwelenden Kontergefahr, bleiben aber die Juniors. Machacek wird auf der rechten Seite angespielt, er läuft von der Seite kommend in den Strafraum, zieht aus spitzem Winkel ab, kann damit aber den Tormann nicht bezwingen. Der Ball bleibt im Spiel, die Donawitzer setzen nach – Sencar spielt auf den plötzlich freien, mitgegangenen Hoffellner, der zur Schussabgabe aber zu lange braucht und erfolgreich gestört werden kann. Nach zwei ähnlichen, gefährlichen Gußwerker Kontern (Weiss mutig raus und knapp vor Prumetz am Ball, beim anderen Mal klären Drabli und Horvat), kommt Kutlesa zu einer aussichtsreichen Möglichkeit. Schweighart spielt den Verteidiger im Strafraum an, doch auch der braucht zu lange zur Schussabgabe und verliert den vielversprechenden Ball wieder.

In der Schlussphase kann sich Gußwerk aus der Umklammerung lösen. Vorstöße werden mit letztem Einsatz (Fouls) an und um den Strafraum unterbunden, diese Standards sorgen für Gefahr. Ein Versuch von der Seite kann Weiss per Faustabwehr klären, bei einem zentralen Versuch von Stefanak rettet die rechte Stange und hält die Juniors im Spiel. Nach einem Einwurf fällt der dritte Treffer. Der Ball wird Richtung Prumetz geworfen, der von Kutlesa ganz genau gedeckt wird. Der eine schiebt zurück, der andere nach vor, Hände sind von beiden im Spiel, schließlich gehen beide zu Boden. Der Schiedsrichter will schon pfeifen (Stürmerfoul? oder doch Elfer?), wartet aber ab, Goldgruber nützt das und zieht ab – er überhebt letztlich Weiss zum vorentscheidenden 1:3. Die Aufregung über diese (Nicht-)Entscheidung des Schiedsrichters ist groß und legt sich auch danach nicht mehr.

Das Spiel ist gelaufen, Gußwerk hat kaum mehr Mühe, trotz verzweifelter Versuche der Juniors, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der Schlussphase müssen zwei Aktivposten vom Platz: Zum einen verletzt sich Horvat (muss für Stocker raus) und zum anderen betrifft es Machacek. Als negativen Höhepunkterhält sieht er in einer Aktion zwei Mal Gelb (Kritik) und muss daher vom Platz: Schade, denn mit dieser Leistung wird Machacek den Juniors in Parschlug schmerzlich fehlen. Nach einem letzten Prumetz-Schuss, Weiss ist noch dran, ist das Spiel zu Ende, die Juniors müssen sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch, diese Niederlage schmerzt weniger, wenn man die erbrachte Leistung und vor allem die Reaktion nach dem letzten Spiel in St. Michael in Betracht zieht. 100 zu 1, die Steigerung, darauf kann man aufbauen, das macht Mut für die nächsten Spiele!

Starke Leistung vom Torschützen Heiko Machacek, der im Finish mit Gelbrot vom Platz musste!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Asil, Schweighart (G), Sencar, Machacek (T, GR.89.), Nahrgang (76. Möstl), Hoffellner (G), Horvat (86. Stocker), Kutlesa.

GEBIETSLIGA: Juniors werden beim Tabellenletzten vorgeführt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 8. Runde, SA 29.09.18, 15:30 Sportplatz St. Michael, 70. ESV St. Michael II : DSV Juniors 5:0 (3:0). Torfolge: 1:0 Jan Schatzl (20., Elfer), 2:0 Karner (38.), 3:0 Kargl (44.), 4:0 Jan Schatzl (49.), 5:0 Daniel Schatzl (76.). Schiedsrichter: Ing. Steinhöfer.

Das war diesmal gar Nichts, was die DSV Juniors im Spiel gegen St. Michael II zeigten. Eine hilflose, fehleranfällige, fast lustlose Leistung führte zu einer völlig verdienten 0:5-Niederlage bei dem bisher punktelosen Nachbarn. Den Trefferreigen startete Jan Schatzl, der nach Handspiel im Strafraum, einen Elfmeter verwertete, vor der Pause erhöhten Karner und Kargl mit besonders sehenswerten Toren auf 3:0. Von den Donawitzern kam einfach zu wenig, wenn dann doch einmal Chancen herausgespielt wurden, konnten diese von Machacek und Pachner nicht verwertet werden. Nach dem Seitenwechsel erhöht St. Michael II gleich einmal auf 4:0, damit waren sämtliche Vorsätze, sich noch einmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen, schnell erledigt. Die Hausherren verwalten den Vorsprung mühelos, die Gegenwehr der Juniors war erschreckend schwach. Den Schlußpunkt setzt Daniel Schatzl aus kurzer Distanz, eigentlich sind die DSV Juniors mit dem 5:0 sogar ganz gut bedient. Burschen, das wisst ihr hoffentlich selbst – das war unterirdisch!

Viel zu selten im Vorwärtsgang: Die DSV Juniors in St. Michael (im Bild Machacek)!

Eigentlich hat man sich im Nachzüglerduell gegen St. Michael II einiges ausgerechnet. Die DSV Juniors haben am vergangenen Wochenende den ersten Sieg gefeiert, von „oben“ waren mit Pachner, Kosche und Kutlesa drei Spieler mit dabei – das sollte gegen den punktelosen Tabellenletzten doch genug Anlass für Hoffnung geben, um auch hier zu punkten. Aber von Anbeginn weg laufen die Juniors dem Gegner und dem Ball nach. Bereits mit der ersten Aktion kommt St. Michael dem Führungstreffer sehr nahe, Kargl zieht alleine auf Tormann Weiss, der sich dem Stürmer entgegenwirft und den Ball abwehren kann – den Nachschuss aus sehr spitzem Winkel vergibt Reiter. Die Juniors nach der Aktion nun munter? Weit gefehlt.

Es ist überhaupt keine Linie zu erkennen, im Donawitzer Spielaufbau. Die Bälle werden entweder zu lange gehalten oder schlecht (meistens hoch) und daher unbrauchbar weiter geleitet – vieles wirkt zufällig. St. Michael II hat kaum Probleme alles zu unterbinden, was gefährlich werden könnte. Karner versucht es, nachdem der Ball bei den Hausherren scheinbar mühelos rotieren kann, mit einem Schuss von halbrechter Position, der Ball streift über das Tor. Nach 14 Minuten kommen die Donawitzer doch einmal vor das Tor. Heiko Machacek übernimmt den Ball nach Schweigharts Zuspiel, sein Heber vor dem Tormann Holic fällt aber zu hoch aus – eine der wenigen guten Möglichkeiten ist somit vergeben. Nach einem Machacek-Eckball kommt Schweighart knapp nicht ran, Holic kann den Ball wegfausten. Viel gefährlicher ist der Eckball auf der anderen Seite – der Ex-DSVler Pascal Haider köpfelt knapp neben die Stange.

In der 19. Minute passiert es. Im Strafraum gelingt der Zugriff nicht, Sencar fällt im Getümmel der Ball auf die Hand und der Schiedsrichter Steinhöfer entscheidet (hart, aber vertretbar) auf Elfmeter. Jan Schatzl tritt an und bezwingt Marcel Weiss zum ersten Mal an diesem Nachmittag. Nun endlich, nach dem Rückstand, sollte man doch eine Reaktion erwarten dürfen. Ein Aufbäumen, ein gegenseitiges Motivieren – einfach ein Wollen, es nun konsequent anzugehen, erkennen. Fehlanzeige.

Freistöße, Eckbälle – nur unterbrochen von Alleingängen Pachners, dem zwar auch nichts gelingt, bei dem man aber zumindest das Gefühl hatte, dass er sich entgegen stemmen will – St. Michael ist einfach präsenter. Die Juniors Angriffe sehen so aus. Pachner zieht rechts auf und davon, er spielt auf Machacek, der für Horvat ablegt – sein Schuss verfehlt weit über dem Tor sein Ziel. Ein Lochpass für Machacek gerät zu weit, Holic kann im Herauslaufen klären. Pachner wird im Strafraum angespielt, richtet sich den Ball verkehrt zum Tor her und versucht den Fall-Rückzieher – nicht schlecht, aber daneben. Einen Horvat-Kopfball (drüber) gibt es noch – und dann kommt noch einmal Pachner zum Abschluss mit der wohl größten Chance der Juniors: Er zieht alleine auf Holic, kann den Ball in dieser 1:1-Situation aber nicht am Tormann vorbeibringen. Das war es mit den Juniors-Chancen.

Selbst an der Nase nehmen und nächstes Mal besser machen!

Auf der anderen Seite wird Haider von Drabli und Weiss im Strafraum ohne Konsequenzen ordentlich in die Mangel genommen, ehe in der 38. Minute Praschak Key Karner von der rechten Seite einfach abzieht. Eigentlich ist die Position, von der er es aus probiert, gar keine klassische für einen Abschluss – doch Karner riskiert und hammert auf die linke Innenstange, von wo der Ball im Tor landet. Schön gemacht, auch die DSV Juniors, die nicht eingreifen, sehen das anscheinend so, St. Michael II führt 2:0. Und einmal geht es noch vor der Pause. Und die Position, von der aus Kargl abzieht, ist noch extremer. Von der Strafraumgrenze, ein paar Meter von der Toroutlinie entfernt, schiesst er aufs Tor und auch der sitzt. 3:0 zur Pause, so hat sich Trainer Kogler das ganz und gar nicht vorgestellt.

Nach dem Seitenwechsel, Freydl ersetzt Asil bei den Juniors, entscheidet St. Michael II das Spiel gleich endgültig. 49. Minute, Eckball von rechts, der Ball kommt vor der ersten Stange runter, dort setzt sich Jan Schatzl gegen Horvat und Schweighart durch und drückt den Ball über die Linie. Alle erhofften Szenarien, um mit einem schnellen Tor, noch einmal ranzukommen, sind nach dem 0:4 obsolet. Die DSV Juniors sind an diesem Nachmittag einfach zu schwach, um St. Michael II zusetzen zu können. Mehr als zu Halbchancen kommen die Juniors in der gesamten zweiten Spielhälfte nicht, dazu arbeitet das Mittelfeld viel zu wenig – auch die Standards fallen allesamt zu harmlos aus.

Das Spiel plätschert an diesem wunderschönen, sonnigen Herbstnachmittag so dahin, St. Michael scheint zufrieden, die DSV Juniors können und wollen nicht mehr. Das 5:0 unterbricht für einen Moment diese Idylle. Wieder nach einem Eckball stimmt die Zuordnung nicht, Jan Schatzl verlängert per Kopf auf den freien Daniel Schatzl, der den Ball aus kurzer Distanz ins Tor drischt. Nach dem fünften Treffer hat vor allem der eingewechselte Rogatsch zwei Mal dicke Möglichkeiten, um den Klasseunterschied noch deutlicher fest zu machen, er scheitert aber. Das 0:5 ist auch so schlimm genug, wobei nicht das Ergebnis das Problem ist, sondern der dahinterliegende Auftritt. Mit 70-80%, mit Alibifußball und Null Bereitschaft an die Grenzen zu gehen, ist diese Niederlage gegen motivierte St. Michaeler schnell erklärt. Nicht genügend, setzen – am Freitag gegen den Tabellenführer Gußwerk besser machen!

Das 0:5 erzielt von Daniel Schatzl!

Links: StFV, St. Michael

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner, Drabli, Asil (46. Freydl), Schweighart, Kosche (75. Möstl), Sencar (G), Machacek, Hoffellner (G), Horvat, Kutlesa (77. Stocker). Ersatz: Krainer.

GEBIETSLIGA: Juniors machen es spannend, siegen aber erstmals – 4:3 (3:0) gegen Oberaich!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 7. Runde, SO,23.09.18, 15:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : SV Stadtwerke Bruck Oberaich 4:3 (3:0). Torfolge: 1:0 Pachner (12.), 2:0 Horvat (22.), 3:0 Machacek (37.), 4:0 Sencar (50.), 4:1 Strebinger (E, 61.), 4:2 Grabner (63.), 4:3 Strebinger (64.). Schiedsrichter: Franz Freismuth.

Endlich der erste Sieg der DSV Juniors! Obwohl sich die Juniors das Leben nach der komfortablen 4:0-Führung unnötig schwer gemacht haben, ist der erste Dreier mehr als verdient. Im Nachzüglerduell lief vor der Pause alles so, wie man es aus Sicht der Juniors vorgestellt hat. Der erstmals für die zweite Mannschaft spielende Robert Pachner bringt nach 12 Minuten seine Mannschaft in Front, Marko Horvat nützt eine Unsicherheit in der Oberaicher Hintermannschaft nach 22 Minuten zur 2:0-Führung. Nach dem schönen Heber von Heiko Machacek liegen die Juniors zur Pause völlig verdient mit 3:0 voran, von Oberaich war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel zu sehen. Es schien auch nach der Pause in dieser Tonart weiter zu gehen: Oliver Sencar schließt eine schöne Aktion über mehrere Stationen mit dem vierten Trefer ab, nichts deutete darauf hin, dass dieses Spiel noch einmal spannend werden könnte. Doch das wurde es. Oberaich schaffte das Kunststück innerhalb von drei Minuten drei (!) Tore zu erzielen und spätestens nach dem 3:4 brannte der Donawitzer Hut. Oberaich warf nun alles nach vorne, kam auch zu weiteren Torchancen, doch nun erkannten die Juniors den Ernst der Lage und stemmten sich mit allen Mitteln dagegen. Aufgrund des kompromisslosen Offensivspieles von Oberaich entstanden wiederum gute Kontermöglichkeiten (Sencar knallt den Ball an die Latte) für die Juniors, weitere Tore sollten aber bis zum Schlusspfiff keine mehr fallen. Mit dem Schlusspfiff entlud sich noch der Frust einiger Streithanseln, schließlich beruhigten sich aber die Gemüter doch wieder. Die DSV Juniors wankten zwar in der zweiten Hälfte, hielten sich aber auf den Beinen und konnten erstmals in dieser Saison einen Sieg feiern – Gratulation an die Mannschaft und den Trainer!

Robert Pachner trifft für die Juniors zum 1:0!

Vor dem Spiel wusste man um die Bedeutung dieses (und auch des nächsten) Spieles genau Bescheid: Wenn man im Herbst punkten will, dann sind es diese zwei Spiele gegen die beiden punktelosen Teams, Oberaich und nächste Woche St. Michael II, wo man sich die meisten Chancen ausrechnen darf – und genau so motiviert und konzentriert gehen die Juniors auch ans Werk. Den ersten Torschuss (Freistoß, 6. Min.) gibt zwar Oberaichs Malli ab, doch Weiss ist aufmerksam und kann wegfausten. Auf der anderen Seite versucht es Machacek mit einem Freistoß, der Ball kommt zum völlig freien Kutlesa, doch der befindet sich knapp im Abseits. Nach einem schönen Pass auf Asil löst sich dieser auf der linken Seite, seine Hereingabe ist für Horvat knapp zu hoch – dahinter lauert aber Pachner; Der geht mit dem Kopf zum Ball und abgefälscht landet der zum 1:0 im Kasten. Ganz wichtig für die Juniors, endlich wieder einmal in Führung zu gehen, doch unsere Mannschaft gibt sich mit dem noch lange nicht zufrieden. Oberaich ist noch nicht wieder richtig im Spiel, da kommt der Ball zum völlig freien Machacek, der zentral abzieht, Tormann Kucharik ist aber auf dem Posten und kann den Ball in den Corner lenken.

Die Juniors bleiben dran. Horvat kommt nach Schweighart-Vorarbeit im Strafraum zum Schuss, wieder kann sich der Oberaicher Tormann auszeichnen und den Ball aus der Ecke holen. Nach einem Drehschuss vom Sechzehner durch Oberaichs auffälligsten Spieler, Strebinger (über das Tor), geht es auf der anderen Seite wieder schnell nach vorne. Pachner setzt sich durch, marschiert der Linie entlang, der Stanglpass kommt zu Sencar, der vom Elferpunkt die linke Ecke anvisiert. Etwas zu schwach geschossen, kann Simunovic vor der Linie für seinen Tormann klären. Das sieht sehr gefällig aus, was die Juniors zeigen und kurz darauf fällt auch schon der zweite Treffer. Malli geht per Kopf zu einem Flankenball, den der Tormann im Rauslaufen wegfausten will. Der Ball steigt dabei gerade in die Luft, Kutlesa setzt nach, erreicht die „Kerze“ als Erster, plötzlich liegt der Ball einschussbereit bei Horvat, der sich nicht bitten lässt und aus kurzer Distanz auf 2:0 stellt. Der Einsatz der Juniors wird früh belohnt, Oberaich zu diesem Zeitpunkt bereits schwer angezählt.

In dieser Phase ist es eine Freude, den Juniors zuzusehen. Machacek (ganz starke Leistung) spielt rechts auf Pachner – der wiederum passt zur Mitte – diesmal ist Tormann Kucharek um den Schritt schneller als Schweighart, und verhindert dadurch eine weitere gute Möglichkeit. Auf der anderen Seite wird es Priedler zu bunt, wuchtig zieht er aus der Distanz ab, der Ball kommt scharf Richtung Kreuzeck – doch Weiss lässt sich nicht überraschen und wehrt zur Ecke ab. Nach einem weiteren Schuss, den Kutlesa blockt (und Weiss dann sicher hat) und einer Gelben Karte für Schweighart (hartes Reinsteigen), jubeln die Juniors bereits zum dritten Mal. Ein weiter Pass von Kutlesa öffnet die gesamte Abwehr – Machacek zieht davon. Er sieht, dass der Tormann rauskommt und packt den Heber aus. Der gelingt perfekt und schon steht es 3:0! Zwei gute Chancen der Juniors gibt es vor der Pause noch. Nach Vorlage von Machacek ist Schweighart von rechts kommend völlig frei, sein Schuss fällt zu zentral aus, der Oberaicher Goalie kann abwehren. Kurz darauf ist es wieder Machacek, der vorbereitet – diesmal schießt Sencar, der aber das Tor nicht trifft.

Bravo Marko Horvat: Alles richtig gemacht beim 2:0!

Mit dem klaren, hochverdienten 3:0 werden die Seiten gewechselt und es scheint in dieser Tonart weiter zu gehen. Gleich nach Wiederbeginn läuft Pachner von rechts kommend auf den Tormann zu, dabei legt sich Pachner den Ball etwas zu weit vor, Kucharek kann ins Seitenout abwehren. Nachdem Malli für Oberaich einen Kopfball knapp vergibt (nach einem hohen Freistoß völlig frei zum Ball) sind die Juniors erfolgreicher. Schweighart dringt in den Strafraum ein, stoppt aber ab. Er spielt auf Pachner, der ebenfalls einen besser positionierten Mitspieler sucht und in Sencar findet. Aus vollem Lauf zieht Sencar ab und bezwingt Oberaichs Tormann zum 4:0. Was soll da noch passieren, kann man an diesem Nachmittag die schwache Tordifferenz etwas aufpolieren? … Es kommt aber ganz anders.

Zwar kommen Schweighart, Machacek und Asil zu Schüssen aus guten Positionen, auch wird ein Donawitzer Alleingang durch einen sehr fragwürdigen Abseitspfiff gestoppt, doch plötzlich schleichen sich auch Fehler ein. Als ob nun nur mehr mit 90% agiert werden würde. Da ein verlorener Zweikampf, dort ein schlechtes Attackieren, die Laufbereitschaft – vor allem zurück – lässt etwas nach und schon ist es passiert. Der Schiedsrichter verlegt ein Asil-Foul, das knapp, aber klar ersichtlich, außerhalb des Strafraumes passierte, in den Strafraum und entscheidet daher auf Elfmeter. Strebinger nützt die Chance und verkürzt auf 1:4. 61. Minute, was soll´s , so weit ist noch nichts passiert. Denkt man. Zwei Minuten später – Mitkovski spielt den Lochpass auf Strebinger, der passt gleich zur Mitte, dort ist Grabner frei und schon steht es 4:2. Wieder eine Minute später, Weiss schlägt überhastet und ungenau ab, leitet einen Gegenangriff über Thöni ein, der spielt zur Mitte, wieder ist Strebinger da und es steht plötzlich nur mehr 4:3. Drei Minuten und der klare Vorsprung ist auf ein Minimum geschrumpft und es ist noch fast eine halbe Stunde zu spielen!

Oberaich hat natürlich Lunte gerochen, dieses Spiel noch zu drehen und will es erzwingen. Hohe Bälle werden probiert, sind aber nicht das Rezept. Kutlesa und Hoffellner, aber auch der ganz stark spielende Möstl sind dabei kaum zu bezwingen. Trainer Kogler bringt in dieser Phase zwei frische Spieler, Stocker und Nahrgang kommen für Schweighart und Freydl. Obwohl Oberaich drängt, entstehen nur selten Abschlüsse. Eigentlich sind die Donawitzer Kontermöglichkeiten, die aufgrund der großzügigen Räume entstehen, fast zwingender. Stocker per Kopf nach Machacek-Freistoß, Asil setzt sich links durch bleibt dann aber doch hängen – alles Möglichkeiten um den Vorsprung wieder auszubauen. Einmal noch ist die dicke Ausgleichcahnce noch da. Grabner wird auf der linken Seite in den Strafraum geschickt, Weiss läuft ihm entgegen und kann tatsächlich den Schuss mit seinem Körper abwehren.

Der landet im Tor: Machaceks Heber zum 3:0!

Dann ist es einmal Möstl, der aufs gegnerische Tor zieht und vom letzten Mann der Oberaicher regelwidrig gestoppt wird. Einen Freistoß immerhin gibt es, Karte für dieses Vergehen aber aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund nicht. Machacek zirkelt den Freistoß Richtung Ecke, scheitert dabei aber knapp. In der Schlussphase entsteht ein offener Schlagabtausch, bei dem sich die Juniors toll bewähren. Während Oberaichs verzweifelte Versuche vorzeitig versanden oder mit Schüssen neben das Tor enden, haben Nahrgang (knapp rechts daneben) und vor allem Sencar, dessen Hammer an der Latte landet, die besseren Möglichkeiten. Es trifft aber niemand mehr und so bleibt es beim knappen 4:3, dem ersten Juniors-Sieg. Nach dem Schlusspfiff wird noch einige Augenblicke weiter „diskutiert“, einige wollen sich gar nicht beruhigen, schließlich können die Streithähne doch getrennt werden.

Bravo Juniors, Gratulation zu den drei Punkten, jetzt will man aber mehr und gleich auch gegen St. Michael II nachlegen!

Links: StFV, Oberaich

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner (T), Freydl (67. Nahrgang), Asil (89. Krainer), Schweighart (G, 67. Stocker), Sencar (T), Machacek (T), Hoffellner, Möstl, Horvat (T), Kutlesa. Ersatz: Drabli, Mock.

GEBIETSLIGA: Nach der Pause sind die Juniors ins Debakel geschlittert!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 6. Runde, SA 15.09.18, 16:00, Murinselstadion, 70. SC Bruck/Mur II : DSV Juniors 8:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Horvat (5.), 1:1 Dilber (33.), 2:1 Gwandner (53.), 3:1 Krasniqi (54.), 4:1 Gwandner (56.), 5:1 Krasniqi (58.), 6:1 Katic (63., Fr.), 7:1 Gwandner (76., Elfer), 8:1 Gwandner (84.). Schiedsrichter Jörg Hofgartner.

Die DSV Juniors haben in Bruck so richtig abgebissen. Das 1:8 gegen die zweite Brucker Mannschaft ist eine ganz schwere Schlappe, die nun erst einmal verdaut werden muss. Und dabei hat nach 45 Minuten gar nichts darauf hingedeutet, dass man mit einer derart hohen Niederlage nach Hause fahren muss: Marko Horvat bringt die Juniors nach fünf Minuten durch einen schönen Schuss sogar in Führung, auch danach haben sich die jungen Donawitzer lange erfolgreich gegen die Brucker Angriffe gestemmt. In der 33. Minute gelingt zwar Dilber der nicht unverdiente Ausgleich, doch zur Pause stand die Partie 1:1 – also wirklich kein Grund, um nach dem Seitenwechsel derart abzufallen. Doch dann kamen die fünf bitteren Minuten, in denen Bruck II alles klar machte. Zwischen der 53. und 58. Minute schlug es vier Mal in Marcel Weiss´ Kasten ein, der junge Goalie konnte einem richtig leid tun. Ohne irgend eine nennenswerte Gegenwehr nahm das Schicksal seinen Lauf – während sich Krasniqi und vor allem Gwandner (vier Tore) in einen wahren Spiel- und Torrausch befanden, waren die Juniors stehend k.o. Ein Freistoß, ein Elfer und ein Solo von Gwandner brachten weitere Tore, das einzig Positive nach dem 1:8 kann man mit etwas Galgenhumor bei der Tatsache finden, dass es zum Schluss nicht zweistellig wurde. Das Debakel ist nun einmal passiert, diese Art von Rückschlägen kommen nicht gänzlich unerwartet und müssen als das verstanden werden, was sie sind: Eine bittere Erfahrung, aus der man lernen und die richtigen Schlüsse ziehen muss. Eine junge Truppe, die teilwiese doppelt belastet (U 17) spielen muss, darf auch einmal eine grottenschlechte Halbzeit spielen, ohne dass man die Jungs in der Luft zerreisst. Die richtigen Worte wird der Trainer finden – in diesem Sinne, Kopf Hoch, das Spiel war zum vergessen – das machen wir heute auch – nächste Woche gibt es wieder die Chance das beesser zu machen!

Ein schönes, aber leider wahrlich kein entscheidendes Tor von Marko Horvat bringt die Juniors in Führung!

Da man einen detaillierten Bericht nach so einer Niederlage ohnehin nicht lesen (und schreiben) will, hier nur die Tore im Überblick. In der fünften Minute spielt Kutlesa einen schönen Pass auf Horvat, der löst sich auf halblinker Position und zirkelt von dort den Ball sehenswert über den Brucker Goalie zum 1:0 ins lange Eck. Danach entsteht ein offenes Spiel mit einem Chancen- und Eckballplus für Bruck II. In der 34. Minute kommt über Katic ein Ball in den Rückraum, Dilber zieht flach, aber scharf ab, Marcel Weiss ist erstmals geschlagen.

Nach dem Seitenwechsel geht es Schlag auf Schlag. Katzenberger (53.) setzt sich auf seiner linken Seite durch, bringt den Ball zur Mitte, dort lauert Gwandner, der ungedeckt den Ball über die Linie drückt. Eine Minute später wird Krasniqi zentral im Strafraum angespielt, er schüttelt seine Gegenspieler ab, an Weiss vorbei schiebt er den Ball zum 3:1 ein. Weitere zwei Minuten vergehen und da ist es ein einfach aussehender, weiter Pass, der die Juniors Abwehr aufreisst. Gwandner macht vor Weiss noch einen Haken zur Mitte und erzielt das 4:1. Und einmal geht es noch – wieder zwei Minuten später setzt sich Katzenberger zum wiederholten Mal auf seiner linken Seite durch, seine Flanke zur Mitte erreicht Krasniqi, der per Kopf zum 5:1 trifft – Weiss ist zwar noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

Die schöpferische Pause von Bruck II dauert gerade einmal fünf Minuten. Ein Foul knapp außerhalb des Strafraumes führt zu einem Freistoß. Katic zieht ab, der Ball landet links neben der Stange, Weiss fliegt wieder umsonst. Nach einem Foul von Kutlesa im Strafraum gibt es einen Elfmeter. Gwandner tritt an, Weiss ist mit den Fingerspitzen dran, das ist aber zu wenig, der Ball landet im Netz, es steht 7:1. Den Schlusspunkt setzt abermals Gwendner. Er kann von Horvat nicht gestoppt werden, umläuft dann noch Weiss und schießt an Möstl vorbei ins Tor zum 8:1-Endstand. Das war es dann – ich glaube ich hab kein Tor vergessen – der Rest ist Schweigen…

Nächstes Juniors-Spiel: SO 23.09.18, 15:00 Uhr Stadion Donawitz: Gegner SV Oberaich!

Kopf Hoch, kann passieren – nächste Woche besser machen!

Links: Ligaportal, StFV, Bruck

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Kosche, Drabli, Freydl (62. Krainer), Schweighart (65. Möstl), Sencar, Machacek, Nahrgang (46. Asil), Kutlesa, Horvat (T), Hoffellner. Ersatz: Mock, Stocker.

GEBIETSLIGA: Verwandelter Elfer verhindert Punkt für die DSV Juniors!

GEBBIETSLIGA MÜRZ, 5. Runde, SA. 08.09.18, 15:00 Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : SV St. Marein-Lorenzen 0:1 (0:0). Tor: Geissler (62., Elfer). Schiedsrichter: Peter Schuhajek.

Schade, nach Spielende stehen tapfer kämpfende DSV Juniors mit hängenden Köpfen und leeren Händen da. Ein Elfmeter, nach einer ungeschickten Attacke, bringt die Entscheidung in dem Spiel, in dem auch die DSV Juniors – zwar nicht so viele, wie der Gegner – aber doch ihre Chancen hatten. Entscheidend war wohl, dass es den Juniors in der guten Phase nach dem Seitenwechsel nicht gelungen ist, den Ball ins Torzu befördern. St. Marein profitierte dann in der 62. Minute davon, dass der Schiedsrichter unmittelbar vor Kutlesas Foul im Strafraum, ein Vergehen vom St. Mareiner Kroissenbrunner nicht sieht, das Elferfoul aber schon. Geissler verwertet sicher, Tormann Weiss, der sich mit einigen guten Paraden neuerlich als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bewiesen hat, ist geschlagen. Die Juniors versuchen zwar Alles, um irgendwie zum Ausgleich zu gelangen, an diesem Nachmittag gelingt der aber nicht – so kann sich St. Marein-Lorenzen über drei Punkte freuen.

Die DSV Juniors, die in der vergangenen Woche den ersten Meisterschaftspunkt erobern konnten, wollten im ersten Saison-Heimspiel gleich dort anknüpfen, wo sie in Turnau aufhörten: Mit schwungvollem Spiel den Gegner zu Fehlern zwingen und Chancen herausspielen. Nur teilweise gelingt das auch – Bälle werden erobert, in den eigenen Reihen gehalten (dabei manchmal zu ängstlich den öffnenden Pass nicht probiert), doch das entscheidende Zuspiel gelingt nicht. Eine Hereingabe von Nahrgang (er verletzt sich später und muss noch in der ersten Spielhälfte durch Möstl ersetzt werden) gelingt ebenso wenig, wie eine Vorlage von Sencar auf Machacek, der per Kopf auf Schweighart (Abseits) weiterleitet oder ein Schussversuch von Horvat. Erstmals gefährlich werden die Juniors nach 24 Minuten, da hat Machacek – nach gutem Pass von Mock – die Chance auf den Abschluss, sein Schuss von der Strafraumgrenze wird aber leider entscheidend geblockt.

Heiko Machacek und die anderen Routiniers müssen viel Führungsarbeit verrichten, nicht alles gelingt, aber es sieht immer besser aus!

St. Marein-Lorenzen hat zu diesem Zeitpunkt bereits mehr vom Spiel. Eine Corner-Serie (vier Eckbälle am Stück), sowie vom Tormann Weiss unterbundene Stanglpässe und zwei entschärfte Freistöße von Geissler und Ofner zeigen, dass sich die Gäste etwas leichter tun, um sich vorne (vor allem mit Standardsituationen) festsetzen können. Kutlesa kann zwar einen Brauneder-Schuss so blocken, dass Weiss kein Problem mit dem Ball haben kann, doch kurz darauf verschätzt er sich, diesmal kann (und muss) Marcel Weiss bei einem Stengl-Abschluss sein Können beweisen.

Die Qualität der Chancen auf beiden Seiten ist noch nicht all zu hoch, dennoch können die DSV Juniors froh sein, dass ihr Tormann stark mitspielt, seine Faustabwehren sind am Punkt, einen Schuss von Kroissenbrunner wehrt er souverän übers Tor. Da es keinem Spieler gelingt, irgendetwas überraschendes umzusetzen, können die Defensivreihen beider Mannschaften vor der Pause nicht überlistet werden – es bleibt beim 0:0 Halbzeitstand.

Die DSV Juniors kommen frischer und auch frecher aus der Kabine zurück. Nach einem schmerzhaften Foul an Horvat, zirkelt Machacek einen Freistoßball zur Mitte, Kutlesa rasiert den Ball, der weiter zu Möstl gelangt, der aber leider bei der zweiten Stange knapp scheitert: Das wäre es gewesen, doch der Ball hüpft um Zentimeter über die Querlatte! Während die Donawitzer bereits den zweiten Wechsel tätigen müssen (Mock angeschlagen, für ihn kommt Krainer) und Weiss durch entschlossenes Herauslaufen eine Chance von Eibl unterbindet, ist es Heiko Machacek, der mit einem guten Weitschuss die nächste Möglichkeit vorfindet – der Ball streift knapp neben der Stange vorbei. Die Donawitzer versuchen es durch Schweighart mit einem Schuss (drüber) und mit Pressing. Tormann Deimels riskante Spielerei bleibt ohne Fogen, Schweighart wird aus kurzer Distanz zwar angeschossen, St. Marein kann sich aber befreien.

Sicherer Rückhalt: Tormann Marcel Weiss!

Und dann die spielentscheidende Szene. Ein weiter Ball erreicht sein Ziel nicht, Kutlesa, der als letzter Mann die Situation klären muss, geht dem Zweikampfduell mit dem nachsetzenden Kroissenbrunner aber nicht aus dem Weg. Der St. Mareiner klopft den Verteidiger, anstatt Stürmerfoul geht das Spiel weiter, nun ist Kutlesa hinten nach und löst die Situation denkbar ungünstig mit einem Foul im Strafraum. Sehr ärgerlich, weil einfach nicht notwendig (Ball einfach wegdreschen wäre eine Option gewesen) und auch nur durch ein Stürmerfoul (das hätte der Schiri sehen müssen) möglich. St. Mareins Kapitän Geissler  legt sich den Ball zurecht, schickt Weiss in die andere Ecke und bringt seine Mannschaft in dem engen Spiel in Führung.

St. Marein nützt den Ärger, der bei den Juniors nun herrscht, beinahe gleich aus. Wieder ist es Tormann Weiss, der einen Schuss vom alleine aufs Tor zulaufenden Stengl pariert, mit dem Knie wehrt er ab. Auf der anderen Seite entsteht eine sehenswerte Aktion über mehrere Stationen. Schließlich wird Schweighart im Strafraum angespielt – er hat einen guten Schuss, entscheidet sich aber für einen letzten Haken, der dann nicht gelingt.

St. Marein zeigt sich nun als abgebrühtes Team, dass unter allen Umständen, die drei Punkte entführen will. Zahlreiche kleinere und offene Provokationen (bei denen sich die Juniors, zwar verständlich, aber eben auch nicht immer professionell verhalten und mitmachen) ziehen den Nerv, dazu ein Schiedsrichter mit einigen fragwürdigen Entscheidungen – allerdings auf beiden Seiten – Chancen auf den Ausgleich entstehen nicht mehr wirklich. Nach einem Freistoß in der Nachspielzeit (Machacek scheitert) ist es schließlich vorbei. Die DSV Juniors verlieren ein Spiel, in dem sie sich ein Unentschieden verdient hätten. Aber so ist es, St. Marein gewinnt knapp in Donawitz. Unserer Mannschaft ist trotz der Niederlage ein weiterer, kleiner Schritt nach vorne geglungen – Freydl fühlt sich auf seiner Position immer wohler und wird immer sicherer, Weiss ganz stark, auch die eingewechselten Möstl und Krainer bekommen nun mehr Einsatzminuten und werden mutiger – aber es ist noch ein steiniger Weg mit viel Arbeit für Trainer Kogler…

Die Entscheidung – der verwandelte Elfmeter!

Links: St. Marein, StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Schweighart, Sencar, Mock (54. Krainer), Machacek, Nahrgang (32. Möstl), Hoffellner, Horvat, Kutlesa. Ersatz: Sylanaj, Stocker.

GEBIETSLIGA: Die Juniors holen den ersten Punkt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 4. Runde, SA, 01.09.18, 17:00 Uhr. Sportplatz Turnau, 60. SV Turnau : DSV Juniors 2:2 (1:0). Torfolge: 1:0 Andreas Hofer (15.), 1:1 Oliver Sencar (49.), 2:1 Andreas Hofer (76.), 2:2 Philip Schweighart (78.). Schiedsrichter: Johann Kresche.

Die DSV Juniors haben in der neuen Saison beim dritten Versuch angeschrieben! Und das in Turnau, wo man zuletzt immer verloren hatte und gegen eine Mannschaft, die in der vergangenen Woche immerhin Parschlug auswärts besiegen konnte. Was noch dazu kommt: Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kogler war zeitgleich wie die KM I im Einsatz, daher war eine Unterstützung „von oben“ von vornherein ausgeschlossen. Also musste es die Mannschaft, die augenscheinlich in der Lage ist, sich von Spiel zu Spiel zu steigern, alleine richten.

Vor Spielbeginn war Turnaus Problem weniger der Gegner als viel mehr der Platz. Stellenweise war der Boden knöcheltief mit Wasser gefüllt, so wurden Feuerwehr mit Unterstützung der anwesenden Spieler zum Entfeuchten losgeschickt: Unter anderem mit Bierbänken wurde der Boden abgezogen, es hat sich ausgezahlt, der Schiedsrichter hat letztendlich entschieden, dass gespielt werden konnte.

Turnau war vor der Pause klar spielbestimmend. Die Juniors liessen sich zu weit zurück drängen, was folgte war Dauerdruck mit einer Vielzahl an (vergebenen) Turnauer Chancen. Für Entlastung konnte dabei zwar nicht gesorgt werden, da aber die Juniors-Abwehr neben Können auch das nötige Glück hatte, erzielte Turnau nur einen Treffer vor der Pause.

Nach einer Umstellung zur Pause, funktionierte das Juniors-Spiel in der zweiten Spielhälfte plötzlich viel besser. Zum einen konnte man sich von der Umklammerung lösen und somit selbst aktiv nach vorne spielen und zum Anderen wurden die Chancen verwertet: Oliver Sencars zweiter Saisontreffer bedeutete den schnellen 1:1-Ausgleich, die Juniors waren wieder im Spiel. Nach dem 2:1 für Turnau, dem zweiten Tor durch Hofer, sorgte Philip Schweighart postwendend für den neuerlichen Ausgleich – dabei blieb es schließlich bis zum Schlusspfiff. Und beinahe wäre in der Schlussminute sogar der Siegestreffer gelungen: Der Schuss vom eingewechselten Alexander Mödtl landete nur Zentimeter neben der Stange im Torout…

Das 2:2 in Turnau im dritten Auswärtsspiel in Folge, darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Nächste Woche endlich können die DSV Juniors erstmals zu Hause zeigen, was sie drauf haben – die Saisoneröffnung im Donawitzer Stadion erfolgt am SA, 08.09. ab 15:00 Uhr gegen St. Marein-Lorenzen.

Links: StFV, Turnau

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (88. Möstl), Freydl, Schweighart (T), Sencar (T), Machacek, Stocker (46. Krainer), Nahrgang, Kutlesa, Horvat, Hoffellner. Ersatz: Sylanaj, Mock.

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