Juniors

GEBIETSLIGA: Mit Debakel in die Sommerpause!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 22. & letzte Runde, SA 09.06.18, 17:00, Sportplatz Hönigsberg, 100. Phönix Mürzzuschlag : DSV Juniors 7:1 (4:1). Torfolge: 1:0 Schmidhofer (2.), 2:0 Loshaj (14.), 3:0 Sallahi (38.), 3:1 Haider (42.), 4:1 Loshaj (45.), 5:1 Meierhofer (81.), 6:1 Sallahi (86.), 7:1 Haagen (90.). Schiedsrichter: Franz Gmeiner.

Die Saison in der Gebietsliga ist zu Ende, am letzten Spieltag in Hönigsberg hat sich keiner der DSV Juniors verletzt, die Sommerpause kann beginnen! Soweit die gute Nachricht. Zum Spiel gegen Phönix Mürzzuschlag sollte man in Anbetracht der davor in dieser Saison erbrachten, guten Leistungen nicht all zu hart ins Gericht gehen. Eine Kombination aus fehlenden Leistungsträgern, bei vielen (nicht allen!) ein offensichtlich nicht mehr ans Limit gehen wollendes Auftreten und einem Gegner, der die Punkte brauchte. Dazu noch ein Schiedsrichter, der sich bei allem Respekt, wirklich ernsthaft fragen sollte, ob er  sich das noch antun soll – es geht hier immerhin um Meisterschaftspunkte in der Gebietsliga und nicht um ein Kinderspiel. Phönix Mürzzuschlag nützt die Gunst der Stunde, erzielt gleich einmal – trotz Handspieles und einer Abseitsposition, wo man von mehreren Metern sprechen kann (!) ein schnelles Tor. Dass danach die Juniors überhaupt nicht ins Spiel finden, die einfachsten Sachen in die Hose gehen und kein kollektiver Wille da ist, in diesem Spiel etwas zu erreichen, ist natürlich nicht die Schuld des Schiedsrichters. Es entsteht ein Mürzzuschlager Bestschießen, das mit mehr Nachdruck noch deutlicher hätte ausfallen können. Den DSV-Juniors Ehrentreffer erzielt Pascal Haider beim Stand von 0:3 per Kopf – eine der sehr spärlichen, schönen Aktionen. Nach dem 1:7 ist vorerst einmal Sommerpause, man darf gespannt sein, wie sich die DSV Juniors Mannschaft im Herbst personell präsentieren wird, viele, die heuer den dritten Tabellenplatz erreicht haben, wollen es bei anderen Vereinen versuchen!

Einer der wenigen mit Normalform: Luca Makotschnig!

Die Liste der im letzten Spiel fehlenden Spieler ist lang, einfach zu lange für ein erfolgsversprechendes Auftreten im letzten Meisterschaftsspiel. Markus Ebner, Robert Pachner, Patrik Kutlesa, Jan Makotschnig, Jakob Moritz, Heiko Machacek – dann noch Kevin Briza – das alles sind Leistungsträger dieser bis dahin sehr erfolgreichen Mannschaft, das hätte nur funktionieren können, wenn die verbleibenden Spieler einen ganz besonderen Tag erwischt hätten. Den hatten sie auch, aber im negativen Sinn.

Die erste Aktion von Mürzzuschlag kann noch abgewehrt werden – Weiss streckt sich bei einem Schuss von Sallahi erfolgreich – der nächste Schuss landet aber bereits im Tor: Ein zugegeben kurioses Tor. Zuerst sieht der Schiedsrichter ein klares Handspiel nicht, der Ball wird zum im Abseits befindlichen Schmidhofer gespielt, der völlig frei zum 1:0 einschießt. Das alles sieht der Schiedsrichter nicht, das Reklamieren darüber bemerkt Gmeiner zumindest, somit gibt es Gelb für Sencar. Was danach folgt ist ein halbherziges, absolut ungewohnt fehleranfälliges Juniors-Spiel, das mit Fußball nur am Rande zu tun hat. Es ist aber nicht nur das Spiel nach vorne, das so überhaupt nicht in die Gänge kommt, auch das Stellungsspiel und das Zweikampfverhalten ist sehr mangelhaft – eine Mischung, die sich gegen geradlinig nach vorne spielende Mürzzuschlager einfach nicht ausgehen kann.

Das nächste Tor folgt bereits nach 14 Minuten. Diesmal ist es Loshaj, der durch die Donawitzer Abwehr tanzt, sich den Ball zurecht legt und abziehl. An Weiss, der einem an diesem Nachmittag leidtun kann,  vorbei erhöht er völlig verdient zum 2:0. Während die Juniors-Aktionen (eine gute Makotschnig-Flanke, ein Beinahe-Zuspiel auf Haider und ein Schuss von Haider) allesamt eher harmlos sind, bleibt Mürzzuschlag einfach giftiger. Kein Wunder, muss man sich doch mit einem Sieg im Abstiegskampf Mariazell vom Leib halten, genauso tritt die Mannschaft auf.  Nach 38 Minuten ist das Spiel dann eigentlich entschieden – wieder kann ein Roter, diesmal ist es Sallahi, nicht gestoppt oder zumindest abgedrängt werden – sein Schuss passt somit steht es 3:0. Zwei Chancen später – zuerst verzieht Willgruber knapp (bester Juniors-Schuss des Spieles), auf der anderen Seite hat Weiss, der einen Ball auslässt, Glück, da Dünsthuber aus kurzer Distanz zweimal den Ball im Tor nicht unter bringt – kommen die DSV Juniors zum Ehrentreffer. Nach einem Sencar-Eckball löst sich Haider schön, sein Kopfball landet zum 1:3 im Mürzzuschlager Kasten. Start zur Aufholjagd? Fehlanzeige, denn nur kurz darauf, mit der letzten Aktion vor der Pause, setzt Sallahi seinen Mitspieler Loshaj ein, der alleine vor Weiss auf 4:1 stellt.

Sieben Gegentore, doch an ihm lag es nicht: Marcel Weiss im Juniors-Tor!

Trainer Kogler bringt nach dem Seitenwechsel erstmals Elias Drabli ins Spiel, der so wie später Alexander Möstl zu seinem Gebietsliga-Debut kommt. Das Spiel wird in der zweiten Hälfte ruppiger – versteckte und klar ersichtliche Fouls, Provokationen und unnötige Gehässigkeiten, dazu ein Schiedsrichter, der sich kaum einmal in Ballnähe befindet – lassen ein gutes Spiel einfach nicht zu. Man muss nun befürchten, dass nach jedem Zweikampf das Spiel völlig eskaliert, das passiert dann zum Glück doch nicht. Die Juniors werden nur dann gefährlich, wenn Luca Makotschnig irgendwie beteiligt ist. Seine Flanke in den Strafraum erreicht Haider knapp nicht (wird kurz darauf an der Nase getroffen), den Nachschuss bringt Djak im Tor nicht unter. Ein Schuss von Horvat landet am Tennisplatz, ein Haider-Versuch von der Seite – Schuss, Stanglpass? – landet beim Tormann. Nachdem auch Djak aus kurzer Distanz übers Tor haut, haben die Juniors endgültig das Pulver verschossen, in der Schlussphase geht es munter ins Debakel.

Ein Schuss von Meierhofer landet zum 5:1 im langen Eck, ein Zuspiel auf den völlig freien Sallahi endet (Weiss nur mit den Fingerspitzen dran) mit dem 6:1. Das 7:1 kurz vor Spielende ist wohl das spektakulärste Tor des Spieles. Sallahi knallt von der linken Seite den Ball wuchtig an die Querlatte, den Abpraller verwertet Sebastin Haagen zum 7:1. Die drei letzten Tore fielen alle innerhalb der letzen zehn Minuten, der Schiedsrichter beendete nach vier immens wichtigen Nachspielminuten dieses  Trauerspiel (aus Juniors Sicht). Wie erwähnt, man darf die gute Saison nicht an diesem einen Spiel aufhängen, trotz des Debakels am Schluss, muss man der jungen Mannschaft zum dritten Platz gratulieren! Jetzt geht es in die verdiente Sommerpause, in der sich weisen wird, in wie weit diese Mannschaft auseinanderfällt: Es scheint so, dass sich bereits mehrere Spieler neue Vereine gesucht haben, man wird sehen, wie es mit dieser Mannschaft weiter gehen wird!

Aus, vorbei – die Juniors beenden die Saison mit einem Debakel!

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Djak, Haider (G,T), Schweighart (46. Drabli), Sencar (G), Mock (81. Möstl), Willgruber, Hoffellner, Makotschnig L., Horvat, Kutlesa K. (G, 68. Asil).

GEBIETSLIGA: Punkt gegen Parschlug bringt Niklasdorf den Meistertitel!

Die DSV Juniors holen vor eigenem Publikum einen Punkt gegen den SC Parschlug und küren damit Niklasdorf frühzeitig zum Meister in der Gebietsliga Mürz!

Gebietsliga Mürz: Sa., 02.06.2018, 17:00 Uhr, Stadion Donawitz; DSV Juniors – SC Parschlug 3:3 (2:2) Schiedsrichter: Markus Schweiger

Torfolge: 0:1 15 Christian Repolusk (1‘), 0:2 15 Christian Repolusk (19‘), 1:2 4 Robert Pachner (20‘), 2:2 10 Oliver Sencar (34‘), 3:2 7 Pascal Haider (52‘), 3:3 12 Michael Schober (59‘).

Die Gäste aus Parschlug, die noch Chancen auf den Meistertitel hatten, beginnen dieses Spiel überfallsartig und gehen auch gleich in der ersten Minute mit der ersten Aktion durch einen Treffer von Christian Repolusk mit 1:0 in Führung. In den folgenden Minuten legen sie auch gleich ordentlich nach, kommen zu zahlreichen guten Abschlussmöglichkeiten und die DSV Juniors haben ihre liebe Mühe in der Verteidigung, um nicht gleich höher in Rückstand zu geraten. Nach zwanzig Minuten ist es dann aber soweit und abermals dürfen die Gäste aus Parschlug über einen weiteren Treffer von Christian Repolusk jubeln. Doch die DSV Juniors lassen sich nicht aus dem Konzept bringen, spielen weiter ihr Spiel und erzielen postwendend durch Robert Pachner den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt ist es dann vorbei mit dem Parschluger Sturmlauf auf das DSV Tor und mit jeder weiteren Minute werden die DSV Juniors immer stärker und sind plötzlich die spielbestimmende Mannschaft. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass der Ausgleichstreffer schon förmlich in der Luft liegt. Nach einem Angriff über rechts und einer perfekten Hereingabe ist es Oliver Sencar der über den Ausgleichstreffer jubeln darf (34‘). Motiviert von dieser Aufholjagd setzen nun die Juniors nach und den Gegner gehörig unter Druck, doch Chancen durch Machacek, Pachner und kurz vor den Halbzeitpause durch Jan Makotschnig bleiben ungenützt. So geht es mit einem Remis in die Pause.

Nach der Pause sind es abermals die Donawitzer die das Spiel bestimmen und immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. In der 52. Minute ist es dann endlich soweit und die DSV Juniors gehen in Führung. Nach einem schönen Zuspiel von Jan Makotschnig auf Luca Makotschnig kommt dieser ideal zum Flanken und bedient Pascal Haider vor dem Tor, der per Kopf zum 3:2 trifft.  Der Treffer der Juniors ist dann so etwas wie ein Weckruf für die Parschluger, die in weiterer Folge sich nochmals aufbäumen und immer mehr das Spiel wieder in die Hand nehmen. Dieser Einsatz wird dann auch belohnt durch den Ausgleichstreffer von Michael Schober in der 59. Minute.  Dieser Treffer und das Wissen, dass man mit drei Punkten noch Chancen auf den Meistertitel hat, verleiht den Gästen nun neue Kräfte und wie zu Spielbeginn beginnen sie abermals einen Sturmlauf auf das Gehäuse von Markus Ebner, der nun fast im Minutentakt Bälle fangen oder abwehren muss. Aber ganz egal wie frei nun die Parschluger vor dem Donawitzer Tor auftauchten, sie fanden ihren Meister im Donawitzer Schlussmann, der keinen weiteren Treffer mehr zuließ.

Alles im Allen geht diesen Remis in Ordnung, da die Anfangs- und auch die Endphase in diesem Spiel eindeutig unseren Gästen gehörte, während die Juniors in der Spielmitte dominiert haben.

Die DSV Juniors spielten mit: 20 (T) Markus Ebner, 2 Jakob Moritz, 4 Robert Pachner (81‘ 15 Heiko Holzer), 7 Pascal Haider, 10 Oliver Sencar, 13 Heiko Machacek (G), 16 Sascha Willgruber, 17 Jan Makotschnig (70‘ 6 Michael Djak), 19 Florian Hoffellner, 22 Luca Makotschnig, 23 Marko Horvat

GEBIETSLIGA: Gußwerk verzweifelt an Juniors-Goalie Marcel Weiss!

Gebietsliga Mürz, 20. Runde, SA 26.05.18, 15:30. Sportplatz Gußwerk, 100. SC Gußwerk : DSV Juniors 0:2 (0:0). Torfolge: 0:1 Makotschnig Jan (57.), 0:2 Makotschnig Luca (85.). Schiedsrichter: Glössl.

Das 2:0 (0:0) in Gußwerk fällt unter die Kategorie Arbeitssieg. Obwohl bei weitem nicht alles funktionierte, was man sich vorgenommen hatte, setzte sich die Mannschaft von Jürgen Kogler in einer intensiv geführten Partie, aufgrund der besseren Chancenauswertung, durch. Dass die DSV Juniors ohne Gegentreffer nach Hause fahren konnten, verdankten sie dem Tormann Marcel Weiss, der einfach nicht zu bezwingen war. In seinem dritten Spiel für die Juniors bewahrte er mehrfach seine Mannschaft vor Gegentreffern, Gußwerk verzweifelte letztlich an dem 15-jährigen Riesentalent. Nach einer ersten Spielhälfte ohne all zu vieler Höhepunkte, sorgte der Goalgetter vom Dienst in den Reihen der Donawitzer, Jan Makotschnig, mit einem schönen Kopfballtreffer für die Führung in dem engen Spiel. Gußwerk drängte auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals – schließlich machte Luca Makotschnig mit einem Lupfer über den Tormann zum 0:2 alles klar, die DSV Juniors kämpften sich zum siebten Frühjahrssieg im neunten Spiel! Obwohl es in dieser Saison wohl nicht für den Aufstieg reichen wird, darf man der schon etwas müde wirkenden Mannschaft zu einer tollen Saison gratulieren!

Ganz starke Leistung: Marcel Weiss!

Trainer Jürgen Kogler nahm im Vergleich zu den letzten Spielen einige Umstellungen vor, so nahmen Patrik Kutlesa und Jakob Moritz vorerst auf der Ersatzbank Platz, an ihrer Stelle durften Pascal Haider und Philip Schweighart von Beginn an spielen. Nach einem ersten Schuss von Jan Makotschnig (Distanzschuss, rechts vorbei) und einer frühen Gelben Karte für Schweighart, versucht es für Gußwerk Lipka mit einem Schuss (nach kurz abgespieltem Freistoß), doch auch der Ball trifft das Ziel nicht. Das Spiel (auf beiden Seiten) ist geprägt von vielen Leerläufen und Abspielfehlern: Es gelingt kaum ein geordnetes Spiel über mehrere Stationen aufzubauen, zumeist enden Angriffe weit vor dem Strafraum, das höchste der Gefühle sind Eckbälle, die aber allesamt nichts einbringen – irgendwie ist der Wurm drinnen.

Dann gelingt es Gußwerk doch einmal durch zu kommen – nach einem Doppelpass mit Kalteis gelangt Brieler zum Schuss – der Ball streift knapp rechts am Tor vorbei. Auf der anderen Seite jubelt Luca Makotschnig (leider vergeblich) über seinen Führungstreffer: Nach einer Flanke von Schweighart kann Haider den Ball, den er erst neben der zweiten Stange erreicht, zurück zu Luca Makotschnig bringen (er trifft aus kurzer Distanz ins Tor). Nach lautstarken Gußwerker Protesten entscheidet der  Schiedsrichter, dass der Haider-Kopfball bereits hinter der Linie war und gibt einen Abstoß. Kann stimmen, aber von der Schiedsrichterposition aus, sicherlich nicht eindeutig erkennbar, dazu die lange Zeit für seine Entscheidung – souverän geht anders.

Nach einem gut angetragenen, gar nicht scharfen Schuss, von Prumetz, der am langen Eck vorbeistreift, kommen die Juniors zu einigen (nicht sonderlich gefährlichen, aber passablen) Tormöglichkeiten: Zuerst scheitert Haider mit einem Kopfball nach Machacek-Flanke, danach wird ein Schuss ebenfalls von Haider (Makotschnig-Ablage) im Ansatz geblockt, kurz darauf  knallt Machacek nach einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor den Ball drüber und schließlich kommt Horvat am Fünfer knapp nicht zum Abschluss. Der beste Juniors-Schuss vor der Pause stammt  von Kevin Kutlesa, er zieht aus der Distanz einfach ab, Tormann Sumny kann kurz abwehren – Haider kommt knapp nicht ran zum Abstauben.

Auf der anderen Seite kann sich Weiss zuerst bei einem Schuss von Nincz (kein Problem, Tormanneck) und dann aber richtig, bei einem Vorstoß von Schmidberger auszeichnen. Bei diesem Vorstoß von der rechten Seite kommend, agiert Weiss seelenruhig, wartet lange und reagiert richtig – Fuß, Körper, Hand – alle Körperteile braucht Weiss zur Abwehr, im Nachfassen kann er den Ball schließlich unter sich begraben. Das gleiche gelingt ihm kurz darauf in der anderen Ecke seines Strafraumes. Dort taucht Nincz mit dem Ball auf, Weiss kommt raus, wartet und wirft sich im richtigen Moment und zieht den Ball wie ein Staubsauger an sich.

Schönes Tor in der Schlussphase erzielt: Luca Makotschnig!

In der zweiten Spielhälfte ist es vorerst ähnlich zäh, wieder dauert es lange, bis Torchancen entstehen. Und mit der ersten nach der Pause (57.) gehen die DSV Juniors auch in Führung. Heiko Machacek nützt den Platz, den er plötzlich bekommt, zieht auf der linken Seite bis zum Sechzehner, schaut auf und schlägt die perfekte Flanke. Da der Tormann zum Glück auf der Linie klebt, kann Jan Makotschnig per Kopf zum 0:1 einnicken. Schöne Flanke, schöner Abschluss des Goalgetters (Treffer Nummer 17!) – aber so darf man nun einmal Makotschnig nicht vor dem Tor zum Ball kommen lassen, das wird dann bestraft!

Mit dem zweiten Wechsel, nach Moritz kommt auch Patrik Kutlesa ins Spiel, entsteht erstmals eine Phase der Donawitzer Dominanz. Robert Pachner kommt mit nach vorne, lässt sich im Strafraum etwas abdrängen, kommt aber doch zum Abschluss – die Mischung aus Schuss (knapp am langen Eck vorbei) und Stanglpass (knapp zu weit für Makotschnig) endet im Torout. Gußwerk leistet sich in dieser Phase einige Fehler, die aber von den Juniors nicht ausgenützt werden können – Jan Makotschnig, noch einmal Pachner, auch Sencar haben die Schussmöglichkeit, raus kommen tut dabei aber nichts.

Diese Phase, in der die Juniors dieses Spiel beherrschen, endet aber wieder. Plötzlich ist Gußwerk im Vorwärtsgang, die Juniors müssen (und können) nun mehrmals einen Gegentreffer verhindern. Lovecky versucht Weiss zu bezwingen, den flachen, scharfen Schuss wehrt er ab, der Nachschuss landet über dem Tor. Ein Schuss von Kalteis streift ebenfalls übers Tor, danach vergibt der Kapitän Prumetz aus aussichtsreicher Position. Als dann ein Eckball an Freund und Feind – über alle Köpfe hinweg – im Torout landet, ist jedem klar. So wird das nichts, die Juniors müssen wieder aktiv werden, irgendwann passiert das Gegentor. Dass es dazu aber nicht kommt, liegt kurz darauf an Marcel Weiss. Nach einem Querpass auf den nun völlig freien Prumetz, wirft sich Weiss irgendwie in den Schuss und kann ihn so abschwächen, dass er sich den Ball beim Nachdrehen gerade noch vor der Linie greifen kann. Unglaublich, Gußwerk verzweifelt am Tormann. Weiss pariert noch eine Flanke von rechts (Lipka) vor Kalteis, ehe sich die Juniors in der Schlussphase doch endlich wieder erfangen.

In der 85. Minute fällt das 0:2. Da Gußwerk alles nach vorne wirft, entstehen natürlich sehr großzügige Räume für Donawitzer Konter. Und einer dieser Konterversuche landet bei Luca Makotschnig, der von rechts kommend in den Strafraum eindringt. Die Situation ist nicht ganz leicht, doch Makotschnig macht das sensationell – er überhebt den baumlangen Tormann mit einem Lupfer zum 0:2. So schön hat er das gemacht, dass ihm sogar der gegnerische (!) Tormann zu dem Treffer gratuliert – das sieht man auch selten! Das Spiel ist jetzt entschieden, mit etwas mehr Nachdruck hätte Jan Makotschnig sogar noch einen drauf setzen können (alleine vor dem Tormann), aber wollen wir nicht unbescheiden sein. Das 2:0 ist ein richtig gutes Ergebnis, das hätte ganz leicht auch ganz anders ausgehen können. Gratulation vor allem an Marcel Weiss, der mit seinen Paraden und seiner Ruhe, zumindest einen, wenn nicht sogar drei Punkte gerettet hat!

Batterien leer nach dem Schlusspfiff!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner (76. Willgruber), Haider (58. Kutlesa P.), Schweighart (G, 47. Moritz), Sencar, Machacek (G), Makotschnig J. (T), Makotschnig L. (T), Hoffellner, Horvat, Kutlesa K. Ersatz: Djak.

GEBIETSLIGA: Unentschieden im Spitzenspiel!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 19. Runde, FR 18.05.18, 19:00 Stadion Donawitz, 150. DSV Juniors : ATUS Niklasdorf 1:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Sencar (50.), 1:1 Ortner (86.). Schiedsrichter: Lukas Reiger.

Die besten Frühjahrsteams der Gebietsliga Mürz, Niklasdorf und die DSV Juniors, kreuzten in einem packenden Derby die Klingen – doch Sieger gab es  keinen! Schade, denn nur wenige Minuten fehlten den DSV Juniors im Spitzenspiel für den ganz großen Wurf. Bis zur 86. Minute führten die DSV Juniors, die sich mit einem Sieg noch berechtigte Aufstiegschancen ausrechnen durften, durch einen Treffer von Oliver Sencar mit 1:0. Der Ausgleichtreffer für Niklasdorf vom eingewechselten Ortner hat, obwohl es rechnerisch immer noch möglich ist, den Traum, dass man in der kommenden Saison in der Unterliga spielen darf, wohl zerplatzen lassen. Es war das erwartet rassige Spitzenspiel mit hohem Tempo, intensiven Zweikämpfen und guten Möglichkeiten auf beiden Seiten – daher geht das Ergebnis in Summe auch in Ordnung.

Die Ausgangslage war vor dem Spiel klar. Der Tabellenführer, der sechs Punkte auf die DSV Juniors Vorsprung hatte, musste geschlagen werden – dann lebt die Chance auf den Aufstieg. Für diese Mission musste Trainer Kogler auf Tormann Markus Ebner (Marcel Weiss machte in seinem ersten Heimspiel für die DSV Juniors seine Sache ausgezeichnet), Heiko Machacek, den gesperrten Jakob Moritz und den verletzten Kevin Briza verzichten, so durfte der im Winter gekommenen Sascha Willgruber zum ersten Mal von Beginn an ran.

Starkes Spiel vom unermüdlichen Marko Horvat!

Niklasdorf erwischte in dem Derby, dass rund 150 Zuseher anlockte, den besseren Start. Nach einem Kutlesa-Foul nach wenigen Sekunden an Scheikl (hätte man sich über Gelb nicht beschweren dürfen), kann der 15-jährige Marcel Weiss erstmals den Freistoßball wegfausten. Die Gäste bleiben am Drücker. Ein Schuss von Sekic landet neben dem Tor, mit vereinten Kräften können Schweighart, Hoffellner, Kutlesa und Pachner brenzlige Situationen gegen Scherer und Sekic im Strafraum beenden. Die Folge sind einige Eckbälle, die wiederum die ersten Entlastungsangriffe der Juniors zur Folge haben: Jan Makotschnig auf Horvat – der lässt sich aber leider von Leodolter abdrängen. Nach etwa zehn Minuten haben sich die Juniors auf den Gegner eingestellt, halten das Spiel nun offen und werden selbst geordnet initiativ. Es wird Sencar im Mittelfeld gesucht, der die Bälle verteilen soll, da aber die Angreifer gut gedeckt werden, ist das nicht so einfach.

Luca Makotschnig kann sich in dieser Phase etwas Platz verschaffen, aber ein Freistoß in den Strafraum, ein Torschuss (drüber) und einen gute Flanke (leider knapp zu hoch für seinen Bruder), bringen den Gästetormann Mock nicht in Bedrängnis. Auf der anderen Seite beweist Drazan Sekic, ehemaliger DSV-Regionalliga-Kicker, dass er mit allen Wassern gewaschen ist. Mit viel Handarbeit und sonstigen Mätzchen bearbeitet er Ball und Gegenspieler, einen Schuss von ihm aus aussichtsreicher Position im Strafraum, kann Kutlesa Kevin gerade noch blocken. Bei einem weiteren guten Schuss von Fetti (rechts im Strafraum) ist wieder auf Marcel Weiss Verlass, er kann entscheidend abwehren. Nach 27 Minuten die erste richtig gute Juniors-Chance: Nach einem flach gespielten Eckball von Makotschnig Luca ist Pachner zum Abziehen bereit, der Schuss wird geblockt, der Ball aber nur kurz herausgebracht – Luca Makotschnig probiert es von der Seite – leider knapp am langen Eck vorbei.

Es geht munter hin und her in diesem Derby, das Tempo ist sehr hoch – ein richtiges Spitzenspiel, bei dem eigentlich nur die Tore fehlen. Die nächste Chance, das zu ändern, vergibt Scheikl (Weitschuss, letzlich nur ganz knapp über die Latte) für Niklasdorf und im Gegnezug der Donawitzer Topscorer Jan Makotschnig, der etwas aus der Drehung abzieht und knapp über das lange Kreuzeck schiesst. Nach einem Einwurf versucht es Schweighart mit einer Flanke in den Strafraum, der Ball ist zwar für Kutlesa etwas zu hoch, die Flanke selbst wird aber zur Gefahr – ohne Abfälschung landet der Ball knapp neben der Stange im Torout. Bis zur Pause gibt es knappe Abseitsentscheidungen (Kutlesa), ein „Beinahe-Eigentor“ von Schweighart, einen Sencar-Schussversuch und eine schöne Pachner-Rettungsaktion (Scherer wäre sonst wohl durch gewesen). Alles in allem eine gute Halbzeit, geschenkt wurde niemand etwas. Auch der Schiedsrichter (er hatte es ohne Assistenten in dem hitzigen Derby nicht leicht!), der mit seinen Entscheidungen natürlich nicht immer richtig lag, musste sich mit Äußerungen von innerhalb und außerhalb des Spielfeldes herumschlagen, wirkte dabei aber nicht souverän.

Den ersten Schuss in der zweiten Spielhälfte gibt unsere burgenländische Verstärkung ab: Willgruber zieht nach Horvat-Vorarbeit ab, Mock kann den Flachschuss bändigen. Eine Bilderbuchaktion bringt kurz darauf in Minute 50 die DSV Juniors in Führung. Kevin Kutlesa bekommt als letzter Mann den Ball, spielt auf Sencar. Kutlesa geht nun mit, bekommt neuerlich den Ball, um ihn wieder dem richtig startenden Sencar zurückzuspielen. Sehenswert ist auch der Abschluss, Mock fliegt (zu Früh?) in seine rechte Ecke, Sencar schiebt den Ball ins andere Eck – die DSV Juniors führen mit 1:0! Starke Aktion von den beiden Beteiligten, Alles richtig gemacht – der Juniors-Traum lebt!

Oliver Sencar erwischt Mock am falschen Fuß – die Juniors gehen mit 1:0 in Führung!

In der 54. Minute, Niklasdorf kämpft mental noch mit dem Gegentor, wäre die Gelegenheit da gewesen, gleich einen Treffer draufzulegen. Es entsteht ein Getümmel im Niklasdorfer Strafraum, niemand bringt den Ball dorthin, wo er eigentlich will, Luca Makotschnigs Versuch zu Schiessen wird ebenso geblockt wie dann Horvats aus recht kurzer Distanz – schließlich landet der Ball in Mocks Armen. Die nächste Chance lässt Jan Makotschnig aus. Nachdem sich sein Bruder auf der Seite durchkämpft und perfekt zur Mitte ablegt, setzt Jan den Ball von der Strafraumgrenze übers Tor. Nach etwa einer Stunde erfängt sich Niklasdorf wieder und startet mit einer Offensive, die zwar viel Druck erzeugt, jedoch genügend Möglichkeiten für Konterchancen bietet.

Einen Scheikl-Freistoß krallt sich Weiss im Nachfassen, bei einem geblockten Schuss von Omer (wird daurch zum Roller) hat Weiss keine Probleme. Die nun mehr werdenden Niklasdorfer Eckbälle werden von DSV Juniors sehr effektiv entschärft, immer ist einer der Juniors vor dem Gegner am Ball oder kann Weiss wegfausten. Während Niklasdorf immer giftiger wird, vergeben die Juniors manchmal leichtfertig im Ansatz gute Konterchancen – die Passgenauigkeit verhindert mehrmals, dass Überzahlsituationen vor dem Strafraum entstehen (Ausnahme: Schuss von Patrik Kutlesa nach Makotschnig-Pass, fällt aber zu schwach aus). Das wird noch ein hartes Finish, das war jedem klar – der Ausgleich lag ebenso, wie ein Kontertor der Juniors, in der Luft. Nach 73 Minuten muss Luca Makotschnig w.o geben, kurz darauf ist auch für Willgruber Schluss, für die beiden kommen Asil (gibt gleich einmal einen Schuss ab) und Haider.

Niklasdorf setzt zum Schlussangriff an und hat vorerst Pech. Bei einem abgefälschten Schuss von Scheikl, in unmittelbarer Folge an einen Freistoß, kann zuerst Pachner auf der Linie retten, kurz darauf prüft Scherer aus einem Freistoß unseren Tormann. Weiss faustet den Ball nach vorne, Fetti kann die sich daraus ergebnede Chance nicht nützen. Als Sekic aus kurzer Distanz nur die Stange trifft, scheint das Juniors-Tor wie vernagelt zu sein. In der 86. Minute wird Niklasdorfs Engagement doch belohnt. Ein weiter Ball geht über Schweighart hinweg, plötzlich ist der zur Pause eingewechselte Ortner frei und lupft den Ball am Tormann vorbei zum 1:1-Ausgleichtreffer ein. Schade, so kurz vor Spielende ist der für Niklasdorf so immens wichtige Treffer doch noch gelungen.

Derby pur: Am Schluss wurde die Sense ausgepackt!

In den letzten Minuten wird es noch hektisch. Das Spiel wird überhart geführt, Aufregungen von allen Seiten über Entscheidungen und Nichtentscheidungen des Schiedsrichters – schließlich verbannt Reiger Trainer Kogler vom Spielfeld. Die letzte Chance haben die Juniors. Vielleicht sogar die beste des Spieles. Asil erkämpft sich den Ball, der mitgegangene Kevin Kutlesa fordert und bekommt den Ball – völlig frei im Strafraum hat er die Schussmöglichkeit, findet aber den perfekten Zeitpunkt zum Abdrücken nicht, schließlich kann Niklasdorfs Abwehr klären. Das war es dann, das Spitzenspiel endet mit einem 1:1-Unentschieden, Niklasdorf behält drei Runden vor Schluss den Sechs-Punkte-Vorsprung auf die DSV Juniors. Die Zuseher müssen sich damit trösten eines der besten Gebietsligaspiele gesehen zu haben, es hat halt knapp nicht gereicht. Nächste Woche geht es nach Gußwerk, Spielbeginn ist am SA 26.05. um 15:30 Uhr!

Links: StFV, Ligaportal, Niklasdorf

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Schweighart (G), Pachner (G), Kutlesa P. (G), Sencar (T), Willgruber (83. Haider), Makotschnig J., Hoffellner, Makotschnig L. (G, 73. Asil), Horvat (G), Kutlesa K. Ersatz: Djak, Mock.

GEBIETSLIGA: Alles klar in Breitenau – die DSV Juniors siegen 5:0 (2:0)!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 18. Runde, DO 10.05.18, 17:00 Uhr Sportplatz Breitenau, 82 Zuseher. SV Breitenau : DSV Juniors 0:5 (0:2). Torfolge: 0:1 Jan Makotschnig (42.), 0:2 Eigentor Ulrich (45.), 0:3 Jan Makotschnig (54.), 0:4 Jan Makotschnig (57.), 0:5 Djak (68.). Schiedsrichter Alfred Hofer.

Solide Vorstellung – letztlich klare Angelegenheit in Breitenau. Die DSV Juniors lassen Nichts anbrennen und siegen, vor allem Dank eines Triplepacks von Jan Makotschnig, glatt mit 5:0. Nach viel Stückwerk zu Beginn des Spieles sorgt ein Doppelschlag kurz vor der Pause für eine komfortable 2:0 Pausenführung: Jan Makotschnig eröffnet mit einem gefühlvollen Schuss die Torparade, kurz darauf landet ein abgefälschter Machacek-Freistoß im Netz. In der zweiten Spielhälfte ist das Spiel schnell vorentschieden. Jan Makotschnig überhebt Tormann Hammer zum 3:0 und abermals Makotschnig erzielt nach Pass von seinem Bruder seinen dritten Treffer. Der eingewechselte Djak sorgt mit seinem fünften Saisontreffer, einem schönen Schlenzer ins Kreuzeck, für den 5:0-Endstand. Großes Kompliment dem Jüngsten im Team: In seinem ersten Spiel für die DSV Juniors hält der U16-Goalie Marcel Weiss mit einer tadellosen Vorstellung (keine Spur von Nervosität, zwei Schüsse bravourös abgewehrt) sein Tor sauber. Einziger Wermutstropfen: Jakob Moritz muss nach seiner fünften Gelben Karte gegen Tabellenführer Niklasdorf pausieren, es ist dies schon seine dritte Sperre in der Saison.

Römisch Eins für Marcel Weiss! Alle Entscheidungen richtig getroffen – Zu-Null im ersten Juniors- Meisterschaftsspiel! Gratulation!

Das Spiel wird von beiden Seiten eigentlich unnötig hart angelegt. Viele versteckte und offensichtliche Fouls werden begangen, das sorgt in dem, vom nicht immer entscheidungssicheren Schiedsrichter Hofer geleiteten Spiel, innerhalb und außerhalb des Spielfeldes, für mehr Aufregung als notwendig gewesen wäre.

Die Juniors brauchen etwas um ins Spiel zu kommen, können erst nach etwa acht Minuten vordringen, aber einen Tormannfehler (lässt Ball wieder aus) nicht nützen. Die ungenügende Passgenauigkeit (letztes Zuspiel Makotschnig) verhindert kurz darauf, dass Horvat vor dem Tormann zum Ball kommt – den ersten satten Torschuss aus etwa 30 Metern gibt Kevin Kutlesa ab – den zentralen Ball kann Hammer abwehren.

Zum ersten Mal etwas zum Abwehren für Marcel Weiss gibt es nach 19 Minuten: Ein Freistoß von Guster ist gut angetragen, Weiss muss sich strecken, kann den Ball aber stark aus der Ecke holen. Ganz wichtig, dass der erste Ball so sicher abgewehrt wurde – das gibt dem 15-jährigen, der den verletzten Ebner ersetzen darf, das nötige Selbstvertrauen.

Das dritte Mal, dass Jakob Moritz in dieser Saison gesperrt ist!

Das Spiel durch die Mitte funktioniert vor der Pause nur selten (ungenaue Zuspiele), auch auf den Seiten entsteht vorerst nichts weltbewegendes, die zwar willigen Juniors, kommen kaum zu Torchancen. Ein Drehschuss von Patrik Kutlesa ist vor der Trinkpause nach etwa einer halben Stunde noch das Beste, was die 82 Zuseher zu sehen bekommen. Erst nach dieser Pause nimmt das Spiel Fahrt auf.

Zuerst kann sich wieder Weiss bei einem Fernschuss auszeichnen, er wehrt den Ball spektakulär zur Seite. Danach hat Breitenau Glück, dass bei einem Getümmel am und im Fünfer – beide Kutlesas werden dabei beim Schussversuch entscheidend gestört – nichts passiert. Und dann folgt er endlich, der Donawitzer Führungstreffer: Das Zuspiel kommt von Patrik Kutlesa, das Tor besorgt Jan Makotschnig, der von der Strafraumgrenze platziert zum 1:0 ins lange Eck einschiesst! Der Bann ist gebrochen, die Juniors legen noch vor der Pause nach. Zuerst kann Hammer einen Schuss von Patrik Kutlesa (Vorarbeit Luca Makotschnig, gut getroffen, etwas zu zentral) abwehren, ehe es unmittelbar vor dem Seitenwechsel noch einmal zum Jubeln wird. Moritz wird gefoult und Machacek tritt den Freistoß aus etwa 24 Metern Entfernung. Der Ball wird vom Breitenauer Ulrich dermaßen unglücklich abgefälscht, dass der Tormann nur zusehen kann, wie der Ball zum 0:2 in die Ecke kullert.

Man of the Match – Jan Makotschnig mit seinen drei Toren!

Eiskalt agierten die Juniors unmittelbar vor der Pause, zu hitzig geht kurz nach Wiederanpfiff Jakob Moritz in den Zweikampf. Der vorbelastete Spieler sieht für seine Attacke die fünfte Gelbe Karte und fehlt am kommenden Wochenende gegen den Tabellenführer – Trainer Jürgen Kogler reagiert sofort und wechselt nach 52 Minuten Schweighart an seiner Stelle ein. Gleich darauf wieder etwas Positives: Eine Kopfballrückgabe von Guster zu seinem Tormann geht gründlich daneben. Jan Makotschnig überlauert diesen schlecht ausgeführten Spielzug – er spritzt dazwischen, überhebt den Tormann und stellt auf 0:3. So etwas lässt sich unser Topscorer natürlich nicht entgehen!

Das Spiel ist nun entschieden. Die Gegenwehr von Breitenau wird schwächer – unsere Jungs hingegen, haben nun so richtig Blut geleckt und wollen mehr. Nach einem Kopfball von Kutlesa (übers Tor), klingelt es schon wieder. Diesmal ist Luca Makotschnig auf seiner rechten Seite auf und davon, den Pass zur Mitte verwertet neuerlich Jan Makotschnig zum 0:4. Mit seinem 16. Saisontreffer (er hat mit Oberaichs Strebinger, der an der Spitze liegt, gleichgezogen) und seinem dritten Tor in diesem Spiel ist alles erledigt. Einen Höhepunkt gibt es noch. Anstelle von Patrik Kutlesa kommt Michael Djak ins Spiel. Und wie schon so oft davor, trifft auch diesmal der Joker. Djak kommt zum Ball, lässt einen Gegner ins Leere fahren und zirkelt den Ball unhaltbar ins rechte Kreuzeck. Insgesamt 10 Mal wurde Djak in dieser Saison eingetauscht, nicht mehr als 205 Minuten war er dabei insgesamt am Platz – doch mit dem Ball vor dem Tormann macht ihm keiner so schnell was vor: Das 0:5 war sein fünftes Saisontor!

Das Spiel plätschert danach dem Schlusspfiff entgegen, beide Teams haben sich mit dem Ergebnis frühzeitig abgefunden. Nachdem Weiss einen Ball per Faustabwehr entschärft und Machacek noch Gelb sieht, ist Schluss in Breitenau. Ein 5:0- Auswärtssieg auf diesem Platz ist beachtlich, nach dem vierten Auswärtssieg in Folge, kommt es nun am kommenden Freitag zum Spiel der letzten Chance, wenn man im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden will. Tabellenführer Niklasdorf befindet sich (bei einem Spiel weniger) drei Punkte vor den DSV Juniors, nur ein Sieg würde die Chance leben lassen.

So darf es weitergehen: Bravo Juniors!

Links: StFV, Breitenau

Die DSV Juniors spielten mit Weiss, Moritz (G, 52. Schweighart), Pachner, Kutlesa P. (64. Djak, T), Sencar, Machacek (G), Makotschnig J. (T,T,T), Hoffellner, Horvat, Makotschnig L. (69. Asil), Kutlesa K. Ersatz: Haider.

GEBIETSLIGA: Keine Probleme gegen St.Marein-Lorenzen: Die DSV Juniors gewinnen wieder!

Gebietsliga Mürz, 17. Runde, SA, 05 05 18, 17:00 Uhr, Stadion Donawitz, 85. DSV Juniors : SV St. Marein – St. Lorenzen 3:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Makotschmig Luca (25.), 2:0 Kutlesa Patrik (41.), 3:0 Kutlesa Patrik (51.). Schiedsrichter: Xheka Ilirjan.

Der „Betriebsunfall“ – die Niederlage gegen Mautern – ist vergessen, gegen St. Marein-Lorenzen gibt es wieder einen Juniors-Sieg zu feiern. Obwohl es in den neunzig Minuten viel Klein-Klein-Spiel und auch sonstige Leerläufe gab, fiel der Sieg deutlich aus und war auch nie in Gefahr. Den ersten Treffer erzielt Luca Makotschnig, der mit einem Schuss von der Seite den gegnerischen Tormann am falschen Fuß erwischt. Danach erhöht Patrik Kutlesa, der eine schöne Flanke von Schweighart per Kopf verwertet, auf 2:0. Es werden noch einige Möglichkeiten, um den Vorsprung zu erhöhen, vergeben, da von den Gästen auch nur sehr wenig kommt, bleibt es bei der 2:0-Pausenführung. In der 51. Minute klappt die Abseitsfalle von St. Marein-Lorenzen nicht, ein Zuspiel von Jan Makotschnig verwertet Patrik Kutlesa mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag zum 3:0. Die etwas mit angezogener Handbremse spielenden Juniors gelangen durch Kutlesa, Schweighart per Kopf, Pachner und Makotschnig noch zu weiteren ansehnlichen Torchancen, treffen aber kein weiteres Mal. St. Marein-Lorenzen kommt erst in der Schlussphase etwas auf, da aber der etwas angeschlagene Tormann Ebner zwei Mal sensationell einen Gegentreffer verhindern kann, bleibt es beim, trotz der Höhe, etwas glanzlosen 3:0-Heimsieg!

Marko Horvat am Ball, gute Leistung gegen St. Marein-Lorenzen!

Die DSV Juniors, die abgesehen vom gesperrten Moritz und verletzten Briza, alle Spieler zur Verfügung hatten, brauchten doch sehr lange, um in dieses Spiel zu finden. Nicht nur, aber vor allem in den ersten Minuten sah das sehr durchschnittlich aus: Tempo, Bewegung ohne Ball und Abspielgenauigkeit verhinderten, dass man sich gegen einen robusten Gegner durchsetzen vermochte. Nach einem weiten Pass zieht Jan Makotschnig nach sieben Minuten ab, der Ball geht aber deutlich am Tor vorbei. Auch ein Freistoß von Luca Makotschmig (Faustabwehr von Schwaiger) und ein Machacek-Versuch bringen nichts, erst nach etwa einer Viertelstunde wird das Juniors-Spiel, gegen, über weite Strecken offensiv nicht vorhandene, Gäste, etwas konkreter.

In dieser Phase bewahrt Tormann Schwaiger seine Mannschaft vor einem Verlusttreffer: Nach einer guten Sencar-Flanke, die Schwaiger gerade noch vor dem heraneilenden Kutlesa entschärfen und einem Hammer von Horvat, den Schwaiger irgendwie über die Latte drehen kann, hat er auch noch den Riecher, was Kutlesa vorhat. Denn der Stürmer bekommt nach einem Abwehrfehler plötzlich die Chance, unbedrängt mit dem Ball aufs gegenerische Tor zu ziehen – Schwaiger gewinnt das 1:1-Duell! Danach vergeben noch Jan Makotschnig (spitzer Winkel, schwierig) und Patrik Kutlesa, der noch einmal von einem Gegner den Ball „geschenkt“ bekommt, ihre Möglichkeiten, ehe es der Jüngste in der Mannschaft allen zeigt, wie es geht. Der sonst gute Tormann rechnet wahrscheinlich mit einer Flanke zur Mitte, vernachlässigt daher völlig sein kurzes Eck. Von rechts in den Strafraum kommend, sieht das Luca Makotschnig und trifft perfekt dort hin, Schwaiger muss zusehen, wie der Ball zum 1:0 im Netz landet! Gut bemerkt und auch schön getroffen, mit seinem dritten Treffer im Frühjahr, bringt der 16-jährige seine Mannschaft in Führung.

Nach 29 Minute sehen die wenigen Zuseher die erste Torchance von St. Marein-Lorenzen: Stengl zieht auf seiner rechten Seite vor bis zur Linie, wird dort von Kutlesa zwar attackiert, der Stanglpass kommt aber dennoch zur Mitte – den Schuss von Reitbauer kann zum Glück Pachner blocken und in weiterer Folge auch die Situation entschärfen. Die Juniors, die sich nach der Führung neuerlich eine künstlerische Pause gönnen, werden durch einen Machacek-Kracher schlagartig wieder gefährlich. Nach Zuspiel von Pachner über Kutlesa zieht Machacek ab, der Ball springt von der Latte zurück aufs Feld. In der 41 Minute nimmt sich Schweighart (starke Leistung in seinem ersten Spiel über die vollen 90 Minuten) auf der linken Seite ein Herz und stürmt durch die gegnerischen Reihen auf und davon. Auch die Flanke zur Mitte fällt erfolgreich aus, der lange Patrik Kutlesa springt hoch und netzt schön per Kopf zum 2:0 ein. Schönes Tor, schöne Vorarbeit und das zu einem günstigen Zeitpunkt, so vor der Pause! Nachdem Patrik Kutlesa und Jan Makotschnig noch zwei Mal zum Kopfball hochsteigen können (jeweils Machacek-Flanken), aber nicht treffen, bleibt es beim soliden 2:0-Pausenstand.

Ging an diesem Nachmittag einmal leer aus: Jan Makotschnig hat aber schon 13 Tore!

St. Marein-Lorenzen wechselt zur Pause einen neuen Tormann für einen Feldspieler ein, Schwaiger der in den ersten 45 Minuten im Kasten war, spielt nun am Feld. Die Anfangsphase dieser Halbzeit, in der auch die Entscheidung fällt, gehört klar den Juniors: Machacek kommt zum ersten guten Schuss, scheitert nur knapp (über die Latte), kurz darauf versucht es Schweighart – sein Flatterball – kommt unangenehm für Hierzberger, der schließlich klären kann. Die dritte Chance wird genützt. Jan Makotschnig setzt mit einem schönen Lochpass (kein Abseits, einfach zum richtigen Zeitpunkt gespielt) Patrik Kutlesa ein, der hat nur mehr den Tormann vor sich und lässt ihm bei seinem Schuss ins Eck keine Chance. 3:0 nach 51 Minuten, das Spiel ist doch recht Früh entschieden. Einen weiteren Kutlesa-Treffer, nach einem Abwehrfehler – nur drei Minuten später, verhindert Brauneder, der für seinen Tormann einen Schuss vor der Torlinie wegdreschen kann.

Die Juniors verwalten nun den komfortablen Vorsprung. Unterbrochen von einigen Höhepunkten (schöner Kopfball von Schweighart, einem Beinahe-Eigentor von Geissler, einem Pachner-Schuss und einem Makotschnig-Drehschuss) wird das Ergebnis schon recht früh über die Zeit gespielt. Von St. Marein-Lorenzen kommt einfach zu wenig, die Abwehr ist nur selten gefordert.  Zwei Mal muss sich Ebner dann aber doch hinwerfen, um das fünfte Zu-Null-Spiel in dieser Saison nicht zu gefährden. Stengl taucht von rechts kommend vor Ebner auf, der aber den scharfen Schuss aufs kurze Eck abwehren kann. Kurz darauf versucht es Hörtner, auch diesmal ist Ebner nicht zu bezwingen. Damit haben beide Teams ihr Pulver verschossen, das Spiel gleitet dem Schlusspfiff entgegen.

Bei einem 3:0 gegen den Tabellenfünften gibt es eigentlich nichts auszusetzen, das ist schon ein starkes Ergebnis. Wer aber nach Verbesserungspotential suchte, der wurde auch fündig. Die schweren Spiele gegen Niklasdorf und Parschlug kommen noch, wenn man gegen diese Gegner gewinnen will, sollte man sich nicht auf bereits Erreichtem ausruhen und darauf verlassen, dass das so weitergeht. Da heisst es weiter hart arbeiten, schwitzen und auch für andere schuften, dann wird das dieser Mannschaft, mit so viel Qualität, auch gelingen!

Starker, selbstbewusster Auftritt: Der 17-jährige Philip Schweighart!

Links: StFV, Ligaportal, St. Marein-Lor.

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Pachner, Schweighart, Kutlesa Patrik (T,T, 66. Haider), Sencar (G), Machacek (66. Asil), Makotschnig Jan, Hoffellner, Makotschnig Luca (T, 76. Willgruber), Horvat, Kutlesa Kevin. Ersatz: Djak, Mock.

GEBIETSLIGA: DSV Juniors Erfolgslauf gestoppt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 16. Runde, FR, 27.04.18, 19:00 Stadion Donawitz, 80. DSV Juniors : SV Mautern 1:2 (1:1). Torfolge: 0:1 Hofmann (5.), 1:1 Jan Makotschnig (32.), 1:2 A. Berger (55.). Schiedsrichter: Stefan Grasser.

Nach neun ungeschlagenen Spielen ist es nun gegen Mautern passiert: Die DSV Juniors müssen sich geschlagen geben! Die von Erwin Karner betreute Mannschaft präsentierte sich im Donawitzer Stadion äußerst clever und diszipliniert, hatte bei den zahlreichen Juniors-Chancen aber auch eine dicke Portion Glück zur Seite. Nach fünf Minuten gehen die Gäste durch einen erfolgreich abgeschlossenen Konter in Führung, erstmals im Frühjahr müssen die Donawitzer einem Rückstand nachlaufen. Trotz einiger Leerläufe kommen die Juniors zu zahlreichen Großchancen: Zwei Mal verhindert die Stange den Ausgleich (Horvat), gute Möglichkeiten (Kutlesa, Machacek, Makotschnig, Sencar) werden reihenweise vergeben. In der 32. Minute verwertet Jan Makotschnig ein Zuspiel seines Bruders zum 1:1-Ausgleich, nun endlich scheint das Spiel zugunsten der Juniors zu Kippen.  Da aber Mautern weiterhin gut attackiert und stört, ist es an diesem Abend schwer für die Juniors das flüssige Spiel aufzubauen. Nach dem Seitenwechsel gehen die Gäste neuerlich in Führung, wieder ist ein Mauterner (Berger) entwischt und erfolgreich im Abschluss. Die Juniors bleiben teilweise drückend überlegen, bringen aber vorne den Ball einfach nicht rein. Nach der Gelbroten Karte für Jakob Moritz (bereits seine zweite in dieser Saison!) wird es natürlich noch schwerer. Zu zehnt den Abwehrblock zu durchbrechen, jederzeit dabei die Gefahr in einen Konter zu laufen – an diesem Freitag ging das einfach nicht gut! Mautern machte letztlich Alles richtig, fand die passende Spielweise, um den Juniors den Nerv zu ziehen. Schade, das wird es wohl im Kampf um den Aufstieg gewesen sein – zwei Mal gegen Mautern zu verlieren, ist auf dem Weg dorthin einfach nicht drinnen!

Geschenkt wurde in dem Spiel niemand etwas: Viele harte Zweikämpfe!

Mit dem Anpfiff scheint es, als wollen die Juniors den Gegner mit Haut und Haare fressen. Überfallsartig wird ein Angriff nach dem anderen nach vorne getragen, doch die Flanken zur Mitte kommen nicht an oder werden von den unter Druck stehenden Abwehrspielern irgendwie herausbefördert. Und nach fünf Minuten, mit dem ersten Gegenstoß, geht Mautern in Führung. Ein Pass von halblinks (Berger) erreicht an den Verteidigern vorbei Hofmann, der mit dem Ball auf Tormann Ebner zuläuft. Sein Schuss ist erfolgreich, über die Innenstange ist der Ball zum 0:1 im Netz. So kann es gehen, erstmals seit dem Spiel in Parschlug im letzten Oktober liegen die Donawitzer zurück.

Die DSV Juniors bleiben aber auch nach dem Gegentreffer mit geballter Kraft am Drücker, allerdings mit Schönheitsfehlern. Zum Einen fehlt es an der nötigen Präzision im Spielaufbau oder beim letzten Pass, zum Anderen fehlt es an der nötigen Geduld diesen Gegner einfach müde zu spielen und dann zuzuschlagen. Es wird oftmals der kürzeste Weg versucht, da aber Mautern nahe am Mann steht und durch hohen Aufwand den ballführenden Spieler attackiert, passieren Fehler. Mautern kommt dadurch vereinzelt zu Konterchancen, die sind im Verglich zu den vielen Großchancen auf der anderen Seite, aber nur lästige Ausnahmen.  Ein erster Freistoß aus guter Distanz durch Machacek findet zwar die Lücke in der Mauer, wird dort aber entscheidend abgefälscht und dadurch zu keinem Problem für Lercher in Mauterns Tor. Gleich darauf eine (korrekte) Abseitsentscheidung, Jan Makotschnig wäre Auf und Davon gewesen. Nach einer Machacek-Flanke springt Jan Makotschnig an der zweiten Stange knapp am Ball vorbei, bei einem Versuch von der anderen Seite (Luca M.) lässt sich der Tormann etwas überraschen, es steht aber kein Junior nahe genug, um davon profitieren zu können,  – in weiterer Folge kommt Horvat dennoch zum Schuss, der am Elfer geblockt werden kann.

Es folgen Flanken – allesamt zwar nicht perfekt zum Mann, dennoch gefährlich – zeitweise im Minutentakt, doch Horvat, Patrik Kutlesa oder Jan Makotschnig scheitern per Fuß oder Kopf. Die Riesenchance zum Ausgleich findet Horvat vor, die Hereingabe von Pachner nimmt er schön mit, zieht ab und knallt den Ball an die Querlatte. Die Flankenszenen in den Strafraum wiederholen sich ständig, das Ergebnis leider auch: Immer ist irgendetwas zwischen Schuss und Jubel, zumeist ein Abwehrspieler manchmal der gegenerische Tormann.  Kurios wird es in 30. Minute. Ein Versuch von Horvat den Ball zu Mitte zu bringen, landet beim Tormann, der den keinesfalls scharfen Ball hinter sich an die eigene Stange befördert, sich umdreht und dann den Ball unter sich begrägt. Schließlich wird der Sturmlauf doch belohnt. Luca Makotschnig setzt sich auf seiner Seite durch, sucht seinen Bruder, spielt perfekt zurück und Jan Makotschnig netzt zum 1:1 ins lange Eck ein! Endlich, denken viele, jetzt ist der Bann gebrochen!

Endlich, der höchstverdiente Ausgleich durch jan Makotschnig – letztlich aber zu wenig…

Vor der Pause hat Stenitzer aus einem Konter die Möglichkeit seine Mannschaft neuerlich in Führung zu bringen, auf der anderen Seite weiß man aber bis dato nicht, wie man die folgende (100 Prozentige ist ein Riesenuntertreibung) Chance ungenützt lassen konnte. Luca Makotschnig setzt Pachner ein, der tankt sich in den Strafraum rein. Sein flacher Schuss geht am langen Eck vorbei, dort steht aber Sencar, der jedoch aus kürzester Distanz den Ball im leeren Tor nicht unterbringen kann. Nach einem Freistoß (nach Foul an Pachner direkt am Sechzehner) von Makotschnig, der in der Mauer landet, pfeift Schiedsrichter Grasser die ereignisreiche erste Spielhälfte ab.

Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Wieder sind die Juniors im Vorwärtsgang – ein Schuss von Luca Makotschnig wird entscheidend abgefälscht – mit dem Unterschied, dass das Spiel nun härter wird. Die Bälle fliegen nach wie vor in den Mauterner Strafraum, doch damit ist der Gegner einfach nicht zu knacken. Und wie schon in der ersten Hälfte gelingt Mautern wieder ein frühes Tor: Nachdem Stenitzer schon einmal zum Abschluss gekommen ist und Feiel einen Distanzfreistoß versucht (knapp drüber, Ebner wäre aber zur Stelle gewesen), kann sich Berger zentral durchsetzen – er kann nicht mehr eingeholt werden und stellt auf 1:2! Die Antwort der Juniors? Leider die falsche. Jakob Moritz lässt nur zwei Minuten zwischen dem ersten und dem zweiten rustikalen Foul verstreichen, für beide sieht er Gelb, somit müssen nun 10 Juniors in der letzten halben Stunde den Rückstand aufholen.

Was folgt ist ein verzweifelter Versuch das Loch in Mauterns Abwehr zu finden. Erfolglos, wie sich herausstellen wird. Es entstehen zwar Chancen, die zehn Juniors machen gegen elf völlig zurückgezogene, nur auf den entscheidenden Konter lauernde, Mauterner, weiterhin das Spiel. Aber es soll nicht sein. Es scheitern sowohl Pachner mit seinem Vorstoß und Schuss aus spitzem Winkel, als auch Kutlesa, der im Strafraum abzieht – auch dieser Ball kann irgendwie rausgedreht werden. Trainer Kogler wechselt drei Mal, versucht es mit frischen Spielern, das Ergebnis bleibt aber das gleiche: Die Juniors treffen kein zweites Mal. Ob ein Makotschnig-Schuss, eine Flanke von Luca auf Kutlesa (Stürmerfoul) oder sonst irgendein Versuch – es bleibt beim 1:2-Endstand.  1:2 auch deshalb, weil Mautern in der Schlussphase zwei gute Möglichkeiten (einmal ist Tormann Ebner Assistgeber, einmal kann er bravourös halten) auslässt.

Drei entscheidende Faktoren schmeckten den Juniors überhaupt nicht: Der Gegner war diszipliniert und gut eingestellt, das Glück war definitiv nicht auf unserer Seite und schließlich ließ man die nötige Gelassenheit, um den Gegner zu Knacken, völlig vermissen. Solche Spiele gibt es, abhaken und besser machen. Die nächste Chance dazu gibt es im Spiel gegen St. Marein-Lorenzen (SA 5.5. 17:00, Stadion Donawitz)!

…weil Mautern einfach seine Chancen besser nützte!

Links: StFV, Mautern

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz (GR, 61.), Pachner (81. Mock), Schweighart (68. Willgruber), P. Kutlesa, Sencar, Machacek, J. Makotschnig (T), Hoffellner (G, 76. Haider), L. Makotschnig, Horvat (G).

GEBIETSLIGA: Siegesserie geht auch in Oberaich weiter!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 15. Runde, SA, 21.04.18, 16:00 Sportplatz Oberaich, 70. SV Oberaich : DSV Juniors 1:3 (0:0). Torfolge: 0:1 Makotschnig L. (49.), 0:2 Kutlesa P. (75.), 1:2 Strebinger (79.), 1:3 Djak (87.). Schiedsrichter: Steindl.

Vierter Sieg im vierten Frühjahrsspiel, die Juniors sind auch von Oberaich nicht zu Stoppen! Vor der Pause taten sich die Juniors zwar etwas schwer, die Hitze und die gut stehenden Oberaicher machten unserer Mannschaft das Leben schwer, überdies erwiesen sich die hohen Bälle als einfach nicht zielführend. Nach dem Seitenwechsel wurde flacher und direkter gespielt, das war der Schlüssel zum Erfolg. Nach Luca Makotschnigs Führungstreffer (sein zweites Saisontor) gleich nach der Pause wurde es einfacher, die Oberaicher Gegenwehr wurde schwächer. Die Einsatzbereitschaft wurde schließlich mit Patrik Kutlesas Treffer belohnt, das Spiel schien entschieden. Doch nur kurz nach dem 0:2 trifft Oberaich aus einer der wenigen Offensivaktionen zum 1:2 und plötzlich witterte die Heimmannschaft wieder die Chance in diesem Spiel doch noch zu Punkten. Einige Angriffe mussten überstanden werden, ehe der eingewechselte Michael Djak mit dem 1:3 den Sack zu machte. In Summe ein absolut verdienter Sieg der DSV Juniors, die sich weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz befinden, nun aber schon mit einem gewissen Polster auf den Vierten Oberaich!

Die ungewohnt frühe Hitze machte allen (im Bild Pachner) zu Schaffen!

Das „Sommerspiel“ am 21. April machte beiden Mannschaften das Leben sichtlich schwer. Die ungewohnt hohen Temperaturen zeigten beim gewohnt hohen Einsatz der Juniors durchaus Wirkung. Von Beginn weg stockt das erfolgreiche flache Herausspielen, die hohen Bälle wiederum geraten allesamt zu ungenau (Horvat-Vorstoß in den Strafraum, Makotschnig-Freistoß in den Strafraum, Makotschnig Luca Flanke Richtung Jan) und unbrauchbar weit. Bis zum ersten Torschuss nach 14 Minuten landen alle Versuche um durch zu kommen in der gegnerischen Abwehr, doch dieser erste Schuss von Jan Makotschnig, nach gutem Einsatz von Sencar gelingt gut – Oberaichs Tormann Ebner (ja, der hat den selben Namen wie unser Tormann) kann abwehren. Nachdem ein Moritz-Vorstoß über das halbe Spielfeld auch erfolglos bleibt, wird es erstmals auf der anderen Seite brenzlig. Ein Freistoß von der Seite (Saadat, auffälligster Oberaicher) landet zentral vorm Tor, die Abwehr zu zögerlich und Strebinger setzt den Ball knapp neben das Tor.

Ein paar Minuten später wird es neuerlich gefährlich. Wieder die Flanke von Saadat und wieder kann sich Strebinger lösen. Diesmal ist es Tormann Ebner der den von dieser guten Möglichkeit etwas überrascht scheinenden Strebinger am Torerfolg hindert. Das war es aber mit den Offensivaktionen der Oberaicher vor der Pause, da aber auch auf der anderen Seite Kutlesa eine Möglichkeit verstolpert (kann sich Zuspiel von Jan Makotschnig nicht mitnehmen) und ein Kopfballversuch von Jan Makotschnig (Horvat-Flanke) scheitert, bleibt es beim mageren 0:0 zur Pause.

Trainer Kogler lässt Moritz (ihm bekommt die Hitze an diesem Nachmittag einfach nicht) in der Kabine, an seiner Stelle wirbelt Schweighart die Linie rauf und runter. Die Juniors beherzigen nun zusehnds mehr die Anordnungen des Trainers, die Bälle werden nun effektiver gehalten und verteilt. Und mit dem Führungstreffer wird es leichter. Der gelingt in der 49. Minute im Anschluss an einen Corner. Der Ball kommt abgefälscht zu Kutlesa, der den auf der Seite nach vorne gekommenen Luca Makotschnig ideal bedient. Makotschnig zieht sofort ab und über den Tormann macht er sein Tor zum 0:1 ins kurze Eck! Schöne Aktion, noch schönerer Abschluss!

Jetzt bleiben die Juniors am Drücker. Eine Flanke von Machacek gerät zum Torschuss, den Oberaichs Ebner über die Querlatte lenken kann, eine Torchance von Kosche nach dem Eckball landet aus kurzer Distanz knapp neben dem Tor. Die nächste gute Möglichkeit findet Kutlesa vor: Sencar erläuft einen Ball gerade noch vor der Toroutlinie, spielt zurück und Kutlesas Schuss verfehlt nur knapp sein Ziel. Nun kommt die Zeit der Stanglpasses. Immer wieder gelingt es einem der Juniors-Spieler sich auf den Seiten zu lösen, doch all diese guten Chancen werden durch die Hereingaben zu Nichte gemacht. Entweder ist im Zentrum zu wenig Bewegung oder der Pass misslingt, auf alle Fälle hätte man aus diesen Situationen mehr machen können. Eine gute Chance vergibt nach einer Stunde Marko Horvat, der nach einem Doppelpass mit Sencar zum Schuss kommt, Ebner kann den Ball abwehren!

Sein zweites Saisontor war das wichtige 0:1 (Luca Makotschnig)!

Nach 75 Minuten wird endlich der Offensivdrang der Juniors mit dem zweiten Tor belohnt. Olver Sencar hat die Möglichkeit den Ball flach in Makotschnigs Lauf zu spielen, entscheidet sich aber für den hohen Ball auf den dahinter startenden Kutlesa. Kutlesa nimmt an und schießt das Leder zum 0:2 in die Ecke. Das Spiel scheint nun entschieden, obwohl Oberaich unmittelbar vor dem 0:2 sich etwas von der Umklammerung lösen konnte, scheint das zweite Tor für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Kurz nach dem 0:2 hat Sencar sogar das 0:3 am Fuß, sein Torschuss aus spitzem Winkel kann von Ebner nicht erreicht werden, doch Klampfer ist zurück geeilt und kann vor der Linie wegschlagen.

Mit dem 1:2 durch Strebinger wird es noch einmal spannend. Oberaich gelingt es die Lücke in der Mitte der Abwehr zu finden und Strebinger nützt dies zum Anschlusstreffer in der 79. Minute. Oberaich wirft nun alles nach vorne, die Juniors lassen sich etwas hinten reindrücken. Es entstehen einige Strafraumszenen (Eckbälle) doch abgesehen von einem Schuss durch den eingewechselten Kevin Strebinger (übers Tor) gelingt Oberaich nichts mehr. Anders die Juniors. Kutlesa spielt links weiter zum eingewechselten Asil – der kann auch von zwei Gegenspielern nicht am Pass auf den ebenfalls eingewechselten „Joker“ Djak gehindert werden. Michael Djak macht das, was er am allerbesten kann. Er macht das Tor in der Schlussphase – sein bereits vierter Saisontreffer nach der 85. Minute (!) – bedeutet die endgültige Entscheidung. Die DSV Juniors siegen verdient mit 3:1 in Oberaich: Eine reife Leistung der Jungs, die nun auch Spiele gewinnen, in denen es nicht nur nach Wunsch verläuft. Spiele, in denen nicht alle wichtigen Spieler dabei sind, Spiele die an die Substanz gehen – Bravo, weiter so!

Last-Minute-Djak! Der Spezialist für späte Tore!

Links: StFV, Oberaich

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz (46. Schweighart), Pachner, Kutlesa P. (T), Sencar (83. Djak, T), Kosche, Machacek, Makotschnig J., Hoffellner, Makotschnig L. (T, 72. Asil), Horvat. Nicht dabei: Haider, Mock, Willgruber sowie Briza (gesperrt) und Kutlesa K (in KM I durchgespielt).

GEBIETSLIGA: Die DSV Juniors gegen Mariazell weiter auf der Siegerstraße!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 14. Runde, SO 15.04.18, 16:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : UFC Mariazell 4:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Jan Makotschnig (12.), 2:0 Patrik Kutlesa (14.), 3:0 Heiko Machacek (52.), 4:0 Kevin Briza (65.). Schiedsrichter Markus Pöllabauer.

Mariazell war für diese DSV Juniors kein Stolperstein. Von Beginn weg setzt unsere Mannschaft die Herrschaften vom Wallfahrtsort unter Druck, lässt Ball und Gegner laufen – die Tore zeichneten sich förmlich ab. Beim 1:0 setzt sich zentral Briza schön durch, das Abspiel verwertet Jan Makotschnig zum 1:0. Nur kurz darauf ist Luca Makotschnig der Assistgeber, an der zweiten Stange verwertet Patrik Kutlesa zum 2:0. Vor der Pause leisten sich die DSV Juniors den Luxus eines verschossenen Elfmeters, Heiko Machacek scheitert am gegnerischen Tormann. Machacek macht aber dennoch sein Tor: Nach schöner Hereingabe von Jan Makotschnig verwertet er ganz trocken zum 3:0. Und den Schlußpunkt in der einseitigen Begegnung setzt Kevin Briza, der wohl die schönste Aktion über mehrere Station mustergültig abschließt. Ein völlig verdienter Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung geht, zu jeder Zeit des Spieles kontrollierten die DSV Juniors den Gegner und auch das Tempo, das beliebig rauf und runtergefahren werden konnte. Dritter Sieg im dritten Spiel, nach der Niederlage der KM I vom gleichen Tag, sind die Juniors wie Balsam auf die angeschlagenen Donawitzer Seele!

Marko Horvat, der zuletzt pausieren musste, ersetzt den kranken Florian Hoffellner, ansonst vertraut Trainer Jürgen Kogler auf seine zuletzt erfolgreiche Mannschaft. Und die Burschen zeigen von Beginn weg, dass auch der Tabellennachzügler Mariazell keine Gefahr bedeuten wird. Wie schon in Proleb ist Luca Makotschnig auf seiner Seite kaum zu Halten, die erste Flanke kommt zur Mitte, den Abpraller jagt Moritz über das Tor. Nach acht Minuten Dauerdruck setzt Jan Makotschnig eine Machacek-Hereingabe an die Querlatte, den Abpraller kann niemand über die Linie befördern. In dieser Tonart geht es weiter: Robert Pachner erkämpft sich im Mittelfeld den Ball spielt ab auf Kutlesa, der den Ball ideal Kevin Briza in den Lauf spielt. Selbstlos legt Briza vor dem Tormann zur Seite, wo Jan Makotschnig nur mehr den Fuß hinhalten muß – die DSV Juniors führen mit 1:0!

Wieder ein gelungener Auftritt: Luca Makotschnig!

Mit einer schönen Aktion Pachner – Makotschnig – Makotschnig geht es weiter, Luca zirkelt zur Mitte, vor Kutlesa kann ein Verteidiger zur Ecke klären. Diese Eck bringt Machacek zur Mitte, den Kopfball von Horvat kann abermals ein Verteidiger vor der Linie rausbefördern, doch der Ball bleibt heiß. Über Sencar kommt das Spielgerät zu Luca Makotschnig, der volley Richtung zweiter Stange flankt – mit irgedeinem Körperteil (Oberschenkel, Knie?) ist Patrik Kutlesa zur Stelle und versenkt, nur halbherzig bedrängt von einem zögerlichen Maraizeller, den Ball zum 2:0 über die Linie.

Nach einer unüberlegten Aktion sieht Kevin Briza als einer von zwei Juniors die Gelbe Karte, für ihn bitter, da er am kommenden Wochenende gesperrt ist (5. Gelbe Karte). Das erste Mal muss Tormann Ebner, an dem für ihn sehr ruhigen Nachmittag, nach einem Freistoßball eingreifen – er faustet ins Torout. Die Musik spielt aber auf der anderen Seite. Der Reihe nach schießen Machacek, Jan Makotschnig und Briza auf das gegnerische Tor, auch ein „Beinhe-Eigentor-Versuch“ ist dabei, richtig gefährlich wird es erst wieder in der 41. Minute. Nach einem geblockten Makotschnig-Schuss gelangt Machacek zum Ball, der von einem Mariazeller im Strafraum umgerempelt wird. Schiedsrichter Pöllabauer zeigt auf den Elfmeterpunkt, der Gefoulte versucht sich selbst als Schütze. Keine gute Idee in diesem Moment, Machaceks Schuss fällt zu schwach und zentral aus, der Tormann kann ihn problemlos runterpflücken.

Eine Chance haben die Juniors noch vor der Pause – eine Präzisionsflanke von Luca auf Jan Makotschnig kommt perfekt, diesmal scheitert der große Bruder per Kopf denkbar knapp. Mit dem Regen beginnt die Pause, der Regen ist aber nett, bei Wiederanpfiff ist es wieder verschwunden.

Erzielte das 3:0 – Heiko Machacek!

Die Mariazeller können sich auch in der zweiten Spielhälfte aus der Umklammerung nicht befreien. Vorne geht gar nichts, zu zweikampfstark sind Pachner und Moritz auf den Seiten, durch die Mitte enden die Angriffsversuche zumeist schon vor Kutlesa Kevin und Horvat. Die Juniors spulen ihr Programm weiter ab, versuchen ein ums andere Mal die Lücke in der personell starken Abwehr zu finden. Einen Kopfball von Patrik Kutlesa kann der Tormann ins Torout befördern, auch nach dem Eckball ist Wolf im Mariazeller Tor gefordert, per Faustabwehr ist er zur Stelle, kurz darauf kann er auch einen Makotschnig-Freistoß zur Ecke abwehren. In der 53. Minute ist aber auch Wolf machtlos. Eine Bilderbuchaktion von ganz hinten führt zum dritten Treffer: Pachner auf Makotschnig L., der zu Horvat abtropfen lässt. Horvat spielt perfekt zum davon ziehenden Makotschnig L., der sieht seinen Bruder starten. Jan Makotschnig bringt den Ball zur Mitte und etwa vom Elfer, von wo er kurz zuvor noch gescheitert war, trifft Heiko Machacek zum 3:0 ins linke Eck. Ein wirklich sehenswerter, erfolgreicher Angriff!

Für Machacek (und kurz darauf Kevin Kutlesa, an ihrer Stelle spielen Schweighart und Haider) war es das, die Dusche wartet, für die Anderen geht es munter weiter. Ein schönes Tor sehen die wenigen Zuseher im Donawitzer Stadion noch:  Wieder beginnt alles ganz hinten. Wieder über die rechte Seite, diesmal sind nacheinander Pachner, Haider und Briza am Ball ehe er raus zu Luca Makotschnig gespielt wird. Die Hereingabe überspringt Haider, dahinter ist Briza völlig frei und macht mit dem 4:0 den Deckel drauf. Danach werden die Angriffe zurückgefahren, schließlich kommt auch Mraiazell auch zu einem Torschuss, Ebner wehrt einen Mandl-Schuss ab. Das war es dann aber auch schon, die DSV Juniors, die das Spiel zu zehnt beenden (Nach dem dritten Wechsel erleidet Luca Makotschnig Krämpfe und kann nicht mehr weitermachen) siegen glatt mit 4:0, zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass das kein Sieg werden würde. Bravo Juniors, nur weiter so! Nächste Woche, am Samstag, 21.4., 16:00 Uhr geht es in Oberaich weiter.

Kaum vom Ball zu trennen: Oliver Sencar!

Links: StFV, Mariazell, Ligaportal

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz, Pachner, Kutlesa P. (G,T, 73. Djak), Sencar, Machacek (T, 55. Schweighart), Makotschnig J.(T), Makotschnig L., Horvat, Kutlesa K. (63. Haider). Ersatz: Asil, Willgruber.

GEBIETSLIGA: Souveräne DSV Juniors deklassieren Proleb!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 13. Runde, SO, 08.04.18, 15:00, Sportplatz Proleb, 110. FC Proleb : DSV Juniors 0:5 (0:1). Torfolge: 0:1 Makotschnig Luca (29.), 0:2 Makotschnig Jan (59.), 0:3 Kutlesa Patrick (69.), 0:4 Kutlesa Patrick (76.), 0:5 Haider (80.). Schiedsrichter Julian Schnur.

Eine Machtdemonstration erlebten die Zuseher im Gebietsligaderby unserer DSV-Juniors-Mannschaft! In einem vor der Pause zerfahrenen Spiel bringt Luca Makotschnig mit seinem ersten Saisontreffer die Donawitzer in Führung. Vor allem aber nach dem Seitenwechsel kommt die viel größere Qualität voll zum Vorschein. Während Proleb kräftemäßig stark zurück fällt, kommen die Juniors erst so richtig auf Touren. Eine brüderliche Eckball-Hereingabe von Luca verwertet Jan Makotschnig per Kopf zum 0:2, kurz darauf ist es wieder Luca Makotschnig, der zum Assistgeber wird: Seine schöne Flanke kann von Patrik Kutlesa problemlos per Kopf zum 0:3 verwertet werden. Luca Makotschnig hatte aber noch nicht genug: Auch bei den nächsten beiden Treffern hat der 16-jährige seine Beine im Spiel: Sein Zuspiel in den Strafraum setzt Kevin Kutlesa an die Stange, von dort köpfelt Patrik Kutlesa zum 0:4 und schließlich bedient er noch den eingewechselten Pascal Haider mustergültig, das 0:5 daher, nur die logische Folge. In der zweiten Spielhälfte wurde richtig guter Fußball unserer zweiten Kampfmannschaft gezeigt, eine Ansage in Richtung der beiden Teams (Parschlug und Niklasdorf), die mit fünf Punkten Vorsprung noch nicht unendlich weit weg sind!

Sein erstes Tor: Luca Makotschnig nach dem 0:1!

Auf dem engen, holprigen Proleber Sportplatz kommen die Hausherren zur ersten Möglichkeit. Nach einem weiten Wechselpass zieht Koraus ab, der Ball geht aber weit über das Tor. Die Antwort der Juniors: Hoffellner geht aggressiv durchs Zentrum, sein Zuspiel auf Patrik Kutlesa misslingt aber, der vielbeschäftigte Tormann Lenker ist vor dem Angreifer am Ball.

Die DSV Juniors tun sich vor der Pause richtig schwer, eine brauchbare Lücke durch den Proleber Abwehrriegel zu finden. Zum Einen wird nicht genau genug gespielt, zum Anderen lassen sich die Juniors vom Gegner anstecken und versuchen oftmals mit dem hohen Pass zum Erfolg zu gelangen. Das geht regelmäßig schief, viele erzwungene und unerzwungene Fehler, dazu jede Menge Foulpfiffe (vom recht souveränen Schiedsrichter) unterbinden einen gezielten Spielaufbau. So bleiben die wenigen Offensivaktionen Stückwerk, richtig zwingend sieht das lange Zeit nicht aus. Da ein geblockter Schuss (Machacek), dort ein gut angetragener Eckball, den der Goalie rausdrehen kann – ja, bis dann der Ball doch im Proleber Netz zappelt!

Makotschnig Jan spielt den Ball auf den Turbo-zündenden Moritz, der macht ein paar schnelle Schritte mit dem Ball. Bereits in Schußposition spielt er nach rechts ab, auf den frei postierten Luca Makotschnig, der mit vollem Risiko gleich abzieht. Und der Ball passt perfekt! Der Spieler des Tages, Luca Makotschnig, bringt seine Mannschaft mit seinem ersten Tor  überhaupt (abgesehen von Toren in Nachwuchsmannschaften) mit 1:0 in Führung.

Nach zwei Gelben Karten, Briza für die Juniors (seine Vierte) und Hofer für Proleb, sehen die etwa 110 Derbybesucher die zweite gute Juniors-Möglichkeit. Patrik Kutlesa löst sich gut, gelangt zu einem Ball, den er von der linken Seite in den Strafraum führt – in der 1:1-Situation setzt er aber den Ball links neben die Stange. Da muss man mehr draus machen, zumal auch abspielen eine Variante gewesen wäre!

0:2 durch Jan Makotschnig!

Da auch die Proleber Spieler aus ihren Vorstößen (einige Eckbälle, ein paar Mal müssen und können die Juniors-Verteidiger einen Abschluss verhindern) nichts zählbares zustande bringen, bleibt es beim knappen Vorsprung zur Pause. Zu diesem Zeitpunkt konnte man noch keinesfalls davon ausgehen, dass das Ganze zu einer klaren Angelegenheit werden würde.

Bevor der Torreigen beginnt, hat Kevin Kutlesa Pech mit einem Stangenschuss, auf der anderen Seite Tormann Ebner aber Glück, dass ein nur kurz abgewehrter Schuss (einzige Unsicherheit) zu keinem Gegentor geführt hat. In dieser einen Aktion, in der die Juniors mehrmals den Ball nicht weggebracht haben, hätte es durchaus auch „klingeln“ können. Mit dieser Chance hat Proleb aber sein gesamtes Pulver verschossen, ab diesem Zeitpunkt legten die Juniors sukzessive zu, während Proleb kontinuierlich abbaute.

Und das machte sich schließlich auch im Ergebnis deutlich bemerkbar. Luca Makotschnig zirkelt einen Eckball zur Mitte, der Ball kommt perfekt auf den Kopf seines Bruders, der keine Mühe mit dem 0:2 hat – so einfach sieht das aus, wenn exakt gespielt wird! Die Juniors übernehmen nun komplett das Mittelfeld, attackieren sehr früh und zwingen Proleb zu zahlreichen individuellen Schnitzern. Ähnlich wie beim 0:2 kommt auch vor dem 0:3 wieder Luca Makotschnig (der überhaupt nicht in den Griff zu bekommen war) auf seiner rechten Seite zum Ball, diesmal kommt die Flanke aus der Bewegung, das Ergebnis ist aber dasselbe: In der Mitte hechtet Patrik Kutlesa per Kopf zum Ball und versenkt zum dritten Juniorstreffer!

Nächster Treffer: 0:3 durch Patrik Kutlesa!

Und in dieser Tonart ging es munter weiter. Nur soviel: Bei noch größerer Konzentration vor dem Tor, wären sogar noch mehr Tore, als ohnehin fielen, möglich gewesen – Proleb hat sich komplett aus dem Spiel verabschiedet. Das 0:4 geht abermals von Luca Makotschnig aus. Dass es nicht noch ein Assist wurde, verhindert einzig die Stange, an die Kevin Kutlesa den Superpass von Makotschnig setzt. Bei dieser Stange setzt aber Patrik Kutlesa nach und köpfelt aus kurzer Distanz zum 0:4! Sehenswert auch das 0:5: Kevin Briza nimmt sich akrobatisch den Ball mit der Ferse mit, spielt zum (Gefühlt zwanzigsten Mal!) raus zu Luca Makotschnig, dessen Stanglpass der eingewechselte Pascal Haider versenkt!

Pascal Haider hat kurz darauf noch die Riesenchance auf sein zweites Tor, er scheitert aber knapp vorm Tormann mit einem Heber. Auch so ist das Ergebnis traumhaft, Gratulation an diese Mannschaft, da ist nach der Pause einfach Alles aufgegangen. Sechs Punkte und acht Tore in zwei Spielen, das nennt man einen Superauftakt, der einfach Lust auf mehr macht! Pauschallob an Trainer und Mannschaft, da wird gute Arbeit geleistet, ein Speziallob (kommt an dieser Stelle nur sehr selten vor) an diesem Nachmittag gibt es aber für den „Man of the Match“ Luca Makotschnig für ein Tor und dreieinhalb Assists!

Der Schlußpunkt: Pascal Haider mit dem 0:5!

Nächste Woche, am Sonntag 15.04. ab 16:00 Uhr empfangen die DSV Juniors in Donawitz den UFC Mariazell!

Links: StFV, Proleb, Ligaportal

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Moritz (71. Mock), Pachner, Kutlesa P. (T,T), Sencar (62. Schweighart), Briza (G), Machacek (73. Haider, T), Makotschnig J. (G, T), Hoffellner, Makotschnig L. (T), Kutlesa K. Ersatz: Djak, Wildgruber.

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