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Jetzt geht es schon ums Eingemachte: Der DSV Leoben braucht im Derby Punkte!

Landesliga, 17. Runde, SA 23.03.19, 15:00 Uhr. Stadion Donawitz. DSV Leoben : ESV St. Michael. Schiedsrichterteam (Gebiet West): Michael Spörk, Ing. Can Cetin, Tarik Sahbegovic.

Danach, Gebietsliga Mürz, 13. Runde, SA 23.03.19, 17:30 Uhr. Stadion Donawitz. DSV Juniors : SV Breitenau. Schiedsrichter: Ibrahim Adel

Sonnenschein, Derbystimmung und Doppelveranstaltung im Donawitzer Stadion! Die Winterpause ist nun auch in Donawitz vorbei, am Samstag zur besten Tageszeit kommt es zum Bezirksschlager in der 17. Runde der steirischen Landesliga. Zu Gast ist mit dem ESV St. Michael der aktuell Achte in der Tabelle, ein starker Gegner, der als Aufsteiger schon beachtliche 23 Punkte (zehn Punkte mehr als wir!) sammeln konnte. Beim DSV Leoben sieht es nach den hohen (leider unerfüllten) Erwartungen und großen Hoffnungen, die ins Auftaktspiel in Bruck gesteckt wurden, naturgemäß nicht ganz so sonnig aus. Mit einem Ausrufezeichen wollte man in die Rückrunde starten, um das große Ziel – möglichst schnell die hintere Tabellenregion zu verlassen – von Beginn weg in Angriff zu nehmen. Das ist leider daneben gegangen. 60 gute Minuten und eine 1:0-Führung in Bruck reichten nicht, um zu punkten, der Katzenjammer nach dieser (unnötigen) Niederlage war entsprechend groß. Chancen, um den Sack zuzumachen, waren in Bruck vorhanden, wieder einmal war einerseits das Schussglück (zwei Mal Aluminium vor der Pause) nicht ausreichend vorhanden – andererseits war das unerklärbare Verhalten nach der Führung, nämlich völliger Rückzug gepaart mit fehleranfälligem Angsthasenfußball, genau so Schuld an der Niederlage.

Das ist aber nach der sicherlich erfolgten, internen Analyse bereits Schnee von gestern. Die volle Konzentration gilt dem Gegner St. Michael, mit dem – nach der Herbst-Niederlage – noch eine Rechnung offen ist. Die von Trainer Ljubisa Susic betreute Mannschaft hatte es zum Auftakt mit dem FC Bad Radkersburg zu tun. Nachdem St. Michael, nach Toren von Bracher und Rabko, mit 2:0 in Führung lag und bereits wie der sichere Sieger aussah, schlugen die Gäste eiskalt zurück – Endstand 2:2! Es gibt jede Menge Spieler im Kader vom Eisenbahner-Sportverein, die irgendwann einmal beim DSV Leoben gemeldet waren: Schachner, Neureiter, Pachner A., Buchgraber, Rabko, Troger, Stadlober und Tschabuschnig. Zwei Brüderduelle gibt es auch: Schachner gegen Schachner (Walter, DSV-Cotrainer, Alexander, ESV Tormann-Trainer) und Pachner gegen Pachner (Robert beim DSV gegen Andi beim ESV). Für jede Menge zusätzliche Brisanz ist also gesorgt.

Tschabuschnig gegen Hofer – Bild vom Spiel in St. Michael!

Die Tabellensituation ist und bleibt – selbst bei einem Heimsieg – länger noch alles andere, als beruhigend. Deshalb muss um so dringender genau jetzt Zählbares her. Alle Kredite sind verspielt, Erklärungen und Ausreden wurden ausreichend gewürdigt, nun müssen Nägel mit Köpfen gemacht und endlich Punkte gesammelt werden. Team und Trainer wissen, was auf dem Spiel steht. Noch ist nicht der Zeitpunkt, um panisch zu werden – vertrauen wir darauf, dass die Mannschaft die richtige Einstellung an den Tag legen wird, ein siegbringendes System umsetzen kann und das nötige Glück haben wird. Es ist höchst an der Zeit für die Aufholjagd! Übrigens: Gerne akzeptieren wir auch glückliche Siege nach schwacher Leistung!

In der Auswärtstabelle ist St. Michael richtig stark und liegt an der sechsten Stelle. Von den acht Spielen wurden drei gewonnen (2:1 in Mettersdorf, 3:1 in Frauental, 2:1 in Bruck), eines in Bad Radkersburg 1:1-Unentschieden gespielt und vier Spiele verloren (1:4 in Liezen, 1:3 in Fürstenfeld, 2:4 in Lafnitz, 2:4 in Lebring). Zehn Punkte macht das in Summe, das sind um zwei Punkte mehr als der DSV Leoben in den acht Heimspielen (2 S-2 R-4 N) geholt hat – immerhin wurden die letzten drei DSV-Heimspiele nicht mehr verloren und es konnten sieben Punkte geholt werden.

Direkte Duelle: Das 0:2 vom Herbst war die einzige Meisterschaftsbegegnung in den letzten Jahren –  17.08.18 ESV St. Michael : DSV Leoben 2:0 (0:0).

Tore und Karten:  ESV St. Michael (25:31) – Der erfolgreichste Torschütze der Gäste ist mit acht Treffern Stefan Tschabuschnig, dahinter folgen zwei Spieler, die im Herbst mit ihren Toren für den St. Michaeler Sieg gegen den DSV sorgten: Tobias Bracher und Michael Rabko (je vier Tore), bei drei Toren hält Patrick Hölzl. Gesperrt ist bei St. Michael in diesem Derby niemand.

Nach verbüßter Sperre wieder im Kader: Bernhard Rinner!

DSV Leoben (18:31) – Brajan Grgic hat in Bruck sein Kontingent auf 5 Tore erhöht, dahinter folgen Martin Petkov und Matthias Pagger mit je drei Toren. Weiters: Mateo Damis, Jürgen Prutsch (je 2) sowie Lukas Tomic, Alexander Hofer und Bernhard Rinner mit einem Tor. Gesperrt ist nun niemand mehr, Bernhard Rinner hat seine Strafe abgesessen. Gelbgefährdet ist beim DSV Christoph Hubmann nach seiner vierten Gelben Karte in Bruck.

Alle Spiele der 17. Runde: FR 22.03., 19:00. ASK Voitsberg : SC Liezen, USV Mettersdorf : SV Wildon, USV Gnas : SV Frauental, SV Lebring : Bruck/Mur. SA 23.03., 15:00. DSV Leoben : ESV St. Michael, FC Bad Radkersburg : USV St. Anna, Heiligenkreuz a. Waasen : TSV Pöllau. 18:00. SV Lafnitz Amateure : SC Fürstenfeld.

Ligaportal Vorschau

Die nächsten Spiele: Der DSV Leoben muss am Samstag, 30. März zum Tabellenführer. Das Spiel in St. Anna am Aigen findet am Samstag um 19:00 Uhr statt. Das nächste Heimspiel findet dann eine Woche später, am Freitag, 05.04., 19:00 Uhr gegen Frauental statt.

DSV Juniors: Unsere zweite Kampfmannschaft startet, ebenfalls am Samstag im Donawitzer Stadion, in die Frühjahrsrunde. Im Rahmen der Doppelveranstaltung trifft das Team von Jürgen Kogler auf den SV Breitenau. Für Breitenau ist es bereits das zweite Spiel, am vergangenen Wochenende besiegten sie im Nachtragsspiel Oberaich mit 3:2. Im Herbst ging das Hinspiel knapp mit 1:2 verloren, das wollen die Juniors, die in der Vorbereitung sehr unterschiedliche Leistungen zeigten, nun ausbessern.

JUNIORSTEST: Die Generalprobe ging daneben!

Sechstes Testspiel der KM II, SA, 16.03.19, 16:00 Uhr, Kunstrasen Krieglach. EKRO TUS Krieglach II : DSV Juniors 3:2 (1:2). Torfolge: 1:0 Preininger (6), 1:1 Pagger (25.), 1:2 Machacek (42.), 2:2 Preininger (57., Elfer), 3:2 Petry (87.). Schiedsrichter: Kokail Gerhard.

Gegen den Dritten der 1. Klasse Mur/Mürz, den EKRO TUS Krieglach II mussten die DSV Juniors eine so nicht erwartete Niederlage hinnehmen. Eine Woche vor dem Frühjahrsauftakt präsentierten sich die DSV Juniors alles andere als bereit für die Aufholjagd in der Meisterschaft, viele individuelle Fehler und mangelnder Einsatz führten zu der verdienten Niederlage. Einer der wenigen Lichtblicke war der erste Einsatz von Matthias Pagger, der nach langwieriger Verletzung, von Beginn an spielen konnte und dabei auch einen Treffer beisteuern konnte.

Erstes Tor im ersten Spiel; Matthias Paggers zwischenzeitliches 1:1!

Schon von Beginn weg liefen die Juniors dem Gegner hinterher. Viele Ballverluste, Stellungsfehler und teils auch mangelnde Laufleistung ermöglichten dem Gegner auf dem engen Kunstrasenplatz ein leichtes Spiel. Nach einer knappen Abseitsentscheidung (5.), passte es beim zweiten Versuch (6.). Preininger zieht auf Marcel Weiss´ Tor und schiebt den Ball flach zur 1:0-Führung über die Linie. Kurz darauf kommt auch Petry zum Torschuss (drüber), ehe die Juniors endlich munter wurden. Den ersten Torschuss für die Juniors gibt Pagger (aus einem Freistoß) nach vierzehn Minuten ab, der Ball landet knapp neben der rechten Stange im Torout.

Mit Fortdauer der ersten Spielhälfte übernehmen die Juniors dann doch das Kommando. Stjepic setzt sich auf der rechten Seite durch passt zur Mitte – dort ist Pagger völlig frei und gleicht zum 1:1 aus. Die Juniors bleiben am Drücker, kommen durch Sencar (guter Schuss), Stjepic (Kopfball) und Pagger, der wie bei seinem 1:1 völlig frei vor dem Tormann zum Abschluss kommt, zu guten Möglichkeiten, scheitern aber. Ein Fernschuss von Machacek, unter Mithilfe des Tormannes, führt zum 1:2 – kurz vor der Pause vergibt Sencar einen Kopfball (der Ball von Pagger dabei etwas zu scharf) aus aussichtsreicher Position.

In der zweiten Spielhälfte fallen die Juniors wieder zurück in die Lethargie, die bereits zu Beginn des Spieles für Kopfschütteln sorgte. Nach einem Fehler von Sencar geht es schnell, Petry schüttelt Freydl und Horvat ab, das Zuspiel zur Mitte unterbindet Sencar mit einem Foulspiel im Strafraum. Schiedsrichter Kokail entscheidet auf Elfmeter, den Preininger zum 2:2 verwertet. Auch danach ist das Juniors-Angriffsspiel eher ein Lüfterl – Stockinger und Horvat, später noch Asil mit Schussversuchen, die aber zu schwach ausfallen. Gefährlicher sind nun die Krieglacher Hausherren, die durch Petry, Marksteiner und Preininger im Strafraum abziehen können, Weiss und einmal Horvat vor der Linie per Kopf können mit Mühe klären.

In der Schlussphase, die Juniors bleiben sehr dezent, fällt die Entscheidung. Einen Schuss von Preininger muss Weiss nach vorne abtropfen lassen, den nun freien Ball knallt Petry zum 3:2-Endstand ins Netz. Ein in Summe schwacher Juniorsauftritt endet mit einer Niederlage – übersteigertes Selbstvertrauen konnte man sich mit dieser Leistung nicht holen.

Erste Frühjahrsrunde: SA 23.03.19, Donawitzer Stadion, 17:30, DSV Juniors : SV Breitenau – davor um 15:00 Uhr findet das Landesligaduell gegen St. Michael statt.

Marcel Weiss verhindert hier das 2:4!

Links: StFV, Krieglach

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (77. Möstl), Schweighart (75. Krainer), Stjepic, Nahrgang (65. Asil), Machacek (T), Mock (46. Freydl), Sencar, Pagger (T, 57. Stocker), Horvat, Kutlesa.

Der DSV Leoben muss sich zum Frühjahrsauftakt knapp geschlagen geben!

Landesliga, 16. Runde, FR. 15.03.19, 19:00. Murinselstadion, 400. SC Bruck/Mur : DSV Leoben 2:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Grgic (61.), 1:1 Schicker (70.), 2:1 Merl (74.). Schiedsrichterteam: Eigler, Feldbaumer, Schweiger.

Der DSV Leoben steht nach dem Auswärtsderby in Bruck, trotz guter Möglichkeiten und, obwohl man durch Brajan Grgic in Führung gegangen ist, letztlich mit leeren Händen da. Der Hauptgrund dafür, liegt daran, dass man sich nach dem Führungstreffer, rätselhafter Weise unnötig zurück gezogen hat und man dadurch ein Spiel, das man gut im Griff hatte, aus der Hand gab. Schon vor der Pause, in der unsere Mannschaft ein merkbares Übergewicht erarbeiten konnte, setzt sich das Donawitzer Aluminiumpech – im Herbst wurde 15 (!) Mal nur Latte oder Stange getroffen – nahtlos fort: Sowohl Mark Schranz als auch Brajan Grgic treffen nur die Latte. Nach dem Seitenwechsel bringt Brajan Grgic mit einem sehenswerten Treffer die Donawitzer völlig verdient in Führung, doch ein Brucker Doppelpack innerhalb weniger Minuten, stellt das Spiel auf den Kopf. Der eingewechselte Schicker trifft direkt (!) vom Corner-Punkt, vier Minuten später bleiben Donawitzer Abseitsreklamationen erfolglos und Merl verwertet einen Stanglpass zum Brucker Sieg. Es war nicht alles schlecht, was die Grünen zeigten, es gab die Chancen auf Tore – aber das alles ist nach dieser bitteren Niederlage, die unbedingt vermieden werden wollte, nichts wert. Der Auftakt zur Aufholjagd wurde zum herben Rückschlag, am kommenden Wochenende gegen St. Michael ist der DSV Leoben nun so richtig gefordert!

Mit Trauerschleife am Oberarm und einer Gedenkminute vor Spielbeginn gedachte der DSV Leoben und der SC Bruck dem kürzlich verstorbenen, ehemaligen DSV Obmann Ing. Anton Hirschmann, der in seiner aktiven Zeit bei beiden Mannschaften, die sich zu diesem Derby in Bruck trafen, gespielt hatte.

Bei kaltnassem, nicht sehr einladenden Wetter (es regnete durchgehend) war es endlich so weit: Die Wintervorbereitung ist Geschichte, die zweite Hälfte der Saison 18/19 in der Landesliga hat endlich begonnen. Beide Mannschaften wissen, was am Spiel steht, beide Teams wollen punkten, um den hinteren Tabellenteil möglichst bald zu verlassen. Nach einem ersten Abtasten, sehen die (sehr optimistisch geschätzten!) 400 Zuseher von beiden Seiten zwei erste Flanken, die aber für keine Gefahr sorgen (Pachner hätte eventuell nach Grgic-Pass auch selbst abziehen können, seine Flanke kommt dann nicht an). Den ersten Torschuss (Roller) des Spieles gibt der Brucker Shabani nach acht Minuten ab – kein Problem für Peckovic. Konkreter sieht das auf der anderen Seite aus. Die Donawitzer versuchen es über die Seiten – da ist besonders Pachner hervorzuheben, dem es immer wieder gelingt, zu entkommen – und sorgen damit schon für Gefahrenmomente, wenn gleich der letzte Pass den Abnehmer nicht erreicht: Einmal ist die erste Stange unbesetzt, ein anderes Mal ist niemand bei der zweiten – so versanden diese durchaus gut angetragenen Hereingaben. Nach 15 Minuten muss sich Peckovic im Leobener Tor erstmals bewähren, eine gute Flanke von Merl kann er erfolgreich vor Wohlmuth mit dem Fuß wegschlagen. Schranz, der sich auf seiner Seite dabei zu leicht versetzen ließ, steht dann kurz darauf auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Waldhuber setzt nach, erkämpft in der gegnerischen Hälfte einen Ball, den er zu Petkov weiterleitet. Der Kapitän legt schön für den heraneilenden Schranz auf, der aus 25 Metern einfach einmal abzieht. Der Ball ist (zu) perfekt angetragen, von der Querlatte springt der Ball (Tormann Gröblinger ohne Reaktion) zurück aufs Spielfeld (19.)!

Die Donawitzer sind nun klar bestimmend. Ein Waldhuber-Zuspiel zu Grgic gelingt zwar perfekt, doch der Assistent hat dabei eine Abseitsentscheidung erkannt. Während Klicnik für Bruck aus guter Position den Ball übers Tor drischt, erleben die Zuseher auf der anderen Seite einige Donawitzer Angriffe (Pachner, Waldhuber), die nicht selten zu Eckbällen führen. Trotz der vielen Flanken in den Strafraum entsteht dabei nichts Zwingendes. Ein Damis-Kopfball fällt zu schwach aus, ein Heinemann-(Nach)Schuss landet beim Tormann, der den Ball aber nicht bändigen kann – Grgic ist danach mit dem Ball knapp im Torout. Waldhuber wird von Petkov zwei Mal auf den Weg Richtung Strafraum geschickt, der wohl schnellste Donawitzer, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Und dann kommt Brajan Grgic aus halblinker Position zum Torschuss. Knapp außerhalb des Strafraumes zimmert er den Ball ans linke Lattenkreuz, schon wieder Aluminium statt eines Tores!

Genau aufs Lattenkreuz: Grgic, zuvor schon Schranz, mit den Aluminiumtreffern 16 und 17 in dieser Saison!

Bis zur Pause wird die Brucker Verteidigung mit Flanken von den beiden Seiten auf Trab gehalten, die Abwehr macht das aber gut und kann wirklich gefährliche Abschlüsse irgendwie immer unterbinden. Nach einem Heinemann-Freistoß ist Hofer am Fünfer am Ball, allerdings mit dem Rücken zum Tormann, sein Drehversuch misslingt. Schade, vor der Pause gab es doch viel im Ansatz Ansehnliches und mit den beiden Lattenschüssen auch Pech – in Summe fehlte vorne nur das Wichtigste – die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Die Donawitzer wollen den Schwung der ersten Halbzeit in die zweite mitnehmen. Es gelingt den Ball bis zum Sechzehner in den eigenen Reihen zu halten, doch dort ist immer wieder Endstation. Bruck gelingt es, sich zu befreien und der erste Konter der Hausherren ist gleich einmal brandgefährlich. Riegel zieht von rechts auf und davon, seine Flanke zu Wohlmuth kann Hofer per Kopf klären – ein erster `Warnschuss´, in dieser Situation hat das Umschalten nicht funktioniert. Einen guten Schuss gibt wenig später Trippl für Bruck ab, der Ball landet dabei aber neben dem Tor. Die Riesenchance zur Führung hat dann aber wieder der DSV. Pachners Flanke wird minimal (aber entscheidend!) abgefälscht, der Ball kommt dennoch ins Zentrum – Grgic rutscht dem Ball entgegen, verpasst ihn aber um wenige Zentimeter. Das Tor wäre völlig frei gewesen, es gibt Eckball statt Torjubel!

Und dann klappt es doch. Wieder ist es Grgic, der auf der linken Seite den Ball bekommt, aber was macht er? Er zieht weit außerhalb des Strafraumes einfach ab und über die Fingerspitzen des Tormannes landet der Ball zum 0:1 im Netz. Verdiente Führung, wunderschöner Treffer – das sollte doch Selbstvertrauen geben… Brucks Trainer Zrim reagiert mit einem Doppeltausch, Routinier Schicker und Ajan kommen neu ins Spiel. Liegt es an der Angst unserer Mannschaft vor dem möglichen Sieg oder an den Einwechslungen, Tatsache ist, ab diesem Zeitpunkt kippt das Spiel. Die Donawitzer Vorstösse werden nun früher unterbunden, Fehler führen zu Gegenzügen, Bruck drängt unsere Mannschaft immer weiter zurück.

Über weite Strecken alles im Griff und dann doch die Niederlage!

Ein Freistoß von Schicker in den Strafraum kann mit vereinten Kräften entschärft werden, ein Schuss von Shabani landet in Peckovic´Armen und bei einer Hereingabe von Riegel ist es nur Pachner zu verdanken, dass der Ausgleich nicht fällt: Vor Wohlmuth kann er mit vollem Risiko den Abschluss verhindern. Der Ball landet im Torout und Schicker tritt den Eckball. Und was macht der Eingewechselte? Er zirkelt den Ball über alle Köpfe hinweg direkt ins lange Eck zum 1:1. Sicher, es herrschte viel Betrieb am und im Fünfer, dennoch muss man so etwas verhindern können. Bruck ist nun ganz klar im Vorteil und nützt das geschickt aus. Die Donawitzer Abseitsfalle schnappt nicht zu, Riegel zieht auf seiner rechten Seite davon und schiebt den Ball scharf in den Rücken der Donawitzer Abwehrspieler. Keiner passt dabei auf Merl auf, der unbedrängt auf 2:1 stellt. In fünf Minuten von 1:0 auf 1:2, einfach nur bitter aus Sicht unserer Mannschaft!

Obwohl noch sechzehn Minuten plus Nachspielzeit – also genügend Zeit – bis zum Schlusspfiff vorhanden sind, bleibt es bei diesem niederschmetternden Ergebnis. Sicherlich, es wird viel versucht (Tomic, Välimaa und ganz zum Schluss Giermair werden in die Schlacht geworfen), es entstehen Flanken aus Freistößen und Eckbällen – aber daraus entsteht nichts wirklich Gefährliches. Schüsse von Heinemann (drüber) und Välimaa (geblockt) scheitern und, wenn Tormann Gröblinger einmal den Ball auslässt, dann ist niemand da, dies auszunützen. Auch Schüsse von Tomic (daneben), ein Kopfball von Hofer und ein Schuss von Giermair in der Nachspielzeit bringen nichts mehr. Bruck rettet sich über die Zeit, fünfzehn starke Minuten reichen den Hausherren, um dieses Derby für sich zu entscheiden. Mit hängenden Köpfen verlassen die Donawitzer Spieler den Platz, bis nächsten Samstag muss sich das Ändern, denn eine Reaktion gegen St. Michael ist nach dieser Niederlage schon Pflicht!

Subjektiv der beste Mann am Platz: Robert Pachner!

Links:  StFV, Bruck, Ligaportal, Brucki.blogspot, MEMA.TV (Filmbericht)

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Damis, Hubmann (G), Hofer, Pachner, Schranz, Heinemann (76. Välimaa), Waldhuber, (72. Tomic), Niederl, Petkov (88. Giermair), Grgic (T). Ersatz: Petrovcic, Kosche.

Anton Hirschmann im Alter von 66 Jahren verstorben!

Tief betroffen mussten wir erfahren, dass unser ehemaliger DSV- Spieler und Obmann, sowie Bundesligavorstandsmitglied Anton „Toni“ Hirschmann nach langer, heimtückischer Krankheit am Donnerstag, 14. März im Alter von 66 Jahren von uns gegangen ist.

Der in Donawitz aufgewachsene Toni Hirschmann spielte in den 70er Jahren aktiv für den DSV Alpine in der Nationalliga (danach auch für den FC Leoben, Trofaiach und den SC Bruck) und blieb auch nach seiner Karriere als Spieler, dem Fußballsport treu. Ab 1986 wurde Hirschmann Geschäftsführender Obmann, danach Sektionsleiter und ab 1989 bis 1998 Obmann beim DSV Leoben. In dieser langen Ära konnte sein DSV tolle Erfolge feiern (1990 Aufstieg in die Bundesliga, Cupfinale 1995 gegen Rapid, 1996-1999 Stadionneubau), das war nicht zuletzt seiner professionielle Einstellung, seinem Fleiss und Ehrgeiz geschuldet.

Anton Hirschmanns wirken für den Fußballsport reichte weit über die Leobener Stadtgrenzen hinaus. Von 1994 bis zum Jahr 2009 war er in führenden Positionen Mitglied der österreichischen Bundesliga. Vorstandsmitglied, Aufsichtsratsmitglied, Präsidiumsmitglied – später Vizepräsident und Vorsitzender der Zweiten Liga in Österreich („Heute für Morgen“), die eine oder andere Ligareform und der Schritt zu mehr Professionalität in dieser Zeit trug seine Handschrift.

Für sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für seinen Fußballsport erlangte Toni Hirschmann zahlreiche Auszeichnungen: Ehrenbekundungen durch die Stadtgemeinde Leoben, Goldenes Ehrenzeichen mit Lorbeerkranz des Steir. Fußballverbandes und Ehrenmitgliedschaft sowie Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Österreichischen Fußballbundesliga sollen hier stellvertretend für viele andere Würdigungen erwähnt werden.

Die meisten Leobener werden Toni Hirschmann aber als Citymanager oder Vorsitzender des Torismusverbandes (Hochsteiermark und Leoben) in Erinnerung behalten. In seiner Zeit als Citymanager entwickelte sich Leoben durch die von Anton Hirschmann gesetzten innovativen Maßnahmen touristisch und wirtschaftlich sehr gut. Er initiierte den Leoben-Gutschein, heute beliebtes Geschenk und anerkanntes Zahlungsmittel in fast 250 Leobener Geschäften. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,6 Millionen Euro wurde damit ein massiver Kaufkraftabfluss verhindert. Auch die Inszenierung Leobens als Adventstadt, wo das Christkind zu Hause ist, ging auf die Initiative des Citymanagers zurück. Zur Belebung der Innenstadt trugen zudem Eigenveranstaltungen wie die Kunsthandwerksmärkte, das Braustadt-Fest, das Schultütenfest, Leoben tanzt und Harry stets witzig wesentlich bei. Bei vielen weiteren Veranstaltungen wirkte das Citymanagement finanziell oder organisatorisch mit. Als großes Aufgabengebiet erwies sich auch das Geschäftsflächenmanagement in der Innenstadt, um leerstehende Räumlichkeiten wieder mit Leben zu füllen. Ende Februar 2018 trat Citymanager Anton Hirschmann nach 28 Jahren im Gemeindedienst in den Ruhestand.

Lieber Toni, wir werden Deine Leidenschaft und Dein Engagement für den DSV Leoben nicht vergessen. Wir werden Dein Andenken in unserem – unter Deiner Amtszeit gebauten Stadion – stets in bester Erinnerung bewahren. Unser Mitgefühl gilt den Hintebliebenen, insbesondere der Ehefrau Renate und dem Enkel!

Der DSV Leoben in Bruck gefordert: Punkten zum Frühjahrsauftakt!

Landesliga, 16. Runde, FR 15.03.19, 19:00 Uhr. Murinselstadion, SC Bruck/Mur : DSV Leoben. Schiedsrichterteam: Eigler Bernd, Feldbaumer Rene, Schweiger Roland.

Nach 126 Tagen ist es endlich so weit: Die Fußballmeisterschaft hat uns wieder, nun geht es auch in der Landesliga endlich um Punkte. Und von gerade diesen Punkten kann der DSV Leoben, nach einem Blick auf die Tabelle, in diesem Frühjahr jede Menge brauchen. Die Ausgangslage scheint klar zu sein – der DSV Leoben will möglichst schnell weg vom aktuell 15. Tabellenplatz und das geht nur mit viel Disziplin, Einsatz und Leidenschaft sowie den nötigen Ergebnissen. Den Aufwärtstrend, den man schon in den letzten Runden der Herbstsaison gesehen hat (die letzten fünf Spiele ungeschlagen, dabei neun Punkte gesammelt), gilt es fortzusetzen. Die Verantwortlichen beim DSV Leoben setzen in der heiklen Situation auf Vertrauen in die vorhandenen Spieler und Kontinuität beim Kader. Im Winter gab es nur einen Abgang (Jürgen Prutsch spielt nun in Tobelbad) und mit Verneri Välimaa (vom SC Liezen) nur einen Neuzugang, der im Training und in den Testspielen sein Potential im Zentrum mehrmals unter Beweis stellen konnte. Erfreulicherweise steht im Frühjahr mit Mario Giermair, nach fast einjähriger Verletzungspause, eine zusätzliche Alternative im Offensivbereich zur Verfügung. Einziger Wermutstropfen in der Mannschaft: Matthias Pagger musste verletzungsbedingt den Großteil der Vorbereitung auslassen, aktuell kämpft er sich aber wieder zurück und ist dabei auf einem guten Weg!

Der SC Bruck befindet sich mit 18 Punkten aus den 15 Herbstspielen auf dem 12. Tabellenrang. In den bisherigen sieben Heimspielen konnte der SC Bruck zehn Punkte sammeln. Die drei Siege gelangen zu Beginn (Lebring 2:1) und zum Ende der Herbstsaison – die letzten beiden Heimspiele gegen Mettersdorf (2:1) und Bad Radkersburg (4:2) wurden nach vier sieglosen Spielen mit drei Niederlagen (Liezen, St. Michael, Lafnitz Amateure) vor heimischen Publikum wieder gewonnen. Im Kader von Trainer Hermann Zrims Mannschaft stehen auch aufgrund der geographischen Nähe naturgemäß einige Spieler mit Donawitzer Vergangenheit: Julian Ertl, Konrad Pirker, Luca Maili und Oliver Wohlmuth. Die Donawitzer Auswärtsbilanz ist ausbaufähig: Von den sieben Spielen konnte nur eines gewonnen werden (3:0 in Liezen), zwei Mal reichte es für einen Punkt (die letzten beiden Herbstspiele in Pöllau 1:1 und davor in Heiligenkreuz 0:0), vier Mal musste man sich geschlagen geben.

„Mit der Vorbereitung bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden, die Burschen sind in den vergangenen Wochen mörderisch mitgegangen. Wir haben ein System für uns gefunden, dass es nun gilt umzusetzen. Natürlich kann man von außen nicht alles beeinflußen, da sind wir eben auch von Faktoren abhängig, die man nicht vorherbestimmen kann.“ meint Trainer Hannes Reinmayr vor dem Spiel gegen den SC Bruck. “ Ich erwarte einen spielerisch starken Gegner mit viel Qualität, der so wie wir, auch von den unteren Tabellenrängen weg will. Es wird eine echte Herausfoderung, wir werden aber mit allen Mitteln versuchen zum Auftakt gleich einmal zu punkten!“

Trainer Reinmayr blickt positiv in die Zukunft!

Testspielprogramm: Der DSV Leoben absolvierte zur Vorbereitung insgesamt 10 Testspiele (31:14), konnte dabei sieben Mal gewinnen und musste sich drei Mal geschlagen geben. Testspielübersicht. Besonders positiv fielen dabei die Ergebnisse gegen die Regionalligamannschaft WAC Amateure (3:1) und der deutliche Sieg in Judenburg (8:2) auf. Brajan Grgic war in den Aufbauspielen insgesamt sieben-, Lukas Tomic sechs- und Martin Petkov vier-Mal erfolgreich. Zwei Tore erzielten Mario Giermair, Mark Schranz, Matthias Waldhuber und Christoph Hubmann. Je ein Tor erzielten Bernhard Rinner und Neuerwerbung Verneri Välimaa. Unser Gegner Bruck hat ebenfalls eine Reihe von Testspielen in den Beinen, von neun Spielen wurden fünf gewonnen, einmal gegen die Regionalligamannschaft aus Gleisdorf 3:3-Unentschieden gespielt – drei deutliche Niederlagen gab es aber auch (0:4 gegen Judenburg, 1:8 gegen Kalsdorf und 0:8 gegen Wr. Neustadt). Am besten in Schuss dabei präsentierten sich Wohlmuth, Klicnik und Mehaj, die in den Aufbauspielen fünf oder mehr Tore erzielten. Das alles ist aber am Freitag im Murinselstadion nur eine unbedeutende Randnotiz, erst dort wird man sehen, wer in der Vorbereitung erfolgreicher gearbeitet hat.

Erstes Meisterschaftsspiel als Jungpapa: Gratulation an Martin Petkov zur Geburt seiner Tochter!

DSV-Torjubel in Bruck – wie hier vor fast genau einem Jahr Tim Heinemann – das wollen wir wieder sehen!

Tore und Karten:

DSV Leoben (17:29) – Die 17 im Herbst erzielten Tore verteilen sich auf Brajan Grgic (4), Martin Petkov und Matthias Pagger mit je drei Toren. Dahinter folgen Jürgen Prutsch, der nicht mehr für den DSV spielt und Mateo Damis (2) sowie Lukas Tomic, Alexander Hofer und Bernhard Rinner mit einem Tor. Gesperrt ist leider ein Spieler. Nach der fünften Gelben Karte gegen Pöllau in der letzten Herbstrunde muss Bernhard Rinner pausierenn, Gelbgefährdet ist beim DSV Leoben niemand – vier Spieler halten aktuell bei drei Verwarnungen (Hubmann, Schranz, Hofer, Grgic).

Bruck Mur (22:29) – Für die mesisten Brucker Tore ist Oliver Wohlmuth verantwortlich, der ehemalige DSV-Stürmer traf bisher sieben Mal. Dahinter folgen Marc Klicnik (5) und Amir Ajan mit zwei Toren. Gesperrt ist aktuell kein Brucker Spieler.

Direkte Begegnungen in der „Neuzeit“: Fünf Spiele, vier Mal gab es eine Punkteteilung, einmal gelang den Bruckern ein Sieg – also es ist definitiv Zeit für den ersten Donawitzer Dreier. 10.08.18 DSV – BRU 0:0,  17.03.18 BRU – DSV 2:1 (1:1), 05.08.17 DSV – BRU 1:1 (1:1), 14.03.17 BRU – DSV 2:2 (0:1), 30.07.16 DSV – BRU 0:0.

Alle Spiele in der 16. Runde der Landesliga:

FR, 15.03., 19:00. Bruck : DSV Leoben, Pöllau : Lebring. SA, 16.03., 14:00. St. Michael : Bad Radkersburg, Fürstenfeld : Liezen. 15:00. Frauental : Mettersdorf. Wildon : Voitsberg. 17:00 St. Anna : Gnas. 18:00. Lafnitz Amateure : Heiligenkreuz.

Die nächsten Spiele.

Der DSV Leoben trifft in der 17. Runde zu Hause im Bezirksderby auf den ESV St. Michael. Es kommt am Samstag, 23. März zu einer Doppelveranstaltung, da nach der Landesligamannschaft auch die DSV Juniors im Donawitzer Stadion mit einem Heimspiel ins Frühjahr starten. 15:00 Uhr DSV Leoben gegen St. Michael, 17:30 DSV Juniors : SV Breitenau (Gebietsliga Mürz). Gegen St. Michael gibt es im Frühjahr noch ein weiteres Duell: Am Ostermontag empfängt der DSV Leoben, wieder im Donawitzer Stadion, den Nachbarn zum Steirercupfight!

JUNIORSTEST: Drei Tore in drei Minuten – die DSV Juniors schlagen Pöllau II mit 3:0!

Fünftes Juniors-Testspiel, SA 09.03.19, 16:00, Stadion Donawitz. DSV Juniors : Saifenboden/Pöllau II 3:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Schweighart (58.), 2:0 Horvat (59.), 3:0 Stjepic (60.). Schiedsrichter: Stefan Grasser.

Bravo Juniors! Im fünften Testspiel hat es endlich mit dem ersten Sieg geklappt. Nach einer eher durchwachsenen ersten Spielhälfte mit wenigen Torszenen, drehen die Juniors nach der Pause richtig auf. Zwischen den Minuten 58 und 60 erzielen Schweighart, Horvat und Stjepic drei wunderschöne Tore und besiegen den Gegner Saifenboden/Pöllau II vedienterweise klar mit 3:0! Ein starkes Lebenszeichen und ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen – der Aufwärtstrend, der sich schon in den letzten Aufbauspielen abgezeichnet hat, hält an.

Vor der Pause Schonkost (hier eine der wenigen Möglichkeiten durch Stjepic), danach aber ein tolles Spiel!

Die DSV Juniors, die erstmals in diesem Jahr auf Rasen spielen, sind vor der Pause – wie schon so oft – offensiv zu harmlos. Es entstehen kaum Strafraumszenen, wenn dann nur, wenn hohe Flanken hereingebracht werden oder wenn sich jemand einmal traut abzuziehen. In Summe ist das aber gegen Pöllau II zu wenig, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Andererseits ist die Defensive gut organisiert, das Mittelfeld kämpft mit viel Aufwand um jeden Ball, auch den Gästen gelingt es nicht sich durchzusetzen. Ein Horvat-Kopfball und ein Abschluss von Stjepic – beide bedrängt am Fünfer sind noch die besten Gelegenheiten, ansonsten sehen die Zuseher viele Leerläufe.

Ganz anders das Bild nach dem Seitenwechsel. Endlich trauen sich die Juniors mehr zu, endlich wird dieses Engagement auch belohnt. Ein guter Horvat-Schuss von der linken Seite – Tormann Hofstättler kann den Ball irgendwie abwehren – und eine 1:1-Situation, bei der der Goalie vor Machacek abermals unbezwungen bleibt, deuten es an. Die Juniors wollen siegen, mit viel Biss zwingen sie den Gegner zu Fehlern. Und dann endlich ist es soweit. Saifenboden/Pöllau II bringt den Ball nicht weg, plötzlich ist Schweighart im Strafraum bereit – seinen Schuss kann der Tormann nicht mehr parieren, die Juniors gehen mit 1:0 in Führung.

Und mit Volldampf geht es weiter. Nahrgang wird auf seiner linken Seite frei gespielt, seine Flanke zur Mitte gelingt perfekt – Horvat, völlig unbedrängt, steigt sehenswert zum Kopfball und versenkt den Ball wuchtig zum 2:0! Wieder eine Minute später, eine beinahe idente Ausgangslage. Der Ball kommt neuerlich zum „Flankengott“ Nahrgang, wieder gelingt die Hereingabe – diesmal steht Stjepic richtig und zieht mit dem linken Fuß zum 3:0 ab. Was für eine Überrumplung des Gegners, der der Donawitzer Offensivwalze völlig hilflos zusehen muss. Danach wechselt Trainer Jürgen Kogler kräftig durch, bringt vier neue Spieler, die optische Überlegenheit bleibt aber davon unberührt.

Das Spiel ist nach einer Stunde entschieden. Die Anzahl der Chancen lässt zwar wieder etwas nach, die Juniors agieren nun sehr bedacht und abgebrüht. Marcel Weiss im Juniors-Tor muss sich nur einmal zu einer Faustabwehr strecken, ansonst hat er eine starke Verteidigung vor sich, die kaum etwas zulässt. Einen weiteren Juniors-Treffer hätte sich die Flanke von Machacek und dem daraus resultierenden Möstl-Kopfball verdient, es bleibt aber bis zum Schlusspfiff beim 3:0! Sicherlich, der Gegner spielt in der 1. Klasse und ein Testspiel darf man nie überbewerten – dennoch: Es war einfach schön zu sehen, dass sich die oftmals geprügelten Juniors mit mutigem und gleichzeitig diszipliniertem Spiel selbst mit einem klaren Sieg belohnen konnten!

Nächsten Samstag ab 16:00 Uhr treffen die DSV Juniors zum letzten Aufbauspiel vor dem Meisterschaftsstart auswärts auf Krieglach II.

Vielleicht der schönste Treffer: Marko Horvats Kopfball zum 2:0!

Links: StFV, Pöllau

Die DSv Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Schweighart (62. Krainer), Stjepic (62. Stocker), Sencar, Machacek, Mock, Nahrgang (62. Möstl), Kutlesa, Horvat, Hoffellner (60. Freydl).

Glatter 3:0 (2:0)-Sieg im letzten Testspiel!

Zehntes und letztes Frühjahrstestspiel, SA, 09.03.19, 14:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : KAC 1909 3:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Grgic (18.), 2:0 Waldhuber (25.), 3:0 Tomic (57.). Schiedsrichter: Pöllabauer, Kulasin.

Das DSV-Testspielprogramm wurde mit einem 3:0-Sieg gegen den KAC 1909, einem Vertreter der Kärntnerliga, abgeschlossen. Von den insgesamt zehn Spielen konnten sieben gewonnen werden, dreimal (davon zwei Mal gegen Regionalligavereine) musste man sich geschlagen geben. In Summe scheint die Mannschaft bereit zu sein für den Meisterschaftsauftakt, sie präsentierte sich gegen den KAC in allen Belangen überlegen, erarbeitete neben den drei Toren noch weitere Torchancen und ließ praktisch gar nichts zu. Ob das auch am Freitag in Bruck, wenn es darauf ankommt, gelingt, wird man sehen, man darf aber durchaus mit optimistischen Blick in die Frühjahrsrunde blicken.

Bereits nach zwei Minuten gibt Waldhuber den ersten Warnschuss ab, der allerdings zu schwach ausfällt, um den Klagenfurter Tormann Glänzer zu überraschen. In dieser Tonart geht es weiter. Nach einigen guten Flanken kommt Hubmann (nach Eckball von Jungpapa Petkov – Herzlichen Glückwunsch zur Geburt seiner Tochter am Donnerstag!) zum Abschluss, der Ball landet nach fünf Minuten erstmals im Gästetor – Schiedsrichter Pöllabauer erkannte aber eine Abseitsposition von Waldhuber, der den Tormann aktiv behinderte, und verwehrte die Anerkennung dieses Tores. Auf der anderen Seite muss sich Peckovic im Leobener Tor bei einem Lausegger-Schussversuch nicht sonderlich anstrengen – es bleibt für beide Donawitzer Tormänner (nach der Pause kommt Petrovcic zum Einsatz) ein äußerst ruhiger Nachmittag.

Kapitän und Jungpapa Martin Petkov: Alles Gute, Peti zur Geburt von Mila – Dir und ganz besonders der Mama Nadine!

Nach einigen Halbchancen ist es in der 18. Minute soweit. Grgic wird auf der rechten Seite angespielt, er zieht in den Strafraum und macht beim Abschluss (flach ins lange Eck) alles richtig – er bringt den DSV Leoben verdient mit 1:0 in Führung. Die Donawitzer bleiben im Vorwärtsgang. Ein Hofer-Kopfball streift über das Tor, einem Waldhuber Drehschuss fehlt es an Durchschlagskraft doch in der 25. Minute klingelt es erneut im Kärntner Kasten. Aus leicht abseitsverdächtiger Position startet Waldhuber von links in den Strafraum, er schiebt den Ball unter dem Tormann zum 2:0 ins Eck.

Es folgen ein Petkov-Kopfball aus kurzer Distanz (schöne Heinemann-Flanke) und einige gute Flanken ins Zentrum mit viel Potential (aber ohne Abschluss). Während die Donawitzer durchgehend das Spiel machen, kann der KAC nur reagieren, Offensivaktionen der Gäste sind mit der Lupe zu suchen. Zur Pause wechselt Trainer Reinmayr kräftig durch: Sechs neue Spieler kommen zum Zug, an der Donawitzer Überlegenheit ändert das aber nichts. Nach 49 Minuten zieht der eingewechselte Tomic (nach einem Gestocher im Strafraum) erstmals ab, der Schuss landet knapp rechts neben der Stange. Wenn der KAC in Strafraumnähe auftaucht, ist meistens Lausegger am Ball, der aber auch stets am Schuss gehindert werden kann, in Summe ist der Gegner einfach offensiv zu harmlos – oder die Donawitzer Abwehr agiert zu kompromisslos.

In der 57. Minute die Entscheidung. Ein Langer Pass von Välimaa erreicht Tomic, der macht alles richtig, verlädt aus kurzer Distanz den Tormann und stellt auf 3:0. Sicher, es wird unserer Mannschaft in dieser Situation viel zu einfach gemacht, doch auch solche Tore nimmt man gerne an. Der Rest ist Testspiel-Schonkost. Niemand will sich vor dem Auftakt ernsthaft in Verletzungsgefahr begeben, zu deutlich ist die Überlegenheit der Donawitzer, als dass sich die Kärntner in diesem Spiel noch nennenswert aufbäumten. Tomic an der ersten Stange (Pass Giermair), Välimaa mit einem sehenswerten Drehschuss (wieder Giermair-Zuspiel), zahlreiche Eckbälle und ein weiterer Välimaa-Abschluss nach Heinemann Flanke: Alles gute Möglichkeiten auf weitere Tore, die aber nicht mehr fallen. Nach einem vermeintlichen Damis-Tor ist zwar der Ball in der Schlussphase ein weiteres Mal im Netz, eine Abseitsentscheidung belässt es aber schließlich beim klaren 3:0-Erfolg der Donawitzer.

Die Torschützen vor der Pause: Grgic und Waldhuber!

Viel wurde in der Vorbereitung richtig gemacht, die Mannschaft scheint für den Auftakt bereit zu sein – jetzt kommt es drauf an, ob diese Leichtigkeit auch dann umgesetzt werden kann, wenn es um Punkte geht. Alles Gute jedenfalls für das Auftaktspiel in Bruck!

Links: StFV, KAC

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic (46. Petrovcic), Kosche (46. Rinner), Hubmann, Heinemann, Grgic (46. Tomic), Pachner, Hofer, Waldhuber (46. Giermair), Damis, Niederl (46. Schranz), Petkov (46. Välimaa).

Doppelveranstaltung im Donawitzer Stadion!

Das letzte Aufbauspiel vor Beginn der Meisterschaft bestreitet der DSV Leoben am Samstag, 9. März ab 14:00 Uhr im Donawitzer Stadion. Gegner ist der KAC 1909, Tabellensechster der Kärntner Liga. Danach bestreiten auch die DSV Juniors ein Testspiel im Stadion – ab 16:00 Uhr wartet mit Saifenboden/Pöllau II der Vierte in der 1. Klasse Ost A auf Jürgen Koglers Mannschaft.

Die Frühjahrsmeisterschaft in der Landesliga beginnt dann nächste Woche mit dem Auswärtsspiel in Bruck, Anpfiff FR 15.03., 19:00 Uhr, das erste Heimspiel findet dann am SA 23.03., 15:00 Uhr im Donawitzer Stadion gegen den ESV St. Michael statt.

Juniorstest: Die DSV Juniors „verschonen“ Gaal beim 1:1 (0:0) am Tivoli!

Vierter Juniorstest am SO, 03.03.19, 14:00 Leoben Tivoli. DSV Juniors : UFC Gaal 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Holzer (71.), 1:1 Machacek (92.). Schiedsrichter: Kulasin.

Soll man sich darüber freuen, dass die DSV Juniors im Aufbauspiel gegen Gaal zu solch einer Fülle an hochkarätigen Chancen gelangt ist, oder, soll man sich ärgern, dass diese leichtfertig vergeben wurden und man letztlich mit einem Punkt zufrieden sein muss? Die Möglichkeiten, den Neunten der Gebietsliga Mur, mit einer ordentlichen Packung nach Hause zu schicken, waren jedenfalls ausreichend vorhanden, doch ein altes Leiden der Juniors – nämlich das vergeben von Torchancen – wurde wieder einmal deutlich sichtbar. Ob es Stjepic – vor der Pause sehr aktiv – von der Seite versuchte oder Schweighart und Sencar mit Torschüssen – auch Machaceks Heber (Mehrzahl) führten nicht zum Erfolg – immer war der gute Gaaler Tormann oder auch Aluminium (2x) dem Führungstreffer im Weg.

Die guten Donawitzer Phasen, in denen schnell und variantenreich kombiniert wurde, wechselten sich aber immer wieder mit Phasen ab, in denen kollektiv das Wesentliche wieder außer Acht gelassen wurde. In diesen Phasen wurde zu eigensinnig agiert, zu klein-klein gespielt und man ließ die nötige Konzentration im Umschaltspiel vermissen. Gaal kam dadurch zu der einen oder anderen Konter-Gelegenheit, die aber in Summe oder Qualität nie an die vielen Offensivszenen der Juniors rankommen konnten.

Ob per Kopf (hier Leon Krainer), oder mit dem Fuß – Gaals Tormann Kolland schien unbezwingbar!

Die wenigen Zuseher sahen schöne Wechselpässe (oftmals von Machacek), auch Spieler (Asil, Stjepic, Stocker) von der Seite in den Strafraum ziehen – am letzten Pass, oder am nicht abgegebenen Schuss, scheiterte es aber. Die konkreteste Chance vor der Pause vergibt Heiko Machacek, dessen Schuss in der 36. Minute nur knapp neben dem rechten Pfosten landet, das war einfach nur Pech.

Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich am Spielgeschehen wenig. Die Donawitzer, bei denen sich auch Drabli, Mock und Kutlesa zeitweise nach vorne trauten, waren eindeutig spielbestimmend, aber vor dem Tor zu harmlos. Mehrfach Schüsse von Sencar und Asil trafen nicht das Ziel, auch Machaceks Versuche (Stange, 1:1 Situation mit dem Tormann) scheiterten – schließlich vergibt Stocker aus kürzester Distanz – das Tor schien vernagelt zu sein. Trainer Kogler wechselt die drei fitten Wechselspieler (Freydl musste kurzfristig passen und auf der Bank bleiben) Möstl, Krainer und Nahrgang ein, wobei vor allem Letzterer offensiv für viel neuen Schwung sorgte.

Während die Donawitzer nicht und nicht trafen, zeigt Gaal in Person von Holzer, wie es geht. Er zieht von irgendwo einfach einmal ab, der Ball passt in hohem Bogen irgendwie unter die Latte – die Gäste führen entgegen dem Spielverlauf mit 1:0. Kennt man ja – wer der Tore nicht schießt, der bekommt sie!

Auch diese Chance konnte nicht genutzt werden: Asil scheitert!

Die zwar ge- aber nicht ent-nervten Donawitzer machen das einzig richtige: Sie spielen weiter Vollgas nach vorne. Das Spielglück scheint aber weiterhin nicht hold zu sein: Ein Schuss von Sencar, Krainer sehr schön per Kopf, Schweighart mit einem zentralen Versuch, aber auch Nahrgang, der am Tormann scheitert – dazu noch einige Strafraumszenen, in denen der Ball von Gaal nicht gleich weggebracht werden konnte. Es war wie verhext. Gaals Konterchancen waren überschaubar, die Juniors-Abwehr (Horvat und Kutlesa hatten alles im Griff) war trotz der verstärkten Offensive sehr aufmerksam. Und dann passierte es doch noch. Mit der allerletzten Aktion des Spieles. Ein weiter Ball auf Machacek, der auf den Tormann zuläuft – diesmal passt der Schuss perfekt – leicht abgefälscht vom Goalie, landet der Ball zum 1:1 im Netz.

Unmittelbar danach ertönt der Schlusspfiff, die DSV Juniors und der UFC Gaal trennen sich mit einem 1:1 Unentschieden. Um die Eingangsfrage zu beantworten – man darf sich natürlich mehr darüber freuen, dass so viele Chancen herausgespielt wurden, das zeigt, dass über 90 (+2 Minuten) alles gegeben wurde, dass man in der Lage ist, die Offensive aktiv zu gestalten. Das mit dem verwerten, muss man dann eben noch extra üben, das wird aber auch noch…

Mit der letzten Aktion erzielt Heiko Machacek doch noch das 1:1!

Links: StFV, UFC Gaal

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Mock (62. Möstl), Kutlesa, Horvat, Drabli, Asil (62. Krainer), Sencar, Schweighart, Stjepic, Machacek (T), Stocker (62. Nahrgang).

Vier Grgic-Tore beim 5:2 (4:2)-Sieg gegen Bad Mitterndorf!

Neuntes Testspiel, DO, 28.02.19, 19:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : ASV Bad Mitterndorf 5:2 (4:2). Torfolge: 1:0 Grgic (5.), 2:0 Grgic (8.), 3:0 Petkov (11.), 3:1 Dobransky (21.), 4:1 Grgic (37., Elfer), 4:2 Stocker (38.), 5:2 Grgic (80.). Schiedsrichterteam: Stefan Grasser, Patrick Strajhar.

Das Spiel hat auf jeden Fall den Zweck erfüllt. Erstmals konnte in diesem Jahr auf Rasen gespielt werden, ein guter Gegner konnte dabei klar besiegt werden. Der Rasen ist zwar klarerweise in keinem Topzustand, das konnte aber auch keiner bei einem Testspiel im Februar erwarten, keinesfalls jedoch war der Boden in irgendeiner Form Spielverderber. Bad Mitterndorf, Vierter der Oberliga Nord, agierte 75 Minuten lang sehr ansehnlich, zeigte den Donawitzern in einigen Situationen Mängel , Verbesserungs- und Handlungsbedarf aus. Da es aber in den ersten 15 Minuten bereits 3:0 für den DSV Leoben stand, war der Testspielsieg nie wirklich in Gefahr.

Die Donawitzer, allen voran der hervorragend gelaunte Brajan Grgic, legten einen Traumstart hin. Nach einem Zucker-Pass von Waldhuber enteilt Grgic bereits nach etwas mehr als vier Minuten zum ersten Mal, am Tormann vorbei schiebt er den Ball zum 1:0 ein. Nach acht Minuten ist es Mateo Damis, der Grgic sucht (und findet) – wieder macht der Goalgetter alles richtig, mit dem linken Fuß schießt er den Ball flach zentral zum 2:0 ins Tor. Für das 3:0 nach elf Minuten ist ausnahmsweise nicht Grgic zuständig. Der Kapitän Martin Petkov wird links im Strafraum angespielt, er geht ein paar Schritte von der Seite kommend auf den Tormann zu und schiebt den Ball zum 3:0 ins lange Eck. 3:0 nach elf Minuten, ein starker Auftakt – wenngleich es die Gäste den Donawitzern auch nicht all zu schwer machten.

Man of the Match – Brajan Grgic mit vier Toren!

Nach dem das Spiel eigentlich schon entschieden ist, kommt Bad Mitterndorf etwas besser mit Platz und Gegner zu Recht. Die Donawitzer ermöglichen einige Torchancen, vorerst kann Damis in einen Schuss von Cosic reinspringen und schlimmeres verhindern, doch bei einer Einzelaktion von Dobransky stellt sich die gesamte Abwehr ungeschickt an, Bad Mitterndorf gelingt nach 21 Minuten das 1:3.  Die Donawitzer bleiben zwar am Drücker, kommen in Strafraumnähe – das sieht oftmals auch sehr gut aus – es passieren aber auch individuelle Fehler, die den Gästen immer wieder die Möglichkeit bietet, sich aus einer Umklammerung zu befreien.

Nachdem Petkov drei Mal innerhalb von drei Minuten zur Schussmöglichkeit gelangt, aber scheitert, muss es wieder einmal Grgic richten. Er bekommt wieder nicht die nötige Beachtung in der Mitterndorfer Abwehr, enteilt dadurch zum dritten Mal. Diesmal entscheidet er sich, den Tormann zu überspielen, der wiederum will sich das aber nicht gefallen lassen. Er packt den vorbeigehenden Grgic am Knöchel – der Schiedsrichter wartet kurz (Waldhuber hätte noch zum Torerfolg gelangen können), entscheidet dann aber auf Foulelfmeter. Der Gefoulte selbst tritt an, er trifft zum 4:1 nach 37 Minuten. Nur eine Minute später lässt sich Abwehr samt Tormann beim DSV abermals recht billig verladen. Ein hoher Abschlag von Schlager in den Strafraum, einige laufen zwar halbherzig Richtung Ball, erreichen ihn aber nicht – der Mitterndorfer Stocker köpfelt dadurch den Ball zum 2:4 ins leere Tor. Kurz darauf kann sich Tormann Peckovic auszeichnen, einen Schuss vom durchgebrochenen Dobransky kann er in den Corner parieren.

Zur Pause werden beim DSV fünf Spieler ersetzt, das komplette Gefüge wird daurch umgebaut und neugeordnet. Entweder stellt sich nun Bad Mitterndorf noch besser auf die Donawitzer ein, oder passt diese Neuzusammensetzung nicht so wirklich. In der zweiten Halbzeit wird Donawitzer Schonkost geboten. Zu zaghaft in der Vorwärts- aber auch teilweise in der Rückwärtsbewegung, zu fehleranfällig im Pass- und Stellungsspiel, es läuft einfach nicht rund. Dennoch kommen die Donawitzer zu Tormöglichkeiten. Ein seltenes Ereignis – ein Donawitzer Distanzschuss – von Grgic landet knapp neben dem Tor, Tomic zieht von rechts kommend in den Strafraum – sein flacher Schuss streift links am Tor vorbei. Tomic bleibt, trotz leichter Handverletzung, sehr bemüht, aber glücklos. Ob Distanzschuss, Alleingang mit Abschluss, oder Alleingang mit dem Versuch noch vor dem Tormann abzulegen – sein Einsatz bleibt an diesem Abend (beinahe) unbelohnt. Bis zur 80. Minute. Da bindet Tomic im Strafraum einen Gegner, Grgic nützt das, läuft sich zentral frei und bekommt den Ball. Mit einem Heber überlistet er den Tormann und stellt den 5:2-Endstand her.

Trotz des klaren Erfolges ist nicht Alles eitel Wonne beim DSV. Auch nach dem fünften Tor hat Bad Mitterndorf (so wie auch der DSV, muss man fairerweise sagen) eine Riesenchance auf einen weiteren Treffer, Peckovic kann den Schuss halten. An der kompromissloseren Defensivarbeit, die weit vor der Abwehr beginnen muss, darf noch gearbeitet werden, zwei Wochen bleiben noch Zeit, bis es am 15. März in Bruck um Punkte geht.

Martin Petkov erzielte den dritten Treffer!

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Hubmann (46. Kosche), Grgic (T,T,T,T), Pachner (46. Rinner), Petkov (T, 46. Välimaa), Schranz (46. Tomic), Hofer, Waldhuber (46. Giermair), Damis, Niederl. nicht dabei Petrovcic, Pagger.

Links: StFV, Bad Mitterndorf

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