Allgemein

Kann gegen Gnas endlich der erste Heimsieg gelingen?

Landesliga, 9. Runde, FR 28.09.18, 19:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : USV Gnas. Schiedsrichterteam (vorl., Gruppe West): Michael Spörk, Gernot Kollmann, Tarik Sahbegovic.

Was spricht eigentlich am Freitag dafür, dass der DSV Leoben gegen Gnas gewinnt? „Gar nichts“ klingt etwas zu hart und endgültig, aber es deutet wirklich nicht gerade sehr viel darauf hin, dass es diesmal klappt. Es zieht sich beim DSV Leoben wie ein roter Faden durch die Herbstspielzeit, dass ein gutes Spiel, ein über weite Strecken überzeugender Auftritt, mit vielen herausgespielten Chancen, einfach nicht reicht, um zu punkten. Es klingt unglaubwürdig, fast ein bißchen wehleidig, aber es ist nun einmal so: Bei fünf (!) der sechs Saisonniederlagen, war man dem Gegner zumindest ebenbürtig, in all diesen Spielen waren mehrmals Chancen da (wir sprechen da von Möglichkeiten, die andere Teams im Gegensatz zu uns einfach reinhauen!), um auch zu gewinnen. Hauptsächlich die katastrophale Chancenauswertung verhindert, dass man viel weiter oben mitspielt – das ist die traurige Realität. Daher lautet die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen Gnas: Der DSV hat in vier Heimspielen gerade einmal einen Punkt geholt, der USV Gnas hingegen hat alle drei Auswärtsspiele dieser Saison gewonnen. Gnas ist Dritter in der Tabelle, der DSV Zweiter – aber nur wenn man die Tabelle auf den Kopf stellt. Und noch etwas, das nicht sehr vielversprechend klingt: Bei den direkten Duellen ist Gnas haushoch vorne. Das Gute am Fußball ist, dass Statistiken, Serien aber auch Unserien am Platz, während der 90 Minuten, genau Nichts bedeuten. Mit einer Leistung, wie nach der Pause gegen Mettersdorf (plus dem Verwerten der Chancen), braucht sich unsere Mannschaft vor keinem Ligagegner verstecken. Bleiben wir zuversichtlich und optimistisch – vielleicht platzt am Freitag gerade gegen diesen starken Gegner der Knoten!

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gelang den Donawitzern ein 2:2 nach 0:2-Pausenrückstand!

Der USV Gnas ist nach dem Ligafavoriten St. Anna das Team der Stunde. So weit vorne (an dritter Stelle), noch dazu bislang ungeschlagen, durfte man die von Trainer Marko Kovacevic betreute Mannschaft, nicht unbedingt erwarten. Sieben Spiele (ein Nachtrag gegen Wildon ist noch ausständig), davon fünf Siege und zwei Unentschieden – dabei alle drei Auswärtsspiele gewonnen (zuletzt 2:1 in Mettersdorf, davor 3:1 in Liezen und 4:0 in Frauental) das ist schon ausgesprochen stark. Am vergangenen Wochenende gab es erstmals nach fünf Siegen in Serie wieder einmal einen Punkteverlust: Zu Hause gegen Bad Radkersburg reichte es nur zu einem 1:1 Unentschieden. Gnas ist wirklich gut in Schuss, es bedarf einer Sonderleistung der Donawitzer, um diesen Gegner zu schlagen. Schwierig, aber möglich ist es.

Direkte Duelle: Scheint nicht unser Lieblingsgegner zu sein. Die Bilanz insgesamt ist, vorsichtig umschrieben, mit viel Luft nach oben: Erst einmal in zehn Spielen, konnte der DSV Leoben gegen Gnas gewinnen, fünf Mal ging Gnas als Sieger vom Platz. In Donawitz hat unsere Mannschaft noch nie gegen Gnas gewonnen. Alle Spiele: 13.03.18 DSV – GNA 2:2 (0:2), 28.07.17 GNA – DSV 3:1 (2:0), 12.05.17 DSV – GNA 1:1 (1:0), 30.09.16 GNA – DSV 1:1 (1:0), 10.06.16 GNA – DSV 0:1 (0:0), 31.10.15 DSV – GNA 0:2 (0:0), 22.05.15 DSV – GNA 1:1 (0:1), 10.10.14 GNA – DSV 5:3 (2:3), 28.03.14 DSV – GNA 0:4 (0:2), 16.08.13 GNA – DSV 2:1 (1:0).

Starker Gegner Gnas: Das wird eine harte Nuss!

Karten und Tore: Der Gnaser Kapitän Matthias Schadler muss nach seiner Roten Karte, die er bereits nach drei Minuten im Spiel gegen Radkersburg (Torraub) erhielt, diesmal pausieren. Ansonsten sind alle Spieler einsatzberechtigt, beim DSV Leoben ist niemand unmittelbar Gelb gefährdet, Alexander Hofer hat als einziger DSV-Spieler drei Mal Gelb gesehen. Bei Gnas (18:5) sind die Torschützen gut aufgeteilt, insgesamt neun Spieler durften sich schon in die Liste eintragen. Am erfolgreichsten ist Daniel Luttenberger-Haas (5 Tore) gefolgt von Stefan Strohmaier und Raphael Kniewallner  (je 3) und sechs weitere Spieler mit je einem Tor. DSV Leoben (6:19): Martin Petkov zwei Mal, sowie Mateo Damis, Alex Hofer, Matthias Pagger und Bernhard Rinner je ein Tor.

Alle Spiele der 9. Runde:

FR 28.09., 19:00. Bruck/Mur : Frauental, Heiligenkreuz : Voitsberg, DSV Leoben : Gnas, Lebring : Mettersdorf, Pöllau : Wildon. SA 29.09., 12:00. St. Michael : St. Anna. 18:30. Bad Radkersburg : Fürstenfeld. 19:00 Lafnitz Amateure : Liezen.

DSV Juniors:

Die DSV Juniors haben gegen Oberaich endlich den ersten Sieg in der Gebietsliga einfahren können. Es wurde zwar beim 4:3 nach einer 4:0-Führung zum Schluss noch richtig spannend und hitzig, aber am Ende zählen nur die Punkte! Am Samstag 29.09., ab 15:30 treffen die DSV Juniors auswärts auf die noch punktelose Mannschaft von ESV St. Michael II – sozusagen das „Hauptspiel“ des Tages – davor als „Vorspiel“, ab 12:00 Uhr, spielt St. Michaels Landesligateam gegen St. Anna!

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 28.09., ab 16:00 U 7-Turnier in Donawitz. Gegner SG Turnau/Thörl und zweite DSV Mannschaft.

FR 28.09., 19:00 Landesliga. DSV Leoben : USV Gnas, Stadion Donawitz.

SA 29.09., ab 10:00 U 8-Turnier in Kapfenberg. gegner Kapfenberg und Trofaiach.

SA 29.09., 11:00 U 11. SG Oberaich/Bruck : SG DSV Leoben, Murinselstadion.

SA 29.09., 15:30 Gebietsliga Mürz. ESV St. Michael II : DSV Juniors, Sportplatz St. Michael.

SO 30.09., 10:30 U 17. SG DSV Leoben : Thal, Stadion Donawitz.

SO 30.09., 17:00 U 13. SG DSV Leoben : Trofaiach, Sportplatz Kammern.

U 15 spielfrei

GEBIETSLIGA: Juniors machen es spannend, siegen aber erstmals – 4:3 (3:0) gegen Oberaich!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 7. Runde, SO,23.09.18, 15:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : SV Stadtwerke Bruck Oberaich 4:3 (3:0). Torfolge: 1:0 Pachner (12.), 2:0 Horvat (22.), 3:0 Machacek (37.), 4:0 Sencar (50.), 4:1 Strebinger (E, 61.), 4:2 Grabner (63.), 4:3 Strebinger (64.). Schiedsrichter: Franz Freismuth.

Endlich der erste Sieg der DSV Juniors! Obwohl sich die Juniors das Leben nach der komfortablen 4:0-Führung unnötig schwer gemacht haben, ist der erste Dreier mehr als verdient. Im Nachzüglerduell lief vor der Pause alles so, wie man es aus Sicht der Juniors vorgestellt hat. Der erstmals für die zweite Mannschaft spielende Robert Pachner bringt nach 12 Minuten seine Mannschaft in Front, Marko Horvat nützt eine Unsicherheit in der Oberaicher Hintermannschaft nach 22 Minuten zur 2:0-Führung. Nach dem schönen Heber von Heiko Machacek liegen die Juniors zur Pause völlig verdient mit 3:0 voran, von Oberaich war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel zu sehen. Es schien auch nach der Pause in dieser Tonart weiter zu gehen: Oliver Sencar schließt eine schöne Aktion über mehrere Stationen mit dem vierten Trefer ab, nichts deutete darauf hin, dass dieses Spiel noch einmal spannend werden könnte. Doch das wurde es. Oberaich schaffte das Kunststück innerhalb von drei Minuten drei (!) Tore zu erzielen und spätestens nach dem 3:4 brannte der Donawitzer Hut. Oberaich warf nun alles nach vorne, kam auch zu weiteren Torchancen, doch nun erkannten die Juniors den Ernst der Lage und stemmten sich mit allen Mitteln dagegen. Aufgrund des kompromisslosen Offensivspieles von Oberaich entstanden wiederum gute Kontermöglichkeiten (Sencar knallt den Ball an die Latte) für die Juniors, weitere Tore sollten aber bis zum Schlusspfiff keine mehr fallen. Mit dem Schlusspfiff entlud sich noch der Frust einiger Streithanseln, schließlich beruhigten sich aber die Gemüter doch wieder. Die DSV Juniors wankten zwar in der zweiten Hälfte, hielten sich aber auf den Beinen und konnten erstmals in dieser Saison einen Sieg feiern – Gratulation an die Mannschaft und den Trainer!

Robert Pachner trifft für die Juniors zum 1:0!

Vor dem Spiel wusste man um die Bedeutung dieses (und auch des nächsten) Spieles genau Bescheid: Wenn man im Herbst punkten will, dann sind es diese zwei Spiele gegen die beiden punktelosen Teams, Oberaich und nächste Woche St. Michael II, wo man sich die meisten Chancen ausrechnen darf – und genau so motiviert und konzentriert gehen die Juniors auch ans Werk. Den ersten Torschuss (Freistoß, 6. Min.) gibt zwar Oberaichs Malli ab, doch Weiss ist aufmerksam und kann wegfausten. Auf der anderen Seite versucht es Machacek mit einem Freistoß, der Ball kommt zum völlig freien Kutlesa, doch der befindet sich knapp im Abseits. Nach einem schönen Pass auf Asil löst sich dieser auf der linken Seite, seine Hereingabe ist für Horvat knapp zu hoch – dahinter lauert aber Pachner; Der geht mit dem Kopf zum Ball und abgefälscht landet der zum 1:0 im Kasten. Ganz wichtig für die Juniors, endlich wieder einmal in Führung zu gehen, doch unsere Mannschaft gibt sich mit dem noch lange nicht zufrieden. Oberaich ist noch nicht wieder richtig im Spiel, da kommt der Ball zum völlig freien Machacek, der zentral abzieht, Tormann Kucharik ist aber auf dem Posten und kann den Ball in den Corner lenken.

Die Juniors bleiben dran. Horvat kommt nach Schweighart-Vorarbeit im Strafraum zum Schuss, wieder kann sich der Oberaicher Tormann auszeichnen und den Ball aus der Ecke holen. Nach einem Drehschuss vom Sechzehner durch Oberaichs auffälligsten Spieler, Strebinger (über das Tor), geht es auf der anderen Seite wieder schnell nach vorne. Pachner setzt sich durch, marschiert der Linie entlang, der Stanglpass kommt zu Sencar, der vom Elferpunkt die linke Ecke anvisiert. Etwas zu schwach geschossen, kann Simunovic vor der Linie für seinen Tormann klären. Das sieht sehr gefällig aus, was die Juniors zeigen und kurz darauf fällt auch schon der zweite Treffer. Malli geht per Kopf zu einem Flankenball, den der Tormann im Rauslaufen wegfausten will. Der Ball steigt dabei gerade in die Luft, Kutlesa setzt nach, erreicht die „Kerze“ als Erster, plötzlich liegt der Ball einschussbereit bei Horvat, der sich nicht bitten lässt und aus kurzer Distanz auf 2:0 stellt. Der Einsatz der Juniors wird früh belohnt, Oberaich zu diesem Zeitpunkt bereits schwer angezählt.

In dieser Phase ist es eine Freude, den Juniors zuzusehen. Machacek (ganz starke Leistung) spielt rechts auf Pachner – der wiederum passt zur Mitte – diesmal ist Tormann Kucharek um den Schritt schneller als Schweighart, und verhindert dadurch eine weitere gute Möglichkeit. Auf der anderen Seite wird es Priedler zu bunt, wuchtig zieht er aus der Distanz ab, der Ball kommt scharf Richtung Kreuzeck – doch Weiss lässt sich nicht überraschen und wehrt zur Ecke ab. Nach einem weiteren Schuss, den Kutlesa blockt (und Weiss dann sicher hat) und einer Gelben Karte für Schweighart (hartes Reinsteigen), jubeln die Juniors bereits zum dritten Mal. Ein weiter Pass von Kutlesa öffnet die gesamte Abwehr – Machacek zieht davon. Er sieht, dass der Tormann rauskommt und packt den Heber aus. Der gelingt perfekt und schon steht es 3:0! Zwei gute Chancen der Juniors gibt es vor der Pause noch. Nach Vorlage von Machacek ist Schweighart von rechts kommend völlig frei, sein Schuss fällt zu zentral aus, der Oberaicher Goalie kann abwehren. Kurz darauf ist es wieder Machacek, der vorbereitet – diesmal schießt Sencar, der aber das Tor nicht trifft.

Bravo Marko Horvat: Alles richtig gemacht beim 2:0!

Mit dem klaren, hochverdienten 3:0 werden die Seiten gewechselt und es scheint in dieser Tonart weiter zu gehen. Gleich nach Wiederbeginn läuft Pachner von rechts kommend auf den Tormann zu, dabei legt sich Pachner den Ball etwas zu weit vor, Kucharek kann ins Seitenout abwehren. Nachdem Malli für Oberaich einen Kopfball knapp vergibt (nach einem hohen Freistoß völlig frei zum Ball) sind die Juniors erfolgreicher. Schweighart dringt in den Strafraum ein, stoppt aber ab. Er spielt auf Pachner, der ebenfalls einen besser positionierten Mitspieler sucht und in Sencar findet. Aus vollem Lauf zieht Sencar ab und bezwingt Oberaichs Tormann zum 4:0. Was soll da noch passieren, kann man an diesem Nachmittag die schwache Tordifferenz etwas aufpolieren? … Es kommt aber ganz anders.

Zwar kommen Schweighart, Machacek und Asil zu Schüssen aus guten Positionen, auch wird ein Donawitzer Alleingang durch einen sehr fragwürdigen Abseitspfiff gestoppt, doch plötzlich schleichen sich auch Fehler ein. Als ob nun nur mehr mit 90% agiert werden würde. Da ein verlorener Zweikampf, dort ein schlechtes Attackieren, die Laufbereitschaft – vor allem zurück – lässt etwas nach und schon ist es passiert. Der Schiedsrichter verlegt ein Asil-Foul, das knapp, aber klar ersichtlich, außerhalb des Strafraumes passierte, in den Strafraum und entscheidet daher auf Elfmeter. Strebinger nützt die Chance und verkürzt auf 1:4. 61. Minute, was soll´s , so weit ist noch nichts passiert. Denkt man. Zwei Minuten später – Mitkovski spielt den Lochpass auf Strebinger, der passt gleich zur Mitte, dort ist Grabner frei und schon steht es 4:2. Wieder eine Minute später, Weiss schlägt überhastet und ungenau ab, leitet einen Gegenangriff über Thöni ein, der spielt zur Mitte, wieder ist Strebinger da und es steht plötzlich nur mehr 4:3. Drei Minuten und der klare Vorsprung ist auf ein Minimum geschrumpft und es ist noch fast eine halbe Stunde zu spielen!

Oberaich hat natürlich Lunte gerochen, dieses Spiel noch zu drehen und will es erzwingen. Hohe Bälle werden probiert, sind aber nicht das Rezept. Kutlesa und Hoffellner, aber auch der ganz stark spielende Möstl sind dabei kaum zu bezwingen. Trainer Kogler bringt in dieser Phase zwei frische Spieler, Stocker und Nahrgang kommen für Schweighart und Freydl. Obwohl Oberaich drängt, entstehen nur selten Abschlüsse. Eigentlich sind die Donawitzer Kontermöglichkeiten, die aufgrund der großzügigen Räume entstehen, fast zwingender. Stocker per Kopf nach Machacek-Freistoß, Asil setzt sich links durch bleibt dann aber doch hängen – alles Möglichkeiten um den Vorsprung wieder auszubauen. Einmal noch ist die dicke Ausgleichcahnce noch da. Grabner wird auf der linken Seite in den Strafraum geschickt, Weiss läuft ihm entgegen und kann tatsächlich den Schuss mit seinem Körper abwehren.

Der landet im Tor: Machaceks Heber zum 3:0!

Dann ist es einmal Möstl, der aufs gegnerische Tor zieht und vom letzten Mann der Oberaicher regelwidrig gestoppt wird. Einen Freistoß immerhin gibt es, Karte für dieses Vergehen aber aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund nicht. Machacek zirkelt den Freistoß Richtung Ecke, scheitert dabei aber knapp. In der Schlussphase entsteht ein offener Schlagabtausch, bei dem sich die Juniors toll bewähren. Während Oberaichs verzweifelte Versuche vorzeitig versanden oder mit Schüssen neben das Tor enden, haben Nahrgang (knapp rechts daneben) und vor allem Sencar, dessen Hammer an der Latte landet, die besseren Möglichkeiten. Es trifft aber niemand mehr und so bleibt es beim knappen 4:3, dem ersten Juniors-Sieg. Nach dem Schlusspfiff wird noch einige Augenblicke weiter „diskutiert“, einige wollen sich gar nicht beruhigen, schließlich können die Streithähne doch getrennt werden.

Bravo Juniors, Gratulation zu den drei Punkten, jetzt will man aber mehr und gleich auch gegen St. Michael II nachlegen!

Links: StFV, Oberaich

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Pachner (T), Freydl (67. Nahrgang), Asil (89. Krainer), Schweighart (G, 67. Stocker), Sencar (T), Machacek (T), Hoffellner, Möstl, Horvat (T), Kutlesa. Ersatz: Drabli, Mock.

NACHWUCHS: Die U 15 muss sich Selzthal geschlagen geben!

Sparkassen JUFA Hotels Leistungsklasse U15 A, 6. Runde, SA 22.09.18, 14:30 Uhr Stadion Donawitz, 40. DSV Leoben : Selzthal A 2:7 (0:3). DSV-Tore: Benjamin Tomic, Elmas Belegic. Schiedsrichter Walter Sudy.

Link: StFV

Auch im fünften Meisterschaftsspiel konnte die DSV U 15 noch keinen Punkt erobern. Die von einigen Ausfällen dezimierte Mannschaft, die diesmal von Markus Ebner betreut wurde, war im Spiel gegen Selzthal in allen Belangen unterlegen. Es dauerte zwar bis zur 26. Minute, bis das erste Tor der Gäste fiel, doch dann war der Bann gebrochen. Bis zur Pause lag unsere Mannschaft bereits 0:3 zurück, ehe kurz nach Seitenwechsel durch ein Gestocher-Tor zum 1:3 von Benjamin Tomic noch einmal etwas Spannung aufkam. Diese Spannung dauerte aber nicht lange, Selzthal legte einen Gang zu und erzielte  innerhalb von 13 Minuten weitere vier Tore. Das Spiel war längst entschieden, da wollte es Elmas Belegic wissen: Übers halbe Feld marschiert er mit dem Ball, auch der Heber ist schön – das 2:7 ist aber nur Ergebniskorrektur, in einem, über weite Strecken doch sehr schwachen DSV-U 15-Spiel!

Es ist schon wieder passiert: Trotz starker Leistung 1:3 (0:1) in Mettersdorf!

Landesliga, 8. Runde, FR 21.09.18, 19:00, Sportplatz Mettersdorf, 280. USV Mettersdorf : DSV Leoben 3:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Skolnik (17.), 1:1 Damis (60.), 2:1 Horvat (99.), 3:1 Horvat (102.). Schiedsrichterteam: Birnstingl, Hartner, Mag. Koren.

Was muss denn noch alles passieren, damit sich der DSV Leoben endlich einmal für eine gute Leistung belohnen kann? Das ist einfach unglaublich wie leichtfertig mit Großchancen (vor allem in der zweiten Spielhälfte) umgegangen wird, so kann das einfach nichts werden. Mettersdorf, betreut von Trainer Mario Haas, beginnt die erste Spielhälfte stark, profitiert von einigen Fehlern der Donawitzer und kommt durch einen Treffer von Skolnik nicht unverdient zum Führungstreffer. Auch danach dauert es einige Minuten, in denen die Hausherren durchaus den Vorsprung hätten ausbauen können, bis sich die Donawitzer endlich erfangen und selbst beginnen, Fußball zu Spielen. Unmittelbar vor der Pause vergibt Pagger, von links kommend, die erste gute Möglichkeit – er scheitert an der Außenstange. In der zweiten Spielhälfte zeigen die Donawitzer einerseits, was alles möglich gewesen wäre, andererseits aber auch ein weiteres Mal, wie unglücklich vor dem gegnerischen Tor agiert wird. Nach Waldhuber-Flanke scheitert Tomic mit einem guten Schuss an die rechte Stange, ehe es Mateo Damis per Kopf gelingt, einen Pagger-Eckball zum 1:1 zu versenken. Der so wichtige Ausgleich ist da, doch Reinmayrs Mannschaft will mehr: Die Donawitzer sind nun kompakt, mutig und agressiv, Chancen entstehen in Hülle und Fülle: Petkov spielt im Strafraum auf Tomic, der aus kurzer Distanz geblockt wird, einer Fülle an Vorstößen über die Seiten fehlt der entscheidende letzte Pass, ein hoher Pagger-Freistoß geht an Freund und Feind vorbei und landet ein weiteres Mal, diesmal an der linken, Stange. Es ist zum verzweifeln, wird aber noch schlimmer. Zum einen verletzt sich der Mettersdorfer Fuchshofer bei einem Zweikampf mit Heinemann schwer und muss mit dem Notarztwagen abtransportiert werden – auf diesem Wege wünschen wir ihm auch vom DSV Leoben Alles Gute! – das Spiel wird dadurch für zehn Minuten unterbrochen. Zum Anderen ist die Schlussphase auch, was das Spiel betrifft, einfach nur bitter: 90. Minute, der DSV geht scheinbar mit 2:1 in Führung – Tomic verwertet einen Waldhuber-Stanglpass – der Assistent hebt aber die Fahne (Abseits). 94. Minute – Niederl scheitert mit einem Schuß im Strafraum, 97. Minute – Niederl mit dem perfekten Stanglpass, Prutsch haut den Ball am Fünfer übers Tor. Es kommt, wie es kommen muss, Mettersdorf gelangt noch einmal zur Schussmöglichkeit – Horvat zieht zentral ab und er trifft. 2:1 für Mettersdorf in der 99. Minute, drei Minuten später verwandelt der selbe Spieler auch noch einen Freistoß zum 3:1. Danach ist Schluss, die Mettersdorfer wissen gar nicht so genau, warum und wie sie dieses Spiel gewonnen haben, der DSV Leoben ist ein weiteres Mal an der Chancenauswertung gescheitert – so bitter allerdings, wie an diesem Abend, in dieser Saison auch noch nie!

Alles Gute Alexander Fuchshofer!

Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten, bei den Donawitzern sind es Alexander Hofer und Brajan Grgic, die verletzungsbedingt ausfielen. Die ersten Minuten gehörten der Heimmannschaft. Das Umschalten gelingt Mettersdorf besser, Deutschmann und Skolnik, ziehen auf der linken Seite Richtung Strafraum, beide Male ist Rinner aufmerksam, er kann erst in den Corner klären und beim zweiten Versuch, nach Stanglpass, den Torschuss von Lukas Stadler entscheidend blocken. Das Donawitzer Spiel nach vorne stockt, ist durchsichtig und ist geprägt von zaudern und zögern. Zu lange am Ball, zu wenig Anspielmöglichkeiten, allgemein zu wenig Bewegung ohne Ball, überdies einige individuelle Fehler – Mettersdorf nützt das aus. Wieder ist es L. Stadler, der zum Kopfball steigt, wieder kann Rinner den Stürmer so weit behindern, dass Petrovcic mit dem Ball keine Mühe hat. Und gerade als sich Rinner am Spielfeldrand verarzten lässt (kann aber weiterspielen), wird es erstmals richtig gefährlich. Nach einem Doppelpass im Strafraum zieht Deutschmann ab – geblockt, der Ball gelangt zur anderen Seite, von dort wieder zur Mitte, diesmal zieht Lukas Stadler ab, wieder, diesmal von Niederl geblockt, schließlich kann Damis die heikle Angelegenheit klären. In der 17. Minute ist es aber soweit. Einen Wechselpass erreicht Deutschmann, dem man dabei zu viel Platz lässt, ein Rettungsversuch von Schranz scheitert, der Ball kommt zur Mitte, dort ist Skolnik frei und er nützt die Chance zur 1:0-Führung. Zu diesem Zeitpunkt verdient, Mettersdorf ist bissiger, im Kopf und mit den Beinen einfach schneller.

Und fast wäre eine Minute später schon der zweite Treffer passiert. Wieder ist es Deutschmann, der von links in den Strafraum drängt, seinen Schuss kann diesmal Petrovcic aus kurzer Distanz abwehren. Freistoß, Eckball – mit hohen Bällen versucht es nun Mettersdorf – doch bei Standards, bei ruhenden Bällen, agiert unsere Hintermannschaft entschlossener und erfolgreicher. Den ersten Vorstoß, der auch bis in den gegnerischen Strafraum führt, unternimmt Heinemann, der übers halbe Feld läuft und immerhin einen Corner rausholt. Prutsch zirkelt den Ball gut herein, nach einem weiteren Eckball zieht Waldhuber ab, sein flacher Schuss landet aber schon weit vor dem Tormann an irgendeinem Mettersdorfer Bein. Der DSV kann sich nun immerhin etwas mehr befreien, obwohl nach wie vor Mettersdorf die Kontrolle über das Tempo des Spieles hat. Wurzingers und Skolniks Schuss-Versuche scheiten (beide werden geblockt), beim Schuss von Lukas Stadler streckt sich Petrovcic vergeblich, der Ball springt von der Stange zurück, beim Nachschuss scheitert Wurzinger.

Nach etwa einer halben Stunde lässt der Mettersdorfer Druck zusehends nach. Die Donawitzer können den Ball in den eigenen Reihen halten, gewinnen nun die entscheidenden Zweikämpfe immer öfter und es gelingt, dass das Spielgeschehen aus der eigenen in die gegnerische Hälfte verlagert werden kann. Waldhuber, der sich immer besser auf seiner Seite zurecht findet, kommt zum Schuss (daneben) und kurz darauf zum Zug aufs Tor (wird von Deutschmann und Tormann Prasser entscheidend gestört). Mehrere Eckbälle für den DSV können herausgeholt werden, die einzig wirklich gute Möglichkeit entsteht aber erst in der letzten Spielminute. Ein schöner Pass gelangt zu Pagger, der nimmt Tempo auf und zieht, dicht verfolgt, von links kommend in den Strafraum. Der Winkel zum Schuss ist spitz, dennoch versucht er es – der Ball landet hoch an der Außenstange.  Das war es vor der Pause, dem DSV Leoben ist es zwar gelungen, das Ventil zu finden, damit der Mettersdorfer Dauerdruck, nachgelassen hat – die Führung zur Halbzeit geht aber in Ordnung.

Sein erstes Saisontor wird ihn nicht freuen: Mateo Damis nach dem 1:1!

Körpersprache, Einstellung und Auftreten nach dem Seitenwechsel stimmen – die Worte des Trainers in der Pause dürften die richtigen gewesen sein. Ob Prutsch oder Niederl in der Mitte oder auf den Seiten Waldhuber und Pagger – alles wirkt nun entschlossener. In der 52. Minute die erste Riesenchance für unsere Mannschaft. Waldhuber ist einfach nicht zu stoppen, er geht vor bis zur Strafraumgrenze, legt dann perfekt ab für den mitgekommenen Tomic. Der zieht ab und scheitert mit seinem Versuch an der rechten Stange! Schöner Spielzug, schöner Abschluss, doch ohne das erhoffte Endergebnis. Das bestimmte Auftreten der Donawitzer zeigt Wirkung, Mettersdorf kommt vorne überhaupt nicht mehr durch und muss nun hinten schwer arbeiten. Es gelingen zwar wieder die, so oft schon gesehenen, Vorstöße der Donawitzer auf den Seiten, doch beim Sechzehner ist wieder einmal Endstation. Reinmayr bringt früh in der zweiten Hälfte Pachner, der erstmals seit drei Runden wieder zum Einsatz kommt, für Schranz – und auch der Neue fügt sich nahtlos in das funktionierende Team ein.

Im Strafraum wird Petkov hoch (mit dem Rücken zum Tor) angespielt, sein Versuch auf Tomic abzutropfen, fällt zu schwach aus und scheitert leider, statt einem Schuss gibt es Eckball. Und was für einen. Pagger bringt den Ball zur Mitte, Damis steigt hoch und versenkt die Kugel in den Maschen. Das 1:1 ist verdient zu diesem Zeitpunkt, der DSV ist wieder mitten im Geschehen! Mettersdorf versucht nun wieder aus der Lethargie zu erwachen, das Spiel steigert sich dadurch zu einer richtig rassigen, dramatischen Begegnung auf gutem Landesliganiveau. Mettersdorf kommt nun wieder auf, irgendwo vor dem Tor ist aber immer Endstation (Heinemann vor Stadler), die Donawitzer Defensive ist der Rückhalt, der nöig ist, um sich nach vorne  orientieren zu können. Ein Flachschuss von Pagger fällt zu schwach aus, ein Zuspiel vom mitgegangenen Heinemann scheitert im Strafraum (schöner Pass davor von Prutsch) und bei einer Hereingabe von Pagger rutschen Mally und Petkov zum Ball – der Mettersdorfer ist um den Augenblick schneller, damit gibt es Eckball. Dauerdruck der Donawitzer in Mettersdorf, die Hausherren kommen kaum zum Verschnaufen! Nach einer kurzen Schrecksekunde, der Mettersdorfer Hubmann geht im Strafraum nach einer riskanten, aber sauberen, Attacke von Rinner zu Boden, geht es auf der anderen Seite weiter. Waldhuber spielt auf den nach vor eilenden Pachner, der bringt den Ball zur Mitte – knapp an Tomic vorbei und vor Pagger, kann Berger in den Corner klären.

Die nächste Chance. Pagger zirkelt einen Freistoßball gefährlich hoch zur Mitte, Damis erreicht knapp nicht den Ball, der aber weiter an der linken Stange aufprallt – für den Abpraller von dort kommt Tomic um einen Schritt zu spät! Bei einem weiteren Freistoß (Rossmann Gelbfoul) versucht es Pagger direkt, diesmal fehlen zum Glück etwa zwei Meter. Nach dem Wechsel, Hubmann für den sehr aktiven, aber nun ausgepowerten Kapitän, Petkov, passiert das, was man gar nicht sehen möchte. Heinemann attackiert Fuchshofer, der zur Mitte flanken will, ein Foul wird zu Recht gegeben, doch die Verletzung, die der Mettersdorfer erleidet, zieht er sich nicht durch die Attacke zu, sondern durch den unglücklichen Aufprall danach. Das Spiel muss für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, Fuchshofer wird mit der Trage vom Feld gebracht und muss sogar vom Notarzt behandelt werden – Hoffentlich ist es nicht all zu schlimm, in jedem Fall Alles Gute, Alexander Fuchshofer!

Einfach unglaublich, so niederschmetternd, dieses Spiel!

Die heiße Schlussphase, in der wirklich Alles möglich war, hat es in sich. Zuerst muss Petrovcic einen hohen Ball und kurz darauf einen „Roller“ von Rossmann abwehren, ehe die Musik wieder vor Prassers Tor spielt. Prutsch dringt in den Strafraum ein, anstatt zu schießen sucht er den Mitspieler. Das gleiche macht Tomic: Auch er geht hinein, als Stürmer müsste er doch so egoistisch sein, um abzuziehen – auch er will quer spielen und scheitert dabei. Und dann endlich, so scheint es, passt einmal alles. Waldhuber setzt sich rechts durch, der Ball zur Mitte ist perfekt, eben so der Abschluss von Tomic – doch zur Verwunderung aller am Sportplatz hat der Linienrichter die Fahne in der Höhe. Ob das so richtig war, könnte man nur durch ein Video abklären, für helle Aufregung im Donawitzer Lager reichte die Entscheidung allemal. Die nächste Möglichkeit lässt sich Niederl entgehen. Nach einer Waldhuber-Flanke landet der abgewehrte Ball bei Niederl, der umkurvt einen Gegner – sein Schuss landet – abgefälscht – knapp neben dem linken Kreuzeck. Eine Mörderaktion, vielleicht sogar die schönste des Spieles, kommt noch. Beteiligt sind Tomic, Waldhuber und Niederl, die den Ball bis zur Torutlinie im Strafraum kombinieren. Von dort schafft Niederl den perfekten Stanglpass zu Prutsch, der am Fünfer zum Abschluss kommt. Anstatt das Ding in die Maschen zu jagen, landet der Ball über dem Tor – was soll man da sagen…

Einen Pagger-Freistoß gibt es noch (daneben) und dann passiert es schon wieder. Es ist so abgdroschen und bitter, wenn es einen betrifft, es ist aber an diesem Abend leider Realität: Tore, die man nicht macht, bekommt man. In der 99. Minute, nach einem Angriff über die linke Seite, wird der Ball in den freien Rückraum gespielt – dort zieht Horvat einfach ab – und trifft. Der flache Ball passt zwischen Fingerspitzen des Tormannes und Stange perfekt, es steht 2:1 für Mettersdorf. Die Genick-Watsche sitzt natürlich, in den verbleibenden drei Minuten herrscht Schockstarre bei den Donawitzern. Das nützt Mettersdorf sogar zu einem weiteren Tor. Nach Foul von Niederl an Stangl tritt wieder Horvat an und versenkt auch diesen Ball. Unmittelbar danach ist Schluss, der Favorit setzt sich gegen den Außenseiter klar durch. Es ist halt nur so bitter, wenn man dabei war und gesehen hat, wie das alles passiert ist…

8 Spiele, vier Punkte – neben einem verschossenen Elfer, dieser knappen Abseitsentscheidung sind nun Stangenschüsse fünf und sechs dazugekommen – ohne Glück in entscheidenden Momenten geht es halt auch nicht. Jammern nützt nichts, es wartet die nächste Aufgabe – am kommenden Freitag kommt Gnas nach Donawitz. Vielleicht gibt es dann einmal etwas Erfreuliches zu berichten, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Links: StFV, Ligaportal, Mettersdorf

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovic, Rinner, Pagger, Tomic, Heinemann, Schranz (56. Pachner), Waldhuber, Damis (T), Niederl, Prutsch, Petkov (77. Hubmann). Ersatz: Peckovic, Kutlesa, Kosche.

Schwere Aufgabe in Mettersdorf – aber der DSV Leoben braucht Punkte!

Landesliga, 8. Runde, FR 21.09.18, 19:00 Uhr, Sportplatz Mettersdorf. USV Mettersdorf : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (vorl. Gruppe West): Christian Birnstingl, Martin Hartner, Mag. Stephan Koren.

Die erste Arbeitswoche beim DSV Leoben hat es für den neuen Trainer Hannes Reinmayr so richtig in sich. Am Montag die Präsentation und Vorstellung beim Vorstand und das erste Training, am Dienstag das erste Meisterschaftsspiel – und am Freitag wartet mit Mettersdorf bereits der nächste starke Gegner. Die Phase des Kennenlernens ist somit sehr kurz ausgefallen, denoch hatte man bereits im Spiel gegen Voitsberg das Gefühl, dass die Chemie zwischen Spielern und Trainer stimmt. Das gegenseitige Vertrauen ist spürbar, das ist auch nötig, wenn der Schritt aus der Krise gelingen soll. Gegen Voitsberg hat es zwar, trotz der guten Leistung, noch nicht gereicht, um zu punkten, das – so hofft man zumindest – sollte dann in Mettersdorf gelingen.

Links zu Reinmayr beim DSV: Fanreport, Ligaportal, Ligaportal Interview, Mein Bezirk

Rückblickend reiht sich Spielverlauf und das Ergebnis gegen Voitsberg nahtlos in die meisten (viel zu viele) DSV-Spiele dieser Saison ein. Zur Pause 0:0, am Ende verloren! Das war gegen St. Michael, gegen Frauental und gegen Wildon nicht anders und nun ist es schon wieder passiert – man könnte meinen, der Mannschaft geht am Ende die Luft aus. Wenn man sich aber den Aufwand, den die Donawitzer Spieler, bis zum Schlußpfiff gegen Voitsberg betrieben haben, den Einsatz und die Laufbereitschaft in Erinnerung ruft, kann das wohl so nicht ganz stimmen. Es wird eher mehr damit zusammenhängen, dass einfach zu viele Tormöglichkeiten ausgelassen werden. Wenn man vorne Chancen vernebelt und einfach nicht trifft, erhöht sich von Minute zu Minute das Risiko eben, dass Unachtsamkeiten und Fehler passieren. Und solange es 0:0 steht, ist nichts entschieden und man muss dann immer mit einem dummen Gegentreffer rechnen. Und die wiederum passieren uns leider regelmäßig. Dennoch, obwohl man nach sieben Runden mit gerade erst einmal vier Punkten am vorletzten Tabellenplatz dasteht, darf man dem neuen Trainer und dieser Mannschaft zutrauen, dass es noch gelingen wird, endlich auf Kurs zu kommen. Vielleicht schon in Mettersdorf – einem der Meisterschaftsfavoriten, wo man als krasser Außenseiter ohnehin nichts zu verlieren hat…

Der USV Mettersdorf ist sicher kein Donawitzer Lieblingsgegner. Insgesamt gelang nur einmal ein Punkt, die letzten drei Spiele gegeneinander, gingen allesamt an die Südoststeirer. In die heurige, für Mettersdorf die insgesamt dritte, Landesligasaison ist man gut gestartet. In den ersten fünf Runden wurden drei Siege und zwei Unentschieden eingefahren. Doch ausgerechnet nach dem Trainerwechsel, Mario Haas ersetzte nach diesen fünf Runden Mario Posch, gab es zwei Niederlagen. Vergangene Woche zu Hause 1:2 gegen Gnas und am Dienstag musste man sich Bad Radkersburg mit 1:3 geschlagen geben. Das macht in Summe mit elf Punkten den sechsten Tabellenplatz. Ein Aspekt in der, für unsere Mannschaft so wichtigen, Begegnung ist natürlich der Umstand, dass sich die ehemaligen Sturm-Spezis auf den beiden Trainerbänken wiedersehen. Mario Haas und Hannes Reinmayr, vielleicht kommt auch Ivica Vastic vorbei, dann wäre das „magische Dreieck“ komplett…

Mit Herzblut bei der Sache: Der neue DSV Trainer Hannes Reinmayr!

Vorschau Ligaportal

Direkte Begegnungen: Bisher gab es vier Spiele zwischen den beiden Mannschaften. Einem Unentschieden stehen drei klare Niederlagen gegenüber, im Frühling setzte es eine 0:3-Heimpleite-Schlappe. 23.03.18 DSV – MET 0:3 (0:0),  11.08.17 MET – DSV 5:1 (3:0), 23.09.16 DSV – MET 0:2 (0:1), 05.05.17 MET – DSV 3:3 (1:3).

Karten und Tore: Gesperrt ist beim USV Mettersdorf nach einer roten Karte mit Markus Farnleitner ein Mittelfeldspieler, der bisher in allen Spielen zum Einsatz kam. Beim DSV Leoben gibt es hingegen keine Sperren, auch keine Spieler, die mehr als drei Gelbe Karten gesehen haben. Die erfolgreichsten Mettersdorfer (insgesamt 15:10) Torschützen sind Dejan Skolnik (Nr. 16), Daniel Rossmann (Nr.8) und Leon Horvat (Nr. 13) mit je drei Toren. Mit zwei Treffern folgt Lukas Stadler. DSV Leoben (5:16) – Martin Petkov zwei Mal, sowie Alex Hofer, Hias Pagger und Bernhard Rinner je ein Tor.

Zäher Gegner – gegen Mettersdorf gab es noch keinen DSV-Sieg!

Alle Spiele dieser 8. Runde:

FR 21.09.18, 19:00. Fürstenfeld : St. Michael, Voitsberg : lebring, Gnas : Bad Radkersburg, St. Anna : Bruck, Mettersdorf : DSV Leoben, Liezen : Heiligenkreuz, Wildon : Lafnitz Amateure. SA 22.09.18, 16:00. Frauental : Pöllau.

DSV Juniors:

Chance auf eine Rehabilitation. Nach der bitteren Klatsche in Bruck treten Jürgen Koglers DSV Juniors in dieser Woche wieder zu Hause an. Am Sonntag, 23.09., ab 15:00 Uhr kommt der SV Oberaich ins Donawitzer Stadion zum Gebietsligaderby.

Alle DSV Nachwuchsspiele am Wochenende:

FR 21.09., 17:15 U 13. SG Lobmingtal : SG DSV Leoben, Lobmingtal.

SA 22.09., 10:30 U 11. SG DSV Leoben : SG Trofaiach, Stadion Donawitz.

SA 22.09., 11:00 U 17. Weiz : SG DSV Leoben, Weiz.

SA 22.09., 14:30 U 15. DSV Leoben : Selzthal, Stadion Donawitz.

SO 23.09., ab 10:00 U 7 Turnier in Proleb

SO 23.09., ab 13:30 U 8 Turnier in Proleb.

Unglückliche Niederlage bei Reinmayrs Trainerdebut!

Landesliga, 7. Runde, DI, 18.09.18, 19:00 Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : ASK Voitsberg 0:2. Torfolge: 0:1 Caculovic (82.), Brauneis (84.). Schiedsrichterteam: Vonic, Stachel, Causevic.

Fußball kann so grausam sein! Da spielen die Donawitzer über weite Strecken einen wirklich ansehnlichen, druckvollen Fußball mit viel Einsatz und Herzblut, kommen auch zu guten Tormöglichkeiten, doch das Alles zählt letztlich Nichts. Voitsberg gelingt in der Schlussphase ein Doppelpack durch Caculovic und Brauneis und darf sich über drei glückliche Punkte in Donawitz freuen. Es ist wie verhext: In den sieben absolvierten Spielen steht es zum insgesamt fünften Mal (!) zur Pause 0:0 und jetzt, gegen Voitsberg, verlieren die Donawitzer nach der Pause zum vierten Mal noch das Spiel! Neo-DSV-Trainer Hannes Reinmayr hat mit viel Leidenschaft von der Linie aus seine Mannschaft motiviert, dirigiert und angefeuert – er hat ein intaktes Team vorgefunden, dass sich wieder einmal nur den Vorwurf gefallen lassen muss, dass es vor dem gegnerischen Tor zu wenig abgebrüht agiert hat. Sich alleine auf die wirklich schwache Schiedsrichterleistung auszureden, greift zu kurz, die Chancen, um in dieser engen Partie in Führung zu gehen, waren vorhanden, da hätte man einfach mehr draus machen müssen. Dass Voitsberg über eine ausgefuchste Mannschaft verfügt, wusste man schon vorher, leider hat Gerald Strafners Truppe genau das unter Beweis gestellt!

Ganz starkes Spiel: Jürgen Prutsch im Vorwärtsgang!

Hannes Reinmayr muss bei seinem ersten Auftritt als Cheftrainer auf den verletzten Hubmann verzichten, an seiner Stelle spielt Niederl den „Sechser“ – und das kann man gleich vorweg nehmen – er spielt diese Rolle sehr abgebrüht und kompromisslos. Die Donawitzer versuchen von Beginn weg das Spiel zu machen und das gelingt auch ganz gut. Mit einem kompakten Pressing werden Bälle erobert und dadurch kommt das Offensivspiel schnell auf Touren. Auf ihren jeweiligen Seiten wirbeln Waldhuber und Heinemann temporeich nach vorne, der letzte Pass bleibt aber vorerst noch aus. Den ersten Torschuss gibt aber der Voitsberger Grischenig von der linken Seite ab, Damis kann ihn dabei zumindest etwas behindern, der Ball landet über dem Tor. Auf der anderen Seite wird der sehr spielfreudige Prutsch von Petkov zentral angespielt, er kann seine Gegenspieler abschütteln und zieht wuchtig ab – Tormann Hiebler ist mit den Fingerspitzen dran und kann in den Corner abwehren.

Mit Fortdauer des Spieles kann sich Voitsberg besser auf die Donawitzer Spielweise einstellen und wird damit ebenbürtig. Es entsteht eine ausgeglichene, kampfbetonte Partie, die nicht zuletzt aufgrund von seltsamen Schiedsrichterentscheidungen, zunehmend emotional wird. Zu Beginn sind es nur Kleinigkeiten, die einfach falsch angezeigt werden (offensichtliche Fehlentscheidungen bei Einwürfen, klare Fouls werden nicht gegeben, dafür bei Nichtigkeiten dann doch der Pfiff), aber das stört doch den Spielfluss. Die Donawitzer bleiben in dieser Phase, obwohl die Vorstöße nun seltener werden, bissig und hartnäckig. Das wird nach 22 Minuten fast belohnt. Nach einem Rinner-Energieanfall, der einfach übers halbe Feld nach vorne marschiert, setzt sich Waldhuber ein weiteres Mal auf seiner Seite durch, die Hereingabe zur Mitte erreicht Prutsch und der zieht gleich ab. Der Ball kommt gut, doch Hiebler im Voitsberger Tor kann den Ball erreichen und dadurch die gute Möglichkeit abwehren.  Kurz darauf die nächste Chance. Diesmal ist es auf der anderen Seite Heinemann, der auf Grgic spielt – der Ball scheint etwas zu weit geraten, doch Grgic setzt energisch nach und erreicht tatsächlich vor dem Tormann den Ball. Er spitzelt zwar den Ball über den Goalie, aber leider auch über das Tor!

Vor der Pause muss Hiebler nach einem Eckball noch mit der Faust abwehren, schließt Waldhuber eine schöne Aktion (Grgic mit Übersicht) mit einem Fehlschuss (weit drüber) ab und kommt Grgic nach einer schönen Heinemann-Hereingabe um den berüchtigten Zentimeter zu spät – Suppan kann den Stanglpass vors Tor gerade noch verhindern. Auch Voitsberg taucht mehrmals am Sechzehner auf, doch dort ist Endstation, unsere Hintermannschaft ist beim Attackieren und bei den hohen Bällen kompromisslos: Beim Stand von 0:0 werden die Seiten gewechselt.

Seine Position: Alexander Hofer, starker rechter Verteidiger!

Der DSV Leoben versucht so, wie schon vor der Pause, mit viel Einsatz und unbändigem Zug nach vorne, weiter zu spielen. Die erste Doppelchance vergeben Heinemann und Prutsch, beide werden bei ihren Schüssen im – und dann knapp außerhalb des Strafraumes, entscheidend geblockt. Es folgen: Eine knappe Abseitsentscheidung gegen Grgic (korrekt), hohe Hereingaben von Prutsch und dann noch ein schöner Angriff in der 57. Minute: Prutsch dringt links in den Strafraum ein, sein Zuspiel erreicht Grgic in der Mitte – der dreht sich und will für Petkov aufspielen. Es sind wieder nur wenige Zentimeter, die den Unterschied zwischen einem unbedrängten Torschuss aus kurzer Distanz und einem erfolgreichen Tackling ausmachen, Petkov kommt anschließend zu Fall – für einen Elfmeterpfiff zu wenig; Das Tor will einfach nicht gelingen. Kurz darauf ein ähnliches Bild. Waldhuber zieht auf seiner rechten Seite davon, den Stanglpass erreicht Grgic knapp nicht (er ist den Schritt zu weit vorne), Taucher verhaspelt sich im Zentrum, der Ball scheint für Petkov frei, doch auch in dieser Situation ist mit Walch ein Voitsberger um den Schritt schneller. Den ersten Voitsberger Schuss nach dem Seitenwechsel gibt Rössl ab, der flache Ball streift an der Stange vorbei ins Torout.

Im Anschluss an einen Voitsberger-Freistoß (gute Distanz, knapp außerhalb des Strafraumes), der in der Mauer landet, leitet Heinemann einen schnellen Konter ein. Er spielt auf Grgic, doch der legt sich den Ball zu weit vor, statt einem Torschuss, gibt es nur einen Eckball. Der Eckball kommt über Umwege zu Petkov in den Strafraum, der passt zentral zum eingewechselten Tomic. Tomic dreht sich, zieht ab und wieder ist es Hiebler, der diesmal per Fußabwehr den guten Schuss klären kann. Die letzte Viertelstunde beginnt mit einem Aufreger und damit verbundenen Frust auf Donawitzer Seite, der sich dann bis zum Schlusspfiff nicht mehr legt. Es ist ein Zuckerpass, der Prutsch alleine aufs Tor ziehen lässt, doch der Assistent und damit der Schiedsrichter wollen dabei eine Abseitsposition gesehen haben, die nie und nimmer eine war.

Und dann auch das noch: 82. Minute, Rössl wird nicht entschlossen genug attackiert, der Ball gelangt zu Caculovic, der sich in der Mitte schön durchsetzt – der Weg ist frei – und gegen den Spielverlauf, schickt er Petrovcic in die falsche Ecke und erzielt das 0:1. Zwei Minuten später, nach einem Foul etwa 28 Meter vor dem Tor, zirkelt Suppan einen präzisen, hohen Ball in den Strafraum, Brauneis löst sich und stellt per Kopf auf 0:2! In nur zwei Minuten ist alles verloren, das gute Donawitzer Spiel wird knallhart auf den Kopf gestellt. Von dem Doppelschlag können sich die Donawitzer nicht mehr erholen, Voitsberg spielt den Vorsprung souverän über die restliche Zeit (plus fünf Minuten Draufgabe). Damit endet eines der besseren Donawitzer Spiele mit einer Niederlage, der Frust nach dem Spiel ist absolut nachvollziehbar. Viel Zeit zum Grübeln bleibt aber nicht, bis zum nächsten Spiel in Mettersdorf sind es genau drei Tage hin!

Zum Verstecken: Trainer Reinmayr kann es nicht glauben…

Links: StFV, Voitsberg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Rinner, Heinemann, grgic, Schranz, Hofer, Waldhuber (65. Tomic), Damis, Niederl (84. Pagger), Prutsch (G), Petkov. Ersatz: Peckovic, Kosche, Pachner.

Dienstagrunde: Mit neuem Trainer gegen Voitsberg!

Landesliga, 7. Runde, DI, 18.09.18, 19:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : ASK Voitsberg, Schiedsrichterteam (Gruppe Ost): Mario Vonic, Rene Stachel, Salhudin Causevic.

Beim DSV Leoben herrscht Aufbruchsstimmung und das ist richtig gut so. Nach den vielen Rückschlägen zu Saisonbeginn, hat es zum einen am vergangenen Freitag endlich mit dem ersten Sieg geklappt (3:0 in Liezen) zum anderen konnte der Vorstand am Sonntag mit Hannes Reinmayr einen hochkarätigen Cheftrainer präsentieren! Natürlich, Reinmayr muss sich erst einleben, muss seine Mannschaft erst kennen lernen – und um seine Handschrift wirklich zu erkennen, braucht es seine Zeit. Aber Hannes Reinmayr war nicht nur bekanntermaßen als Spieler ein erfolgreicher und ehrgeiziger Profi, sondern hat es auch bei seinen Trainerstationen bewiesen: Er weiß, was er tut, er kann mit Spielern gut umgehen – er spricht einfach ihre Sprache. Ab nun heißt es für unsere Mannschaft: Noch härter arbeiten, die Karten werden bei einem neuen Trainer immer auch ein wenig neu gemischt und an das, was in Liezen gelungen ist, gleich am Dienstag anknüpfen. Es wird zwar schwer gegen Voitsberg, aber unmöglich ist auch gegen die Weststeirer gar Nichts. Mit dem Erfolgserlebnis im Gepäck und der Aufbruchsstimmung, sollte genügend Pfeffer da sein, um auch gegen Voitsberg zu punkten!

Nach dem letzten Spiel gegen Voitsberg (1:1) war die Freude groß: Der Klassenerhalt wurde fixiert!

Gegen den ASK Voitsberg hat der DSV Leoben im letzten Aufeinandertreffen, am 1. Juni, mit dem 1:1-Unentschieden den Klassenerhalt fixieren können. Die Voitsberger haben seit damals den Trainer (Christian Zach) getauscht, seit diesem Sommer ist das Voitsberger Urgestein Gerald Strafner – der „Eurogerry“ am Ruder. Und es läuft wechselhaft für die Voitsberger, die vor Saisonstart immer irgendwie zu den Titelfavoriten zählen. Zwar ist Voitsberg mit zwei souveränen Siegen gestartet, hat dann aber nachgelassen. Nach sechs Spielen stehen je zwei Siege, zwei Remis aber auch zwei Niederlagen zu Buche – das macht in Summe den achten Tabellenplatz aus. In den letzten fünf Spielen (inklusive Ausscheiden gegen Köflach im Steirercup) hat Voitsberg also nicht mehr gewonnen, von einer Krise darf man deshalb bei den Weststeirern aber noch lange sprechen. Diese Mannschaft hat Qualität, hat gute Einzelspieler und wir müssen enorm auf der Hut sein, um unser Ziel – zumindest ungeschlagen, noch besser: Drei Punkte zu erobern – zu erreichen!

Links: Ligaportal, Voitsberg Facebook!

Die Duelle gegeneinander: Da hat Voitsberg klar die Nase vorne. Zeit wäre es für einen Donawitzer Sieg, den ersten nach zehn Spielen, oder auch den ersten nach sieben Jahren! 01.06.18 DSV – VOI 1:1 (0:0), 28.10.17 VOI – DSV 4:0 (2:0), 28.04.17 DSV – VOI 0:1 (0:0), 16.09.16 VOI – DSV 6:0 (2:0), 13.05.16 DSV – VOI 1:4  (1:2), 25.09.15 VOI – DSV 1:1 (1:1), 20.03.15 DSV – VOI 2:2 (0:1), 08.08.14 VOI – DSV 3:0 (0:0), 20.05.14 DSV – VOI 0:0, 11.10.13 VOI – DSV 1:1 (0:0), 17.05.11 DSV – VOI 2:1 (1:1), 22.10.10 VOI – DSV 1:0 (0:0). 23.03.10 VOI – DSV 0:2 (0:2), 14.08.09 DSV – VOI 1:0 (0:0).

Wir dürfen uns auf eine spannede Partie freuen!

Die besten Torschützen und die Kartenverteilungen:

Bei Voitsberg (12:10) traf Jürgen Hiden bislang 5x, zwei Tore erzielten Daniel Brauneis, Marco Allmannsdorfer und Luka Caculovic. Beim DSV Leoben (5:14) war Martin Petkov zwei Mal erfolgreich, die übrigen Tore erzielten Alexander Hofer (schaffte es ins Ligaportal „Team der Runde 6„), Matthias Pagger und Bernhard Rinner. Bei beiden Mannschaften ist niemand mehr gesperrt (der Voitsberger Suppan hat seine Sperre abgesessen), beim DSV Leoben hat Alexander Hofer drei Mal Gelb gesehen, Mateo Damis und Bernhard Rinner je zwei Mal – daher ist noch keine unmittelbare Gefahr für eine Sperre vorhanden!

Die Spiele der 7. Runde, alle am DI 18.09., 19:00:

Lebring : Liezen, Bruck/M. : St. Michael, Gnas : Fürstenfeld, Bad Radkersburg : Mettersdorf, Heiligenkreuz : Wildon, Pöllau : St. Anna, DSV Leoben : Voitsberg, Lafnitz Amateure : Frauental.

Die nächsten beiden Runden. In der 8. Runde trifft der DSV Leoben am Freitag, 21. September ab 19:00 Uhr auswärts auf den USV Mettersdorf, das nächste Heimspiel findet am FR 28.09. ab 19:00 Uhr gegen den USV Gnas statt.

Alle Nachwuchsspiele bis zum Sonntag:

MI 19.09., 18:00 U13. Unzmarkt/Scheifling : SG DSV Leoben, in Scheifling.

MI 19.09., 19:00 U 15. DSV Leoben : NWM Kapfenberg, Stadion Donawitz.

FR 21.09., 17:15 U 13. SG Lobmingtal : SG DSV Leoben, Lobmingtal.

SA 22.09., 10:30 U 11. SG DSV Leoben : SG Trofaiach, Stadion Donawitz.

SA 22.09., 11:00 U 17. Weiz : SG DSV Leoben, Weiz.

SA 22.09., 14:30 U 15. DSV Leoben : Selzthal, Stadion Donawitz.

SO 23.09., ab 10:00 U 7 Turnier in Proleb

SO 23.09., ab 13:30 U 8 Turnier in Proleb.

Wir pflanzen ein Bäumchen! Erwin Kollmann, Ewald Steinkellner, Wilfried Gröbminger und Edi Lieber pflanzen als Zeichen der Zuversicht und als symbolisches Versprechen für die Zukunft einen Baum. Möge er, wie auch der DSV Leoben, wachsen und gedeihen!

Ein paar Eindrücke bei der Präsentation des neuen Trainers:

NACHWUCHS: DSV U 17 setzt sich knapp gegen Stattegg durch!

Sparkassen JUFA Hotels Leistungsklasse U17 A, 4. Runde, SO 16.09.18, 14:00 Uhr, Stadion Donawitz, 50. SG DSV Leoben : FC Stattegg A 1:0 (1:0). Tor Arlind Sylanaj (45.). Schiedsrichter Martin Plank.

Link: StFV, Stattegg

Nach drei Runden endlich die ersten Punkte! Das war ein ungemein spannender Fight, den unser Team gegen die U 17 Mannschaft von FC Stattegg, da ablieferte. Chancen wurden zu Hauf herausgespielt, doch das Tor schien (auf beiden Seiten) vorerst wie vernagelt. Beide Tormänner hatten einen guten Tag und hielten damit diese Begegnung offen und spannend. Die stark erstzgeschwächte DSV Mannschaft (kein Wechselspieler) von Trainer Heiko Machacek kämpfte beherzt und wurde in der 45. Minute, unmittelbar vor dem Pausenpfiff, belohnt. Arlind Sylanaj, der zuvor schon einmal ganz knapp scheiterte, zieht ab und trifft zum letztlich entscheidenden 1:0.

Mit seinen sensationellen Paraden zog er Stattegg den Nerv: Felix Skrivanek!

Nach der Pause wirft Stattegg Alles nach vorne, in dieser 45-minütigen Drangphase, die nur durch einige (durchaus sehr gefährliche) Konter unterbrochen wird, zeigt die Donawitzer Mannschaft Moral und Leidenschaft. Was auch Richtung Skrivaneks Tor abgefeuert wird, immer wirft sich ein Weiß-Grüner in den Schuss, mit enormen Einsatz und dem nötigen Glück bleibt am Ende die Null stehen. Stattegg trifft zwar insgesamt zwei Mal die Stange, kann bei einem Elfmeter unseren Goalie nicht überwinden (Skrivanek wehrt sensationell ab!) und vernebelt auch sonst noch viele Topchancen. Was aber am Ende zählt, das steht auf der Matchuhr – und dort war ein 1:0 für unsere Mannschaft zu sehen! Gratulation zum Erfolg in einem spannenden und sehenswerten Spiel!

Normalerweise ist das Tor seine Heimat: Diesmal musste und konnte er seiner Mannschaft in der Verteidigung helfen: Marcel Weiss!

Der DSV Leoben hat einen neuen Trainer: Herzlich Willkommen Hannes Reinmayr!

Jetzt ist es endlich fix: Der DSV Leoben freut sich, einen neuen Trainer für die Landesliga-Kampfmannschaft bekannt geben zu können und es ist niemand geringerer als Hannes Reinmayr. Die Verhandlungen, die von Wilfried Gröbminger, Edi Lieber und Gottfried Jantschgi abgestimmt waren, wurden am Samstag, 15. September positiv abgeschlossen, Hannes Reinmayr betreut die Mannschaft vorerst einmal bis zum Sommer 2019. Er tritt die Nachfolge von Gottfried Jantschgi und den Interimstrainern Helmut Kalander sowie Jürgen Kogler an. Am Montag wird Reinmayr beim Training erstmals auf die Mannschaft treffen, am Dienstag sitzt er bereits beim Meisterschaftsspiel gegen Voitsberg auf der Donawitzer Betreuerbank.

„Ich habe mich natürlich über den neuen Verein im Vorfeld erkundigt und informiert und bin der Meinung, dass man mit der Mannschaft zumindest einen Mittelfeldplatz erreichen kann. Wenn wir in einen Lauf kommen und das nötige Glück, das man immer braucht, dazu kommt, denke ich auch, dass es noch weiter nach oben gehen könnte. Ich kenne einige Spieler bereits und freue mich auf eine gute, seriöse Zusammenarbeit. Über etwaige Änderungen kann ich überhaupt noch nichts sagen, dazu brauche ich ein paar Wochen Zeit, um dann darüber entscheiden zu können. Gemeinsam mit dem gesamten Team möchte ich hart arbeiten und am Ende wirklich gut abschneiden!“ meint Hannes Reinmayr in einer ersten Stellungnahme.

Hannes Reinmayr, geboren am 23. August 1969 in Wien, ist dem fußballinteressierten Publikum natürlich kein Unbekannter. Seine stolze Karriere als aktiver Spieler führte Reinmayr in die deutsche Bundesliga nach Duisburg (er erzielte beim MSV Duisburg ein Tor gegen Bayern München!) und Uerdingen, so richtig bekannt und beliebt war er in der großen Sturm Graz-Zeit, wo er zwischen 1995 und 2002 alles abräumte, was es zu gewinnen gab: Zweifacher Meister, dreifacher Cupsieger, Teil des magischen Dreiecks (mit Mario Haas und Ivica Vastic), das ihn mit den Grazern in der Champios-League bis in die Zwischenrunde führte. Hannes Reinmayr kam 14 Mal im österreichischen Nationalteam zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore und war Teil der WM-Mannschaft in Frankreich 1998.

Seine Trainerstationen nach der aktiven Karriere: Reinmayr begann bei den Sturm Amateuren, danach Co-Trainer bei Austria Kärnten. Weiters war Reinmayr in Kalsdorf, Thalheim, Gössendorf, Gleinstätten, Fürstenfeld und zuletzt beim SV Tobelbad (Oberliga Mitte West).

Reinmayr und der DSV: Drei Mal spielten Mannschaften, die Reinmayr als Trainer betreute, gegen den DSV Leoben. Als Gleinstätten-Trainer erreichte er am 1.8.2014 ein 2:2 Unentschieden, musste sich aber am 13.3.2015 in Donawitz mit 0:7 geschlagen geben. Als Fürstenfeld-Trainer musste er sich zu Hause am 23.8.2015 mit 1:2 geschlagen geben. Als Vienna- Spieler verlor er am 15.9.1990 gg. DSV Alpine mit 1:4, spielte eine Woche später 3:3-Unentschieden. Mit dem FC Linz holte sich Reinmayr beim 1:1 einen Punkt (27.7.91) und siegte am 27.9.91 mit 2:0. Mit Mattersburg spielte Reinmayr in der Saison 2002/03 zwei Mal gegen den DSV Leoben. Am 24.8.2002 musste er sich in Donawitz mit 0:3 geschlagen geben, sein letztes Meisterschaftsspiel gegen den DSV Leoben endete am 15.112002 mit einem 4:0-Erfolg. Sein allerletztes Spiel gegen den DSV Leoben fand am 14.92004 statt. Beim 1:0-Sieg im ÖFB-Cup seiner Mannschaft dem SK St. Andrä erzielte er das Siegestor.

Wir freuen uns auf eine für alle Seiten spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit, Hannes Reinmayr – Herzlich Willkommen in Donawitz!

Link: Wikipedia, Mein Bezirk

GEBIETSLIGA: Nach der Pause sind die Juniors ins Debakel geschlittert!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 6. Runde, SA 15.09.18, 16:00, Murinselstadion, 70. SC Bruck/Mur II : DSV Juniors 8:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Horvat (5.), 1:1 Dilber (33.), 2:1 Gwandner (53.), 3:1 Krasniqi (54.), 4:1 Gwandner (56.), 5:1 Krasniqi (58.), 6:1 Katic (63., Fr.), 7:1 Gwandner (76., Elfer), 8:1 Gwandner (84.). Schiedsrichter Jörg Hofgartner.

Die DSV Juniors haben in Bruck so richtig abgebissen. Das 1:8 gegen die zweite Brucker Mannschaft ist eine ganz schwere Schlappe, die nun erst einmal verdaut werden muss. Und dabei hat nach 45 Minuten gar nichts darauf hingedeutet, dass man mit einer derart hohen Niederlage nach Hause fahren muss: Marko Horvat bringt die Juniors nach fünf Minuten durch einen schönen Schuss sogar in Führung, auch danach haben sich die jungen Donawitzer lange erfolgreich gegen die Brucker Angriffe gestemmt. In der 33. Minute gelingt zwar Dilber der nicht unverdiente Ausgleich, doch zur Pause stand die Partie 1:1 – also wirklich kein Grund, um nach dem Seitenwechsel derart abzufallen. Doch dann kamen die fünf bitteren Minuten, in denen Bruck II alles klar machte. Zwischen der 53. und 58. Minute schlug es vier Mal in Marcel Weiss´ Kasten ein, der junge Goalie konnte einem richtig leid tun. Ohne irgend eine nennenswerte Gegenwehr nahm das Schicksal seinen Lauf – während sich Krasniqi und vor allem Gwandner (vier Tore) in einen wahren Spiel- und Torrausch befanden, waren die Juniors stehend k.o. Ein Freistoß, ein Elfer und ein Solo von Gwandner brachten weitere Tore, das einzig Positive nach dem 1:8 kann man mit etwas Galgenhumor bei der Tatsache finden, dass es zum Schluss nicht zweistellig wurde. Das Debakel ist nun einmal passiert, diese Art von Rückschlägen kommen nicht gänzlich unerwartet und müssen als das verstanden werden, was sie sind: Eine bittere Erfahrung, aus der man lernen und die richtigen Schlüsse ziehen muss. Eine junge Truppe, die teilwiese doppelt belastet (U 17) spielen muss, darf auch einmal eine grottenschlechte Halbzeit spielen, ohne dass man die Jungs in der Luft zerreisst. Die richtigen Worte wird der Trainer finden – in diesem Sinne, Kopf Hoch, das Spiel war zum vergessen – das machen wir heute auch – nächste Woche gibt es wieder die Chance das beesser zu machen!

Ein schönes, aber leider wahrlich kein entscheidendes Tor von Marko Horvat bringt die Juniors in Führung!

Da man einen detaillierten Bericht nach so einer Niederlage ohnehin nicht lesen (und schreiben) will, hier nur die Tore im Überblick. In der fünften Minute spielt Kutlesa einen schönen Pass auf Horvat, der löst sich auf halblinker Position und zirkelt von dort den Ball sehenswert über den Brucker Goalie zum 1:0 ins lange Eck. Danach entsteht ein offenes Spiel mit einem Chancen- und Eckballplus für Bruck II. In der 34. Minute kommt über Katic ein Ball in den Rückraum, Dilber zieht flach, aber scharf ab, Marcel Weiss ist erstmals geschlagen.

Nach dem Seitenwechsel geht es Schlag auf Schlag. Katzenberger (53.) setzt sich auf seiner linken Seite durch, bringt den Ball zur Mitte, dort lauert Gwandner, der ungedeckt den Ball über die Linie drückt. Eine Minute später wird Krasniqi zentral im Strafraum angespielt, er schüttelt seine Gegenspieler ab, an Weiss vorbei schiebt er den Ball zum 3:1 ein. Weitere zwei Minuten vergehen und da ist es ein einfach aussehender, weiter Pass, der die Juniors Abwehr aufreisst. Gwandner macht vor Weiss noch einen Haken zur Mitte und erzielt das 4:1. Und einmal geht es noch – wieder zwei Minuten später setzt sich Katzenberger zum wiederholten Mal auf seiner linken Seite durch, seine Flanke zur Mitte erreicht Krasniqi, der per Kopf zum 5:1 trifft – Weiss ist zwar noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

Die schöpferische Pause von Bruck II dauert gerade einmal fünf Minuten. Ein Foul knapp außerhalb des Strafraumes führt zu einem Freistoß. Katic zieht ab, der Ball landet links neben der Stange, Weiss fliegt wieder umsonst. Nach einem Foul von Kutlesa im Strafraum gibt es einen Elfmeter. Gwandner tritt an, Weiss ist mit den Fingerspitzen dran, das ist aber zu wenig, der Ball landet im Netz, es steht 7:1. Den Schlusspunkt setzt abermals Gwendner. Er kann von Horvat nicht gestoppt werden, umläuft dann noch Weiss und schießt an Möstl vorbei ins Tor zum 8:1-Endstand. Das war es dann – ich glaube ich hab kein Tor vergessen – der Rest ist Schweigen…

Nächstes Juniors-Spiel: SO 23.09.18, 15:00 Uhr Stadion Donawitz: Gegner SV Oberaich!

Kopf Hoch, kann passieren – nächste Woche besser machen!

Links: Ligaportal, StFV, Bruck

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Kosche, Drabli, Freydl (62. Krainer), Schweighart (65. Möstl), Sencar, Machacek, Nahrgang (46. Asil), Kutlesa, Horvat (T), Hoffellner. Ersatz: Mock, Stocker.

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