Ganz wichtiger Heimsieg! Der DSV bezwingt Bad Radkersburg mit 3:0 (2:0)!

Landesliga, 25. Runde, DI 14.05.19, 19:00. Stadion Donawitz, 150. DSV Leoben : FC Bad Radkersburg 3:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Petkov (17.), 2:0 Giermair (33., Elfer), 3:0 Pagger (49.). Schiedsrichterteam: Mario Vonic, Serdar Altun, Ilirjan Xheka.

So sieht die richtige Antwort auf die drohende Abstiegsgefahr aus! Der DSV Leoben setzt sich nach einer beherzten Leistung gegen Bad Radkersburg klar mit 3:0 durch und verlässt nach sechs Runden endlich das Tabellenende. Martin Petkov erzielt nach Vorarbeit von Waldhuber das wichtige 1:0, Mario Giermair erhöht mit seinem ersten Saisontor vom Elfmeterpunkt auf 2:0. Kurz vor Ende der starken, ersten Spielhälfte vergibt Mario Giermair mit einem Doppel-Stangenschuss die Riesenchance auf das dritte Tor, das dann aber gleich nach Wiederanpfiff fällt. Matthias Pagger ist nicht aufzuhalten – wuchtig knallt er den Ball zum dritten Mal ins Radkersburger Tor. Danach muss die stark ersatzgeschwächte Donawitzer Mannschaft Moral und Kämpferherz beweisen – und das gelingt mit Bravour! Obwohl nun die Gäste Alles nach vorne werfen, kann der DSV Leoben das Resultat halten und den so wichtigen deutlichen Heimsieg einfahren. Ein starkes Lebenszeichen, der in den letzten Wochen so gebeutelten Mannschaft – jetzt gilt es bis zur letzten Runde nicht mehr nachzulassen. Am Freitag, in Fürstenfeld, wird es um nichts leichter werden, aber mit dieser Einstellung kann man auch dort bestehen!

Bravo Kapitän! Sein Tor bringt die Donawitzer auf die Siegerstraße!

Nicht weniger als fünf Stammspieler fehlten vor dem Donawitzer Schicksalsspiel gegen Bad Radkersburg: Välimaa hat sich kurzfristig (und endgültig) nach Amerika verabschiedet, Grgic ist nicht in den Kader genommen worden, dazu der gesperrte Damis sowie die verletzten Heinemann und Hofer – die Personaldecke ist dünn geworden, auf der Ersatzbank nahmen neben Hubmann die Juniors-Spieler Horvat und Drabli Platz. Aber jammern nützt nichts, so mussten es eben die Spieler richten, die Trainer Ivo Gölz zur Verfügung hatte – und die waren an diesem Abend bestens eingestellt und von Beginn an hochmotiviert.

Obwohl der flinke Waldhuber mehrmals auf seiner Seite davonzieht, dauert es bis zur siebten Minute, ehe er den ersten Schuss abgibt. Er trifft dabei den vor dem Tor stehenden, freien Giermair, der den Torschuss einerseits verhindert, andererseits den scharfen Ball nicht bändigen und weiterverwerten kann. Auch Bad Radkersburg kommt zu einer Torchance, der Schuss von Pfeifer landet aber flach (klar) neben dem Tor. Geradliniger sieht das aber beim DSV aus. Petkov, stets anspielbar, findet immer wieder Waldhuber, der sich viel Platz schafft – lediglich der finale Pass will (noch) nicht gelingen – bei einem versuchten Zuspiel im Zentrum auf Tomic, fehlt nicht viel.

So dauert es bis zur 17. Minute, ehe der Fleiß Waldhubers belohnt wird. Wieder ist er auf seiner rechten Seite auf und davon (er erkämpft sich gegen Cesar den Ball), sein Zuspiel zu Giermair misslingt zwar, doch setzt Waldhuber energisch nach. Anstatt selbst zu schießen, legt er ab für Petkov, der den Ball an Tormann Andrejc vorbei, elegant ins rechte Eck zum 1:0 schlenzt. Supereinsatz von Waldhuber, perfekt abgeschlossen vom Kapitän – der Grundstein zum Erfolg ist gelegt!

Und gleich darauf hat Giermair die tolle Gelegenheit zu erhöhen. Diesmal wird Tomic auf der rechten Seite angespielt, er passt zum freien Giermair auf der anderen Seite – sein Schuss landet nur knapp neben dem Tor! Zwar gelingt es nun auch den dribbelstarken Gästen, durch saubere Kombinationen, in Strafraumnähe zu gelangen – dort aber ist Endstation. Kosche, Rinner – mehrmals Schranz und in letzter Konsequenz Petrovcic lassen durch konsequentes Attackieren keine nennenswerte Torszenen zu. Freistöße von Lovrecic in den Strafraum fallen zu unpräzise aus, die Donawitzer investieren Alles in die Zweikämpfe und hohen Bälle – und genau das zahlt sich aus!

Geschafft – der Elferball landet über die Stange im Netz!

Die Donawitzer bleiben gefährlicher, kommen aber nicht zum Abschluss (Tomic, Niederl, 2x Waldhuber) – doch da kommt eine für unsere Mannschaft glückliche Fügung zu Hilfe. Pagger zirkelt einen Eckball zur Mitte, der Ball trifft auf Cesars rechten Arm und tatsächlich, der Schiedsrichter gibt den Penalty. Aber wer schießt? Petkov hat schon einen wichtigen Elfer verschossen, Grgic ist nicht da – schließlich übernimmt Giermair die Verantwortung. Die Angespanntheit ist am Höhepunkt und bleibt es auch nach dem Schuss – denn erst über die linke Stange findet der Ball den Weg zum 2:0 ins Tor! Genauer kann man den Elfer nicht versenken, Tormann Andrejc war zu dem Zeitpunkt schon in der anderen Ecke.

Die Minuten bis zum Pausenpfiff werden ganz gut gemeistert. Die Gäste wollen mit Druck noch einmal rankommen, finden aber keine Lücke. Die Donawitzer verlegen sich aufs Kontern und kommen zu den besseren Torchancen. Waldhubers erster flacher Schuss fällt zu schwach aus, danach probiert er es mit einem hohen Hammer – den kann der Tormann über die Latte wehren. Ein Kopfball von Tomic geht über das Tor und dann wird Giermair zum tragischen Helden: Sein Schuss von der Strafraumgrenze landet erst an der linken Stange – Giermair setzt nach und erreicht wieder den Ball, diesmal zimmert er ihn an die rechte Stange! Einfach nur Pech – aber mit einem 2:0-Vorsprung geht es in die Pause.

Und die zweite Spielhälfte beginnt gleich mit einem weiteren Donawitzer Tor. Nach einem Pass von Petkov zieht Pagger von der linken Seite in den Strafraum – der Tormann bleibt stehen, Pagger läuft fast bis zum Fünfer und knallt den Ball wuchtig zum 3:0 ins lange Eck – spektakulär gemacht und zur Beruhigung der Nerven bestens geeignet!

Mit Fortdauer des Spieles gelangen die physischen Kräfte der Spieler an ihre Grenzen. Kleinere und größere Verletzungen verhindern, dass nun konsequent in dieser Form weitergespielt werden kann. Bad Radkersburg wittert noch einmal die letzte Chance mit einem Anschlusstreffer heran zu kommen – das Tempo gegen die Donawitzer Abwehr wird erhöht. Obwohl Pachner angeschlagen raus muss, auch Waldhuber, Giermair und Petkov sowie Rinner auf Reserve spielen, gelingt immer wieder der Befreiungsschlag. Die Abwehr – Pagger übernimmt die Außenverteidigerposition Pachners – hat nun alle Hände voll zu tun, mit vereinten Kräften werden aber die meisten Angriffe abgefangen.

So sehen Sieger aus: Pagger nach dem 3:0!

Eine gute Gelegenheit das Spiel endgültig zu entscheiden, findet Giermair mit einem Kopfball an der ersten Stange ins kurze Eck vor, diesmal ist aber der Radkersburger Tormann sehr aufmerksam. In der 72. Minute wird es richtig kurios. Tomic schnappt sich an der Seite vom Tormann (!) den Ball, zieht verfolgt Richtung leerem Tor – und haut den Ball drüber! In der Schlussphase hält Tormann Petrovcic einige gute Schüsse sensationell und nach nur einer Minute Nachspielzeit folgt die Erlösung in Form des Schlusspfiffes. Der DSV Leoben besiegt Bad Radkersburg klar mit 3:0, vom Obmann bis zum einfachen DSV-Fan hört man die Steine vom Herzen fallen. So wollen wir unsere Mannschaft spielen, kämpfen und siegen sehen – genau mit dieser Einstellung kann der Klassenerhalt vielleicht doch noch geschafft werden. Nach dem Spiel ist aber schon wieder vor dem Spiel. Keine Zeit zum Feiern, der Focus liegt schon wieder beim Freitagsspiel in Fürstenfeld. Dort gilt es da anzuknüpfen, wo man gegen Bad Radkersburg aufgehört hat!

Links: StFV, Bad Radkersburg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Kosche, Rinner (G, 86. Drabli), Pagger (T), Tomic, Pachner (58. Hubmann), Schranz, Giermair (T), Waldhuber (66. Horvat, G), Niederl, Petkov (T). Ersatz: Weiss.

Endlich darf man nach einem Sieg feiern!

One comment on “Ganz wichtiger Heimsieg! Der DSV bezwingt Bad Radkersburg mit 3:0 (2:0)!

  1. Unglaublich aber wahr-sie können ja doch laufen und kämpfen! Warum nicht immer? ´Der Sieg geht völlig in Ordnung und man kannte als DSV-Fan das Gefühl schon gar nicht mehr, sich über/mit der Mannschaft zu freuen.

    Trotzdem hatte das Spiel ein kurioses Highlight:

    „In der 72. Minute wird es richtig kurios. Tomic schnappt sich an der Seite vom Tormann (!) den Ball, zieht verfolgt Richtung leerem Tor – und haut den Ball drüber“
    UNGLAUBLICH war das!!!! Aus 2,19m Entfernung den Ball in die Kläranlage zu schießen war schwieriger als in das Tor. Hoffe er machts in Fürstenfeld besser!!!

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