Prutsch-Doppelpack bei 3:0 (1:0)- Heimsieg gegen die Lafnitz Amateure!

Landesliga, 14. Runde, SA 03.11.18, 15:00. Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben : SV Lafnitz Amateure 3:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Petkov (12.),  2:0 Prutsch (56.), 3:0 Prutsch (90.). Schiedsrichterteam: Wangg, Sabathi, Summer.

Der DSV Leoben feiert gegen die Lafnitz Amateure einen verdienten 3:0-Heimsieg! Obwohl die Gäste phasenweise temporeich und druckvoll nach vorne spielen, gelingt es der Donawitzer Abwehr gefährliche Torszenen fast gänzlich zu unterbinden. Die gut stehende Defensive ist dann auch die Basis für den klaren Erfolg. Mit dem ersten gelungenen Angriff stellt Geburtstagskind Martin Petkov, er feiert seinen 30er, nach Hofer-Flanke per Kopf auf 1:0. Danach werden zwar noch mehrere Möglichkeiten vor der Pause herausgespielt, zu weiteren Toren werden die aber nicht genützt. Nach dem Seitenwechsel prüft Mateo Damis den Lafnitzer Tormann Koller mit einem starken Kopfball, ehe genau diesem Tormann der spielentscheidende Fehler passiert. Koller läuft weit aus dem Strafraum, um einen Ball zu erreichen – er rasiert ihn dabei – damit ist der Weg für Jürgen Prutsch frei: Überlegt schiebt er den Ball zum 2:0 ins leere Tor. Lafnitz versucht nun zwar Alles, um noch einmal heran zu kommen, da aber die Donawitzer Abwehr weiterhin kompromisslos agiert, ist der DSV Leoben durch Konterfußball dem dritten Tor näher. Eine Attacke an Grgic im Strafraum bleibt ungeahndet, Rinner hat mit einem Stangenschuss viel Pech, auch ein guter Waldhuber-Vorstoß endet nur mit einem Schuss ins Außennetz. Als viele den Schlusspfiff herbeisehnen, schlägt Jürgen Prutsch kurz vor Spielende noch einmal zu: Er verwertet einen Waldhuber-Stanglpass aus kurzer Distanz und sorgt mit seinem zweiten Treffer für den 3:0-Endstand. Der DSV Leoben hat mit diesem Sieg das Tabellenende wieder verlassen, einmal noch vor der Winterpause – beim Auswärtsspiel in Pöllau (bei dem Prutsch aufgrund einer Gelbsperre fehlen wird) – heisst es alle Kräfte zu mobilisieren, um den seit vier Runden ungeschlagenen Aufwärtstrend weiterhin zu bestätigen!

Der Kopfball passt perfekt, Martin Petkov erzielt das 1:0!

Ohne den aufgrund eines Auslandaufenthaltes entschuldigten Schranz und den verletzten Pagger setzen die Donawitzer alles daran, die Miniserie von drei ungeschlagenen Spielen, zu verlängern. Und das scheint gegen die seit vier Runden (dabei zehn Punkte gesammelt) ungeschlagene Mannschaft der Lafnitzer Amateure eine echte Herausforderung zu werden. Um 15:00 Uhr pfeift Schiedsrichter Wangg das Spiel an, die ersten zehn Minuten sind geprägt von vorsichtigem Abtasten. Beide Teams sind zu Beginn gut organisiert, das macht es für die jeweils ballführende Mannschaft schwierig, eine Lücke zu finden. Der Lafnitzer Harrer zieht nach zehn Minuten aus etwa 22 Metern Entfernung bedrängt ab, es überrascht nicht, dass deshalb der Ball weit am Donawitzer Tor vorbeifliegt. Auf der anderen Seite wird der erste Angriff gleich mit einem Tor belohnt. Jürgen Prutsch führt den Ball in die gegnerische Hälfte, spielt nach links zu Hofer. Der legt sich den Ball auf seinen rechten Fuß und zirkelt eine wunderschöne Flanke Richtung zweiter Stange. Dort löst sich Martin Petkov von seinem Bewacher Pilz und versenkt den Kopfball zum frühen 1:0 für den DSV! Ausgerechnet der Kapitän Martin Petkov, der an diesem Tag seinen 30. Geburtstag feiert, macht sich sein Geschenk nach 12 Minuten selber und bringt seine Mannschaft in Führung.

Die Donawitzer setzen gleich nach. Petkov spielt rechts auf Tomic, dessen Hereingabe von Grgic nur knapp nicht erreicht werden kann. Kurz darauf bringt Prutsch einen Eckball hoch zur Mitte, dort steigt Damis auf und dreht den Kopfball rechts über das Tor. Ein weiterer ruhender Ball (Freistoß nach Foul an Pachner) von Prutsch in den Strafraum findet Tomic als Abnehmer, den Kopfball hält Koller sicher. In der 20. Minute setzt sich Tomic rechts durch, wird aber zu weit abgetragen, seinen Pass zur Mitte kann sich Koller mit einem Hechtsprung fangen. Die Donawitzer bestimmen nun klar das Tempo im Spiel, profitieren von vielen gewonnenen Duellen, abgesehen von Standardsituationen entstehen dabei aber kaum Abschlüsse. Auch Lafnitzs´ Amateure, in deren Reihen sich einige, wirklich starke, junge Spieler rund um Goalgetter Beslic befinden, gelingt es nicht, das Tor von Peckovic ernsthaft zu gefährden. Die etwa 230 ansprechend unterhaltenen Zuseher, bekommen einen Schuss von Grgic präsentiert: Schöne Vorarbeit von Tomic, die Position – links im Strafraum – perfekt, der Gegner zu weit weg und dennoch gleitet der Ball etwas über den Fuß, sodass der Ball weit über das kurze Kreuzeck fliegt – da wäre mehr möglich gewesen!

Nach etwa einer halben Stunde, die nach dem Führungstreffer ganz klar der Heimmannschaft gehörten, werden die Oststeirer mutiger. Ein erster Schussversuch (mit viel Potential) von Beslic kann vom Donawitzer Fels in der Brandung, von Mateo Damis, zum Glück geblockt werden, kurz darauf kann sich Pachner auszeichnen, als er dem (beinahe) enteilten Seidl durch ein mutiges, aber erfolgreiches Tackling von hinten den Ball abluchsen kann. Die Lafnitzer Amateure spielen nun sehr gefällig, lassen Ball und Gegner laufen, kommen aber zu keinen Abschlüssen. Erst in der 43. Minute muss Peckovic im Donawitzer Tor erstmals eingreifen, ein geblockter und daher harmloser Schuss von Prohart bereitet ihm keine Probleme. Nach einem von Tormann Koller außerhalb des Strafraumes gewonnenen Zweikampf gegen Pachner (mutig vom Tormann, aber in dieser Situation noch erfolgreich) beendet der Schiedsrichter beim Stand von 1:0 die erste Spielhälfte.

Die Vorentscheidung: Nach Tormannfehler ist Jürgen Prutsch nicht mehr zu Halten!

Den ersten Schuss nach der Pause gibt aus etwa 22 Metern Entfernung der Lafnitzer Harrer ab, Peckovic ist dabei aber souverän und begräbt unter sich den Ball. Nach einem Prutsch-Eckball ist Tormann Koller auf der anderen Seite im Mittelpunkt des Geschehens. Den Ball erreicht, wie so oft, Damis per Kopf, er dreht ihn schön, doch irgendwie bringt Koller seine Hände genau dort hin und kann den Ball über das Tor lenken. Schön gemacht von Damis, aber stark gehalten von Koller. Nach einem Freistoß für die Lafnitz Amateure (!) fällt das zweite Donawitzer Tor. Proharts Freistoß fehlt die Höhe und kann daher von Petkov per Kopf abgewehrt werden. Den Ball erreicht Grgic vor Harrer und auch den darauffolgenden Pressball gegen Schmidt gewinnt Grgic. In hohem Bogen fliegt der Ball tief in die gegnerische Hälfte. Prutsch eilt hin, doch der Tormann ist viel schneller am Ball. Dachten zumindest alle. Mit einem einmaligen Patzer rasiert er den Ball nur, das ermöglicht Prutsch sich den Ball zu schnappen und ein paar Schritte zu gehen. Das leere Tor vor Augen schießt er aus etwa 30 Metern mit dem linken Fuß genau dorthin und trifft zum so wichtigen 2:0! Zweifellos, des einen Leid (Patzer vom Goalie) ist unser Freud – doch dieses Geschenk nimmt Jürgen Prutsch gerne für seine Mannschaft an!

Nun ist Lafnitz gefordert. Seidl ist auf seiner linken Seite kaum zu stoppen, auch im Strafraum nicht, bei einer Attacke im Strafraum an ihn, lässt Schiedsrichter Wangg aber weiter spielen. Aufgrund einer Zerrung muss Alexander Hofer vom Platz, ihn ersetzt für die letzte halbe Stunde Tim Heinemann. Die Donawitzer stemmen sich den, etwas verzweifelt wirkenden, Angriffsbemühungen des Aufsteigers mit vollem Einsatz entgegen und verlegen sich aufs Konterspiel. Und dabei ist man dem dritten Tor wesentlich näher, als Lafnitz dem ersten. Den ersten Versuch, den Vorsprung auszubauen, bekommt Tomic bei einem Kopfball (nach Prutsch-Freistoß), der aber nicht das Tor sondern einen Verteidiger trifft. Kurz darauf gelingt Hubmann der perfekte Laufpass für Grgic, der nun aus der Pole-Position aufs Tor zieht. Verfolgt von Schmidt, der Grgic von hinten mit beiden Händen nach vorne stößt und zu Fall bringt. Das noch dazu im Strafraum, aber was macht der Schiedsrichter. Er macht gar nichts, er lässt weiter laufen und akzeptiert sogar, dass sich Tormann Koller über den liegenden Grgic wirft, um an den Ball zu gelangen. Wie man das nicht pfeifen kann, bleibt wohl für immer ein Rätsel.

Die Aufregung über den nicht gegebenen Elfer ist der Auslöser einer Gelben Karte für Prutsch (Kritik), die zur Folge hat, dass er nach diesem Spiel bereits die Winterpause beginnen darf (Gelbsperre). Der wohl schönste Donawitzer Spielzug landet in der 65. Minute letztlich an der Stange. Beteiligt dabei sind Petkov und Grgic, der rechts auf Prutsch spielt. Der sieht in der Mitte den mitgegangenen Rinner und serviert ihm perfekt den Ball. Ungefähr vom Elferpunkt schließt er flach ab und – bimm – springt der Ball von der rechten Stange zurück aufs Feld. Der Tormann zeigt dabei überhaupt keine Reaktion und hat Glück, dass Frljuzec als erster am zurückgesprungenen Ball ist und klären kann. Zum Mitschreiben: Der DSV hat nach 14 Runden 16 Tore erzielt und insgesamt 14 Mal nur Aluminium getroffen!

Bravo DSV: 3:0 Heimsieg!

In der Schlussphase verstärken die Gäste noch einmal die Offensivbemühungen. Bis zum und teilweise auch im Sechzehner sieht das auch wirklich nicht schlecht aus. Zum Zittern, dass dieses Spiel durch einen Anschlusstreffer noch kippen könnte, reicht der Lafnitzer Spielstil allemal. Was fehlt, sind aber Abschlüsse. Unsere Abwehr (und die beginnt eigentlich schon vorne) ist gefordert, muss weite Wege gehen und sich vielen Kopfballduellen und Zweikämpfen stellen. Aber das zahlt sich aus, ein Kisa-Schuss bereitet Peckovic kein Kopfzerbrechen. Während Lafnitz nichts Zwingendes mehr zusammen bringt, vergibt Waldhuber eine gute Konterchance: Von rechts kommend zieht er scharf ab, der Ball landet über den Händen von Koller im Außennetz. In der letzten Minute macht Prutsch mit seinem zweiten Tor alles klar. Waldhuber bekommt auf der linken Seite den Ball und nimmt Tempo auf. In der Mitte ist Prutsch mitgegangen, er bekommt den Ball genau dort hin, wo er etwas damit anfangen kann, aus kurzer Distanz bezwingt er den Tormann zum 3:0!

Das Spiel ist gelaufen, die Donawitzer besiegen einen guten Gegner deutlich mit 3:0. Zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor geblieben, das spricht ganz klar für die immer besser eingespielte Defensive und generell für die Arbeit des neuen Trainers, die sich nun endlich in Ergebnissen niederschlägt. Acht Punkte aus den letzten vier Spielen – nur Liezen und St. Michael haben im selben Zeitraum mehr Punkte gesammelt – der Aufwärtstrend setzt sich weiter fort. Einmal in diesem Jahr 2018 zählt es noch, dann geht es in die Winterpause: Nächste Woche ist der DSV Leoben in Pöllau zu Gast, Spielbeginn am Freitag, 09.11.18, ist um 19:00 Uhr.

Links: StFV, Lafnitz, Ligaportal mit Video

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche, Rinner (G), Hubmann (G), Tomic (74. Niederl), Grgic, Pachner, Hofer (58. Heinemann), Damis, Prutsch (G,T,T), Petkov (T, 81. Waldhuber). Ersatz: Petrovcic.

One comment on “Prutsch-Doppelpack bei 3:0 (1:0)- Heimsieg gegen die Lafnitz Amateure!

  1. Liebe Donawitzer Fußballer und Mitstreiter !

    Herzliche Gratulation zum so dringend notwendigen Sieg, Super !! So kann es weitergehen und jetzt heißt es beim letzten Spiel im Herbst noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und im Frühjahr aufs Neue angreifen.

    Liebe Grüße, Euer über 4-Jahrzehnte langer Fan aus Oberösterreich, Josef Aichinger

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