GEBIETSLIGA: Verdiente Derby-Niederlage – DSV Juniors verliert mit 0:3 (0:2)!

Gebietsliga Mürz, 13. Runde, FR 02.11.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz 100. DSV Juniors : FC Proleb 0:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Carp (3.), 0:2 Koraus (37.), 0:3 Carp (81.). Schiedsrichter: Beganovic.

Der FC Proleb holte sich zu Recht den Derbysieg im Donawitzer Stadion. Die Gäste waren bissiger, schneller und hatten einfach mehr vom Spiel. Auch das Chancenplus machte sich schließlich im Ergebnis bemerkbar, der 3:0-Sieg von Proleb geht daher auch in dieser Höhe in Ordnung. Nach einer guten Möglichkeit von Horvat, der bereits nach zwei Minuten die Führungschance für die Juniors vergibt, ist auf der anderen Seite Carp erfolgreicher. Nach nur drei Minuten bringt er seine Mannschaft mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Auf dem tiefen, regennassen Boden ist Proleb danach spielbestimmend und kann die Donawitzer Angriffe stets unterbinden. Ein Tormannfehler, er nimmt einen Rückpass mit der Hand auf, führt zum 0:2: Den indirekten Freistoß aus kurzer Distanz zimmert Koraus unter die Latte, mit dem Zwei-Tore-Vorsprung werden die Seiten gewechselt. Abgesehen von einer kurzen Phase, in der die Juniors dem Anschlusstreffer sehr nahe kommen (Machacek vergibt aus kurzer Distanz), bleibt Proleb gefährlicher (zwei Stangenschüsse). Das 0:3 durch Carp entscheidet das Spiel endgültig, die DSV Juniors überwintern mit nur sieben Punkten in akuter Abstiegsnähe.

Die bessere Mannschaft hat gewonnen!

Das Wetter ist so richtig unfreundlich beim Derby vor rund 100 Zusehern gegen den FC Proleb. Starker Regen und ein tiefer Boden machen beiden Mannschaften zu schaffen, die ohne den gesperrten Schweighart spielenden Donawitzer, kommen zur ersten Möglichkeit. Machacek zirkelt einen Freistoßball hoch zur Mitte, Tormann Liebmann kann nicht klären – der Ball liegt plötzlich vor Horvats Beinen, doch der ist so überrascht, dass er den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen kann. Auf der anderen Seite macht es Proleb besser. Der Ball kann von der Abwehr nicht unter Kontrolle gebracht werden, der Ex-Donawitzer Christopher Carp macht alles richtig und schiebt den Ball am herauslaufenden Weiss vorbei zum 0:1 in die linke Ecke. Die schnelle Proleber Führung zeigt Wirkung. Während unsere Mannschaft sichtlich Mühe hat, den Ball in den eigenen Reihen zu Halten (Pässe sind zu ungenau), wirkt Proleb spritziger und effizienter. Nach einem Eckball, nach sieben Minuten, bei dem der Ball plötzlich am Fünfer zum Liegen kommt, reagiert Weiss am schnellsten und kann die unübersichtliche Aktion entschärfen.

Sencar und Machacek versuchen zwar dem Donawitzer Offensivspiel etwas Linie zu geben, aber das gelingt an diesem Abend zu selten. Entweder ist die Proleber Gegenwehr auf den ballführenden Spieler schon erfolgreich, oder die Passwege sind verstellt, es gibt aus dem Spiel heraus kaum ein Durchkommen. Nach 14 Minuten ist es wieder Marcel Weiss, der abwehren muss – diesmal kann Vielhaber nicht am Schuss im Strafraum gehindert werden, per Fußabwehr verhindert Weiss den zweiten Treffer. Der einzige erfolgversprechende Spielzug ist der hohe Ball nach einer Standardsituation. Machacek zirkelt einen Freistoßball zur Mitte, dort springt Horvat (verkehrt zum Tor) hoch, erreicht den Ball aber nicht wirklich, die notwendige Richtungsänderung bleibt dadurch aus.

Gefährlicher sieht das Ganze aber in unserem Donawitzer Strafraum aus. Nach einem Eckball steigt Steiner hoch und bringt den Kopfball in die Ecke, wieder ist Weiss mit seinem rechten Arm dort und kann den Ball aus der Ecke fischen. Auf der anderen Seite ist Horvat im Strafraum anspielbar: Davor setzt sich Sencar im Mittelfeld durch, hat ewtas Platz und Zeit – und bringt den Ball eigentlich perfekt Richtung Horvat. Der steigt auch hoch, trifft den Ball, gibt ihm aber nicht die nötige Richtung mit, somit scheitert auch sein dritter Versuch. Kurz darauf versucht Machacek mit dem linken Fuß abzuziehen, der Schuss misslingt aber – nachdem dann Sencar verletzungsbedingt für Nahrgang vom Platz muss, ist wieder Proleb am Zug. Der schnelle Carp kann von Drabli entscheidend abgedrängt werden, sein Schuss von der Seite kann dadurch in den Corner abgelenkt werden.

Musste leider verletzungsbedingt früh vom Platz: Oliver Sencar!

In der 36. Minute passiert es. Hoffellner spielt den Ball zurück zum Tormann, der hat ein Blackout und nimmt diesen Ball unmittelbar vor der Torlinie mit der Hand auf. Indirekter Freistoß lautet die Bestrafung und das noch dazu aus etwa fünf Metern Entfernung. Obwohl alle Juniors nun rund um die Torlinie versammelt sind  und dadurch den Schuss irgendiwe abwehren wollen, gelingt das nicht. Hernaus spielt ab, Koraus zimmert den Ball hoch und scharf unter die Latte, Proleb geht durch dieses Geschenk mit 2:0 in Führung. Die Donawitzer Angriffe bis zum Pausenpfiff bringen ebenso wenig (ein Machacek-Schuss landet knapp neben der linken Stange), wie die (besseren) Versuche der Proleber. Nachdem Weiss einen Schuss von Koraus fangen und einen Freistoßball von Carp über die Querlatte drehen kann, geht es in die Pause zum aufwärmen.

Wieder ist Proleb zu Beginn hellwach und findet gleich zur ersten guten Möglichkeit. Nachdem ein Ball einfach nicht entschlossen genug aus der Strafraumgegend entfernt werden kann, zieht Vielhaber ab und scheitert knapp. Proleb bleibt am Drücker – eine Flanke von Strajhar kommt gut vors Tor, nur knapp kommt Koraus aus kurzer Distanz nicht zum Abschluss. Geblockte Schüsse, Eckbälle – die Juniors kommen kaum zum Atmen, der Proleber Druck ist nun konstant hoch. Dem dritten Treffer kommt nach einer Stunde Koraus nahe, nach Zuspiel von Hafellner trifft er zwar gut Richtung Eckke, doch dort taucht Weiss hinunter und kann den Ball abwehren. Kurz darauf ist für den eingewechselten Nahrgang, der einen Schlag am Knöchel abbekommen hat, wieder Schluss, an seiner Stelle kommt Stocker zum Einsatz. Weiss muss (und kann) noch einige hohe Flanken durch fangen oder wegfausten entschärfen, ehe es den Juniors beinahe noch gelingt, dieses Spiel wieder spannend zu machen.

67. Minute, einen hohen Freistoßball von Machacek berechnet der Tormann falsch, anstatt zu Fangen, lenkt er den Ball auf den Rücken eines Mitspielers. Horvat ist den einen Schritt zu weit vorne und kann dadurch leider nicht von diesem Fehler profitieren, auch nach gutem Einsatz von Stocker (er spitzelt dem Tormann den Ball aus der Hand), entsteht kein Torschuss. Aber diese Chance ist der Startschuss für die kurze, gute Donawitzer Phase, die durch Machaceks Riesenchance seinen Höhepunkt findet. Kutlesa, der nun immer öfter mit nach vorne zieht, spielt den Querpass ideal auf Machacek, der diese Riesenchance – Schuss aus kurzer Distanz – nicht nützen kann, Liebmann ist mit dem Fuß dran und wehrt ab. Machacek kommt kurz darauf zu einem weiteren Schuss, von links in den Strafraum kommend zieht er ab, wieder ist der Goalie nicht zu bezwingen. Eine Chance auf den Anschlusstreffer gibt es noch, da aber Hoffellner mit einem Kopfball (nach Ecke) scheitert, ist dieses Spiel nun endgültig nicht mehr zu gewinnen.

Nun agiert Proleb wieder souverän und kommt noch zu guten Chancen, wovon auch eine genützt wird. Nach Pass von Hafellner auf Koraus zimmert dieser den Ball wuchtig an die Querlatte, bei der nächsten Möglichkeit fällt der dritte Treffer. Wieder ist es Carp, der gesucht wird, wieder kommt er zum Abschluss – sein flacher, scharfer Schuss landet zum 0:3 im langen Eck. Das Spiel ist entschieden, Proleb hat danach noch eine richtig gute Möglichkeit auf einen weiteren Treffer. Zuerst scheitert Vielhaber ein zweites Mal an der Querlatte, ein Tor unmittelbar danach anerkennt der Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsentscheidung nicht. Aber auch so ist das Ergebnis klar und eindeutig, Proleb holt sich verdient die drei Punkte. Außer der einen Chance zu Beginn und der kurzen, guten Phase rund um die 70. Minute war das zuwenig, um Proleb Paroli zu bieten.

Proleb kurz vor dem 0:2 aus einem indirekten Freistoß!

Nach dem Schlusspfiff ist die schwierige Herbstsaison für die DSV Juniors zu Ende. Der Aderlass war im Sommer groß, vielleicht zu groß. Man wusste zu Saisonstart, dass die Mannschaft Zeit und Geduld brauchen wird. Schwankende Leistungen, wie sie im Herbst zu sehen waren, sind daher keine Überraschung. Nun heisst es die Batterien aufladen und nachjustieren – im Frühjahr müssen dann Ergebnisse her, wenn man nicht in die 1. Klasse absteigen möchte.

Links: StFV, Proleb

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli (81. Bernhard), Freydl, Asil, Sencar (37. Nahrgang, 64. Stocker), Mock, Machacek, Hoffellner, Möstl, Horvat (G), Kutlesa.

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