Gebietsliga: Die DSV Juniors werden in Parschlug klar besiegt!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 10. Runde, SA 13.10.18, 15:00, Sportplatz Parschlug, 150. SC Parschlug : DSV Juniors 5:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Schober (32.), 2:0 Schober (49.), 3:0 Zivkovic (55.), 3:1 Schweighart (65.), 4:1 Schober (75.), 5:1 Assigal (87.). Schiedsrichterteam: Mirza Peckovic, Clemens Angerer.

Die DSV Juniors mussten sich letztendlich in Parschlug glatt mit 1:5 geschlagen geben. Dabei begannen die Juniors, bei denen Tim Heinemann aushalf, gar nicht so schlecht, kamen auch zu einigen Möglichkeiten und konnten das Spiel lange Zeit offen halten. Nach einem langen Einwurf passiert er aber doch, der Parschluger Führungstreffer: Schober ist per Kopf zur Stelle und versenkt zum 1:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel vergibt der eingewechselte Möstl die einzige Ausgleichchance, auf der anderen Seite fallen die entscheidenden Tore. Schober mit seinem zweiten Treffer und Zivkovic, erhöhen innerhalb von nur sechs Minuten auf 3:0. Die DSV Juniors sind aufgrund der Gegentore zwar angezählt, aber noch nicht besiegt. Schweighart trifft mit einem Flachschuss zum 1:3 und die Juniors werden wieder mutig. Pech hat Heinemann in dieser Phase, sein Schuss landet nur an der Stange. Parschlug macht es im Konter besser, profitiert von einem Abwehrfehler und wieder ist es Schober, der zum 4:1 einnetzt. Den Schlusspunkt in der, in der Schlussphase nun einseitigen Spiel, setzt Assigal mit einem direkt verwandelten Freistoß innerhalb des Strafraumes – Parschlug setzt sich verdient, vielleicht etwas zu hoch, durch.

Zu wenig Durchschlagskraft bei den eigenen Chancen!

Ohne den gesperrten Machacek und ohne die verletzten Nahrgang und Drabli, dafür aber mit Tim Heinemann von der Kampfmannschaft I, versuchte Co-Trainer Leitgeb-Spörk in Abwesenheit von Jürgen Kogler die richtigen Anweisungen zu geben. Und zu Beginn war der Juniors-Auftritt nicht schlecht. Vor allem Heinemann im Mittelfeld wird gesucht, seine Dribblings sind sehenswert – schnell aber erkannt das auch Parschlug und so wird er sonderbewacht und bei jeder Ballannahme ohne Schutz des Schiedsrichters (keine einzige Karte bei all den vielen Fouls an ihn) abgeklopft. Nach drei Minuten versucht Heinemann den ersten Schuss (fällt zu schwach aus), kurz darauf bringt er einen Freistoßball zur Mitte, den aber Tormann Eisl entschärfen kann. Im zu Beginn offenen Schlagabtausch kommt nach einer Flanke von der linken Seite Schober für Parschlug erstmals zum Kopfball (der wurde völlig vergessen und nicht gedeckt), der aber zum Glück über das Tor geht. Für die Juniors zieht auf der anderen Seite Kutlesa ab, bei dem Ball muss sich Eisl strecken, kann ihn aber übers Tor lenken. Der Eckball bringt die nächste Torchance: Schweighart hoch Richtung zweiter Stange zu Horvat, der zur Mitte köpfelt – dort kommt abermals Kutlesa zum Kopfball – er scheitert aber bei seinem Versuch aus kurzer Distanz knapp über dem Tor.

Die nächsten Schussmöglichkeiten für die Juniors vergeben Sylanaj und Heinemann – einmal links vorbei, einmal rechts, sodass Eisl fangen kann. Nach einem Freistoß, nach Foul an – und geschossen von – Heinemann in die Mauer, haben die Juniors ihr Pulver verschossen. Nun wird Parschlug stärker und kommt leichter Richtung Juniors-Strafraum. Schober zieht von der Strafraumgrenze erstmals per Fuß ab, Kutlesa kann sich in den Schuss werfen, den abgefälschten Ball schnappt sich Weiss im Juniors-Tor. Während Sylanaj noch einmal eine Lücke nützt um aufs gegnerische Tor zu laufen, aber im letzten Moment noch eingeholt und vor der Schussabgabe gestoppt werden kann, versucht es Parschlug nun mit hohen Bällen (Kopfballgefahr) und mit (noch) erfolglosen Schüssen aus allen Lagen. Auf dem engen Platz ist aber das effektivste Mittel: Der lange Einwurf. Assigal beherrscht den sehr gut, nach seinem Einwurf kommt Schober an der zweiten Stange zum Kopfball und trifft zum 1:0 für Parschlug. Der Treffer hat sich irgendwie abgezeichnet, die Konzentration der Juniors, die zu Beginn sehr hoch war, hat etwas nachgelassen. Während für die Juniors vor der Pause nur noch Sencar zur Schussgelegenheit (Marke: Schüsschen) kommt, hat Parschlug zwei Mal noch die Möglichkeit zu erhöhen. Ein Schuss von Zivkovic und ein Freistoß von Assigal können von Weiss entschärft werden, somit bleibt es bei der knappen 1:0-Führung zur Pause.

Zur Pause wechselt Leitgeb-Spörk zum ersten Mal, für Sylanaj kommt Möstl und der kommt auch gleich zu einer guten Gelegenheit für den Ausgleich. Schweighart setzt sich rechts durch, sieht in der Mitte Möstl und passt zu ihm. Möstl schiesst auch gleich, trifft dabei aber einen Parschluger, der gute Schuss landet leider abgefälscht im Torout. Auf der anderen Seite sind die richtig dicken Torszenen. Nach einem Hoffellner-Fehler als letzter Mann, zieht Colic alleine auf Weiss´ Tor, er setzt den Ball aber rechts neben das Tor. Kurz darauf eine haarige Situation. Heinemann wird bei einer Attacke im Gesicht getroffen, der Schiedsrichter lässt aber weiterlaufen. Über Colic gelangt der Ball links raus zu Schober, der mit einem Flachschuss ins lange Eck auf 2:0 stellt. Nun kontrolliert Parschlug das Spiel nach Belieben, lässt Ball und Gegner laufen und legt gleich nach. Diesmal ist es Zivkovic, der einen Schlenzer von der Seite anbringt, auch der sitzt und es steht 3:0.

Er war nicht zu Halten: Michael Schober (12) erzielte drei Tore!

Als man mit dem nun durchaus möglichen Debakel zu rechnen beginnen muss, zieht Schweighart etwas verdeckt, aber dafür umso präziser ab. Der Ball landet zwischen Fingern und Stange zum 1:3-Anschlusstreffer – und tatsächlich weckt das Juniors-Tor die Mitspieler wieder auf. Kurz darauf geht ein Schuss von Asil knapp rechts über das Tor, bei einem von Schweighart getretenen Freistoß muss sich Eisl strecken, kann aber abwehren. Einmal noch gibt es die Riesenchance auf den Anschlusstreffer – wer weiß, was aus dem Spiel geworden wäre, wenn der gute Heinemann-Schuss nicht an der rechten Stange sondern im Tor gelandet wäre…

So bleibt es aber beim 1:3 aus Juniors-Sicht und nach einem folgenschweren Abwehrfehler entscheidet sich dieses Spiel zugunsten der Hausherren. Ein „Gurkerl“-Pass auf Schober, der dann auf und davon zieht und der mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel wieder für klare Verhältnisse sorgt sorgt dafür, dass Alles klar ist. Schade, danach sind die Juniors gebrochen, sind leer können nichts mehr zulegen. Es folgen nun rollende Angriffe auf unser Tor, Parschlug will nun noch mehr, scheitert aber durch Schmid und Co mehrmals an Tormann Weiss. Schade, dass dann gerade ihm ein Missgeschick passiert. Völlig sicher im Ballbesitz fällt Weiss der Ball irgendwie aus den Händen, reflexartig glaubt er ihn ein zweites Mal auf – der Schiedsrichter gibt für dieses Vergehen einen indirekten Freistoß im Strafraum.  Kurz abgespielt zimmert Assigal den Ball an der Mauer vorbei ins lange Eck zum 5:1-Endstand. Parschlug hat noch einige Vorstöße mit Potential, der eingewechselte Parschluger Weiss kann dabei unseren Weiss nicht überraschen, irgendwann ist dieses Spiel dann aber einfach zu Ende.

Parschlug war stärker, hatte mehr Chancen und hatte das nötige Glück, dass in unseren guten Phasen (zu Beginn des Spieles und zwischen dem 1:3 und dem 1:4), den Juniors keine Tore gelingen wollten. Somit geht der Sieg, der vielleicht zu hoch ausgefallen ist, in Ordnung, die Juniors müssen das so abhaken und sich auf das nächste schwere Spiel – Heimspiel gegen Phönix Mürzzuschlag vorbereiten.

Link: Facebook/ParschlugStFV, Parschlug

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Freydl, Asil, Schweighart (T), Sylanaj (46. Möstl), Sencar (77. Mock), Stocker (60. Krainer), Heinemann, Hoffellner, Horvat, Kutlesa.

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