Endlich: Der langersehnte, so wichtige, Heimsieg ist gelungen!

Landesliga, 11. Runde, FR, 12.10.18, 18:45. Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : SC Fürstenfeld 3:2 (2:1). Torfolge: 1:0 Grgic (13., Elfer), 2:0 Pagger (34.), 2:1 Kosche (40, ET), 3:1 Grgic (64.), 3:2 Feiner (74.). Schiedsrichterteam: Eigler, Plank, Holzer.

Nach vier Niederlagen in Folge, ist dem DSV Leoben gegen Fürstenfeld endlich der so wichtige Sieg gelungen. Es war nichts für schwache Nerven, denn die Gäste ließen bis zum Schlusspfiff nach sieben (!) Minuten Nachspielzeit nicht locker – doch der Donawitzer Abwehrbeton hielt dem Druck stand! Einsatz und Kampfgeist stimmten zu 100 Prozent, dazu kam endlich auch das nötige Spielglück dazu, der knappe Sieg geht daher auch in Ordnung. Die erste halbe Stunde gehörte klar unserer Mannschaft, diesmal konnten in dieser Phase auch die so wichtigen Tore erzielt werden: Nach einer Attacke an Grgic im Strafraum übernimmt der Gefoulte selbst die Verantwortung und versenkt den Elfmeter sicher zur 1:0-Führung. Die Donawitzer legen nach und nach einer Flanke von Hofer übernimmt Pagger den hohen Ball per Kopf zum 2:0! Die komfortable Führung kann leider nicht bis zur Pause gehalten werden – nach einer Unterkircher-Flanke wird Kosche unglücklich getroffen, der Ball landet zum 1:2 im eigenen Tor. Nach dem Seitenwechsel entsteht vorerst ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wieder sind es die Donawitzer, die treffen – diesmal ist Pagger der Vorbereiter, Grgic ist aus kurzer Distanz zur Stelle, mit seinem zweiten Treffer sorgt er für das 3:1. Fürstenfeld riskiert nun noch mehr und das wird belohnt:  In der 74. Minute gelingt Feiner der abermalige Anschlusstreffer. Die Zeit bis zum Schlusspfiff scheint endlos, mit allen Mitteln verteidgt der DSV Leoben aber den knappen Vorsprung bis zum erlösenden Schlusspfiff. Der Druck, der auf der Mannschaft lastete, war schon erheblich, dennoch ist es an diesem Abend gelungen, gegen einen starken Gegner zu bestehen. Es war sicher nicht das beste Saisonspiel der Donawitzer, wieder sind einige Fehler passiert – doch diesmal wirkten die sich nicht nachhaltig aus. Gratulation zum so wichtigen Sieg, ein erster Schritt aus dem Sumpf ist gemacht, am Freitag – dem nächsten Heimspiel – gegen Lebring muss aber der nächste getan werden!

Matthias Pagger erzielt das 2:0, Assistgeber Hofer reisst die Hände hoch!

Die Donawitzer starten gut in dieses Spiel gegen den Tabellendritten aus Fürstenfeld. Petkov geht zentral nach vorne, spielt zu Grgic, der auf Pagger weiterleitet. Pagger hat an der Strafraumgrenze mit seinem starken linken Fuß die Schussoption, lässt diese aber verstreichen und entscheidet sich schließlich zum Rückpass – die erste Chance auf einen Torschuss wird somit vertan. Ähnlich geht es weiter. Prutsch sucht ebenfalls Pagger, doch seine Flanken von der Seite in den Strafraum sind (noch) nicht exakt genug. Von Fürstenfeld ist offensiv zu Beginn des Spieles gar nichts zu sehen, die Donawitzer Deckung ist aufmerksam, das Arbeiten gegen den Ball funktioniert und das Zweikampfverhalten ist aggressiv. Nach 12 Minuten glückt der vielumjubelte Führungstreffer. Bei einem Konter, bei dem auch Rinner mit nach vor geht, spielt der Verteidger den perfekten Schnittball. Grgic kommt vor Julian Glaser zum Ball, der stößt von hinten Grgic regelwidrig um – der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Elferpunkt. Brajan Grgic selbst übernimmt die Verantwortung des Elfmeters und macht das so, wie es sich gehört: Er bezwingt Fürstenfelds Tormann Stocker und bringt seine Mannschaft mit 1:0 in Führung!

Die Donawitzer bleiben am Drücker. Nach Foul an Petkov zirkelt Pagger den ruhenden Ball hoch in den Strafraum, Stocker kann nur wegfausten – die Nachschussmöglichkeit erhält Hubmann, der auch gleich mit voller Wucht in guter Höhe abzieht – leider trifft er dabei einen Gegenspieler, der Ball landet abgefälscht im Torout. Es folgen eine gut angetragene Hofer-Flanke, die leider keinen Abnehmer findet, ein Schuss von Pagger, der vom Tormann abgewehrt werden kann und eine Flanke von Petkov, die in der Mitte zu einem Pressball von Prutsch mit Goger führt. Alles nicht schlecht, was die Donawitzer zeigen, alles zumindest besser, als es Fürstenfeld zu diesem Zeitpunkt macht, doch es ist zu wenig zwingend – in letzter Konsequenz kommt der finale Pass oder der Abschluss nicht. Besser sieht dann ein Kopfball von Damis aus (nach Prutsch-Hereingabe), Tormann Stocker wehrt den Ball nach vorne ab – ein Fürstenfelder Abwehrspieler kann die Situation daraufhin klären.

Nach etwa einer halben Stunde kommt Fürstenfeld ins Spiel. Es gelingt den Gästen nun zunehmend besser nach vorne zu kombinieren, es entstehen erste Eckbälle. In der 32. Minute die erste gute Chance – Goger spielt rechts auf Andreas Glaser, der im Strafraum den Heber über Peckovic versucht. Der fällt zum Glück aber zu schwach aus, Rinner kann den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen. Auf der anderen Seite sind die Donawitzer neuerlich erfolgreich. Petkov, der in der Mitte gesucht wird, trägt den Ball nach vorne, diesmal geht es rechts raus zu Hofer. Er versetzt seinen Gegenspieler mit einem Haken und bringt die schöne Flanke perfekt an. Pagger der völlig alleine gelassen wird, steigt hoch, wuchtig versenkt er den Kopfball zum 2:0 ins Eck. So wird es gemacht, gerade diese Genauigkeit und Effizienz im Abschluss wurde bisher in diesem Herbst so schmerzlich vermisst – in dieser Situation war alles perfekt.

Intensives, kräfteraubendes – aber letztlich erfolgreiches Spiel!

Nach einem schwachen Pagger-Freistoß, ist wieder Fürstenfeld, das nun den Ernst der Lage erkennt, am Zug. Kosche kann den durchbrechenden Unterkircher im letzten Moment (mit einem Foul) an der Strafraumgrenze stoppen – eine ganz haarige Angelegenheit, der Freistoß aus dieser Distanz. Doch auf Admir Peckovic im Leobener Tor ist Verlass, er kann den Schuss aus der Ecke holen, auch beim Nachschussversuch ist unser Tormann zur Stelle. Das nun bessere Spiel der Fürstenfelder wird aber noch vor der Pause belohnt. Goger spielt rechts raus zu Unterkircher, der die scharfe Hereingabe zur Mitte versucht. Dabei trifft er Mario Kosche, der den Ball unhaltbar für Peckovic ins eigene Tor lenkt. Fürstenfeld hat also noch vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer erzielt (hat durch Andreas Glaser, der im Strafraum abzieht, sogar noch die Chance auf den Ausgleich!), diese Ausgangslage verspricht jedenfalls viel Spannung für den zweiten Spielabschnitt.

Das Spiel, in dem beiden Teams durchaus auch mehrmals Fehler unterlaufen, lebt nun von der Spannung. Die Donawitzer wollen die Vorentscheidung, Fürstenfeld unbedingt den Ausgleich. Nachdem beide Tormänner je einmal hohe Bälle ganz sicher parieren können, ist es die 52. Minute, in der der erste Torschuss abgegeben wird.  Ein perfekter Ausschuss von Peckovic sensationell in den Lauf gespielt – Pagger zieht von der linken Seite kommend zum Tor  –  führt aus spitzem Winkel zum Torschuss, der aber abgewehrt werden kann. Das Spiel wird zunehmend zerfahrener, viele kleine und größere Attacken und Fouls unterbrechen immer wieder den Spielfluss. Hereingaben über Grgic, oder Eckbälle (Prutsch, Pagger) sind nun wieder zu ungenau, Fürstenfeld bleibt – wenn schnell gespielt wird – gefährlich. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze landet in der Mauer, nach einem Eckball kann Peckovic wegfausten.

Ein perfekter Konter führt zum 3:1. Prutsch spielt zu Hubmann, der etwas zuwartet, bis ihn Pagger hinterläuft. Der Pass kommt, Pagger zieht in den Strafraum und nun passt das Zuspiel zu Grgic perfekt – aus kurzer Distanz stellt er mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Genau so muss man es machen, die Tore fallen ausnahmslos zu sehr günstigen Zeiten – die Vorentscheidung ist dieser dritte Treffer aber noch lange nicht. Fürstenfeld will unbedingt noch einmal ran, es gelingt phasenweise die Donawitzer am eigenen Sehzehner einzuschnüren. Eine gute Kopfballmöglichkeit vergibt Feiner knapp, zwei hohe Freistöße von Goger in den Strafraum können abgewehrt werden. Genau in dieser Situation wäre die Entlastung durch entstehende Kontersituationen so wichtig – bei einem Zuspiel von Prutsch Richtung Grgic befindet sich der leider knapp in Abseitsposition, sein Tor zählt daher nicht. Etwas später übersieht der eingewechselte Waldhuber die Möglichkeit auf Hofer abzuspielen, er verliert den Ball und dann geht es schnell in die andere Richtung. Der erste schnelle Vorstoß über Fürstenfelds linke Seite scheitert noch (Zuspiel auf Feiner gerät zu weit), doch der zweite Versuch gelingt. Wilfing spielt links raus zu Unterkircher, seine Hereingabe zur Mitte übernimmt Feiner und schon steht es nur noch 2:3. Das alles in der 74. Minute, das leidgeprüfte Donawitzer Publikum, weiß, dass das in der langen, verbleibenden Zeit noch ganz eng werden kann (und wird).

Brajan Grgic, nach seinem Tor zum 3:1!

Die Abwehrschlacht ist längst im Gange, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (Verzögerungen aller Art) versuchen die Donawitzer Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Und an diesem Abend gelingt das auch. Mehrmals dringen Glaser und Co in den Strafraum, ein guter Schuss von Goger streift knapp an der linken Stange vorbei. Bei einem Goger-Freistoß lässt Peckovic zum Schrecken aller, den Ball aus den Händen fallen, zum Glück kann der dahinterstehende Kosche für seinen Tormann ausputzen. Fürstenfelds Druck bleibt hoch, immer wieder taucht ein Rotschwarzer am und im Strafraum auf, doch irgendwie kann die Donawitzer Abwehr immer klären. Der Schiedsrichter zeigt sieben (!) Minuten Nachspielzeit an, auch eher ungewöhnlich lange, aber auch diese Zeit übersteht der DSV Leoben unbeschadet. Ein Eckball nach dem anderen prasselt ins Zentrum, auch der Gästetormann befindet sich im Strafraum, doch irgendwann hat der Schiedsrichter ein Einsehen und pfeift dieses Spiel beim Stand von 3:2 für den DSV ab.

Die Freude ist natürlich riesig, die Erleichterung, dass endlich der erste Heimsieg gelungen ist, ist überall spürbar. Der DSV Leoben hat endlich einmal sein Glück erzwungen und gewinnt gegen einen starken Gegner. Das war auch dringend nötig, vor allem aufgrund der Tatsache, dass auch Liezen gewinnen konnte. Der erste Schritt Richtung Mittelfeld ist gelungen, jetzt nur nicht nachlassen lautet die Devise und gleich gegen Lebring einen draufsetzen!

Nächstes Spiel: FR, 19.10.18, 19:00 Uhr im Donawitzer Stadion. DSV Leoben : SV Lebring.

Links: StFV, Fürstenfeld, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche (ET), Rinner, Pagger (T, 64. Waldhuber), Hubmann (87. Heinemann), Grgic (T,T,G 80. Tomic), Schranz, Hofer, Damis, Prutsch, Petkov. Ersatz: Petrovcic, Pachner.

Endlich darf in der Kabine wieder gefeiert werden!

Vor dem Spiel: Die U 7 Mannschaft beim Einlaufen und die U 14 -Mannschaft, die im Vorjahr Meister wurde!

2 comments on “Endlich: Der langersehnte, so wichtige, Heimsieg ist gelungen!

  1. Anscheinend a Unart vom Trainerteam.
    Co Trainer hat auch vor einiger Zeit auf die Zuschauerränge geschimpft.
    Mit dieser Art und Weise vertreibt man die letzten Zuschauer.

    Positiv unser Kapitän. Hat nach Spielende die gesamte Manschaft vor die Zuschauerränge gebracht und sich bedankt für die Unterstützung.👍

  2. Fällig: Dieser Sieg war längst fällig!

    Auffällig: Manche Spieler haben für die vierthöchste Klasse von Österreich viel zuwenig Kondition!!

    Überfällig: das dem Trainer dies auffällt und darauf reagiert-ab der 60 Minute war ein DSV-Spieler völlig “blau“ und er wechselt ihn nicht aus-unverständlich!

    Und sollte es der Wahrheit entsprechen, dass der Trainer den heimischen Fans den sogenanntem “Stinkefinger“ gezeigt hat, sollte er nachdenken, ob er hier an der richtigen Stelle ist…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
voest
steinkellner logo
steinkellner logo
Skamander
grebienpeter
gerlinde kogler pinguwin kl
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE
Errea

Facebook