GEBIETSLIGA: Heimniederlage gegen Tabellenführer!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 9. Runde, FR. 05.10.18, 19:00 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : SC Gußwerk 1:3 (0:2). Torfolge: 0:1 Prumetz (10.), 0:2 Prumetz (43., Elfer), 1:2 Machacek (51.), 1:3 Goldgruber (77.). Schiedsrichter Mag. Alexander Steinköln.

Die DSV Juniors präsentierten sich zwar stark verbessert gegenüber dem letzten Spiel in St. Michael, dennoch reichte es gegen den Tabellenführer zu keinem Punkt. Kampfkraft, Laufbereitschaft und Einsatz waren in Ordnung, gegen Gußwerk war das aber leider zu wenig. Die Gäste gingen durch einen Treffer von Prumetz, dem zweitbesten Schützen der Gebietsliga Mürz, nach zehn Minuten in Führung, die Juniors waren aber dann in weiterer Folge ebenbürtig. Mehrmals waren Möglichkeiten vorhanden, selbst offensiv aktiv zu werden, doch bei der Passgenauigkeit haperte es. Effizienter die Gäste: Nach einem Foul im Strafraum kurz vor der Pause entscheidet Schiedsrichter Steinköln auf Elfmeter für Gußwerk, Prumetz erhöht auf 0:2. Nach dem Seitenwechsel gelingt Heiko Machacek mit einem schönen Heber der schnelle Anschlusstreffer und plötzlich wackelt der Tabellenführer. In dieser Phase agieren die Juniors sehr bissig, der Ausgleich liegt in der Luft, er gelingt aber nicht. Gußwerk kann sich im Finish aus der Umklammerung wieder lösen, hat bei einem Freistoß von Stefanak, der an der Stange landet, Pech und entscheidet schließlich dieses Spiel: Ein nicht gegebenes Stürmerfoul ermöglicht Goldgruber im Strafraum einen Heber über Weiss zum 1:3, die Juniors können danach nicht mehr zulegen müssen nach einer Gelbroten Karte für Machacek zu zehnt fertig spielen. Die Leistung war in Ordnung, es fehlte nicht viel, um gegen den Favoriten etwas mitzunehmen – darauf kann man aufbauen. Kopf hoch, vielleicht klappt es nächste Woche in Parschlug!

Einsatz und Laufbereitschaft stimmten zu 100% – im Bild Oliver Sencar!

Das Freitags-Abendspiel geht gleich einmal munter los. Nahrgang setzt sich auf seiner linken Seite durch, die Flanke zur Mitte erreicht Machacek nur knapp nicht. Kurz darauf zieht Horvat ab – Tormann Sumny kann den Schuss nicht fangen, hat aber Glück, dass den nun freien Ball keiner, der Juniors erreicht. Auf der anderen Seite ist Marcel Weiss gleich einmal gefordert, Prumetz (von Hoffellner geschickt gestört) bringt den Ball aus kurzer Distanz nicht am Tormann vorbei. Hin und her, so geht es auch weiter. Für die Juniors kann sich Machacek, der kaum gehalten werden kann, lösen, er verzögert, legt sich den Ball auf den linken Fuß und schiesst etwas zu zentral, Sumny kann – wieder auf Raten – halten. In der zehnten Minute gehen die Gäste in Führung. Den Pass auf Prumetz kann niemand unterbinden, der Stürmer wird nicht konsequent genug gedeckt und gegen die Laufrichtung von Weiss schiebt er den Ball zum 0:1 ins Netz. Eine schöne Einzelaktion zwar, doch dabei wurde schlecht verteidigt, das war so nicht unbedingt notwendig.

Es bleibt auch nach der Gußwerker Führung ein offener Schlagabtausch. Machacek hat Pech, dass er bei seinem Schussversuch im Strafraum Brieler aus kurzer Distanz abschiesst, auf der anderen Seite wirft sich Weiss dem plötzlich auftauchenden Stefanak mutig entgegen, der hebt zwar spektakulär ab, will aber fairerweise keinen Elfer schinden und versucht vergeblich dahinter den Ball zu erreichen. Den Juniors gelingt es, dem vermeintlich überlegenen Gegner, mit viel Einsatz und Nachsetzen die Schneid abzukaufen. Wer dachte, dass es Gußwerk mit dem Führungstreffer nun leichter haben würde, der irrte. Obwohl viele Aufbauversuche der Juniors durch mangelnde Passqualität schon im Mittelfeld scheitern, ist der Wille spürbar, dass man diese verlorenen Bälle gleich wieder zurück gewinnt. Und das gelingt auch oftmals. Chancen auf beiden Seiten werden nun seltener. Ein Freistoß von Schustrik bereitet Weiss keine Probleme, bei Eckbällen funktioniert die Juniors-Abwehr fehlerfrei, ein Schweighart-Schuss fällt scharf aus, kann den Tormann aber nicht überraschen.

Ein zu offensichtliches, unnötiges Foul von Kutlesa, leitet den zweiten Gegentreffer ein. Der hohe Freistoßball landet zentral vor Weiss am Fünfer beim ungedeckten Goldgruber. Weiss stürzt sich entgegen, der Ball ist nun für Schmidberger frei. Kutlesa startet mit Risiko zu dem Ball, erreicht ihn auch vor dem Gußwerker, die Attacke ist aber für den Schiedsrichter zu ungestüm, er gibt in der 43. Minute den harten, aber vertretbaren, Elfmeter. Wieder ist es Prumetz, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen lässt und für Gußwerk trifft, die Juniors liegen zur Pause, trotz anständiger Leistung, mit 0:2 zurück.

Harte Entscheidung: Kutlesa am Ball, dennoch Elfmeter!

Die Juniors fallen auch nach dem zweiten Gegentreffer nicht auseinander. Im Gegenteil. Sencar versucht gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte von der linken Seite einen Schlenzer Richtung langem Kreuzeck, scheitert damit aber knapp. Den nächsten Versuch unternimmt Nahrgang, der auf Machacek in den Strafraum spielen will, der Ball ist etwas zu lang, Sumny hält im Nachfassen. Und dann passt es plötzlich. Schweighart nimmt im Mittelfeld Tempo auf, spielt den Ball im richtigen Moment zu Machacek, der (nicht aus Abseitsposition startend) plötzlich alleine vor Sumny, der weit vor seinem Tor steht, auftaucht. Machacek macht das in dieser Situation perfekt, in hohem Bogen hebt er den Ball zum 1:2 ins Tor.

Die Juniors haben nun Lunte gerochen und wollen mehr. Nach Vorarbeit von Nahrgang kommt abermals Machacek zur Schussmöglichkeit, er verzieht aber knapp. Auf der anderen Seite verhindert Weiss, mit einer schönen Parade eine Hereingabe, die wohl genau am Kopf eines Gußwerkers gelandet wäre. Im Vorwärtsgang, trotz der schwelenden Kontergefahr, bleiben aber die Juniors. Machacek wird auf der rechten Seite angespielt, er läuft von der Seite kommend in den Strafraum, zieht aus spitzem Winkel ab, kann damit aber den Tormann nicht bezwingen. Der Ball bleibt im Spiel, die Donawitzer setzen nach – Sencar spielt auf den plötzlich freien, mitgegangenen Hoffellner, der zur Schussabgabe aber zu lange braucht und erfolgreich gestört werden kann. Nach zwei ähnlichen, gefährlichen Gußwerker Kontern (Weiss mutig raus und knapp vor Prumetz am Ball, beim anderen Mal klären Drabli und Horvat), kommt Kutlesa zu einer aussichtsreichen Möglichkeit. Schweighart spielt den Verteidiger im Strafraum an, doch auch der braucht zu lange zur Schussabgabe und verliert den vielversprechenden Ball wieder.

In der Schlussphase kann sich Gußwerk aus der Umklammerung lösen. Vorstöße werden mit letztem Einsatz (Fouls) an und um den Strafraum unterbunden, diese Standards sorgen für Gefahr. Ein Versuch von der Seite kann Weiss per Faustabwehr klären, bei einem zentralen Versuch von Stefanak rettet die rechte Stange und hält die Juniors im Spiel. Nach einem Einwurf fällt der dritte Treffer. Der Ball wird Richtung Prumetz geworfen, der von Kutlesa ganz genau gedeckt wird. Der eine schiebt zurück, der andere nach vor, Hände sind von beiden im Spiel, schließlich gehen beide zu Boden. Der Schiedsrichter will schon pfeifen (Stürmerfoul? oder doch Elfer?), wartet aber ab, Goldgruber nützt das und zieht ab – er überhebt letztlich Weiss zum vorentscheidenden 1:3. Die Aufregung über diese (Nicht-)Entscheidung des Schiedsrichters ist groß und legt sich auch danach nicht mehr.

Das Spiel ist gelaufen, Gußwerk hat kaum mehr Mühe, trotz verzweifelter Versuche der Juniors, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der Schlussphase müssen zwei Aktivposten vom Platz: Zum einen verletzt sich Horvat (muss für Stocker raus) und zum anderen betrifft es Machacek. Als negativen Höhepunkterhält sieht er in einer Aktion zwei Mal Gelb (Kritik) und muss daher vom Platz: Schade, denn mit dieser Leistung wird Machacek den Juniors in Parschlug schmerzlich fehlen. Nach einem letzten Prumetz-Schuss, Weiss ist noch dran, ist das Spiel zu Ende, die Juniors müssen sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch, diese Niederlage schmerzt weniger, wenn man die erbrachte Leistung und vor allem die Reaktion nach dem letzten Spiel in St. Michael in Betracht zieht. 100 zu 1, die Steigerung, darauf kann man aufbauen, das macht Mut für die nächsten Spiele!

Starke Leistung vom Torschützen Heiko Machacek, der im Finish mit Gelbrot vom Platz musste!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Asil, Schweighart (G), Sencar, Machacek (T, GR.89.), Nahrgang (76. Möstl), Hoffellner (G), Horvat (86. Stocker), Kutlesa.

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