GEBIETSLIGA: Verwandelter Elfer verhindert Punkt für die DSV Juniors!

GEBBIETSLIGA MÜRZ, 5. Runde, SA. 08.09.18, 15:00 Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors : SV St. Marein-Lorenzen 0:1 (0:0). Tor: Geissler (62., Elfer). Schiedsrichter: Peter Schuhajek.

Schade, nach Spielende stehen tapfer kämpfende DSV Juniors mit hängenden Köpfen und leeren Händen da. Ein Elfmeter, nach einer ungeschickten Attacke, bringt die Entscheidung in dem Spiel, in dem auch die DSV Juniors – zwar nicht so viele, wie der Gegner – aber doch ihre Chancen hatten. Entscheidend war wohl, dass es den Juniors in der guten Phase nach dem Seitenwechsel nicht gelungen ist, den Ball ins Torzu befördern. St. Marein profitierte dann in der 62. Minute davon, dass der Schiedsrichter unmittelbar vor Kutlesas Foul im Strafraum, ein Vergehen vom St. Mareiner Kroissenbrunner nicht sieht, das Elferfoul aber schon. Geissler verwertet sicher, Tormann Weiss, der sich mit einigen guten Paraden neuerlich als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bewiesen hat, ist geschlagen. Die Juniors versuchen zwar Alles, um irgendwie zum Ausgleich zu gelangen, an diesem Nachmittag gelingt der aber nicht – so kann sich St. Marein-Lorenzen über drei Punkte freuen.

Die DSV Juniors, die in der vergangenen Woche den ersten Meisterschaftspunkt erobern konnten, wollten im ersten Saison-Heimspiel gleich dort anknüpfen, wo sie in Turnau aufhörten: Mit schwungvollem Spiel den Gegner zu Fehlern zwingen und Chancen herausspielen. Nur teilweise gelingt das auch – Bälle werden erobert, in den eigenen Reihen gehalten (dabei manchmal zu ängstlich den öffnenden Pass nicht probiert), doch das entscheidende Zuspiel gelingt nicht. Eine Hereingabe von Nahrgang (er verletzt sich später und muss noch in der ersten Spielhälfte durch Möstl ersetzt werden) gelingt ebenso wenig, wie eine Vorlage von Sencar auf Machacek, der per Kopf auf Schweighart (Abseits) weiterleitet oder ein Schussversuch von Horvat. Erstmals gefährlich werden die Juniors nach 24 Minuten, da hat Machacek – nach gutem Pass von Mock – die Chance auf den Abschluss, sein Schuss von der Strafraumgrenze wird aber leider entscheidend geblockt.

Heiko Machacek und die anderen Routiniers müssen viel Führungsarbeit verrichten, nicht alles gelingt, aber es sieht immer besser aus!

St. Marein-Lorenzen hat zu diesem Zeitpunkt bereits mehr vom Spiel. Eine Corner-Serie (vier Eckbälle am Stück), sowie vom Tormann Weiss unterbundene Stanglpässe und zwei entschärfte Freistöße von Geissler und Ofner zeigen, dass sich die Gäste etwas leichter tun, um sich vorne (vor allem mit Standardsituationen) festsetzen können. Kutlesa kann zwar einen Brauneder-Schuss so blocken, dass Weiss kein Problem mit dem Ball haben kann, doch kurz darauf verschätzt er sich, diesmal kann (und muss) Marcel Weiss bei einem Stengl-Abschluss sein Können beweisen.

Die Qualität der Chancen auf beiden Seiten ist noch nicht all zu hoch, dennoch können die DSV Juniors froh sein, dass ihr Tormann stark mitspielt, seine Faustabwehren sind am Punkt, einen Schuss von Kroissenbrunner wehrt er souverän übers Tor. Da es keinem Spieler gelingt, irgendetwas überraschendes umzusetzen, können die Defensivreihen beider Mannschaften vor der Pause nicht überlistet werden – es bleibt beim 0:0 Halbzeitstand.

Die DSV Juniors kommen frischer und auch frecher aus der Kabine zurück. Nach einem schmerzhaften Foul an Horvat, zirkelt Machacek einen Freistoßball zur Mitte, Kutlesa rasiert den Ball, der weiter zu Möstl gelangt, der aber leider bei der zweiten Stange knapp scheitert: Das wäre es gewesen, doch der Ball hüpft um Zentimeter über die Querlatte! Während die Donawitzer bereits den zweiten Wechsel tätigen müssen (Mock angeschlagen, für ihn kommt Krainer) und Weiss durch entschlossenes Herauslaufen eine Chance von Eibl unterbindet, ist es Heiko Machacek, der mit einem guten Weitschuss die nächste Möglichkeit vorfindet – der Ball streift knapp neben der Stange vorbei. Die Donawitzer versuchen es durch Schweighart mit einem Schuss (drüber) und mit Pressing. Tormann Deimels riskante Spielerei bleibt ohne Fogen, Schweighart wird aus kurzer Distanz zwar angeschossen, St. Marein kann sich aber befreien.

Sicherer Rückhalt: Tormann Marcel Weiss!

Und dann die spielentscheidende Szene. Ein weiter Ball erreicht sein Ziel nicht, Kutlesa, der als letzter Mann die Situation klären muss, geht dem Zweikampfduell mit dem nachsetzenden Kroissenbrunner aber nicht aus dem Weg. Der St. Mareiner klopft den Verteidiger, anstatt Stürmerfoul geht das Spiel weiter, nun ist Kutlesa hinten nach und löst die Situation denkbar ungünstig mit einem Foul im Strafraum. Sehr ärgerlich, weil einfach nicht notwendig (Ball einfach wegdreschen wäre eine Option gewesen) und auch nur durch ein Stürmerfoul (das hätte der Schiri sehen müssen) möglich. St. Mareins Kapitän Geissler  legt sich den Ball zurecht, schickt Weiss in die andere Ecke und bringt seine Mannschaft in dem engen Spiel in Führung.

St. Marein nützt den Ärger, der bei den Juniors nun herrscht, beinahe gleich aus. Wieder ist es Tormann Weiss, der einen Schuss vom alleine aufs Tor zulaufenden Stengl pariert, mit dem Knie wehrt er ab. Auf der anderen Seite entsteht eine sehenswerte Aktion über mehrere Stationen. Schließlich wird Schweighart im Strafraum angespielt – er hat einen guten Schuss, entscheidet sich aber für einen letzten Haken, der dann nicht gelingt.

St. Marein zeigt sich nun als abgebrühtes Team, dass unter allen Umständen, die drei Punkte entführen will. Zahlreiche kleinere und offene Provokationen (bei denen sich die Juniors, zwar verständlich, aber eben auch nicht immer professionell verhalten und mitmachen) ziehen den Nerv, dazu ein Schiedsrichter mit einigen fragwürdigen Entscheidungen – allerdings auf beiden Seiten – Chancen auf den Ausgleich entstehen nicht mehr wirklich. Nach einem Freistoß in der Nachspielzeit (Machacek scheitert) ist es schließlich vorbei. Die DSV Juniors verlieren ein Spiel, in dem sie sich ein Unentschieden verdient hätten. Aber so ist es, St. Marein gewinnt knapp in Donawitz. Unserer Mannschaft ist trotz der Niederlage ein weiterer, kleiner Schritt nach vorne geglungen – Freydl fühlt sich auf seiner Position immer wohler und wird immer sicherer, Weiss ganz stark, auch die eingewechselten Möstl und Krainer bekommen nun mehr Einsatzminuten und werden mutiger – aber es ist noch ein steiniger Weg mit viel Arbeit für Trainer Kogler…

Die Entscheidung – der verwandelte Elfmeter!

Links: St. Marein, StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Weiss, Drabli, Freydl, Schweighart, Sencar, Mock (54. Krainer), Machacek, Nahrgang (32. Möstl), Hoffellner, Horvat, Kutlesa. Ersatz: Sylanaj, Stocker.

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