Kann der DSV Leoben am Wochenende endlich jubeln?

Landesliga, 5. Runde, FR 07.09.18, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz. DSV Leoben : SV Wildon. Schiedsrichterteam (vorl. Besetzung, Gruppe West): Harald Insupp, Gernot Kollmann, Tarik Sahbegovic.

1:12, nur ein mickriger Punkt – somit Vorletzter in der Tabelle – so lautet die ernüchternde Bilanz unserer Mannschaft nach den ersten vier Spielen. Es ist in Frauental wieder nicht gelungen, die auf mehreren Ebenen spürbare Krise, die keinesfalls alleine eine Stürmerkrise ist, zu beenden. Chancen waren wieder einmal in Hülle und Fülle vorhanden, aber eben teils fahrlässig vergeben. Wie es funktioniert, das hat uns Gregor Furek am vergangenen Samstag gezeigt. Mit einem Hattrick hat uns der Frauentaler Stürmer im Alleingang zerlegt – vielleicht konnten wir wenigstens beim Zusehen etwas lernen. Es bleibt dabei: Wie auch schon vor den letzten Spielen –  nur wenn es gelingt, den Schalter (der momentan auf „Seuche“ steht) endlich umzulegen, nur wenn man geduldig auf die Chance wartet und dabei nicht die Konzentration verliert, nur wenn man sich das Spielglück mit noch mehr Einsatz und Leidenschaft erzwingt – nur dann kann man die Talfahrt stoppen. Es ist nicht so, dass unsere Mannschaft in Frauental hoffnungslos – das Ergebnis spiegelt keinesfalls die Leistungen wider – unterlegen war und damit zwingend verloren hatte. Nein, ganz im Gegenteil. Die aktivere Mannschaft mit den besseren Chancen stand am Ende mit leeren Händen da, während die glücklichere und cleverere Mannschaft den Sieg feierte. Ob man gut gekämpft hat, ob man überlegen war – das interessiert aber in unserer Situation niemanden, wenn man dort gelandet ist, wo wir nun einmal stehen. Es fehlen die Punkte, somit liegt das Augenmerk auf den Mängeln und Schnitzern – und da passierte in den bisherigen Spielen einfach zu viel. Also, der Auftrag für Freitag lautet: Besser machen und gewinnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tor gegen Wildon! Das wollen wir am Freitag sehen!

Unser Gegner Wildon hat in dieser Saison überhaupt erst zwei Meisterschaftsspiele ausgetragen. In Voitsberg gab es zum Auftakt eine 1:3-Niederlage, eine Woche später ein starkes 1:1 zu Hause gegen Mettersdorf. Da die beiden nachfolgenden Spiele (in Gnas bereits zum zweiten (!) Mal und gegen Bad Radkersburg) abgesagt werden mussten, dauert die Meisterschafts-Pause für die von Harald Holzer betreute Mannschaft bereits drei Wochen an. Das ist sicher nicht ideal, um im Rhythmus zu bleiben, dafür aber konnte man Kräfte schonen. Wildon ist eine Mannschaft, die absolut in unserer Reichweite liegen müsste: Im vergangenen Jahr, ebenso wie der DSV Leoben, länger als geplant, im Abstiegskampf verwickelt, konnte man erst ganz zum Schluss den Klassenerhalt fixieren. Zu Hause ist der DSV Leoben gegen Wildon bisher noch ungeschlagen, in drei Spielen gab es ein Unentschieden und zwei Siege – zuletzt im Mai einen ganz wichtigen 3:1-Erfolg! Also, fürchten muss man sich nicht, mit dem angemessenen Spiel, positiver Einstellung und dem unbedingten Willen dieses Spiel zu gewinnen, müsste das auch (endlich) gelingen!

Die bisherigen Duelle gegeneinander:  Bisher spielten die beiden Mannschaften sechs Mal in der Landesliga gegeneinander, dabei gab es für den DSV drei Siege und zwei Unentschieden. 19.05.18 DSV – WIL 3:1 (1:0), 13.10.17 WIL – DSV 2:2 (1:2), 07.04.17 WIL – DSV 0:2 (0:1),  26.08.16 DSV – WIL 2:2 (2:0), 11.04.14 DSV – WIL 1:0 (0:0), 23.08.13 WIL – DSV 3:1 (2:0).

Bitte: Schenkt uns einen Sieg! Danke.

Karten und Tore: Beide Mannschaft müssen aufgrund von Sperren auf keine Spieler verzichten – beide Trainer können in dieser Hinsicht aus dem Vollen schöpfen. Zwei Mal Gelb gesehen haben beim DSV Leoben Alexander Hofer und Mateo Damis, somit ist noch keine unmittelbare Gefahr für eine Gelbsperre vorhanden.  Wildons Tordifferenz lautet 2:4, die beiden Treffer erzielten Kelenc und Zöhrer. Für den einzigen Donawitzer Treffer ist Matthias Pagger verantwortlich.

Alle Spiele der 5. Runde:

FR 07.09., 19:00. Lebring : Frauental, Mettersdorf : Fürstenfeld, Pöllau : Bruck, Heiligenkreuz : St. Anna, Gnas : Voitsberg, DSV Leoben : Wildon, Lafnitz Amateure : St. Michael. SO 09.09., 17:00. Bad Radkersburg : Liezen.

Ankündigungen:

Nach dem DSV-Heimspiel zum Wiesenfest! Ab Donnerstag (Nockalm-Quintett) bis zum Sonntag (Charity-Frühschoppen) findet auf der Leobener Brandl-Wiese das alljährliche Wiesenfest statt. Beste Stimmung ist garantiert! Link Wiesenfest

Fanfahrt nach Bad Radkersburg! Helmut Hofer organisiert eine tolle Reise rund um das Meisterschaftsspiel am Samstag, 6. Oktober! Sie können sich ab sofort bei ihm unter 0676/5566 112 anmelden.

DSV Juniors

Endlich kommt es zum ersten Heimspiel! Es steht bereits die fünfte Runde der Gebietsliga Mürz am Programm und außer einer spielfreien Runde gab es für die von Jürgen Kogler betreute Mannschaft drei Auswärtsspiele. Zuletzt gelang das erste Erfolgserlebnis. In Turnau trafen Sencar und Schweighart beim 2:2- Unentschieden, somit konnte endlich in der Liga angeschrieben werden. Am Samstag treffen die DSV Juniors im Donawitzer Stadion auf St. Marein-Lorenzen, Spielbeginn ist um 15:00 Uhr!

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR, 07.09., 16:00. U 8. Turnier mit DSV-Traboch, Hinterberg und Proleb-Niklasdorf, Stadion Donawitz.

FR, 07.09., 19:00. Landesliga. DSV Leoben : SV Wildon, Stadion Donawitz.

SA, 08.09., 10:00. U 7. Turnier mit Hinterberg, DSV B, Tragöß-St. Katharein. Sportplatz Hinterberg.

SA, 08.09., 13:00. U 11. St. Marein-Lorenzen : SG DSV Leoben. Sportplatz St. Marein.

SA, 08.09., 14:00. U 13. SG DSV Leoben : SG St. Peter/K. Sportplatz Kammern.

SA, 08.09., 15:00. Gebietsliga Mürz. DSV Juniors : St. Marein – Lorenzen, Stadion Donawitz.

SO, 09.09., 10:00. U 7. Turnier  mit SG DSV A, Kapfenberg, Proleb-Niklasdorf. Kapfenberg (Kunstrasen).

6 comments on “Kann der DSV Leoben am Wochenende endlich jubeln?

  1. Einen Stürmer?? Besser zwei!! Auch in der Abwehr und Mittelfeld gibts Handlungsbedarf. Wir sind hinten offen wie ein Scheuentor, im Mittelfeld nicht vorhanden und unser Sturm ist nicht einmal ein Lüfterl! Auch wäre Konditionstraining nötig, da viele Spieler nach 60-70 Minuten am Zahnfleisch daher kommen.

  2. Sehr woll seit längerer eine Haus gemachte Stürmerkrise. Nur wurde nie darauf reagiert. Ich will in diesem Forum nicht genauer darauf eingehen.

  3. WERTER Klaus !
    Du schreibst ….. keinesfalls eine Stürmerkrise allein… Chancen in Hülle und Fülle…… Furek im Alleingang…….!
    Da wird einen Schalter umlegen nichts nützen…..sondern wir brauchen eben auch einen STÜRMER. Begreifts das endlich einmal !!!!!!

    1. Hallo Stani, da sehe ich jetzt keinen Widerspruch. „…keinesfalls eine Stürmerkrise allein…“ heisst – für mich:
      1. Ja, wir haben vorne ein Problem. Ja, unser einziger (!) Stürmer trifft zur Zeit nicht.
      2. Aber, auch alle Anderen sind in die Pflicht zu nehmen. Selbst als „Nicht-Stürmer“ muss man nicht solche Chancen – die wir eben auch von den verschiedensten Spielern zur Genüge schon hatten – in dieser Art vergeben.
      3. Eines passt zum anderen, es war bisher eine Spirale nach unten. Wenn vor dem Tor Alle auslassen, schmerzen die Fehler hinten eben doppelt. Wenn es vorne durch Tore keine Entlastung gibt (und mir ist es egal wer sie schießt), dann verlierst Du so Spiele wie in St. Michael und in Frauental.
      4. Und da meine ich mit „Schalter umlegen“: Fürs Erste brauchen wir vorne Tore – einfach nur die 100%igen irgendwie reinnudeln – wenn das gelingt, bin ich überzeugt, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen kann. Selbstvertrauen entsteht nur durch Erfolg. Und das kann dann auch wieder schnell gehen…
      5. Ja, ich hätte mir auch einen zusätzlichen Stürmer gewünscht.
      lg Klaus

      1. Werter Klaus !
        Sie KÖNNEN ja nicht einmal einen wie du sagst „reinnudeln“. Deshalb brauchen wir ja zumindest einen torgefährlichen Spieler- weil die jetzigen nichts zusammenbringen. Übrigens schon seit Jahren. Viele von Ihnen spielen ja schon jahrelang zusammen und gegen den ABSTIEG. Zu hinterfragen wären die div. oftmals dubiosen Aufstellungen unserer “ Trainer “ die sich wie ein roter Faden über all die Jahre ziehen.

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