Nach 1:2 in St. Anna beendet der DSV Leoben die Saison am 12. Tabellenplatz!

Landesliga, 30. Runde, FR, 08.06.18, 19:00 Stahlbau Müller Arena, 250. USV St. Anna a. Aigen : DSV Leoben 2:1 (0:0). Torfolge; 1:0 Pfeifer (61.), 1:1 Tomic (76.), 2:1 Dexer (79.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Mag. Schenke, MBA Hofer.

In der letzten Runde muss sich der DSV Leoben in St. Anna am Aigen mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. In diesem Spiel ging es um nichts Wesentliches mehr, der DSV Leoben beendet die Meisterschaft letztendlich an der 12. Stelle. Die letzte Entscheidung in der Liga ist in Liezen gefallen: Nach einer 1:3-Niederlage gegen Wildon muss die von Jürgen Auffinger betreute Mannschaft, der SC Liezen, in die Relegation, wo Kindberg/Mürzhofen wartet. Während sich der GAK über den Meistertitel freuen darf, muß neben den KSV Amateuren auch der FC Trofaiach zurück in die Oberliga. In St. Anna sahen die 250 Zuseher ein durchaus unterhaltsames Spiel, wobei es vor der Pause noch nicht mit dem Toreschießen klappen sollte. Nach dem Seitenwechsel bringt Pfeifer die Heimmannschaft in Führung, die Donawitzer, die unbedingt zum Abschluß zumindest einen Punkt mitnehemen wollten, kamen durch Lukas Tomic´ 12. Saisontreffer zum durchaus verdienten Ausgleich. Da aber kurz darauf, nach einem individuellen Fehler, Dexer auf 2:1 stellen konnte und danach der Ball nicht mehr ins Tor wollte, blieb es in St. Anna auch im vierten Anlauf bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von Edi Lieber bei starkem Regen, begleitet durch gespenstisch schöne Blitze, zu einer Jause in einer Buschenschank eingeladen – Vielen Dank dafür! Nun beginnt also die kurze Sommerpause, man darf schon gespannt sein, welche Kaderveränderungen in den nächsten Wochen durchgeführt werden, wir werden jedenfalls darüber berichten!

Bester Donawitzer Torschütze: Lukas Tomic, 12 Saisontreffer!

Das letzte Aufgebot des DSV Leoben machte sich auf den weiten Weg zum Tabellenzweiten nach St. Anna. Nicht dabei waren Tim Heinemann, Mario Kosche, Mark Schranz, Bernhard Rinner, Alexander Maier und Mario Giermair – das führte dazu, dass Robert Pachner zu seinem ersten (sehr gelungener Auftritt, da viele gewonnene Zweikämpfe) Einsatz über die volle Distanz kam und auch Alexander Hofer (nach seinem ersten Kurzeinsatz gegen Voitsberg) von Beginn an mit dabei war. In der Anfangsphase sind die Donawitzer spielbestimmend. Im Mittelfeld wird fleissig gearbeitet, gut verschoben, dadaurch die Bälle gewonnen. Auf den Seiten werden Waldhuber und Pagger gesucht (und gefunden), vorerst entsteht daraus aber noch nichts Zwingendes. Im letzten Moment werden die an den Außenbahnen Angespielten immer irgendwie abgefangen oder an der Flanke gehindert. Mit dem ersten Angriff der Heimmannschaft, wacht St. Anna auf. Nach einem im Spielaufbau verloren gegeangenen Ball, kommt Lackner von der rechten Seite zum Torschuss (ins kurze Eck), den Peckovic zu ihm zurück abwehrt. Der zweite Versuch ist eine Flanke zur Mitte, die Pfeifer per Kopf nicht im Tor unterbringt, wieder hat Peckovic seine Hände im Spiel.

Nun entsteht das eigentlich erwartete Spiel. St. Anna übernimmt das Mittelfeld und wird immer dann gefährlich, wenn schnell und direkt gespielt wird – das wiederum gelingt aber nur zum Teil. Die Donawitzer Abwehr agiert großteils sehr aufmerksam, kann Flanken und Schüsse aus dem Gefahrenbereich mit viel Aufwand unterbinden, Eckbälle und Distanzschüsse bleiben eher harmlos ausgeführt. Ein Kopfball von Balazic (nicht fest genug) ist die beste Möglichkeit, Peckovic dabei aber ohne Probleme und kurz vor dem Seitenwechsel vergibt Dugolin einen gelungenen Distanzschuss.

Chancen sind vor der Pause eher Mangelware, wenn, dann aber doch eher für die Donawitzer. Hubmann versucht es mit einem hohen Freistoßball in den Strafraum, der fällt auch gut aus – der Ball geht durch, Petkov kommt unmittelbar vor dem Tor nur knapp nicht zum Abstauben. In der 31. Minute wird Tomic mit einem guten Kopfball von Hubmann am Strafraum eingesetzt, er wird dort aber abgedrängt – sein Schuss landet im Außennetz. Die beste Chance vergibt Pagger. Er profitiert von einem weiten Ball, startet gemeinsam mit Petkov und Tomic Richtung Strafraum – dort angelangt hat er mehrere Optionen, lässt sich aber im letzten Moment den Ball wieder abluchsen. Nach einem Grgic-Versuch (akrobatisch, leider drüber) im Strafraum und einer Gelben Karte für Pagger geht es beim Stand von 0:0 in die Pause.

Ganz starke Leistung im Mittelfeld: Jürgen Prutsch!

Nach der Pause, mittlerweile kommen zum Regen auch die Blitze der Gewitter aus der Umgebung immer näher, wollen beide Teams noch einmal einen Zahn zulegen und dieses Spiel gewinnen. Pachner und Hofer rutschen mehrmals erfolgreich in den möglichen Flankenball, der quirlige und wendige Kobald bindet stets mehrere Spieler – dennoch, so richtig gefährlich ist das, je näher es zum Tor geht, nicht wirklich.

Auf der anderen Seite ist Petkov im Strafraum völlig frei, braucht aber um den Augenblick zu lange und wird dann vom Ball getrennt.  Nach einem Kopfballversuch von Tomic, hat Hubmann die Schussmöglichkeit, er zieht auch gut in Richtung linker Ecke ab, der Ball landet aber knapp neben der Stange. Auf der anderen Seite verzieht Kobald von der Strafraumgrenze (drüber), ehe der erste Treffer doch gelingt. Ein schneller Vorstoß, zu schnell für unsere Abwehr, bringt das 1:0. Kobald weicht einmal auf die rechte Seite aus, sieht, dass sich Pfeifer auf der anderen Seite lösen kann – der Rest ist nicht all zu schwer: Schöner Pass, kurze Distanz, 1:0!

St. Anna hat gleich die Möglichkeit nachzulegen, ein Schuss von Drevensek zieht knapp am linken Pfosten vorbei, mehrere geglückte Versuche in den Strafraum durchzudringen, werden im letzten Moment gestoppt. Nach dem Austausch von Hofer, der in der Innenverteidigung alles aus sich rausgeholt hat, wollen es die Donawitzer in der Schlussphase doch noch wissen: Ein Punkt ist das Ziel, die Anstrengungen dafür werden verstärkt. Ein Freistoß (knapp außerhalb des Strafraumes) durchgeführt von Petkov landet in der Mauer, nur kurz darauf wird aber Matthias Pagger mit Ball zuviel Platz gegeben. Er zieht ein paar Schritte nach vorne, spielt den Ball zur Mitte – dort steht Tomic und sagt Danke! Der Stürmer trifft bereits zum zwölften Mal und gleicht zum 1:1 aus.

Nur zwei Minuten später, das unerzwungene Gegentor. Ein Auswurf landet direkt beim Gegner (Gutensohn), der spielt zur Mitte auf Kobald, der gerade noch von Hubmann am Torschuss gehindert werden kann. Da aber der Ball auf den hinter ihm stehenden Dexer weiterkullert, ist das 1:2 nicht mehr zu verhindern – völlig frei und aus kurzer Distanz erzielt er für St. Anna den Siegestreffer. Kein einziger Vorwurf der Mitspieler, die Jungs wissen, dass Peckovic in den letzten Wochen mit seinen Paraden (u.a. drei gehaltene Elfmeter!) der Mannschaft den Ligaerhalt gesichert hat. Sei es drum.

Da in der Schlussphase die Donawitzer aufmachen und den Ausgleich erzwingen wollen, Petkov hätte die Schussmöglichkeit an der zweiten Stange, aber dabei nicht mehr erfolgreich sind und auch St. Anna die nun vorhandenen Räume zu keinem weiteren Tor nützen (einmal ist der Ball zwar noch im Netz, doch der Assistent hat dabei ein Abseits gemeldet) kann, bleibt es bei der knappen Niederlage. Die Saison, die viele Nerven gekostet hat, endet, wie sie begonnen hat: Mit einer Niederlage. Der Unterschied ist nur, diesmal ist es um nichts mehr gegangen, man hat auf Augenhöhe spielend gegen  den Tabellenzweiten auswärts verloren – so what! Nach einem Buschenschankbesuch wurde die Mannschaft beim Heimfahren ins Grazer Nachtleben entlassen, man darf sicher sein, dass dort anständig der Saisonausklang gefeiert wurde…

Prost! Der Präsident stosst auf eine turbulente, aber letztlich doch noch positive, Meisterschaft an!

Links: StFV, St. Anna, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Pagger (G), Hubmann (G), Tomic (T), Grgic, Hofer (62. Kabashaj)Pachner, Waldhuber, Damis, Prutsch, Petkov. Ersatz: Weiss, Kutlesa K., Kutlesa P.

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