Letzte Runde in St. Anna: Das Spiel um die Goldene Ananas!

Landesliga, 30. und letzte Runde. FR 08.06.18, 19:00, Stahlbau Müller Arena. USV St. Anna am Aigen : DSV Leoben. Schiedsrichterteam (Gruppe Graz): Jörg Hofgartner, Mag. Patrick Schenke, Daniel Hofer.

Eine Runde vor dem Meisterschaftsende hat sich der DSV Leoben von allen Abstiegssorgen befreien können. Das 1:1 gegen Voitsberg hat gereicht, es kann in der letzten Runde nichts mehr passieren. Wenn man nur sechs Runden zurückblickt – nach dem 1:2 in Heiligenkreuz befand sich der DSV Leoben nach der 23. Runde am letzten Tabellenplatz mit vier Punkten Rückstand auf einen Relegationsplatz – kann man deutlich sehen, was unserer Mannschaft seither gelungen ist. Von den sechs Spielen konnten vier gewonnen werden, nur gegen den Meister GAK musste man sich mit 0:1 geschlagen geben. Diese Leistungssteigerung war auch absolut notwendig, sonst wäre das heuer zu einer ganz bitteren Saison geworden. Helmut Kalander, gemeinsam mit Gottfried Jantschgi, ist es gelungen die Abwehr zu stabilisieren – das war ganz zweifellos der Schlüssel zum Ligaerhalt: Kassierte man bis dahin, im Schnitt 2,4 Tore pro Spiel, waren es danach nur noch  0,67 pro Spiel, keine andere Mannschaft bekam in dem Zeitraum weniger Tore. Im letzten Spiel in St. Anna geht es also um die „Goldene Ananas“, das Schlimmste was uns passieren kann, ist ein Rückfall in der Tabelle auf den 13. Platz. Das wiederum ist kein Szenario, das Anlass für schlaflose Nächte sein kann. Schön wäre es dennoch, wenn man sich noch einmal focussiert und diszipliniert präsentieren kann und mit einem Punktegewinn die Meisterschaft mit einem einigermaßen versöhnlichen Resultat beenden kann.

Torjubel in St. Anna – im letzten Spiel verloren die Donawitzer knapp mit 2:3 durch einen Treffer in der Nachspielzeit!

St. Anna am Aigen hat sich in der vergangenen Runde, nach dem 1:4 in Fürstenfeld, vom Meisterduell mit dem GAK verabschiedet. Da der GAK in Wildon gewonnen hat, sind die Rotjacken mit sechs Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen und steigen zum insgesamt fünften (!) Mal in Folge auf. St. Anna war die einzige Mannschaft, die zuletzt noch einigermaßen mit dem GAK mithalten konnte und wird die Meisterschaft, egal wie das Spiel am Freitag ausgeht, mit dem zweiten Tabellenplatz beenden. Respekt, trotz des verpassten Titels, ein ganz tolles Ergebnis, mit dem man sich nirgendwo verstecken muss. Im Frühjahr konnte zwar an die sensationellen Herbstergebnisse (Herbstmeister mit sieben Punkten Vorsprung auf den GAK) nicht mehr ganz angeknüpft werden, dennoch gelang es, zu Hause mit einer wahren Torlawine ungeschlagen zu bleiben: Fünf Siege mit 23 erzielten Toren (Heiligenkreuz 5:0, KSV Amas 7:3, Bruck 3:1, Gnas 4:2, Wildon 4:3) stehen zwei Unentschieden (1:1 gegen Lebring und 0:0 gegen Voitsberg) gegenüber, das wird also auf diesem Platz, auf dem der DSV Leoben bisher immer knapp verloren hatte, eine ganz harte Nuss werden. Man darf davon ausgehen, dass sich die von Tomislav Kocijan betreute Mannschaft zum Saisonabschluss, obwohl es um nichts mehr geht, mit einer starken Leistung vom eigenen Publikum verabschieden will, daher wird eine Extraleistung unserer Mannschaft nötig sein, um dort erstmals ungeschlagen nach Hause fahren zu können.

Im Herbst siegte St. Anna in Donawitz mit 3:1!

Bisherige Duelle: Es gab sieben Mal diese Begegnung in der Landesliga, die Bilanz dabei ist negativ: Zwei Siege, ein Unentschieden stehen vier Niederlagen (drei davon auswärts) gegenüber – im Herbst siegte St. Anna 3:1 im Donawitzer Stadion: 03.11.17 DSV – ANA 1:3 (0:1), 22.04.17 ANA – DSV 3:2 (1:0), 09.09.16 DSV – ANA 5:1 (1:1), 05.05.16 ANA – DSV 2:1 (1:0), 19.09.15 DSV – ANA 2:2 (2:0), 25.04.15 ANA – DSV 1:0 (0:0), 05.09.14 DSV – ANA 2:1 (2:0).

Gesperrt. Ist auf beiden Seiten niemand. Die vier Gelben Karten von Kosche und Petkov sind nun auch hinfällig, da eine potentiell fünfte Gelbe Karte nicht in die neue Saison mitgenommen wird.

Torschützen: St. Anna (73:39). Wir fahren zu den betsen Schützen der Liga, 73 Treffer (im Schnitt 2,5 pro Spiel) hat keine andere Mannschaft erreicht! Der zweitbeste Scorer der Landesliga, nur einen Treffer hinter Michael Wallner (Lebring), trifft für St. Anna wie am Fließband: Marko Guja bringt es bis dato auf 26 Volltreffer (einer davon im Herbst gegen den DSV), dahinter folgen Christoph Kobald (18 Tore), Luka Vrhunc Pfeifer (8) sowie Marko Drevensek und Andreas Lackner mit je fünf Toren. DSV Leoben (46:58) Lukas Tomic und Martin Petkov haben beide je 11 Mal getroffen. Dahinter folgen Meriton Kabashaj mit 5 Toren und Mario Giermair (4), Matthias Pagger und Jürgen Prutsch (je 3), Matthias Waldhuber, Brajan Grgic und Christoph Hubmann (je 2), Tim Heinemann  und Alexander Hofer (1).

Alle Spiele der letzten Runde:

DI 05.06., 19:00. Bruck/Mur : Heiligenkreuz (4:2). Alle übrigen Spiele am FR 08.06., 19:00. Liezen : Wildon, Lebring : KSV Amateure, St. Anna : DSV Leoben, Mettersdorf : Pöllau, Voitsberg : Trofaiach, GAK : Bad Radkersburg, Gnas : Fürstenfeld.

Lage: Als Meister steht der GAK bereits eine Runde vor Schluss fest, spannend wird es im Abstiegskampf. Die schlechtesten Karten dabei hat Trofaiach. Nur mit einem Sieg in Voitsberg und einer gleichzeitigen Niederlage von Wildon in Liezen kann man im letzten Moment noch auf den Relegationsplatz springen, weiter geht es in keinem Fall nach oben. Neben Wildon, das mit einem Sieg gerettet ist, mit einem Unentschieden Relegation spielen (könnte) und mit einer Niederlage direkt absteigen könnte (vorausgesetzt Trofaiach gewinnt in Voitsberg), müssen noch Liezen (ein Punkt gegen Wildon reicht zum Ligaverbleib, bei einer Niederlage muss Pöllau in Mettersdorf mit der gleichen Tordifferenz verlieren) und Pöllau (ein Punkt in Mettersdorf würde reichen, bei einer Niederlage muss Pöllau auf einen Punktegewinn von Liezen gegen Wildon hoffen) zittern. Also viele Möglichkeiten, nur eines ist sicher: Der DSV Leoben ist nicht mehr im Abstiegskrimi involviert!

DSV Juniors:

Nach dem 3:3 gegen Parschlug im letzten Saisonheimspiel steht fest: Niklasdorf ist vorzeitig Meister und darf nächste Saison in der Unterliga antreten. Für die DSV Juniors reicht es zum dritten Platz, ein beachtliches Ergebnis. Schade, dass gegen „Mittelständler“ wie Mautern, St. Marein und Turnau wichtige Punkte liegen gelassen wurden, denn gegen die beiden Top-Teams, die vor den Donawitzern liegen, Niklasdorf und Parschlug, wurde keines der vier Spiele verloren. Am Samstag geht es noch einmal nach Hönigsberg zu Phönix Mürzzuschlag, dann beginnt die verdiente Sommerpause! SA 09.06., 17:00 Uhr, Hönigsberg. Phönix Mürzzuschlag : DSV Juniors.

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 08.06., ab 16:00 Uhr, U 7 Turnier in Niklasdorf mit Proleb/Niklasdorf und Krieglach.

FR 08.05., 19:00, Landesliga. SV St. Anna : DSV Leoben, Stahlbau Müller Arena.

SA 09.06., 10:00, U 12. SG Thörl/Turnau : DSV Leoben, Turnau.

SA 09.06., 10:30, U 16. DSV Leoben : Team Five/Pernegg, Stadion Donawitz.

SA 09.06., 10:30, U 14. SG Trofaiach : DSV Leoben, Trofaiach.

SA 09.06., 17:00, Gebietsliga Mürz. Phönix Mürzzuschlag : DSV Juniors, Hönigsberg.

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