Es ist geschafft: Der DSV Leoben bleibt in der Landesliga!

Landesliga, 29. Runde, FR 01.06.18, 19:00, Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : ASK Voitsberg 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Hiden (50.), 1:1 Petkov (68.). Schiedsrichterteam: Krainer, Klamminger, Causevic.

Das große Ziel ist erreicht: Der DSV Leoben ist auch in der Saison 2018/19 in der steirischen Landesliga vertreten! Und das kuriose daran: Aufgrund der Resultate in den anderen Spielen hätte der DSV Leoben sogar verlieren können und dennoch wäre man gerettet gewesen! Im letzten Heimspiel der Saison konnte dem ASK Voitsberg mit einem 1:1 ein Unentschieden abgerungen werden. Das Ergebnis geht in Ordnung, beide Mannschaften haben zwar viel in dieses Spiel investiert, aber doch recht wenig Zwingendes produziert. Vor der Pause kommt Voitsberg zwei Mal durch hohe Bälle einem Treffer gefährlich nahe, die Donawitzer Angriffe führen ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg, daher werden die Seiten beim Stand von 0:0 gewechselt. Das ändert sich nach dem Wiederanpfiff recht schnell: 50. Spielminute, Hiden zieht aus der Distanz ab, seinen Flatterball muss Peckovic zum 0:1 ins Tor passieren lassen. Voitsberg, der Donawitzer Angstgegener der letzten Jahre, geht in Führung. Die Leobener geben aber nicht auf, drängen auf den Ausgleich und werden belohnt. Der Kapitän selbst richtet es – Martin Petkov zieht in den Strafraum und lässt dem Tormann mit seinem Schuss ins kurze Eck keine Chance. In der Schlussphase kommt Alexander Hofer nach sieben Monaten Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz, es wird ein Brauneis-Kopfball-Tor zu Recht wegen Abseits aberkannt – somit bleibt es auch beim 1:1-Unentschieden. Der DSV Leoben hat also geschafft, was vor gut einem Monat – als wir Tabellenletzter (!) waren – kaum wer für möglich gehalten hat: Gratulation zum Ligaerhalt, Gratulation auch dem GAK zum Meistertitel!

Hatte viel zu tun, löste das aber sehr anständig: Tim Heinemann!

„Der letzte Schritt zum Klassenerhalt“, unter dem Motto, startete der DSV Leoben gegen Voitsberg ins letzte Heimspiel der Saison. Und gegen den Angstgegner – immerhin wurden die letzten vier Spiele mit einem Gesamttorverhältnis von 1:15 gegen Voitsberg verloren – wird gleich einmal schnell nach vorne gespielt. Matthias Pagger zieht auf der linken Seite davon, seine Flanke erreicht Waldhuber aber nicht ideal, der Ball geht über das Tor.  Auch bei der nächsten Aktion kommt Pagger zur Flankenmöglichkeit: Tomic geht schön in den Raum, spielt zurück auf Pagger, dessen Flanke aber Fauland im Voitsberger Tor gerade noch vor Waldhuber entschärfen kann. Nach einem weiteren Vorstoß, der mit einer Grgic-Hereingabe (leider kein Abnehmer) endet, kommt Voitsberg erstmals gefährlich vor das Tor: Kollmann bekommt auf seiner rechten Seite ausreichend Platz und Zeit, seine Hereingabe landet punktgenau bei Grieschenig, der bei seinem Kopfballversuch nur knapp scheitert – der Ball landet nur Zentimeter neben der linken Stange im Torout.

Der erste Voitsberger Warnschuss sitzt, so schnell kann es gehen und um ein Haar wäre man nach ansprechendem Beginn in Rückstand geraten. Die Donawitzer ackern weiter fleissig, versuchen kompakt zu stehen und die Voitsberger Leistungsträger so gut es geht aus dem Spiel zu nehmen. Prutsch spielt auf Waldhuber, der von seiner rechten Seite zur Mitte flankt. Der Ball kommt scharf, aber etwas zu nahe am Tor – somit kommen Petkov und Tomic knapp nicht zum Verwerten. Den nächsten Versuch sehen die etwa 250 Zuseher wieder von der anderen Seite. Diesmal setzt sich Tomic links durch, er will auf den freien Waldhuber abspielen, doch Fauland ist auf dem Posten und unterbindet das. Es sieht nicht schlecht aus, was die Donawitzer da so machen, was aber fehlt sind echte Torchancen. Voitsberg lauert stets auf den Ballgewinn, dann wird schnell umgeschaltet, da aber auch unsere Abwehr darauf eingestellt ist, gibt es auch nicht all zu viele Voitsberger Torchancen.

In der 24. Minute die größte Torchance vor der Pause. Nach einem Hiden-Eckball stimmt die Zuordnung im Zentrum gar nicht – Brauneis kommt vor Damis vom Fünfer zum Kopfball – Bodenauf landet der Ball zum Glück über dem Tor. Auf der anderen Seite kommt Pagger von der linken Seite in den Strafraum, sein Schuss ist ganz gut angetragen, er trifft aber nur das Außennetz. Was nun bis zur Pause folgt, sind Angriffsversuche beider Mannschaften, die aber allesamt versanden oder letztlich ungefährlich enden. Beide Defensiven sind so stark, dass eben nichts durchkommt – für die Zuseher nicht sehr berauschend, aber da der DSV Leoben auch mit einem Punkt leben kann, will man einfach nicht zu Früh all zuviel riskieren: Hinten die Null geht eindeutig vor!

Stets im Vorwärtsgang: Matthias Pagger!

Nach der Pause beginnt Voitsberg glücklicher. Zuerst rutscht zwar Hiden nach einem kurz abgespielten Freistoß aus und vergibt dabei die Schussmöglichkeit. Das holt er aber nur eine Minute später nach. Aus etwa der gleichen Distanz, wie zuvor, zieht Hiden einfach ab. Etwa 28 Meter vom Tor entfernt, wird der Ball zum Flatterball den Tormann Peckovic einfach nicht zu Fassen kriegt. Über seine Finger hinweg landet der Ball zum 0:1 im Netz. Trotz des Rückstandes nach dem unglücklichen Gegentor, gibt es keine Vorwürfe, der Ball war einfach so richtig unangenehm zu Halten. Trainer Kalander nimmt kurz darauf den ersten Wechsel vor – anstatt des mit einigen guten Aktionen auffälligen Waldhuber kommt Kabashaj, der für zusätzlichen Schwung sorgen soll. Die Donawitzer kommen, wie so oft, durch Pagger zu einer weiteren Flanke, die erreicht Petkov am Sechzehner, der per Kopf den Tormann prüft. Kurz darauf verletzt sich Mario Kosche, einer der Innenvertediger, was eine gröbere Umstellung nach sich zieht. Hubmann wird zurück beordert, Grgic geht eine Position nach vorne und Pachner kommt als Außenverteidiger. Das neue System bewährt sich, absolut erfrischend spielt vor allem Pachner, der sich auch nach vorne traut.

In der 68. Minute ist Martin Petkov im Zentrum des Geschehens. Nach einem Missverständnis in der Voitsberger Hintermannschaft (wenn sich zwei Verteidiger nicht einigen können, freut sich dahinter Petkov) ist der Kapitän plötzlich mit dem Ball im Strafraum. Vor ihm nur noch Fauland. Petkov zieht scharf ins kurze Eck ab, der Ball landet zum 1:1 im Netz – wirklich stark gemacht! Das angestrebte Ergebnis, nach dem Rückstand, ist einmal hergestellt. Voitsberg legt nun einen Zahn zu, kommt aber dabei auch nur zu einigen Eckbällen, die nichts einbringen. Auf der anderen Seite zieht Tomic ab, den Schuss wehrt Fauland in den Corner. In der Schlussphase wird Pagger bei einem Sprint, von den Beinen geholt, sodass er in Folge nicht weiter machen kann und es zum Comeback von Alexander Hofer kommt. Mehr als sieben Monate nach seiner Verletzung, die er im Steirercup in Judenburg erlitten hatte, durfte er endlich wieder spielen.

Petkov mit dem Ausgleich – der 11. Saisontreffer des Kapitäns!

Die Ergebnisse auf den anderen Plätzen im Visier, wusste man auf der Betreuerbank schon, dass es für den Ligaerhalt reichen wird, der Schlusspfiff zum Feierauftakt wurde regelrecht herbeigesehnt. Eine Schrecksekunde – ein Abseitstor von Brauneis, wird zum Glück richtig gesehen und daher nicht gegeben –  muss noch überstanden werden, dann wird es mit dem Schlusspfiff zur Gewißheit. Das Ziel ist erreicht, man hat es aus eigener Kraft geschafft! Vier Siege und ein Unentschieden – das war die (bitternötige) Ausbeute aus den letzten sechs Spielen. Oftmals geschlagen, aber nicht liegen geblieben. Pech, Unvermögen, ja, aber doch nicht aufgegeben. So wurde der Albtraum beendet und die Saison versöhnlich abgeschlossen. Gratulation an Alle, die mitgewirkt haben, dass es für den Ligaerhalt gereicht hat. Nächste Woche ist noch das völlig unbedeutende Spiel in St. Anna, dann geht es in die Sommerpause…

Ziel erreicht!

Links: StFV, Ligaportal, Voitsberg

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kosche (65. Pachner), Pagger (84. Hofer), Hubmann, Tomic, Heinemann (G), Grgic, Waldhuber (56. Kabashaj), Damis, Prutsch (G), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Makotschnig J.

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