Der nächste Schritt: Der DSV Leoben besiegt Wildon mit 3:1 (1:0)!

Landesliga, 27. Runde, SA 19.05.18, 17:00. Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : SV Wildon 3:1 (1:0). Torfplge: 1:0 Petkov (20.), 2:0 Tomic (73.), 3:0 Kabashaj (81.), 3:1 Knaus (83.). Schiedsrichterteam: Duschek, Hofgartner, Hofer.

Die Welt sieht nach dem Spiel gegen den SV Wildon für den DSV Leoben wieder etwas freundlicher aus! Das große Ziel, aus den beiden Spielen gegen die unmittelbaren Konkurrenten – Trofaiach und Wildon – sechs Punkte zu Holen, wurde tatsächlich erreicht. Der Sieg gegen den SV Wildon fiel mit 3:1 deutlich aus und war keinesfalls ein Glückssieg – die bessere Mannschaft sicherte sich verdient die drei Punkte! Vor der Pause vergeben Waldhuber und Petkov zwei Riesensitzer, ehe es dem Kapitän Martin Petkov doch gelingt den Ball irgendwie über die Linie zum 1:0 zu befördern. Nach der Pause kommen beide Mannschaften zu guten Gelegenheiten, Donawitz ist an diesem Nachmittag aber einfach giftiger, spritziger und man spürt: Die Mannschaft will unbedingt diesen Sieg! Das wird in der 73. Minute mit einem schönen Kopfballtreffer durch Tomic und einem Abstauber (83., nach Petkov-Stangenschuss) von Kabashaj Wirklichkeit, der Ehrentreffer von Knaus für Wildon ist nur Ergebniskorrektur. Mit diesem Sieg klettern die Donawitzer in der Tabelle an Wildon vorbei, endlich wieder einmal aus dem Abstiegsbereich – das, bitte, muss jetzt bis zum Saisonende so bleiben!

Der Stürmer hat wieder getroffen: Lukas Tomic nach seinem 2:0!

Die Konzentration, die akribische Vorbereitung auf dieses Spiel wird in den ersten Minuten deutlich sichtbar. Es wird versucht, nichts dem Zufall zu überlassen, statt dem mutigen aber riskanten Pass nach vorne, wird stets der sichere gesucht, nur ja keinen Fehler machen und dem Gegner Konterköglichkeiten bieten. Der Ball rotiert also in den eigenen Reihen hin und her, ohne konkret nach vorne zu kommen. In der Anfangsphase passiert auf beiden Seiten also relativ wenig, so richtig munter werden die Zuseher erst, als es plötzlich die dicke DSV Chance zu sehen gibt: Pass von Heinemann zu Petkov, der aber etwas zögert, einfach zu lange für den Schuss braucht. Der Ball scheint weg zu sein, doch Tomic erkämpft ihn noch im gegenerischen Strafraum zurück, legt zur Mitte für Waldhuber ab, der völlig frei zum Schuss kommt, aber links am Tor vorbeizieht. Die Riesenchance für den Führungstreffer, die muss Waldhuber einafch machen, das kann er normalerweise!

Es geht aber gleich so weiter. Diesmal setzt sich Waldhuber auf der rechten Seite durch, bringt die perfekte Flanke zur Mitte – dort ist plötzlich Petkov ungedeckt sieben Meter vom Tor entfernt. Martin Petkov trifft volley, der Ball ist ausreichend scharf, doch irgendwie bekommt der Wildoner Tormann Stoiser seinen Fuß zum Ball und wehrt das sicher scheinende Tor ab. Zwei Topchancen in dem so wichtigen Spiel vergeben, wenn sich das nur einmal nicht rächt – so denken vermutlich nicht wenige im Stadion. An diesem Nachmittag aber passiert nichts dergleichen, denn die nächste Chance wird endlich genützt: Der erste Akt am siegreichen Nachmittag beginnt in der 20. Minute. Nach Handspiel gibt es Freistoß, ganz klar eine Sache für Christoph Hubmann, der (in Abwesenheit des gesperrten Pagger) so ziemlich jeden ruhenden Ball in die Luft befördert. Diesmal entscheidet er sich zum Zielgebiet zweite Stange, dort setzt sich Petkov zuerst gegen Vasic dann gegen Moll durch und schiesst aus spitzem Winkel. Der Tormann berührt zwar noch die Kugel, kann aber nicht verhindern, dass der Ball in hohem Bogen über ihn steigt, um dann neben der anderen Stange im Netz zum 1:0 landet. Sehr kurios, sehr unübersichtlich, kein Tor für Feinschmecker, aber: Er ist drinnen, der DSV Leoben führt!

Nur eine Minute später eine umstrittene Situation. Waldhuber geht mit dem Ball in den Strafraum, wird zunächst abgedrängt, dann doch klar sichtbar von Filipovic gelegt – der Schiedsrichter entscheidet auf weiter spielen (übrigens ebenso, wie kurz vor dem Spielende auf der anderen Seite nach Attacke an Vrucina) und gibt den Elfmeter nicht. Die Donawitzer sind nun klar die dominante Mannschaft, trauen sich mit jeder gelungenen Situation mehr zu. Von Wildon kommt vor der Pause offensiv so gut wie gar nichts, dass dies so ist, liegt zu einem Gutteil an der tollen Defensivarbeit, die schon bei Hubmann oder Prutsch beginnt. Es wird permanent attackiert, bis der Ball wieder in den eigenen Reihen ist – das bedeutet viel Laufarbeit und kompromisslose, kraftraubende Zweikampfbereitschaft – das ist der Preis, der bezahlt wird.

Bis zur Pause kann Wildon weitere Großchancen verhindern, die beste Möglichkeit nach dem Führungstreffer vergibt Hubmann, der mit seinem Freistoß außen an der Mauer vorbei, den Ball ins rechte Kreuzeck zirkeln will und dabei gar nicht weit daneben liegt. Der Rest sind Halbchancen, im gegnerischen Strafraum verlorene Zweikämpfe oder Flanken, die nicht ankommen – es bleibt also beim knappen Vorsprung zur Halbzeit. Durchaus gutes Spiel und guter Zwischestand, aber eben nicht so, dass man restlos beruhigt in die zweite Hälfte gehen kann.

Extralob für die gesamte Abwehr: Im Bild Mario Kosche, der Woche für Woche unspektakuläre aber immens solide Leistungen abliefert!

Wildon gelangt bereits eine Minute nach Wiederbeginn gefährlich nahe an der Strafraumgrenze zu einem Foul-Freistoß. Vrucina läuft an, trifft einen Donawitzer aus der Mauer und dann wird es erstmals richtig knapp. Peckovic liegt schon in der einen Ecke, der Ball wird auf die andere Seite abgelenkt, senkt sich zum Glück erst über dem Tor nieder. Das war schon einmal richtig knapp, als Warnschuss reichte das allemal. Es schien so, als ob Wildon, das vor der Pause sehr teilnahmslos wirkte, plötzlich munter geworden ist. Durch die nun stärkeren Wildoner kommen die Donawitzer nun nicht mehr so leicht nach vorne – in der 55. Minute daher erst die erste Chance nach der Pause. Petkov schickt Waldhuber mit einem gefühlvollen Pass auf der rechten Seite auf die Reise, der Tormann kommt raus, Waldhuber versucht den Heber, der aber neben dem Tor auf der Bande einschlägt.

Danach rückt Tormann Peckovic in den Mittelpunkt des Geschehens. Gegen Leeb hält er ebenso humorlos, wie kurz darauf gegen Vrucina – beides gute Schüsse, doch Peckovic ist sehr aufmerksam, ein Fallrückzieher von Schlatte landet über dem Tor. Das Donawitzer Spiel ist nun hektisch, wirkt ungeordnet, daher auch fehleranfällig. Und genau in diesem Moment fällt das so immens wichtige zweite Tor. Wieder geht die Aktion vom ruhenden Ball, getreten von Hubmann, aus. Seine Flanke landet wieder vor der zweiten Stange, diesmal setzt sich dort Mario Kosche im Kopfballduell durch, bringt damit den Ball zur Mitte, wo ein Stürmer einfach lauern und stehen muss. Tomic ist dieser Stürmer und setzt wuchtig den Kopfball zum 2:0 in die Maschen!

Jetzt legen die Donawitzer gleich nach. Ein Damis-Kopfball kann von einem Wildoner Feldspieler gerade noch vor der Linie wegbefördert werden, doch in der 83. Minute ist das Spiel entschieden. Petkov versucht es mit einem Schuss – am Tormann vorbei landet der Ball an der rechten Stange, von dort springt er zurück aufs Spielfeld. Kabashaj reagiert am Schnellsten und zimmert den freien Ball zum 3:0 ins Netz. Sieben Minuten vor Spielende mit drei Toren in Führung, da darf nichts mehr passiern. Und dennoch wurde es noch hektisch. Zum einen verkürzt der eingewechselte Knaus nur zwei Minuten nach dem 3:0  auf 1:3. Guter Pass, Knaus geht durch die Mitte, kann nicht gehalten werden und schiebt den Ball unhaltbar  an Peckovic vorbei.

Endlich lacht auch einmal der Trainer: Helmut Kalander!

Und zum Anderen: Kurz darauf landet ein Wildoner Ball an der Querlatte und wieder etwas später ist die zu Beginn angesprochene Attacke von Pachner im Strafraum, die durchaus auch zu einem Elfmeter führen hätte können. Alles in allem hätte es noch knapp werden können, da aber nichts davon zu einem weiteren Treffer führte, pfiff Schiedsrichter Duschek nach sechs Nachspielminuten die Begegnung beim Stand von 3:1 ab. Ganz wichtige drei Punkte, die den DSV Leoben auf den 12. Tabellenrang hieven. Am nächsten Freitag gibt es ds Wiedersehen mit dem Extrainer. Der DSV Leoben fährt zu Jürgen Auffingers SC Liezen und wer weiß, wenn wir da gewinnen, ja dann überholen wir die Liezener und wären sogar Elfter…

Links: StFV, Ligaportal, Wildon

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj (G,T, 89. Makotschnig J.), Hubmann (G), Tomic (T), Heinemann, Grgic (64. Pachner), Kosche, Waldhuber (90+ Kutlesa K.), Damis, Prutsch, Petkov (T). Ersatz: Weiss, Kutlesa P.

2 comments on “Der nächste Schritt: Der DSV Leoben besiegt Wildon mit 3:1 (1:0)!

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