Knappe Niederlage gegen den GAK!

Landesliga, 25. Runde, SA 12.05.18, 17.00 Uhr, Stadion Donawitz 1.250 Zuseher. DSV Leoben : GAK 1902 0:1 (0:1). Tor: Allmannsdorfer (41.). Schiedsrichterteam: Wiedner (Schiedsrichter bis zur Pause, danach verletzt), Altun (nach der Pause Schiedsrichter), Stachel.

Nichts wurde es mit dem erhofften Punktegewinn gegen den Tabellenführer. Obwohl man mit dem GAK über weite Strecken auf Augenhöhe mithalten konnte, setzte es nach einem vermeidbaren Tor vom Ex-DSVler Marco Allmannsdorfer, eine knappe 0:1 (0:1)-Niederlage. Der GAK hatte in Summe mehr und auch bessere Torchancen, daher kann man auch nicht von einer unverdienten Niederlage sprechen, schade ist es aber trotzdem, da beim einzigen Tor gleich drei Donawitzer regungslos zusahen, wie Allmannsdorfer den Matchball verwertete. Im Heimspiel des Jahres, in dem vor allem die vielen GAK-Fans für prächtige Stimmung sorgten, klappte es also nicht mit dem Punkten, das muss nun in der „Woche der Wahrheit“ – Dienstag in Trofaiach und am Samstag gegen Wildon – dringendst nachgeholt werden. Die Chancen auf den Klassenerhalt leben auch nach dieser Niederlage, nur jetzt, muss vor allem in den Duellen mit den direkten Konkurrenten wirklich Alles aufgehen!

Etwa 1.250 Besucher, die meisten hielten dem GAK die Daumen, kamen nach Donawitz!

Wie schon so oft in dieser Saison musste der DSV Leoben auch gegen den GAK auf ganz wichtige Spieler verzichten. Zu den drei Langzeitverletzten (Maier, Giermair, Hofer) gesellten sich mit Rinner, Grgic und Prutsch noch drei dazu – sicherlich nicht die besten Voraussetzungen, wenn man gegen den Tabellenführer in einer so wichtigen Phase der Saison betsehen will.

Der GAK beginnt kontrolliert, fast ein wenig verhalten, die Donawitzer Abwehr ist aus dem Spiel heraus nicht wirklich in Bedrängnis zu bringen. Anders bei Standardsituationen. Da zeichnet sich schon beim ersten Eckball ab, dass der GAK da bei hohen Bällen besonders gefährlich wird. Den ersten Schuss Richtung Tor gibt in diesem Spiel aber Mark Schranz ab – er wird von Waldhuber auf der rechten Seite nach vorne geschickt – sein Schussversuch scheitert aber.

Nach ein paar GAK Angriffen, die allesamt ohne Torschuss abgefangen (Kosche aufmerksam, Damis kopfballstark) werden können und auch einigen Donawitzer Vorstößen, bei denen irgendwann am Weg Richtung Strafraum der Ballbesitz verloren geht, ist es ein Fehler des GAK-Tormannes, der beinahe zu einem DSV-Treffer führt. Haider trifft bei seinem Abschlag (nach einem Rückpass) Lukas Tomic am Bein, der Ball wird leider zur Seite Richtung Toroutlinie abgefälscht. Von dort hat er keine direkte Schussmöglichkeit, schließlich macht Haider mit einem Hechtsprung zum Ball seinen Fehler wieder gut.

Wurde gut bewacht, kam nur selten zum Zug (Lukas Tomic)!

Der GAK, mit mehr Spielanteilen, kommt erstmals mit einem Kopfball von Dabic einem Treffer nahe – der Ball landet über dem Tor. Der GAK bleibt im Vorwärtsgang, gelangt relativ einfach in Strafraumnähe, doch dort wird sehr kompromisslos verteidigt, Torszenen bleiben Mangelware. In der 24. Minute ist es ein Eckball, der zur Riesenchance für den GAK wird. Der Ball landet am Fünfer auf dem Kopf von Rother, doch der Stürmer scheitert an Tormann Peckovic, der bravourös abwehren kann. Der nun vor dem Tor liegende Ball kann von keinem Donawitzer weggebracht werden, Perchtold scheitert aus kurzer Distanz!

Die Donawitzer versuchen es mit Konterfußball im eigenen Stadion, haben im Ansatz auch mehrmals die Möglichkeit dazu – sind aber im Endeffekt zu ungenau oder zu langsam – der GAK entschärft jeden Versuch. Ein Eckball und eine misslungen Flanke sind die ganze Ausbeute, viel zu wenig, um daraus profitieren zu können. In der 31. Minute wieder ein GAK-Eckball und wieder brennt der Hut. Der Eckball wird per Kopf von Dabic (erste Stange) auf Rother auf Höhe zweiter Stange verlängert. Von dort steigt er im Gegensatz zu Tomic und Kabashaj hoch – doch er scheitert abermals (diesmal drüber) per Kopf aus kürzester Distanz! Der GAK zweifellos mit den besseren Chancen, doch noch steht es 0:0.

Dann wieder die Donawitzer. Mit einem Zuckerpass schickt Hubmann auf der rechten Seite den schnellen Waldhuber Richtung Strafraum. Der kommt auch bis zum Elfer, dort jedoch wird er beim Schussversuch eingeholt, Graf kann gerade noch in den Corner retten. In der 41. Minute passiert es. Nach einem Foul im Mittelfeld bringt Perchtold den Ball zur Mitte und genau dort stimmt die Zuordnung ganz und gar nicht. Kein Abseits, keine Manndeckung (Waldhuber, Hubmann, Kabashaj einfach nicht nahe genug!) – das kann nicht gut ausgehen. Marco Allmannsdorfer ist völlig frei und lässt den Ball über den rechten Rist geschossen, unhaltbar für Peckovic zum 0:1 in der rechten Ecke einschlagen. Der Jubel der Fans ist groß, die Führung nicht unverdient – so aber hätte das 0:1 nie und nimmer passieren dürfen! Der Stachel sitzt so kurz vor der Pause, es wurde vieles richtig gemacht, einiges Brenzliges überstanden und dann so ein Tor.

Marco Allmannsdorfer nach dem entscheidenden Tor!

Gleich darauf ist der Ball zum zweiten Mal im Tor, doch Schiedsrichter Wiedner sieht genau, dass Allmannsdorfer beim Abspiel bereits hinter der Toroutlinie war, somit der Treffer von Dabic nicht zählen konnte. Für den Schiedsrichter war es das, der erste, der das Spielfeld verließ war Wiedner – er konnte nach dem Seitenwechsel nicht weiter pfeifen. An seiner Stelle übernahm sein Assistent Serdar Altun, auf einen zweiten Assistenten musste verzichtet werden.

Den ersten Schuss in der zweiten Spielhälfte gibt Matthias Pagger aus einem Freist0ß (20 Meter Entfernung) ab. Er zielt Richtung linkes Eck, der Schuss fällt aber zu schwach aus, Haider hält problemlos. Kurz darauf bekommt Pagger auf der linken Seite den Ball, er spielt schön zur Mitte auf Petkov, der dort plötzlich völlig frei steht. Der Kapitän braucht leider zu lange, sein Schuss wird entscheidend abgeschwächt und landet als „Rückpass“ beim Tormann. Auf der anderen Seite entwischt von rechts kommend Dabic im Strafraum – den gefährlichen Stanglpass kann Damis gerade noch in den Corner unterbinden. Der GAK kommt auch zu einem Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes: Perchtold zieht flach ab, Peckovic ist aber auf dem Posten und hält.

Das neutralisierte Spiel findet nun hauptsächlich zwischen beiden Strafrämen statt, keine der beiden Mannschaften ist wirklich gefährlich. Bis zur 58. Minute. Da zirkelt Hubmann einen Freistoßball zur Mitte, Tomic steigt hoch und köpfelt aufs Tor. Da der aber mit zu wenig Richtung ausfällt, ist dieser Kopfball wieder keine Gefahr für den sicher fangenden Haider. Der GAK agiert wie ein Meister. Hinten absolut dicht, man kann erahnen warum diese Mannschaft erst 19 Tore bekommen hat, vorne zumindest so gefährlich, dass es jederzeit für einen Treffer reicht. Die Donawitzer geben nicht auf, wollen ihr Glück erzwingen, doch das reicht an diesem Nachmittag einfach nicht. Offensivaktionen mit Potential sind zu sehen, aber man scheitert doch immer beim letzten Pass.

Auch er hatte einmal die Chance zum torschuss: Martin Petkov!

Der GAK kommt selten vor das Tor, ist dabei aber noch zwei Mal richtig gefährlich. Nach einem Eckball steigen drei Rote (gestört von Hubmann und Kosche) Richtung Ball, der plumpst einfach runter und befindet sich so fünf Meter vor dem Tor im absoluten Gefahrenbereich. Zum Glück agiert Schranz (der kurz darauf mit Knieproblemen ausgewechselt werden muss) am Schnellsten und drischt den Ball weg. In der 69. Minute müssen alle Schutzengeln zusammenhelfen, damit es nicht 2:0 für den GAK steht. Wieder ist es Alexander Rother, der an diesem Nachmittag sein Visier zum Glück etwas verstellt hat, der zum Kopfball gelangt. Sein Versuch scheitert an der linken Stange, der Ball fällt zurück vor seine Beine, den Nachschuss kann Peckovic irgendwie an die Außenstange abwehren!

In der Schlussphase verwaltet der GAK den knappen Vorsprung erfolgreich über die Zeit. Die nun müde und abgekämpft wirkenden Donawitzer können nicht mehr zulegen, frische Kräfte sind für Kalander keine Option. Der GAK entführt somit drei Punkte aus Donawitz und ist damit seinem Ziel wieder einen großen Schritt – Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga – näher gekommen. Für den DSV war es das erwartet schwere Spiel, in dem man weitgehend mithalten konnte. Es waren Chancen da, wenn auch nur sehr wenige, das einzige Gegentor ist untrennbar mit einem Fehler verbunden. Nützt nichts, knapp daneben ist auch vorbei, letztlich zählen die Punkte am Konto und da sieht es weiterhin schlecht aus.

Trofaich auswärts, Wildon zu Hause und Liezen auswärts. Das sind die Gegner der nächsten drei Runden, danach wird sich weisen, wie es mit dem DSV Leoben weiter geht. Das Derby in Trofaiach beginnt bereits am Dienstag, 15.5. ab 18:00 Uhr (kein Flutlicht, daher schon so früh!).

Schlusspfiff, aus, vorbei – 0:1 verloren!

Links: GAK, StFV, Ligaportal

Mema TV Youtube – klick aufs Bild!

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj, Pagger (G), Hubmann, Tomic, Heinemann, Schranz (76. Pachner), Kosche, Waldhuber (G), Damis, Petkov. Ersatz: Nömayer, Makotschnig J., Kutlesa K., Kutlesa P.

Galerie 1:


Galerie 2, Heiko Holzer:


Vielen Dank an Heiko Holzer und Hannes Lammer!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook