Ausrufezeichen: 5:0 (2:0)-Heimsieg gegen Fürstenfeld!

Landesliga, 24. Runde, FR 04.05.18, 19:00 Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben : SC Fürstenfeld 5:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Tomic (12.), 2:0 Tomic (27.), 3:0 Kabashaj (60.), 4:0 Tomic (70.), 5:0 Petkov (77., Elfer). Schiedsrichterteam: Dr. Paier, Hirtl, Doppelreiter.

F-ü-n-f   Z-u   N-u-l-l ! Der DSV Leoben schiesst sich gegen Fürstenfeld den ganzen, aufgestauten Frust von der Seele! Mann des Spieles war zweifellos Lukas Tomic, der mit seinen drei Toren maßgeblich für diesen Kantersieg verantwortlich war. Das war ein ganz deutliches, nicht zu überhörendes Lebenszeichen der Mannschaft, die damit die Rote Laterne an Kapfenberg abgeben konnte. Bereits vor der Pause stellt Lukas Tomic mit einem Doppelpack auf 2:0, nach der Pause – nachdem eine druckvolle Phase von Fürstenfeld unbeschadet überstanden werden konnte – machen die Donawitzer den Sack zu: Meriton Kabshaj aus kurzer Distanz, Tomic mit seinem dritten Treffer und Petkov per Foulelfmeter sorgen für den so nicht erwarteten, klaren Heimsieg. Der DSV Leoben machte in diesem Spiel alles richtig: Hinten war Peckovic (endlich, seit 17 Spielen wieder ohne Gegentreffer) nicht zu bezwingen, weil vor allem davor Damis und Co dicht machten und beinahe alles aus dem Weg räumten. Das Mittelfeld sorgte für die nötigen Bälle, die vorne eiskalt verwertet wurden. Tomic mit seinen Saisontoren 8, 9 und 10 war für Fürstenfelds Abwehr nicht zu Halten, ein persönliches Erfolgserlebnis für den aufopfernd rackernden Stürmer. Trotz aller Freude über den Sieg: Geschafft ist noch gar nichts, es war nur ein Schritt, den wir von da hinten heraus gegangen sind! Es müssen in den kommenden Wochen noch weitere folgen, denn die Konkurenz schläft nicht. Das Resumee: Freuen über den Sieg – ja, natürlich, aber man muss am Boden bleiben und konzentriert weiterarbeiten!

Bravo DSV: Die richtige Reaktion nach den letzten Niederlagen (im Bild Petkov)!

Beiden Teams merkt man nach den Misserfolgen in den letzten Runden deutlich die Verunsicherung an. Bei Regen und rutschigem Boden entsteht einiges auf Zufallsbasis, geplante Aktionen über mehrere Stationen finden nur selten statt. Während Fürstenfeld durch Ratschnig zu einem ersten Schuss kommt, der aber deutlich neben das Tor streift, ist es auf der anderen Seite gleich einmal richtig gefährlich: Ein Pagger-Freistoß wird von Kosche per Kopf Richtung zweiter Stange befördert – dort kommt Damis gerade noch zum Ball, kann den zur Mitte ablegen. Dorthin startet Tomic, der aber beim Torschuss aus kürzester Distanz gerade noch von Fürstenfelds Tormann Jeitler, der sich am Boden liegend lange macht, am Torerfolg gehindert wird. Schon wieder ein Spiel der vergebenen Chancen? Zum Glück nicht an diesem Abend…

Mit dieser Chance ist der DSV im Spiel angekommen. Vor allem über die Seiten sieht das Angriffsspiel erfolgsversprechend aus. Eine Schranz-Hereingabe kann gerade noch vor Tomic an der ersten Stange in den Corner befördert werden, in der 12. Minute ist es aber soweit. Diesmal wird Kabashaj auf der rechten Seite losgeschickt, obwohl er freien Zugang in den Strafraum hat, entscheidet er sich für die Hereingabe: Und die Entscheidung ist goldrichtig, denn Tomic erwischt den Ball perfekt – über die linke Stange landet er unhaltbar zum 1:0 im Fürstenfelder Tor. Viel schöner kann man das gar nicht machen, eine tolle Aktion wird mit dem so wichtigen 1:0 belohnt!

Die Donawitzer bleiben, trotz mancher Leerläufe, bissiger als Fürstenfeld. Das Wollen um jeden Preis hier und heute zu gewinnen, ist spürbar. Der nächste, der es auf der Seite probiert, ist Heinemann, seine Hereingabe ist aber für Tomic um eine Spur zu weit. Im Anschluss an einen der zahlreichen Eckbälle zieht Prutsch ab, sein Schuss landet aber in Jeitlers Armen. Fürstenfeld kommt zwar immer wieder durch das Mittelfeld hindurch, tut sich dann aber schwer eine Lücke in der Abwehr zu finden. In der 20. Minute wäre der Ausgleich dennoch fast gelungen. Diesmal zieht Jedliczka ab, Peckovic hechtet sich nach dem etwas verdeckten Schuss und klärt souverän.

Nach 27 Minuten erhöht der DSV Leoben auf 2:0: Koller will den Ball von hinten raus spielen, doch sowohl Petkov als auch Grgic sind giftig, stören entscheidend und erobern den Ball zurück. Der landet schließlich bei Tomic, der seinen Gegner abschütteln kann und von der linken Seite in den Strafraum eindringen kann. Er wird nicht attackiert, steht daher einfach einmal vor dem Tormann, dem er mit seinem überlegten Schuss ins Eck abermals keine Chance lässt. Die Einladung zu diesem Tor kommt eindeutig von Fürstenfeld, die sehenswerte Verwertung geht aber (zum bis dahin zweiten Mal) aufs Konto von Lukas Tomic!

Den Frust von der Seele geballert: Lukas Tomic mit drei Toren!

Bis zur Pause sehen die etwa 230 Zuseher nur mehr Halbchancen. Ein etwas zu weites Zuspiel auf Petkov (Tormann schneller am Ball), eine Abseitsentscheidung gegen Tomic (knapp, aber doch), auf der einen Seite, stehen ein Schuss von Goger (knapp links am Tor vorbei) und einer von Kahr (Peckovic hält sicher) auf der anderen Seite gegenüber. Keine weiteren Tore also, es werden also beim vielversprechenden Zwischenstand von 2:0 die Seiten gewechselt.

Nach der Pause (nachdem Damis im Anschluss an einen Pagger-Eckball einen guten Schuss neben das Tor abfeuert) hat Fürstenfeld zweifellos die beste Phase des Spieles. Man will sich gar nicht ausmalen, was wohl passiert wäre, wenn zu dieser Zeit ein durchaus in der Luft hängender Anschlusstreffer geglückt wäre. Fürstenfeld gelingt es, die Donawitzer minutenlang am eigenen Strafraum festzuschnüren, Befreiungsversuche landen immer wieder bei den nun bissigen Fürstenfeldern. Ein Freistoß landet ohne weitere Berührung knapp neben der Stange im Torout, der Rest kann immer irgendwie geblockt werden (vor allem Damis ist ein nicht zu überwindendes Bollwerk). Das 3:0 nach einer Stunde passiert daher im allerbesten Moment, Fürstenfeld ist danach gebrochen. Kabashaj erkämpft sich einen Ball im Mittelfeld, durch schnelles Umschalten entsteht vorne ein Donawitzer Übergewicht. Schranz zieht rechts auf und davon, die erste Hereingabe scheitert, der zweite Versuch ist aber erfolgreich: Der Ball landet bei Petkov, der vor dem Tor Kabashaj den Vortritt lässt  – aus kürzester Distanz erzielt Kabashaj das vorentscheidende dritte Tor. So funktioniert schnelles Umschalten, besser geht es nicht!

Fürstenfeld hat zwar durch einen guten Schuss von Wilfling (knapp über die Latte) noch einmal die Möglichkeit heranzukommen, in Wahrheit ist aber der DSV-Express nun nicht mehr zu Stoppen. Wieder ist es ein abgefangener Ball, der einen erfogreichen Konter einleitet. Über Petkov kommt der Ball zu Schranz, der die perfekte Flanke zur Mitte schlägt. Dort löst sich Tomic – per Kopf knallt er den Ball wuchtig an die Latte. Von dort prallt der Ball zurück und trifft, für den Tormann wirklich unglücklich, auf das Bein, wovon er zum 4:0 ins Tor kullert. Solche Tore fallen nie, wenn es knapp steht, wenn man dringend eines braucht – beim Stand von 3:0 schon…

So sehen Sieger aus!

Den Schlusspunkt setzt der Kapitän. Nachdem der eingewechselte Waldhuber im Strafraum von den Beinen geholt wird, entscheidet Schiedsrichter Paier auf Elfmeter. Petkov tritt an, trifft zum Ersten (Elfer wird wiederholt, da gerade ein Spielerwechsel durchgeführt wird) und auch zum Zweiten Mal. Das 5:0 bedeutet nach 79 Minuen schon den Endstand, weil danach von Fürstenfeld nichts mehr kommt und die Donawitzer zwar auf Konter lauern, diese aber nicht mehr fertigspielen. 5:0 gegen Fürstenfeld, damit war nicht zu rechnen, die Mannschaft hat Moral bewiesen und ist genau so aufgetreten, wie man im Abstiegskampf agieren muss. Gratulation zum Etappensieg, mit einem Erfolg im Gepäck folgt nächste Woche das Saisonhighlight: Das Heimspiel gegen den Tabellenführer und Publikumsmagneten GAK!

 Links: StFV, Fürstenfeld, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj (T, 82. Kutlesa K.), Pagger, Tomic (T,T,T,G), Heinemann (69. Waldhuber), Grgic, Schranz, Kosche, Damis, Prutsch (80. Hubmann), Petkov (T). Ersatz: Ebner, Makotschnig J.

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