Gebietsliga: DSV Juniors gg. Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 abgebrochen!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 04.11.17, 10:30 Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors : Phönix Mürzzuschlag beim Stand von 4:0 nach 29 Minuten wegen Spieleranzahlunterschreitung abgebrochen. DSV Tore: 1:0 Briza (8.), 2:0 Kutlesa K. (11.), 3:0 Kutlesa P. (23.), 4:0 Makotschnig J. (29.). Schiedsrichter: Helmut Wendler.

Das Ergebnis von 4:0 und drei Punkte für die DSV Juniors wurde vom Verband beglaubigt!

Lange hat das Nachtragsspiel gegen Mürzzuschlag nicht gedauert. Unsere Gäste sind von Haus aus nur mit acht (!) Spielern angereist, nachdem sich der Tormann und in der 29. Minute auch ein Feldspieler verletzt hatten, musste Schiedsrichter Wendler aufgrund der Regel, dass zumindest sieben Spieler pro Mannschaft am Feld stehen müssen, das Spiel abbrechen. Zu dem Zeitpunkt führten die DSV Juniors durch Tore von Kevin Briza, Kevin und Patrik Kutlesa sowie Jan Makotschnig bereits 4:0 – doch aus dem Schützenfest wurde nichts, aller Wahrscheinlichkeit nach, werden die zuständigen Gremien das Spiel mit 3:0 für die Juniors zwangswerten. Es bleibt jedem selbst überlassen, das Verhalten der Zuständigen bei Phönix Mürzzuschlag selbst zu bewerten. Fakt ist aber, es ist ein Armutszeichen, wenn es ein gestandener Gebietsligaverein nicht zustande bringt, mit genügend Spielern zu einem Meisterschaftsspiel anzureisen. Dass sich dann noch zwei Spieler so schwer verletzen, dass nicht weitergespielt werden kann (ein Schelm, wer Böses dabei denkt!), ist nur ein weiterer Höhepunkt, in der an Auffälligkeiten von Phönix Mürzzuschlag strotzenden Saison!

Da konnte dann nicht mehr weitergespielt werden – wir hoffen, dass sich die Verletzten gut erholen!

Zur Ausgangslage. Am letzten Wochenende (Sonntag, 29.10., 15:00) konnte das Heimspiel gegen Mürzzuschlag aufgrund der Platz- und Witterungsverhältnisse (Wasserlacken vor dem Tor, immer wieder starke Sturmböen) nicht stattfinden, sowohl die Gästemannschaft als auch der Schiedsrichter und der Verbandszuständige wurden zeitgerecht darüber informiert. Eine Platzkommissionierung wurde von keiner Seite beantragt. Die geplante Juniors-Saisonabschlussfeier samt bestelltem Catering musste also kurzfristig abgesagt, bzw. verschoben werden. Als Nachtragtermin wurde dieser Samstag genannt, auf den Mürzzuschlager Wunsch, man möge das Spiel so früh wie möglich ansetzen, damit einige der Spieler das Bundesligspiel Sturm gegen Rapid live ansehen können, wurde eingegangen – so fiel die Entscheidung auf den ungewöhnlichen Spielbeginn 10:30 Uhr.

Und dann kamen die Mürzzuschläger nicht nur mit zu wenigen Spielern, sondern auch mit den ganz konkreten Vorwürfen des Obmannes, warum wir denn das ursprüngliche Spiel überhaupt absagen mussten und warum dann nicht wenigstens am Sonntag oder überhaupt erst im Frühjahr nachgetragen werden könnte. Als ob wir an der Mürzzuschlager Misere mitschuld wären, wirklich erstaunlich kühn. Es macht fast sprachlos, mit wie wenig Selbstreflexion hier agiert wird. Es steht uns natürlich in keiner Weise zu, andere Vereinsprobleme zu bewerten oder zu kommentieren, wenn man aber derart angegriffen wird, muss man schon einiges festhalten dürfen. Die Verantwortung, warum gerade Mürzzuschlag in dieser Saison schon einmal durch einen provozierten Spielabbruch negativ aufgefallen ist und die vielen Roten Karten, die für hausgemachte Personalprobleme sorgen, muss man schon selbst übernehmen. Laut eigener Vereinsseite sind 26 Spieler im Kader aufgelistet, dazu gibt es noch eine U16 Mannschaft (bei uns gibt es auch U16-Spieler in der Juniors-Mannschaft), wo man vielleicht fündig werden könnte. Also, selbst anstrengen, nicht andere für eigene Probleme verantwortlich machen! Wir werden uns auch nicht dafür rechtfertigen, warum wir uns für Samstag, einen für die nachgeholte Feier besseren Termin, entschieden haben. Und so nebenbei. Die Schuld an der Misere bei Anderen zu suchen, ist nicht nur moralisch zurückzuweisen, sondern auch schlichtweg falsch. Geschädigt sind Andere. Wie kommen die Zuseher dazu, für ein 30 Minuten Spiel Eintritt zu zahlen? Für 30 Minuten einen Schiedsrichter zu bezahlen, Ordner und Kantinenpersonal zu stellen, einen Rettungswagen ins Stadion ordern zu lassen – und dann doch nicht mitfahren? Durch den – nennen wir es „zweifelhaften“ – Spielabbruch sind auch alle anderen Vereine der Liga geschädigt oder zumindest betroffen, die ein Anrecht auf sportliche Entscheidungen haben!

Also, eigene Probleme intern klären und nicht andere damit belästigen!

Spielabbruch! Schiedsrichter Wendler beendet das Theater!

Gespielt wurde, mit Unterbrechungen zumindest 29 Minuten, auch. Die Höhepunkte in der Farce sind schnell aufgezählt. Nach einigen erfolglosen Versuchen (Sencar-Schuss, Makotschnig-Latten-Kopfball), erzielt Kevin Briza das 1:0. Das zweite Tor gelingt Kevin Kutlesa nach einem Stanglpass von Luca Makotschnig, ehe der erste Mürzzuschlager Spieler vom Platz muss. Tormann Haagen kann nach einem Zusammenstoß mit Horvat nicht mehr weiterspielen, die Minimalanzahl bei Mürzzuschlag ist nun erreicht. Patrik Kutlesa verwertet per Kopf zum 3:0, danach muss minutenlang auf einen weiteren verletzten Spieler (der sitzt plötzlich am Boden, ohne jeglichen Kontakt) gewartet werden. Einmal lässt er sich noch hinreißen, spielt einige Augenblicke weiter – da fällt das 4:0 durch Jan Makotschnig –  um dann doch aufgeben zu müssen. Dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig, er muss das Spiel nach 29 Minuten beenden.

Die Juniors nützen den angebrochenen Vormittag und spielen ein internes Trainingsspielchen am Hauptfeld. Danach werden sie mit einem Essen verwöhnt, die Abschlussfeier konnte beginnen…

Link: StFV, Phönix

Aufstellungen:

DSV Juniors: Ebner, Kutlesa Kevin (T), Sencar, Briza (T), Mock, Machacek, Makotschnig Jan (T), Hoffellner, Makotschnig Luca, Horvat, Kutlesa Patrik (T). Ersatz: Asil, Djak, Haider, Pachner, Stocker.

Phönix Mürzzuschlag: Haagen (nach 15 Minuten verletzt), Kahrovic (nach 29 Minuten verletzt), Dünsthuber, Schmidhofer, Cerimovic, Sallahi, Bauer, Nutz.

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