Steirercup 17/18: Teurer Aufstieg in Judenburg!

Steirercup, 5. Runde, DO 26.10.17, 14:00 Stadion Judenburg. FC Judenburg : DSV Leoben 2:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Waldhuber (14.), 0:2 Heinemann (50.), 0:3 Kutlesa (71.), 1:3 Grandl (78.), 2:3 Agachi (90.). Schiedsrichterzeam: Adanitsch, Mestrovic, Weiland.

Ein Sieg im Steirercup in Judenburg ist zwar grundsätzlich gut, das 3:2 ist aber überschattet von der schweren Verletzung (Knöchel-, Wadenbeinverletzung) von Alexander Hofer und auch von der Roten Karte gegen Martin Petkov. Beide fallen somit, wie auch Jürgen Prutsch und Meriton Kabashaj (beide nach der fünften gelben Karte gesperrt) sowie Lukas Tomic (verletzt) am Samstag in Voitsberg aus. Der DSV Leoben geht in Judenburg durch Matthias Waldhuber zwar rasch in Führung, vor der Pause stehen sich aber durchaus ebenbürtige Mannschaften gegenüber. Nach dem Seitenwechsel übernehmen die Donawitzer zusehends das Kommando und bauen den Vorsprung durch Tore von Heinemann und Kutlesa bis auf 3:0 aus. In der Schlussphase gelingt den Hausherren aus einem gelungenen Angriff zuerst das 1:3 durch Grandl, mit dem Schlusspfiff wird ein abgelenkter Freistoßball von Agachi zum 2:3 genützt. Der Aufstieg ins Achtelfinale, der uns am Ostermontag im kommenden Frühling nach Schladming führt, wurde zwar relativ glanzlos, aber keinesfalls unverdient, erreicht.

Der Führungstreffer – Matthias Waldhuber mit dem 1:0!

Schönstes Wetter am Nationalfeiertag, die etwa 120 Zuseher im Stadion mit dem wohlklingenden Namen „KFZ-Pletz.at Arena Judenburg“ wurden überdies auch noch mit einem treffer- und abwechslungsreichen Spiel belohnt. Die erste Torszene von Judenburg (ein Freistoß von der Seite in den Strafraum durch Agachi) kann von Kutlesa per Kopf herausbefördert werden, auf der anderen Seite kommt Petkov nur knapp bei einem Pagger-Stanglpass nicht ran – der Ball quert ohne Konsequenzen den Strafraum. Viele Zweikämpfe, viele Kopfballduelle – Judenburg macht es den Donawitzern schwer, durchzukommen. Bei einem Hubmann-Zuspiel auf Petkov, der den Ball über den Tormann ins Netz lupft, steht der Kapitän im Abseits, in der 14. Minute passt aber Alles. Matthias Waldhuber zieht ab, Tormann Steinkellner ist zwar noch irgendwie dran, doch zappelt der Ball im Netz, der DSV Leoben geht früh in Führung!

In der 16. Minute der Schreckmoment des Spieles. Nach einem ungestümen und folgenschweren Reinsteigen von Hirzenberger auf den Knöchel, bleibt Alexander Hofer liegen. An ein weiterspielen ist nicht zu denken, er wird schließlich ins Krankenhaus Judenburg gebracht, wo er noch am gleichen Tag operiert wird – „Wadenbein, Knöchel Bandl ab – OP gut verlaufen!“ schreibt er danach. Alles Gute an dieser Stelle dem Kämpfer Alexander Hofer auf dem Weg zurück!

Bernhard Rinner, nach seiner Verletzung auch erst wieder im Begriff, zurück zu kommen, wird eingetauscht, das Spiel läuft weiter. Judenburg kommt dem Ausgleich durch einen Kopfball von Grandl sehr nahe – Nömayer klaubt den Ball im Nachfassen aus der Ecke (überdies hätte ein Treffer wegen Abseits nicht gezählt). Auf der anderen Seite vergibt Martin Petkov seine Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen – einen Pagger-Stanglpass setzt er knapp rechts neben das Tor. Da auch Miedl für Judenburg eine Flanke nicht zu einem Treffer verwerten kann, überdies die weiteren hohen Bälle allesamt abgefangen werden können (Maier, Kutlesa), bleibt es bei der knappen Donawitzer Führung.

Schade, die Aktion hat für Martin Petkov Folgen – er ist auch in der Meisterschaft gesperrt!

In der zweiten Hälfte sind die Donawitzer vorerst klar spielbestimmend. Ein Giermair-Schuss landet gut angetragen knapp neben der rechten Stange im Torout, in der 50. Minute darf aber der zweite Treffer bejubelt werden. Eine Flanke von rechts kann von Judenburg nur kurz hinausbefördert werden, Heinemann kommt zum Ball und zieht aus 17 Metern einfach einmal ab. Der Ball passt genau ins Eck, der DSV führt 2:0! In dieser Tonart geht es nun weiter. Der Ball zirkuliert nun gut in den eigenen Reihen, irgendwann landet er auf einen der beiden Seiten – Flanken zur Mitte bringen aber vorerst nichts ein (Waldhuber segelt einmal spektakulär vorbei). Schüsse scheinen das geeignetere Mittel, doch Giermair scheitert mit seinem Versuch, Hubmann hat mit einem Lattenfreistoß Pech und noch einmal Hubmanns Schussversuch (Zuspiel von Heinemann) wird geblockt.

Das 0:3 ist eine logische Folge des Donawitzer Druckes. Nach einem Eckball von Hubmann löst sich Kevin Kutlesa an der zweiten Stange, per Kopf setzt er den Ball unhaltbar zum 0:3 ins Eck. Zwei Tormöglichkeiten finden die Donawitzer in dieser Phase noch vor: Hubmann scheitert mit einem Freistoß und Kutlesa, nach seinem Tor auf den Geschmack gekommen, versucht es mit einem Weitschuss – nur knapp verfehlt dieser sein Ziel.

Gutes Spiel, schönes Tor – Kevin Kutlesa beim 3:0!

Die Schlussviertelstunde hätten wir uns sparen können. Zum Einen verkürzt Grandl, der einen schönen Angriff erfogreich abschliessen kann, auf 1:3, kurz danach ist für Herk und Petkov Schluss. Während der Judenburger für seine Attacke Gelbrot seht, muss Martin Petkov für seine Tätlichkeit, als Reaktion darauf, mit Rein-Rot vom Platz, was auch eine Sperre in der Meisterschaft nach sich zieht. Trainer Auffinger bringt sämtliche Juniors-Wechselspieler nach und nach ins Spiel, versucht das Ergebnis mit viel Querpässen über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit fällt der letzte Treffer des Spieles. Nach einem Forul von Briza, etwa 25 Meter vom Tor entfernt, zieht Agachi ab. Er hat Glück, der Ball wird entscheidend abgefälscht, der chancenlose Nömayer muss zusehen, wie der Ball zum 2:3 in der anderen Ecke landet. Unmittelbar nach dem Anstoß ist Schluss, der DSV Leoben setzt sich knapp in Judenburg durch! Entgegen anderen Veröffentlichungen an dieser Stelle ist auch das nächste Steirercup-Spiel ein Auswärtsspiel. Gegner ist nicht St. Michael sondern Schladming, das sich doch überraschend klar egegn den Oberliga-Tabellenführer durchsetzen konnte. Gespielt wird am Ostermontag 2018!

Hofers Bein kurz vor der Operation – Alles Gute beim harten Weg zurück!

So geht es weiter: Achtelfinale: Ostermontag, 2. April 2018:

Gusswerk/Parschlug – ESV Knittelfeld, Schladming – DSV Leoben, Rottenmann – GAK 1902, Gabersdorf – Thal, Allerheiligen – Deutschlandsberg, Frauental – Gleisdorf, Krottendorf – Fürstenfeld, Mettersdorf – Bad Gleichenberg.

Viertelfinale: 1. Mai 2018:

Gusswerk/Parschlug/ESV Knittelfeld – Schladming/Leoben, Rottenmann/GAK 1902 – Gabersdorf/Thal, Frauental/Gleisdorf – Allerheiligen/DSC, Krottendorf/Fürstenfeld – Mettersdorf/Gleisdorf.

Halbfinale

Christi Himmelfahrt, 10. Mai

Finale

Fronleichnam, 30. Mai

Links: StFV, Judenburg

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kabashaj, Pagger (73. Briza), Hubmann, Heinemann (T, 82. Moritz), Hofer (19. Rinner), Giermair (66. J. Makotschnig), Waldhuber (T, 86. L. Makotschnig), Maier, Petkov (R,79.), K. Kutlesa (T). Ersatz: Peckovic.

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