Wildon auswärts – kann da der zweite Saisonsieg gelingen?

Landesliga, 12. Runde, FR 13.10.17, 19:00 Uhr, Stadion Wildon. SV Raiffeisen Wildon : DSV Leoben. Schiedsrichterteam (Gruppe Ost): Serdar Altun (Gleisdorf), Rene Stachel (Hart-Purgstall), Franz Nöst (Bairisch Kölldorf).

Freitag der Dreizehnte – ein schwarzer Tag oder doch ein Glückstag für den DSV Leoben? Zweimal, seit der DSV Leoben in der Landesliga im Einsatz ist, gab es ein Spiel unserer Mannschaft an diesem ominösem Datum, der, nach weitverbreiteter Meinung, ein Unglücksdatum darstellen soll. Am Freitag dem 13. Mai 2016 gab es eine 1:4-Heimniederlage gegen Voitsberg, am Freitag dem 13. März 2015 schickte der DSV Leoben Gleinstätten mit 7:0 nach Hause. Es stimmt also: Der Freitag der 13. ist ein Unglückstag – nur eben nicht immer für die gleiche Mannschaft.

Der DSV Leoben tritt zur Zeit auf der Stelle. Das ist nun nichts wirklich Neues, wenn man sich die Ergebnisse im Herbst näher betrachtet, doch je länger die Saison dauert – immerhin sind nach dem Wochenende bereits 40% aller Spiele hinter uns – umso wichtiger wird es, endlich von da hinten weg zu kommen. Neun Punkte aus elf Spielen, das ist mager, eigentlich sehr mager sogar, damit ist niemand zufrieden. Es scheint so zu sein – und das war auch gegen Trofaiach letzte Woche zu sehen – dass unsere Mannschaft heuer nicht so durchschlagskräftig ist, auch mit weniger spielerischer Note und Variantenreichtum ausgestattet ist und mit Drucksituationen schlechter zurecht kommt, als in den letzten Jahren. Kampfgeist und Einstellung – das sind Voraussetzungen und daher nicht extra erwähnenswert – können das zur Zeit nicht immer kompensieren. Es ist sicher nicht alles schlecht, das nun wirklich nicht. Zu Chancen kommen unsere Jungs trotzdem und das gar nicht so selten: Um trotz allem, dennoch erfolgreich zu sein, müssten vorne die Torchancen wesentlich besser genützt werden (was wir in diesem Herbst, nicht zuletzt wieder gegen Trofaiach, schon alles vernebelt haben…) und hinten die entscheidenden Fehler (da gab es auch nicht gerade wenige) minimiert werden. Ganz einfach eigentlich…

Wie schon beim 2:2 gegen Wildon in Donawitz vor einem Jahr, pfeift er auch diesmal wieder: Schiedsrichter Serdar Altun!

Voriges Jahr, als allgemein beschieden wurde – Gute Arbeit, bravo Trainer, mit einer soliden (im Vergleich sehr günstigen) Mannschaft, die am Platz alles gibt, einen fünften Platz zu holen, ist sehr ordentlich. Heuer, nach den Abgängen von Gruber, Füzfa, Briza und Tiesenhausen im Tor, ist es ungleich schwerer mit den verbliebenen und neu dazu gekommenen Spielern wieder jene funktionierende Einheit zu finden. Der Prozess dauert zur Zeit immer noch an (die zuletzt verletzungsbedingten Ausfälle sind ein Grund, aber sicher nicht der einzige), viele haben sich gewünscht, dass das schneller geht. Es sind heuer oft nur Kleinigkeiten die im Vergleich zum Vorjahr anders laufen, aber die Ergebnisse sind komplett unterschiedlich. Wenn wir ehrlich zurückblicken, haben wir in der vergangenen Saison Spiele gewonnen oder Punkte geholt, in denen der Gegner nicht schlechter war – heuer ist es genau umgekehrt. Heuer gelingt es einfach nach einer Führung nicht, ruhig weiter zu spielen und irgendwann den Sack zu zu machen – wie zum Beispiel gegen Lebring oder Heiligenkreuz, ganz schlimm aber gegen Pöllau und gegen Trofaiach. So bitter es klingt, das ist eine Geduldsache. Weiterarbeiten: Üben, trainieren, einstudieren und konzentrieren – wieder und wieder, bis es irgendwann – hoffentlich bald – passt. Man darf nämlich mit ruhigem Gewissen behaupten, dass unsere Mannschaft viel Potential und Qualität hat, das hat man in Radkersburg oder beim GAK gesehen. Und hoffentlich auch am Freitag gegen Wildon.

Wildon, unser Gegner am Freitag, ist auch nicht gerade überragend unterwegs. Mit einem Punkt mehr und einem Tabellenplatz vor dem DSV Leoben klassiert, ist es ein Gegner auf Augenhöhe, der mit einem ersten Auswärtssieg überholt werden könnte. Das wird nicht leicht, das ist klar, muss aber das Ziel sein. Die seit Sommer von Trainer Simon Dvorsak betreute Mannschaft, hat nach dem Abgang von Trainer David Preiß nach Heiligenkreuz (seit vergangener Woche ist er neuer GAK-Trainer) und dem Abgang von neun Spielern, komplett umbauen müssen. Daher sind die Resultate bisher erklärbar, neben sehr guten Ergebnissen gab es im Herbst auch schlimme Debakel: Auswärts unentschieden in Voitsberg, eine Woche später 0:6 zu Hause gegen St. Anna. In der Heimbilanz sieht es auch nicht all zu gut aus – von den fünf Heimspielen, in denen überhaupt nur drei Tore erzielt werden konnten, wurde nur eines (3:0 gg. die KSV Amateure) gewonnen, einmal gab es ein Unentschieden (0:0 gegen Bruck), drei Mal gab es keine Punkte (0:6 St. Anna, 0:2 Lebring, 0:1 Heiligenkreuz). Da die Donawitzer Auswärtsbilanz (sechs Spiele, davon drei Punkte aus drei Unentschieden – Tordifferenz -10) auch nicht so rosig aussieht, darf man (positiv) gespannt sein, wie dieses Duell endet.

2:0-Auswärtssieg beim letzten Aufeinandertreffen (im Bild Heinemann)!

„Es war gegn Trofaiach das erwartet schwere Spiel. Die haben in der eigenen Hälfte konsequent verteidigt, hinten dicht gemacht, da war es für uns schwer durchzukommen. Dennoch hatten wir 3-4 100%-ige Torchancen neben den beiden Toren – aus zwei Standards (nach unnötigen Fouls), wo wir sonst eigentlich gut stehen, bekommen wir dann die Tore. Das Unentschieden hat sich natürlich wie eine Niederlage angefühlt, wir wollten unbedingt den Dreier, das war dann sehr ärgerlich!“, fasst Jürgen Auffinger das Spiel gegen Trofaiach zusammen.“Wir haben aber nicht viel Zeit zum Nachtrauern verschwendet, unser Blick ist nach vorne gerichtet. In Wildon ist das wieder so ein 6 Punkte-Spiel, in dem wir bei einem Erfolg etwas nach vorne rücken könnten. So wie gegen den GAK in der zweiten Hälfte möchte ich die Mannschaft sehen. Wir müssen den Kopf frei bekommen, das geht nur wenn wir die begangenen Fehler abstellen und die Chancen nützen. Siegen zu müssen, ist natürlich schwierig, vor allem wenn das Selbstvertrauen nicht zu 100% da ist, aber das wollen wir, das traue ich der Mannschaft auch zu!“

Direkte Duelle: Bisher spielten die beiden Mannschaften vier Mal in der Landesliga gegeneinander, dabei gab es für den DSV zwei Siege und ein Unentschieden. Vor dem letzten Duell im Frühjahr lautete ein Satz im Vorbericht – „Sieben Spiele, dabei 19 Punkte geholt – das ist die stolze DSV-Serie aus den vergangenen Runden, die man in Wildon verlängern möchte!“  Wie lange das her ist? Nun gerade einmal ein halbes Jahr. Das Spiel in Wildon endete mit einem 2:0-Auswärtssieg, die Tore damals erzielten Füzfa und Waldhuber! 07.04.17 WIL – DSV 0:2 (0:1),  26.08.16 DSV – WIL 2:2 (2:0), 11.04.14 DSV – WIL 1:0 (0:0), 23.08.13 WIL – DSV 3:1 (2:0).

Scorer und Sperren: Wildon (12:21) – Es gibt drei Spieler, die bereits drei Mal getroffen haben: Luka KIRIC (Nr. 20), sowie die Neuerwerbungen von Kalsdorf, Florian PINNITSCH (Nr. 38) und von Gleisdorf, Armed SPRECO (Nr. 9). Zwei Tore erzielte Amir AJAN (Nr. 10) und ein Tor steuerte Nemanja BOLJANOVIC (19) bei. DSV Leoben (16:23): Martin Petkov hält nach dem Treffer gegen Trofaiach nun bei sechs Saisontoren. Dahinter folgen Mario Giermair und Lukas Tomic  mit 3 Toren, Jürgen Prutsch mit 2, sowie Christoph Hubmann und Matthias Pagger mit einem Treffer. Gesperrt ist bei beiden Mannschaften niemand, aufpassen nach vier Gelben Karten müssen beim DSV Meriton Kabashaj und Mario Giermair.

Die Trainerfaust oben, das bedeutet Tor für den DSV – im Bild das 0:2 durch Matthias Waldhuber im letzten Duell!

Alle Spiele der 12. Runde in der Landesliga:

FR 13.10., 19:00. Mettersdorf : Lebring, Liezen : Fürstenfeld, Wildon : DSV Leoben, Gnas : KSV Amateure. SA 14.10., 16:00. Bruck : Bad Radkersburg. 17:00. Voitsberg : Heiligenkreuz. 18:30. GAK : Trofaiach. 19:00. St. Anna : Pöllau.

Die letzten DSV Spiele im Herbst:

FR 20.10., 19:00 Uhr in Donawitz, DSV Leoben : SC Liezen, SA 28.10., 15:00 Voitsberg : DSV Leoben (Auswärts) und dann noch einmal zum Abschluss in Donawitz: FR 03.11, 19:00 Uhr DSV Leoben : St. Anna am Aigen. Dazwischen gibt es am Nationalfeiertag, am Donnerstag, dem 26. Oktober, 14:00 Uhr das Steirercup-Spiel in Judenburg!

Juniors Spezial!

Siegen oder fliegen, Hopp oder drop ist Geschichte – Wer hätte das gedacht, es geht also doch: Das 1:1 unserer DSV Juniors in Niklasdorf war im 19. Spiel das allererste Unentschieden für den Trainer Jürgen Kogler. Noch beeindruckender: Insgesamt gab es zwischen dem letzten Remis, einem 1:1 am 4. Juni 2016 gegen St. Peter/Freienstein und dem vergangenen Wochenende 30 Spiele, in denen es immer einen Sieger gab – diese nutzlose Serie ist mit dem tollen Spiel, das nach einem Haider-Kopfball-Treffer kurz vor Spielende mit dem Ausgleich belohnt wurde, zu Ende. An diesem Wochenende ist am Samstag, 14. 10. ab 16:00 Uhr der Drittplatzierte Tabellennachbar SC Gußwerk im Donawitzer Stadion zu Gast!

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 13.10., 19:00. Landesliga. SV Wildon : DSV Leoben, Stadion Wildon.

SA 14.10. ab 10:00 Uhr. U 7 Turnier im Donawitzer Stadion mit Hinterberg und Pernegg/Breitenau.

SA 14.10., 12:00. U 16. WSV Eisenerz : DSV Leoben, Stadion Eisenerz.

SA 14.10, 14:00. U 14. DSV Leoben : FC Obdach, Stadion Donawitz.

SA 14.10., 14:00. U 12. DFC Leoben : DSV Leoben, Tivoli Leoben.

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