GEBIETSLIGA: Die DSV Juniors verlieren in St. Marein mit 2:3 (1:1)!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 6. Runde, SA 24.09.17, 16:00, Sportplatz St. Marein, 80. SV St. Marein/Lorenzen : DSV Juniors 3:2 (1:1). Torfolge: 0:1 Stanarevic (15., ET), 1:1 Schwaiger (36., Elfernachschuss), 1:2 Moritz (47.), 2:2 Bosnjak (79.), 3:2 Bosnjak (87.). Schiedsrichter: Laposa.

Auch im zweiten Auswärtsspiel hintereinander müssen sich die Juniors durch späte Gegentore geschlagen geben. Dabei sah es in St. Marein zu Beginn richtig gut aus. Die DSV Juniors sind mit viel Druck bei der Sache, spielen sich einige gute Chancen heraus und gehen durch ein Eigentor rasch in Führung. Da aber danach Abschlussschwächen eine mögliche Vorentscheidung verhinderten, kommt St. Marein nach einem der wenigen Entlastungsangriffe, durch ein Elfmetergeschenk zum Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte bringt der eingewechselte Moritz die Donawitzer abermals in Führung, mit dem Vorsprung sollte das doch in die richtige Richtung laufen. Doch danach setzen unsere Jungs nicht nach. Im Gegenteil. St. Marein wird nun, befördert durch Nachlässigkeiten im Stellungsspiel und mangelnder Entschlossenheit, stärker. Im Finish dann das K.O. Zuerst verlängert Bosnjak einen Freistoß per Hinterkopf zum Ausgleich, in der 87. Minute ist wieder der St. Mareiner Stürmer bei einem Gestocher im Strafraum am schnellsten und befördert den Ball zum 3:2-Endstand über die Linie. Die Hausherren gewinnen ein Spiel, das bei entsprechendem Dagegenhalten sicher auch ganz anders hätte ausfallen können, sogar müssen. So aber gab es nach Spielende nur Schuldzuweisungen und lange Gesichter.

Es sah so gut aus: Die Donawitzer gehen durch ein Eigentor in Führung!

Mit viel Durchschlagkraft gehen die DSV Juniors in dieses Auswärtsspiel. Vor allem über die rechte Seite läuft es wie am Schnürchen schnell nach vorne, Luca Makotschnig ist stets anspielbar, seine Vorstöße führen zu etlichen guten Flanken zur Mitte – die Abwehr von St. Marein kann aber vor den langen Jan Makotschnig oder Patrik Kutlesa klären. Den ersten Torschuss gibt Kevin Briza, nach Sencar-Zuspiel ab, der Ball landet rechts neben dem Tor. Eine knappe Abseitsentscheidung – der Schiedsrichter beweist nicht nur in dieser Situation, dass man solche Entscheidungen durchaus auch vom Mittelkreis beurteilen kann – verhindert einen Angriff von Jan Makotschnig, kurz darauf scheitert Heiko Machacek mit einer Hereingabe zur Mitte. Das Spielgeschehen spielt sich ausschließlich in der Hälfte der Hausherren ab, St. Mareins Befreiungsversuche können beinahe mühelos unterbunden werden.

In der 15. Minute der verdiente Führungstreffer, wenn gleich der doch glücklich ausfällt. Sefa Asil spielt Kevin Briza auf der linken Seite frei, der zieht mit dem Ball in den Strafraum. Der Schusswinkel wird mit jedem gelaufenen Meter spitzer, schließlich kann Tormann Pesendorfer den Schuss zur Mitte abwehren. Dort hat Stanarevic ein Black-Out und befördert den Ball ins eigene Tor zum 0:1. Der Treffer hat sich zweifellos abgezeichnet, die Juniors wollen aber mehr. Auf der rechten Seite hat sich wieder einmal Luca Makotschnig freispielen können, diesmal legt er zentral ab für Sencar, dessen Schussversuch scheitert (er „fischt“ den Ball). Und dann plötzlich ist nach einem Freistoß auf der anderen Seite an der zweiten Stange plötzlich Schwaiger frei, der aber knapp links vorbei schiesst – so schnell hätte es mit einem Ausgleich aus dem Nichts gehen können!

Weiter geht es aber mit Juniorsangriffen. Ein Asil-Schuss, nachdem sich Briza zentral durchsetzen kann und den Ball ideal serviert, streift knapp übers Tor. Die beste Chance, den Vorsprung auszubauen, vergeben Pachner und Asil. Robert Pachner startet von hinten, nimmt nach Doppelpass mit Jan Makotschnig Tempo auf und gelangt in den Strafraum. Er hätte schießen können, entscheidet sich aber, weil der Tormann ihm entgegen läuft, zum Querpass auf Asil. Gleich übernehmen, das weit offene, halbleere Tor treffen und jubeln – so hatte man von außerhalb des Spielfeldes den Eindruck, wäre es am besten gewesen. Asil stoppt sich den Ball, genau die Zeit zu lange um an Brauneder vorbei ins Tor zu schießen, die Riesenchance vertan. Es gibt danach noch Querpässe und Flanken, die im St. Mareiner Strafraum nicht ankommen, nach einem Konter auf der anderen Seite erfolgt ein folgenschwerer Pfiff.

Ebner klar vor dem Angreifer am ball – dennoch Elfmeter!

Der Ball gelangt von links Richtung kurzer Ecke, dort treffen Tormann Ebner und Schoberer beinahe zeitgleich auf den Ball. Chronologisch: Ebner spielt per Fuß den Ball, Schoberer will auch dorthin, ist aber zu spät und fällt (für den Schiedsrichter gut hörbar, Au-schreiend) über das Bein des Tormannes. Ein Pfiff vom etwas außerhalb des Mittelkreis bestens stehenden Schiedsrichters, Protest der Juniors, aber Elfmeter für St. Marein. So weit, so schlecht – Schwaiger tritt an, scheitert an Ebner (kann aber dabei leider nur nach vorne abwehren), der Ball fällt ihm aber wieder vor die Beine, im Nachschuss stellt er auf 1:1!

Bis zum Pausenpfiff haben beide Teams Chancen in Führung zu gehen. Für die Juniors vergeben Briza – der Ball streift über das Tor – und Jan Makotschnig, sein Schuss landet im Außennetz, für St. Marein ergibt sich nach einer Ebner-Kopfball-Rettungsaktion an der Strafraumgrenze, die Schussmöglichkeit aufs leere Tor, die ebenfalls vergeben wird. Pausenstand 1:1, Trainer Kogler tauscht in der Halbzeit aus, für Patrik Kutlesa kommt Jakob Moritz.

Und der stellt, nur zwei Minuten im Spiel, auf 1:2. Von hinten heraus geht es schnell: Kevin Kutlesa auf Briza, der schickt Moritz auf die Reise. Moritz behält die Übersicht und schiebt am Tormann vorbei den Ball ins Netz, die neuerliche Juniors-Führung ist schnell wieder hergestellt. Mit dieser Führung jedoch werden die Juniors nicht sicherer und ruhiger sondern anfälliger und hektischer. Es werden zwar weiterhin Bälle nach vorne gebracht, doch sieht das nicht mehr so rund aus, wie vor der Pause. Ein Machacek-Freistoß findet zentral keinen Abnehmer, ein Schuss von Briza landet beim Tormann im kurzen Eck, eine Vorlage von Briza kann im Strafraum von Moritz nicht verwertet werden. St. Marein wird nun stärker.

Die Mitte gehört nun den Hausherren, dadurch verlagert sich das geschehen mehr und mehr in die Juniors-Hälfte. Eine nicht gegebene Abseitsentscheidung zwingt Hoffellner zu einer erfolgreichen Tacklingattacke, Schussversuche von Stadlhofer und Schwaiger können geblockt werden. Bei einem Bosnjak-Freistoß hat Ebner keine Probleme, auch Stengl kommt zum Schuss, scheitert aber. Der Ball wird nun nicht mehr überlegt nach vorne gebracht, vor allem ein Konzentrationsproblem. Und dann passiert der Ausgleich. Einer der vielen Freistoßbälle gelangt zur Mitte, Bosnjak – verkehrt zum Tor – verlängert mit dem Hinterkopf, der Ball passt perfekt ins lange Kreuzeck. Ebner dabei machtlos, St. Marein gleicht aus.

Der eingewechselte Moritz stellt auf 1:2!

Das war aber leider noch nicht Alles. Nach einem Gelbfoul vom eingewechselten Schweighart, kommt neuerlich ein hoher Ball in den Strafraum, viele Beine gehen Richtung Ball, den trifft aber wieder Bosnjak, der zum 3:2 aus kurzer Distanz abstaubt. In der Schlussphase hat es St.Marein tatsächlich geschafft, das Spiel zu drehen, der Leistungsabfall der DSV Juniors mit Fortdauer des Spieles ist und bleibt unverständlich. In der Schlussphase werfen die Juniors alles, inklusive Tormann Ebner, nach vorne, einen letzten Freistoß vergibt Makotschnig, es bleibt beim 3:2-Sieg der Gastgeber. Schade, natürlich hat eine knappe Niederlage mehrere Ursachen – der Schiedsrichter alleine war es sicher nicht – letztlich müssen sich alle Beteiligten selbst an der Nase nehmen: Von außen betrachtet war diese Niederlage absolut nicht notwendig!

Nächste Woche geht es mit einem Heimspiel – das allerdings aufgrund der Platzsanierung in Donawitz in St. Peter/Freienstein ausgetragen wird – weiter. Am Sonntag, 1.10., 16:00 Uhr kommt Breitenau, hoffentlich klappt es dann wieder besser…

Am Ende gab es aber hängende Köpfe!

Links: St. Marein, StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Asil, Pachner (G), Kutlesa Patrik (46. Moritz, T,G), Sencar, Briza (G), Machacek (59. Mock), Makotschnig Jan, Hoffellner, Makotschnig Luca (83. Schweighart, G), Kutlesa Kevin. Ersatz: Rogatsch, Djak.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook