Bewährungsprobe in Fürstenfeld!

Landesliga, 9. Runde, FR 22.09.17, 19:00 Uhr, Rudolf Gutmann Stadion. SC Fürstenfeld : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (Gruppe Süd): Markus Lamb (Unterpremstätten), Gerd Adanitsch (Leibnitz), Manfred Prasser (Oberhaag).

Zwei schwere Auswärtsspiele liegen nun nacheinander vor dem DSV Leoben. In der kommenden Woche das Spiel des Jahres, was das Zuseherinteresse betrifft, beim GAK und an diesem Wochenende geht es zum zweitplatzierten SC Fürstenfeld. Ziel ist es natürlich in beiden Spielen ungeschlagen zu bleiben, ein hochgestecktes, ambitioniertes Vorhaben, das aber unter günstigsten Voraussetzungen, erreichbar ist. Die Donawitzer, die nun inklusive Steirercup, seit fünf Spielen ungeschlagen sind, befinden sich zwar nach dem schwachen Saisonstart etwas im Aufwind, dennoch, die großen Punkte fehlen, mit Unentschieden, wie zuletzt beim 2:2 gegen Heiligenkreuz, sind die Schritte nach vorne, noch zu klein.

So dürfte es auch diesmal wieder ausgehen: Der DSV siegte beim letzten Auftritt in Fürstenfeld!

Das Hauptproblem heisst (subjektiv betrachtet): Konzentration über die gesamte Spieldauer. Wie gelingt es vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff (und nicht bis zur 70. Minute) Dinge wie Spannung, Taktik, Tempo, Zweikampfverhalten, Umschalten, Verhalten vor dem Tor usw. entsprechendes Augenmerk zu verleihen, dass man sich nicht immer wieder die Butter vom Brot nehmen lässt. In jedem der letzten Spielen – vom starken Unentschieden in Bad Radkersburg bis zuletzt beim Heimspiel gegen Heiligenkreuz – gab es längere Phasen, in denen unsere Mannschaft mit viel Selbstvertrauen das Spiel diktierte. Man konnte sehen – wir können es! Doch Fakt ist: Vier Mal in Serie gingen die Donawitzer zuletzt in Führung, nur einmal konnte danach auch tatsächlich ein Sieg gefeiert werden – drei Mal musste man sich mit einem Unentschieden begnügen. Während man die 15 Gegentore in den bisher gespielten acht Runden beinahe gleichermaßen pro Halbzeit erhalten hatte (7 vor und 8 nach der Pause), lohnt sich dennoch ein Blick darauf, wann die Tore nach der Pause bekommen wurden: Sechs der acht Tore fielen in der Schlussviertelstunde, davon wiederum vier nach der 88. Minute! Sicherlich sind die Spieler zu diesem Zeitpunkt müde und lässt die Konzentration dadurch nach – aber müsste das beim Gegner nicht auch so sein? Diese Kopfsache gilt es auszumerzen – und das darf dem Trainer und den Spielern zugetraut werden, dass alles dafür unternommen wurde und wird, dass dies gelingt – dann steht einem Sprung nach vorne nichts im Weg!

Spielminute _ 0-15 __ 16-30 __ 31-45 __ 46-60 __ 61-75 __ 76-90+
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Erzielte Tore 3 3 0 3 2 1
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Gegentore 2 2 3 0 2 6
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Erfolgreichster DSV-Torschütze: Martin Petkov (Bild vom 3:2-Auswärtssieg vom Mai)!

Fürstenfeld ist der Favorit in dieser Begegnung, daran besteht nach den bisherigen Ergebnissen überhaupt kein Zweifel. Bis auf zwei Ausrutscher – dem 1:3 zum Auftakt in Bruck und einem mageren 0:0 gegen Schlusslicht Pöllau zu Hause, spielt die von Trainer Mag. Peter Hochleitner und Sascha Stocker betreute Mannschaft, einen sensationellen Herbst. Sechs Siege in acht Spielen, zuletzt der tolle 2:0-Auswärtssieg vor Rekordkulisse beim GAK – diese Mannschaft ist nicht zufällig, dort, wo sie nun steht. Zu Hause gab es drei Spiele, gegen Mettersdorf setzten sich die Oststeirer mit 3:1 durch, gegen Bad Radkersburg gab es einen 4:0 Heimsieg (dazu das 0:0 gg. Pöllau). Dennoch, mit der richtigen Taktik, den absolut notwendigen Tugenden (Einsatz bis zum Umfallen) und etwas Glück im Spielverlauf, ist auch dort etwas zu Holen – Pöllau hat es gezeigt. Nicht selten hat der DSV Leoben gerade  dann überrascht, wenn man als krasser Außenseiter aufgetaucht ist und nichts zu verlieren hatte – Glaubt an Euch, tretet dementsprechend auf, dann wird das etwas!

„Mit der Rückkehr von dem einen oder anderen zuletzt Verletzten rechne ich am Wochenende, man wird sehen, wer in Fürstenfeld dabei sein wird. Ich erwarte eine kompakte Mannschaft als Gegner, mit vielen guten Spielern, allen voran natürlich dem Stürmer Beslic, der das Um und Auf im Fürstenfelder Angriff ist!“, meint Jürgen Auffinger. „Ihn 90 Minuten aus dem Spiel zu nehmen, wird eine der Herausforderungen sein. Es wird sicher schwer, die werden nach den beiden Auswärtssiegen mit breiter Brust auftreten, wir müssen da dagegen halten. Wenn es uns gelingt, die individuellen Fehler zu minimieren, die Konzentration bis zum Ende aufrecht zu erhalten, dann rechne ich mir durchaus etwas aus! Zu den Kommentaren oder Vorwürfen, dass wir zum Spielende immer einbrechen. Es stimmt, wir haben zuletzt oftmals nach einer Führung nachgelassen. Das ist schon im Frühjahr mehrmals passiert.  Das hat weniger mit mangelnder Kraft zu tun, als viel mehr mit Kommunikation und Konzentration. Das ist eine Kopfsache: Wir sind dann plötzlich nicht mehr so aggressiv, lassen uns zurückdrängen – dazu passieren dann Fehler. Da gilt es noch aktiver zu werden, noch mehr untereinander reden und einteilen, damit die Konzentration bis zum Schlusspfiff hoch bleibt!“

Direkte Begegnungen: Da sieht es für den DSV Leoben gar nicht einmal so schlecht aus. Acht Spiele, fünf Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Das letzte Duell im Mai entschied der DSV Leoben in Fürstenfeld mit 3:2 für sich! 16.05.17 FÜR – DSV 2:3 (0:3), 08.10.16 DSV – FÜR 1:4 (1:3), 08.04.16 DSV – FÜR 5:1 (3:1), 23.08.15 FÜR – DSV 1:2 (1:2), 27.03.15 FÜR – DSV 2:0 (2:0), 16.08.14 DSV – FÜR 3:1 (2:0), 18.04.14 FÜR – DSV 2:0 (0:0), 30.08.13 DSV – FÜR 3:1 (1:1).

Karten und Tore: Gesperrt ist beim DSV Leoben Marko Horvat, der beim DSV Juniors-Spiel am vergangenen Samstag mit Gelbrot vom Platz musste und daher an diesem Wochenende nicht spielen darf. Nach vier Gelben Karten muss Meriton Kabashaj aufpassen. Fürstenfeld hat keine gesperrten Spieler zu ersetzen. Bei den Torschützen hat Fürstenfeld klar die Nase vorne: 18:6 lautet das Torverhältnis, alleine elf (!) Mal (Führender der Landesliga) traf Domagoj Beslic mit der Nummer 9. In jedem (!) Meisterschaftsspiel (außer beim 0:0 gegen Pöllau) hat der Stürmer zumindest einmal getroffen – da sind die Donawitzer gefordert, um den muss man sich kümmern. Erik Kahr, Ex-DSVler, hat zwei Mal getroffen und ist mit diesem Wert schon auf Platz zwei in der Team-Scorer-Wertung. Beim DSV Leoben (12:15) baut Martin Petkov nach seinem Treffer zum 1:1 gegen Heiligenkreuz seine interne Führung weiter aus – er hält nun bei fünf Saisontoren. Dahinter folgen Mario Giermair (3), Lukas Tomic (2) sowie Jürgen Prutsch und Matthias Pagger (je 1).

Auf ihn heisst es aufpassen: Fürstenfeld-Bomber Beslic (er hat schon zwei Mal gegen den DSV getroffen!)

Die anderen Spiele der 9. Runde:

FR 22.09.17, 19:00. Lebring : St. Anna, Pöllau : Wildon, Mettersdorf : Gnas. SA 23.09.17, 15:00. KSV Amateure : Liezen. 18:00. Bruck : GAK. 18:30. Bad Radkersburg : Voitsberg. SO 24.09.17, 10:45. Heiligenkreuz : Trofaiach.

DSV Juniors – Special!

Die DSV Juniors spielen in der 6. Runde der Gebietsliga Mürz am Samstag, 23.09.17 ab 16:00 Uhr am Sportplatz St. Marein im Mürztal gegen die dortige Spielgemeinschaft mit St. Lorenzen. Es ist Wiedergutmachung angesagt, nachdem unsere Jungs am vergangenen Wochenende völlig unnotwendig in Mautern mit 1:2 verloren haben. Mit den richtigen Trainerworten, mehr Konsequenz vor dem Tor und der richtigen Einstellung, sollte es möglich sein beim Absteiger aus der Unterliga etwas mitzunehmen! Das nächste Heimspiel findet aufgrund einer Rasensanierung im Donawitzer Stadion ausnahmsweise in St. Peter/Freienstein statt: 7. Runde DSV Juniors : Breitenau, SO 1.10.17, 16:00, Sportplatz St. Peter/Freienstein!

Alle DSV Spiele an diesem Wochenende:

FR 22.09., 19:00, Landesliga. SC Fürstenfeld : DSV Leoben, Rudolf Gutmann Stadion.

SA 22.09., ab 10:00, U 7 Turnier im Donawitzer Stadion!

SA 23.09., 16:00, Gebietsliga. St. Marein/Lorenzen : DSV Juniors, Sportplatz St. Marein.

SO 24.09., 13:00 U 14. DSV Leoben : SG Knittelfeld/Spielberg, ACHTUNG: Sportplatz St. Peter/Freienstein.

SO 24.09., 15:30 U 16. DSV Leoben : FC Knittelfeld, ACHTUNG: Sportplatz St. Peter/Freienstein.

SO 24.09. 16:00 U 12. Kammern : DSV Leoben, Sportplatz Kammern.

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