GEBIETSLIGA: Djak-Doppelpack bringt späten Auswärtssieg in Mariazell!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 3. Runde, SA 02.09.17, Sportplatz Mariazell, 50. UFC Mariazell : DSV Juniors 1:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Briza (20.), 1:1 Ivic (46.), 1:2 Djak (85.), 1:3 Djak (89.). Schiedsrichter Causevic.

Das nennt man einen Einstand: Michael Djak kommt in seinem ersten Juniors-Spiel nach 75 Minuten beim Stand von 1:1 aufs Spielfeld, erzielt einen Doppelpack (hat sogar die Riesenchance auf den Hattrick) und wird zum gefeierten Matchwinner! Die ersatzgeschwächten DSV Juniors brauchen Zeit, um in Mariazell ins Spiel zu finden, gehen dann aber doch durch einen wunderschönen Freistoß von Kevin Briza mit 1:0 in Führung. Unmittelbar nach der Pause gleicht Ivic mit einem Tausendguldenschuss für Mariazell aus, das von beiden Seiten hart geführte Spiel, ist somit wieder offen. Bis zur Schlussphase bleibt das so, obwohl beide Mannschaften die Entscheidung suchen. Dann kommt Djak. Nach einem Eckball von Luca Makotschnig kommt Michael Djak zum Ball und er bringt mit seinem Schuss ins kurze Eck den Ball zum 1:2 im Tor unter. Kurz darauf, nach einem Kraftakt von Robert Pachner, ist wieder Djak zur Stelle – er spitzelt vor dem Tormann den Ball zum 1:3-Endstand über die Linie. Einziger Wermutstropfen bei dem tollen Ergebnis: Kevin Briza sieht nach einem Foul in der Schlussminute zum zweiten Mal Gelb und muss kurz vor seinen Kollegen mit Gelbrot vom Platz. Zweiter Sieg im dritten Spiel, die DSV Juniors sind gut in die neue Saison gestartet – nächste Woche würden wir uns auf eine Fortsetzung freuen, da wartet Oberaich als Gegner in Donawitz!

Viel gelaufen, vor allem nach der Pause einige gute Flanken: Luca Makotschnig!

Mariazell auswärts, das bedeutete an diesem Wochenende: Eine lange Reise in den Spätherbst. Regen, Kälte, dazu noch der enge Platz – vom Sonnenspiel vergangene Woche gegen Proleb, in den gefühlten November – das alles innerhalb von nur einer Woche – es gibt angenehmeres. Dazu fehlten mit den beiden „Kutis“ (Patrik & Kevin) und Machacek drei Stammspieler, überdies sind Moritz, Schweighart sowie Holzer noch nicht im Land bzw. noch nicht fit genug. Kein Problem für Trainer Jürgen Kogler, der Kader ist groß und ausgewogen genug, um dies mit Haider, Mock und Asil (alle drei in der Saison erstmals von Beginn am Feld) zu Kompensieren.

Dennoch braucht es Zeit, bis sich die Juniors auf Platz und Gegner einstellen. Mariazell nützt die Anfangsunsicherheiten zu einem Freistoß, einem Schussversuch (Fellner), einigen Eckbällen und einer Riesenchance in der 8. Spielminute. Marko Winter setzt sich nach Ballverlust links gegen Marko Horvat durch und hat nur mehr Tormann Markus Ebner vor sich. Mit einer tollen Fußabwehr lenkt Ebner den Schuss aus kurzer Distanz über die Latte, da hatten die Juniors Glück (und Ebner), dass sie nicht früh in Rückstand  geraten sind. Danach erfangen sich die Juniors aber. In der Mitte gewinnen sie, durch eine starke Leistung von Kevin Briza (fordert den Ball, überspielt Gegner), die Oberhand, letztlich fehlt aber der öffnende Pass. Wenn einmal in Schussposition (der Boden ist nass, warum nicht?) wird gezögert, lieber abgespielt anstatt draufgeknallt – dadurch versanden Offensivbemühungen vorzeitig. Schüsse gibt es aus Freistößen, Jan Makotschnigs Versuch ist zu hoch angetragen, bei Kevin Brizas Versuch sieht das schon anders aus. Aus etwa 25 Meter Entfernung zieht er mit seinem starken linken Fuß ab, Tormann Wolf berechnet die Flugbahn falsch – unter der Querlatte senkt sich der Ball zum 0:1 in die Maschen. Erster Saisontreffer für den 16-jährigen, er belohnt damit seine gute Leistung!

Kraftpaket: Wenn andere müde werden, fängt es bei ihm erst so richtig an – Robert Pachner!

Der Führungstreffer macht die Juniors mutiger. Hinten soweit alles im Griff, bestimmen im Mittelfeld Briza, Makotschnig, aber auch Pachner das Geschehen – der Versuch über die Seiten zu spielen, bleibt allerdings noch zu unpräzise. Flanken kommen nicht an, wenigstens wird nun vermehrt (3x Briza, Asil, Haider, Makotschnig) geschossen, wenn auch nicht genau genug. Mariazell hat in dieser Phase kaum etwas zu bieten, zwei Weitschüsse und ein Kopfball kurz vor Ende der ersten Halbzeit durch Biber, der deutlich links neben dem Tor landet, sind keine wirklichen Ausgleichchancen.

Das ändert sich aber nach dem Seitenwechsel schlagartig. 46. Minute, Mock kommt zu spät, auch Horvat ist nicht entschlossen genug und plötzlich zieht Ivic von links im Strafraum ab. Und so einen Schuss macht der wahrscheinlich so schnell auch kein zweites Mal. Er trifft perfekt über Ebner hinweg ins lange Kreuzeck, einfach nur vom Feinsten, da gibt es überhaupt nichts zu Halten. Das Spiel ist nun wieder offen, die zumeist sehr heimstarken Mariazeller, wittern die Chance, das Spiel zu drehen.  Nach einem Briza-Freistoß, schön über die Mauer, aber kein Problem für den Tormann, drücken die Hausherren. Einige Fouls rund um den Strafraum, führen zu gefährlichen Freistoßdistanzen. Den besten Versuch sehen die etwa 50 Zuseher von Ivic, der mit links an der Zweimann-Mauer vorbei, Ebner zum Handeln zwingt. Brenzlig auch die Situation beim Zuspiel an Jankovcin, der im letzten Moment von Pachner am kontrollierten Torschuss gehindert werden kann.

Bravo Michael Djak – Doppeltorschütze von Mariazell!

Obwohl Mariazell nun Gas gibt, da vor allem über ihre linke Seite, können sich die Donawitzer mit Fortdauer des Spieles immer wieder befreien und selbst Angriffe einleiten. Daraus entstehen ein Kopfball von Horvat, ein geblockter Sencar-Scuss und ein guter Versuch (der leider zu zentral ausfällt) von Jan Makotschnig. Die letzten Mariazeller Möglichkeiten um in Führung zu gehen, vergeben Jankovcin und Kleinhofer, danach entscheiden die bessere Verfassung und ein Wechsel das Spiel zu gunsten der Juniors. Luca Makotschnig setzt sich auf seiner Seite durch, sieht Briza, der überhastet schießt – links wäre Jan Makotschnig völlig frei und besser gestanden. Für Haider kommt erstmals Djak ins Juniors-Spiel und das Happy End beginnt. Die Juniors kommen erst durch Asil zu einem guten Schuss, bei Flanken von Luca Makotschnig scheitern Horvat, kurz darauf kommt Djak knapp nicht zum Ball.

In der 85. Minute ist es aber soweit. Wieder ist es Luca Makotschnig, der nach einem Eckball, der nur kurz aus dem Gefahrenbereich gebracht wird, den Ball erkämpft. Er leitet weiter auf den losstartenden Djak, der im richtigen Moment abzieht und den Ball zum 1:2 im kurzen Eck unterbringt. Guter Einsatz, gut nachgesetzt und noch besser abgeschlossen – die Juniors gehen kurz vor Spielende damit wieder in Führung. Und der Treffer verfehlt seine Wirkung nicht. Mariazell ist noch geschockt und schon klingelt es wieder. Diesmal ist Robert Pachner, wie von der Tarantel gestochen, im Vorwärtsgang. Er umspielt, teilweise mit Gaberln, insgesamt vier (!) Gegenspieler, ist dabei durch Nichts und niemand zu stoppen. Die Flanke vor das Tor übernimmt wieder Djak, der unmittelbar vor dem Tormann ins kurze Eck spitzelt. Unlaublich, der eingewechselte Djak mit seinem zweiten Tor.

Schade, gute Leistung, schönes Freistoßtor – aber mit Gelbrot vom Platz: Kevin Briza!

Und es hätte sogar noch richtig kitschig werden können. Djak kommt noch zu einer dritten Chance – vielleicht sogar der besten. Jan Makotschnig schickt ihn per Lochpass aufs Tor, den ersten Versuch wehrt der Tormann nach vorne ab, den zweiten Versuch vernebelt Djak aus kurzer Distanz. Schade – nicht wegen der vergebenen Chance, sondern wegen eines Pfiffes kurz darauf, mit Folgen. Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff, holt sich Kevin Briza nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld, seine zweite Gelbe Karte – das bedeutet Gelbrot – er ist damit für das Derby am Samstag gegen Oberaich gesperrt. Der Schiedsrichter beendet bei 3:1 für die Juniors das Spiel, der längere Atem hat die Entscheidung gebracht. Gratulation an Team und Betreuer, die Steigerung der Juniors ist deutlich sichtbar – der Start in die neue Saison ist gelungen!

Links: StFV, Mariazell

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Asil, Haider (75. Djak, T,T), Pachner, Sencar (G), Briza (T, GR, 90.), Mock (G, 58. Blößl), Makotschnig J., Hoffellner, Makotschnig L., Horvat. Ersatz: Rogatsch, Stocker.

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