GEBIETSLIGA: Der erste Sieg – die Juniors fertigen Proleb mit 4:1 (2:0) ab!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 2. Runde, SO 27.08.17, 16:00 Stadion Donawitz, 80. DSV Juniors : FC Proleb 4:1 (2:1). Torfolge: 1:0 Jan Makotschnig (19.), 2:0 Jan Makotschnig (20.), 2:1 Hoffellner (ET, 37.), 3:1 Kevin Kutlesa (71.), 4:1 Patrik Kutlesa (88.). Schiedsrichter Franz Egger.

In der zweiten Runde hat es geklappt mit dem ersten Sieg! Und der fiel mit 4:1 letztlich recht deutlich, auch in dieser Höhe nicht unverdient, aus. Ein Doppelpack von Jan Makotschnig – den ersten Treffer im Hineinrutschen, den zweiten per Kopf – innerhalb von zwei Minuten, brachte die Juniors im Derby gegen Proleb schon recht früh auf die Siegerstraße. Die Juniors verabsäumten es in dieser Phase den Sack endgültig zuzumachen, durch ein Mißgeschick von Hoffellner (unglücklicher kann man ein Eigentor kaum schiessen) kamen die Gäste vor der Pause auf 1:2 heran. In der zweiten Spielhälfte waren die Juniors zwar weiter tonangebend, doch nicht mehr so konsequent und konzentriert. Erst in der Schlussphase gab es wieder Grund zum Jubeln: Zuerst köpft Kevin Kutlesa nach einem Briza-Eckball zum 3:1, kurz vor Spielende drückte Patrik Kutlesa einen Machacek-Stanglpass zum 4:1 über die Linie. Die Zuseher sahen ein flottes Derby, das die Juniors wetgehend beherrscht haben, das macht eindeutig Lust auf mehr!

Bravo Jan Makotschnig: Nach seinem Doppelpack hält er nun insgesamt schon bei drei Saisontoren!

Die DSV Juniors wollten im ersten Heimspiel der Saison die unglückliche Auftaktniederlage von Turnau hinter sich lassen, dementsprechend motiviert begannen sie das Spiel gegen den Nachbarn. Das Spiel über die Seiten – da vor allem über die linke – funktionierte wie am Schnürchen, stets liefen Machacek oder Kevin Kutlesa Richtung Sechzehner. Die Flanken hinein fanden allerdings nur selten Abnehmer, immer wieder war ein Proleber Bein oder Kopf dazwischen, jede Menge Eckbälle waren die Folge. Den ersten Torschuss gibt der sehr motivierte Jan Makotschnig ab, Tormann Liebmann lässt den Ball fallen, Patrik Kutlesa läuft hin, kommt aber knapp zu spät. Kurz darauf die beste Flanke von Machacek zur Mitte – Jan Makotschnig erreicht den Ball, setzt das Leder aber aus kurzer Distanz über das Gehäuse – die beste Möglichkeit in der Anfangsphase. Nach weiteren Hereingaben, die einfach nicht ankommen wollten, fasst sich Sencar ein Herz – sein Schuss landet aber über dem Tor. Von Proleb war noch nicht so viel zu sehen, der junge Carp wirbelte zwar vorne ordentlich herum, war aber meist auf sich alleine gestellt und konnte daher immer wieder abgedrängt werden.

In der 19. Minute das 1:0. Briza spielt links auf Kevin Kutlesa, dessen Flanke Richtung zweiter Stange über den Tormann gelangt. Dort lauert Jan Makotschnig, der dem Ball entgegen fliegt und aus kurzer Distanz den Tormann bezwingen kann. Nur zwei Minuten später. Patrik Kutlesa ist ganz vorne lästig, attackiert den Verteidiger und schnappt ihm tatsächlich den Ball weg. Seine Flanke zur Mitte passt perfekt – Jan Makotschnig ist per Kopf zur Stelle und drückt den Ball zum 2:0 in die linke Ecke. Toll nachgesetzt von Patrik Kutlesa, ebenso schön verwertet, der Tormann hatte überhaupt keine Chance. Nach einer Trinkpause zur Mitte der ersten Spielhälfte verlieren die Juniors etwas den Faden. Proleb steht nun besser, geht auch energischer in die Zweikämpfe. Nach einem Makotschnig-Schuss (schöne Pachner-Vorarbeit), der am Tor vorbeizieht, ist plötzlich Proleb vor Ebners Tor. Eberhard bringt von rechts eine Flanke zur Mitte, Carp ist dort frei und schiebt den Ball an Ebner vorbei über die Linie. Da der Schiedsrichter ein Abseitsvergehen in dieser Situation ahndet, zählt der Treffer nicht. Der gelingt aber kurze Zeit später. Und der fällt unter die Kategorie „kurioses Eigentor“. Eine Flanke zur Mitte will Hoffellner wegbefördern. Dabei schiesst er sich selbst ins Gesicht, von dort steigt der Ball in hohem Bogen über Ebner an die Lattenunterkante und von dort ins Tor. Shit happens! Nach zwei hitzigen Minuten, in denen sich Kevin Kutlesa eine Gelbe Karte redlich verdient, passiert bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel, es bleibt beim 2:1.

Auch er darf sich freuen: Kevin Kutlesa nach seinem 3:1!

Die Donawitzer starten mit einem Freistoß, getreten von Briza, in die zweite Spielhälfte. Der Ball geht vors Tor, der Goalie stürmt raus und nimmt dabei mit voller Wucht Horvat mit, der einige Minuten später verletzungsbedingt ausscheiden muss. Die Qualität kann nun nicht mehr mit dem Gebotenen vor der Pause mithalten, zu fehleranfällig agieren nun die Juniors. Was vor der Pause noch gut funktionierte, das Spiel über die Flanken, wird nun seltener gezeigt. Zum Einen ist Proleb jetzt besser darauf eingestellt, zum Anderen fehlt etwas der Nachdruck. Pachner ein absoluter Antreiber, der oftmals das Spiel eröffnet, versucht es mit Hereingaben – einmal scheitert Patrik Kutlesa mit einem Kopfball, ein anderes Mal geht eine Hereingabe knapp an Freund und Feind vorbei. In der 69. Minute die erste gute Chance nach dem Seitenwechsel. Jan Makotschnig setzt sich rechts elegant durch, er sieht in der Mitte den freien Sencar, der den Ball auch bekommt, aber vom Elfer über das Tor schießt.

Plötzlich geht es wieder. Die Juniors sind wieder munter, Proleb kann nun nicht mehr mithalten. Nach einem Eckball von Briza ist Kevin Kutlesa per Kopf zur Stelle und drückt den Ball zum 3:1 über die Linie. Sieht so einfach aus, wenn der Ball so präzise kommt. Proleb hat noch einmal die Chance heranzukommen. Ebner kann sich in einer 1:1 Situation gegen Koraus durchsetzen, der Ball liegt nun knapp außerhalb des Strafraumes frei. Dort darf der Tormann nicht mit den Händen abwehren, das ist genauso klar, wie Ebners eingreifen notwendig war. Mit einer Gelben Karte und einem Freistoß (schlecht geschossen, bleibt in der Mauer hängen) an der Strafraumgrenze geht es weiter, das war aber die letzte nenneswerte Proleber Torchance. Die Juniors setzen in der Schlussphase noch einen drauf. Haider spielt links auf Machacek, der sich relativ leicht dort durchsetzt. Seinen Stanglpass kann niemand unterbinden, der mitgelaufene Patrik Kutlesa schiebt den Ball zum 4:1- Endstand ins Netz. Die DSV Juniors feiern damit eine gelungene Heimpremiere, die bei mehr Konzentration im Abschluss sogar höher hätte ausfallen können. Nächste Woche spielen die Juniors in Mariazell, die Woche drauf gibt es das nächste Derby, dann kommt Oberaich!

Er sorgte für den Schlusspunkt: Patrik Kutlesa!

Links: StFV, Proleb

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner (G), P. Kutlesa (T, 89. Rogatsch), Sencar (81. Haider), Briza, Machacek, Pachner, K. Kutlesa (T,G), J. Makotschnig (T,T), L. Makotschnig, Horvat (58. Mock), Hoffellner. Ersatz: Blößl, Asil.

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