Punkt im Derby: Der DSV Leoben und der SC Bruck trennen sich 1:1 (1:1) Unentschieden!

Landesliga, 2. Runde, SA 05.08.17, 17:00, Stadion Donawitz, 260. DSV Leoben : SC Bruck 1:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Rinner (6., ET), 1:1 Giermair (36.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Macher, Schauer.

Im zweiten Spiel der erste Punkt. Der DSV Leoben und der SC Bruck trennen sich in einem rassigen Derby mit 1:1, beide Treffer fallen vor der Pause. Nach einem Missverständnis zwischen Rinner und Tormann Peckovic landet der Ball unglücklich vom Kopf des Verteidigers bereits nach sechs Minuten im eigenen Tor, der DSV muss somit früh einem Rückstand nachlaufen. Der Ausgleich fällt aus einem Konter. Zuerst wirft sich Heinemann in einen Schuß von Mehaj, der Ball landet bei Petkov, der den schnellen Gegenzug einleitet. Giermair startet im richtigen Augenblick, bekommt den Ball und zieht aufs Tor. Von der rechten Seite bezwingt er Tormann Gröblinger und stellt auf 1:1. Nach der Pause sind es die Gäste, die vorerst aufs Tempo drücken. In dieser Phase geraten die Donawitzer schwer unter Druck, Centrih klärt vor der Linie nach einem Trippl-Schuss,  einen Wohlmuth-Schuss hält Peckovic. Bei einem weiteren Versuch von Trippl muss sich Peckovic gehörig strecken, erst danach kommen die Donawitzer wieder ins Spiel. Vor allem in der Schlussphase finden auch die Donawitzer zu hochkarätigen Torchancen. Einen Schuss vom eingewechselten Pagger (mit rechts) kann Gröblinger aus der Ecke kratzen, der ebenfalls eingewechselte Tomic scheitert mit seinem Alleingang ganz knapp. Hofer hat noch zwei Mal die Chance das Spiel für den DSV zu entscheiden. Nach einem Eckball liegt der Ball am Fünfer – Hofer vergibt knapp, die letzte Chance findet ebenfalls unser neuer „Sechser“ vor: Hofer scheitert knapp bei einem wuchtigen Kopfballversuch, das war es, es bleibt beim Unentschieden. Der Auftritt unserer Mannschaft war zweifellos besser als in Gnas, der Punkt gegen starke Brucker aufgrund der starken Schlussphase auch leistungsgerecht, dennoch: Diese Mannschaft braucht noch Zeit, um das volle Potential auszuschöpfen!

Mario Giermair erlöst die DSV-Fans mit seinem Treffer zum 1:1!

Etwa 260 Zuseher kamen ins Donawitzer Stadion, wollten die neuen Spieler des DSV Leoben bei der Arbeit sehen und vor allem ein Erfolgserlebnis im Derby erleben. Trainer Auffinger stellte im Vergleich zum Auftakt um, der gesperrte Maier wurde durch Neuzugang Centrih im Abwehrzentrum ersetzt, statt Hubmann und Pagger begannen Waldhuber und Kabashaj. Nach zwei Eckbällen die vor dem Brucker Tor nichts einbrachten, folgte die kalte Dusche. Einen hohen Ball verlängert Wohlmuth in den Strafraum, Rinner geht zum Kopfball, der aber im wahrsten Sinn des Wortes nach hinten losgeht. Tormann Peckovic ist zu weit aus dem Tor, der Ball überhebt den Tormann und landet zum 0:1 im eigenen Netz. All die guten Vorsätze für dieses Spiel sind somit bereits nach sechs Minuten über Board, der DSV läuft früh einem Rückstand nach.

Die Donawitzer Versuche heranzukommen, bleiben Stückwerk. Hohe Flanken (Waldhuber) werden nicht erreicht, knappe Abseitsentscheidungen stoppen aussichtsreiche Aktionen, viele kleine Fouls der Brucker verhindern einen vernünftigen Spielfluß. Den ersten Torschuss gibt der mit nach vorne gegangene Centrih ab – nach Flanke von Kabashaj fällt dieser aber zu zentral aus, keine Probleme für Gröblinger. Auf der anderen Seite kann die Donawitzer Abwehr den Ball nicht wegbefördern – Schüsse von Klicnik, Schicker, Reisinger und Mehaj werden mit vereinten Kräften geblockt oder landen letztlich im Torout. Die Donawitzer bleiben bemüht, versuchen viel, um nach vorne zu Kommen – ein schöner, zentraler Vorstoß von Prutsch sieht vielversprechend aus – doch der Abschluss misslingt, wieder hat Gröblinger damit kein Problem. Mehrfach erhalten unsere Spieler die Möglichkeit nach einem ruhenden Ball vor dem Tor für Gefahr zu sorgen. Die Freistöße oder Eckbälle, zumeist von Prutsch zur Mitte gebracht, können aber von der Brucker Abwehr, die bis dahin sehr aufmerksam agiert, entschärft werden.

Das wäre es gewesen – Tomic verzieht in der 85. Minute nur ganz knapp!

Bis zur 36. Minute, da passt einmal das Umschalten nicht. Bruck im Vorwärtsgang, verliert den Ball an Heinemann. Der passt zu Petkov, der wiederum den Ball perfekt Giermair in den Lauf spielt. Die Brucker Abseitsrufe bleiben unerhört, da Ertl auf der anderen Seite dies aufhebt, Giermair zieht somit alleine auf Gröblinger. Dieses 1:1-Duell entscheidet unser Stürmer für sich, er setzt den Ball perfekt ins lange Eck und stellt somit auf 1:1! Nun haben die Donawitzer die beste Phase unmittelbar vor der Pause – bei einer Heinemann-Hereingabe kommt Rinner um den Schritt zu kurz, ein Waldhuber-Vorstoß endet mit einem Schuss, der knapp am Tor vorbeistreift. Nach einem geblockten Mehaj-Schuss (Centrih und Heinemann klären in höchster Not) beendet Schiedsrichter Hofgartner die erste Spielhälfte. Das 1:1 zur Pause geht in Ordnung, beide Teams hatten Chancen auf weitere Tore.

Nach der Pause sind es die Brucker, die das Spiel machen. Immer einen Tick schneller, immer mit einem anspielbaren Mann zur Stelle, setzen sich die Gäste vor unserem Strafraum fest. Ein Entlastungsangriff von Waldhuber (Schuss misslingt nach Petkov-Zuspiel) und ein Attackieren im Sechzehner am Limit (Ellenbogen im Kreuz) von Trippl gegen Petkov, das ohne Folgen bleibt, sind die Ausnahmen – Bruck ist giftiger. Bei einem Zuspiel von der Mitte auf die linke Seite kommt Trippl zum Torschuss, an Peckovic vorbei kann Centrih hinter dem Tormann Schlimmeres verhindern. Die Aktion geht weiter, Heinemann, der wieder eine sehr solide Außenverteidiger-Partie abliefert, kann durch ein riskantes Tackling im Strafraum Wohlmuth den Ball abluchsen. Kurz darauf  kommt Wohlmuth doch zu seiner Schussmöglichkeit, Peckovic hat aber bei dem Versuch knapp außerhalb des Sechzehners, keine Mühe.

Eine der vielen Brucker Chancen – Peckovic klärt zur Ecke!

Nach etwa einer Stunde und dem Einwechseln frischer Kräfte wird es etwas besser. Die Neuen, Pagger und erstmals Tomic (später noch Hubmann) sorgen für frischen Wind, dennoch kommt Bruck in dieser Phase zur größten Chance auf eine neuerliche Führung. Nach einem guten Schicker-Eckball faustet Peckovic zum ersten Mal, kurz darauf ein zweites Mal – der Ball bleibt im Brucker Besitz. Grgic zieht ab, der Ball landet über Umwege bei Trippl, der aus kurzer Distanz wiederum Peckovic zu einer tollen Parade zwingt. Für Entlastung sorgt Pagger, der auf seiner linken Seite immer wieder auf und davonläuft – seine Flanken werden aber in den Corner geblockt. Das Spiel wogt jetzt hin und her, beide Teams wollen die Entscheidung erzwingen.

Die Schlussphase gehört den Donawitzern. Eingeleitet von einem Alleingang von Pagger, der von links kommend in die Mitte abbiegt und einfach einmal abzieht (Linksfuß Pagger mit rechts, Gröblinger muss sich Strecken um den Ball wegzuklatschen). Gleich darauf sorgt der Eckball von Pagger, der direkt aufs Tor geht, für Gefahr. Kurz darauf versucht es Giermair mit einem Distanzschuss (weit drüber), danach der erste starke Auftritt von Tomic. Von Petkov schön eingesetzt, schüttelt der Stürmer seinen Bewacher Reisinger ab und dringt in den Strafraum ein.  Der Schuss scheint gut, geht am rechten Bein von Gröblinger vorbei, dreht sich aber aus dem Tor und verpasst um Zentimeter sein Ziel. Das war aber noch nicht Alles. Wieder zieht Tomic davon, diesmal über links, seinen Stanglpass kann Grgic knapp vorm einschußbereiten Giermair wegbefördern. Der Eckball hat es auch in sich. Hubmann bringt ihn zur Mitte, mehrere Köpfe gehen zum Ball, dieser landet schließlich vor Hofer, der aus kurzer Distanz den Ball neben das Tor befördert. Schade, den Lucky Punch in letzter Minute vergeben! In der Nachspielzeit die letzte Chance: Nach Hubmann-Eckball ist es abermals Hofer, der zur Torchance kommt – sein guter, scharfer Kopfball landet vom Tormann abgewehrt knapp über dem Tor.

Das war es, der Schiedsrichter beendet das Spiel beim Stand von 1:1 – damit gibt es auch im dritten Landesligaduell der beiden Teams keinen Sieger (0:0 und 2:2 im Vorjahr). Der Schritt nach vorne, den die Mannschaft seit dem Gnas-Spiel gegangen ist, ist erkennbar, wenn gleich auch nicht groß genug, um Bruck zu schlagen. Wichtigstes Erkenntnis: Hofer ist der Sechser, den die Mannschaft braucht. Die Position ist undankbar, kräfteraubend und laufintensiv – Hofer hat das aber toll gelöst und überdies auch vorne für Gefahr gesorgt. Step by step, nächste Woche geht es nach Mettersdorf, hoffentlich gelingt dort der nächste Schritt!

Ordentliches Debüt für den DSV: Matej Centrih, müde nach dem Spiel!

Links: StFV, Bruck, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Peckovic, Kabashaj (G, 55. Pagger), Rinner (ET), Heinemann (G), Schranz, Hofer, Giermair (T), Waldhuber (64. Tomic), Prutsch (71. Hubmann), Petkov, Centrih. Ersatz: Nömayer, Kutlesa P.

One comment on “Punkt im Derby: Der DSV Leoben und der SC Bruck trennen sich 1:1 (1:1) Unentschieden!

  1. Sag ich schon ein volles Jahr ! das der Hofer ein 6er ist und kein Verteidiger. aber es waren ja alle sportlichen Verantwortlichen auf beiden Ohren taub !??

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