Der DSV Leoben verabschiedet sich mit einer Niederlage in die Sommerpause!

Danke Markus Briza!

Landesliga, 30. Runde, FR 09.06.17, 19:00, Stadion Donawitz, 300. DSV Leoben : KSV Amateure 0:1 (0:0). Tor: Fischer (92.). Schiedsrichter: Adanitsch, Pock, Wagner.

Der DSV Leoben kann in einem zerfahrenen Spiel die besten Torchancen nicht nützen und verliert durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 0:1. Den Willen, auch noch im letzten Spiel alles zu geben, darf man unserer Mannschaft nicht absprechen, die Umsetzung am Platz war aber derart mangelhaft, dass sich die KSV Amateure letztlich diesen Sieg auch verdient haben. Die besten Torchancen wurden verjuxt, vor allem Giermair hatte einen Seuchentag, so kann man dann nicht gewinnen. Nachdem Trainer Auffinger zuerst Gery Füzfa, danach noch Markus Briza, den Abschiedsapplaus gönnt, passiert es. Fischer, kurz davor eingewechselt, taucht vor Nömayer auf und bewahrt mit seinem Last-Minute-Tor die KSV Amateure, die nach einer Gelbroten Karte mit einem Mann weniger auskommen mussten, vor der Relegation. Schwamm drüber, gefeiert wurde nach Spielende trotzdem: Nicht nur eine erfolgreiche Saison mit dem fünften Tabellenplatz ist zu Ende gegangen, es wurde auch der Abschied der beiden Legenden Gery Füzfa und Markus Briza gebührend gefeiert!

Danke Gergely Füzfa!

Eigentlich war geplant, dass uneingeschränkt gefeiert wird. Gergely Füzfa und Markus Briza hatten Freunde und Familie eingeladen, um ihren letzten Auftritt für den DSV Leoben gebührend zu zelebrieren, das geschah dann – trotz Niederlage – auch. Vor Spielbeginn wurde den beiden für ihre Verdienste um den DSV Leoben, für die vielen Jahre, die sie unserem Verein die Treue gehalten haben, gedankt, es wurden Geschenke überreicht, dann ging es etwas verspätet, los. Die Ausgangslage war klar. Der DSV wollte mit einem Sieg den vierten Platz halten, die KSV Amateure mussten unbedingt gewinnen, wenn man einer Relegation entkommen wollte.

Die erste Großchance vergeben die Donawitzer. Zweite Minute, schöne Flanke von Waldhuber Richtung Strafraummitte, dort steigt Petkov zum Kopfball und setzt den Ball aus kurzer Distanz an die Latte. Der Ball springt zurück, diesmal ist Giermair mit dem Kopf zur Stelle, auch er bringt den Ball nicht ins Tor – knapp steigt er über die Querlatte. Nach dieser Topchance verflacht das Spiel. Den Donawitzern gelingt es einfach viel zu selten eine Lücke in der Kapfenberger Abwehr zu finden. Einfache Pässe erfolgen zu unpräzise (oder können nicht ohne weiteres angenommen werden), das Spiel ohne Ball findet nicht ausreichend statt, hohe Steilvorlagen kommen nicht an. Von den KSV Amateuren sieht man zu Beginn auch sehr wenig Kreatives, dem Derby fehlt es somit an Würze. In der 16. Minute die nächste gute Gelegenheit. Ein weiter Pass von Heinemann Richtung Petkov gerät zum Schnittball mit Torhüter Petrovcic. Dem KSV Goalie – der sich danach noch mehrmals auszeichnen konnte – rutscht der Ball durch, somit scheint Petkovs Weg zum 1:0 nichts mehr verstellen zu können. Die Augenblicke, in denen sich Petkov den Ball herrichten muss, werden von den KSV Verteidigern genützt um zurück zu sprinten. Das Tor ist nun aus Petkovs Sicht, aus dem Winkel, versperrt, er entscheidet er sich zum Querpass (Giermair oder Machacek), der aber abgefangen wird.

Nicht sein Tag: Mario Giermair vergab viele Chancen!

Kapfenbergs erste gefährliche Aktion entspringt eine Freistoß durch Racic, der von einem Querschläger der Leobener Abwehr (beinahe) zur Steilvorlage für Weinberger wird – Nömayer kann den Ball fangen. Auf der anderen Seite entsteht nach einem Eckball die nächste Torszene. Der hohe Ball wird kurz herausgebracht, zuerst wird Giermairs Schuss geblockt, danach wird bei Waldhubers Schussversuch Richtung zweiter Stange Petrovcic von Füzfa gefoult, die nächste Möglichkeit somit vergeben. Bis zur Pause bleiben Offensivaktionen auf beiden Seiten nur Stückwerk. Für die Gäste zieht Weinberger im Strafraum ab, Heinemann kann vor Nömayer den Ball abwehren, für die Donawitzer kann zwar Waldhuber von links kommend in den Strafraum eindringen – der Ball springt ihm aber zu weit weg von der Brust – Petrovcic kann klären. In der Schlussphase haben beide Teams noch einmal die Möglichkeit in Führung zu gehen. Für die KSV Amateure zieht Brunner von der linken Seite ab, der gute Schuss landet knapp neben dem Tor, für die Donawitzer hätte sich Briza beinahe das schönste Abschiedsgeschenk gemacht. Nach einem Eckball wird der Ball zum Routinier verlängert, der aber nur noch mit dem Oberschenkel Zugriff hat, der Ball geht am Tor vorbei. Nach dieser Aktion ist nicht nur Pause sondern auch endgültig Schluss für Benhard Rinner, der mit einer Rippenverletzung ausscheiden muss – an seiner Stelle spielt Alexander Hofer, der nach seiner Verletzung erstmals wieder dabei ist.

Die zweite Spielhälfte ist gerade einmal zwei Minuten alt und schon wird es laut auf der Kapfenberger Wechselbank. Iljazovic, der bereits vor der Pause verwarnt wurde, legt Waldhuber viel zu ungestüm und wird unter heftigen Protesten von Schiedsrichter Adanitsch mit Gelbrot vom Platz geschickt. Auch dieser Vorteil wird von den Donawitzern nicht angenommen. Zu zehnt kommen die Kapfenberger durch einen Horvat-Schuss aus großer Distanz zu einer guten Aktion, Nömayer kann den Ball über die Latte drehen. Eine Minute später, andere Seite: Nach einem schönen Waldhuber-Vorstoß, der mit Ball schneller ist als seine Gegner ohne, fehlt nur der Abschluss: Bereits im Strafraum ist beim Abspiel irgendein Bein dazwischen, der aussichtsreiche Pass auf Giermair misslingt.

In der 61. Minute folgt die nächste Riesenchance. Auf der rechten Seite richtet sich Machacek den Ball zur Flanke vor, die gelingt auch absolut präzise – Giermair kommt aus kurzer Distanz zum Kopfball, setzt aber den Ball neben das Tor. Schade, solche Chancen macht er normalerweise im Schlaf, nicht so aber an diesem Abend. Gleich im Anschluss kann sich Petrovcic auszeichnen. Petkov wird im Strafraum angespielt, er legt sich den Ball etwas vor und zieht Richtung langes Eck ab. Petrovcic hechtet genau dort hin und kann den Ball aus der Ecke holen. Gerade als man minütlich mit dem Donawitzer Führungstreffer rechnen durfte, vergibt Maier für die KSV Amateure eine gute Gelegenheit. Ein Freistoßball von der Seite geht scharf und hoch Richtung kurzem Eck, Nömayer ist irgendwie noch dran, der Ball springt an die Querlatte. Die Kapfenberger müssen unbedingt gewinnen und spielen auch entsprechend. Mit viel Einsatz und Leidenschaft werden andere Mängel wett gemacht, die Donawitzer können mit den freien Räumen, die nun entstehen, nichts anfangen.

Schade um das Spiel, aber die Saison war dennoch zufriedenstellend!

Die Schlussphase ist geprägt vom Abschied. Zuerst geht Gery Füzfa unter großem Applaus (für ihn kommt Horvat, der damit gegen seinen Bruder spielen darf). Schließlich geht in der 89. Minute auch Markus Briza, für ihn kommt sein Sohn Kevin. Schade, es hätte ein Wechsel nach einer Führung sein können, eigentlich sein müssen. Kurz davor bringt nämlich abermals Machacek eine tolle Flanke zur Mitte, wieder ist Giermair der Adressat. Beim Kopfball aus kürzester Distanz ist Petrovcic neuerlich der Sieger, irgendwie ist er mit den Händen dran – unglaublich! Wenn es nicht läuft, dann läuft es eben nicht…

In der Nachspielzeit passiert es. Ein langer Pass wird über zwei Stationen zu Fischer weitergeleitet, der plötzlich vor Nömayer auftaucht. Der Kapfenberger macht alles richtig und setzt den Ball ins rechte Eck zum 0:1. Natürlich sind die Gäste aus dem Häuschen, können ihr Glück kaum fassen. Mit dem Treffer (nach einem Petkov-Freistoß in die Mauer ist Schluss) gelingt praktisch in letzter Sekunde der fixe Ligaerhalt. Was soll´s. Wir hatten es mehrmals in der Hand, trotz mäßiger Gesamtleistung, das Spiel zu gewinnen, irgendwie war aber der Wurm drinnen. Nach Spielende begann trotz etwas gedämpfter Stimmung der Partymarathon für die beden Spieler, feuchtfröhlich geht es in die verdiente Sommerpause!

Coole Frisur: Tim Heinemann mit neuer Haarpracht!

Links: StFV, KSV, Ligaportal (mit Video)

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer (G), Füzfa (84. Horvat), Rinner (G, 46. Hofer), Hubmann, Heinemann, Machacek, Schranz, Giermair, Waldhuber, Petkov, M. Briza (89. K. Briza). Ersatz: Tiesenhausen, Kutlesa.

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