Kann der DSV Leoben auch in Frohnleiten punkten?

Landesliga, 28. Runde, FR 26.05.17, 19:00 Stadion Ungersdorf (Frohnleiten). SV Frohnleiten : DSV Leoben, Schiedsrichterteam (Gebiet Graz, vorl.): Aldin Hasanovic, Edin Kudic, Vedad Emso.

Was jetzt noch kommt ist Draufgabe. Der DSV Leoben hat in dieser Saison die vorrangigen Ziele längst erreicht, liegt nach dem 2:0-Sieg gegen Lebring erstmals seit der dritten Runde wieder auf dem vierten Tabellenplatz. Das hat dieser Mannschaft, der es gelungen ist, zu einer verschworenen, erfolgshungrigen Einheit zu werden, vor der Meisterschaft auch nicht jeder zugetraut. Selbst wenn noch ein Rückfall bis auf Platz 7 am Ende der Saison, zwar unwahrscheinlich, aber möglich ist (nach oben geht nichts mehr, der Dritte St. Anna hat drei Spiele vor Ende bereits zehn Punkte Vorsprung), darf man dem Betreuerteam Jürgen Auffinger/Alexander Lasselsberger/Ewald Nebel/Gerlinde Kogler zu einer erfolgreichen Saison gratulieren.

Harter Kampf im Herbst: Der DSV Leoben besiegte Frohnleiten mit 3:1!

In der vergangenen Runde konnte sich der DSV Leoben gegen die davor vier Mal siegreichen Lebringer sehr souverän durchsetzen und – nach sechs Spielen, mit elf Gegentoren – endlich auch wieder einmal Zu-Null spielen. Auch die vorgenommenen Umstellungen bremsten den Spielfluss nicht wirklich: Der zuletzt so starke Waldhuber (alle drei Tore in Fürstenfeld vorbereitet) musste pausieren, Briza und Hubmann spielten nur je eine Halbzeit lang – wenn´s läuft, dann läuft´s einfach, dann können personelle Änderungen den Erfolgslauf nicht stoppen! Was sonst noch auffällt: Die Disziplin der Spieler, die Gelbgefährdet sind. Heinemann spielt seit drei Runden mit vier Gelben Karten, Gruber und Rinner bereits vier Runden. Hofer muss seit sieben Runden mit der Gewissheit spielen, dass eine weitere Karte zu einer Sperre führt und Alexander Maier ist überhaupt der Beste. Er hat seine vierte Gelbe Karte im Spiel gegen Heiligenkreuz (14. Runde!) gesehen, seither ist ihm, noch dazu als Innenverteidiger, kein Ausrutscher, kein dummes Foul oder sonst etwas Ahndbares passiert – Respekt!

Der Gegner Frohnleiten hat zwischen drei und fünf Endspiele vor sich. Und selbst bei drei Siegen in den letzten drei Runden (DSV Leoben H, Zeltweg A, Heiligenkreuz H) muss der einzige, unmittelbaren Konkurrent KSV Amateure realistischerweise alle drei Spiele (Fürstenfeld A, Lebring H, DSV Leoben A) verlieren. Nur dann kann Frohnleiten den direkten Abstieg in die Oberliga verhindern und darf in einer Relegation (zwei Spiele gegen Gleinstätten oder den GAK) auf den Ligaverbleib hoffen. Man muss kein Pessimist sein, um zu erkennen, dass das eine beinahe unlösbare Aufgabe ist. Dennoch, in der vergangenen Runde hat die von Harald Letnik betreute Mannschaft ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben. In Wildon konnten Isenburg, Vorraber, Wurzinger und Co so richtig überraschen und mit einem 3:0 in Wildon den ersten Auswärtssieg in dieser Saison landen.

Jürgen Auffinger meint zum Spiel: „Wir müssen gegen jeden Gegner 100% geben, sonst gewinnen wir gegen niemand in dieser Liga. Wir wollen die Leistung bis zum Saisonende hoch halten, die Mannschaft ist gut drauf, darum bin ich auch gegen Frohnleiten optimistisch. Es wird sicher ein schweres Spiel, da Frohnleiten noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt hat – und eine Mannschaft, die in Wildon mit 3:0 gewinnt und in Bad Gleichenberg nur knapp mit 0:1 verliert, hat zweifellos Qualität. Wir werden, wie auch schon in den vergangenen Spielen, personell, in Anbetracht, dass uns im Sommer mit Markus Briza und Gergely Füzfa zwei wichtige Spieler verlassen werden, umstellen. Im Hintergrund basteln wir sowieso schon eifrig am Kader für die neue Saison. Außer Markus Briza, der seine Karriere beenden wird und Gergely Füzfa, der aus privaten Gründen nach Ungarn zurückgeht, verlässt uns noch Andreas Gligor. Namen für die neue Saison nennen wir noch nicht, aber es wird Rückkehrer und einige neue Spieler beim DSV Leoben geben „

Bild vom Spiel: DSV Leoben : Frohnleiten 1:1 aus dem Frühjahr 2016!

Statistik: Der DSV Leoben ist im Frühjahr mit 24 Punkten aus 12 Spielen das Viert-erfolgreichste Team. Frohnleiten ist 2017 mit acht erreichten Punkten (zwei Siege: A Wildon 3:0, H Gnas 3:0, zwei Remis: A KSV Amateure 0:0, A Liezen 0:0) an der vorletzten Stelle. Zu Hause hat Frohnleiten in nur einem Frühjahrsspiel überhaupt punkten können, fünf Spiele wurden verloren. Der DSV Leoben musste sich im Frühjahr in sechs Spielen nur einmal auswärts geschlagen geben (2:3 in St.Annas Nachspielzeit), drei Siege gegen Liezen, Wildon und Fürstenfeld stehen auf der Habenseite. Die Favoritenrolle wird den Donawitzern in diesem Spiel nur schwer zu nehmen sein.

Bilanz: Frohnleiten hat in der Head-to head Statistik die Nase vorne:  Von insgesamt sieben Landesligaduellen konnte der DSV nur zwei Mal gewinnen, drei Spiele gingen verloren. Zwei Begegnungen bleiben aufgrund der Brisanz in Erinnerung: Im vergangenen Herbst konnte der DSV Leoben nach einer Durststrecke (5 Spiele nur 1 Punkt, Torverhältnis 2:18) gegen Frohnleiten durch einen schmutzigen, sehr schmeichelhaften Sieg endlich wieder gewinnen. Seit damals, seit der Wende im Spiel gegen Frohnleiten, hat der DSV in 15 Spielen nur mehr zwei Mal verloren und dabei zehn Siege feiern können! Viel schlimmer war es 2015. Vorletzte Runde, der DSV tümpelt im Keller herum, mit einem Sieg gegen Frohnleiten hätte sich der DSV Leoben im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen können. Doch daraus wurde nichts. Frohnleiten siegte in Donawitz (ein Tor dabei erzielte Wohlmuth) mit 2:0 und stürzte den DSV Leoben vor der letzten Runde auf den Relegationsplatz. Das Ende ist bekannt – der DSV siegte in Zeltweg 1:0 und konnte in letzter Sekunde die Klasse halten.

21.10.16 DSV – FRO 3:1 (1:1),  12.03.16 DSV-FRO 1:1 (0:1), 01.08.15 FRO-DSV 2:1 (0:0), 05.06.15 DSV-FRO 0:2, 25.10.14 FRO-DSV 2:1, 22.03.14 FRO-DSV 2:2, 09.08.13 DSV-FRO 2:1.

In Frohnleiten hat der DSV noch nicht gewonnen – ein Unentschieden und zwei Niederlagen bisher!

Die besten Torschützen: Frohnleiten (29:60) – Sebastian Knaus 10 Tore, Philipp Vorraber (5), Florian Wurzinger, Patrick Kresche und Christoph Isenburg (je 3 Tore). DSV Leoben (50:41) – Mario Giermair mit 12 Toren, dahinter folgt Martin Petkov mit acht Toren. Weiters: Bernhard Rinner (6), Markus Briza (4), Matthias Waldhuber, Christoph Hubmann, Oliver Wohlmuth (je 3), Florian Gruber, Gergely Füzfa, Tim Heinemann und Andi Gligor (2 Tore) sowie Jan Makotschnig mit einem Tor (dazu zwei Eigentore).

Gesperrt: Beim DSV Leoben und auch bei Frohnleiten niemand. Gelbgefährdet: Heinemann, Gruber, Rinner, Hofer, Maier.

Die Spiele der 28. Runde in der steirischen Landesliga:

MI 24.05., 19:00 Zeltweg : Wildon.

DO 25.05., 18:00 Lebring : Heiligenkreuz.

FR 26.05., 19:00 Frohnleiten : DSV Leoben, Mettersdorf : Pöllau, Gnas : Bruck, Fürstenfeld : KSV Amateure.

SA 27.05., 15:30 Voitsberg : Liezen, 19:00 St. Anna : Bad Gleichenberg.

Alle DSV Spiele am Wochenende:

FR 26.05., 19:00 Landesliga. SV Frohnleiten : DSV Leoben, Ungersdorf.

SA 27.05., 10:30 U 12. DSV Leoben : SC Bruck, Jugendfeld Donawitz.

SA 27.05., 16:00 U 15. SG Veitsch/Mitterdorf : DSV Leoben, Veitsch.

SO 28.05., 13:00 U 13. DSV Leoben : St. Michael, Stadion Donawitz.

SO 28.05., 15:00 Gebietsliga. DSV Juniors : Breitenau, Stadion Donawitz.

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