Starke Donawitzer siegen 2:0 (0:0) gegen Lebring!

Landesliga, 27. Runde, FR 19.05.17, 19:00, Stadion Donawitz 260. DSV Leoben : SV Lebring 2:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Petkov (51.), 2:0 Gruber (67.). Schiedsrichter: Ing. Krainer, Wiedner, Klamminger.

Der DSV Leoben bezwingt im vorletzten Heimspiel den SV Lebring verdient mit 2:0 und klettert damit (zumindest bis am Samstag) auf den vierten Tabellenplatz! Vor der Pause haben beide Mannschaften gute Chancen auf den Führungstreffer: Für Lebring scheitern Wallner mit einem Lattenschuss und Teuschler mit einem Schuss aus kurzer Distanz an Nömayer. Die Donawitzer Möglichkeiten lassen Gruber, alleine vor Tormann Krenn, aus, Petkov trifft aus kürzester Distanz nicht und schließlich landet noch Giermairs Freistoß an der Außenstange. Nach der Halbzeit setzen sich die Donawitzer durch. Nach einem starken Antritt von Heinemann, bringt Giermair die Flanke zur Mitte, wo Petkov den Ball zum 1:0 verwertet. Und schließlich legen die Leobener noch nach: Nach einem Einwurf verlängert Petkov zur Mitte, Gruber sprintet zum Ball und versenkt per Kopf zum 2:0. Das war es dann auch. Lebring konnte nicht mehr zulegen, die Donawitzer vergeben noch die Chance auf einen weiteren Treffer (Giermair scheitert wieder an der Stange), es bleibt beim relativ ungefährdeten 2:0-Heimsieg. Der DSV-Punkterekord wird auf nun 48 hochgeschraubt, bei drei ausstehenden Spielen, sollten doch noch einige dazukommen – eigentlich schade, dass diese, für den DSV sehr erfolgreiche, Saison schon fast wieder zu Ende ist!

Der erhoffte Heimsieg ist gelungen: Florian Gruber steuert das zweite Tor bei!

Die erste Chance findet Lebring, das die letzten vier Spiele allesamt gewinnen konnte und sich dadurch auch in Leoben etwas ausrechnen durfte, im Anschluß an einen Freistoß vor. Der Schuss von Prattes ist knapp zu hoch angetragen und streift über das linke Kreuzeck. Auch nach einem Konter (nach geblocktem Giermair-Schuss) fehlt nicht viel. Die Hereingabe von Six auf Teuschler, fällt zum Glück zu ungenau aus, der Stürmer bringt den Ball damit nicht an Nömayer vorbei. Aber auch die Donawitzer kommen zu Torszenen: Ein abgefälschter Gruber-Schuss führt zu einem Eckball, den Heinemann zur Mitte bringt. Der Ball landet vor Hofer, der zum Boden-Auf-Kopfball kommt – Tormann Krenn reagiert stark und kann den Ball irgendwie abwehren. Nach einem weiten Briza-Wechselpass, der exakt auf Petkov kommt, nimmt der Kapitän Mass – er scheitert mit seinem Schuss, der Ball landet knapp links neben der Stange.

Die größte Führungschance der Gäste in der Anfangsphase folgt nach einem Einwurf. Der Ball landet bei Gabbichler, der abzieht. Von Wallner noch „gestoppt“ ist der Ball im Strafraum plötzlich für Schnaderbeck schussbereit serviert – sein Hammer landet an der Querlatte, die beste Aktion der Lebringer. Nachdem Markus Briza kurz darauf bei einem Rettungsversuch den Ball knapp neben der Stange ins Torout befördern kann sind die schlimmsten Minuten dieses Spieles eigentlich überstanden.

Der DSV leistet sich dann das Vergeben der besten Torchancen: Nach einem Rinner-Pass auf Hofer, der den perfekten Lochpass anbringt, ist es Gruber der vor dem Tormann auftaucht. Es gelingt ihm zwar, den Ball neben dem Goalie vorbei zu schieben, doch trifft er dabei nicht ins, sondern knapp neben das, Tor. Und es geht noch besser. Gruber erkämpft mit starkem Einsatz den Ball, spielt links hinaus auf Heinemann. Den Stanglpass übernimmt Giermair – der Ball wird zu dem am Fünfer freistehenden Petkov abgelenkt – der Kapitän bringt aus dieser kurzen Distanz den Ball nicht über die Linie!

Kapitän Martin Petkov erzielt das 1:0!

Danach verflacht das Spiel etwas – doch zwei gute Chancen gibt es noch vor der Pause. Für Lebring scheitert Teuschler, der nach einem schönen Lochpass vor Nömayer auftaucht, in dieser 1:1 Situation gegen unseren Goalie – auch der Nachschuss bringt nichts ein. Und für die Donawitzer kommt Giermair mit seinem Freistoß in der Schlußminute dem 1:0 noch einmal sehr nahe. Der indirekte Freistoß im Strafraum ist gut angetragen, der Ball landet an der rechten Außenstange. Viele Torchancen, keine Tore und das bei schönstem, fast schon sommerlichen, Fußballwetter, den Zusehern gefällt´s…

In der Pause wechselt Jürgen Auffinger, Briza für Hubmann aus (keine Verletzung, es wird nur schon für die Zeit nach Briza geprobt), in die Abwehr geht Heinemann zurück. Und Tim Heinemann ist es auch, dem die Donawitzer einen großen Anteil am ersten Tor zu verdanken haben. Heinemann schnappt sich tief in der eigenen Hälfte den Ball, da er keine Abspielmöglichkeit sieht, nimmt er Fahrt auf und macht an den Lebringer Spielern vorbei richtig Tempo. Links ist Giermair nun frei, er bekommt auch den Ball und bringt ihn mustergültig zur Mitte. Dort lauert der Kapitän Petkov. An Six und schließlich an Krenn vorbei, landet der Ball von Petkovs Fuß zum 1:0 im Tor. Starker Spielzug – genau so knackt man den Gegner.

Und die Donawitzer haben gleich die nächste gute Chance. Hubmann setzt seinen Körper gut ein, erkämpft sich dadurch einen Ball. Schranz reisst mit einem Pass die Abwehr auf, Giermair startet perfekt in den Raum und steht von rechts kommend nur mehr vor dem Tormann. Abspielen oder schießen? Giermair entscheidet sich für den Schuss, der an der Stange landet – Giermair im Pech, bereits sein zweiter Stangenschuss… Wichtig ist aber, dass die Donawitzer zu Chancen kommen, es kann halt nicht jede verwertet werden! In der 67. Minute die Entscheidung. Nach einem simplen Einwurf von Heinemann, der den Ball bis zum Fünfer zu Petkov wirft, geht es schnell. Mit dem Hinterkopf leitet Petkov weiter Richtung Mitte, Krempl passt den Augenblick nicht auf Gruber auf und schon ist das 2:0 passiert: Gruber nimmt den Ball aus kurzer Distanz per Kopf und lässt Krenn keine Chance! Fußball ist manches Mal so einfach: Einwurf – Verlängerung – Tor, besser geht es nicht!

Die Vorentscheidung: Gruber lässt sich von Giermair und Petkov gratulieren!

Lebring kommt mit dem Rückstand nicht zu Recht. Aufbäumen, unbedingt das Spiel noch drehen wollen? Da haben Mettersdorf und Fürstenfeld in der Schlussphase zuletzt ganz anders angedrückt. Die Chancen auf einen Anschlusstreffer entstehen ansatzweise mit hohen Bällen, die aber auch stets bei Nömayer oder einem Abwehrspieler landen. Zwei gute Freistoßdistanzen (knapp außerhalb des Strafraumes), können von Lebring ebenfalls nicht zu Torchancen genützt werden. Die Donawitzer, die mit Makotschnig (sein Nachsetzen gegen den Tormann hat sich einmal fast ausgezahlt) und Horvat (begeht in Summe ein Foul, bekommt dafür die einzige Gelbe Karte für einen Donawitzer) frische Kräfte bringen, können den Vorsprung sicher über die Zeit bringen. Endlich wieder einmal ein Zu-Null-Sieg, der erste seit dem 2:0 in Wildon – Gut auch für Tormann Nömayer!

Restprogramm: Nach dem Sieg gegen Lebring sind noch drei Runden ausständig. Der vierte Tabellenplatz ist nach oben hin noch möglich, nach unten ist nur der Rückfall auf Platz 7 möglich (Der Achte Lebring hat bereits zehn Punkte Rückstand). Damit ist die Saison absolut im Soll und liegt punktgenau in den Erwartungen des Trainers vor Saisonbeginn – einstelliger Tabellenplatz, wenn möglich wieder Platz 5 wie im Vorjahr! Zwei Auswärtsspiele, Frohnleiten und Heiligenkreuz folgen nun, zum Abschluss  verabschieden sich die Donawitzer am 9. Juni auf eigener Anlage gegen die KSV Amateure vom Heimpublikum!

Auch er gab wieder 100%: Stadionsprecher Erwin Kollmann!

Links: StFV, Lebring, ligaportal (mit Videomitschnitten)

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa, Rinner, Gruber (77. Makotschnig), Heinemann, Schranz (82. Horvat, G), Hofer, Giermair, Maier, Petkov, Briza (46. Hubmann). Ersatzspieler: Tiesenhausen, Machacek.

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