Kein Sieger in der Regenschlacht: DSV Leoben gegen Gnas endet 1:1 (1:0)!

Landesliga, 25. Runde, FR 12.05.17, 19:00 Stadion Donawitz, 200. DSV Leoben : USV Gnas 1:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Rinner (22.), 1:1 Kniewallner (50.). Schiedsrichterteam Bektas, Poric, Strommer.

Bei strömendem Regen reicht es für den DSV Leoben gegen Gnas nicht zum erhofften Sieg. Der Endstand von 1:1 geht auch in Ordnung, Gnas hat sich in der kampfbetonten und aufgrund des tiefen Bodens zerfahrenen Partie, den Punkt redlich verdient. Nach verhaltenem Donawitzer Beginn, in dem sich Nömayer bei einem Wohlmuth-Schuss auszeichnen kann, gehen die Donawitzer durch einen von Bernhard Rinner unhaltbar abgefälschten Giermair-Schuss in Führung – aber auch mit dem Vorsprung im Rücken läuft es nicht rund. Gnas hält ordentlich dagegen, kann damit den Donawitzer Spielfluss immer wieder erfolgreich stören – nur einmal, als zuerst Rinner, dann Petkov im Strafraum abziehen, wird es richtig gefährlich. Nach der Pause gelingt Gnas nach einer Flanke von Eder Halbedl durch einen Oberschenkeltreffer von Kniewallner der schnelle Ausgleich, Nömayer war dabei chancenlos. Beide Mannschaften hatten danach (zwar nicht viele aber doch) Chancen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch ein weiteres Tor wollte nicht gelingen. Bei einem Petkov-Kopfballtreffer ist die Schiriassistenten-Fahne oben, auf der anderen Seite ist ein scharfer Stanglpass, der am Fünfer knapp von mehreren Spielern nicht erreicht wird, die gefährlichste Aktion. So bleibt es beim 1:1, einem mageren, aber leistungsgerechten, Remis.

Regen ohne Ende – kein leichtes Spiel für beide Mannschaften!

Nette Idee beim Einlauf der Mannschaften: Der Ball wird vom Matchballsponsor, der Modellbaufirma Liboswar, mit einem Modellauto zum Mittelpunkt gebracht, der kleine Flitzer dreht danach noch seine Vollgasrunden – eine lustige und gelungene PR-Aktion! Danach aber wird es ernst. Der Boden ist aufgrund des starken Regens, der schon Stunden vor Spielbeginn eingesetzt hat und auch während des Spieles eher stärker wird, tief, der Ball beim Aufspringen schnell und schwer berechenbar. Das betrifft zwar beide Mannschaften, die Donawitzer tun sich mit den Verhältnissen aber schwerer.

Nach einem ersten Donawitzer Angriff, bei dem Gruber die Heinemann-Flanke nicht erreicht, sind es vor allem die Gäste, die mit Nadelstichen für Gefahr sorgen. Einen ersten Distanzschuss von Luttenberger-Haas kann Nömayer abwehren, nach einer Flanke vom selben Spieler, die von Friedl in der Mitte halbhoch mit dem Fuß erreicht wird, ist es erstmals richtig gefährlich: Der Ball streift nur knapp links am Tor vorbei! Nach einem Eckball kommt Petkov (stark bedrängt) zum Kopfball, der Ball geht rechts am Tor vorbei – gute Aktion, aber eher die Ausnahme zu Beginn des Spieles. Weiter geht es mit einem Riedl-Schuss, den Nömayer  auslässt und erst im Nachfassen sichert, zum Glück hat kein Gnaser in der Situation nachgesetzt. Richtig auszeichnen kann sich Nömayer bei einem Wohlmuth-Kracher: Der gut angetragene Schuss kann von unserem Tormann mit einer tollen Parade aus dem Eck befördert werden.

Trotz Vorteil Gnas, geht der DSV Leoben in Führung. Nach Foul an Füzfa rechts im Mittelfeld, zirkelt Hubmann den Ball in den Strafraum. Der wird kurz herausbefördert, landet aber bei Giermair, der sofort abzieht. Der Ball wäre vermutlich irgendwo im Torout gelandet, doch Rinner verhindert dieses Szenario. Goldrichtig ist ein Hilfsausdruck für die Position, wo er steht, von seinem Knie landet der Ball hinter Rauch im Gnaser Kasten. Diese 1:0-Führung hat sich nicht angekündigt, war in der Entstehung glücklich und wird dankend angenommen.

Das Glück des Tüchtigen – Bernhard Rinner mit dem 1:0!

Am Charakter des Spieles ändert auch der Treffer wenig. Die Donawitzer sind nun zwar etwas konkreter im Spielaufbau, Gnas ist aber nicht bereit nach dem Verlusttreffer in irgendeiner Form einzuknicken. Bei einem Heber über die Abwehr ist Wohlmuth knapp im Abseits, etwas später kann ein Opferkuch-Distanzschuss (immer gefährlich auf dem Boden) geblockt werden. Der DSV sorgt durch Standards (alle von Hubmann ausgeführt) für Strafraumszenen. Die hohen Bälle in den Sechzehner kommen auch nicht schlecht, werden aber zumeist von der Gnaser Abwehr entschärft. Und plötzlich ist sie wieder da, die Großchance für den DSV. Nach einem dieser Standards ist Rinner im Strafraum am Ball, sein Schussversuch wird geblockt. Der Ball landet bei Petkov, dessen Schuss abgefälscht im Torout landet. Nach einem Heinemann-Schuss übers Tor beendet der Schiedsrichter die erste Spielhälfte, nach der der DSV knapp in Führung liegt.

In der Halbzeitpause gibt es einen Wechsel – Trainer Auffinger nimmt Gruber anstelle von Waldhuber aus dem Spiel. Den ersten Angriff starten die Donawitzer. Hubmann spielt Petkov den Laufpass, der aber aufgrund des schnellen Bodens erst knapp vor der Toroutlinie vom Kapitän erlaufen werden kann – die Flanke zur Mitte wird von einem Gnaser zum Corner abgewehrt. Auf der anderen Seite ist es aber gefährlicher. Ein Kopfball von Kniewallner geht nur knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später darf Kniewallner aber jubeln. Eine Flanke von Eder Halbedl zur Mitte des Strafraumes kommt exakt – zwischen den Donawitzer Abwehrspielern löst sich der Gnaser im richtigen Moment und mit dem Oberschenkel befördert er das Leder ins rechte untere Eck. Das schnelle (nicht unverdiente) 1:1 ist gelungen, Gnas wittert die Chance auf den Auswärtssieg.

Harte, aber nie unfaire, Zweikämpfe waren häufig zu sehen!

Die Donawitzer haben mit dem eingewechselten Waldhuber auf der rechten Seite einen echten Aktivposten, der sich stets anbietet. Was fehlt, ist der exakte letzte Pass – so auch nach schönem Antritt bei einem Stanglpass Richtung Giermair – der leider nicht ankomt. Nach Foul an Waldhuber knapp außerhalb des Strafraumes, hoffen die Fans auf einen Petkov-Freistoß, wie er ihn aus ähnlicher Position schon mehrfach versenkt hat. Der Ball landet abgefälscht im Torout, auch der Eckball bringt nichts ein. Nachdem Hubmann gegen Schranz ausgetauscht wird, ist nun Briza für die ruhenden Bälle zuständig – bei einem seiner Freistöße kann Rauch per Faustabwehr vor Füzfa klären. Nach einem weiteren Freistoß von Briza (Foul an Petkov) von der linken Seite, passt der Ball perfekt. Petkov löst sich und trifft per Kopf am Goalie, der den Ball nur berühren kann, vorbei ins Netz. Die Jubelpose erledigt sich aber schnell, Petkov war beim Abspiel knapp im Abseits, der Treffer daher nicht regelkonform.

Gnas kommt durch ein Misgeschick Nömayers zu einer unerwarteten Torchance. Nömayer glaubt nach Foul an Rinner, dass auch der Schiedsrichter das so sieht und wirft den Ball Richtung Tatort – der Schiedsrichter hat aber kein Vergehen geahndet, Gnas kommt durch Wohlmuth zur Schussmöglichkeit, der Ball zieht rechts am Tor vorbei. Bis zum Schlusspfiff kommt eine Flanke von Waldhuber Richtung Petkov knapp nicht an, auf der anderen Seite verhindert Nömayer durch rechtzeitiges Herauslaufen eine Torchance. Die beste Gnaser Torchance ist aber ein Stanglpass. Eder Halbedl schiesst scharf von rechts zur Mitte, knapp rutschen zwei Gnaser Angreifer sowie die Leobener Abwehrspieler an dem Ball, der den gesamten Strafraum quert,  vorbei.

Das war es, beide Mannschaften verlassen durchnässt mit einem Unentschieden den Rasen, das Spiel endet verdientermaßen 1:1. Der DSV Leoben ist nach einem der schwächeren Frühjahrsspiele nun bereits seit vier Runden ohne Sieg, Gnas darf sich im Abstiegskampf über den Punkt freuen. Wieder einmal, bereits zum vierten Mal, ist es nicht gelungen Gnas zu Hause zu schlagen! Nächste Woche gibt es gleich zwei Spiele: Am Dienstag fahren die Donawitzer nach Fürstenfeld, am Freitag folgt das nächste Heimspiel, Gegner ist der SV Lebring!

Gnas freut sich über den ausgleich durch Kniewallner!

Links: StFV, Gnas, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (G), Rinner (T), Gruber (46. Waldhuber), Hubmann (62. Schranz), Heinemann, Hofer, Giermair, Maier, Petkov (G), Briza. Ersatz: Tiesenhausen, Horvat, Kutlesa.

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