3:3 nach 3:1 Pausenführung: Der DSV Leoben erkämpft Punkt in Mettersdorf!

Landesliga, 24. Runde, FR 05.05.17, 19:00 Sportplatz Mettersdorf, 270. USV Mettersdorf : DSV Leoben 3:3 (1:3)! Torfolge: 0:1 Giermair (6.), 1:1 Rother (14.), 1:2 Petkov (24.), 1:3 Giermair (26.), 2:3 Rother (78.), 3:3 Fuchs (82.). Schiedsrichterteam: Insupp, Salzger, Mag. Koren.

Zwei verlorene oder doch ein gewonnener Punkt? So ganz sicher war man sich, nach dem für die Zuseher tollen Spiel, im Lager der Donawitzer nicht. Ein Punkt nach einem Zwei-Tore-Vorsprung scheint mager zu sein, doch mit etwas Pech, hätte man im Finish sogar noch verlieren können – sogesehen muss (und kann) man mit dem Unentschieden ganz gut leben. Die Donawitzer beginnen stark. Giermair bringt seine Mannschaft schnell mit 1:0 in Führung, nur eine Minute später vergibt Waldhuber die nächste Riesenchance. Auf der anderen Seite trifft Goalgetter Rother nach einer hohen Flanke aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich, nach 14 Minuten ist alles wieder offen. Die Donawitzer präsentieren sich offensiv weiterhin sehr stark, ein Doppelschlag bringt den erwähnten Zwei-Tore-Vorsprung: Zuerst lenkt Petkov eine Briza-Hereingabe über den Tormann ins kurze Eck, kurz darauf marschiert Doppelpack-Giermair über das halbe Spielfeld und netzt souverän zum 1:3 ins lange Eck. Mettersdorf lässt aber nicht locker, bekommt nach Foul von Hofer einen Elfmeter zugesprochen. Der gefoulte Stadler schiesst selbst – doch Nömayer fängt (!) zur Freude seiner Mitspieler den Ball spektakulär sicher! In der zweiten Halbzeit spielt Mettersdorf wie aufgezogen Richtung Donawitzer Strafraum. Es gelingt kaum, den Ball über mehrere Stationen in eigenem Besitz zu behalten, Mettersdorf verlangt mit dem aggressiven und laufintensivem Stil unseren Spielern Alles ab. Irgendwann passiert es dann eben. Wieder Rother (auch er mit dem Doppelpack) trifft per Kopf zum 2:3, kurz darauf passt der Ball nach Schuss von Fuchs genau ins lange Eck, dem 3:3. Dazwischen vergibt Gruber die 100%-ige zum 4:2, danach bewahrt Nömayer seine Mannschaft vor weiteren Toren – Alles in Allem ein gerechtes Unentschieden, die Zuseher sind mit sechs Toren, einem gehaltenen Elfer und zahlreichen, weiteren Großchancen auf ihre Rechnung gekommen!

Der Tormann streckt sich vergeblich: Giermairs erster Streich!

Die Donawitzer beginnen auf dem engen Mettersdorfer Platz sehr forsch. Der Ball läuft über Giermair und Waldhuber zu Petkov, der in den Strafraum eindringt, aber mit harten – jedoch fairen – Mitteln zu Fall gebracht wird. In der sechsten Minute gehen die Donawitzer durch eine bärenstarke Einzelleistung von Mario Giermair in Führung. Giermair, der nachsetzt und sich von Raudner den Ball stibitzt, danach von ihm nicht mehr eingeholt werden kann, zieht von der linken Seite in den Strafraum und zirkelt den Ball über den Tormann hinweg ins lange Kreuzeck. Einfach perfekt – bissig, schnell und präzise – der DSV durch Giermairs zehnten Saisontreffer mit 1:0 voran. Nur eine Minute später die nächste Großchance: Diesmal läuft der Ball über mehrere Stationen auf der rechten Seite, schließlich schickt Giermair mit seinem Zuspiel Waldhuber in den Strafraum – in der 1:1 Situation mit Pajduch bleibt leider der Tormann Sieger.

Mettersdorf ist zwar hinten anfällig, jedoch in der Offensive mit viel Qualität. Vor allem über ihre rechte Seite gelingt es ihnen, sich mehrmals gefährlich durchzusetzen – Flanken kommen aber (noch) nicht exakt genug, Schussversuche können geblockt werden. Der Druck wird stärker, gewonnene Bälle kommen immer wieder viel zu schnell zurück in den Gefahrenbereich, Freistöße und Eckbälle bergen Gefahrenpotential. Und nach einem hohen Ball in den Strafraum steht es 1:1. Stadler schlägt die Flanke zur Mitte, plötzlich stimmt die Zuordnung zentral vor dem Tor nicht mehr, per Kopf netzt Rother unhaltbar ein.

Nach zwei weiteren, nicht wirklich beängstigenden Distanzschüssen (Scheucher, Stadler), ist wieder der DSV im Vorwärtsgang. Diesmal gelingt Briza die Balleroberung und schon setzt er zum Sprint über seine linke Seite an. Einen Doppelpass mit Heinemann später, bringt er die Idealflanke auf Petkov zur Mitte und unser Kapitän setzt sich gegen Barbic durch und bezwingt mit einem Lupfer ins kurze Eck den Mettersdorfer Tormann zum 1:2. Sehr schöner Spielzug, wieder zeigt sich, dass mit schnellem Umschalten auch starke Gegner knackbar sind – so gut Mettersdorf auch nach vorne spielt – so anfällig agieren sie in der Defensive. Nur zwei Minuten später, der nächste Treffer. Von links hinten kommt der Ball über Gruber zu Petkov, der Giermair von der Mittellinie aus den Laufpass vorlegt. Und Giermair ist richtig schnell, keiner der mitlaufenden Verteidger kommt, dem mit Ball Laufenden, ansatzweise nach, nur der Tormann ist noch im Weg. Diesmal packt er den Flachschuss ins lange Eck aus, auch der passt perfekt – der DSV führt mit 3:1!

Und Giermairs zweiter Streich – das 1:3!

Die Führung ist erstmals komfortabel, doch der Zweitore-Vorsprung ist schnell wieder massiv bedroht. Auf der linken Seite setzt sich Stadler gegen Rinner durch, im Strafraum kommt es mit Hofer zum Schnitt, der Stürmer fällt – dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig, als auf Elfmeter zu entscheiden. Der Gefoulte selbst tritt an und scheitert an Tormann Nömayer! Schwach geschossen, stark gehalten – Bravo Markus Nömayer! In der ersten halben Stunde dieses Spieles ist schon mehr passiert, als in so manch anderem nach 90 Minuten nicht! Bis zur Pause versuchen es die Donawitzer noch mit zwei Giermair-Schüssen, wovon beim ersten nach Heinemann-Flanke nicht viel fehlt. Briza hat zwei Mal die Gelegenheit mit Freistoß-Hereingaben für Gefahr zu sorgen, einmal kommt Rinner nur knapp nicht zum Ball – es bleibt beim 3:1-Pausenvorsprung.

Enrico Kulovits hat in seiner Pausenpredigt offenbar die richtigen Worte erwischt, in den zweiten 45 Minuten spielt – abgesehen von wenigen Kontern – nur noch eine Mannschaft und die heisst Mettersdorf. Es ist nicht so, dass unsere Spieler großartig zurückfallen, es wird weiterhin konsequent attackiert, die Zweikämpfe werden mit gleicher Intensität wie vor der Pause geführt, auch läuferisch ist die Leistung ordentlich. Der Unterschied ist, dass Mettersdorf in den meisten Situationen einfach um den Tick schneller ist. Der Ball wird sofort weitergeleitet, stets ist eine Anspielperson erreichbar, unsere Spieler laufen immer nach. Chancen entstehen zwangsläufig. Rossmann mit einem guten Schuss knapp am langen Eck vorbei, bei einem Schuss von Kozissnik muss sich Nömayer strecken, um ihn abwehren zu können, den Nachschuss unterbinden Hubmann und Waldhuber vor Stadler. Auch Rother kommt im Strafraum zum Abschluss, wieder hält Nömayer mit einem Superreflex den Ball fest – kurz darauf scheitert Kozissnik mit einem Kopfball aus kurzer Distanz.

Bravo Markus Nömayer – er hält den Elfer!

Der Anschlusstreffer liegt zwar in der Luft, doch dann kommen auch die Donawitzer wieder zu Konterchancen. Gruber setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch und wird durch ein Foul knapp vor dem Strafraum gestoppt – den Petkov-Freistoß kann Pajduch fangen. Auch Heinemann kommt nach Giermair Zuspiel in Schussposition, der Versuch – ein verdeckter Drehschuss – fällt aber zentral zu schwach aus. Mettersdorf bleibt aber tonangebend – nach vergebenen Schüssen von Kozissnik, Scheucher und Fuchs ist es so weit – das 2:3 fällt. Der Ball wird von hinten herausgespielt, an der rechten Seite setzt sich Kozissnik durch, die hohe Flanke landet auf Rothers Kopf (Schranz kommt ebenso wie danach Nömayer nicht ran) und schon ist es passiert – zwölf Minuten vor Spielende steht es 2:3! Und einmal ist sie noch da, die Topchance dieses Spiel für den DSV zu entscheiden. Briza zirkelt (nach Foul an Gruber) den Freistoßball zur Mitte, an allen Köpfen vorbei taucht Gruber völlig frei am langen Eck auf – und trifft den Ball aus kurzer Distanz nicht. Schade, dieses Tor hätte er sich verdient!

Statt 4:2 für den DSV steht es kurz darauf 3:3 – der eingewechselte Fuchs hat Platz und zieht ab, Nömayer streckt sich vergeblich, der Mettersdorfer Ausgleich ist gelungen. Jetzt beginnt das große Zittern, Mettersdorf will das Spiel nun natürlich gewinnen und drängt. Zahlreiche Eckbälle und Freistöße, die allesamt gefährlich zur Mitte kommen müssen überstanden werden, diesmal können die Donawitzer die Nachspielzeit ohne weiteren Treffer überstehen, es bleibt schließlich beim 3:3. Beide Teams hatten neben den drei erzielten Toren mehrfach die Gelegenheit weitere zu erzielen, daraus resultiert, dass es sich bei dem Ergebnis um ein gerechtes Unentschieden handelt. Ein schöner, sehr spannender Fußballabend – da muss es nicht immer ein Sieg sein!

3:3 am Ende – ein verdientes Unentschieden!

Links: StFV, Mettersdorf, Ligaportal (mit Videosequenzen)

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Rinner, Gruber, Hubmann (59. Horvat), Heinemann (G, 83. Makotschnig), Hofer, Giermair (T,T), Waldhuber (71. Schranz, G), Maier, Petkov (T), Briza. Ersatz: Tiesenhausen, Kutlesa.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook