Und schon wieder in der Nachspielzeit: Der DSV Leoben verliert gegen Voitsberg mit 0:1 (0:0)!

Landesliga, 23. Runde, FR 28.04.17, 19:00 Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben : ASK Voitsberg 0:1 (0:0). Tor: Rieger (92.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Macher, Duschek.

Wie schon vergangene Woche in St. Anna, kassieren die Donawitzer auch gegen Voitsberg in der Nachspielzeit das alles entscheidende Tor. Der eingewechselte Rieger erzielt das einzige Tor des Spieles, damit bleibt Voitsberg im Aufstiegsrennen, der DSV stagniert auf dem fünften Tabellenplatz. Jürgen Auffinger musste im Spiel gegen den Tabellendritten gehörig umstellen, neben den zwei gesperrten Spielern (Gruber, Briza), waren Tormann Tiesenhausen und Maier nicht fit genug und daher nur auf der Ersatzbank – dafür feierte „Maskenmann“ Schranz sein (durchaus gelungenes) Comeback. Voitsberg hatte, gesamt gesehen, zwar mehr vom Spiel, so richtig gefährlich wurde es aber nur ganz selten. Unsere Abwehr stand gut, hatte die Voitsberger Angreifer im Griff, auch Tormann Nömayer zeigte sich von seiner besten Seite. Schade um die wenigen, doch vielversprechenden, Konterchancen. Da in Summe auf beiden Seiten wenige, klare Torchancen zu sehen waren, hätte ein Donawitzer Führungstreffer das Spiel in eine andere Richtung lenken können. Da unsere Chancen aber nicht fertig gespielt wurden, erzielten die Donawitzer erstmals im Frühjahr auch keinen Treffer. In der Schlussphase die Entscheidung. Voitberg verstärkt den Druck und kann sich am Donawitzer Strafraum festsetzen. Bei einem Stangenschuss von Rieger haben die Donawitzer noch Glück, in der 92. Minute dann nicht mehr, Rieger trifft aus kurzer Distanz zum Voitsberger Auswärtssieg. Nach zwei knappen Niederlagen, muss der DSV Leoben kommende Woche – ohne den gesperrten Füzfa – nach Mettersdorf!

Starkes Spiel, vor allem vor der Pause: Tim Heinemann!

Im Frühjahr erstmals mit Nömayer im Tor, Horvat von Beginn an und nach sechs Runden wieder mit Schranz, der mit einer Gesichtsmaske spielen konnte: Die Donawitzer Mannschaft präsentierte sich zwar verändert, konnte aber gegen Voitsberg gut mithalten. Die ersten Möglichkeiten hatten die Weststeirer. Starchl flankt zur Mitte, doch der aufmerksame Rinner ist zur Stelle – bei einem Schuss von Hiden (er komt nach einem Lochpass zum Ball) fehlt nicht viel – der Ball kullert am langen Eck vorbei, Schranz klärt zum Corner. Aber auch die Donawitzer kommen zu Torschüssen. Den ersten gibt Giermair, der in dem Spiel durch enormes Laufpensum positiv heraussticht, ab – der Ball dreht sich vom linken Kreuzeck weg und landet im Netz hinter dem Tor. Kurz darauf versucht es Horvat (drüber) und Waldhuber (von Petkov eingesetzt), er kann sich gegen zwei Voitsberger und schließlich gegen Tormann Hiebler aber nicht durchsetzen. Nach einer Flanke von Heinemann, der sich oftmals auf seiner linken Seite gut in Szene setzt, gelangt Waldhuber zum Kopfball. Der Ball streift übers Kreuzeck, Hiebler wäre aber dran gewesen.

Das Spiel, in dem die wirklich zwingenden Großchancen fehlen, wogt hin und her, beide Teams konzentrieren sich (erfolgreich) vor allem darauf, dass hinten nichts zugelassen wird. Während ein Petkov-Schuss auf der einen Seite weit drüber geht, können auf der anderen Seite Hiden (Rinner lenkt ins Torout) und Caculovic (Füzfa blockt, den Nachschuss vergibt wieder Hiden) ihre Chancen nicht nützen. Die etwa 250 hartgesottenen Zuseher sehen vor der Pause noch Schüsse Richtung Voitsberger Tor von Heinemann (geblockt), Hofer (drüber) und Giermair, dessen Versuch abgefälscht zum Corner gelenkt wird. Der Rest an Offensivaktionen besteht aus Flanken, die aber keine Abnehmer finden. Alles in allem neutralisieren sich beide Teams, torlos dürfen sich die Spieler zum Pausentee in die Kabinen zurückziehen.

Bravo Mark Schranz – der Mann mit der Maske hat den ersten Kopfball gut überstanden!

In der zweiten Halbzeit kommt Voitsberg nach einem Freistoß und dem daraus resultierenden Kopfball von Suppan (landet von oben im Tornetz) einem Tor nahe. Bei einem Schuss von Hiden kann sich Nömayer auszeichnen – Nömayer, der im Duell im Herbst noch sechs Tore einstecken musste, diesmal aber fehlerfrei und aufmerksam spielt. In der 53. Minute der erste DSV Konter. Einer dieser Konter, die Potential hatten, aber dann doch versandeten. Petkov zieht davon, versucht den Distanzschuss, der Ball geht drüber. Bei einem anderen Versuch funktioniert das rechtzeitige Abspiel nicht (Giermair im Abseits), schade darum. Den erfolgversprechendsten Versuch vergeben die Donawitzer in der 69. Minute. Petkov schickt Waldhuber rechts in den Strafraum, vor der Torlinie gelingt der Stanglpass am Tormann vorbei – doch die Einschussmöglichkeit durch Heinemann verhindert Trost.

Voitsberg wird ab Mitte der zweiten Spielhälfte stärker. Das Tempo bleibt zwar auch auf Donawitzer Seite hoch, doch wird nicht mehr ganz so eng gedeckt. Dadurch entstehen Räume, das Spielgeschehen verlagert sich zusehnds in die Donawitzer Hälfte. Bewusst oder unbewusst, einige Spieler fahren durch den großen Aufwand bereits auf Reserve, den Punkt zu verteidgen scheint das Ziel zu sein. Während auf Donawitzer Seite noch Konterchancen durch den eingewechselten Gligor (Schuss geblockt) und vor allem durch Füzfa (guter Flachschuss, knapp links am Tor vorbei) entstehen, muss sich auf der anderen Seite immer wieder Nömayer behaupten. Das gelingt weitgehend, da auch Voitsberg vorne sehr kompliziert agiert, doch bei einem Schuss von Rieger streckt sich Nömayer vergeblich – zum Glück prallt der Ball von der rechten Stange zurück und Maier klärt. Und dann wieder die Nachspielzeit. Drei Minuten waren angesagt, in der 92. Minute passiert es. Weite hohe Flanke von links, der Ball ist lange in der Luft, doch springt er neben Maier sowie caculovic und Füzfa im Strafraum auf – Rieger nützt das, zieht seitlich ab und trifft zum 0:1 ins Eck.

Voller Einsatz, wie immer – Bernhard Rinner!

Zwei Mal in der Nachspielzeit verloren, das muss man erst einmal verdauen, das tut schon auch weh. Sicher, schlimmer wäre es, wenn für den DSV sportlich mehr vom Ergebnis abhängen würde, als in der jetzigen Situation, dennoch – verlieren tut niemand gerne, schon gar nicht so. Der Blick richtet sich aber schon wieder nach vorne und dort sieht man die nächste Chance, das Glück wieder auf unsere Seite zu holen. Am Freitag geht es erstmals zum Aufsteiger nach Mettersdorf, ein Fanbus dorthin ist wieder eingeplant!

Link: StFV, Voitsberg, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (G), Rinner (G), Horvat, Hubmann (64. Maier), Heinemann, Schranz (G, 76. Gligor), Hofer, Giermair (89. Makotschnig), Waldhuber, Petkov.

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