Nächster Kracher: Der DSV Leoben empfängt den ASK Voitsberg!

Landesliga, 23. Runde, FR 28.04.17, 19:00. Stadion Donawitz. DSV Leoben : ASK Voitsberg. Schiedsrichterteam Gebiet Graz, vorl. Besetzung: Jörg Hofgartner, Markus Macher, Kurt Duschek.

Im letzten Duell gab es die höchste Saisonniederlage: Voitsberg besiegte den DSV Leoben (im Bild Horvat) mit 6:0!

Jetzt ist es also passiert. Der DSV Leoben musste sich nach insgesamt neun unbezwungenen Spielen, in denen 25 (!) Punkte geholt werden konnten, im zehnten Landesligaspiel wieder einmal geschlagen geben. So what! Sicherlich tat es weh, wenn man so verliert, wie in St. Anna – mit der letzten Aktion des Spieles das 2:3 kassiert, aber: Es war ein toller Fußballabend, an dem beide Teams hochwertigen Landesligafußball zeigten. Die Donawitzer konnten einen Pausenrückstand drehen, verlangten dem Gegner alles ab und mussten sich knapp und unglücklich geschlagen geben – die mitgereisten Fans kamen trotz der Enttäuschung voll auf ihre Rechnung. Was zusätzlich schmerzt, ist der Ausfall der beiden gesperrten Spieler – Florian Gruber und Markus Briza – die beiden werden gegen Voitsberg nicht einfach zu ersetzen sein. Jürgen Auffinger wird sich aber auch auf diese Situation einstellen und elf Spieler auf den Platz schicken, die dem Titelkandidaten das Leben schwer machen werden!

Dass Voitsberg ein unangenehmer Gegner ist, weiß der DSV Leoben nicht erst seit dem 0:6 vom Auswärtsspiel im Herbst. Damals wollten die Spieler dem Trainer nicht so recht glauben und, vollgepumpt mit Selbstvertrauen nach einem 5:1-Sieg gegen St. Anna, alles von Beginn weg niederreißen. Volles Pressing, tief in der gegnerischen Hälfte, das ging gehörig in die Hose – daraus kann (und hoffentlich wird man ) man für das kommende Duell viel lernen. Die von Christian Zach und Franz Rössl betreute Mannschaft hält bei 45 Punkten (fünf mehr als der DSV, sieben weniger als Spitzenreiter Bad Gleichenberg) und muss nun schon beinahe in jedem Spiel voll punkten, um doch noch das große Ziel – Aufstieg in die Regionalliga – zu erreichen. Geschenkt wird uns am Freitag nichts werden, aber, wenn die Donawitzer wie schon in den letzten Spielen auftreten, muss einem nicht bange werden. Zum Einen hat der DSV Leoben in diesem Frühjahr schon mehrfach bewiesen, dass man mit vermeintlich stärkeren Gegnern gut mithalten kann – der Sieg gegen Bad Gleichenberg dient da nur als Höhepunkt. Zum Anderen ist Voitsberg gerade in der Fremde keineswegs unverwundbar. In den vier Auswärtsspielen im Frühjahr mühten sich die Weststeirer zu einem 1:0 bei Schlusslicht Zeltweg, dann gab es beim Vorletzten Frohnleiten einen 3:1-Sieg. Die letzten beiden Spiele konnten nicht mehr gewonnen werden: 2:2 in Mettersdorf und zuletzt musste man sich Fürstenfeld mit 1:3 geschlagen geben. Am vergangenen Freitag musste sich Voitsberg zu Hause gegen Lebring mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Also, es ist etwas möglich, die Donawitzer brennen darauf, dass man sich sportlich für die letzten beiden Debakel gegen Voitsberg rehabilitieren kann!

Zeit für einen Sieg! Der DSV (im Bild Petkov) hat einiges im direkten Vergleich aufzuholen!

Jürgen Auffinger zum Spiel in St. Anna: “ In der ersten Halbzeit war ich mit der Defensivleistung sehr zufrieden, offensiv haben wir aber schon besser gespielt. Hinten haben wir fast nichts zugelassen, jedoch nach vorne ist nicht viel gegangen – zu wenig Bewegung, zu viele Ballverluste. Nach der Halbzeit war das besser, schade dass wir, nachdem wir das Spiel gedreht haben, dennoch verloren haben. Am Schluss waren wir stehend k.o., da hat leider in der letzten Aktion die Konzentration nachgelassen!“ Zum leidigen Thema Nachspielzeit wird hier jetzt nichts erwähnt, da hat der Trainer bereits eine Anzeige vom Schiedsrichter bekommen. „Gegen Voitsberg wird es schwer werden. Viele Spieler sind am Limit, einige sind angeschlagen, andere brauchen eine Pause und dann sind noch zwei wichtige Spieler gesperrt. Gerade jetzt aber, wenn es eng wird, zeigt sich der positive Charakter der Mannschaft, in der trotz Schmerzen jeder spielen will – das macht einen Stolz. Wir werden mit unseren Mitteln das Beste geben, der Druck liegt bei Voitsberg, die wohl gewinnen müssen, wenn sie aufsteigen wollen!“

Statistik: Im Frühjahr befinden sich die Donawitzer nun auf dem zweiten Platz mit 16 Punkten, Voitsberg hält mit zwölf Zählern den siebten Platz. Zu Hause ist der DSV Leoben im Frühjahr noch ohne Punkteverlust (drei Siege), insgesamt konnte man in 11 Saisonspielen sieben Siege einfahren,  zwei Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber – das macht den fünften Platz in der Heimwertung aus. Die letzte Heimniederlage kassierten die Donawitzer am 8. Oktober gegen Fürstenfeld. Voitsberg ist auswärts sehr stark, befindet sich an dritter Stelle dieser Wertung.  11 Spiele, fünf Siege, vier Unentschieden nur in Gnas und eben zuletzt in Fürstenfeld konnte nicht gepunktet werden.

Direkte Duelle: Lieblingsgegner schauen anders aus. Neun Meisterschaftsspiele gab es zwischen den beiden Teams in den letzten Jahren, nur einmal konnte sich der DSV durchsetzen. Das war vor knapp 5 (!) Jahren, als man Voitsberg mit 2:1 besiegen konnte. Dazu gab es vier Unentschieden und vier Niederlagen, die letzten beiden vielen deftig aus! Also, es ist höchste Zeit, damit diese Bilanz aufpoliert wird! 16.09.16 VOI – DSV 6:0 (2:0), 13.05.16 DSV – VOI 1:4  (1:2), 25.09.15 VOI – DSV 1:1 (1:1), 20.03.15 DSV – VOI 2:2 (0:1), 08.08.14 VOI – DSV 3:0 (0:0), 20.05.14 DSV – VOI 0:0, 11.10.13 VOI – DSV 1:1 (0:0), 17.05.11 DSV – VOI 2:1 (1:1), 22.10.10 VOI – DSV 1:0 (0:0).

Gesperrt: Beim DSV Leoben müssen Florian Gruber nach seiner Gelbroten Karte und Markus Briza nach seiner neunten Gelben Karte, kassiert in St. Anna, pausieren. Dazu müssen Alexander Maier und Gery Füzfa aufpassen, sie haben auch schon vier Gelbe Karten erhalten. Jan Makotschnig ist nach verbüßter Sperre wieder im Kader. Bei Voitsberg fehlt niemand aufgrund einer Sperre.

Torschützen: Voitsberg (51:22). Die bsten Scorer sind Daniel Brauneis mit 14 Treffern, vor Jürgen Hiden mit zehn Toren und Dragan Jelic mit acht Treffern. 32 Tore alleine durch die drei Stürmer, die können – wenn man sie lässt – eine echte Waffe sein. Dahinter liegen Stefan Rieger (7 Tore) und der Ex-DSVler Gernot Suppan (4).

Den letzten Punkt gab es im Jahr 2015 (im Bild Hofer beim 1:1 in Voitsberg)!

DSV Leoben (41:34). Mario Giermair mit 9 Toren, dahinter folgt bereits Kapitän Martin Petkov mit fünf Toren. Weiters: Markus Briza und Bernhard Rinner (je 4), Matthias Waldhuber, Christoph Hubmann, Oliver Wohlmuth (je 3), Gergely Füzfa, Tim Heinemann und Andi Gligor (2 Tore) sowie Jan Makotschnig und Florian Gruber mit einem Tor (dazu zwei Eigentore).

Die 23. Runde der Landesliga: FR 28.04, 19:00. Liezen : Frohnleiten, Lebring : Mettersdorf, Pöllau : Bad Gleichenberg, Fürstenfeld : Gnas, Bruck : Wildon. SA 29.04., 15:00. KSV Amateure : Zeltweg. 18:00. Heiligenkreuz : St. Anna.

Alle DSV Spiele an diesem Wochenende:

FR 28.04., 17:00 U 13. ESV Mürzzuschlag : DSV Leoben, in Mürzzuschlag.

FR 28.04., 19:00 Landesliga. DSV Leoben : ASK Voitsberg, Stadion Donawitz.

SA 29.04., 10:30 U 12. DSV Leoben : SG Kammern/Traboch, Jugendfeld Donawitz.

SA 29.04., 17:00 Gebietsliga Mürz. Turnau : DSV Juniors, Sportplatz Turnau.

SO 30.04., 10:30 U 15. DSV Leoben : Proleb, Stadion Donawitz.

Zuguter letzt noch ein Foto von einem DSV-Sieg gegen Voitsberg – das ist aber auch schon fünf Jahre alt. Übrigens war Jürgen Auffinger damals Voitsberg-Trainer!

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