Der DSV Leoben will am Samstag auch in St. Anna punkten!

Landesliga, 22. Runde, SA 22.04.17, 19:00 Stahlbau Müller Arena. USV St. Anna am Aigen : DSV Leoben. Schiedsrichterteam (Gebiet Graz): Klaus Strasser, Enes Poric, Selami Jashanica.

Nach dem 3:1-Arbeitssieg gegen das Tabellenschlußlicht Zeltweg, geht es an diesem Wochenende für den DSV Leoben nach St. Anna am Aigen. Im Vergleich zum letzten Spiel ist die Herausforderung am kommenden Samstag von der Papierform her deutlich schwieriger zu lösen. Die ebenfalls im Frühjahr noch unbesiegten Südoststeirer befinden sich auf dem zweiten Tabellenrang, nur drei Zähler hinter dem Tabellenführer Bad Gleichenberg. Darüber hinaus hatten sich in der Vergangenheit die etwa 140 Kilometer langen Fahrten in die Marktgemeinde in der steirisch/burgenländisch/slowenischen Grenzregion punktetechnisch noch nie gelohnt: In den bisher zwei Spielen musste die Heimreise ohne Mitbringsel in Form von Punkten angetreten werden. Aber was war, ist Schnee von gestern, was zählt ist das aktuelle Spiel. Und da darf man sich durchaus Chancen ausrechnen, dass man erstmals Zählbares mitnehmen kann.

Einer der Torschützen vom Herbst: Christoph Hubmann!

Die Form unserer Mannschaft ist durchaus beeindruckend. Nicht etwa, dass der DSV Leoben zurzeit jeden Gegner locker kontrolliert, an die Wand spielt und dann genüsslich vom Platz schießt, nein, das ganz und gar nicht. Es gelingt momentan einfach in jedem Spiel in Summe etwas mehr zu investieren als der Gegner. Es ist die Bereitschaft vorhanden jedem Ball nachzulaufen, wie aussichtslos er auch erscheint, es werden Zweikämpfe und Luftduelle leidenschaftlicher und intensiver geführt. Begangene Fehler werden ganz selbstverständlich im Team ausgebessert und dann kommt noch der Wille dazu, dass man am Ende drei Punkte haben will! Und der Erfolg gibt natürlich Selbstvertrauen.  Die wöchentlich nach oben korrigierte Serie von ungeschlagenen Spielen, liegt aktuell bei neun Runden – dabei wurden insgesamt 25 Punkte geholt – die letzten fünf Spiele konnten allesamt gewonnen werden. Nicht nur zu Hause läuft es also, sondern auch in der Fremde wird momentan kräftig abgeräumt – und das war wahrlich nicht immer so. Die letzte Auswärtsniederlage datiert vom 14. Oktober, seit der Pleite von Lebring konnten drei Siege (Kapfenberg, Liezen, Wildon) und ein Unentschieden (Bruck) nach Hause gebracht werden. Aber auch diese Serie bedeutet vor dem Spiel in St. Anna rein gar nichts, es gilt, wie immer: Nur einen Moment satt und zufrieden sein, schon zieht der Gegner an einem vorbei…

Seit der Saison 2014/15 befindet sich St. Anna bereits in der Landesliga und was die Mannschaft aus dem nicht einmal 2.500 Einwohner zählenden Ort leistet, ist beachtlich. 12, 26, 30, 29 34 – die Zahlen stehen für die Punkte, die jeweils in 15 Runden seit dem Herbst 2014 geholt wurden. Im Vergleich dazu der DSV Leoben: 20, 14, 21, 23, 24 – wirkt fast bescheiden. St. Anna musste sich in dieser Saison insgesamt drei Mal geschlagen geben. Voitsberg zu Hause 1:2 (einzige Heimniederlage), dem Tabellenführer Bad Gleichenberg mit 0:1 und – dem DSV Leoben im vergangenen Herbst. Und das mit 1:5! So fair muss man aber sein: In diesem Herbstspiel ist Alles, aber auch wirklich Alles, zu unseren Gunsten verlaufen. St. Anna war um nichts schlechter, hatte genauso Chancen auf Tore – doch wir haben eben getroffen. Zu Hause ist die Mannschaft von Tomica Kocijan bärenstark. Neben der erwähnten Niederlage gegen Voitsberg, ist es nur Fürstenfeld gelungen, einen Punkt mitzunehmen. Alle anderen acht Spiele hat St. Anna gewonnen. Der DSV Leoben ist mit fünf Auswärtssiegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen auf fremden Plätzen, insgesamt Fünfter in der Auswärtstabelle.

Obwohl Trainer Jürgen Auffinger mit einigen verletzten und angeschlagenen Spielern zu kämpfen hat, gibt er sich für das Spiel in St. Anna realistisch, otimistisch: „Es waren doch zuletzt sehr intensive Spiele, die bei einigen Spielern, die wirklich Alles gegeben haben, Spuren hinterlassen haben – Gerlinde Kogler hatte in den letzten Tagen viel zu tun. Man muss das Freitagtraining abwarten, dann sieht man, wer ausfällt. Aber egal wer letztlich spielt, wir werden gleich wie in die letzten Spielen reingehen. Möglich ist auch dort etwas. Ich habe St. Anna am Montag im Steirercup beobachtet (1:0-Sieg bei Rapid Kapfenberg), da habe ich aber nicht das wahre Potential dieser Mannschaft gesehen. Wir wissen um die Stärken, aber auch um Dinge, wo man sie vielleicht erwischen kann, Bescheid. Gegen Zeltweg hätten wir uns sicher leichter getan, wenn wir die Doppelchance (2x Latte) gleich zu Beginn genützt hätten, so wurde es zum nicht unerwarteten Geduldspiel. Mit der zweiten Halbzeit war ich sehr zufrieden, wir haben viel Druck gemacht und dann auch verdient gewonnen!“

Auswärts konnte noch nichts geholt werden – im Bild Gery Füzfa!

Wieder einmal kündigt sich ein Spiel auf Augenhöhe an: Die Tagesverfassung und die eine oder andere Kleinigkeit könnten den Ausschlag über Fortsetzung oder Beendigung des Erfolgslaufes geben!

Fanbus: Es sind nicht mehr viele Plätze im 50er Bus frei! Bitte anmelden unter karin.winkler@dsv-leoben.at oder per SMS an Karin Winkler 0650/78 18 904. Abfahrt ist im Donawitzer Stadion um 15:00 Uhr, die fahrt kostet € 15,–

Schnell anmelden, grün-weißen Schal mitnehmen und los geht´s nach St. Anna!

Die direkten Begegnungen: Es gab fünf Mal dieses Duell in der Landesliga, die Bilanz dabei ist ausgeglichen. Zwei Siege, ein Unentschieden und auswärts zwei knappe Niederlagen – bis auf den 5:1-Erfolg im vergangenen Herbst waren die Resultate allemal sehr eng.     09.09.16 DSV – ANA 5:1 (1:1), 05.05.16 ANA – DSV 2:1 (1:0), 19.09.15 DSV – ANA 2:2 (2:0), 25.04.15 ANA – DSV 1:0 (0:0), 05.09.14 DSV – ANA 2:1 (2:0).

Die besten Torschützen: St. Anna (49:23), Marko Guja mit der Nummer 6 (17 Tore – 3 davon im Frühjahr), Christoph Kobald (9), Andreas Lackner (7), Jure Petric (5) und Thomas List (3 Tore).

DSV Leoben (39:31), Mario Giermair mit 9 Toren, dahinter folgen Martin Petkov, Markus Briza und Bernhard Rinner (je 4), Christoph Hubmann, Oliver Wohlmuth (je 3), Gergely Füzfa, Matthias Waldhuber, Tim Heinemann und Andi Gligor (2 Tore) sowie Jan Makotschnig und Florian Gruber mit einem Tor (dazu zwei Eigentore).

Bild vom 2:1-Heimsieg im Jahr 2014 – Norbert Kerek!

Gesperrt ist beim DSV Leoben Jan Makotschnig nach seiner Roten Karte im Gebietsligaspiel, die sich auch in der Landesliga auswirkt. Bei einer weiteren Gelben Karte müssen Markus Briza (bisher 8x Gelb), Florian Gruber, Gergely Füzfa und Alexander Maier (4x Gelb) in der kommenden Runde pausieren. Bei St. Anna ist Andrej Dugolin gesperrt.

Ligaportal Team der Runde 21: Zwei Spieler vom DSV Leoben konnten überzeugen und sich den Platz im Team der Runde sichern. Zum ersten Mal betrifft es Florian Gruber und Martin Petkov in dieser Saison – wir Gratulieren!

Die anderen Spiele der 22. Runde:

FR 21.04., 19:00. Voitsberg : Lebring, Frohnleiten : Gnas, Wildon : KSV Amateure, Liezen : Pöllau, Mettersdorf : Fürstenfeld, Bad Gleichenberg : Bruck.

SA 22.04., 19:00. Zeltweg : Heiligenkreuz.

Alle DSV Spiele an diesem Wochenende:

FR 21.04.,  16:00 U 12. St. Marein/Lorenzen – DSV Leoben.

SA 22.04., 13:30 U 13. DSV Leoben : SG Kindberg/Mürzhofen.

SA 22.04., 19:00 Landesliga. USV St. Anna : DSV Leoben.

SO 23.04., 15:00 Gebietsliga. DSV Juniors : Parschlug.

Die U 15 ist spielfrei.

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