GEBIETSLIGA: 0:5 in Gußwerk – Weiter keine Tore und keine Punkte für die DSV Juniors!

Gebietsliga Mürz, 14. Runde, SA 15.04.17, 16:00 Sportplatz Gußwerk, 80. SC Gußwerk : DSV Juniors 5:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Prumetz (38.), 2:0 Lovecky (49.), 3:0 Reiter (62.), 4:0 Prumetz (72.), 5:0 Nincz (81.). Schiedsrichter: Pöllabauer.

Die DSV Juniors bleiben nach dem dritten Frühjahrsspiel weiterhin tor- und punktelos. Auch in Gußwerk war für unsere Mannschaft nichts zu holen, letztlich setzte es eine deutliche 0:5-Abfuhr. Dabei begannen die Juniors gar nicht so schlecht. Gußwerk machte zwar von Beginn weg mächtig Druck und kam immer wieder gefährlich in den Strafraum, doch die Donawitzer Abwehr konnte mit viel Aufwand dagegen halten und brenzlige Situationen entschärfen. Offensiv ging, wie schon in den beiden Spielen davor, nicht viel, die körperlich überlegenen Gußwerker hatten mit unseren Angreifern keine Probleme. Vorentscheidend war in diesem Spiel wahrscheinlich die Rote Karte, die sich Jan Makotschnig nach einem, für Schiedsrichter Pöllabauer mit der Höchststrafe zu ahndenden, Kommentar einfing. Kurz darauf erzielte Gußwerk das 1:0 und da kurz vor der Pause die beiden besten Juniors-Möglichkeiten – ein guter Machacek-Freistoß und ein Stangenschuss von Gligor – nicht zum Torerfolg führten, blieb es beim knappen Rückstand zur Halbzeit. Die besten Vorsätze, trotz Unterzahl das Spiel zu drehen, waren nach vier Minuten so gut wie erledigt. Mit dem 2:0 war das Spiel eigentlich entschieden, die Juniors konnten danach nicht mehr zulegen, auch das Defensivverhalten wurde fehleranfällig. Gußwerk nützte das aus, setzte nach, erzielte ein schönes Freistoßtor und verwertete danach noch zwei weitere Möglichkeiten. Der Sieg, leider auch in dieser Höhe, geht in Ordnung, Chancen zu noch mehr Toren machte ein guter Tormann Ebner mit einigen tollen Reflexen zu Nichte.

An den bereits drei Wechselspielern merkt man: Die Liste der fehlenden Juniorsspieler wird langsam kürzer. Nachdem Mock (zumindest auf der Bank), Sencar (war zuletzt gesperrt) und erstmals Gligor von der KM I in Gußwerk mit dabei sind, fehlen nur (!) noch Hoffellner, Jankov, Möstl und der gesperrte Moritz.

Erstmals bei den Juniors: Andreas Gligor!

Dass es ein schweres Spiel in Gußwerk werden würde, das war jedem bewußt, dennoch hoffte man mit viel Einsatz und Laufbereitschaft etwas Zählbares mitnehmen zu können. Soviel zur Theorie, in der Praxis fackelten die  Hausherren nicht lange herum und setzten sich um den Donawitzer Strafraum fest. Einen ersten Kopfball entschärft Ebner, bei einer Faustabwehr kurz darauf, die nicht gewünscht ausfällt, sind Horvat und Jan Makotschnig zur Stelle und putzen mit vereinten Kräften für den Tormann aus. Es folgen mehrere Eckbälle und Freistöße, die allesamt als hohe Bälle im Strafraum landen. Doch mit der Aufgabe wachsen die Spieler. Kaum einer dieser Bälle erreicht einen Gußwerker, unsere robusten Abwehrspieler erweisen sich als kopfballstark, was durchgeht schnappt sich Tormann Ebner.

Was folgt sind Schüsse von Brieler (drüber) und Reiter (Ebner pariert, beim Nachschuss trifft Schmidberger das Außennetz), das DSV-Bollwerk hält aber. Da aus unseren Kontern kaum bis gar keine Entlastung für unsere Defensivspieler ermöglicht wird, bleibt der Druck weiterhin hoch. Nach einem Fehler im Spielaufbau ist es wieder Ebner, der einen Rückstand verhindert. Nach Pass von Remak auf Prumetz steht der alleine vor Ebner – mit einem tollen Reflex bleibt unser Tormann Sieger in dem Duell.

Aufreger des Spieles: Die Rote Karte für Jan makotschnig!

In der 35. Minute erleidet das ohnehin schon unter Druck stehende Team von Trainer Kogler einen schweren Dämpfer. Nachdem der Unparteiische ein Foul an Haider übersieht, jedoch seinen Schubser im Anschluss mit Gelb ahndet, kann der daneben befindliche Jan Makotschnig seine Meinung nicht für sich behalten. Pöllabauer beweist in dieser Situation leider kein Fingerspitzengefühl. Auch mit Gelb hätte es der Spieler verstanden, aber gleich Rot? Natürlich wird danach intern heftig diskutiert, ob die Strafe in Relation zum Vergehen steht. Das wahrscheinlich nicht, hilft aber nichts, der Schiedsrichter hat so entschieden und dadurch müssen die Juniors wegen eines entbehrlichen Kommentars 55 Minuten in Unterzahl weiterspielen.

Vier Minuten später – nur kurz davor hat Sencar die Schussmöglichkeit, versucht aber erfolglos Nömayer einzusetzen – folgt der Führungstreffer. Ein Pass, der diesmal nicht unterbunden werden kann, erreicht Prumetz, diesmal ist Ebner machtlos und Gußwerk geht mit 1:0 in Führung. Danach haben die Juniors die zwei besten Torchancen. Nach Foul an Danilet zirkelt Machacek den Ball ins rechte Eck, doch der Tormann kommt gerade noch hin und wehrt in den Corner ab. Kurz darauf bekommt Gligor auf der linken Seite den Ball, er zieht ab – von der linken Außenstange prallt der Ball ins Torout. Schade, ein schneller Ausgleich in Unterzahl, unmittelbar vor der Pause, wäre schön gewesen.

Er hielt, was zu Halten war, konnte das Debakel aber auch nicht verhindern: Tormann Ebner!

Die zweite Spielhälfte kann leistungsmäßig aus Sicht der Juniors mit der ersten in keiner Weise mithalten. Nach einem Foul weit außerhalb des Strafraumes, kommt Gußwerk zum schnellen 2:0. Der Freistoß aus etwa 30 Metern landet beim nicht gedeckten oder attackierten Lovecky, der aus kurzer Distanz keine Mühe hat, zu treffen. Ebner im Donawitzer Tor bleibt im Mittelpunt des Geschehens, nach einem Einwurf, kann er einen Kopfball von Lovecky entschärfen. Obwohl drei Wechselspieler in Gußwerk mit sind, kommt es zum einzigen Tausch nach etwa einer Stunde, für den neuerlich aushelfenden Nömayer kommt Asil.

Die Juniors versuchen es vorne mit einem (leider geblockten) Gligor-Schuss, einem Machacek- Freistoß und Schuss (beide drüber), auch die Flanken finden keinen Abnehmer – in Summe viel zu wenig, um gefährlich zu sein. Gußwerk hingegen gelingt aus einem Freistoß – weite Distanz, aber genau ins Kreuzeck – durch Reiter das 3:0, der endgültigen Entscheidung. Gußwerk, von den Toren beflügelt, will es nun wissen. Während Ebner einen Kopfball aus kurzer Distanz noch abwehren kann, ist er bei einem Konter nach Juniors-Ballverlust chancenlos. Prumetz trifft mit seinem zweiten Tor zum 4:0. Den Schlusspunkt setzt Nincz. Ein einfacher Pass, flach und zentral und schon ist der Gußwerker vor Ebner. Den ersten Versuch pariert der Goalie, beim zweiten ist er machtlos und der Ball zum 5:0 im Tor.

Gußwerk als verdienter Sieger!

Das war es dann, Gußwerk siegt verdient, die Juniors hingegen befinden sich in einer Spirale nach unten, die schnellstmöglich beendet werden muss. Es geht nur gemeinsam, persönliche Befindlichkeiten müssen hintangestellt werden, es müssen endlich alle an einem Strang ziehen. Wenn das nicht passiert, wird der Abstieg in die letzte (!) Leistungsstufe immer realistischer….

Link: StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Danilet, Haider, Gligor, Sencar, Nömayer (58. Asil), Machacek, Makotschnig J. (R, 35.), Makotschnig L., Horvat, Kutlesa. Ersatz: Mock, Stocker.

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