Nächster Streich: Gruber, Giermair und Petkov treffen beim 3:1 (1:1)-Sieg gegen Zeltweg!

Landesliga, 21. Runde, FR 14.04.17, 19:00. Stadion Donawitz, 270. DSV Leoben : FC Zeltweg 3:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Nikolic (12.), 1:1 Gruber (13.), 2:1 Giermair (69.), 3:1 Petkov (79.). Schiedsrichterteam: Grain, Sabathi, Dolliner.

Der Lauf geht weiter, der DSV-Express ist auch von Zeltweg nicht zu Stoppen! Es war kein Kantersieg, die Vorstellung unserer Mannschaft war auch nicht fehlerfrei, aber auch in diesem kräfteraubenden Nervenspiel war eines zu spüren: Koste es, was es wolle – die Jungs wollten unbedingt den Sieg! Zeltweg war der erwartet unangenehme Gegner: Hart in den Zweikämpfen, weitgehend dichtes Abwehrbollwerk mit gutem Tormann und bei Balleroberung (phasenweise, nicht immer) schnell beim Umschalten. Die über die gesamte Spieldauer überlegenen Donawitzer mussten ordentlich dagegenhalten, taten dies auch – letztlich setzte sich die größere Klasse auch verdient durch! Nachdem Petkov und Waldhuber früh ans Aluminium klopfen, geht Zeltweg mit dem ersten Vorstoß überraschenderweise in Führung. Dabei wurde es Nikolic nicht wirklich schwer gemacht, die kalte Dusche wirkte aber bereits im Gegenzug: Hofer auf Petkov, der spielt zur Mitte auf Gruber. Und endlich klappte es auch für Florian Gruber – mit seinem ersten Saisontor stellt er auf 1:1! Und dann begann so richtig das Geduldspiel. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das von Steinkellner gehütete Zeltweg-Tor, einmal konkreter und zwingender, dazwischen auch mit halbherzigen Versuchen. Letztlich dauerte es aber bis zur 69. Minute, ehe Mario Giermair mit einem perfekt angesetzten Kopfball, der genau unter die Latte passte, den so lange herbeigesehnten Führungstreffer erzielte! Martin Petkov legte gegen tapfer kämpfende, aber geschlagene Zeltweger, noch einen drauf – der DSV Leoben sichert sich einen verdienten 3:1-Sieg! Gratulation an Betreuer und Mannschaft zum fünften (!) Sieg in Serie und zum, vor der Saison selbstaufgelegten, Ziel von 40 Punkten (das bereits nach 21 Runden!). Bitte um Fortsetzung nächste Woche in St. Anna!

So schnell kann es gehen: Zeltweg geht in Donawitz in Führung!

Wie erwartet, starten die, wie auch zuletzt ohne den noch immer nicht fitten Maier spielenden Donawitzer, gegen den Tabellenletzten, mit druckvollem Tempofußball. In der zweiten Minute gibt Gruber den ersten Schuss (rechts neben das Tor) ab, in der vierten Minute entscheidet Schiedsrichter Grain auf Freistoß für den DSV wegen Handspiel knapp außerhalb des Strafraumes. Petkov tritt an und zimmert den Ball links an die Querlatte, den Abpraller erreicht Waldhuber, aber auch bei seinem Versuch ist die Querlatte – diesmal die rechte Seite – im Weg und verhindert den Führungstreffer. Was für ein Auftakt, doch danach können sich die Zeltweger besser auf die Donawitzer Offensivbemühungen einstellen und vorerst weitere Schüsse unterbinden. Mehr noch, mit dem ersten Angriff geht der Underdog sogar in Führung. Zuerst der Fehler im Spielaufbau, dem folgt der schnelle Pass von Krug auf Nikolic, der Richtung Strafraum zieht. Füzfa zögert und attackiert dann zu spät, auch der Abschluss ins kurze Tormanneck scheint nicht unhaltbar – Zeltweg liegt nach 12 Minuten völlig überraschend 1:0 in Führung!

Der Schock wird aber postwendend verdaut. Im Gegenzug spielt Hofer flach nach vorne auf Petkov, der den Idealpass zur Mitte auf Gruber anbringt. Aus kurzer Distanz macht Florian Gruber alles richtig und spitzelt den Ball zum 1:1 ins linke Eck. Der prompte Ausgleich ist geschafft, dem DSV bleibt es zum Glück erspart, längere Zeit einem Rückstand nachzulaufen, es kann sozusagen wieder bei Null begonnen werden. Für Florian Gruber, der sich nach guten Leistungen in den vergangenen Wochen diesen Treffer besonders verdient hat, war es Tor Nummer 1 für die DSV Kampfmannschaft! Die Donawitzer wollen nun gleich nachlegen, müssen aber zu Kenntnis nehmen, dass dies an diesem Karfreitag nicht einfach werden würde. Chancen gibt es, vergeben werden sie aber reihenweise: Eine gute Flanke von Petkov zur Mitte auf den völlig freien Giermair, dessen Kopfball zu unplatziert ausfällt. Danach sehen die etwa 270 Zuseher einen Kraftakt von Hofer, der sich gegen mehrere Zeltweger durchsetzt und zu Petkov abspielt. Petis Schuss ist gut angetragen, dreht sich aber knapp neben die linke Stange. Noch zwei Mal darf es Petkov versuchen, einmal schießt er aus kurzer Distanz den Tormann an (zuvor Briza-Weitschuss), bei einem anderen Versuch landet der leicht abgefälschte Ball ebenfalls beim Tormann. Zeltweg kommt vor der Pause auch noch einmal, gar nicht ungefährlich, vor das DSV Tor. Von rechts kommend zieht Baumgartner Richtung kurzes Eck ab, Tiesenhausen kann zur Ecke klären. Bestimmed bleiben aber die Donawitzer und beinahe hätte es auch vor Pause noch geklappt. Waldhuber bringt einen hohen Ball zur Mitte, dort landet er vor Brizas Beinen, der auch gleich abzieht und ins Tor trifft. Schade, vor ihm steht Füzfa im Abseits, behindert dadurch den Tormann, der Assistent hebt die Fahne und das Tor zählt nicht. Mit einem 1:1 geht es in die Pause, Zeltwegs Abwehrkampf wird mit einem Teilerfolg belohnt.

Er war bei einer Vielzahl an Chancen beteiligt, schließlich gelang ihm auch das 3:1 – Martin Petkov ist wieder voll da!

Nach der Pause knüpfen die Donawitzer nahtlos dort an, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört haben. Mit rollenden Angriffen. Eckball Hubmann, Briza kommt zum Kopfball doch Steinkellner kann mit tollem Reflex kurz abwehren – die Riesenchance beim Nachschuss am Fünfer vergibt Hofer. Weiter geht es mit einer guten Aktion von Heinemann und Gruber, dessen Stanglpass aber vom Tormann unterbunden werden kann. Ein hoher Ball von Briza auf den freien Giermair gerät etwas zu weit, ein Schuss von Giermair nach Petkov-Zuspiel (unter höchster Bedrängnis) gerät zu hoch und landet über dem Tor. Wie auf einer schiefen Ebene geht es in dieser Tonart weiter. Bei einem flachen Briza-Freistoß rutscht Petkov knapp vorbei, auch Hubmann ist um den Augenblick zu langsam – Steinkellner rettet zum wiederholten Mal. Dann darf es wieder Petkov versuchen, seinen etwas versteckten Schuss Richtung rechtes Eck kann Steinkellner zum Corner drehen, die gefühlt zehnte Großchance ist damit vergeben. In der 62. Minute, es ist beinahe zum Verzweifeln, ist wieder Petkov am Strafraum in Schussposition, wieder ist Steinkellner mit den Fingerspitzen dran und lenkt den Ball übers Tor.

In der 69. Minute ist es endlich so weit. Der Ball zappelt im Netz! Der Torschütze ist Giermair, aber ein wesentlicher Anteil an dem Treffer gebührt auch Alexander Hofer. Er erkämpft sich einen verlorenen Ball zurück, flankt zur Mitte, wo Petkov und Giermair lauern. Von Giermairs Kopf steigt der Ball in hohem Bogen über die Finger des Tormannes und landet perfekt unter der Latte zum 2:1. Endlich, endlich ist der Führungstreffer gelungen – ganze 56 Minuten nach dem ersten Donawitzer Tor und unzähligen erfolglosen Versuchen ist es nun soweit! In der 73. Minute werden erneut die Hände in die Höhe gerissen, doch leider nur kurz. Hubmann zirkelt einen gefinkelten Freistoß zur zweiten Stange, kein Spieler berührt den Ball, der vor Steinkellner aufspringt und im Kasten landet. Wieder – wie auch schon vor der Pause – ist die Assistentenfahne oben, wieder hat er eine Abseitssituation (wahrscheinlich von Briza) erkennen wollen. Die einzige Zeltweger Torchance in der zweiten Hälfte soll auch nicht unerwähnt bleiben: Hoffelner ist aus etwa 18 Metern in Schussposition, er befördert den Ball über das Gehäuse, des ansonst arbeitslosen Tiesenhausen.

Eine der vielen vergebenen Torchancen: Hier scheitert Hofer, der dann aber das 2:1 perfekt vorbereitet!

Während Zeltweg nicht mehr zulegen kann, dürfen sich die Donawitzer noch über einen weiteren Treffer freuen. Nach einem Zeltweger Abstoß gewinnt Gruber das Kopfballduell, setzt sich Giermair auf seiner rechten Seite durch und spielt den einfachen Pass zur Mitte auf Petkov. Der hat keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen, plötzlich geht alles so einfach. Das war es dann aber auch. Trainer Auffinger gönnt drei, mit viel Laufarbeit aufgefallenen, Stammspielern (Briza, Hubmann, Petkov) die vorzeitige Pause und verjüngt das Team mit Makotschnig, Horvat und Machacek. Die letzten beiden Schüsse vergeben erst Gruber und in der Nachspielzeit noch Waldhuber, dem damit ein Tor gegen den Exklub verwehrt bleibt, der Geduldsieg ist eingefahren. Gratulation zum hart erarbeiteten Sieg, vor allem auch an den Trainer im Jubiläumsspiel: Im 50. Landesligaspiel unter Trainer Jürgen Auffinger konnte sein 24. Sieg gefeiert werden, im Schnitt holte er dabei 1,7 Punkte pro Spiel! Zeltweg ist abgehakt, ab jetzt geht es in den nächsten Wochen zu ganz anderen Kalibern. Am Samstag, 22.4. ab 19:00 Uhr läuft der DSV Leoben in St. Anna am Aigen auf, danach kommt Voitsberg, eine Woche später steht die Reise nach Mettersdorf am Programm. Nach diesen drei Spielen kann dann vorsichtig erahnt werden, wie weit und wohin der Donawitzer Express noch reisen wird…

Bravo Coach, Gratuliere zum „50er“!

Links: StFV, Ligaportal mit Videosequenzen, Zeltweg

Der DSV Leoben spielte mit: Tiesenhausen, Füzfa, Rinner, Gruber (T), Hubmann (83. Makotschnig), Heinemann, Hofer, Giermair (T), Waldhuber, Petkov (T, 86. Machacek), Briza (83. Horvat). Ersatz: Nömayer, Kutlesa.

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