Pflichtsiege sind die schwierigsten Siege: Der FC Zeltweg am Karfreitag in Donawitz!

Landesliga, 21. Runde, FR14.04.17, 19:00 Stadion Donawitz. DSV Leoben : FC Zeltweg. Schiedsrichterteam – Gruppe Süd: Grain Martin (Hof bei Straden), Sabathi Florian (Leibnitz), Dolliner Ewald (Neutillmitsch).

Im Herbst mit Zeltweg noch gegen den DSV: Matthias Waldhuber!

Wenn das beste Frühjahrsteam zu Hause gegen den Tabellenletzten antritt, ist die Favoritenrolle klar festgelegt, scheint dem Erfolg nichts im Weg zu stehen. Warum soll gerade das einzige Team, das Auswärts noch keinen Punkt holen konnte, ein Stolperstein für die seit acht Runden ungeschlagenen Donawitzer sein? Der Sieg als reine Formsache?! Auch im Duell mit Zeltweg, dem obersteirischen Derby in der 21. Runde, kann alles andere, als ein Sieg, nur als negative Überraschung betrachtet werden. So weit die Theorie, so oder so ähnlich werden wohl die meisten Erwartungen vor dem Heimspiel am Karfreitag sein. Die scheinbar leichtesten Aufgaben können aber die schwierigsten Herausforderungen sein. Jeder weiß, es gibt sie, diese Sensationen – in 90 Minuten kann alles passieren. Beispiele, wie Favoriten, nicht zuletzt aus mangelndem Respekt dem Underdog gegenüber, gestrauchelt sind, gibt es genug – das ist das Salz in der Fußball-Suppe.

Wie kann man das nun verhindern, wie kann man dafür sorgen, dass man der Favoritenrolle gerecht wird. Es muss eigentlich nur so aufgetreten und gespielt werden, wie in den vergangenen Wochen auch schon. Von der ersten Minute an Präsenz zeigen, dem Gegner von Beginn an mit Tempofußball klar machen, wer in Donawitz der Hausherr ist! Geduldig sein, wenn es nicht sofort mit dem Toreschießen klappt, taktisch diszipliniert und stets zum Abschluss bereit bleiben. Nicht nachlassen, nicht zufrieden sein, bis zum Schluss weiterfighten und mehr wollen! Wir haben vorne nicht, wie einige andere Teams, den einen Knipser, der den Unterschied ausmacht, der Spiele im Alleingang entscheidet. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. Beim DSV Leoben ist es das solide Kollektiv, das den Erfolg ausmacht. Insgesamt elf Spieler konnten sich schon in die Scorerliste eintragen, beinahe jeder hat das Zeug, wenn es passt, auch zuzuschlagen. Das macht uns unberechenbarer, auf einen Spieler kann man sich konzentrieren, auf mehrere eher nicht! Also, es liegt nur an jedem unserer Spieler selbst, ob nach dem Spiel gegen Zeltweg die Ehrenrunde gedreht wird, oder nicht!

Der FC Zeltweg hat sich nach dem unglaublichen Aderlass im vergangenen Sommer und der Durststrecke im Herbst mit dem bitteren Gang in die Oberliga bereits abgefunden. Im Winter und auch jetzt in den ersten Frühjahrsrunden wurde schon eifrig an einer Mannschaft gebastelt, die im kommenden Jahr wieder um den Aufstieg und die Rückkehr in die Landesliga kämpfen kann. Erste Erfolge und gute Resultate haben sich bereits eingestellt. Der SV Gnas konnte mit 2:1 geschlagen werden, auch das knappe 0:1 gegen Titelanwärter Voitsberg, darf zu Recht als guter Auftritt gewertet werden. Zuletzt wurde nach Führung das Duell gegen Lebring knapp mit 1:2 verloren. Auswärts hat es für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Papsch noch nicht nach Wunsch geklappt. Ein 0:6 in Mettersdorf sowie das 1:3 in Fürstenfeld zeigen noch nicht an, wo man eigentlich hin will. Ein Spieler wird am Freitag besonders motiviert sein: Matthias Waldhuber ist in der Winterpause von Zeltweg nach Donawitz gewechselt, er hat sich bereits sehr gut eingelebt und schon zwei wichtige Tore – zuletzt beim 2:0-Sieg in Wildon – für seinen neuen Verein erzielt!

Im letzten Heimspiel gegen Zeltweg setzten sich die Donawitzer mit Mühe und Glück 3:2 durch!

Persönliche Anmerkung – nicht wenige hier hoffen, dass die sportliche Talsohle bei Zeltweg durchschritten ist, dass in der kommenden Saison der Wiederaufstieg gelingt und dass es in der Saison 2018/19 wieder zwei spannende Derbies gibt!

Trainer Jürgen Auffinger zum Spiel gegen Zeltweg:“Zeltweg wird auf Konter spielen, da müssen wir schon aufpassen. Wir werden in das Spiel hineingehen, wie auch zuletzt. Konzentriert mit viel Einsatz und dem Willen zu gewinnen. Es kann durchaus ein Geduldspiel werden, Zeltweg ist doch besser als im Herbst und wird sicher tief stehen, ich hoffe aber, dass wir unser erstes Ziel am Freitag erreichen können. Vor der Saison haben wir 40 Punkte anvisiert, eine Punkteanzahl mit der man mit dem Abstieg nichts zu tun hat – das möchte ich schon nach dem Spiel gegen Zeltweg erreicht haben (erst danach werden neue Ziele formuliert!)!“ Zum Spiel gegen Wildon:“ Ich bin mit der Leistung wirklich sehr zufrieden, es ist alles aufgegangen, so wie wir uns das vorgestellt haben. Ich möchte der Mannschaft zur taktischen Meisterleistung gratulieren, mit viel Laufarbeit ist der Plan zu 100% aufgegangen. Wir waren im Konter gefährlich, haben selbst wenig zugelassen. Die Disziplin zeichnet die Mannschaft schon seit Monaten aus!“.

Die direkten Duelle: Die Bilanz ist positiv. In den bisher fünf Landesligaduellen gab es für den DSV vier Siege und ein Unentschieden, zuletzt waren die Donawitzer beim 4:0-Auswärtssieg (beinahe) ungefährdet. Nicht vergessen ist aber auch der knappe und immens wichtige 1:0-Sieg, der in der Saison 14/15 den Klassenerhalt sicherte: 04.09.16: ZEL – DSV 0:4 (0:3), 15.04.16 DSV – ZEL 3:2 (1:1), 28.08.15 ZEL – DSV 2:2 (1:1), 12.06.15 ZEL – DSV 0:1 (0:1), 31.10.14 DSV – ZEL 6:1 (4:1).

Gesperrt: Zeltweg muss aufgrund einer Rotsperre auf Ezequiel Tiago Gomes de Jesus verzichten, beim DSV ist niemand gesperrt. Gefährdet sind aber eine ganze Menge DSV-Spieler: Acht Mal Gelb sah Markus Briza, vier Mal Gelb sahen Florian Gruber, Gergely Füzfa und Alexander Maier (der aber vorraussichtlich verletzungsbedingt weiter fehlen wird).

Im Team der Runde: Gergely Füzfa!

Die besten Torschützen: DSV Leoben (36:30), Mario Giermair mit 8 Toren, dahinter folgen Markus Briza und Bernhard Rinner (je 4), Martin Petkov, Christoph Hubmann, Oliver Wohlmuth (je 3), Gergely Füzfa, Matthias Waldhuber, Tim Heinemann und Andi Gligor (2 Tore) sowie Jan Makotschnig mit einem Tor (dazu zwei Eigentore).

FC Zeltweg (10:74): Dejan Nikolic mit der Nummer 17  (5 Tore), Christian Hoffellner (2 Tore) und drei weitere Spieler mit einem Treffer.

Ligaportal, Team der Runde 20: Wir gratulieren Gergely Füzfa, dem Torschützen zum 1:0 gegen Wildon zur bereits dritten Nominierung!

Statistik – Danke an Charly Weigant: Acht DSV-Spiele ohne Niederlage in Folge, das ist eine Serie, die uns veranlasst ins Archiv zu blicken. Wann gab es zuletzt so einen Lauf? Dank Charly gibt es einiges Interessantes aus der Vergangenheit: Jürgen Auffinger hat seine Serie aus der Saison 2015/16 (7 Spiele, drei Siege, vier Unentschieden) bereits getoppt! Zuletzt gab es eine längere Serie ohne DSV Niederlagen in der Saison 2006/07 in der Ersten Liga unter Trainer Dejan Stankovic. Damals dauerte der Erfolgslauf zehn Spiele (davon sechs Siege) an! Die längste Siegesserie beim DSV datiert aus der Saison 1976/77. Unter Trainer Gerdi Springer gab es neun Siege in Folge (2. Runde 21.08.76 – 10. Runde 16.10.76). Die längste ungeschlagene Serie überhaupt dauerte 30 Spiele. Mehr als ein Jahr, beginnend in der zweithöchsten österreichische Liga (Regionalliga Mitte) bis in die höchste – in die Nationalliga – hielt der Erfolgslauf an. Im Zeitraum 19.09.70 bis 13.10.71 verloren die Donawitzer kein einziges Spiel!

Die 21. Runde in der Landesliga:

DO 13.04., 19:00 Heiligenkreuz : Wildon.

FR 14.04., 19:00 Bruck : Liezen, Fürstenfeld : Voitsberg, Lebring : St. Anna, Pöllau : Frohnleiten, Gnas : Mettersdorf.

SA 15.04., 15:00  KSV Amateure : Bad Gleichenberg.

Alle DSV Spiele am Wochenende:

Die Nachwuchsteams sind allesamt am Osterwochenende spielfrei – Frohe Ostern!

FR 14.04., 19:00 Landesliga. DSV Leoben : FC Zeltweg, Stadion Donawitz.

SA 15.04., 16:00 Gebietsliga. SC Gußwerk : DSV Juniors, Gußwerk.

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