Hält die Serie? Der DSV Leoben will auch in Wildon ungeschlagen bleiben!

Landesliga, 20. Runde, FR 07.04.17, 19:00 Stadion Wildon. SV Wildon : DSV Leoben. Schiedsrichterteam (Gruppe West): Erwin Komornyik (Rosental a.d.Kainach), Can Cetin (Graz), Ing. Michael Kuperion (St. Stefan ob Stainz).

Markus Briza, im Herbst beim 2:2 gegen Wildon, erzielte das 1:0!

Sieben Spiele, dabei 19 Punkte geholt – das ist die stolze DSV-Serie aus den vergangenen Runden, die man in Wildon verlängern möchte! Der DSV Leoben kann nach dem harterkämpften 2:1-Sieg gegen den Tabellenführer Bad Gleichenberg mit dem bisherigen Frühjahrsverlauf (bestes Frühjahrsteam!) mehr als zufrieden sein, das große Ziel – möglichst schnell von den hinteren Tabellenplätzen wegzukommen – wurde mit dem aktuell fünften Zwischenrang souverän erreicht. Gerade der tolle Sieg am letzten Spieltag darf aber nicht als Selbstläufer für die kommenden Spiele betrachtet werden. Es gehörte neben der starken Leistung, vor allem in der Schlussphase, natürlich auch eine Portion Glück dazu, um zu gewinnen – Glück, ein nicht unwesentlicher Faktor, der nur schwer beeinflußbar ist und daher auch nicht immer auf unserer Seite sein wird.

Wildon ist ein komplett anderer Gegner. War man gegen Bad Gleichenberg der Außenseiter, der eigentlich nur überraschen konnte, ist das Spiel in der 5.000 Einwohner zählenden Marktgemeinde sicherlich eines auf Augenhöhe. Man hat das schon im Herbstduell gesehen. In der ersten Hälfte schien der DSV Leoben das Spiel sicher im Griff zu haben, nach der 2:0 Pausenführung (Tore von Briza und Heinemann) war man auf dem besten Weg zu gewinnen. Nach der Pause legte Wildon aber kräftig zu, konnte durch einen Jury-Doppelpack ausgleichen und hatte in der Schlußphase Chancen das Spiel komplett zu drehen. Nur mit vollster Konzentration, taktischer Disziplin und dem Kampfgeist, der unsere Mannschaft seit Wochen auszeichnet, kann das Ziel – in Wildon zu punkten (nach Möglichkeit dreifach) – auch tatsächlich erreicht werden. Zuzutrauen ist es unserer Mannschaft in der momentanen Verfassung allemal, vor allem weil das Betreuerteam notfalls darauf achtet, dass niemand nach den letzten Erfolgen abhebt oder auf die Idee kommt, dass mit weniger als 100% irgendwas gewonnen werden kann.

Wildon ist als Aufsteiger sensationell in die Meisterschaft gestartet. In den ersten acht Spielen ungeschlagen, musste man sich erst in der neunten Runde (Saisonübergreifend nach 36 Spielen in Folge ohne Niederlage!) Pöllau geschlagen geben. Mit der ersten Niederlage war der Nimbus der Unbesiegbarkeit weg, es gelang bis zur aktuellen Runde noch vier weiteren Teams drei Punkte gegen Wildon zu holen. Im Frühjahr gab es für die von Trainer David Preiss betreute Mannschaft zwei Heimniederlagen (0:3 gegen Mettersdorf und 0:2 gegen Fürstenfeld), aber auch zwei Auswärtssiege (zuletzt 3:0 in Lebring davor ein 3:0 in Gnas). Wildon lebt natürlich zu einem wesentlichen Teil von der Torgefährlichkeit seines Topscorers: Paul Jury, der nur in vier (!) der neunzehn Runden nicht traf und als bester Schütze der Landesliga bei 20 Toren hält, ist das Um und Auf im Wildoner Offensivspiel – ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen, wenn er nicht getroffen hat, dann hat Wildon auch nicht gewonnen! Zu Hause hat Wildon in neun Spielen fünf Mal gewonnen, zwei Mal gab es ein Unentschieden und zwei Mal (eben die letzten zwei Mal) wurde verloren – das macht den achten Platz in der Heimwertung. Der DSV ist auswärts auf dem sechsten Platz: 9 Spiele, vier Siege (zuletzt in Liezen), zwei Unentschieden (davor in Bruck) stehen drei deftigen, aber zum Glück länger zurückliegenden, Niederlagen gegenüber. Fazit: Einem spannenden Spiel in der Südsteiermark steht nichts im Wege!

„Das sind die Tage, nach denen man sich als Fußballer sehnt und an die man sich auch zurückerinnert!“, meint DSV-Cheftrainer Jürgen Auffinger zum Sieg gegen Bad Gleichenberg, „Nach so einem Spiel weiß man, warum man sich das antut in der Vorbereitung bei -11°C am Platz zu stehen! Obwohl nicht so viele Zuseher da waren, war die Stimmung sensationell (vielleicht kommen ja nächste Woche gegen Zeltweg wieder ein paar mehr!). Die Fans haben uns angefeuert und ich möchte mich nochmals bei meinen Jungs für den Einsatz bedanken – das war eine Superwerbung! Zum Gegner am Freitag: Wildon verfügt über eine sehr spielstarke Mannschaft, für mich eine der besten der Liga. Mit Jury haben sie einen richtigen Knipser vorne, das wird sehr schwer werden. Wir wollen aber an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Umstellungen könnten nötig sein, da der eine oder andere angeschlagen ist oder geschont werden muss!“

Direkte Duelle: Bisher spielten die beiden Mannschaften drei Mal in der Landesliga gegeneinander. Im Herbst lautete die Schlagzeile beim 2:2-Unentschieden – „Zwei Hälften wie Tag und Nacht: DSV Leoben gegen Wildon endet 2:2 nach 2:0 Halbzeitführung!“ Die anderen beiden Begegnungen aus der Saison 2013/14 endeten jeweils mit Heimsiegen.  26.08.16 DSV – WIL 2:2 (2:0), 11.04.14 DSV – WIL 1:0 (0:0), 23.08.13 WIL – DSV 3:1 (2:0).

Gesperrt für die Kampfmannschaft ist beim DSV Leoben niemand (bei den DSV Juniors fehlt Oliver Sencar nach fünf Gelben Karten). Auch beim SV Wildon sind alle Akteure spielberechtigt. Beim DSV aufpassen müssen nach der „Gelborgie“ vom vergangenen Freitag nun gleich vier Spieler: Die achte Gelbe erhielt Markus Briza, vier Mal den Karton in dieser Farbe sahen Florian Gruber, Gergely Füzfa und Alexander Maier.

Ligaportal, Team der Woche: Wir gratulieren Bernhard Rinner, dem Siegestorschützen gegen Bad Gleichenberg zur zweiten Nominierung!

Gergely Füzfa im Duell mit Paul Jury, der für Wildon im Herbst beide Tore in Donawitz erzielte!

Die besten Torschützen: Wildon (44:29), 20 Tore in 19 Spielen Paul Jury mit der Nummer 7, der Topscorer der Liga! Im Schnitt trifft er alle 85 Minuten, es gab in dieser Saison noch keine zwei aufeinanderfolgende Spiele in denen er nicht getroffen hätte. Dahinter folgen Luka Kiric (6), Christian Degen (5), Daniel Krenn (3) sowie mit zwei Toren Markus Partl (im vergangenen Jahr noch beim DSV Leoben), Bucher, Wernig und Satler.

DSV Leoben (34:30), Mario Giermair mit 8 Toren, dahinter folgen Markus Briza und Bernhard Rinner (je 4), Martin Petkov, Christoph Hubmann, Oliver Wohlmuth (je 3), Tim Heinemann und Andi Gligor (2 Tore) sowie Jan Makotschnig, Gergely Füzfa und Matthias Waldhuber mit je einem Tor.

Die 20 Runde in der Landesliga:

FR 07.04., 19:00. Voitsberg : Gnas, Liezen : KSV Amateure, Pöllau : Bruck, Frohnleiten : Mettersdorf. SA 08.04., 15:30. Bad Gleichenberg : Heiligenkreuz. 19:00. Zeltweg : Lebring, St. Anna : Fürstenfeld.

In der 21. Runde spielt der DSV Leoben am FR 14.04.17, 19:00 in Donawitz gegen den FC Zeltweg.

Marcel Steiner beim einzigen Sieg gegen Wildon im Jahr 2014!

Alle DSV-Spiele am Wochenende:

FR 07.04., 17:00 U 13. DSV Leoben : SV Hinterberg, Stadion Donawitz.

FR 07.04., 19:00 Landesliga. SV Wildon : DSV Leoben, Stadion Wildon.

SA 08.04., 10:30 U 12. DSV Leoben : NWM Kapfenberg, Jugendspielfeld Donawitz.

SA 08.04., 16:00 Gebietsliga. DSV Juniors : Rapid Kapfenberg II, Stadion Donawitz.

SO 09.04., 15:00 U 15. DSV Leoben : Team Five Pernegg, Stadion Donawitz.

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