Auswärtssieg! Der DSV Leoben siegt durch ein Petkov-Tor in Liezen mit 1:0 (1:0)!

Landesliga, 18. Runde, FR 24.03.17, 18:45, SC Stadion Liezen, 150. SC Liezen : DSV Leoben 0:1 (0:1). Tor: Petkov (4.). Schiedsrichterteam: Martin Wangg, Dr. Thomas Paier, Dalibor Popovic.

Der DSV Leoben nimmt in Liezen verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause. Bereits in der vierten Minute verwertet Kapitän Martin Petkov einen Stanglpass von Florian Gruber zum einzigen Tor des Spieles, kurz darauf können es sich die Donawitzer sogar erlauben einen Elfmeter zu vergeben – Bartosch bleibt Sieger im Duell mit Markus Briza. Nach zwölf Minuten ist für Tim Heinemann Schluss, er muss nach einem Foul gestützt von seinen Mannschaftskameraden das Spielfeld verlassen. Die Donawitzer bleiben das gefährlichere Team, kommen zu weiteren Halbchancen (und einem Treffer von Mario Giermair, der wegen Abseits nicht anerkannt wird), lassen die Hausherren über weite Strecken nicht ins Spiel kommen. Abgesehen von einer kurzen Phase unmittelbar vor der Halbzeit, in der sich Liezen durch Eckbälle und Freistöße in und um den Donawitzer Strafraum festsetzen kann (starke Abwehrleistung, richtig gefährliche Schüsse werden rechtzeitig geblockt), bleiben unsere Jungs souverän. Nach der Pause flachen die Aktionen auf beiden Seiten ab. Liezen ist zwar bemüht, den Ausgleich zu erzielen, ist dabei aber viel zu wenig kreativ, um unsere hervorragend stehende Hintermannschaft überlisten zu können. Da auch unsere Stürmer nur wenige Akzente setzen können, bleibt es beim 1:0 Auswärtssieg. Starker Beginn, starke Defensivleistung und sehr diszipliniertes Auftreten – der DSV bleibt nach dem Sieg im Frühjahr weiter ungeschlagen!

Erstmals von Beginn an dabei: Matthias Waldhuber mit starker Leistung!

Wie schon im ersten Auwärtsspiel in Bruck, beginnen die Donawitzer überfallsartig und werden schnell belohnt. Nach etwa drei Minuten wird Giermair im Mittelfeld gelegt, der Schiedsrichter lässt aber (zum Glück) weiterlaufen. Gruber nimmt sich den Ball und zieht auf der linken Seite an Pirvu vorbei. Akande und Ch. Neuper können nicht mehr eingreifen und verhindern, dass Gruber den idealen Stanglpass auf die andere Seite anbringt. Dort lauert Martin Petkov und bringt im hineinrutschen irgendwie den Ball an Tormann Bartosch vorbei zur schnellen 1:0-Führung. Kurzer Blick zum Assistenten, nach einer Schrecksekunde ist alles korrekt, der DSV geht auch im dritten Frühjahrsspiel in Führung. Die Donawitzer nützen den Vorsprung und bleiben bissig. Ein Vorstoß über Heinemann und Petkov sorgt für viel Verkehr im Liezener Strafraum, obwohl letztlich kein Schuss abgegeben wird, sind die Hausherren erst nach mehreren Versuchen in der Lage den Ball wegzubefördern. In der achten Minute der nächste schnelle Angriff. Weiter Liezen Abschlag, der Ball kommt postwendend retour, diesmal zieht Waldhuber von rechts an Penz vorbei in den Strafraum. Pirvu übernimmt nun, allerdings mit unzulässigen Mitteln (Grätsche von hinten), der Referee zögert keine Sekunde und entscheidet Elfmeter und Gelb für den „Übeltäter“. In der 18. Runde ist es endlich soweit: Der erste Elfmeter in der Saison, der dem DSV Leoben zugesprochen wird! Und der wird nicht zum Ausbauen der Führung genützt. Markus Briza schnappt sich den Ball und versucht mit einem Schuss ins rechte Eck zu treffen. Genau dorthin hechtet Bartosch und kann den Ball in den Corner abwehren. Schade die Riesenchance davon zu ziehen wurde vergeben. Kurz darauf die nächste schlechte Nachricht. Tim Heinemann muss verletzungsbedingt vom Feld. Nach einem Zweikampf/Foul bleibt er liegen, der Verdacht (Wadenbein), dass es sich um eine schlimmere Verletzung handelt, konnte zum Glück im Krankenhaus entkräftet werden: Eine schmerzhafte Prellung ist es, zum zweiten Mal in Folge (gegen Pöllau musste Schranz nach drei Minuten vom Platz) muss Trainer Auffinger sehr früh umstellen und bringt Andreas Gligor.

Gute Besserung, Tim Heinemann!

Liezen kommt nach knapp 20 Minuten erstmals gefährlich vor das Tor. Nach einer kurzen Abwehr im Anschluss an einen Eckball, gelangt Smajlovic zum Ball und dringt in den Strafraum ein. An Gligor und Petkov vorbei zieht er ab, doch Briza steht da, wo er stehen muss und blockt den Ball in den Corner (der dann nichts einbringt). Die Donawitzer, die sich auf schnelle Konter konzentrieren, bleiben trotz mancher Abstriche gefährlicher. Wenn gleich nun nicht mehr konzentriert genug fertig gespielt wird, der entscheidende Abschluss nicht passiert oder die Flanke nicht ankommt: Es sieht im Ansatz überlegt aus und hat zumindest Potential. In dieser Phase scheitern Gruber, Gligor aber auch Petkov mit Schüssen. Nach einer Flanke von Petkov ins Zentrum trifft Giermair, doch dieses Tor zählt wegen einer Abseitsstellung nicht. Liezen gelingt es erst nach etwa einer halben Stunde sich zu befreien und so etwas wie eine Drangperiode entstehen zu lassen. Akande setzt sich auf seiner Seite durch, zieht in den Strafraum und flankt zur Mitte, wo aber Hofer klären kann. Wirklich gefährlich wird es nach einem Freistoß durch Penz, den in der Mitte Wallner und Foerlandsaas knapp verfehlen, den Nachschuss bringt Knefz an Hofer und Tiesenhausen nicht vorbei. Eckbälle und andere hohe Flanken sorgen für Gefahr, werden aber in letzter Konsequenz nicht genützt, so bleibt es bis zur Pause beim knappen Donawitzer Vorsprung.

Die 45 + 5 Minuten Nachspielzeit nach der Pause lassen sich kurz zusammenfassen. Der DSV braucht nicht mehr und Liezen kann nicht mehr. Liezen findet kein brauchbares Mittel um an die Drangperiode vor der Pause anzuknüpfen, zu souverän und abgeklärt agieren unsere Spieler im Abwehrverhalten. Es wird mit viel lauf- und Kampfbereitschaft früh attackiert, ein geordneter Spielaufbau über mehrere Stationen, geschweige denn ein gefährlicher Pass zu den Angreifern, findet kaum bis gar nicht statt. Da es bei den verzweifelten Liezener Versuchen immer wieder zu Ballverlusten kommt, scheinen die Donawitzer einem zweiten Tor im Konter näher zu sein. Gefährlich wird es aber auch nur selten: Während Freistöße und Eckbälle von Briza und später Hubmann nicht genau genug kommen, sieht es in den folgenden Szenen konkreter aus. Ein schönes Waldhuber-Solo endet am Fünfer, weil der letzte Abspielversuch knapp scheitert und bei einem Petkov-Kopfball (nach Hubmann-Eckball) fehlt nicht viel – der Ball landet im Außennetz. Auf der anderen Seite hat Tormann Tiesenhausen eigentlich einen ruhigen Arbeitstag. Ein Schüsschen von Akande, ein unterbundener Stanglpass und noch einige, wenige Kleinigkeiten, die das erste Zu-Null des DSV Goalies nicht gefährden. Die letzte gute Möglichkeit hat der DSV nach einem Vorstoß durch Gligor – seine Flanke gerät aber etwas zu weit, Füzfa kommt nicht mehr zum Ball. Nach einer langen Nachspielzeit ist Schluss in Liezen, der DSV hat nach einer soliden, disziplinierten Leistung verdient gewonnen. Auf alles, was Liezen versuchte, wusste man die passende Antwort, so war der Sieg – trotz des nur minimalen Vorsprunges – eigentlich nie in Gefahr. Sieben Punkte im Frühjahr, die letzten sechs Spiele nicht mehr verloren (dabei 16 der nun 31 Punkte geholt), der DSV scheint bereit für die kommende schwere Herausforderung – das Duell in Donawitz mit dem Tabellenführer – FR, 31.03., 19:00, DSV Leoben : Bad Gleichenberg!

Einer der Stärksten in Liezen, Alexander Hofer!

Links: Liezen, StFV, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Tiesenhausen, Füzfa (G), Rinner (G), Gruber (66. Hubmann), Heinemann (16. Gligor), Hofer, Giermair, Waldhuber (85. Horvat), Maier, Petkov (T), Briza (G). Ersatz: Nömayer, Makotschnig.

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