Punkt im Nachtragspiel! SC Bruck gegen DSV Leoben 2:2 (0:1)!

Landesliga, 16. Runde, Nachtragspiel DI 14.03.17, 19:00 Murinselstadion Bruck, 250. SC Bruck : DSV Leoben 2:2 (0:1). Torfolge: 0:1 Petkov (4.), 1:1 Baumgartner (52.), 2:1 Baumgartner (65.), 2:2 Petkov (86.). Schiedsrichterteam: Steindl, Hofgartner, Mitteregger.

Das Ziel wurde erreicht. Der DSV Leoben holt in einem umkämpften Derby in Bruck beim 2:2 einen Punkt! Die Donawitzer erwischen in den neuen Auswärtsdressen einen Traumstart und gehen nach Flanke von Heinemann durch einen Kopfballtreffer von Kapitän Petkov bereits in der vierten Spielminute mit 1:0 in Führung (am Spielbericht steht irrtümlich Giermair als Torschütze). In der 17. Minute hat Petkov nach Flanke von der anderen Seite sogar das 0:2 am Kopf, er scheitert leider knapp. Danach fallen unsere Jungs zurück, Bruck übernimmt zusehends das Kommando. Zweimal Ribic hat für die Hausherren den Ausgleich am Fuß, doch der starke Tiesenhausen und das Außennetz verhindern vor der Pause das 1:1. Das fällt dann kurz nach Wiederbeginn. Nach einem Eckball bringen die Donawitzer den Ball nicht weg und Baumgartner zieht aus kurzer Distanz zum 1:1 ab. Bruck hat nun klar die Kontrolle über das Spiel und nach einem Konter in der 65. Minute ist das Spiel gedreht. Flanke von rechts (Riegel), wieder ist der Abwehrspieler Baumgartner zur Stelle und erzielt mit seinem zweiten Treffer das 2:1! Nun sind die Donawitzer echt gefordert, die Angriffe im Brucker Strafraum nehmen wieder zu. Es braucht aber einen Freistoß von der Strafraumgrenze, um auszugleichen. Petkov übernimmt in der 86. Minute die Verantwortung und dreht den Ball unhaltbar in die Ecke. Beim 2:2 Unentschieden bleibt es dann, mit dem Punkt muss der DSV Leoben nach den Neunzig Minuten zufrieden sein. Bruck hatte in Summe die besseren Chancen, der DSV hatte nur zu Beginn und zum Spielende hin Zugriff auf das Spiel, für einen Sieg war das an diesem Abend einfach zu wenig.

0:1 – Martin Petkov setzt sich per Kopf durch!

Einiges war anders beim zweiten Versuch des Leobener Auftaktspieles. In Schwarz-Gelb, in den neuen Auswärtsdressen und erstmals mit dem im Winter gekommenen Tormann Alexander Tiesenhausen, versuchten die Donawitzer gleich zu Beginn Druck zu machen. Und das gelang sehr erfolgreich. Heinemann setzt sich auf der linken Seite durch, seine erste Flanke zur Mitte kommt postwendend zu ihm zurück, sein zweiter Versuch ist besser. Diesmal steigt Petkov neben Baumgartner zum Kopfball, der Kapitän setzt sich im Luftkampf durch und versenkt den Ball zum 0:1 in die linke Ecke. Genau so wünscht man sich das – nicht lange fackeln, gleich einmal einen versenken, so sollte man Selbstvertrauen und Ruhe im Spielaufbau gewinnen.

Vorerst funktioniert das auch. Gruber wird nach gutem Giermair-Pass etwas abgedrängt, kommt aber noch einmal aussichtsreich zum Ball und wird wegen eines Foulspieles (?) zurückgepfiffen. Kurz darauf versucht es Hofer mit einem Schuss vom Sechzehner, der fällt aber zu schwach aus, Gröblinger im Brucker Tor hat damit kein Problem. Den ersten Brucker Schuss gibt Früstük ab, Tiesenhausen im Donawitzer Tor, der viel Ruhe ausstrahlt, hat (wie mit allen Schüssen vor der Pause) keine Mühe den Ball unter sich zu begraben. In der 17. Minute die Riesenchance, um die Führung auszubauen. Rinner, der einmal mit nach vorne geht, flankt von der rechten Seite perfekt zur Mitte, dort löst sich wieder Petkov – vom Fünfer setzt er unbedrängt den Kopfball knapp neben die Stange! Danach flachen die Donawitzer Angriffe deutlich ab. Hofer bleibt nach schönem Wechselpass am letzten Mann hängen, Heinemann ist bei einem weiten Abschlag knapp im Abseits – Bruck stellt sich nun deutlich besser auf unsere Spieler ein.

Er konnte sich mehrmals auszeichnen: Neo-DSV Goalie Alexander Tiesenhausen!

Und mit den Fehlern im Spielaufbau werden die Hausherren stark gemacht. Nach einer halben Stunde können sich die Donawitzer bei Tiesenhausen bedanken, dass es noch Zu-Null steht: Ein Heber auf Haris Ribic und schon ist der Brucker weg Richtung DSV Tor. Mit einer Faustabwehr entschärft Tiesenhausen den guten Schuss, der erste Warnschuss. Bruck bleibt dran, ein hoher Freistoßball von Klicnik wird zur Kopfballvorlage, die aber nichts einbringt. Während ein Entlastungsangriff (Petkov durch die Mitte auf Giermair) etwas zu scharf ausfällt und daher vom Goalie entschärft werden kann, ist auf der anderen Seite abermals Ribic tief im Sechzehner vor Tiesenhausen. Diesmal schießt er den Ball ins Außennetz! Bis zur Pause können die Donawitzer Abwehrspieler mit viel Aufwand Bruck halbwegs von gefährlichen Schüssen abhalten, souverän wirkt das zwar nicht immer, zumindest aber fällt kein Gegentor. Kurz vor der Pause holt sich Hubmann seine fünfte Gelbe Karte ab und ist am kommenden Samstag gegen Pöllau gesperrt.

Nach dem Seitenwechsel wird von Bruck das fortgesetzt, was durch den Pausenpfiff nur kurz unterbrochen wurde. Bruck traut sich mehr und mehr, ungewohnte Fehler verunsichern die Donawitzer und verhindern zumeist den geordneten Spielaufbau. Nach einem Donawitzer Eckball (!), der beim Gegner landet, geht es plötzlich sehr schnell. Mit einem weiten Pass überläuft Dilber auf der linken Seite seinen Gegenspieler, er dringt von links kommend in den Strafraum ein und zieht ab. Wie Maier den Ball abfälscht und in höchster Not übers eigene Tor bringt ist ganz große Klasse, die Freude über die gelungene Rettungsaktion währt leider nicht lange. Der Eckball kommt zur Mitte, kein Donawitzer kann den Ball wegschlagen, ein reklamiertes Brucker Handspiel wird vom Schiedsrichter nicht geahndet und plötzlich ist Baumgartner am Zug und verwertet aus kurzer Distanz zum 1:1 (52.). Das Brucker Tor ist zu diesem Zeitpunkt verdient, das steht außer Frage, zu passiv und fehleranfällig agieren die Donawitzer schon die längste Zeit.

Nur fünf Minuten später kann sich Rinner auszeichnen. Nach einem Brucker Konter über die rechte Seite (Riegel) kann der Donawitzer Innenverteidiger den Stanglpass mit viel Risiko verhindern – Trippl hätte in der Mitte auf den Ball schon gewartet. In der 65. Minute geht Bruck in Führung. Wie schon zuvor kann sich Riegel auf der rechten Seite lösen, diesmal unterbindet niemand seine Flanke, vor Schranz ist abermals Baumgartner an der richtigen Stelle und schiebt den Ball zum 2:1 über die Linie. Bruck hat tatsächlich den Spielstand gedreht, nun sind die Donawitzer wirklich gefordert. Und plötzlich wird auch wieder nach vorne gespielt. Ein Freistoßtrick bringt beinahe den Ausgleich. Hubmann schupft den Ball über die Mauer, Briza kommt mit Tempo zum Ball und schießt ihn ins Außennetz. Danach vergibt Hofer eine Kopfballmöglichkeit und Gligor kommt bei einem Hofer-Stanglpass nur ganz knapp nicht ran.

Zwei Aktionen, beide mit dem für den DSV glücklichen Ende, entscheiden dieses Spiel. Während der Brucker Trippl wieder von rechts kommend, seinen guten Schuss nur knapp am langen Eck vorbeizieht, entscheidet der Schiedsrichter auf der anderen Seite nach einem Vergehen an Petkov auf Freistoß an der Strafraumgrenze für den DSV Leoben. Petkov richtet sich den Ball her, läuft an und zirkelt den Ball unhaltbar zum 2:2 ins rechte Eck. Martin Petkov, der nach seiner langwierigen Verletzung sichtlich noch nicht bei 100% seines Leistungsvermögens angekommen ist, ist mit seinem zwei Toren der Mann des Spieles. Es erübrigt sich jede Frage, ob man ihm noch Zeit geben sollte – man kann einfach nicht – die Mannschaft braucht ihn einfach!

Und wieder der Kapitän: Martin Petkov nach dem 2:2 kurz vor Spielende!

Kurz danach darf er vom Feld, von draussen sieht er, wie der eingewechselte Waldhuber im Strafraum hart genommen wird und dennoch zum Schuss kommt. Tormann Gröblinger kann den Ball aus spitzem Winkel in den Corner befördern, es bleibt schließlich bim 2:2- Unentschieden. Tief durchatmen, das Spiel war zwar kein Leckerbissen, lebte aber von der Spannung und endete letztlich mit einer nicht ungerechten Punkteteilung. Bruck erwies sich als der erwartet schwere Gegner, mit dem Punkt kann der DSV daher gut leben. Für die kommenden Aufgaben müssen sich die Donawitzer aber steigern, so viel steht fest, am Samstag wartet bei der Heimpremiere mit Pöllau der nächste unangenehme Gegner.

Link: Bruck,  Fanreport, Ligaportal,  StFV

Der DSV Leoben spielte mit: Tiesenhausen, Rinner, Gruber (G), Hubmann (G), Heinemann (62. Gligor), Schranz (78. Waldhuber), Hofer, Giermair, Maier, Petkov (T,T, 87. Makotschnig), Briza. Ersatz: Nömayer, Kutlesa.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE
steinkellner logo

Facebook