Mit geändertem Vorstand ins neue Jahr!

JHV DSV Leoben – eine Zusammenfassung von Karin Winkler

Am Mittwoch, 14.12.2016, fand um 18:00 die ordentliche Generalversammlung des DSV Leoben im kleinen Saal des Gösser Bräu statt. Neben dem Bürgermeister Kurt Wallner konnte Obmann Wilfried Gröbminger zahlreiche Ehrengäste aus der Politk mit Stadtrat Reinhard Lerchbammer und Gemeinderätin Margit Keshmiri, aus der Gemeinde mit Mag. Willibald Baumgartner (Ressort Recht) und DI Andreas Raidl (Ressort Sport), sowie den voestalpine Betriebsrat Gerald Putzenbacher begrüßen. Von Seiten der Medien waren Christopher Heigl (Kleine Zeitung), Wolfgang Gaube (Woche) und Karl Gasser (Radio Grün Weiß) anwesend.

Nach der Begrüßung, Feststellung der Beschlußfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung sowie des Protokolles der letzten Generalversammlung, referierte Obmann Wilfried Gröbminger über die allgemeinen Tätiggkeiten des Vereines der vergangenen zwei Jahre. Darunter fielen die längst überfällige Baumfällung rund ums Stadiongelände, die Genehmigung und Errichtung der neuen Werbetafelanlage, sowie Renovierungsarbeiten im Kabinentrakt. Ebenso vorrangig für den Verein war, nach Erhöhung der Ökostrompauschale im Jänner 2015 von jährlich € 5.200 auf € 15.517, die Umstellung des Netzanschlusses auf die Netzebene 7, welche ebenfalls im Jahr 2015 durchgeführt wurde. Sportlich gesehen war sicherlich die prekäre Tabellensituation im Frühjahr 2015 und die damit verbundene Entlassung von Trainer Gregor Pötscher, welche dem Vorstand schlaflose Nächte bereiteten. Mit den Interimstrainern Gottfried Jantschgi, Walter Schachner und Peter Skrivanek konnte der Abstieg aber verhindert werden. Ziel des neuen Vorstandes ab der Saison 2015/2016 war die längerfristige Bindung von Trainern und Spielern an den Verein. Mit dem ehemaligen DSV Spieler Jürgen Auffinger konnte ein neuer Trainer für die Kampfmannschaft gefunden und verpflichtet werden.

Der alte und neue DSV Obmann Wilfried Gröbminger!

Im Anschluss der Ausführungen von Wilfried Gröbminger erläuterte Karin Winkler, in Vertretung von Kassier Reinhard Landl, den Bericht des Kassieres. Im ersten Halbjahr 2015 konnte dabei ein Überschuss von € 1.506,37 erwirtschaftet werden. In der Saison 2015/2016 bilanzierte man zwar, durch den Ausfall eines Sponsors, nicht positiv, aber ein Minus von € 1.843,47 gibt keinen Anlass zur Sorge. Nach den Erläuterung zum Kassierbericht folgte der Bericht von DI Dr. Michael Autischer zur Rechnungsprüfung, welche zur Zufriedenheit erledigt werden konnte, und der Antrag zur Entlastung des Vorstandes. Dieser Antrag wurde durch die Generalversammlung angenommen.

Nächster Tagesordnungspunkt waren die Berichte der sportlichen Leitung zur Kampfmannschaft und der Jugendleitung. Trainer Jürgen Auffinger hob dabei den fünften Platz in der vergangenen Saison besonders hervor und zeigte sich auch zufrieden mit der derzeitigen Tabellensituation. Denn nach dem Abgang von etlichen Schlüsselspielern im Sommer und der teilweisen Nachbesetzung mit Nachwuchsspielern von den Juniors, ist der siebente Tabellenrang durchaus positiv zu bewerten.

Nach Jürgen Auffinger kam mit Manfred Unger der Jugendleiter des DSV Leoben zu Wort. Im Sommer 2015 versuchte man beim DSV Leoben qualifizierte Trainer im Jugendbereich zu gewinnen, welche mit Dejan Stankovic, Dieter Barthofer, zeitweilig Rene Poms, Arno Markotschnig und Uwe Zöhrer, sowie den Spielern Markus Briza und Gergely Füzfa gefunden werden konnten. Nachdem Andreas Bleimaier im Winter 2015 nach Proleb wechselte, übernahmen Peter Skrivanek und er das Training der zweiten Kampfmannschaft, welche im Frühjahr 2016 kein einziges Spiel verloren haben. Im Sommer 2016 kam es aber zu einer turbulenten Übertrittszeit im Jugendbereich und plötzlich stand man zu Meisterschaftsbeginn, gerade in der U 15, kaum mit Spielern da, welche man aber aus der näheren Umgebung nach Leoben holen konnte. Mit Thomas Rabl und Gernot Schwarz konnte ein sehr ambitioniertes Trainerteam für die U 15 gewonnen werden. Abschließend bat Manfred Unger Trainer und Jugendliche in Ruhe arbeiten zu lassen.

Leobens Bürgermeister Kurt Wallner am Wort!

Nachdem man die zwei vergangenen Jahre Revue passieren ließ, sprach Bürgermeister Kurt Wallner über die Zukunft des DSV Leoben und dem Sport in Leoben. Nachdem sich in den vergangenen Jahren das Freizeitverhalten der Menschen verändert hat und man speziell Fußball der besten europäischen Liga leichter im Wohnzimmerauf der Couch verfolgen kann, sind sinkende Zuseherzahlen in Stadien und damit verbunden verringerte Sponsorentätigkeit, keine Seltenheit mehr. Nachdem DI Dr. Franz Kainersdorfer der Gemeinde eine neue Produktionsstätte der voestalpine in Donawitz in den nächstne Jahren in Aussicht gestellt hat und der damit verbundenen Suche nach entsprechenden Flächen, kam das Gespäch auch auf das im Vereinsbesitz befindiche Stadiongelände als Möglichkeit. Nachdem die Förderung zur Stadionerhaltung der Stadtgemeinde Leoben im Jahr 2017 endet, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt über Alternativen nachzudenken. Dafür gibt es bereits ein Vorkonzept für die Errichtung einer 1500 Zuseher fassenden Sportanlage am Tivoli. Mit einer Rasenfläche und einem Kunstrasenplatz wären auch ideale Vorraussetzungen dafür gegeben. Zur Schaffung einer Schulkooperation und der Schaffung eines Sportzentrums in Leoben wäre es auch wichtig, alle fußballerische Kräfte in Leoben zu bündeln (sprich eine erneute Kooperation mit dem SV Hinterberg), um dieses Ziel, welches auch im Sinne der Stadtgemeinde wäre, zu erreichen.

Nach der Rede von Bürgermeister Kurt Wallner nahm Obmann Gröbminger zu einem möglichen Stadionverkauf Stellung. Der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen will der DSV Leoben, bei passenden Rahmenbedingungen, nichts in den Weg legen. Da aber frühestens 2020 von Seiten der voestalpine eine Erweiterung Richtung Stadiongelände in Betracht gezogen wird, hat man noch Zeit nach Möglichkeiten und Alternativen auszuarbeiten. Weiters sind auch noch einige rechtllichen Fragen diesbezüglich zu klären. Zu einer Zusammenarbeit mit Hinterberg meint Obmann Gröbminger, dass es erste Vorgespräche gegeben hat, sodass eine Zusammenarbeit in der Jugendarbeit bald wieder Realität sein könnte, eine Fusion der Kampfmannschaften aber noch in einer fernen Zukunft liegt. Um überhaupt Verhandlungen sowohl mit der voestalpine und dem Hinterberger SV führen zu können, wurden zwei Grundsatzbeschlüsse gefasst. Der Grundsatzbeschluss zur Führung von Gesprächen über einen möglichen Stadionverkauf wurde mit geringer Mehrheit angenommen, ebenfalls der Beschluss zu einer Kooperation mit Hinterberg.

Die Besucher und Mitglieder waren interessiert!

Gottfried Jantschgi, der in den letzten Monaten die Voraussetzungen zur Installation einer Schulkooperation bis hin zur Schaffung eines LAZ erhoben hat, erläuterte diese in einem kurzen Vortrag.
Die Neuwahl des Vorstandes, der Voranschlag für das erste Halbjahr 2017 und die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (keine Veränderungen) setzten den Schlusspunkt. Um 20:00 schloss Wilfried Gröbminger die Generalversammlung des DSV Leoben.
Der neue Vorstand:
Obmann: Wilfried Gröbminger einstimmig
Kassierin: Karin Winkler, Bakk.techn. einstimmig
Schriftführerin: Klaudia Rudolph einstimmig
Beiräte: Ing. Franz Brandl, Gottfried Jantschgi, KommRat. Edi Lieber, DI Ronald Schindler, Rudolf Sekotill, Walter Schachner, Ewald Steinkellner, Manfred Schmid und Manfred Unger einstimmig
Rechnungsprüfer: Mario Höneckl und DI Dr. Michael Autischer

Hier noch einige Impressionen der Weihnachtsfeier, die am 29. November stattfand. Vielen Dank an Ewald Steinkellner für die große Unterstützung dabei!

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