Heimsieg! Der DSV Leoben gewinnt durch ein Giermair-Tor gegen Heiligenkreuz mit 1:0 (0:0)!

Happy Birthday Goleador! Er machte sich sein Geburtstagsgeschenk selbst! Torschütze Mario Giermair, einen Tag vor seinem 24. Geburtstag!

Landesliga, 14. Runde, FR 28.10.16, 19:00, Stadion Donawitz, 150. DSV Leoben : TUS Heiligenkreuz 1:0 (0:0). Tor: Giermair (80.). Schiedsrichterteam: Gremsl, Steindl, Kudic.

Der DSV Leoben setzt sich im letzten Heimspiel des Jahres knapp, aber doch, gegen Heiligenkreuz durch. Den alles entscheidenden Treffer zum 1:0- Sieg erzielt Mario Giermair in der 80. Minute, sein immerhin schon sechstes Saisontor! Chancen und enge Szenen gab es auf beiden Seiten: Ein mögliches Füzfa-Eigentor wird wegen eines Stürmerfouls zum Glück nicht gegeben, auf der anderen Seite scheitern Petkov mit einem guten Kopfball und Giermair mit einer Doppelchance. Nach der Pause steigern die Donawitzer das Tempo. Zuerst hält Tormann Schögl mit einer tollen Parade einen guten Briza-Schuss, die Flanke des eingewechselten Gruber sorgt für Gefahr und schließlich kommt Martin Petkov im Strafraum zwei Mal zum Schuss. Allerdings haben auch die Gäste gute Chancen: Alleine Mohsenzada scheitert zwei Mal vor Nömayer. Dann ist es aber soweit: Giermair schliesst eine Gruber-Hereingabe erfolgreich zur Donawitzer Führung ab, was folgt sind zehn Minuten Abwehrschlacht, inklusive Lattenschuss. Diese Schlacht entscheiden Leobens Defensivspieler für sich, mit einem 1:0 (endlich einem Zu-Null-Sieg nach sieben Spielen mit zumindest einem Gegentreffer) wird Heiligenkreuz niedergerungen. Nach den zwei Heimsiegen sieht die Donawitzer Welt wieder besser aus, den Schwung will man beim letzten Einsatz vor der Winterpause (Kapfenberg am kommenden Samstag) mitnehmen!

Gutes Spiel vom Kapitän: Er kommt immer mehr in Schwung – Martin Petkov!

Das Spiel braucht ein paar Minuten um Fahrt aufzunehmen. Sowohl Heiligenkreuz als auch die Donawitzer sind zu Beginn in ihren Offensivaktionen zu ungenau, weite Bälle, aber auch andere Hereingaben zur Mitte, finden auf beiden Seiten (noch) keine Abnehmer. Aus einem Freistoß, nach einem Handspiel wird es nach 8 Minuten erstmals brenzlig: Mohsenzada bringt den Ball zur Mitte, der bedrängte Füzfa steigt hoch und lenkt den Ball ins eigene Tor. Entwarnung gibt es vom Schiedsrichterassistenten, der ein Foul von Steinegger erkennt und den Schiedsrichter veranlasst, auf Stürmerfoul zu entscheiden. Eine durchaus knappe Angelegenheit, gerne wollen wir den Unparteiischen in dieser Situation glauben.

Vielleicht hat es den Weckruf gebraucht, aber nach dieser Chance kommen die Donawitzer besser ins Spiel. Ein Heber von Briza gelingt zwar nicht perfekt (Schögl hält), ein Freistoß von Briza landet in der Mauer und Hofers Nachschuss wird geblockt. Weniger die Torchancen, mehr die Alleingänge sind sehenswert. Gligor, aber auch Hofer und Giermair setzen sich immer wieder, meist rechts durch, lassen dabei einige Gegenspieler nicht gerade gut aussehen – die Flanken aber kommen leider nicht an. Ausnahme nach 15 Minuten, diesmal von links. Heinemann zirkelt den Ball auf den freien Petkov zur Mitte, der Kapitän scheitert mit dem Kopfball.

Was folgt ist noch ein missglückter Giermair-Schuss, eine knappe Abseitsentscheidung gegen ihn (nach Hubmann-Zuspiel) und ein Füzfa-Schuss (nach Gligor-Vorarbeit). Alles im Ansatz vielversprechend, in der Ausführung mangelhaft. Dem Donawitzer Führungstreffer am nächsten kommt Giermair, der nach tollem Einsatz von Füzfa und Hofer zum Schuss gelangt. In diesen Schuss wirft sich aber der Heiligenkreuzer Hofer erfolgreich, auch beim Nachschuss scheitert Giermair. Mit einem in etwa leistungsgerechten Unentschieden geht es in die Kabine, aus der, auf Donawitzer Seite, Gligor gleich zum Duschen bleibt, an seiner Stelle spielt Gruber weiter.

Wie immer: 100% für den DSV – Markus Briza!

Mit frischem Schwung startet der DSV gleich einmal mit einer Eckballserie. Der zweite Hubmann-Versuch ist dabei der beste, da kommt nämlich Briza zu einem wuchtigen Schuss aufs Tor. Schögl macht den Schritt zur richtigen Seite und streckt die Hand und kann damit den Verlusttreffer irgendwie verhindern. Toller Schuss, tolle Abwehr – es bleibt beim 0:0! Aber auch Heiligenkreuz ist bei Kontern gefährlich. Mohsenzada setzt sich auf der linken Seite durch, zieht in den Strafraum, doch sein Schuss (oder sein versuchter Heber) misslingt zum Glück völlig, der Ball landet links neben dem Tor. Das unterhalsame Spiel wogt hin und her, beide Teams verzichten auf langes Verweilen im Mittelfeld.

Ein Stangelpass von Gruber (er sorgt in Offensivaktionen für viel Schwung auf seiner Seite) wird von Petkov knapp nicht erreicht, ein weiterer Versuch von ihm landet plötzlich über Schögl hinweg als Torschuss auf der Oberkante der Latte. Heiligenkreuz wiederum hadert mit einer knappen Abseitsentscheidung und trauert einer vergebenen (besser von Hofer verhinderten) Torchance durch Mohsenzada nach. Nach einem Einwurf, der zu einer Kopfballvorlage von Perdomo führt, ist Mohsenzada weder im Abseits, noch ordentlich gedeckt. Aus kurzer Distanz will er schiessen, doch Hofer spitzelt irgendwie den Ball weg – Nömayer kann die Situation klären!

Wieder auf der anderen Seite kommt Martin Petkov zwei Mal zum Torschuss. Beim ersten Mal landet der Ball  nach Hubmann-Vorlage über dem Tor, beim zweiten Mal kann der Kapitän einen Gruber-Stanglpass übernehmen, sein Schuss landet flach links neben dem Tor.  In der 81. Minute aber passt Alles. Briza und Gruber setzen nach einer schlechten Ballannahme und missglücktem Zuspiel von Perdomo nach, Gruber sieht Giermair in der Mitte – der Pass kommt perfekt, der Schuss ins linke Eck auch, der DSV führt 1:0! „Wer da das erste Tor schiesst, der gewinnt!“ war schon mehrfach ausgesprochen, Trainer und Mannschaft hofften, dass diese Analyse stimmen möge.

Nicht nur hinten stark, sondern auch nach vorne orientiert: Alexander Hofer!

Natürlich macht Heiligenkreuz nun auf, riskiert und will das Ruder noch einmal herum reissen. Eine Mischung aus Cupmüdigkeit, Pech im Abschluss und einer starken Donawitzer Abwehrleistung verhindert aber, dass Heiligenkreuz einen Punkt mitnehmen kann. Beste Chance: Ein Freistoß aus etwa 18 Metern, Mohsenzada schiesst in die Mauer, Six hebt den Nachschuss drüber, hinter Nömayer landet der Ball an der Querlatte!

Schließlich pfeift der Schiedsrichter aber ab, der DSV setzt sich knapp durch. Der Aufwärtstrend, der nach dem Sieg gegen Frohnleiten begonnen hat, konnte fortgesetzt werden. Einmal noch, am Samstag, 5.11.16, 14:00 gegen die Amateure von Kapfenberg, darf der DSV Leoben aufspielen, dann geht es in die lange Winterpause.

Links: StFV, Heiligenkreuz, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (75. Horvat), Rinner, Hubmann, Heinemann, Hofer (G), Giermair (T, 88. Makotschnig), Maier (G), Gligor (46. Gruber), Petkov, Briza. Ersatz: Ebner, Machacek.

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