Drei ganz wichtige Punkte: Der DSV Leoben schlägt Frohnleiten mit 3:1 (1:1)!

Landesliga, 13. Runde, FR 21.10.16, 19:00 Stadion Donawitz, 180. DSV Leoben : SV Frohnleiten 3:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Vorraber (37.), 1:1 Giermair (41.), 2:1 Gligor (53.), 3:1 Petkov (93.). Schiedsrichterteam: Harrer, Birnstingl, Komornyik.

Der DSV Leoben kann endlich wieder gewinnen! Es war kein Leckerbissen, es war nichts für schwache Nerven und diesmal war auch das Glück in den entscheidenden Momenten auf unserer Seite – doch letztlich zählt am Ende des Tages nur das Ergebnis und das fällt mit 3:1 überaus positiv aus! Der DSV Leoben gerät gegen Frohnleiten gleich zu Beginn durch einen Stangenschuss von Vorraber gehörig unter Druck, kommt aber kurz darauf ebenfalls mit einem Stangenschuss von Giermair einem Tor sehr nahe. Diese beiden Spieler sind es auch, die noch vor der Pause für ihre Mannschaften treffen: Vorraber zirkelt einen Ball von der linken Seite ins rechte Kreuzeck zur Frohnleitener Führung, danach verwertet Giermair eine Petkov-Flanke zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel bringt Gligor mit einer schönen Aktion (Lattenköpfler, danach verwertet er den Abpraller) den DSV Leoben mit 2:1 in Führung und das große Zittern beginnt. Frohnleiten macht nun Druck, will den Ausgleich unbedingt, kann aber durch eine disziplinierte Defensivleistung davon abgehalten werden. Donawitzer Konter, um dieses Spiel vorzeitig zu entscheiden, waren zwar vorhanden, wurden aber bis zur allerletzten Aktion nicht konsequent genug zu Ende gespielt. In der 93. Minute bringt Hubmann den Ball in den Strafraum und der Kapitän Martin Petkov sorgt mit seinem ersten Treffer in dieser Saison für den 3:1-Endstand. Gratulation zum Sieg in der Nervenschlacht, damit ist ein wichtiger Schritt aus der Krise gelungen!

Viel Einsatz auf beiden Seiten: Der DSV Leoben (im Bild der Torschütze zum 1:1 Mario Giermair) siegt mit 3:1!

Die Verunsicherung nach den letzten Resultaten ist den Donawitzern von Beginn weg anzumerken. Frohnleiten attackiert Heinemann, kommt in Ballbesitz und über Melnizky und Maschinegg landet der Ball bei Vorraber. Der zieht von der rechten Seite ab, an Nömayer vorbei landet der Ball an der linken Stange, die Nachschussmöglichkeit kann Gligor verhindern. Als kurz darauf der Ball hinter Nömayer im Tor ist (Knaus dabei zum Glück knapp im Abseits), wachsen die Sorgenfalten bei Trainer Auffinger auf der Betreuerbank, aber auch bei den spärlich erschienenen, treuen DSV-Fans.

Mit der ersten guten Offensiv-Aktion erfangen sich die Donawitzer im Spiel gegen den (keineswegs so schlecht spielenden) Tabellenvorletzten: Hasler rutscht bei einem Abschlagversuch aus, der Ball gelangt von Giermair über Heinemann (gefühlvoller Pass in den Lauf) wieder zurück zu Giermair, der sich auf die Reise Richtung Tormann Wenig macht. Wurzinger kann nicht mehr eingreifen, doch der Schuss von Giermair landet – so wie kurz davor auf der anderen Seite – an der Außenstange, es bleibt damit vorerst beim 0:0. Obwohl die Chance ungenützt blieb, erfüllte sie einen wichtigen Zweck. Die Frohnleitener, die ja genauso mit einer Negativserie zu kämpfen haben, waren nun gewarnt und zogen sich danach etwas zurück, überdies wagten sich die Donawitzer nun mehr aus der Deckung.

Offensivaktionen der Donawitzer häufen sich: Ein Hofer-Wechselpass auf Heinemann ist die richtige Idee (kommt leider knapp nicht an), ein Freistoß von Geburtstagskind Hubmann (bei dem keiner rankommt) streift letztlich knapp am Tor vorbei, eine Flanke (nach schnell abgespieltem Freistoß) von Gligor kann vom Tormann unterbunden werden und schließlich scheitert Petkov mit seinem Schussversuch nach Heinemann-Flanke. Alles keine Hochkaräter, aber die Richtung stimmt zumindest. Nach 24 Minuten bekommt Giermair an der Strafraumgrenze (nach einem Eckball) völlig frei zur Schussmöglichkeit. Er trifft den Ball leider nicht exakt und schiesst über das Tor.

Die Frohnleitener Druckphasen gut überstanden: Die DSV Abwehr (im Bild Alex Hofer)!

Das Spiel läuft in dieser Phase nicht so schlecht für die Donawitzer. Einerseits halten sich die eigenen Fehler in Grenzen, andererseits kommt Frohnleiten nur zu Distanzschüssen (der bessere von Kerschbaum, der knapp über die Latte streift). Und dennoch gehen die Gäste in Führung. Ein Kraftakt von Schroll, der ab der Mittellinie über die gesamte rechte Seite marschieren kann (Heinemann und Briza können das nicht verhindern), führt zu seiner Flanke ins Zentrum, die knapp zu hoch scheint. Doch an der zweiten Stange ergattert sich Vorraber den Ball und zirkelt ihn aus spitzem Winkel zum 0:1 ins lange Kreuzeck. Schön gemacht von den beiden Akteuren, wieder einmal laufen die Donawitzer einem Rückstand nach.

Zum Glück aber nicht lange. Hofer wirft auf seiner rechten Seite auf Petkov ein, der kommt nach einer kleinen Körpertäuschung zur Präzisionsflanke. Zwischen Schroll und Hasler startet Giermair punktgenau zum Ball und drückt das Leder aus kurzer Distanz am Tormann vorbei zum 1:1 in die Maschen. Nach vier Minuten im Rückstand zum Glück der schnelle Ausgleich und das noch vor der Pause!

Frohnleiten hat zu Beginn der zweiten Spielhälfte zwei gute Möglichkeiten. Bei einem Kopfball durch Isenburg (Hinterkopf) nach einem hohen Freistoßball zur Mitte fehlt nicht viel, auch ein Schuss von Kerschbaum geht knapp über das Tor. Anders Gott sei Dank, die Donawitzer. Mit der ersten Aktion nach der Pause, gehen sie in Führung und drehen damit das Ergebnis: Giermair, Petkov und Heinemann kombinieren gefällig auf der linken Seite – von Letzterem kommt die Flanke zur Mitte und die hat es in sich. Zwischen den größeren Spielern Wurzinger und Kerschbaum schraubt sich Gligor hoch und erreicht den Kopfball. Der Ball landet an der Querlatte, von dort springt er zurück aufs Feld, Gligor hält den Fuß hin und stellt auf 2:1. Eine schöne Aktion samt Maßflanke und dem unbedingten Willen von Gligor das Tor zu machen – so etwas wollen die DSV-Fans sehen!

Nicht der Größte, dennoch setzte er sich beim Kopfball vor dem 2:1 durch: Andreas Gligor!

Natürlich muss Frohnleiten nun reagieren, macht auf und erhöht nun das Tempo. Ein von Hofer und Maier geblockter Schuss von Melizky (etwa zehn Meter Distanz) kann von Nömayer problemlos gepflückt werden, auch ein Versuch von Kerschbaum bringt nichts ein (am langen Eck vorbei). Die hohen Bälle in den Strafraum häufen sich nun. Eckbälle und Freistöße landen im Zentrum, doch die Leobener Verteidigung erweist sich als überaus kopfballstark. Sämtliche brenzlige Situationen können geklärt werden, Nömayer, vor dessen Gehäuse sich viele Aktionen abspielen, muss nur selten selbst eingreifen.

Dem DSV gelingt es, in dieser Frohnleitener Drangperiode, über Konter vor das Tor zu gelangen. Nur bei der Präzision der entscheidenden Pässe ist viel Luft nach oben. Sämtliche im Ansatz erfolgversprechenden Angriffe sind dadurch zum Scheitern verurteilt, da die Bälle zu hoch, zu scharf oder schlicht – zu ungenau – nach vorne gespielt werden. Statt dem dritten, erlösenden Treffer, muss bis zum Schlusspfiff weitergezittert werden. Einige brenslige Situationen, darunter ein Schuss von Melnizky und eine Attacke von Rinner an Kerschbaum im Strafraum (Schiedsrichter lässt weiter laufen) müssen überstanden werden. Die Zeit will einfach nicht vergehen, Mannschaft und Trainer sehnen den Schlusspfiff herbei und da erlöst Petkov mit der letzten Aktion seine Mannschaft. Über die linke Seite läuft der Ball (Briza, Gruber und Hubmann) bis knapp außerhalb der Strafraumgrenze. Hubmann legt den Ball gefühlvoll in Petkovs Lauf, der schiebt den Ball am Tormann vorbei  zum 3:1.

Unmittelbar danach ist Schluss, der DSV Leoben gibt mit dem 3:1-Heimsieg ein kräftiges Lebenszeichen von sich! Natürlich ist auch nach dem Sieg nicht Alles eitel Wonne, damit konnte aber auch nicht gerechnet werden. Wichtig sind einzig und alleine die drei Punkte, die mit viel Einsatz, Kampf und etwas Glück eingefahren werden konnten und nun wieder für etwas Ruhe und Selbstvertrauen sorgen. Gratulation an den Trainer und die Jungs, die sich nach schweren Wochen diesen Sieg wirklich verdient haben. Nächste Woche folgt das nächste, zu gleich das letzte Heimspiel in diesem Kalenderjahr: Am FR 28.10., ab 19:00 kommt Heiligenkreuz am Waasen nach Donawitz.

Endlich kann wieder einmal gefeiert werden: Markus Briza stimmt an!

Danke an Stadträtin Birgit Sandler für die Matchballspende!

Links: StFV, Frohnleiten, Ligaportal mit Video, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa, Rinner (G), Hubmann (G), Heinemann (86. Gruber), Hofer, Giermair (T), Maier, Gligor (T, 75. Makotschnig), Petkov (T), Briza. Ersatz: Dolc, Machacek, Kutlesa.

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