Punkt bei 1:1 (1:0) in Gnas: Joker Jan Makotschnig erzielt ersten Treffer in der Landesliga!

Landesliga, 10. Runde, FR 30.09.16, 19:00 Sportplatz Gnas, 400. USV Gnas : DSV Leoben 1:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Schadler (36.), 1:1 Makotschnig (79.). Schiedsrichter Ing. Krainer, Altun, Gmeiner.

Nach zwei Zu-Null-Niederlagen kann der DSV Leoben in Gnas beim 1:1 wieder punkten! Der Punkt war aber sehr hart erkämpft, neben Tormann Nömayer verletzten sich auch Heinemann und Wohlmuth, man muss noch abwarten, wer davon wie lange ausfällt! Das Spiel, in dem erstmals Kapitän Petkov wieder über die volle Distanz durchspielen konnte, verlief sehr ausgeglichen, beide Teams suchten den Weg zum Tor: Ein Hofer-Kopfball, eine gute Flanke von Briza, bei der Wohlmuth und Hubmann knapp nicht rankommen sowie ein Gruber- und Wohlmuth-Schuss sind die Ausbeute der Donawitzer vor der Pause, auch Gnas kommt durch Distanzschüsse zu Halbchancen. In der 36. Minute sieht Briza für ein Foul im Mittelfeld seine fünfte Gelbe Karte (und ist damit gegen Fürstenfeld gesperrt), aus diesem Freistoß heraus, fällt der Gnaser Führungstreffer: Schadler zirkelt den Ball zur Mitte, niemand, inklusive Nömayer, erreicht den Ball und es steht 1:0. Nach der Pause vergeben die Hausherren einige Möglichkeiten, um das Spiel vorzuentscheiden, das rächt sich. Die Donawitzer werden stärker und belohnen sich: Der eben eingewechselte 17-jährige Makotschnig steigt bei einem Petkov-Freistoß goldrichtig zum Ball und versenkt ihn zum 1:1 im Gnaser Tor. Dabei bleibt es, der Punkt tut der Mannschaft gut, wenn gleich man sorgenvoll auf die nächsten Aufgaben blickt. Nömayer mit Knöchelverletzung ausgetauscht, dazu Heinemann mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und auch Wohlmuth, der sich im Finish das Knie verletzt – dazu Briza gesperrt, Stimmung konnte nach dem Auswärtspunkt so natürlich keine aufkommen!

Bravo: Jan Makotschnig wird nach seinem Treffer umjubelt!

Den Negativlauf stoppen, das war die Devise für das Spiel in Gnas. Dementsprechend agierten die Donawitzer auch und waren von Beginn an präsent und motiviert. Nach einem ersten Corner (Hubmann) kommt Hofer zum Kopfball, der Ball steigt aber über das Tor. Auf der anderen Seite kann Nömayer einen Freistoßball von Schadler nicht fangen, zum Glück passiert dabei nichts, der Ball streift knapp links neben das Tor. Richtig gut dann die nächste DSV-Chance: Wieder ist es ein ruhender Ball (Briza-Freistoß), der gefährlich zur Mitte kommt, doch sowohl Wohlmuth als auch dahinter Hubmann können aus kurzer Distanz den Ball nicht erreichen und über die Linie befördern!

Angetrieben von Kapitän Petkov, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielen kann, entstehen weitere Halbchancen: Ein Schuss von Briza (daneben), eine Flanke von Giermair auf Petkov (Tormann funkt dazwischen), ein abgefälschter Gruber-Schuss und schließlich ein Petkov-Kopfball deuten das verbesserte Donawitzer Spiel an, der letzte Biss, die letzte Konsequenz  freilich fehlen noch. Auch Gnas kommt am engen Platz mit hohen Bällen schnell nach vorne, zumeist klären Maier und Rinner in der Mitte, nach 21 Minuten jedoch zieht Schadler ab, sein Schuss streift knapp am Tor vorbei. Nach einem Pass von der linken Seite schiesst Kniewallner sofort, Nömayer kann den Ball festhalten. Dann die 36. Minute, einen schnellen Gnaser Vorstoß über Kniewallner, unterbindet Briza regelwidrig, er sieht für sein Foul die Gelbe Karte (mit Konsequenzen). Noch schlimmer, Schadler zirkelt den Ball zur Mitte, einige Spieler steigen hoch, erreichen dabei aber den Ball nicht, neben Nömayer springt der Ball auf und landet zum 1:0 im Tor. Nicht zwingend, weder vom Spielverlauf noch von der konkreten Situation, schade zum vierten Spiel hintereinander laufen die Donawitzer einem Rückstand nach!

Mit dem Führungstreffer wird Gnas mutiger und hätte beinahe gleich nachgelegt: Ausschuss Tormann, ein verlorenes Kopfballduell und trotz zweier Gegenspieler setzt sich Mandl durch, sein Schuss landet denkbar knapp neben der rechten Stange im Torout. Bis zur Pause erfangen sich die Donawitzer wieder, kommen durch Wohlmuth (Nachschuss nach Giermair-Versuch) zu einem Torschuss aus etwa zehn Metern, Stocker im Gnaser Tor hält aber. Zur Halbzeit doch unglücklich 0:1 zurück, überhaupt in den vergangenen fünf Spielhälften kein Tor erzielt, die Donawitzer sind in der zweiten Spielhälfte gefordert!

Pechvogel Markus Nömayer wird durch Markus Ebner ersetzt!

Die erste Chance nach Seitenwechsel sehen die 400 Zuseher von der Heimmannschaft: Fink setzt sich links durch, den Querpass übernimmt der Gnaser Wohlmuth (Heiko), der Ball landet knapp neben dem Tor. Aber auch die Donawitzer finden wieder schnell ins Spiel. Eine Kombination über mehrere Stationen landet vorerst auf der linken Seite bei Gligor, seine Hereingabe übernimmt Wohlmuth per Kopf, Stocker kann den Ball zur Seite abwehren. Danach sehen die Zuseher zwei schöne, spektakuläre Aktion ihrer Mannschaft: Ein Fallrückzieher von Wohlmuth (der dürfte dort so alleine nicht zaubern, der Ball geht knapp am Tor vorbei) und kurz darauf ein Volleyschuss vom auffälligsten Spieler seiner Mannschaft, Kapitän Schadler, den Nömayer parieren kann.

Die Donawitzer steigern das Tempo und gelangen auch immer wieder schnell zum Sechzehner. Nach einem Eckball zur ersten Stange ist Petkov per Kopf zur Stelle, die kurze Abwehr nach vorne scheint für Rinner eine ideale Vorlage aus kurzer Distanz zu sein. Mehrere Beine fahren Richtung Ball, der getroffene Rinner fällt, der Pfiff des Schiedsrichters ertönt. Zum Erstaunen vieler erkennt der Unparteiische ein Stürmerfoul in dieser Situation, statt Elfer gibt es Freistoß für Gnas. Mit Heinemann, der zuletzt wegen einer Schulterverletzung angeschlagen war, für Gligor, investiert Trainer Auffinger noch etwas mehr in das DSV-Offensivspiel: Vorerst scheinen aber die hohen Flanken zur Mitte nicht das geeignete Mittel zu sein, um Gnas zu brechen.

„Stürmerfoul“ – Bernhard Rinner wird zurückgepfiffen!

70. Minute erstmals Pech für den DSV. Der ohnedies erst wiedergenesene Tormann Nömayer, der nach Reinwalds Ausfall, erst sein viertes Spiel absolviert, verletzt sich nach einem Zusammenstoß mit Klenner am Knöchel und kann nicht weiter spielen. Tormann Ebner, eigentlich dritter DSV Goalie, kommt damit bereits zu seinem dritten Einsatz in der Landesliga, nach kurzer Nervosität (Ausschüsse), ist er der gewohnt starke Rückhalt. Nach einem Briza-Freistoß (ähnlich dem zum 1:0 von Gnas, leider ohne das gleiche Ergebnis), bleibt der nächste Donawitzer am Boden: Wieder Briza, mit dem hohen Ball zur Mitte, Heinemann und Stocker gehen zum Ball, stoßen heftig zusammen, beide bleiben kurz liegen. Heinemann spielt zwar weiter, klagt aber nach dem Spiel über Kopfschmerzen und weist Symptome für eine eventuelle Gehirnerschütterung auf.

Der Glücksgriff. Trainer Auffinger bringt mit seinem dritten Wechsel den 17jährigen Makotschnig, der damit zu seinem dritten Saison-Kurzauftritt kommt. Er läuft auf seine Position (Strafraum bei einem Freistoß) und tatsächlich: Petkov zirkelt den Ball zur Mitte, Makotschnig steigt hoch, trifft den Ball per Kopf und versenkt ihn zum 1:1-Ausgleichstreffer ins lange Eck! Was will man mehr, besser geht eine erste Ballberührung nicht! Das Donawitzer Tor bringt noch einmal Bewegung in die Schlussphase. Beide Teams wittern die Chance, dass da noch etwas geht und versuchen schnell nach vorne zu spielen. Bei einem dieser Vorstösse geht Wohlmuth zu Boden und krümmt sich vor Schmerzen. Erster Verdacht: Eine Knieverletzung unbestimmtes Grades, hoffentlich nichts all zu Schlimmes…

Er fehlt definitiv in der nächsten Runde: Markus Briza nach seiner 5. Gelben Karte!

Bis zum Ende der Nachspielzeit kann sich Tormann Ebner noch auszeichnen, kann einen Kopfball von Suppan fangen, kurz darauf scheitert noch Klenner mit einem Schuss, es bleibt beim 1:1- Unentschieden. Trotz des Punktes in Gnas, ist man aufgrund der Ausfälle beim DSV sehr besorgt. Man wird in den kommenden Tagen sehen, wie die Ausfallliste aussehen wird, wer am kommenden Samstag, 8.10, 17:30 in Donawitz gegen Fürstenfeld fehlen wird.

Links: StFV, Gnas, Ligaportal mit Video, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer (71. Ebner), Rinner, Gruber (G), Hubmann (G, 78. Makotschnig,T), Wohlmuth, Hofer, Giermair, Maier, Gligor (61. Heinemann), Petkov, Briza (G). Ersatz: Machacek, Horvat.

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