Erste Heimniederlage: Der DSV Leoben verliert gegen Mettersdorf 0:2 (0:1)!

Landesliga 9. Runde, FR 23.09.16, 19:00 Stadion Donawitz, 350. DSV Leoben : USV Mettersdorf 0:2 (0:1). Torfolge: 0:1 Rossmann (1.), 0:2 Barbic (47.). Schiedsrichterteam: Spörk, Birnstingl, Koren.

Der DSV Leoben tritt weiterhin auf der Stelle, der erhoffte Punktegewinn gegen Mettersdorf blieb aus. Der Aufsteiger beginnt das Spiel praktisch mit 1:0, denn mit der ersten Chance in der ersten Spielminute, gelingt Rossmann per Kopf der Führungstreffer. Auch danach hat Mettersdorf die klareren Chancen, erst Mitte der Halbzeit erfangen sich die Donawitzer und können auch offensiv Akzente setzen. Die Riesenausgleichchance findet Markus Briza vor: Auf der Linie rettet Kozissnik für seinen Tormann und verhindert somit das 1:1. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Wieder gelingt Mettersdorf mit der ersten Chance ein Kopfballtreffer, diesmal durch Barbic, die Donawitzer laufen gegen starke Mettersdorfer ab der 47. Minute einem Zwei-Tore-Rückstand nach. Das Bemühen, noch einmal ins Spiel zurück zu finden, kann man unserer Mannschaft keineswegs absprechen, es wurde gefightet, die Zweikämpfe gesucht, der Gegner mit viel Laufbereitschaft früh attackiert. Was fehlte, war zum Einen das spielerische Element, zu selten lief der Ball über mehr als zwei Stationen, zum Anderen war man beim Abschluss zu wenig konsequent. Mettersdorf erwies sich als clevere Mannschaft, die unterstützt durch die beiden schnellen Tore, den Sieg trocken nach Hause spielte. Beim DSV heisst es nach zwei Niederlagen in Folge – Kopf nicht hängen lassen, hart weiterarbeiten, vielleicht klappt es ja schon nächste Woche wieder in Gnas.

Einfach nicht durchgekommen: Der DSV findet die Lücke in der Abwehr nicht!

Mettersdorf, ein starker Aufsteiger, der nach zwei Siegen voller Selbstvertrauen nach Donawitz kam, war die erwartet harte Nuss: Man wusste schon vor dem Spiel um die Stärken des Gegners, der Spielplan wurde dahingehend abgestimmt, bereits nach einer Minute war das aber hinfällig. Wie schon in Voitsberg kassiert der DSV Leoben ein schnelles Gegentor, diesmal bereits mit dem ersten Angriff in der ersten Minute! Horvat auf Stadler, der spielt in die Mitte auf Rother. Der Goalgetter (9 Tore) sieht auf der linken Seite Fuchshofer, dessen Flanke zur Mitte verwertet Rossmann per Kopf zum 1:0. Das alles ging unserer Mannschaft sichtlich viel zu schnell, keiner war bei dem schnörkellosen Direktspiel nahe genug am Mann, um eingreifen zu können, das Spiel beginnt also zur Freude der mitgereisten Mettersdorfer mit 0:1.

Während der erste Donawitzer Angriff (Flanke Gligor zur Mitte, Heinemann kommt nicht ran) versandet, bleibt Mettersdorf am Drücker. Wieder wird Fuchshofer an der linken Seite angespielt, wieder gelangt die Flanke zur Mitte – diesmal passt Briza gut auf und kann mit Nömayer einen zweiten Treffer verhindern. Leoben tut sich weiterhin schwer mit dem Spielaufbau und bleibt ein ums andere Mal vor dem gegnerischen Sechzehner hängen. Anders Metersdorf. Rossmann spielt neuerlich auf Fuchshofer, der zieht diesmal in den Strafraum und schiesst – der Ball geht knapp am langen Eck vorbei, der rein rutschende Rother verfehlt knapp die Abstaubgelegenheit.

Die Matchuhr zeigt die erste Minute an, Mettersdorf geht per Kopf in Führung.

Das Tempo im Spiel ist von beiden Seiten hoch, die Donawitzer kommen über Standards (Freistöße, Eckbälle) dem Gefahrenbereich im Strafraum nahe, ohne den ehemaligen DSV-Goalie Winter aber ernsthaft zu prüfen. Auch eine gute Heinemann-Flanke von rechts zur Mitte gerät etwas zu hoch für Wohlmuth, zu gut wird die Solospitze markiert. Auf der anderen Seite setzt sich Fuchshofer durch und spielt auf Vasic, dessen Flanke in der Mitte auf einem der Köpfe von Maier sowie Stadler und Rother landet, letztlich kann Nömayer klären. Mitte der Hälfte bekommen die Donawitzer diese gefährlichen Gegenstöße über die linke Seite besser in den Griff, Machacek kann sich nun mehrmals erfolgreich behaupten. Donawitzer Schüsse von Briza und Heinemann landen neben dem Tor oder werden geblockt, ehe Hubmann zum Freistoß links außerhalb des Strafraumes antritt. Der hohe Ball zur Mitte wird kurz von Winter weggeschlagen, Heinemann kommt zur Flanke von der anderen Seite. Diesmal fällt dem völlig freien Briza der Ball nach einem Abwehrversuch vor die Beine. Aus kurzer Distanz zieht er ab, vorbei an Winter scheint der Ausgleichtreffer gelungen, ehe Kozissnik den Ball auf der Linie abwehren kann.

Was wäre wenn der Ausgleich gelungen wäre, wie wäre das Spiel wohl verlaufen, diese Fragen bringen nichts, der DSV bleibt im Rückstand. Bis zur Pause wird Mettersdorf weitgehend vom Sechzehner ferngehalten, die Donawitzer Angriffe zumeist über Heinemann auf Wohlmuth bringen auch nichts, es bleibt beim 0:1.

Zweite Spielhälfte, gleiches Bild. 47. Minute, nach einem Foul von Maier gibt es den Freistoß für Mettersdorf. Stadler bringt den Ball zur zweiten Stange, dort lauert Barbic, der per Kopf auf 0:2 stellt. Wieder schön gemacht, doch auch zu einfach. In dem Bereich muss die Abwehr energischer sein, so frei zum Köpfeln darf dort einfach kein Spieler kommen. Dass es nun noch schwieriger werden würde war jedem klar. Die Donawitzer spielten mit dem Mute der Verzweiflung, verbissener Kampf aber auch Krampf waren die Folge.

Einsatz und Laufbereitschaft mögen gepasst haben – das war gegen Mettersdorf aber zu wenig!

Hubmann, Briza und Giermair kommen in Schussdistanz zum Abschluss, keiner der Versuche landet aber Richtung Tor, jedesmal ist ein Bein dazwischen, mehrere Eckbälle sind die Folge. Gefährlicher sieht eine Zufallsaktion aus: Eine Heinemann-Flanke gerät zum Heber aufs Tor, den Winter über die Latte drehen kann. Mettersdorf hat jetzt den Platz zum Kontern und Spieler, die das auch Können. Zwei gefährliche Situationen müssen die Doanwitzer überstehen, Nömayer reagiert sensationell bei einem Kopfball vom Fünfer, ein Schuss von Horvat geht nur napp links am Tor vorbei.

Mit dem Wechsel Gligor gegen Jankov stellt Auffinger auf eine Dreier-Abwehr um, Leoben versucht noch einmal alles, um heranzukommen. Wieder kommen die Donawitzer zu mehreren Eckbällen, bei einem davon hebt Petkov vom kurzen Eck den Ball mit dem Kopf Richtung langes: Schade, sein Versuch scheitet nur knapp! Ein Schussversuch von Jankov, mehrere hohe Flanken (Wohlmuth scheitert mit einem Kopfball), ein geblockter Petkov-Schuss: Viel mehr sehen die Zuseher im Donawitzer Stadion leider nicht mehr, der DSV Leoben muss die erste Heimniederlage zu Kenntnis nehmen.

Mettersdorf präsentierte sich stark, hatte in Summe die besseren Tormöglichkeiten, damit ist der Auswärtssieg auch nicht unverdient. Für den DSV gilt momentan, wenn es nicht so läuft, kommt Pech auch dazu (schnelle Gegentore, die wenigen Großchancen werden nicht genützt). Jammern hilft aber nicht, kontinuierlich weiterarbeiten, hart trainieren, dann wird sich das Blatt auch wieder wenden!

Da war sie, die Riesenausgleichchance: Brizas Schuss wird auf der Linie abgewehrt!

Nächstes Spiel, FR 30.09., 19:00 in Gnas.

Links: StFV, Ligaportal mit Video, Fanreport, Mettersdorf

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (76. Gruber), Rinner, Hubmann, Heinemann (G), Wohlmuth, Machacek (46. Petkov), Giermair, Maier, Gligor (67. Jankov), Briza. Ersatz: Ebner, Makotschnig.

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