Donawitzer Torfestival nach Rückstand: Der DSV besiegt St. Anna mit 5:1 (1:1)!

Landesliga, 7. Runde, FR 09.09.16, 19:00, Stadion Donawitz, 200. DSV Leoben : St. Anna/Aigen 5:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Guja (20.), 1:1 Giermair (38.), 2:1 Hubmann (58.), 3:1 Balazic (62., Eigentor), 4:1 Wohlmuth (91.), 5:1 Giermair (94.). Schiedsrichter Harrer, Spörk, Kollmann.

Was für ein tolles Spiel! Gegen einen keineswegs schwachen Gegner schossen sich die Donawitzer nach Rückstand in der Schlussphase noch zu einem 5:1 (1:1)- Kantersieg! Dabei begann alles nicht gerade wunschgemäß: St. Anna- Torjäger Marko Guja lässt Tormann Nömayer bei seinem ersten Einsatz keine Chance und bringt seine Mannschaft nach 20 Minuten mit 1:0 in Führung. Die Donawitzer stecken aber nicht auf, kämpfen sich ins Spiel und werden noch vor der Pause mit einem herrlichen Schuss von Mario Giermair mit dem Ausgleich belohnt. Nach dem Seitenwechsel bringt ein Doppelschlag den DSV Leoben auf die Siegerstraße: Zuerst sorgt Christoph Hubmann für den Führungstreffer, kurz darauf lenkt Balazic eine Flanke von Tim Heinemann zum 3:1 ins eigene Tor. Danach drängt zwar St. Anna wieder, die Tore fallen aber weiterhin auf der richtigen Seite: In der Nachspielzeit erhöht Oliver Wohlmuth mit einem Heber auf 4:1, mit der letzten Aktion des Spieles trifft Mario Giermair mit seinem zweiten Treffer zum 5:1- Endstand. Eine ganz starke Mannschaftsleistung der Donawitzer, die beim Comeback von Martin Petkov, mit einem nicht erwarteten Kantersieg belohnt wird – Gratulation dazu, das war Werbung für den DSV Leoben!

Das Comeback: Martin Petkov ist nach langer Verletzung wieder am Spielfeld!

Wahrscheinlich auch aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Wiesenfestes kamen diesmal mit 200 Zuseher ins Donawitzer Stadion, die den Besuch aber nicht bereuen sollten. Nach einem ersten Angriff der Donawitzer, der aber nur zu einem Eckball führt, kommen die Gäste aus St. Anna erstmals gefährlich vor das von Markus Nömayer (sehr gut) gehütete Tor. Plötzlich taucht Andreas Lackner im Zentrum auf, Alex Maier kann ihn entscheidend am kontrollierten Schuss hindern, sein Versuch aus kurzer Distanz landet daher weit über dem Tor. Riesenchance, nach nur vier Minuten wäre es fast passiert…

Danach bekommen die Donawitzer aber mehr und mehr das Spiel in den Griff und kommen nach einigen Halbchancen selbst zur Riesentorchance. Nach einem weggefausteten Ball des Tormannes kommt Hubmann zur zweiten Flankenchance. Der Ball geht durch die Mitte und landet perfekt beim völlig ungedeckten Wohlmuth, der aus kurzer Distanz den Ball neben die Stange setzt. Mit dem Ball dürfte er nicht gerechnet haben, normalerweise macht den der Torjäger! Anstatt in Führung zu gehen liegen die Donawitzer dann plötzlich mit 0:1 im Rückstand. Ein Wahnsinnspass von Drevensek, der millimetergenau zwischen Rinner und Maier passt und den dahinter losziehenden Guja erreicht, leitet den Führungstreffer von St. Anna ein. Die Riesenchance lässt sich der Torjäger nicht entgehen, er umkurvt Nömayer und schiebt den Ball mit seinem siebten Saisontreffer zum 0:1 ins Tor. Damit liegt der DSV Leoben erstmals in dieser Saison zu Hause im Rückstand, man durfte gespannt sein, wie die Mannschaft mit dieser Situation umgehen würde.

Vorerst sind es wieder die Blauen, die ungemütlich vor unserem Tor auftauchen. Diesmal ist es Kobald, diesmal steigt der Ball über Tormann und Latte über das Gehäuse. Die Donawitzer spielen auch nach dem Tor gefällig weiter, laufen viel und sind auch in den Zweikämpfen oftmals erfolgreich – es liegt nur an Kleinigkeiten, dass nur wenig Torszenen entstehen. Ein Schuss von Briza, einer von Giermair, gefährlich sind beide nicht. Da hat Nömayer auf der anderen Seite mit einem etwas verdeckten Schuss von Dugolin mehr Arbeit. Der Tormann wehrt den Schuss von der linken Seite mit einer tollen Parade in den Corner.

Der Doppeltorschütze: Mario Giermair mit starker Leistung!

Ein schlechter Pass von einem Gästeverteidger leitet den Ausgleich ein. Den besagten Pass durch die Mitte fängt Heinemann ab, dann geht es schnell. Heinemann bedient Wohlmuth, der sofort auf den freilaufenden Giermair weiter spielt. Giermair zieht ab und trifft an Waltl vorbei zum 1:1 in die linke Ecke. Wie schon in den Aktionen davor wurde schnell gespielt, diesmal aber mit der nötigen Präzision, darum hat es auch mit dem umjubelten Tor noch vor der Pause geklappt. Damit beginnt das Spiel in der zweiten Hälfte wieder bei „Null“, alles wieder offen.

St. Anna ist auch nach der Pause das erwartet kompakte Team. Stets auf Donawitzer Fehler lauernd, mit der nötigen Qualität der Einzelspieler ausgestattet, ist jederzeit ein schmerzlicher Angriff möglich. Nur, die Donawitzer machen diesen entscheidenden Fehler nicht, die Konzentration lässt auch nach der Pause keineswegs nach, angetrieben vom kaum zu haltenden Heinemann mehren sich wieder die Donawitzer Offensivaktionen. Gefährlich für Waltl wird es allerdings erstmals bei einer gewagten Kopfballrückgabe von Gutensohn, den der Tormann mit Mühe parieren kann.

Dann die 58. Minute, ein Angriff wie aus dem Lehrbuch. Von ganz hinten beginned, läuft der Ball von Hofer über Giermair, Heinemann und wieder zum mitgeeilten Hofer. Der sieht neben sich den besser positionierten Hubmann stehen und spielt ab. Aus etwa 23 Metern Entfernung zirkelt er den Ball über dem, etwas zu weit vor dem Tor stehenden, Waltl perfekt ins linke Eck – ein Taumtor zum 2:1. Der DSV hat das Spiel gedreht und es kommt kurz darauf noch besser. Wieder beginnt die Situation ganz hinten, diesmal sogar bei Nömayer. Der Ball nach dem Ausschuss wird mehrmals in den eigenen Reihen hin und hergespielt, schließlich landet er bei Heinemann am rechten Flügel. Die Flanke in den Strafraum gerät für Wohlmuth etwas zu weit, doch das störte nicht. Pechvogel Balazic trifft den Ball beim Versuch ihn weg zu befördern derart unglücklich, dass er schließlich an Waltl vorbei zum 3:1 im Netz landet. Perfekter Zeitpunkt, nach etwas mehr als einer Stunde führen die Donawitzer mit zwei toren Vorsprung!

Er war kaum zu Halten: Tim Heinemann!

In der 70. Minute ist es endlich so weit. Der langzeitverletzte Kapitän Martin Petkov betritt unter dem Applaus des Publikums wieder den Rasen. Und etwas später hat er sogar eine richtig gute Torchance. Waltls Abschlagversuch misslingt, Petkov kommt zum Schuss, beim Heberversuch scheitert er aber. In dieser Phase, in der beide Mannschaften mit offenem Visier spielen, entstehen auf beiden Seiten gute Möglichkeiten auf weitere Tore. Für den DSV vergeben Giermair, Heinemann (Gewaltschuss, Waltl kann parieren) und Wohlmuth (drüber), auf der anderen Seite können Schuster und Pfeifer die Doppelchance nicht nützen: Der eine scheitert an Nömayer, der andere setzt den Kopfball neben die Stange.

Die fünf Minuten Nachspielzeit haben es dann noch einmal in sich. Zuerst zeigt der Schiedsrichter in einer Aktion sowohl Briza als auch Füzfa Gelb, danach beginnt aber die Party. Gery Füzfa tankt sich in einem Kraftakt auf der linken Seite durch und spielt dann Wohlmuth den Ball perfekt in den Lauf. Wieder ist Waltl zu weit vor dem Tor, dies lädt Wohlmuth zum Heber förmlich ein und der gelingt auch. Mit den Fingerspitzen zwar noch dran, landet der Ball zur endgültigen Entscheidung im Tor. Einer geht aber noch. Mit der letzten Aktion des Spieles gelingt noch das 5:1. Mario Giermair schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und ist nicht mehr zu stoppen. Er zieht im Sprint (in der 95. Minute!) allen, die es wissen wollten, auf und davon, auch der Abschluss ist perfekt, Waltl ist zum fünften Mal geschlagen.

Perfekte Werbung in eigener Sache. Der DSV hat sich den Sieg hart erarbeitet, die Gegenwehr war viel mehr, als es das Ergebnis ausdrückt. Das Glück des Tüchtigen war in diesem Spiel zweifellos auf unserer Seite, das störte danach beim feiern am Wiesenfest sicher niemand…

Machte bei seinem ersten Einsatz nach überstandener Verletzung eine gute Figur: Tormann Markus Nömayer!

Links: StFV, St. Anna, Ligaportal mit Video, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (G), Rinner (G), Hubmann (T, 71. Petkov), Heinemann (89. Machacek), Wohlmuth (T), Hofer, Giermair (T,T), Maier, Gligor (74. Gruber), Briza (G). Ersatz: Ebner, Jankov.

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