Ungefährdeter Auswärtssieg! Der DSV Leoben siegt in Zeltweg mit 4:0 (3:0)!

Landesliga, 6. Runde, SO 04.09.16, 10:30, Aichfeldstadion, 200. FC Zeltweg : DSV Leoben 0:4 (0:3). Torfolge: 0:1 Briza (6.), 0:2 Rinner (35.), 0:3 Wohlmuth (37.), 0:4 Hubmann (49.). Schiedsrichterteam: Insupp, Spörk, Cetin.

Der DSV Leoben wird in Zeltweg seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und gewinnt klar mit 4:0 (3:0)! Abgesehen von einer kurzen Phase nach dem ersten Donawitzer Treffer, in der Zeltweg zwei Mal gefährlich vor Ebners Tor auftauchte, verlief das Derby wie auf einer schiefen Ebene Richtung Zeltweger Tor. Das 0:1 nach nur sechs Minuten durch Markus Briza war bereits die dritte gute DSV-Gelegenheit (davor scheitert Wohlmuth zwei Mal), auch danach hat Gruber mit einem Lattenschuss Pech. Nach den erwähnten beiden Zeltweger Kontermöglichkeiten (beide Male hat Hepflinger den Ausgleichstreffer am Fuß), spielt nur noch der DSV. Ein weiterer Stangenschuss von Wohlmuth und ein gerade noch abgefälschter von Giermair gehen dem 0:2 voraus. Nach Hubmann-Eckball steigt Rinner unbedrängt hoch und netzt per Kopf ein. Nur zwei Minuten später ist das Spiel mit dem 0:3 entschieden. Nachdem Füzfa den Ball an die Stange setzt (drittes Mal Aluminium!), reagiert Wohlmuth am Schnellsten und drückt im Fallen den Ball über die Linie. Nach dem Seitenwechsel ist es Hubmann, der nach wenigen Minuten den vierten Treffer erzielt: Von Briza ideal eingesetzt schlenzt er den Ball zum 0:4 Endstand in die Ecke. Danach schalten die Donawitzer einen Gang zurück, bei mehr Konzentration im Abschluss wären dennoch weitere Tore (Füzfa aus kurzer Distanz, Wohlmuths zweiter Treffer wird wegen angeblichen Abseits nicht gegeben) möglich gewesen. Der klare Sieg wurde eingefahren, das Ziel also souverän erreicht!

Sowohl für Reinwald als auch für Petkov wurde es nichts mit dem (möglich scheinenden) Comeback, beide Spieler mussten in Zeltweg noch pausieren. Damit durfte Ebner zum zweiten Mal ins Landesligator, diesmal kann er sich über einen Zu-Null-Auswärtssieg freuen, bei dem er zumindest bei drei Schüssen souverän agierte und seiner Mannschaft einen Gegentreffer ersparte.

Der DSV beginnt sehr druckvoll und will von Beginn weg den Tabellenletzten mit Pressing zu Fehlern zwingen. Das gelingt auch. Wohlmuth setzt sich bereits in der ersten Minute durch, sein Stanglpass von links kommt knapp nicht an. Beim zweiten Versuch, einem hohen Ball aus dem Mittelfeld, räumt er mit all seiner Routine den Verteidiger beiseite und läuft alleine auf  den Zeltweg-Keeper Steinkellner. Der Ball springt ihm leider zu weit vom Fuß, der Tormann kann den Gegentreffer verhindern. Und in der fünften Minute ist es abermals Wohlmuth, der sich eine gute Chance erarbeitet: Durch sein Pressing gewinnt er den Ball, schiesst auch, doch wieder hat Steinkellner seine Finger am Ball und lenkt den Schuss in den Corner ab.

Aus dem Eckball entsteht der Führungstreffer. Alle warten auf die hohe Flanke, doch Hubmann legt kurz ab für Briza, der mit einem satten Schuss ins kurze Eck den Tormann bezwingt. Brizas dritter Saisontreffer, der Routinier wird schön langsam zum Goalgetter! Gleich danach vergibt Gruber die dicke Chance um nachzulegen. Nach einer Giermair Flanke in den Strafraum, serviert Heinemann den Ball perfekt – aus kurzer Distanz trifft Gruber den Ball nicht richtig, Steinkellner kann den Ball an die rechte Stange abwehren.

Nach fünfzehn Minuten, in denen Zeltweg vor allem mit Defensivaufgaben beschäftigt ist, der erste Angriff der Hausherren – und der ist sehenswert. Krug setzt sich auf der rechten Seite durch, auf den mitgelaufenen Hepflinger wird etwas vergessen, und schon ist sie da, die Riesenausgleichchance. Ebner verkürzt den Winkel, zum Glück bringt Hepfinger den Stanglpass im Tor nicht unter. Kurz darauf ist es wieder Hepflinger, der einen Pressball mit Hofer (auch Ebner läuft hinaus) im Torraum gewinnt, der Ball steigt in hohem Bogen Richtung Tor, doch Maier putzt vor Zeltweger Angreifern erfolgreich aus.

Das war es dann aber schon wieder mit Zeltwegs Offensivspiel. Danach besinnen sich die Donawitzer und spielen wieder ihr Spiel – der Gegner ist wieder zum reagieren gezwungen. Heinemann setzt sich, wie so oft, auf seiner linken Seite durch, die Flanke landet bei Wohlmuth, dessen Schuss von der rechten Seite zu genau aufs lange Eck positioniert ist – von der Stange kullert der Ball aufs Spielfeld zurück! Der DSV weiter im Vorwärtsgang, diesmal setzt sich Giermair durch und zieht vom Sechzehner ab, der Schuss mit Potential auf ein Tor wird in letzter Sekunde von einem Verteidiger abgefälscht, der Ball schlägt neben der Stange ein.

Aber auch dieser Eckball wird mit einem Tor abgeschlossen. Wieder Hubmann, diesmal von der anderen Seite, diesmal auch hoch zur Mitte. Zentral steigt Börni Rinner scheinbar unbedrängt zum Kopfball und versenkt das Leder am Tormann vorbei zum 0:2! Kopfball nach Standard: Das ist zwar Rinners Stärke, dennoch wird es ihm wohl nur selten im gegnerischen Strafraum so leicht gemacht. Dem noch nicht genug, nur zwei Minuten später ist das Spiel vor-entschieden. Briza bringt einen Freistoßball zur zweiten Stange, dort scheitert Füzfa mit seinem Schuss an der rechten Stange. Diesmal prallt der Ball zurück zu Wohlmuth, der trotz der vielen Beine im Fallen die Lücke findet und zum 0:3 abschließt!

Bis zur Pause vergeben noch Gruber und Wohlmuth, dessen Schuss aus kurzer Distanz zu Hubmann abgefälscht wird, sein Treffer wird wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben, mit einem 0:3 geht es in die Halbzeitpause. Die Donawitzer geben auch zu Beginn der zweiten Hälfte gleich wieder den Ton an. Einen Schuss von Wohlmuth kann Steinkellner abwehren, in der 49. Minute fällt aber schon der nächste Treffer. Briza geht mit nach vorne und bedient Hubmann ideal. Hubmann macht noch ein paar Schritte Richtung Strafraum und schlenzt den Ball an den Fingern des Goalies vorbei zum 0:4 ins lange Eck. Schöne Kombination, schöner Abschluss – so einfach sieht das aus!

Nach 67 Minuten vergibt Füzfa nach einer schönen Gligor-Flanke mit einem Versuch aus kurzer Distanz das sicher scheinende fünfte Tor, der letzten hochkarätigen Aktion. Mit dem Wissen, das bei diesem Spielstand und der Überlegenheit nichts mehr anbrennen wird, ist es natürlich vorbei mit dem Zeltweger Aufbäumen: Zu utopisch ist ein Zeltweger Punktegewinn. Dementsprechend flaut das Spiel ab, das bei sommerlichen Temperaturen, begleitet von den abziehenden Flugzeugen der Airpower16, vor etwa 200 Zusehern, testspielähnlich zu Ende gespielt wird.

Trainer Auffinger schont Bernhard Rinner, der zwei Mal ordentlich etwas abbekommt und bringt für den Innenverteidiger Heiko Machacek – auch Gligor und Jankov werden eingewechselt. Die Torszenen werden weniger – es scheint als der DSV nicht mehr will und Zeltweg nicht kann – abgesehen von zwei Wohlmuth Aktionen, passiert nicht mehr viel. Beim ersten Versuch scheitert er mit einem Schuss vom Sechzehner, in der anderen Szene befindet er sich beim Abschluss angeblich in Abseitsposition.

Auch Ebner darf sich noch zwei Mal auszeichnen, bei Schüssen von Waldhuber und Mayr ist er aber nicht zu bezwingen und hält seinen Kasten sauber.

Markus Ebner fehlerfrei: ZuNull in Zeltweg!

Vier Tore, drei Mal Aluminium und zwei Mal ein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt, die Überlegenheit der Donawitzer in diesem Spiel war augenscheinlich. Die Donawitzer gewinnen damit nach drei (inkl. Steirercup) sieglosen Spielen endlich wieder und holen die erhofften Punkte in Zeltweg. Nächste Woche geht es beim Wiesenwochenende weiter, am FR 09.09.16, 19:00 Uhr, wartet in Donawitz mit St. Anna ein anderes Kaliber!

Links: StFV, Zeltweg, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Ebner, Füzfa, Rinner (T, 64. Machacek), Gruber (60. Gligor), Hubmann (T,G), Heinemann (75. Jankov), Wohlmuth (T), Hofer, Giermair, Maier, Briza (T). Ersatz: Oberforcher, Horvat.

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