Steirercup 16/17, Der DSV Leoben muss sich Bruck in der Verlängerung geschlagen geben!

Steirercup, 4. Runde, DI 30.08.16, 19:00 Murinselstadion, 150. SC Bruck/Mur : DSV Leoben n.V. 3:2 (2:2, 1:1). Torfolge: 0:1 Wohlmuth (2.), 1:1 Klicnik (37.), 2:1 Klicnik (53., Elfer), 2:2 Wohlmuth (61., Elfer), 3:2 Klicnik (102.). Schiedsrichterteam: Spörk, Pöllabauer, Ibrahim. Link StFV

Nach einem spannenden, guten Steirercup-Spiel muss sich der DSV Leoben aus dem diesjährigen Bewereb verabschieden. Marc Klicnik von Bruck und Oliver Wohlmuth für den DSV Leoben sorgten für alle fünf Tore in dem engen Spiel, in dem Bruck letztlich als knapper Sieger in der Verlängerung hervorgeht. Damit ist der Steirercup 2016/2017 in der vierten Runde auch schon wieder vorbei.

Dabei beginnt das Spiel sehr vielversprechend für die Donawitzer, denn gleich in der zweiten Minute konnte Oliver Wohlmuth seine Mannschaft in Führung bringen. Nach einen Pass durch die Mitte, startet der Leobener Stürmer goldrichtig und kann alleine aufs Tor ziehen, diese Chance lässt sich der Routinier nicht entgehen. Nach diesem Auftakt nach Maß versäumen es die Montanstädter aber, die leichte spielerische Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Chancen von Wohlmuth (11′), Hubmann (17′), abermals Wohlmuth (20′) und im Nachschuss Machacek bleiben ungenutzt. Bruck ist in dieser Spielperiode meist nur über vereinzelte Konter, hauptsächlich über Klicnik, dem auffälligsten Brucker Spieler, gefährlich. Gegen Ende der erste Spielhäfte, genauer gesagt in der 37. Minute, können die Hausherren durch, den zuvor erwähnten, Marc Klicnik den Ausgleich erzielen. Dieser dribbelt sich, anscheinend mühelos, durch die halbe Donawitzer Abwehr und trifft flach ins lange Eck zum 1:1. Die Leobner geben aber nicht auf und kommen auch gleich wieder zu guten Chancen. Nach langen Pass von Füzfa auf Machacek, verlädt dieser seinen Gegenspieler zieht aufs Tor, doch sein Schuss aus rund 11m geht über das Tor. So bleibt es beim 1:1 in der ersten Spielhälfte.

Seine zwei Tore waren letztlich zu wenig: Oliver Wohlmuth!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sind wieder die Leobener die aktivere Mannschaft, doch alle Chancen aus Freistößen (Gruber 47′) und Eckbällen (Kopfball Hofer 47′) bringen wieder nicht den gewünschten Erfolg. Durch die Drangperiode der Donawitzer ergeben sich aber immer wieder gute Konterchancen für den SC Bruck. Nach einem langen Pass auf Klicnik kann dieser alleine aufs Tor ziehen und nur durch ein Foul vom Ball getrennt werden. Den darauffolgenden Strafstoß, in der 53. Minute, verwandelt selbiger mühelos zur 2:1 Führung für die Hausherren. Ab diesem Zeitpunkt bekommen die Brucker Oberwasser und kommen immer wieder zu gefährlichen Torchancen, Treffer bleiben aber auch ihnen versagt. Immer seltener, aber nicht ungefährlich, kommen auch die Donawitzer zu ihren Möglichkeiten, nennenswert dabei ein platzierter Kopfball von Hofer in der 57. Minuten, den aber der Tormann entschärfen kann. Nur vier Minuten später erhalten auch die Donawitzer einen Strafstoß zugesprochen, nach einem Foul an Oliver Wohlmuth. Wie Minuten zuvor tritt auch hier den Gefoulte zum Elfmeter an und ist ebenfalls erfolgreich. 2:2. Nachdem bereits in der 53. Minute Mario Giermair, leicht angeschlagen nach einem Foul, durch Marko Horvat ersetzt wurde, wechselt Trainer Jürgen Auffinger 20 Minuten vor Spielende abermals und bringt mit David Jankov, Jan Makotschnig und Kevin Kutlesa drei neue Kräfte ins Spiel (für Rinner, Machacek und Gruber). Und das ist auch gut so, denn der SC Bruck startet eine viertel Stunde vor Spielende zur Schlussoffensive, doch mit vereinten Kräften in der Abwehr und einigen guten Paraden von Tormann Ebner bleibt diese Offensive unbelohnt und es geht in die Nachspielzeit.

Nicht unbedingt unser Bewerb: Seit zehn Jahren gibt es den Steirercup, kein einziges der 26 Spiele war ein Heimspiel, weiter als in Runde 5 kam man nie! DSV im Steirercup

Während bei den Donawitzern bei Flanken und Stanglpässen in der Verlängerung meist kein Abnehmer zur Stelle ist, machen es die Hausherren besser. Daniel Merl geht über die rechte Seite nach vor, sieht in der Mitte Klicnik freistehen, flankt und dieser hat keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz zu verwerten. Damit geht der SC Bruck in der 101. Minute in Führung und gibt diese bis Spielende nicht mehr aus der Hand. Damit ist die Mission Steirercup für den DSV Leoben nach zwei Spielen bereits wieder Geschichte und man kann sich wieder voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

Der DSV Leoben spielte mit: Ebner, Füzfa (G), Rinner (G, 70. Kutlesa, G), Gruber (70. Makotschnig), Hubmann (91. Lammer), Wohlmuth (T,T), Machacek (70. Jankov, G), Hofer, Giermair (53. Horvat), Maier, Gligor.

Vielen Dank! Bericht: Karin Klemmer, Fotos: Hannes Lammer

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