Beim Tabellennachzügler wieder in Form kommen: Der DSV Leoben will drei Punkte in Zeltweg!

Landesliga, 6. Runde, SO 04.09.16, 10:30 Aichfeldstadion. FC Zeltweg : DSV Leoben, vorl. Schiedsrichterteam Gruppe West: Insupp Harald (Mooskirchen), Spörk Michael (Hitzendorf), Cetin Can (Graz).

Die Donawitzer – vielleicht schon wieder mit Kapitän Martin Petkov ? – wollen in Zeltweg drei Punkte!

Der DSV zu Gast beim Tabellenletzten: Das sind die gefährlichsten Spiele. Nach den bisherigen Resultaten ist objektiv betrachtet, alles andere, als ein DSV-Sieg, eigentlich eine negative Überraschung. Zeltweg muss nach dem Aderlass in der vergangenen Transferperiode (Trainer und zwölf Spieler verließen den Verein) Woche für Woche Lehrgeld bezahlen und ist nach fünf Niederlagen in Serie mit einem Torverhältnis von -20 aussichtslos am Tabellenende. Soweit die Fakten, die Rolle des Underdogs in diesem Spiel ist eindeutig für Zeltweg reserviert. Doch jeder, der sich etwas genauer mit der Materie beschäftigt, weiß, dass Pflichtsiege keine Selbstläufer sind. Sobald der Gegner auch nur im Ansatz unterschätzt wird und man nicht bereit ist, das Maximum zu bringen, kann man schnell sein blaues Wunder erleben.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen. Zeltweg musste sich auf eigener Anlage dem Aufsteiger Mettersdorf klar mit 1:6 geschlagen geben, im zweiten Heimspiel fiel die Niederlage schon wesentlich knapper aus: Ein 1:2 gegen Fürstenfeld ist zumindest ein Lichtblick für die vielgeprüften Murtaler Fans, ein Ergebnis, auf dem man aufbauen können sollte. Auswärts war andererseits überhaupt nichts Positives zu bemerken: Einem 0:7 in Voitsberg folgte ein 0:3 in Gnas, am vergangenen Wochenende zog man in Lebring mit 0:4 den Kürzeren. In den fünf Meisterschaftsspielen – abgesehen von der Begegnung in Gnas – musste Zeltweg immer sehr früh einem Rückstand nachlaufen (6 Gegentore fielen in den ersten 15 Minuten), das ist natürlich pures Gift für eine im Aufbau befindliche, unroutinierte Mannschaft – damit war Trainer Wolfgang Papschs Team, in dem seit Sommer auch Michael Vollmann (im Frühjahr noch beim DSV) spielt, überfordert.

Im Frühjahr gab es einen glücklichen 3:2-Sieg in Donawitz!

Aber auch beim DSV Leoben gilt es, nach zwei sieglosen Meisterschaftsspielen, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Sowohl in Bad Gleichenberg (0:2 nach 0:0) als auch im Spiel gegen Wildon (2:2 nach 2:0) konnte man gute Halbzeitstände in der zweiten Spielhälfte nicht bestätigen. Im Gegenteil, in beiden Spielen kassierte man je zwei Tore ohne selbst nachlegen zu können – von den vier „Pausenpunkten“ blieb am Ende gerade einmal einer übrig. Besonders augenscheinlich war der Rückfall, nach einer souveränen Leistung in den ersten 45 Minuten, gegen beherzte Wildoner. Es gibt also Steigerungspotential, Trainer und Spieler arbeiten weiter hart daran, sich weiterzuentwickeln und das am Platz auch umzusetzen.

„Das Steirercup-Auftreten unserer Mannschaft (2:3 n.V. in Bruck, BERICHT FOLGT) war von unserer Seite her okay. Es war von beiden Seiten ein gutes Spiel, das wir durchaus auch gewinnen hätten können. Wir hatten zu Beginn die Chancen (Tor, Stange,100%ige) das Spiel vorzeitig zu entscheiden, danach ist Bruck mit Klicnik gekommen. Natürlich haben wir auch Spieler geschont und öfter als bei Meisterschaftsspielen durchgewechselt, für die jungen Spieler war es eine wichtige Erfahrung, teilweise war ich auch zufrieden!“ meint der Trainer Jürgen Auffinger, „Die Tormannfrage ist noch nicht geklärt, das wird sich heute herausstellen, mit dem Auftritt von Ebner war ich aber sehr zufrieden. Natürlich erwarten alle, auch wir selbst, einen Sieg in Zeltweg, da braucht man nicht herumreden. Wie schwer der werden kann, habe ich selbst beim Spiel Zeltweg gegen Fürstenfeld beobachtet. Kurz vor Schluss beim Stand von 1:1 hat Zeltweg eine gute Chance vergeben, da hat Fürstenfeld Glück gehabt. Wenn wir aber unser Potential ausschöpfen und so spielen wie gegen Wildon vor der Pause, werden wir in Zeltweg gewinnen!“

Gespielt wird erst am Sonntag ab 10:30, eine sicherlich etwas ungewöhnliche Beginnzeit. Da aber sowohl am Freitag als auch am Samstag die Schiedsrichterpfeife mit dem Fluglärm bei der Airpower16 im und über dem angrenzenden Fliegerhorst Hinterstoisser nicht mithalten kann, ist dieser Termin nur logisch.

Die Bilanz ist positiv: In den bisher vier Landesligaduellen gab es für den DSV drei Siege und ein Unentschieden, zuletzt waren die Donawitzer mit zwei späten Toren beim 3:2-Sieg vom Glück bevorteilt: 15.04.16 DSV – ZEL 3:2 (1:1), 28.08.15 ZEL – DSV 2:2 (1:1), 12.06.15 ZEL – DSV 0:1 (0:1), 31.10.14 DSV – ZEL 6:1 (4:1).

Torjäger: Haben sich bei beiden Mannschaften noch keine wirklich herauskristallisiert: Zeltweg (2:22), beide Tore Dejan Nikolic; DSV (9:5), 2 Tore Heinemann und Briza, ein Tor Rinner, Gligor, Giermair, Hubmann und Wohlmuth. Gesperrt ist bei beiden Mannschaften niemand!

Die anderen Spiele der 6. Runde:

FR 02.09., 19:00 Bad Gleichenberg : KSV Amateure, Voitsberg : Fürstenfeld, Mettersdorf : Gnas, Frohnleiten : Pöllau. SA 03.09., 18:00 Wildon : Heiligenkreuz, 19:00 St. Anna : Lebring, Liezen : Bruck.

Die anderen DSV Spiele:

SA 03.09., 17:00 U 15 in Gratkorn. FC Gratkorn : DSV Leoben

SO 04.09., 14:00 U 13 in Donawitz. DSV Leoben : Rottenmann

SO 04.09., 16:00 Gebietsliga in Donawitz. DSV Juniors : SC Gußwerk.

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